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Grundlagen

 

Übersicht:


 

Anzeichen einer Entführung: Häufige Beobachtungen


Einleitung

 

Die folgende Zusammenstellung enthält Beobachtungen, die mehr oder weniger häufig im Zusammenhang mit dem Entführungsphänomen gemacht worden sind. Sie orientiert sich an Erkenntnissen aus der Entführungsforschung und persönlichen Erfahrungswerten, die unsere Gruppe ergänzend hinzufügen kann, um ein breiteres Betrachtungsspektrum dieses Phänomens zu entwerfen und neue Perspektiven aufzuwerfen. Gleichzeitig wurden diese „Indikatoren“ in eine systematische Ordnung gebracht, die sich an den verschiedenen Stadien einer Entführungserfahrung orientiert und ihre Stellung in dem Gesamtgefüge demonstriert:


Längst nicht alle der hier genannten Faktoren treten bei jedem Betroffenen auf, und sie müssen es auch nicht, um für die Authentizität eines Entführungsereignisses zu bürgen. Vielmehr handelt es sich dabei um Einzelbeobachtungen, die - ohne ihre Stellung innerhalb des Gesamtgefüges - auch anderen Erklärungsmustern zugeschrieben werden könnten. Aus diesem Grund eignen sie sich nur bedingt für die Identifikation eines Entführungserlebnisses, solange keine anderen Ursachen für ihr Auftreten ausgeschlossen werden können. Diese Liste kann dem Leser keine eindeutigen Aussagen über eine eventuelle persönliche Einbeziehung in das Entführungsphänomen verschaffen. Sie kann ihm allenfalls als Vergleichsbasis dienen, vor deren Hintergrund bereits bestehende Erfahrungen hinterfragt und neue Denkanstöße gesetzt werden können. Es liegt daraufhin im eigenen Ermessen des Lesers, den auf diesem Wege gewonnenen Ergebnissen nachzugehen und nach persönlichen Antworten zu suchen.

Eine Entführungserfahrung ist ein individuelles Ereignis, das sich an häufig wiederkehrenden strukturellen Mustern orientiert. Trotz den großen Ähnlichkeiten zwischen den verschiedenen Erlebnissen verfügt nicht jeder Betroffene über die gleichen Voraussetzungen, um einen mehr oder weniger umfassenden Einblick in seine persönlichen Erfahrungen zu erhalten und seine eigene Position in dem Gesamtgefüge zu beleuchten. Der Grad der Erinnerungsfähigkeit ist von Person zu Person unterschiedlich. Auf gleiche Weise bedient sich das Phänomen einem individuellen Ablaufmuster, das der Wahrnehmung des Betroffenen unter Umständen zum größten Teil entzogen bleibt. Viele Menschen befinden sich im Zweifel darüber, ob sie tatsächlich Entführungserlebnisse erfahren haben. Andere wiederum sind noch nicht einmal auf dieser Stufe angekommen und sind sich vollkommen im Unklaren darüber, dass sie überhaupt etwas erleben. Ihre Wahrnehmung bleibt vielleicht auf ein paar wenige ungewöhnliche oder „paranormale“ Ereignisse beschränkt, die sie nicht richtig einordnen können und daraufhin häufig wieder zu verdrängen / vergessen suchen, da ihr Auftreten nicht dem gängigen, rationalen Weltbild entspricht. Einige jedoch haben diese Barrieren durchbrochen oder konnten ihre Beobachtungen nicht länger ignorieren: Etwa weil sie viel zu häufig auftraten oder sich über einen längeren Zeitraum so stark zusammensummiert haben, dass die stärkste Verdrängung der belastenden Wahrheit nicht länger standhalten konnte. Am Ende reift in ihnen das Bedürfnis heran, sich mit diesen Wahrheiten auseinander zu setzen und Gewissheit zu erlangen. Diesen Menschen ist die hier vorliegende Liste gewidmet.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eventuelle Vorschläge für eine Erweiterung der hier genannten Punkte werden gerne entgegengenommen.