Alien Experiences (3) – Zukünftige Ereignisse

Im folgenden Beispiel entwickelt sich aus einem anfänglichen Traumgeschehen ein Entführungsszenario, das von Marie als sehr intensiv erfahren wird. Die Vermischung von Trauminhalten mit realen Elementen scheint ein beliebtes Ablenkungs- oder Einlullungsmittel darzustellen, wenn sich die betroffene Person während des Entführungsvorganges ohnehin schon schlafend im Bett oder in einem halbbewussten Zustand befindet. Möglicherweise werden einige dieser Elemente auch durch das Traum- oder Unterbewusstsein selbst erzeugt, das sich mit einer derartigen Erfahrung konfrontiert sieht. Dadurch wird es jedoch zunehmend schwierig, ihren Realitätsgehalt wahrheitsgerecht beurteilen zu können.

“Ich stand nachts draußen, zusammen mit einem Mann. Der Himmel war sehr dunkel und die Sterne waren unglaublich hell und lebendig. Ich sah, dass der Mond am Himmel stand und ich sah etwas, das wie ein rotes Licht aussah, das sich zwischen den Mond und uns bewegte. Es war sehr, sehr groß und man konnte Einzelheiten darauf ausmachen. Der Mann wollte gerade weggehen und ich wollte zurück nach drinnen gehen, als ich bemerkte, dass etwas über unseren Köpfen geschah. Ich rief ihm zu, dass er zurückkommen sollte, und wir beobachteten wie gebannt den Himmel. Wir sahen sie über den Himmel fliegen und ich wusste, dass sie wieder kommen würden. Ihre Formation war etwas wirklich Unglaubliches. Da war ein Mutterschiff mit einer Anzahl kleinerer Schiffe, die ihm in Formation fliegend nachfolgten. Ich erinnere mich, dass meine Knie unter mir nachgaben und ich fand mich starr vor Schreck auf dem Boden sitzend wieder. Sie kamen wieder, um mich zu holen. Ich ging in ein Haus und da waren Leute versammelt, die sehr benommen schienen. Ich dachte daran, mich zu verstecken, doch stattdessen entschloss ich mich, so klar wie möglich zu bleiben und mich an so viele Einzelheiten zu erinnern, wie es mir möglich wäre. Ich würde dieses Mal nicht in Trance verfallen.”

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Alien Experiences (2) – Camping bei Sedona

Im Juni des Jahres 1991 ereignete sich eine dramatische Begegnung, die Marie zu einer Auseinandersetzung mit ihren Ängsten und Erinnerungsbruchstücken zwang und maßgeblich zu einem inneren Bewusstwerdungsprozess beitrug. Marie befand sich damals mit ihrer Freundin Jean auf einer Kurzreise nach Sedona, Arizona. Da sie ihr geplantes Tagesziel am ersten Tag nicht erreichten und sich vor Anbruch der Dunkelheit noch zwanzig Kilometer außerhalb von Sedona befanden, beschlossen sie die Nacht neben der Straße zu verbringen und trafen dabei zufällig auf einen abgelegenen Campingplatz. Der Ort zeichnete sich eher als Grillplatz aus und lag idyllisch mitten in der Natur; außer Marie und Jean blieb der Platz jedoch die ganze Zeit über verlassen. Die beiden entfachten ein Lagerfeuer und Marie überkam langsam ein immer erdrückenderes Gefühl, dass sie beobachtet wurden, obwohl dafür keine besonderen Anzeichen vorlagen. Nach 23 Uhr legten sich beide zum Schlafen in den Van.

„Das nächste, woran ich mich erinnern konnte, war aufrecht da zu sitzen, hellwach, außerhalb meines Schlafsacks, völlig zitternd. Mein Herz raste und meine Haut war schweißnass. Ich befand mich in einem angsterfüllten Geisteszustand und hatte das Gefühl, dass ich gerade eben von irgendwo anders her in den Van zurückgefallen wäre. Mein Geist kreiste um furchterregende Gedanken und Bilder, gegen meinen Willen von jemand nicht-menschlichen aus dem Van geholt worden zu sein. Ich erinnerte mich deutlich daran, dass die Hintertür des Vans sich plötzlich geöffnet hatte, nach außen schwang, und ein kleiner, dünner Arm griff hinein, um mich herauszuziehen. Ich war geschockt, als ich sah, dass die Hand nur drei Finger hatte, anstatt vier, und dass die Haut grau war! Ich war benommen und nicht fähig, mich aus eigener Kraft zu bewegen, bis ich plötzlich irgendwie von zwei kleinen Wesen, je eines von ihnen an meiner Seite, über den Boden entlang bewegt wurde. Ich konnte mich daran erinnern, dass etwas wiederholt gegen mein Gesicht schlug, während wir uns voranbewegten, aber ich konnte meinen Kopf nicht drehen, um es zu vermeiden. Vor mir konnte ich ein extrem helles, weißes Licht sehen, und wir schienen ihm näher zu kommen.“

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