Archiv der Kategorie: Gedichte und Kurzgeschichten

Igura’s Lyrikmottenkiste: Teil 6 – Freiheit, Einigkeit, Gerechtigkeit

Beitrag von: Igura

Freiheit, Einigkeit, Gerechtigkeit

Unendlich groß erscheint uns unsere Welt,
aber sie ist klein, unsere kugelige Welt.

Freiheit wird bedingt durch Einigkeit und Gerechtigkeit.
Freiheit, bedeutet zu gehen in Friede und Wohligkeit.

Vergebens sucht man Freiheit, Einigkeit und Gerechtigkeit.
Wo ist sie, die Einigkeit?

Unvereinbar scheinen sie, die Gefühle von Liebe und Hass.
Doch sind sie ein und das selbe.

Menschen wollen lieben. Wenn sie nicht lieben dürfen, hassen sie.
Die Menschen sind Liebe und Hass in eins.

Freiheit bedeutet lieben, Einigkeit bedeutet akzeptieren, Gerechtigkeit bedeutet nicht resignieren.

Die Welt ist groß und doch so klein.
Die Menschen müssen verstehen, die Welt kann nur aus Liebe sein!

©by Igura

Igura’s Lyrikmottenkiste: Teil 5 – Ein Planet namens Donny

Beitrag von: Igura

Ein Planet namens Donny

Am Anfang war Donny, ein Planet voller Leben und Liebe. Erschaffen aus dem Bewusstsein der Götter. Der eine Gott erschuf die Welt, sein Herz war lichterfüllt. Der andere Gott erschuf die Welt, sein Herz war finster.
So besteht unsere Welt aus Licht, und so besteht unsere Welt aus Finsternis. Vereint sind Licht und Finsternis. Licht und Finsternis ist unsere Welt.
Die Macht des Lichtes sind Seelen, die Einigkeit wünschen. Die Macht der Finsternis sind Seelen, die Zerstörung wünschen.
Die Wächter der Seelen sind die Götter, nicht die Götter dieser Welt. Sondern die Götter einer fernen Welt. Ein Welt außerhalb unserer Welt.
Unsere Welt ist die materielle Welt. Ihre Welt ist die Welt der Götter. Aus der Welt der Götter kam das Licht. Aus der Welt der Götter kam die Finsternis. Wir sind Licht und Finsternis.
Wir sind die Macht der Götter. Wir sind der Wille der Götter. Wir haben die Macht der Götter. Wir können zerstören: Donny

©by Igura

Igura’s Lyrikmottenkiste: Teil 4 – Du und Ich

Beitrag von: Igura

Du und Ich

Auf einen Punkt vereint, ist alles Sein.
Du bist nicht Du, Ich bin nicht Ich, Wir sind alle Ein.

Du bist nicht dort, Ich bin nicht hier, Wir sind alle vereint,
in einer Welt die schnell verwelkt.

Du kannst gehen weg, Ich kann gehen fort,
Wir bleiben alle vereint an ein und demselben Ort.

Du kannst tun, Ich kann machen,
zusammen können Wir erwachen.

Du kannst hören, Ich kann sehen,
zusammen können Wir bewegen.

Auf einen Punkt vereint, ist alles Sein.
Du bist nicht Du, Ich bin nicht Ich, Wir sind der Wille des Sein.

©by Igura

Igura’s Lyrikmottenkiste: Teil 3 – Die Huren der Welt

Beitrag von: Igura

Kommt ein Lindwurm geflogen
juchzen die Huren.

Ich will nicht sein, eine Hure.
Willst in etwa Du sein, eine Hure?

Nicht die Welt ist der Zuhälter, sondern die Gesellschaft ist es.
Liebe ist nicht mehr Liebe, sondern die Sucht nach Materie.

Der Lohn wird sein, nicht wahre Liebe,
sondern der Rachen des Lindwurm.

Ein entkommen wird es nicht geben,
der Rachen ist groß die Materie ist nur ein Trost.

Geh hinaus und sehe die Huren,
wie sie verschlingen die Materie der Welt.

Wenn Du bist, eine Hure,
dann komm und spüre die Wärme der Welt.

Wenn Du bist, eine Hure,
und willst nicht kommen, dann spüre die Gewalt der Welt.

©by Igura

Igura’s Lyrikmottenkiste: Teil 2 – Flucht

Beitrag von: Igura

Wie jeden Morgen in der Schulzeit, nachdem der Wecker mich aus meinen Schlaf gerissen hatte, ging ich in die Küche, wo es wunderbar nach Kaffee duftete. Ich selbst mochte keinen Kaffee, nur der herbe, aromatische Geruch reizte mich. Er weckte in mir eine vertrautes Gefühl. Eine Stetigkeit, von der es in meinem kurzem Leben noch nicht viel gab.

Ausnahmsweise bin ich an diesem Morgen sofort aufgestanden. Noch zu sehr steckte die Aufregung der letzten Nacht in meinen Knochen. Die Erinnerung an dem Erlebnis drängte mich, jemanden davon zu erzählen.

Meine Mutter hatte bereits den Frühstückstisch gedeckt, und setzte sich mit einer Tasse heißem, wohlduftenden Kaffee zu mir. Um dann damit anzufangen, mir die Schulbrote zu machen.

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Igura’s Lyrikmottenkiste: Teil 1 – Das weiße Reh

Beitrag von: Igura

Im Jahr 2004 hatte ich eine Phase, in der ich durch die Alienbegegnungen bedingt mich sehr intensiv mit meinem Inneren, mit der Welt allgemein und auch mit den Aliens auseinander setzte. Dabei entstanden einige Gedichte und Kurzgeschichten. Einen kleinen Teil davon hatte ich bereits veröffentlicht: „Gedichte November – Dezember 2004“.

Nach und nach sollen nun auch einige andere Sachen folgen. Den Anfang macht die Kurzgeschichte „Das weiße Reh“. Viel Spaß beim Lesen.

Das weiße Reh

Fröhlich vor sich hin summend, lief ein Mädchen in einer großen Wiese umher. Sie beobachtete die Schmetterlinge, die von Blüte zu Blüte flogen, lief ihnen hinterher und versuchte sie gelegentlich zu fangen.

Beim Fangespiel kam sie dem finsteren Wald immer näher. Der Waldrand war eine Grenze, die nicht überschritten werden durfte. Ihre Mutter hatte es ihr verboten. „Geh niemals alleine in den Wald hinein!“ ermahnte sie ihre kleine Tochter immer wieder.

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Gedichte November – Dezember 2004

Beitrag von: Igura

Diese Gedichte sind Anfang November bis Mitte Dezember 2004 entstanden, als ich begann, mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich versuchte durch intensives Tagebuch führen vor allem das Warum zu ergründen, wieso ich ausgerechnet ein Abductee sein musste. Wieso mussten SIE (die Aliens) unbedingt mich aussuchen?! Ich machte mir sogar große Vorwürfe, weil ich glaubte, ich hätte SIE in irgend einer Weise auf mich aufmerksam gemacht. Zudem quälte mich das Verlangen, meiner Familie von all dem zu berichten. Dazu entstand auch das Gedicht: „Schweigen – SIE – Familie“.
Ich habe die Gedichte der Reihenfolge nach aus meinem Tagebuch entnommen. Sie sind kurze Zusammenfassungen, meiner Tagebuchaufzeichnungen. Eine Art Erkenntnis und auch noch einmal eine kurze, intensive Auseinandersetzung mit meinen damaligen Problemen, Sorgen und vor allem mit den vielen Fragen, die zu Hauff in meinen Kopf herumschwirrten. Ich versuchte mir mit dem Tagebuchschreiben und den Gedichten wieder positiveres Denken anzueignen. Und ich glaube, es ist mir dann auch gelungen. Jedenfalls traten Depressionen nur noch gelegentlich auf und die Welt um mich herum erschien nicht mehr so düster.
Durch die Gedichte werden auch wunderbar meine Gemütsschwankungen sichtbar, die ich in dieser Zeit durchmachte. Angefangen bei einer tiefen Depression, über Trotz, Verzweiflung bis hin zur allmählichen Versöhnung mit mir, der Welt und letztendlich auch mit den Aliens, indem ich langsam begann sie zu akzeptieren.

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