Astralreisen: Ausführliche Übungsanleitung

Astralreisen sind etwas ganz natürliches, welches jeder Mensch beherrscht und auch unbewusst ausübt. Somit ist das einzige, was einen Astralreisenden von einen Nichtreisenden unterscheidet die bewusste Wahrnehmung und Anwendung.
Wenn die Fähigkeit dann erst einmal aktiviert wurde verhält es sich wie mit dem Fahrradfahren. Selbst nach jahrelanger Pause kann man nach ein paar wackeligen Tritten wieder vernünftig das Gleichgewicht halten und los radeln. – Wobei an dieser Stelle auch eine Warnung angebracht ist: Einmal das Astralreisen aktiviert kann auch bedeuten, dass man es nicht mehr so einfach fort bekommt und immer wieder, auch wenn man es nicht mehr möchte, (halb-)bewusst Astralreisen erlebt. Daher eine Bitte an alle Interessierten, überdenkt bitte euer Vorhaben. Fühlt ihr euch Astralreisen gewachsen und psychisch stabil genug? Seit ihr wirklich bereit eure Welt zu erweitern und euch den Dingen hinter dem Sichtbaren zu öffnen? Auch wenn es bedeuten kann, dass ihr euch euren Ängsten stellen müsst? Wenn ja, so möge euch der folgende Übungsplan und die darin enthaltenen Tipps und Tricks bei eurer Entdeckungstour behilflich sein und wunderschöne Astralerfahrungen ermöglichen die euer Leben bereichern.


Übungsanleitung

Anleitung:

Der Übungsplan beruht auf der allgemein üblichen Vorgehensweise beim Astralreisen. Daher spielt es keine Rolle ob ihr bei jeder Übungssitzung versucht so weit zu kommen wie nur möglich oder die Lektionen nach und nach durch die folgenden ergänzt.Wobei letztere Vorgehensweise ratsamer wäre um die einzelnen Schritte zu verinnerlichen.
Für die Übungen benötigt man nichts weiter als einen ruhigen Ort und reichlich Zeit. Am besten ohne Zeitdruck und nicht direkt vor irgend welchen Terminen. Um wirklich nicht gestört zu werden kann es ratsam sein Störquellen wie das Telefon abzustellen, tickende Uhren aus dem Raum zu

entfernen und Mitbewohner um etwas Rücksicht zu bitten.
Damit man besser zur Ruhe kommt, sollte man nicht zu schwer Essen und auch keine anregenden Getränke wie Kaffee, Schwarzer und Grüner Tee sowie Mate trinken. Auch auf Bewusstsein beeinträchtigende Substanzen wie Alkohol sollte verzichtet werden. Nikotin dagegen dürfte nicht hinderlich sein. Vorsicht ist auch bei Krankheiten angeraten. Um den Körper und die Seele nicht unnötig zu belasten sollte man sich lieber etwas Ruhe gönnen.


Lektion 1: Entspannung

Alltagsgedanken und Anspannungen können sehr störend bei Astralreiseversuche sein. Daher führt am besten ein Ritual ein, dass es euch ermöglicht Abstand vom Alltagsstress zu nehmen. Dafür bietet es sich an vor der eigentlichen Astralreise z.B. einen Spaziergang zu machen, ein schönes warmes Schaumbad zu nehmen oder das Hören von Musik. Eine weitere Möglichkeit ist Sport. Es gibt viele Menschen die wunderbar bei Sport abschalten können und danach sehr schnell in eine Entspannungsphase eintreten, weil der Körper von Natur aus dann gerne alles herunter fährt um zu regenerieren. Wichtig ist nur sich vorher nicht zu verausgaben. Denn Muskelschmerzen und -verspannungen können dann wieder kontraproduktiv sein.
Kurz bevor das Entspannungsritual endet und die Alltagsgedanken in den Hintergrund gewandert sind, kann man Anfangen sich gedanklich auf die bevorstehende Reise einzustimmen. Falls man noch kein Ziel hat, kann man sich überlegen wo man hin möchte. Freut euch auf die bevorstehende Reise, besser noch seit leidenschaftlich dabei, seit Feuer und Flamme dafür. Spürt wie der innere Drang euch an euer Ziel treibt bzw. euch das Ziel anzieht.
Allgemein gilt bei Astralreisen das der richtige Wille alles ist. Man muss nicht verstehen wieso das alles funktioniert, man muss es eben nur wollen und es zulassen. Mit dem richtigen Wille der tief aus dem Herzen kommt verschwinden sogar Ängste und Bedenken. Der Wille ist es übrigens auch, der es einem später ermöglicht die Astralreisen zu steuern und zu beeinflussen.

Solltet ihr zu den Personen gehören die es allgemein schwer haben zu entspannen, könnte es vielleicht hilfreich sein sich ein wenig mit Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Atemtechniken, Progressive Muskelentspannung, Yoga, Qigong oder Tai-Chi zu befassen. Das erlernen einer dieser Techniken ist aber nicht notwendig. Es soll nur als Hilfestellung dienen und Anregungen liefern um leichter in einen Entspannungszustand zu gelangen. Probiert einfach ein paar Dinge aus. Es kann auch sinnvoll sein, zu versuchen eine Astralreise im angespannten oder gestressten Zustand zu machen. Oft klappt es gerade dann (Sofern man es nicht regelmäßig unter diesen Umständen versucht).


Lektion 2: Einschlafdrang widerstehen

Für diese Lektion begibt ihr euch an den zuvor gewählten Ort. Zum Beispiel wäre das Bett oder die Couch ein geeigneter Ort. Andere werden hier sofort widersprechen und sagen das das Bett eine sehr schlechte Wahl sei, weil wir dort aufs Schlafen konditioniert sind. Aber genau deshalb kann das Bett auch so gut sein. Denn sobald der Einschlafdrang aufkommt ist es nicht mehr weit bis zur Astralreise. Man muss eben nur lernen den Einschlafdrang zu widerstehen.
Weitere gute Möglichkeiten eine Astralreise abzuhalten wären z.B. im Meditationssitz oder aber einfach in Rückenlage auf dem Fußboden auf einer Decke oder Gymnastikmatte. Streckt die Arme und Beine dabei locker von euch.
Probiert einfach die verschiedenen Orte und Stellungen aus. Man muss auch nicht zwangsweise auf dem Rücken liegen. Wichtig ist eben nur das einem nichts stört, keine Glieder einschlafen und man sich einfach wohlfühlt. Eventuell hilft es auch das Zimmer etwas abzudunkeln oder Nachts ein kleines Lämpchen anzuschalten um sich etwas sicherer zu fühlen.
Sicherheit kann auch eine Begleitperson liefern. Speziell später wenn es zu dem eigentlichen Austritt in Lektion 4 geht. Viele Anfänger haben Bedenken wegen Aussetzer beim Atmen. Diese Furcht rührt von der bewussten Wahrnehmung her, wenn der Körper in den Schlaf übergeht und die Atmung immer flacher und flacher wird, bis sie schließlich komplett vom Körper übernommen wird, ohne das man noch etwas davon mitbekommt. Man fühlt die Atmung dann auch nicht mehr, so wie den Rest des Körpers. Da man aber ungerne die Kontrolle über die Atmung abgibt, kann es zu einem Konflikt kommen. Der Körper und das Bewusstsein streiten sich dann um die Kontrolle und die Atmung kann sich dadurch angestrengt anfühlen oder sogar aus dem Takt kommen.
Wenn man solch einen Konflikt erlebt sollte man sich auf etwas anderes als die Atmung konzentrieren. Man braucht keine Angst zu haben, dass man erstickt. Das wird nicht passieren. Normalerweise reagiert der Körper entsprechend falls etwas nicht stimmt und man wird recht abrupt aus der Astralreise gerissen.

Sobald ihr eure Position gefunden habt und nichts mehr stört verharrt erst einmal. Entspannt euch einfach und wartet einen kurzen Moment. Euer Atem sollte dann auch ruhiger werden. Dann lasst euch fallen bis an den Punkt wo ihr müde werdet. Dabei kommt normalerweise auch ein Drang sich einkuscheln zu wollen, bzw. bei Rückenlage sich auf die Seite zu legen. Um nicht einzuschlafen widersteht diesem Drang und bleibt in der Position in der ihr seit. – Übt das einfach mehrmals bis euch das sicher gelingt ohne ins Traumland abzudriften.

Da man sich zwing bei Bewusstsein zu bleiben ist man in der Lage den Einschlafprozess und die damit einhergehenden verschiedenen Erscheinungen zu erleben. Der Einschlafprozess kann bei geübten Astralreisenden nur wenige Minuten in Anspruch nehmen und bei Anfängern auch schon einmal 15 Minuten oder länger dauern.
Normalerweise beginnt sich zuerst die Muskulatur zu entspannen und erschlafft schließlich. Manchmal spürt man sogar wie sich Verspannungen ruckartig lösen. Währenddessen sinkt die Atem- und Herzfrequenz. Die Nerventätigkeit kommt zur Ruhe und äußert sich durch ein Taubheitsgefühl welches in den Händen und Füßen beginnt und dann nach und nach den gesamten Körper einnimmt bis es scheint als sei der Körper gar nicht mehr vorhanden. Als Nebeneffekt können leichtes bis starkes Kribbeln, ein Brennen oder penetranter Juckreiz, sowie Muskelzucken (Ticks) auftreten. Ignoriert das, sonst verstärkt sich das nur unnötig.
Wenn die Gefühlslosigkeit nach und nach den gesamten Körper einnimmt und sich die restlichen Sinne (Geruchs- und Geschmackssinn, Gehört, Sehfähigkeit) abschalten, kann es zu weiteren Erscheinungen wie z.B. extrem laut wirkende Umgebungsgeräusche, Zischen oder Rauschen, Tinnitus, lautes Knallen und helles aufblitzen vor den geschlossenen Augen kommen.
Gerne könnt ihr einmal ganz genau den Prozess beobachten. Später, für einen richtigen Astralreiseversuch, ist es aber besser das Herunterfahren der einzelnen Empfindungen zu ignorieren und sich auf das Astralreiseziel zu konzentrieren. Denn durch die Beachtung können negative Nebeneffekte wie das bereits erwähnte Jucken oder Brennen verstärkt werden oder ihr beginnt ungewollt die Atmung oder den Schluckreflex zu kontrollieren wodurch man dann aus der Entspannung herausfallen kann.

Wenn ihr eure Übung beendet und aufstehen wollt, geht bitte behutsam vor. Gleiches gilt wenn ihr unplanmäßig aus der Entspannung fällt oder durch irgendwem gestört werdet. Im Idealfall war der Geist wach aber der Körper hat geschlafen. Daher muss der Kreislauf zuerst wieder hochfahren.
Solltet ihr in einer Art Schlaflähmung gefangen sein, bleibt ganz ruhig. Das ist ein ganz normaler Zustand in den wir uns jede Nacht befinden und verhindern soll das wir aus dem Bett fallen. Um die Lähmung zu überwinden und wieder ein normales Körpergefühl herbei zu führen bewegt ganz vorsichtig eure Finger und Zehen. Langsam erwachen dann eure Glieder.


Lektion 3: Astralgymnastik

Diese Lektion ist eine reine Übungslektion. Später einmal wenn euch das Astralreisen gelingt könnt ihr diesen Teil auslassen. Er kann aber sehr hilfreich sein falls der Austritt einmal nicht so klappt oder ihr vielleicht doch nicht so richtig Abstand vom Alltagsstress gefunden habt.

Während dieser Übung und auch in Lektion 4 bei der Vorbereitung auf den Austritt ist es möglich das energetische Schwingungen aufkommen. Dies kann sich wie ein Kribbeln anfühlen, manchmal auch in Verbindung mit einem Druck im Körper so als gäbe es Blockaden die kurz davor sind durchbrochen zu werden. Gelegentlich äußern sich die Schwingungen auch in rhythmischen energetischen Wellen die den Körper durchströmen.
Ein recht unangenehmer Nebeneffekt dieser Schwingung kann sein das man die Orientierung verliert und nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Damit verbunden tritt bei mir dann auch gerne einmal Übelkeit auf. Bleibt ganz ruhig falls ihr davon betroffen sein solltet. Das kommt ab und an bei Astralreiseversuchen vor und ist, auch wenn es manchmal recht unangenehm sein kann, ein gutes Zeichen dafür das der Austritt nicht mehr fern ist. Daher versucht gleich mit Lektion 4 weiter zu machen und konzentriert euch auf euer Astralreiseziel. Dadurch das ihr euch auf das Ziel konzentriert sollten die eben erwähnten Symptome abebben und schließlich verschwinden.
Es ist möglich auf diese Schwingungen Einfluss zu üben indem man sich darauf konzentriert und sie so willentlich verstärkt oder auch umlenkt. In einigen Astralreiseanleitungen wird sogar dazu geraten zu lernen die Schwingungen rhythmisch vom Kopf in die Zehen und wieder zurück zu leiten. Selbst halte ich es für unnötig und eher hinderlich. Es ist zwar eine gute Konzentrationsübung, dafür lenkt es aber auch unnötig vom Reiseziel ab. Außerdem gelingt der Austritt erst, wenn die Schwingungen abebben.

In meiner Vorstellung ist der Körper nur eine Hülle in der sich die Seele befindet. Die Seele selbst ist fest mit dem Körper verbunden und verbleibt auch während der Astralreise im Körper. Eine der äußeren Schichten der Seele ist der Astralleib, in dem sich das Bewusstsein verlagert und sich dann auch auf Reisen begibt.
Normalerweise ist die Seele und der Astralleib im Wachzustand fest mit dem physischen Körper verbunden. Die Haut umschließt also nicht nur den physischen Körper sondern presst auch die Seele fest in das Innere. Um unter vollem Bewusstsein dort eine gewisse Lockerung und Geschmeidigkeit hinein zu bekommen bietet es sich an eine Art Astralgymnastik zu betreiben. Wenn der Entspannungszustand aus Lektion 2 hergestellt wurde, stelle ich mir hierfür vor wie sich mein Astralleib ausdehnt und wieder zusammen zieht. In meiner Vorstellung hat der Astralleib dabei die Form eines wabernden amöbenartigen Energiegebilde mit leuchtend hellem weißlich-bläulichem Licht.
Wie ihr euch euren Astralleib vorstellt, soll euch überlassen sein. Ihr könnt ihn euch auch in menschlicher Form visualisieren oder in irgend einer Tierform. Auch die Farbwahl ist euch überlassen. Bei meiner Farbwahl besteht kein Zusammenhang mit Aura-Farblehren die den Entwicklungsgrad einer Seele widerspiegeln oder etwas über den Gesundheitszustand aussagen.

Zur Steigerung der Übung stellt euch vor wie ihr dieser Astralleib seit. Also beobachtet nun nicht nur wie sich der Astralleib ausdehnt und wieder zusammenzieht sondern ihr seit nun der Astralleib der über die Grenzen des Körpers sich hinweg ausdehnt und zusammenzieht. Ihr räkelt und streckt euch. Bläht euch bis weit ins Universum auf und geht wieder in euch. Wenn ihr alles richtig macht sollte ein von der Enge des Körpers befreites Gefühl aufkommen. Eventuell spürt ihr auch eine Verbindung mit den Energien des Universum oder wenn ihr Gläubig seit vielleicht sogar Gott, bzw. eine tiefe Gottverbundenheit. Genießt die Verbindung und schöpft daraus Kraft. Lasst ruhig die Energien über diese Verbindung in euch hinein und durch euch hindurch fließen. Dabei stelle ich mir gerne vor, das diese Energie mich reinigt und alte „verbrauchte Energie“ ersetzt.

Beim beenden der Übung lasst euren Astralleib sich wieder fest in den Körper pressen. Verbleibt gedanklich noch im Astralkörper und stellt euch vor wie ihr euch in jeden Winkel und jeden einzelnen Finger, sowie Zeh eures physischen Körpers schiebt. Lasst euer Bewusstsein dabei wieder zum Körper überschwappen. Bewegt nun eure physischen Finger und Zehen mit. Bleibt aber noch etwas liegen und werdet langsam wach. Denkt bewusst daran das sich euer Astralleib nun wieder fest mit dem physischen Körper verbunden hat. Um euren Kreislauf zu schonen lasst euch beim Aufstehen Zeit.

Wenn ihr möchtet könnt ihr nach einigen Übungen noch eine weitere Steigerung einbauen, indem ihr z.B. versucht mit der astralen Hand Gegenstände im Raum abzutasten oder greift einfach weit in die unendliche Weite des Universums hinaus. Ich denke mir wenn euch dann erst einmal die Neugierde gepackt hat werdet ihr ganz von selbst austesten was da alles möglich ist.
Vielleicht gelingt es ja sogar schon Bilder von fernen Orten zu sehen. Man muss nicht astral werden um Dinge zu sehen und zu beobachten. Dies bezeichnet man dann als Remote Viewing, Remote Perception oder einfach auf Deutsch Fernwahrnehmung.


Lektion 4: Die Astralreise

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. So wie man auf eine bestimmte Schlafenszeit oder Essenszeit konditioniert werden kann, so geht das auch mit Astralreisen. Falls ihr also die Möglichkeit habt versucht die Übungen regelmäßig und zur gleichen Zeit durchzuführen. Der Vorteil daran ist, das der Entspannungszustand sehr schnell einsetzt und ihr recht zügig mit dem eigentlichen Astralreiseversuch beginnen könnt. Der Nachteil an dieser Methode kann dafür sein, dass sich die Einschlafneigung erhöht. Dann ist es eher angeraten die Astralreiseversuche zu unterschiedlichen Zeiten durchzuführen. Vielleicht hilft es euch dann sogar die Schlafenszeiten alle eins bis drei Monate zu wechseln.

Wichtig ist auch das ihr euch bewusst seit wieso ihr eine Astralreise durchführen möchtet. Eine Astralreise zu machen nur weil es cool und hip ist wird wahrscheinlich nicht genügen. Besser ist es aus dem Herzen heraus zu wollen. Mein persönlicher Antrieb war immer die Neugierde. Eine unbändige, leidenschaftliche Neugierde. Bei anderen Reisen war es tiefe innige Liebe. Wollte ich dagegen nur mal so heraus, klappte es nicht und wenn doch dann war es eher ein kleiner Kampf um nicht wieder zurück in den Körper zu fallen oder ins Traumland abzudriften.

Wie bereits erwähnt, ist der richtige Wille und auch die Intention sehr wichtig beim Astralreisen. Daher soll an dieser Stelle noch einmal darauf eingegangen werden. Denn der Wille ist es auch, mit dem ihr euch von einen Ort zum anderen bewegen könnt. Im astralen Zustand muss man nicht mühselig zu Fuß von A nach B marschieren. Man muss auch nicht den gesamten Weg abfliegen. Es genügt an einen Ort zu wollen. – So gelangt ihr später dann auch aus euren Körper und wieder zurück. Türen, Fenster, Wände, selbst meterdicke Bleiwände sind dabei keine Hindernisse. Wenn ihr euch dessen bewusst seit und es wollt, kommt ihr überall hin und auch hindurch.
Für brenzlige Situationen ist der richtige Wille sogar unabdingbar. Angenommen irgend etwas oder irgendwer will euch weiß machen das ihr nun in der Astralwelt gefangen seit und nie wieder zurück könnt, müsst ihr diesem Wesen oder der Situation einfach nur widersprechen und fest davon überzeugt sein das es nicht so ist. Seit einfach hochnäsig und besteht auf eure Ansichten. Dann kann euch in der anderen Welt auch niemand etwas vormachen.

Damit ihr erst gar nicht in unangenehme Situationen gelangt, hier ein paar hilfreiche Regeln an die ihr euch halten solltet. Wobei es in der Astralwelt eigentlich nicht viele Regeln gibt. Dafür sind die paar wenigen die es gibt umso wichtiger:

1. Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.
2.
Übe keine Kritik und mische dich nicht in fremde Kulturen ein. Allgemein scheint im Universum zu gelten das man sich aus dem Weg geht wenn man aneinander etwas auszusetzen hat oder nicht die gleichen Interessen teilt.
3.
Gedanken erschaffen Realitäten. Das bedeutet auch das ihr keine Erwartungen haben solltet. Denn Erwartungen machen euch anfällig für Illusionen durch andere Wesen. Um es zu verbildlichen: Ein an Engel glaubender Astralreisender wird irgendwann auch ein Wesen antreffen das sich als Engel ausgibt. Dahinter müssen nicht einmal böse Absichten von dem Wesen stecken. Viele Außerirdische denken bei menschlichen Astralreisenden das sie mit uns vorsichtig umgehen müssen und zeigen sich dann z.B. in einem Engelsgewand um uns mit ihrem fremden Erscheinungsbild nicht zu schocken.
Ängste und Befürchtungen sind genauso fehl am Platz. Habt ihr Angst vor Dämonen oder anderen schlimmen Dingen so werdet ihr garantiert in Bereiche gelangen wo sich eure Befürchtungen bewahrheiten. Daher am besten so Vorurteils- und Erwartungsfrei wie nur möglich Astralreisen angehen.

Bevor es mit dem Üben weiter geht vorab nur noch ein einziger Rat von mir. Sobald euch der Austritt gelungen ist, bleibt vorerst in dieser Daseinsebene (haltet Abstand vom Jenseits, von der Suche nach Gott und anderen forschenden Tätigkeiten). Erkundet zuerst nur eure nahe Umgebung. Schaut wie eure Wohnung aus der astralen Perspektive ausschaut, betrachtet euer Haus aus der Vogelperspektive, fliegt rauf bis zum Mond und betrachtet die Erde aus dem Weltall, bzw. unsere Galaxie aus der Distanz. Die Wahrscheinlichkeit dabei auf sonderbare Wesen zu stoßen oder in andere verzwickte Situationen zu gelangen sollte gering sein. Macht euch erst einmal mit dem Reisen vertraut. Für Abenteuer ist später noch reichlich Zeit.

Zur eigentlichen Übung:
Versetzt euren Körper wie in Lektion 2 beschrieben in Tiefenentspannung. Während dessen schaut auf das Schwarz vor euren geschlossenen Augen. Nun wartet ab bis nach und nach die einzelnen Sinne abschalten und der Körper in den Schlafzustand übergeht. Wie aber bereits geübt nicht die Kontrolle verlieren und einschlafen.
Im Idealfall spürt man den Ablösevorgang nicht sondern ist ohne es zu bemerken bereits astral und mit dieser Methode auch direkt am Zielort. Sollten doch körperliche Missempfindungen zu spüren sein oder energetische Schwingungen aufkommen, denkt daran ihnen keine Aufmerksamkeit zu schenken.
Während des Einschlafprozesses beginnt ihr euch geistig auf euer Ziel einzustimmen. Achtet nicht auf euren Körper und auch nicht auf eure Umgebung, sondern konzentriert euch nur auf das Schwarz vor euren Augen und lasst den Wunsch in euch aufblühen an euer Ziel zu gelangen.
Bei erfahrenden Astralreisenden sollte dieser Vorgang genügen um den Astralreiseprozess in Gang zu setzen. Je nachdem wie schnell der Prozess vonstatten geht erreichen einem vom Zielort die ersten Eindrücke (Bilder, Geräusche, Gerüche usw.) bis zu dem Punkt an den man vollständig astral ist. Sollte es wider Erwarten nicht klappen oder ihr Probleme haben euch am Zielort zu manifestieren so könnt ihr als Hilfsmittel auf eine Suggestion zugreifen.
Für die Suggestion schaut auf das Schwarz und ganz weit in der Entfernung stellt ihr euch einen kleinen weißen Punkt vor. Folgt diesem Punkt durch einen langen dunklen Tunnel. Das Licht des Punktes wird dabei immer heller und intensiver. Es blendet euch und vor euch könnt ihr die ersten Details des Zielortes erkennen. Bewegt euch immer weiter durch den Tunnel und näher an das Ziel heran.
Ein weiterer Trick um anschließend auch am Zielort zu bleiben kann darin bestehen sich an ein Gegenstand oder auch an einer Person festzuhalten, bzw. herauszuziehen. Diese Methode ist ideal für Dinge und Personen die euch anziehen.
Um wieder zurück zu kommen wendet ihr die selbe Technik an wie beim Austritt. Nur mit dem Unterschied das ihr nun an euren Körper denkt und an den Ort an dem sich euer Körper befindet. Und zum Schluss berücksichtigt beim Aufwachen das euer Körper geschlafen hat.


Danksagung und ein Hinweis an alle Leser

Ich bedanke mich bei allen die mich so lieb beim Erstellen der Anleitung unterstützt haben. Da ich mir bewusst bin wie vielschichtig und umfangreich Astralreiseerfahrungen sein können, habe ich es mir nicht gerade leicht gemacht und versucht so viele Informationen wie nur möglich in der Anleitung unter zu bringen um allen Interessierten einen guten Einstieg zu ermöglichen. Dennoch erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Weder ich (Igura) noch Abduction.de können für eventuelle Schäden, die aus der Anleitung resultieren eine Haftung übernehmen.


© by Igura

10 Gedanken zu „Astralreisen: Ausführliche Übungsanleitung“

  1. Ich habe es jetzt schon oft versucht bin aber leider immer eingeschlafen. Deine Anleitung war sehr gut vielleicht bekomme ich es ja jetzt hin:)

  2. Ich komme immer bis an den Punkt, an dem der Körper einschläft. Also quasi fast bis zur Astralreise. Allerdings kann ich einfach nicht aufhören, mich auf meine Atmung zu konzentrieren, die so sehr abflacht, dass ich Panik kriege, obwohl ich weiß, dass es normal ist!

  3. Grüß dich, ein schöner Blog 🙂
    Astralreisen sind mein Thema im Leben, dem ich mich ebenfalls verschrieben habe 😉 Leite auch eine Gruppe.

    Alles gute dir weiterhin!

  4. Die anleitung ist gut wobei ich es erst unter führung einmal geschafft habe und zwar in der Kindheit. Dort wahr es allerdings ein Experiment vom Leiter mit uns und ich wahr sehr erstaunt und fasziniert!

    Man kann sich beim übergang Vorstellen wie die Beine, Arme, der Kopf und zu letzt der Körper immer schwerer wird(einsinkt), dabei aber zielgerichtet bleiben und bewusst.

    Der Text hat mich gedanklich gleich an diesen Moment zurück gebracht. Ich Danke! 🙂
    Lg

  5. Geht das würklich weil ich habe es noch nie ausbrobiert und ist das gefährlich Astralreisen? Hab scho wenig Angst bitte eine Antwort danke

  6. Ich liebe das Design und Layout Ihres Blogs. Es ist ein sehr einfach gehalten Augen was das lesen viel angenehmer für mich macht. Toller Beitrag, das macht direkt Lust auf mehr! Vielen Dank für den Beitrag!

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