Newsflash 24/2015

Leben, wie wir es nicht kennen
Bisher folgte die Suche bzw. die Spekulation über außerirdisches Leben immer dem Grundsatz „Leben, wie wir es kennen“, d.h. man hielt vor allem Wasser für eines der Grundvoraussetzungen für die Entstehung und Existenz von Leben. Ohne Wasser war Leben nicht denkbar und auch die sog. habitable Zone um einen Stern wird über Bedingungen definiert, welche die Existenz von Wasser in flüssiger Form ermöglichen.

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der Cornell University gibt nun aber Hinweise darauf, dass weder die Existenz von Wasser, noch von Sauerstoff zwingend notwendig für die Existenz von Leben ist. Das Team um Jonathan Lunine und James Stevenson vom Cornell Chemical and Biomolecular Engineering Department geht davon aus, dass Leben auch auf der Basis von Methan möglich ist. Bei ihren Studien legten sie die Umweltbedingungen des größten Saturmondes Titan zugrunde: Temperaturen von – 180°C, flüssige Methanseen, eine toxische Atmosphäre und die völlige Abwesenheit von flüssigem Wasser.

Auf der Erde besitzen lebende Zellen eine stabile, durchlässige Phospholipid – Doppelmembran, die nur in Anwesenheit von flüssigem Wasser ihre Funktion erfüllt. Lunine und Stevenson versuchten nun, eine ähnliche Membran unter „Titan – Bedingungen“ zu erzeugen. Es gelang ihnen, das Modell einer funktionierenden Zelle zu generieren, deren Membran aus Stickstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff besteht und ähnliche Eigenschaften besitzt wie die irdische Phospholipidmembran, jedoch unter sehr unirdischen Bedingungen. Das neue Membranmodell namens Azotosom ist in flüssigem Methan bei kryogenischen (extrem tiefen) Temperaturen funktionstüchtig und weist unter diesen extremen Bedingungen eine ähnliche Elastizität auf wie die Phospholipidmembranen in Wasser bei Raumtemperatur.

Wir haben nun das erste konkrete Modell von Leben in der Hand, wie wir es nicht kennen,“ so Stevenson. Für die Suche nach Leben im All eröffnet diese Studie ganz neue Möglichkeiten.

theoretical-methane-based-cell

Credit: James Stevenson

Advanced Science

Space.com

Viren unterstützen bei Anpassung an extreme Umweltbedingungen
Seit Längerem ist bekannt, dass es auf der Erde auch in extremen Habitaten mit hohen Temperaturen oder hohem Salzgehalt Leben gibt. Ein solcher Lebensraum sind z.B. hydrothermale Quellen in der Tiefsee. Die dort lebenden extremophilen Organismen können extreme Schwankungen ihrer Umweltbedingungen ertragen. In ihrem Lebensraum gibt es kein Sonnenlicht und der Druck beträgt über das 100fache unserer Atmosphäre. Darüber hinaus Schwanken die Wassertemperaturen um mehrere 100 Grad Celsius.

Rika Anderson von der University of Washington konnte in Zusammenarbeit mit dem NASA Astrobiological Institute nun nachweisen, dass extremophile Mikroorganismen an Tiefseequellen in ihrer Anpassungsfähigkeit von Viren unterstützt werden. Gewöhnlicherweise injizieren Viren ihre DNA in die Wirtszelle und benutzen diese als „Fabrik“ für neue Viren. Dieser Prozess endet mit dem Tod der Wirtszelle bei Freisetzung der neuen Viren. Bevor die Produktion neuer Viren beginnt, kann sich die DNA des Virus jedoch in die DNA der Wirtszelle integrieren und lange Zeit inaktiv bleiben. Während dieser Zeit kann es zum Austausch spezifischer Gensequenzen zwischen Virus – und Wirts – DNA kommen. Sobald die Virus-DNA dann aktiv wird und die Wirtszelle mit der Produktion neuer Viren beginnt, können die ausgetauschten DNA – Sequenzen in die neue Virus-Generation eingebaut werden und so in neue Wirtszellen gelangen, wenn diese mit den Viren infiziert werden. Auf diese Weisen können neue Gene und somit neue Eigenschaften unter den Wirtzellen verbreitet werden.

„Wir haben herausgefunden, dass die Viren der Tiefseequellen eine ungewöhnlich hohe Zahl an Genen enthalten, die für den Energiestoffwechsel kodieren. Das ist seltsam, weil die Viren selbst keinen Stoffwechsel besitzen. Unsere Hypothese ist deshalb, dass die Viren diese Gene auf die Wirtszellen übertragen und ihnen so neue Eigenschaften verleihen, “ so Anderson.

Diese Art der Kooperation zwischen Lebewesen könnte auch außerhalb der Erde die Anpassung an extreme Umweltbedingungen potentiellen mikrobiellen Lebens unterstützt haben. Daten der Sonde Cassini lassen z.B. vermuten, dass auf dem Saturnmond Enceladus ein Ozean unter der Eisschicht existiert, in dem es ebenfalls hydrothermale Quellen geben könnte. Tatsächlich geht man davon aus, dass auch das Leben auf der Erde in ebensolchen extremen Ökosystemen seinen Anfang fand.

Astrobiology Magazine

Mysteröser Ring am Himmel über Kazakhstan
Am Nachmittag des 03. April 2015 staunten die Bewohner des kleinen Dorfes Shortandy im Norden Kazakhstans nicht schlecht. Ein seltsamer, schwarzer Kreis schwebte über ihnen am Himmel. Die Struktur hielt sich 15 Minuten lang und bildete dabei einen nahezu perfekten Kreis. Danach löste sie sich wie Rauch in Luft auf.

Oleg Menshikov, einer der Einwohner von Shortandy, berichtete: „Es war wie eine schwarze Wolke. Sie löste sich auf wie Rauch, war aber völlig geruchlos.“

Andrey Solodovnik, Physikprofesser an der Northern Kazakhstan State University, schätzt den Durchmesser des Ringes auf 100 Meter und seine Höhe auf 200 bis 1000 Meter ein.

UFOs über Arizona
Am 04. April 2015 um 20:51 Uhr beobachteten mehrere Einwohner von Phoenix und Glendale ungewöhnliche Lichter am Himmel. Der Zeuge Peter Perez berichtete, zunächst ca. 20 bernsteinfarbene Lichter am Himmel gesehen zu haben, die ca. 1 Minute bewegungslos am Himmel schwebten, um schließlich Richtung Westen davonzufliegen. Fünf Minuten später tauchten die Lichter wieder auf – diesmal waren es jedoch nur zehn. Perez gelang es, mehrere Fotos zu machen.

UFOs Photographed Over Phoenix, Arizona 4-5-15

Credit: Peter Perez

Azcentral

Besuch der Tok`ra?
Das folgende Video wurde angeblich im April 2015 in Tönisvorst nahe Düsseldorf, Deutschland, aufgenommen und gehört wohl in die Kategorie „zu gut um wahr zu sein“. Es zeigt eine vergleichsweise detaillierte Aufnahme eines pyramidenförmiges Objektes. Handelt es sich hier um ein Fake oder hat sich tatsächlich ein Aufklärungsschiff der Tok`ra in die Erdatmosphäre verirrt (an dieser Stelle schöne Grüße an alle Stargate – Fans)?

Kanonenkugeln auf dem Mars?
Wieder wurde Seltsames auf NASA – Aufnahmen unseres roten Nachbarplaneten entdeckt. Es handelt sich um perfekt runde Steinkugeln, die tatsächlich sehr deplaziert in der marsianischen Landschaft wirken – besonders auf folgendem Bild:

marsianische Kanonenkugel

Credit: NASA

Es könnte sich hier natürlich auch um eine Laune der Natur handeln, aber eigenartig wirken die „Kanonenkugeln“ dennoch.

UFO – Sichtungen
22. März 2015, New Jersey:

Letzte Märzwoche 2015, El Paso, Texas:

April 2015, Vulkan Villarica, Chile:

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