Neues vom “Alien-Schädel”

Beitrag von: stalker

Er ist einer der umstrittensten Funde auf dem Gebiet der… Präastronautik? Ufologie? Archäologie? Anthropologie? Vielleicht wird sich diese Frage nie so wirklich beantworten lassen. Für Lloyd Pye, den ebenso umstrittenenen Koordinator der wissenschaftlichen Untersuchungen, scheint das Ergebnis dem Namen nach aber schon festzustehen: Die Rede ist vom Starchild-Skull, einem Schädel, der unter ebenso mysteriösen Umständen in den dreißiger Jahren im Tunnel einer verlassenen Mine gefunden wurde, die sich etwa 200 Meilen südwestlich von Chihuahua, Mexiko, befunden haben soll.

Der Schädel weist im Vergleich zu einem “normalen” menschlichen Schädel einige anatomische Besonderheiten auf. So verfügt er durch seine verlängerte hintere Wölbung über ein deutlich größeres Schädelvolumen. Auch die flache, ovale Form der Augenhöhlen trägt auf den ersten Blick zu einem fremdartigen Aussehen bei.

Auf der offiziellen Webseite des Starchild-Projekts gibt es einen Überblick über die wichtigsten Merkmale. So verfügt der Schädel zwar über eine annähernd doppelt so geringe Dicke und wiegt zur Hälfte weniger als ein vergleichbarer menschlicher Schädelknochen, aber seine Struktur soll jeden sonstigen irdischen Knochen an Stärke übertreffen. Bei einer genaueren Betrachtung fanden sich im Knochen ungewöhnliche Fasern, die keinem menschlichen oder tierischen Knochen zu eigen sind. Auch ein vorhandener rötlicher Rückstand konnte bislang noch nicht identifiziert werden. Laut Radiokarbonmethode ist der Schädel um die 900 Jahre alt.

Eine DNA-Entnahme im Jahr 2003 war erfolgreich, konnte bislang aber nur mitochondriale DNA zu Tage fördern. Dadurch konnte bewiesen werden, dass die Mutter eindeutig menschlichen Ursprungs gewesen sein musste, da die mitochondriale DNA nur durch die Mutter vererbt wird. Bemühungen, die nukleare DNA zu bergen, welche Rückschlüsse auf die väterliche Genlinie zulassen würde, brachten mit den bisherigen Forschungsmethoden bislang jedoch noch keinen Erfolg. Seltsamerweise wurde dies als Anzeichen dafür gewertet, dass der Vater somit etwas “anderes” als ein normaler Mensch gewesen sein musste (denn andererseits könnte schlicht und einfach auch nur keine intakte DNA mehr nachweisbar gewesen sein).

Doch nun verkündete Lloyd Pye, dass es durch eine neuartige Methode nicht nur gelungen sei, eine Probe nuklearer DNA zu bergen, sondern auch der Nachweis des “außerirdischen” väterlichen Ursprungs in greifbarer Nähe stünde. Ein Genetiker, dessen Identität Pye bislang noch nicht enthüllen möchte, habe bereits erste Teilvergleiche mit den Nukleotidsequenzen anderer Lebewesen durchgeführt. Ein Teil der nuklearen DNA habe sich so auf seinen (zu erwartenden) menschlichen Ursprung zurückführen lassen, während sich zu anderen Teilsträngen überhaupt keine signifikanten Übereinstimmungen bzw. Ähnlichkeiten zu anderen irdischen Lebewesen ergeben haben. Pye sieht den Alien-Schädel dadurch schon in den Geschichtsbüchern angekommen, betont aber, dass erst noch weitere Prüfungen und Abgleichungen vorgenommen werden müssen.
http://www.aliensthetruth.com/Aliens.php?ID=58

Auch wenn ein bitterer Nachgeschmack bestehen bleibt, darf man wohl auf die weiteren Entwicklungen gespannt sein.

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