David Jacobs und das Hybridenprojekt

Wer sich ernsthaft mit der Thematik der Alien-Entführungen beschäftigt, kommt dabei an einer Person eigentlich nicht vorbei. Sein Buch: „Geheimes Leben“ zählt zu den Standardwerken der internationalen Fachliteratur. Derzeit ist David Jacobs mit zwei neuen Arbeiten beschäftigt: Einem methodischen Leitfaden für den Einsatz von Hypnose bei Entführten und einem Buch über neue Entwicklungen im Entführungsprozess, denen er besorgt und beunruhigt gegenübersteht.
In einem Interview mit dem Online-Radiosender Red Ice Radio aus dem Jahr 2009 spricht David Jacobs über die Anfänge der Entführungsforschung, über seine Wahrnehmung der Entführungen und seinem langsamen Abschied aus der Forschungsszene. Da das Interview sehr umfangreich ist, habe ich mich dazu entschlossen, nur die wirklich interessanten Teile zusammenzufassen und zu übersetzen.

Wer sich das Interview in der gesamten Länge unbedingt antun möchte, kann gerne mit diesem Link hier beginnen pfeif
https://www.youtube.com/watch?v=shfiFp7liRA

Die Anfänge der Entführungsforschung

Als die ersten Berichte über angebliche Entführungen von Außerirdischen auftauchten, tat man sich damit anfangs ziemlich schwer. David Jacobs versucht diesen Umstand vor dem damaligen geschichtlichen Hintergrund zu erklären. Zwar war man der UFO-Thematik gegenüber recht aufgeschlossen, doch gleichzeitig zögerte man noch damit, damit auch einen entscheidenden Schritt weiter zu gehen. UFO-Sichtungen ließen sich sehr gut analysieren und in Muster und Schemata einordnen, was bei den plötzlich auftauchenden Entführungserlebnissen anfangs nicht der Fall war. Es gab zunächst keine Vergleichsmöglichkeiten, um derartige Erlebnisse beurteilen zu können – man betrat damit ein völliges Neuland.

„Jede Sichtung seit dieser Zeit hat nichts über unser Wissen über das Phänomen beigetragen. Sie haben nur das verifiziert und validiert, was wir bereits wissen.

Das Problem ist, dass man auf eine Begrenzung des Wissens über UFOs stößt, weil UFOs nur die äußere Hülle eine Objektes darstellen. Es ist das Innere, auf das es ganz offensichtlich ankommt. Und viele Jahre lang haben es viele UFO-Forscher abgelehnt, in das Innere zu blicken, sie machten es nicht, das war die Linie, die sie nicht überschreiten würden. […] Die äußere Hülle eines Objektes zu betrachten – OK, das ist eine Sache. Und manche UFO-Forscher sind äußerst konservativ, und selbst wenn die Beweislage, dass es sich dabei nicht um ein irdisches Phänomen handelt, überwältigend ist, sagen sie: „Naja, es ist unidentifizierbar, und unidentifizierbar heißt, dass wir immer noch nach der Identität suchen, wir werden sie vielleicht nie finden, aber…“ Jeder hat also irgendwie so seine „Kuschelecke“, in der er lebt und sich sicher fühlt.

Aber irgendwann einmal, insbesondere ab den 60ziger Jahren, begannen Menschen über etwas zu berichten, das UFO-Forscher als „Besatzungen“ bezeichneten. Weil man nicht „Aliens“ sagen konnte, das wäre verrückt gewesen. Und schließlich wurden sie als „Humanoiden“ bekannt, weil sie ein bisschen menschlich aussahen. „Aliens“ war ein Wort, das man in den Vereinigten Staaten niemals äußerte. Und zusätzlich ereigneten sich seltsame Sachen: Im Jahr 1957 hatten wir ein Entführungsereignis, das sich in Brasilien abspielte und das uns gemeldet wurde, das einen mehr oder weniger sexuellen oder fortpflanzungsbezogenen Inhalt aufwies. Das war so befremdlich und verrückt, um dieses Wort schon wieder zu benutzen, dass es nicht einmal vor 1966, also erst 9 Jahre später, veröffentlicht wurde.

Und dann hatten wir den Barney und Betty Hill-Fall im Jahr 1961, der auch im Jahr 1966 veröffentlicht wurde… Und das Problem dabei war, dass diese Fälle interessant waren, das waren sie, aber sie ergaben kein Muster. Und die Frage hier ist – bei UFOs ist alles eine Frage von Mustern. Wenn man ein Objekt hat, dass eine Sache macht, dann bedeutet es nichts. Wenn man tausende Objekte hat, die eine Sache machen, dann hat es etwas zu bedeuten, dann hat man ein Muster. Und UFOs lassen sich sehr sauber in Muster einfügen, und die Muster wurden alle schon früh identifiziert. Aber Entführungen warfen eine ganz andersartige Situation auf. Weil sie ohne die ganze Reihe an Beweisstücken aus dem Verstand von Menschen kamen, die mit UFOs einhergingen. Fotografien, und Radarspuren, und 8mm und 16mm und 32mm Filmrollen, und Filmbänder, und alles andere. Das gab es bei Entführungen nicht.

Nicht nur das – die Entführungen schreckten die UFO-Forscher ab. Es schreckte sie ab, weil es in den 50ziger Jahren in den Vereinigten Staaten eine Gruppe von Leuten gegeben hat, die als „Kontaktler“ bekannt gewesen waren. Das waren Charaktere, die aus dem Phänomen der fliegenden Untertassen Kohle zu machen, Dollars zu machen versuchten. Und sie behaupteten, wunderschönen, wundervollen, gütigen Weltraumbrüdern begegnet zu sein, die ihnen Fahrten in fliegenden Untertassen spendierten und sie hierhin und dorthin brachten, wo immer sie auch hin wollten. Und manchmal brachten sie sie auf den Mond, und manchmal zur Venus, und manchmal zum Uranus, und manchmal zum Jupiter, oder wo immer sie auch hin wollten. Und ein Typ behauptete, dass er mit dem König des Mondes zu Abend gegessen hätte, und die Luft auf dem Mond war genau so wie die Luft, die du und ich hier atmen, und all so was… Und die seriösen UFO-Organisationen haben 10 Jahre lang damit zugebracht, über die Kontaktler zu schwafeln und zu zeigen zu versuchen, dass sie keine UFO-Zeugen oder das UFO-Phänomen verkörperten, dass sie Schwindler waren, usw. Als nun die Entführten hinzukamen, hatten die meisten UFO-Forscher drei Worte zu sagen: „Nein, Nein, Nein!“ Das war alles. Sie waren schon an diesem Punkt gewesen, sie hatten es hinter sich gebracht, und nun sind da andere Leute, die behaupten, dass sie in fliegenden Untertassen gewesen waren, und dass Außerirdische… nein nein nein nein nein nein. Und so hat die überwiegende Mehrheit der UFO-Forscher in den 60ziger und 70ziger Jahren bis hinein in die 80ziger es vollkommen abgelehnt, den Gedanken zu akzeptieren, dass das Entführungsphänomen ein Eigenleben hatte, dass es ein seriöses Phänomen verkörperte, und dass Menschen tatsächlich entführt worden waren.“

Auch David Jacobs zählte sich lange Zeit zu jenen konservativen UFO-Forschern, die diese Leitlinie wie ein ungeschriebenes Gesetz vertraten. Ihm fehlte es damals noch an einem Muster und der nötigen Struktur, um all diese damals noch spärlich veröffentlichten Fälle miteinander in Verbindung bringen zu können. Diese Einstellung begann langsam zu bröckeln, als er mit den Arbeiten von Budd Hopkins konfrontiert wurde. Sein erstes indirektes Zusammentreffen mit ihm ereignete sich im Jahr 1981 auf einer Tagung in Chicago, wo Hopkins einen Vortrag über das Entführungsphänomen hielt.

„Nun hatte ich aber noch niemals zuvor einen Vortrag über Entführungen gehört. Und ich wusste ja, dass das Entführungsphänomen einfach nur Blödsinn war. Es war mir meine Zeit nicht wert. Als Hopkins also aufstand, um seinen Vortrag zu halten, stand ich auf und schlenderte in den Vorraum und erzählte mir Witze mit einem Freund von mir […] und das die ganze Stunde lang, die Budd sprach, lieber als meine Zeit damit zu verschwenden, mir irgendwelchen Blödsinn über Entführungen anzuhören.“

Ein Jahr später überredete ihn jedoch ein gemeinsamer Freund dazu, Budd Hopkins in seinem New Yorker Apartment aufzusuchen. Jacobs dämmerte es, dass es sich bei Hopkins um den ominösen Tagungsteilnehmer handelte, und stimmte schließlich nur halbherzig zu. Allerdings merkte er schnell, dass es sich bei ihm nicht um einen der gewöhnlichen Spinner handelte. Sie unterhielten sich angeregt über Hopkins Arbeiten und blieben fortan miteinander in Kontakt. Nach einiger Zeit lernte Jacobs auch einige seiner Klienten kennen und besuchte ein Treffen einer Entführten-Selbsthilfegruppe, die regelmäßig unter Hopkins Leitung zusammentraf. Dabei wurde ihm deutlich, dass es sich bei den Entführten um ganz normale, geistig gesunde Menschen handelte, die ganz offensichtlich unter der Natur ihrer Erlebnisse litten und angesichts ihrer Unverständlichkeit sichtlich verwirrt oder verängstigt waren. Dieser Eindruck hat sich nach seinen jahrelangen Erfahrungen bis heute nicht geändert:

„95% der Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe – 99% – sind einfach nur durchschnittliche, normale Menschen […] Wenn Entführte sich damit mitteilen, ist es ein Akt, der Mut von ihnen erfordert. Sie sind sehr besorgt darüber, dass andere Menschen herausfinden könnten, dass sie zu mir kommen, sie haben Angst, dass andere Menschen sie auf irgendeine Weise diffamieren könnten, weil sie Entführte sind, und wenn sie damit an die Öffentlichkeit gehen, ist es das, was mit denjenigen passiert ist.“

Nachdem Jacobs auch bei einigen von Budds Hypnose-Sitzungen zugegen gewesen war, begann er im Jahr 1986 selbst mit der Anwendung von hypnotischen Rückführungen, um Erinnerungsblockaden an vergangene Entführungsereignisse zu umgehen. Erinnerungslücken waren seit den Meldungen über die ersten Entführungsfälle ein charakteristischer Bestandteil jener Erfahrungen gewesen – und bleiben es bis heute. Auch dieser Umstand ließ sich zunächst nicht erklären. Budd Hopkins prägte den Begriff „Missing Time“ (Fehlende Zeit), da Entführte seltsame Effekte bemerkten, wenn sie mit ungewöhnlichen Ereignissen konfrontiert wurden, die einer beginnenden Entführung zugeordnet werden konnten. Beispielsweise beobachteten sie ein seltsames Flugobjekt, das sich ihnen näherte, oder das Auftauchen von Wesen in ihrem Schlafzimmer, nur um plötzlich einen Blackout oder Zeitriss zu erleben. Es war so, als ob die Handlung auf einmal unterbrochen wurde und zu einem viel späteren Zeitpunkt wieder einsetzen würde. Das Flugobjekt oder die Aliens waren dann meistens wieder verschwunden und es schien in der Zwischenzeit einiges an Zeit vergangen zu sein. Bemerkt wurden diese Missing-Time-Erlebnisse aber eigentlich erst dann so richtig, wenn der Anfang und das Ende des Zeitrisses nicht zusammenpassten, z.B. wenn sich die Entführten von ein auf dem anderen Moment an einem ganz anderen Ort als noch gerade zuvor befanden oder inzwischen die Nacht angebrochen war.

„Sie wissen, dass etwas im Gange gewesen ist, wenn ein zeitliches Element beteiligt ist, dass sie nach zwei Stunden 150 Meilen die Straße weiter unten sein sollten, und dass sie sich nicht dort befinden sollten, wo sie jetzt sind, und solche Sachen. Das alarmiert sie darüber, dass etwas geschehen ist. Bei den meisten Menschen – nehmen wir einfach an, wenn es nachts durchgeführt wird, wenn sie schlafen – sie gelangen zurück in ihr Bett und wachen am Morgen auf, und sie sind müde […] selbst wenn sie wissen, dass sie die ganze Nacht geschlafen haben. Aber so völlig ohne Störungen erinnern sie sich an überhaupt nichts. Also ist die Frage daher, wie behalten sie es in Erinnerung? Und die Antwort ist, dass sich vielleicht 95% bis 99% niemals erinnern. Aber ein kleiner Prozentsatz an Menschen hat Erinnerungen, die hervorbrechen. Sie erinnern sich daran, auf einem Tisch zu liegen, sie erinnern sich an jemanden in ihrem Zimmer, sie haben kleine Bruchstücke, die hervorbrechen.“

Der Einsatz von Hypnose als mögliches Werkzeug, um an diese verborgenen Erinnerungen zu gelangen, war bereits durch den Barney und Betty Hill-Fall in den Brennpunkt der Überlegungen gerückt. Man wusste natürlich auch schon aus der psychologischen Praxis, dass Hypnose Erinnerungen freilegen konnte. Das anfängliche Problem war, dass die verschiedenen Entführungsfälle irgendwo weithin über den Globus oder bei anderen Fallermittlern verstreut waren und es dadurch schwierig war, eine komplette Analyse an ihnen vorzunehmen.

Budd Hopkins ließ seine ersten Sitzungen von einer Psychologin durchführen. Letztendlich ergab sich daraus aber eine Überforderung, weil sie nichts über Entführungen wusste und man andererseits anfänglich auch nicht wusste, was man eigentlich glauben konnte. Schließlich nahm Budd die Zügel selbst in die Hand und erwies sich als überaus geschickt und einfühlsam auf diesem Gebiet. Sein Anspruch war es nicht nur, das Phänomen besser zu verstehen, sondern den Leuten mit seiner Arbeit zu helfen und sie nicht alleine im Regen stehen zu lassen.

Natürlich wurde die Methode der Hypnose in der Folge zu einer massiven Zielscheibe der Kritik. Von der Seite der Skeptiker aus ist sie eigentlich so sehr verrissen worden, dass man sich schon fragen könnte, ob sie denn überhaupt funktioniert. Als jemand, der seit Jahren Entführte kennt, die nicht auf das Mittel der Hypnose zurückgreifen konnten, muss ich jedoch sagen, dass sie erschreckend gut und genau ist, wenn man sich darin auskennt. Es gibt keine Widersprüche zu Erfahrungen, an die sich die Entführten ganz natürlich – ohne das Hilfsmittel der Hypnose – erinnern können. Jacobs und Hopkins entdeckten das Entführungsschema, wie wir es kennen – eine Person wird aus ihrer normalen Umgebung geholt und an Bord eines Raumschiffes gebracht, ihre Kleidung wird entfernt, sie wird auf einen Tisch gelegt, es folgen eine Reihe von physischen, mentalen oder fortpflanzungstechnischen Untersuchungen und Prozeduren, es kann eine Reihe zusätzlicher Elemente geben, die Entführten werden zurückgebracht an dem Ort, wo ihre Kleider liegen, und sie werden wieder in ihre normale Umgebung transportiert.

Der Kritikpunkt daran liegt eher in dem Umstand des Einordnens und Kategorisierens. David Jacobs ist eigentlich Historiker, und diese Tätigkeit hat sich vielleicht etwas als Segen und Fluch zugleich für die Entführungsforschung erwiesen. Zum einen hat er dadurch eine Ordnung im Chaos geschaffen und einen roten Faden durch viele Entführungsfälle gefunden. Wer seine exakten Auflistungen der chronologischen Abfolge und der möglichen Prozeduren in „Geheimes Leben“ gelesen hat, wird sich wie ich gefragt waren, ob jemand anderes als ein Historiker die Akribie zu so etwas hätte aufbringen können. Andererseits ist er dabei meiner Meinung nach zu sehr an seinem roten Faden geblieben und hat andere Erlebnisse, die nicht so ganz in das Schema passen, in seiner persönlichen Arbeit eher ausgeklammert. Im Interview merkt man das an manchen der getroffenen Aussagen. Jacobs ist z.B. anscheinend der Ansicht, dass Entführungen eigentlich immer etwas mit den grauen Wesen zu tun haben. Manch andere Beobachtungen bügelt er mit der Auffassung weg, dass Zeugen sich eben in ihren Erinnerungen irren, oder genauer gesagt, ihre vorhandenen Erinnerungsbruchstücke fehlerhaft rekonstruieren. Hypnosesitzungen sind darüber hinaus auch nicht immer so perfekt, wie sie in Büchern beschrieben werden, und in mancher Hinsicht hat man es dabei sicherlich mit einer Auflistung der besten Fälle zu tun.

Trotz allem haben Leute wie Budd Hopkins und David Jacobs wertvolle Arbeit geleistet und ihre Bedeutung wird vielleicht erst in der Zukunft so richtig verstanden werden können. Gegenwärtig scheint in der wissenschaftlichen Gemeinschaft eher eine fröhliche Ignoranz und eine aggressivere Haltung an der Tagesordnung zu sein:

„Im Augenblick befinden wir uns in den Vereinigten Staaten in einer Situation, in der an diesem Thema nicht nur weniger wissenschaftliches und akademisches Interesse als jemals zuvor in der Geschichte des UFO-Phänomens vorhanden ist, sondern auch eine aggressivere Feindseligkeit als jemals zuvor in der Geschichte des Phänomens besteht. Es ist nicht nur so, dass sie passiv-uninteressiert sind, es ist so, dass sie ihm gegenüber aggressiv-feindselig sind. Und für jemanden, der sich nun schon 45 Jahre lang mit der Thematik beschäftigt, kann ich durchaus sagen, dass ich noch nie zuvor etwas in der Form erlebt habe, was jetzt gerade geschieht, und es ist sehr sehr sehr entmutigend.“

David Jacobs glaubt, dass die Gründe dafür sehr vielschichtig sind. Die Entführungsthematik wird leider auch von einer Vielzahl an Verschwörungstheorien begleitet oder von esoterischen Irrsinn durchsetzt, der einer seriösen Beschäftigung eher im Wege steht. Auch das ewige Wiederkäuen des Roswell-Falles in den Medien greift diese Tradition nur allzu oft auf. Und Menschen, die behaupten, von Außerirdischen entführt worden zu sein, begegnet man von Natur aus schon mit Mißtrauen.

Jacobs sieht darin eine verpasste Chance und eine Gefährdung für die zukünftige Erforschung der Entführungsthematik. Es gibt niemanden, der sich eigentlich so großartig damit beschäftigen möchte. Junge Akademiker, die ihre Abschlussarbeiten darüber schreiben oder darin forschen möchten, und dabei zu dem Schluss kommen, dass doch etwas mehr hinter den Entführungen stecken könnte, werden als verrückt abgestempelt oder finden später keinen Job mehr. Und selbst wenn eine Arbeit darauf abzielt, dass Entführungen nur psychologischen Ursprungs sind und damit die sozial und wissenschaftlich akzeptierten Theorien unterstützt, fragt man sie nur, was dann noch der Sinn dieser Arbeit sei.

„Aber unabhängig davon, welche Gründe es dafür gibt, ist es immer noch unwissenschaftlich und nicht-akademisch von Menschen, demgegenüber aggressiv-feindselig gegenüberzustehen und sich die Behauptungen nicht einmal anzusehen und die Beweise sie dorthin führen zu lassen, wo immer sie auch hingeführt werden, und selbst wenn sie nur zu Gedankenspielen angeregt werden – Ok. Sie versuchen nicht einmal das. Also haben wir hier das Problem, dass die Zahl der Entführungsforscher geschrumpft ist, sie war nie sehr groß, aber sie ist in den Vereinigten Staaten zurückgegangen. Und all diejenigen von uns, die dabei sind, werden ein klein wenig älter, sind nicht mehr die Jüngsten, wie man so sagt, und wir sehen keine große Menge an jüngeren Leuten, jüngeren Akademikern oder Wissenschaftlern, die sich für diese Art von Arbeit bereit erklären. Es ist sehr sehr bedauerlich, und ich kann es verstehen. Die Menschen möchten Karriere machen, und wenn man diese Forschung aufnimmt, hat man keine Karriere.“

Die Anfänge des Hybridenprojekts

Die große Frage ist natürlich: Warum sollten andere intelligente Lebewesen uns entführen? Welchen Nutzen könnten sie daraus ziehen und welche Zwecke verfolgen sie damit?

Jeder Entführungsforscher hat dabei wohl so seine eigene Herangehensweise und konzentriert sich in seiner Arbeit auf bestimmte Aspekte, die für ihn am wichtigsten erscheinen. Natürlich ist man sich über die Grundzüge von Entführungserfahrungen einig. Welche Schlussfolgerungen man allerdings daraus ziehen soll, steht auf einem ganz anderen Blatt. John Mack betonte beispielsweise, dass Entführungen neben ihren traumatischen Aspekten auch eine Art Stärkung und spirituelle Weiterentwicklung bieten könnten und die Alien-Wesen teilweise Prozeduren durchführen, um möglicherweise eine solche Haltung zu vermitteln.

David Jacobs bildet dabei so etwas einen Gegenpol, indem er sich mehr auf die fortpflanzungsbezogenen Aspekte von Entführungserfahrungen konzentriert. Seine eigenen Beobachtungen stimmen ihn eher besorgt:

„Lernen und sich weiterentwickeln? Ja. Ist es erfüllend? Nein. Mag ich das was ich tue? Nein. Mag ich dieses Phänomen? Ich hasse es. Ich habe es einmal geliebt. Ich habe einmal gedacht, dass es wirklich aufregend und interessant wäre und dass ich es vielleicht mit einem „Kontakt“ zu tun hatte, und natürlich ist das ein unsinniges Konzept. Es ist das Konzept, das nur in der fruchtbaren Vorstellungskraft der Populärkultur und der Wissenschaftler existiert. Es ist kein Konzept, das auf das Entführungsphänomen zutrifft. Wenn Menschen seit der Zeit entführt werden, in der sie Kleinkinder sind, und das alles bis in jedes Alter, ist das Konzept von Kontakt einfach nicht vorhanden.“

David Jacobs bezieht sich dabei auf unsere naiven Vorstellungen eines Kontaktes mit außerirdischen Wesen. Seiner Meinung nach wird die Frage nach dem Warum? Der Entführungen dadurch gelöst, indem man ganz einfach von vorne anfängt und beobachtet, wie sich die Alien-Wesen uns gegenüber verhalten und präsentieren.

Naive Konzepte von Kontakt fußen für ihn auf der Frage:
Warum landen sie nicht und zeigen sich uns nicht?

Die Theorien, die dafür entwickelt werden, sind beispielsweise:

  • Sie haben Angst, dass wir feindselig reagieren und sie abknallen
  • Sie verfolgen ethische Interessen und wollen keine Gefahr für uns selbst heraufbeschwören, da wir im Falle eines Kontaktes panisch reagieren könnten. Daher greifen sie nicht in den Lauf unserer Welt ein und halten sich heraus.
  • Sie wollen uns erst kennenlernen und studieren, bevor sie landen.

All diese naiven Theorien basieren für Jacobs auf keinen Beweisen und die Beobachtungen, die wir von den Entführungen her kennen, decken sich nicht mit den Dingen, die wir uns unter einem Kontakt vorstellen würden. Die ganze Geschichte ist für ihn etwas komplizierter. Anfänglich hatte man nur Bruchstücke von Zeugen, die für sich genommen keinen Sinn ergaben und zu falschen Informationen bzw. solch absurden, naiven Theorien führten. Zum Beispiel hält Jacobs nicht viel von den zugegebenermaßen oft seltsamen Berichten über humanoide Wesen, die vereinzelt aufgetaucht und so ziemlich aus dem Rahmen gefallen sind. Der Einsatz von Hypnose gestaltete sich daher wie eine Offenbarung, da dadurch erstmals Muster ans Licht kamen, wie man sie sonst nur von den UFO-Fällen her kannte. Jacobs gibt dazu ein Beispiel. Einmal rief Budd Hopkins ihn aufgeregt an und erzählte von einem seltsamen Fall:

„Er sagte: „Naja, da war diese Frau, und sie brachten sie in einen Raum, und dort war eine ganze Reihe von seltsam aussehenden Babys. Und sie brachten sie dazu, dieses Baby zu nehmen, das halb menschlich, halb alienartig aussah, und sie musste das Baby halten.“
Ich war so erstaunt darüber. Ich hatte noch nie das Wort „Baby“ und „Aliens“ oder „UFOs“ zusammen in demselben Satz gehört, noch niemals zuvor in meinem Leben.
„Was meinst du damit, Babys?“
Und er sagte: „Ja, das ist es, was passiert ist.“ Dann sagt er, dass sie sie dazu brachten, das Baby an ihre Brust zu legen und das Baby zu stillen.
Ich sagte: „Das Baby stillen? Wovon redest du da? Man kann das Baby nicht einfach so auf Abruf stillen, nur weil jemand es von einem verlangt.“ Ich sagte: „Hat sie ihnen erklärt, dass sie nicht schwanger war, dass sie keine Milch hatte, man kann das Baby nicht einfach so stillen.“
Und er sagte: „Ja, sie sagte das, sie sagte dass sie das Baby nicht stillen könnte, es wäre nicht möglich. Aber sie zwangen sie trotzdem dazu, das Baby an ihre Brust zu legen und das Baby zu stillen.““

Derartige Dinge waren damals noch etwas ganz Neues und man war erst auf der Suche nach all den Elementen, die eine Entführungserfahrung charakterisierten.
Die Situation hatte etwas sehr Seltsames und ergab für sich genommen keinen Sinn. Jacobs fragte sich daher zunächst, ob sich die Denkweise der Alien-Wesen vielleicht komplett von der unseren unterschied. Anscheinend stellten die Wesen die „Form über die Funktion“, d.h. sie glaubten, wenn man ganz einfach das Verhalten nachahmen und ein Baby an eine menschliche Brust heben würde, müsste ganz automatisch Milch kommen.
Aber das ganze erwies sich als Missverständnis, und durch den Einsatz von Hypnose brachte man immer mehr Licht ins Dunkel:

„Was wir natürlich herausgefunden haben, ist – wir haben jetzt hunderte dieser Fälle. Die Frau gibt schon längst Milch ab, ob sie es nun weiß oder nicht. Und die Milchabgabe wurde durch andere Prozeduren angeregt, die bereits zuvor stattgefunden haben, und es kommt Milch. Und alles was wir über dieses Thema gelernt haben, schien am Anfang hirnrissig und unfassbar unlogisch zu sein, erwies sich aber als sehr normal, sehr logisch, sehr vernünftig.“

Dabei stieß man vor allem auch auf das Interesse an fortpflanzungsbezogenen Aspekten. Entführte beschrieben immer wieder, dass sie sich auf einen Untersuchungstisch legen mussten. Zuerst erfolgte dabei eine eingehende körperliche Untersuchung. Im Anschluss daran wurden Männern beispielsweise Sperma und Frauen Eizellen entnommen. Dies geschah auch schon im Barney und Betty Hill-Fall. Manchmal wurden auch sexuellen Kontakte mit eher menschenähnlichen Wesen beschrieben. Frauen wurden befruchtete Eizellen eingesetzt und die Föten bei einer späteren Entführung wieder entnommen. Und es tauchten Babys auf, die ganz seltsame Eigenschaften aufwiesen: Sie schienen wie eine Mischung aus Mensch und Alien auszusehen.

„Die Menschen haben also angefangen, diese Babys zu beschreiben. Und ich begann dieselbe Art von Berichten zu bekommen, und Budd bekam noch weitere, und es wurde zu einer Art Routine. Und immer mehr Menschen begannen sie nicht mehr als Babys zu sehen, sondern als drei-, vier-, fünfjährige „Knirpse“, wie man sagt. Und dann haben sie sie als junge Kinder zu sehen, zehn oder elf Jahre alt. Sie haben sie als Jugendliche gesehen, sie haben sie als […] junge Erwachsene gesehen, und die Menschen sahen sie als normale Erwachsene, ältere Erwachsene. Aber nicht als sehr alte Erwachsene. Aus irgendeinem Grund nicht älter als fünfzig Jahre. Und das scheint immer noch der Fall zu sein, und wir wissen nicht warum.“

Diese Wesen wurden „Hybriden“ genannt. Budd Hopkins hat diesen Begriff geprägt, bezeichnet sie nun etwas wissenschaftlicher aber als „transgene Wesen“.

„Was ich über die Jahre hinweg zu entdecken begann, war eine vermehrte Miteinbeziehung von erwachsenen Hybriden, und sogar jüngeren, jugendlichen Hybriden in die Entführungsprozesse. Manchmal kommen statt grauen Aliens Hybriden herunter, um jemanden zu entführen. Manchmal sind bei den Prozeduren, die bei Menschen auf dem Tisch angewandt werden, Hybriden anwesend, die einige der Prozeduren durchführen, immer zusammen mit grauen Aliens. Im Laufe der Zeit begannen die Menschen zu beschreiben, dass Entführungsereignisse deutlich erkennbar mit immer weniger grauen Aliens durchgeführt werden, sie immer weniger anwesend sind. Und dann schließlich Entführungen nur mit Hybriden und überhaupt keinen grauen Aliens. Nun trifft das nicht auf jeden zu und es geschieht nicht jedes Mal, aber man konnte erkennen, dass es sich so ereignete. Das Muster begann sich zumindest bei einigen Menschen zu verändern, nicht bei jedem, aber bei einigen Menschen. In den 80ziger Jahren habe ich überhaupt nichts auch nur annäherndes in dieser Art gehört. Und was ich also zu sehen begann, war eine größere Beteiligung von Hybriden im gesamten Entführungsphänomen, aber immer noch sichtlich unter der Kontrolle von grauen Aliens und all sowas.

Dann bemerkte ich, dass einige Menschen Hybriden schon seit der Zeit kannten, als sie noch Kinder waren. Darüber habe ich auch in „Bedrohung“ geschrieben. Und ich nannte sie Hybriden mit personengebundenen Projekten, das waren Hybriden, die sich meist eines jungen menschlichen Mädchens annahmen, so als eine Art Projekt, männliche Hybriden, und sie „blieben“ bei ihnen, ich weiß nicht wie lange, aber es stellt sich wohl hinaus: Für immer. Über ihre ganze Lebensspanne hinweg, so weit ich das beurteilen kann. Und so war da diese Sache, ich hatte keine Ahnung zu welchem Zweck, aber diese Hybriden suchten sie auf und unterhielten sich mit ihnen, und all solche Sachen.“

Hopkins und Jacobs entdeckten außerdem, dass die Hybridenkinder anfangs noch als schwächlich und kaum lebensfähig beschrieben wurden, später aber immer mehr dem Aussehen von Menschen entsprachen. Hier begann für Jacobs der wirklich beunruhigende Teil.

Manipulation und Kontrolle

Entführungserfahrungen sind stark von bestimmten Formen der Kontrolle und Manipulation geprägt, die von den Alien-Wesen ausgeübt werden. In der Öffentlichkeit ist davon meist nur das Klischee der körperlichen Lähmung bekannt. In diesem Artikel werden einige andere Erscheinungsformen beschrieben:

https://www.abduction.de/blog/alien-entfuhrungen/anzeichen-einer-entfuhrung/
(„Manipulation und Kontrolle“)

Auch unseren Beobachtungen nach wird diese Beeinflussung nicht durch technische Hilfsmittel in die Wege geleitet (wobei es kleinere Ausnahmen geben kann), sondern auf einem rein mentalen, geistigen Weg:

„Und es war auch in dieser Zeit, als ich entdeckte, dass es eine starke neurologische Komponente zu all dem gab. Die Entführten beschrieben alle, dass sie von Aliens und manchmal von Hybriden angestarrt wurden. Und als ich das zum ersten Mal hörte, sagte ich: „Was meinst du mit „angestarrt werden“?“ Offensichtlich starren sie dich an, also schauen sie dich an.
„Nein, sie schauen mich ganz intensiv an.“
Und ich sagte: Wo schaut er hin? Schaut er auf deine Knie? Schaut er auf deinen Bauch?“, wenn man auf einem Tisch liegt, beispielsweise.
„Nein, er schaut auf meinen Kopf.“
Ich sage: „Schauen sie auf deine Ohren? Schaut er auf dein Kinn? Deine Nase? Wo schaut er hin?“
„Oh, er schaut auf meine Augen, er schaut in meine Augen.“
Ich sage: „Nun, wie nahe ist er bei dir?“
Er sagt: „Seine Stirn berührt meine Stirn.“ oder: „Er ist ein Zoll entfernt.“ oder etwas in dieser Art.

Und ich habe vielleicht 600 Berichte darüber, vielleicht auch mehr, 800. Ich meine, das ist einfach das verrückteste, was man als erstes darauf sagen würde. Und das war der Zeitpunkt, als ich herausfand, dass man in der ultimativen Frage, auf die ich gestoßen bin… es ist so, wenn sie das sagen, kann man einfach nicht wissen, was die nächste Frage sein sollte. Also bin ich über die Frage gestolpert, und die Frage war: Nicht wie lange das dauert, oder was macht er mit seinen Händen wenn das vor sich geht? Oder… Ich stellte die Frage: „Kannst du deine Augen schließen?“
„Nein.“
Ich fragte: „Kannst du deine Augen abwenden?“
„Nein.“
Die Frage, die ich buchstäblich einfach nur erriet, war: „Was geht in deinem Geist vor sich, während er das macht? Über was denkst du nach?“
Und dann tat ich diese Welt der neurologischen Manipulation auf, die mit dem Entführungsphänomen Hand in Hand geht.

Mit anderen Worten, die Leute sagten: „Oh, er schaut sich etwas an, er schaut sich meine Erinnerungen an, es ist so, als ob die Erinnerungen an das, was ich den letzten Monat getan habe, durch meinen Kopf schießen würden, eine nach der anderen, und er stoppt es irgendwie von Zeit zu Zeit wenn er es sich anschaut, und er macht wieder weiter.“
Oder: „Ich werde dadurch sexuell irgendwie erregt und ich hasse es und ich kann es nicht stoppen, aber es geht immer noch weiter.“, und es gibt einen Grund dafür, der, wie sich herausstellt, interessanterweise nichts mit Sex zu tun hat. Und dann gibt es noch eine Fülle anderer Dinge die er dort drinnen macht, und das war der Punkt, als ich mich zu fragen begann: „Wie kann man das überhaupt machen?“ Dann erkannte ich, dass der einzige Nerv, der von außen sichtbar ist, der optische Nerv ist, und er ist direkt mit dem Gehirn verbunden. Er muss nicht erst durch eine Vielzahl an verschiedenen Nervenbahnen geleitet werden, um in das Gehirn zu gelangen, da er einfach direkt dort endet. Und meine Vermutung war, es ist nur eine Vermutung, aber ich denke es ist wahrscheinlich eine ganz gute Vermutung, dass er den optischen Nerv als eine Verbindung, als einen Zugangsweg benutzt, der zur Sehnervenkreuzung gelangt, […] in verschiedene Bereiche des Gehirns, und dort andere Nervenbahnen anzuregen, und er kann das mit seinem Geist auf irgendeine völlig unbekannte und bizarre Art und Weise tun, und er kann das mit seinen Augen auf irgendeine völlig unbekannte und bizarre Art tun, weil er die Frau eigentlich gar nicht an den Augen berührt. Da ist eine Lücke, er muss das über… da ist Luft, aus der Entfernung, genau, selbst wenn es nahe dran ist.

Also – aber ich konnte mir nichts anderes zusammenreimen und ich habe noch nie eine andere Theorie gehört, die irgendeinen besseren Sinn ergeben würde als diese hier. Und die Leute beschreiben das Gefühl, wie es ist, wenn ihr Geist durchforstet wird […] Ein Bild von einem Kamm taucht plötzlich auf, ein Stuhl, ein Pferd, ein Freund von ihnen, und so kann man genau die verschiedenen Nervenenden sehen, die neuralen Leitungen, angeregt, berührt, während er sich darin herumbewegt. Das Gefühl von Schmerz im Nacken, das Gefühl von etwas in ihren Schultern, etwas in ihrem Rücken… es ist, während sie angestarrt werden, es ist irgendeine neurologische Manipulation im Gange.“

David Jacobs beschreibt hier den Vorgang des Anstarrens aus nächster Nähe. Dieses Starren wurde von anderen Entführungsforschern bestätigt und dient anscheinend dazu, eine noch intensivere Verbindung mit dem Entführten einzugehen und dadurch z.B. eine mögliche Durchforstung des Geistes durchzuführen. Ich kann nicht sagen, ob an Jacobs Erklärung etwas dran ist, auch wenn die Sache mit dem Sehnerv (als einziger sichtbarer Nerv mit direkter Verbindung zum Gehirn) korrekt ist. Manchen mir bekannten Beschreibungen zufolge könnte das Erzwingen des Augenkontaktes einen hypnotischen Effekt hervorrufen, indem der Entführte auf ein Ziel konzentriert wird und in den Augen seines Gegenübers zu versinken glaubt. Der Entführte befindet sich dadurch unter einer stärkeren geistigen Kontrolle und driftet z.B. von einem bewussteren in einen veränderten Bewusstseinszustand hinüber, ohne sich großartig dagegen zur Wehr setzen zu können.
Eine „normale“ mentale Beeinflussung erfordert aber keinen Augenkontakt, sondern kann auch ganz einfach aus der Ferne erfolgen. Außerdem scheinen die Alien-Wesen keine Probleme damit zu haben, unsere Gedanken zu empfangen. Ich kenne Berichte von Entführten, in denen die Wesen sofort auf ihre Gedanken reagiert oder darauf geantwortet haben. Möglicherweise haben sie eine Art geistigen „Sinn“ und können geistige Ausstrahlungen ganz einfach auf irgendeine Weise empfangen, so wie wir Geräusche hören oder Gerüche wahrnehmen können.

„Und andererseits muss es natürlich diese neurologische Manipulation geben, und man muss sie aus einiger Entfernung ausüben können, sonst würde es kein Entführungsphänomen geben. Mit anderen Worten, wenn eine Person in ihrem Bett liegt und sagen wir mal, sie schläft nicht – ich will dieses „Jeder denkt es ist eine Schlafparalyse“ heutzutage nicht mehr hören – sie schläft nicht und sie schaut Fernsehen und plötzlich bemerkt sie: „Oh mein Gott, irgendetwas geht hier vor sich, da ist ein Licht das durch das Fenster kommt, oh mein Gott, oh mein Gott. Das ist schrecklich, sie kommen wieder, sie kommen wieder. Ich werde einfach unter mein Kopfkissen greifen, meine Knarre herausziehen und den Schädel von wem auch immer wegpusten, der in das Zimmer kommt. Das wird nicht passieren. Oder sie könnten sagen: „Ich werde aufstehen und wegrennen!“ Das wird nicht passieren. Oder: „Ich werde meine Frau oder meinen Mann aufwecken.“ Das wird nicht passieren. Oder: „Ich werde mein Telefon holen und die Polizei anrufen.“ Das wird nicht passieren. Keines dieser Dinge wird passieren. Die Person wird dort liegen, die Person wird die Entführer kommen sehen, sie werden passiv sein, ihr Gehirn wird in eine Ruhestellung versetzt werden, sie werden vielleicht einige Sekunden lang Angst haben, dann werden sie es nicht mehr haben, sie werden direkt durch das Fenster hinausgehen, und sie werden in ein UFO gehen, genau so wie bei jeder anderen Entführung, die sie im Laufe ihres Lebens hatten. Aber ohne diese Passivität, ohne diese Unfähigkeit zu einer Bewegung, aktiv zu sein, würde das Entführungsphänomen nicht existieren. Sie müssen das haben. Anderenfalls würden die Menschen wegrennen, sie würden die Polizei anrufen, wir würden alles darüber wissen, wir würden einen Weg finden, um es aufzuhalten, […] sie hätten Kameras im Zimmer versteckt, und alle anderen möglichen Sachen.“

Die Beschreibung dieser Manipulationsform deckt sich hundertprozentig mit unseren Erfahrungen.
In der Anfangszeit kannte ich selbst dieses Phänomen noch nicht wirklich aus der Literatur und habe es aus den Fällen von anderen Betroffenen rekonstruiert, bevor ich es später ausführlich von David Jacobs beschrieben fand. Diese Manipulationsform kommt eigentlich andauernd in mehr oder weniger starker Form zum Einsatz und bildet so etwas wie den Kern einer Entführungserfahrung.

„Die Frage ist also: Was ist die Entfernung, von der aus man eine Person kontrollieren kann? Kann es vom Planeten Mars getan werden? Vermutlich nicht. Kann es von einer Millionen Meilen aus getan werden? Vermutlich nicht. Kann es aus einer Entfernung von 10 Meilen getan werden? Ich weiß es nicht, vermutlich nicht. Kann es aus einer Entfernung von 100 Fuß getan werden? Ja, ich denke schon. Also denke ich, dass es vermutlich eine Begrenzung darüber gibt, wie viel neurologische Kontrolle jemand über eine Person haben kann, ich weiß nicht genau was diese Begrenzung in Entfernungsangaben beträgt, falls es eine Entfernungsbegrenzung gibt. Aber was auch immer es ist, es muss aus der Ferne gemacht werden, und es kann gemacht werden. Und die zweite Sache, die erfolgen muss, ist, dass es eine neurologische Kontrolle über die Erinnerung geben muss. Das muss passieren. Das muss unbedingt passieren. Anderenfalls würde es kein Entführungsphänomen geben. Jeder würde sich an das erinnern, was mit ihnen geschehen wäre, und jeder in der verdammten weiten Welt würde wissen, dass das Entführungsphänomen vor sich geht.“

Die Manipulation erfolgt tatsächlich meistens aus der Ferne, d.h. der Betroffene muss dafür nicht auf irgendeine Weise berührt oder angestarrt werden und der mentale Einfluss baut sich häufig schon in schwächerer Form auf, noch bevor die Alien-Wesen sichtbar und direkt anwesend sind.

„Da ist irgendetwas neurologisches, das in einem sehr kleinem Prozentsatz von Entführten vorkommt und sie dazu befähigt, ein bißchen weniger anfällig für eine neurologische Blockierung der Erinnerung zu sein. Das sind diejenigen, die zu uns kommen, die diese hervorbrechenden Erinnerungen haben oder die sich an kleine Bruchstücke von Entführungen erinnern, oder sogar an ganze Abfolgen von einigen Entführungen, obwohl sie viele viele viele Entführungen gehabt haben könnten, über die sie überhaupt nichts erinnern. Und weil es lebende, empfindungsfähige Wesen sind, mit denen wir es hier zu tun haben – diese Aliens, wenn ich das Wort benutzen darf – deshalb machen sie Fehler und sind nicht perfekt. Und diejenigen, die Menschen, die zu uns kommen, da ist eine leichte Unvollkommenheit in der Art, in der ihre Neurologie verschieden ist. Es ist eine komplizierte Angelegenheit, und sie waren nicht immer dazu in der Lage, eine vollständige neurologische Kontrolle über eine Person zu haben, weshalb ich gelegentlich davon erfahre, dass eine Person aufsteht und den Korridor herunter rennt. Die neurologische Kontrolle über sie war nicht vollständig. Das passiert nicht sehr oft, aber es passiert.“

Ob die Fähigkeit, sich an vergangene Entführungserlebnisse erinnern zu können, tatsächlich an einer neurologischen Besonderheit liegt, würde ich nicht unbedingt als unmittelbare Erklärung heranziehen. Andererseits ist es so, dass sich manche Entführte an nur wenige Dinge erinnern können, andere wiederum an großere Bruchstücke und längere Sequenzen. Aus der Erfahrung habe ich gelernt, dass Entführte sich bestimmte Einzelheiten wieder ins Gedächtnis rufen können, wenn sie sensibler für ihre Erlebnisse geworden sind und die Tür sozusagen schon etwas aufgestoßen haben. Man kann das ganze gut mit den Erinnerungen vergleichen, die man an Träume hat. Viele Menschen können sich so ganz direkt vermutlich an nichts oder nur an kleine Bruchstücke der Träume erinnern, die sie in der vergangenen Nacht gehabt haben. Man kann die Erinnerungen daran aber trainieren und die Erinnerungsblockaden durch Tricks umgehen, indem man sich z.B. nicht an Objekte, sondern an Empfindungen erinnert. Dadurch kann man sozusagen auf eine andere neurologische Verbindung ausweichen und damit näher an sein Ziel gelangen, um hier wieder David Jacobs Beschreibung zu gebrauchen. Auch ist ein leicht entspannter oder veränderter Bewusstseinszustand hilfreich, wie er z.B. im Bett vor dem Einschlafen vorherrschen kann.
Anstatt den Begriff„neurologische Besonderheit“ würde ich daher eher so etwas wie „Training“ oder „Sensibilisierung“ vorschlagen.
Außerdem gibt Jacobs in seinem letzten Absatz eigentlich schon eher die richtige Antwort (die er auch schon in „Geheimes Leben“ beschrieben hat). Die Kontrolle über den Entführten ist nicht immer gleich stark, und der Entführte erinnert sich hinterher immer besonders gut an die Teile, in denen er etwas bewusster war und in denen er ein wenig aus der geistigen Kontrolle der Alien-Wesen herausgefallen ist. Zum Beispiel erinnert er sich daran, auf einem Untersuchungstisch aufzuwachen und gleich darauf wieder unter Kontrolle gebracht zu werden, was zu einem Abbruch der Erinnerungen führt. Genau so sind auch Missing-Time-Erlebnisse zu erklären: Der Entführte erlebt den Beginn einer Erfahrung bei mehr oder weniger vollem Bewusstsein (im Sinne unseres normalen, alltäglichen Wachbewusstseins), aber die Episoden, während denen er sich unter der mentalen Kontrolle der Wesen befunden hat, sind für seine bewussten Erinnerungen nicht zugänglich. Während der Entführung ist er aus seinem normalen Wachbewusstsein hinausgeglitten und in einen veränderten Bewusstseinszustand überführt worden. Möglicherweise ist daher nicht einmal eine neurologische Manipulation der Erinnerungen nötig, denn die Erinnerungen bleiben in bestimmten veränderten Bewusstseins- oder Trancezuständen ganz natürlich vor dem Wachbewusstsein verborgen. Würden sie wirklich auf irgendeine Weise total blockiert werden, würde man mit Hypnose wohl auch nicht mehr an sie herankommen können.

Hybriden ziehen ein

„Die Frage ist: Warum? Nun, es muss etwas mit diesen Hybriden zu tun haben. Und die Leute sagen mir, sagen wir folgendes:
„Sie bringen mich jetzt in einen Raum. Und sie sagen mir, dass ich an die Wand schauen soll. Und da ist ein Bildschirm oder eine bildschirmartige Apparatur an der Wand. Es sind auch noch andere Entführte hier. Wir stehen zusammen in einer Gruppe.“
„Ok, ist da etwas auf dem Bildschirm, oder ist er gerade leer?“
„Nein, da ist… etwas ist auf dem Bildschirm. Ich schaue mir etwas an.“
Hier ist jetzt ein tatsächlicher Fall.
„Es ist ein Picknick. Es ist eine Grillparty. Menschen befinden sich in einem Park. Da ist ein Grill. Sie machen Hamburger, sie machen Hähnchen, was immer sich auch auf dem Grill befindet. Sie bereiten etwas zu Essen zu. Sie stehen herum, sie spielen Ball, sie werfen dort einen Ball herum. Sie sprechen miteinander.“
„Ok, was geschieht als nächstes?“
Nun geschieht jede Kommunikation im Entführungsphänomen auf telepathischen Weg. Also hören sie dann in ihrem Geist, sie hören: „Kannst du den Unterschied zwischen dir und uns erkennen?“
Und sie schauen sich dieses Bild an oder einige sich bewegende Bilder, wie irgendeine Art von Film, und sie sagen: „Hä? Was soll das heißen? Jeder ist gleich, es gibt keinen Unterschied. Worüber redet ihr da? Jeder ist gleich.“
Und sie sagen: „Siehst du? Ist das nicht wundervoll? Ist das nicht großartig? Bald werden wir alle zusammen sein. Bald wird jeder glücklich sein. Bald wird jeder seinen Platz kennen. Bald werden wir alle zusammen sein.“

Nun, wenn man einmal von so etwas hört: Lege es erstmal beiseite und warte auf eine Bestätigung durch andere Leute. Ich habe das auf die ein oder andere Art immer und immer wieder gehört und das hat mich schlussendlich davon überzeugt, dass hier irgendetwas vor sich geht. Da ist ein inzestuöses Spiel im Gange und das Ende davon ist: „Bald werden wir alle zusammen sein.“ Was bedeutet aber das Wort „bald“? Das ist das, was ich nicht weiß. Als ich „Bedrohung“ schrieb, sagte ich, dass eine Entführte vermutete, irgendwann zwischen jetzt und den nächsten […] dreißig Jahren. […] Und ich hatte recht. Es ist zwischen jetzt und den nächsten dreißig Jahren. Tatsächlich haben mir die Leute in der Vergangenheit, seit 2003 gesagt, dass sie ihnen dabei geholfen haben, hier „einzuziehen“, dass sie jetzt auf sehr spezifische und charakteristische Arten hierher kommen, die mehr… die ungewöhnlich sind, auf solche Arten, an die man normalerweise gar nicht denken würde. Und das ist so das, wohin mich meine Forschung geführt hat, mich seit 2003 geführt hat. Aber da ist ein gewisser… ich meine, dem Ganzen sind einige frühere Vorgänge vorausgegangen, es ist nicht so, dass es mich überrascht hätte.

Die Frage ist nun: Wie macht man das mit den Hybriden? Wie stellt man das an? Wie macht man Hybriden menschlich? Nun, damals in meinen naiven Tagen und mit meiner naiven Einstellung dachte ich, nun ja, so wird es gemacht. Die Menschen beschreiben, dass ihnen Sperma entnommen wird, sie beschreiben, dass ihnen Eizellen entnommen werden, man nimmt das Sperma, man nimmt die Eizelle, man fügt sie zusammen, man befruchtet sie in vitro und dann gibt man irgendwie die Alien-DNA dazu, wenn es so etwas in der Art gibt, und ich weiß nicht ob es eine gibt oder nicht, ich vermute es nur. Oder man verändert die befruchtete Eizelle auf irgendeine Weise, so dass man eine Art Glockenkurve aus dem Fötus erhalten wird, der in ihnen heranwächst. Jetzt nimmt man den Embryo, man setzt ihn wieder in die Frau ein, das wird für gewöhnlich von allen Frauen beschrieben. Nach etwa 10 Wochen entfernt man den Fötus, und man lässt den Fötus wieder in vitro heranwachsen, in Tanks. Es gibt eine ganze Reihe solcher Möglichkeiten, auf die ich jetzt im Detail eingehen könnte, um diesen Dingen zum Wachstum zu verhelfen. Und dann werden sie zu Babys, und man hält die Babies und der ganze Rest. Wir können von Beginn an ganz einfach schrittweise verfolgen, was mit der Eizelle und dem Sperma geschieht. Wir wissen nicht genau, wie man das alles außerhalb einer Glockenkurve versetzen kann. Am einen Ende der glockenförmigen Kurve haben wir Menschen, die wirklich ziemlich Alien-artig aussehen. In der Mitte sehen die Wesen oder Hybriden halb menschlich und halb Alien-artig aus. Es ist also das Ende, an dem sie mehr menschlich aussehen. Aber was ich damals noch nicht erkannt habe, war, man nimmt dann Eizelle und Sperma, man fügt sie zusammen und man fügt die DNA von dem Hybriden in Eizelle und Sperma hinzu. Dann erhält man eine verbreiterte glockenförmige Kurve. Das Ergebnis davon ist, dass sie mehr menschlich und weniger Alien-artig aussehen werden. Dann macht man das immer wieder und schließlich erhält man Hybriden, die immer noch über die Fähigkeit verfügen, sich in die Sehnerven einzuhaken und all solche Dinge, und Menschen aus der Ferne in einen passiven Zustand zu versetzen, die aber immer noch sehr menschlich aussehen. Das ist das, was von den Menschen berichtet wurde. Und jetzt berichten sie, dass sie „einziehen“.

Die Entführten sagen so etwas wie: „Oh, sie kommen mich wieder holen. Ich muss aufstehen, ich muss meine Kleider anziehen.“ Nun ist es aber so, dass sie normalerweise nicht sagen, dass sie ihre Kleider anziehen sollen, weil sie ihre Kleider schon 5 Sekunden später ausziehen. […]
„Jetzt steige ich ins Auto.“
Ich denke mir: „Ins Auto steigen?“
„Ich fahre. Einer sitzt neben mir, einer sitzt hinten. Wir fahren zu… sie sagen mir, wohin ich fahren soll, und ich fahre zu irgendeinem Ort. Und dort sind drei junge Hybriden, im Alter von vielleicht 17, 18 bis 22. Hier ist eine tatsächliche Begebenheit:
Sie haben Möbel in diesem… sie befinden sich jetzt in einer Wohnung.
„Sie haben Möbel. Sie wollen, dass ich ihnen sage, ob sie die Möbel richtig aufgestellt haben.“
Sie schaut sich die Möbel an: „Da ist ein Tisch, da sind Stühle, da ist ein Sofa, da ist noch anderes Zeug, und alles befindet sich in einer Ecke des Raumes.“
Sie sagt: „Nein! Das könnt ihr doch nicht machen. Ihr müsst das Sofa herausziehen, dieser Bereich ist der Essbereich, hier müsst ihr den Esszimmertisch hinstellen, ihr müsst die Stühle um den Tisch stellen, und ihr müsst, ihr braucht etwas vor eurem Sofa, kauft euch, besorgt euch einen Fernseher oder so etwas.“

[…] Sie geht in […] ein Zimmer. Sie wollen wissen, ob alles in Ordnung ist. Ok, sie schaut in das Schlafzimmer, da ist ein Bett. Sie haben das Bett gemacht. Da ist eine Decke auf dem Bett, sie sagt: „Schauen wir uns das Laken an.“
Da ist ein Unterlaken und ein Oberlaken. Alles ist wunderbar, alles ist großartig.
Sie sagt: „Wo sind die Kissen?“
Schweigen.
„Was ist ein Kissen?“
„Ihr müsst ein Kissen haben, auf das ihr euren Kopf legen könnt.“
Sie öffnen eine Schublade. […] Dort ist dieses Kissenset in seiner Plastikverpackung, der Kopfkissenbezug und alles andere.
„Ist es das?“
„Ja, das ist das Kissen. Ihr nehmt es heraus, ihr steckt es in den Kissenbezug, und ihr müsst es jetzt auf das Bett legen.“
Also machen sie das für sie. Dann geht sie in das Bad.
Sie sagt: “Der Duschvorhang ist schmutzig, sehr schmutzig, da ist Schimmel darauf. Ihr müsst den Duschvorhang wechseln.“
„Ok.“
Und das ist die Art von Dingen, die mir die Leute erzählt haben. Wenn man das nur einmal hört – dann vergiss es. Aber ich habe es jetzt immer und immer wieder gehört und ich denke mir: „Ja, sie ziehen ein.““

„Jetzt kommt es sogar dazu, den Menschen beizubringen, wie man sich Sachen im Laden kauft […]
Was wir bereits davor hatten, war, wir hatten Entführte, die an Bord eines Flugobjekts kamen und jungen Hybridenkindern Dinge beibrachten wie zum Beispiel… Ich habe über diesen einen Zwischenfall geschrieben, über eine Frau, da sind Bilder, die auf einer bildschirmartigen Apparatur rund um die Wand auftauchen, diese kleinen Kinder saßen auf dem Boden, sie steht dort. Da ist ein Bild von einem Hund. Und dann sagen sie zu ihr: „Wozu braucht man einen Hund?“
Und sie sagt: „Nun ja, ein Hund ist da als Begleiter und um Spaß zu haben, man muss sich um einen Hund kümmern, und es ist Liebe im Spiel und all diese Dinge und es ist ein Haustier. Man hat ihn gern und er hat dich gern.“
„Ok.“
Das nächste Bild ist eine Ziege.
„Wozu braucht man eine Ziege?“
„Nun ja, eine Ziege ist, ist… man kann eine Ziege melken, man kann Ziegenkäse machen…“
„Was ist Ziegenkäse?“
„Nun, das ist etwas, das Menschen essen.“
„Würdest du Ziegenkäse essen?“
„Nun ja, ab und zu tue ich es, ja.“ Und dann sagt sie: „Manche Menschen essen Ziegen.“, was nunmal stimmt, und sie sagen:
„Isst du Ziegen?“
Und sie sagte: „Nein, ich bin ein Vegetarier. Ich esse kein Fleisch, wisst ihr.“
Das nächste Bild ist von irgendeinem anderen Tier, und man weiß, dass viele Entführte das getan haben, sie unterrichten Kinder.

Ich habe Fälle, in denen sie Heranwachsende darin unterrichten, wie man Schlange steht, so im Umfang von sagen wir mal jüngeren Kindern im Alter von elf bis vielleicht dreizehn. Wie man sich in einer Schlange anstellt, so wie wenn man sich in einer Cafeteria befinden würde, wie in der Schule. Und wie man, wenn man sich essen holen möchte, wie man es macht, „Und wie machst du das?“ „Man muss dies hier nehmen, man muss das hier nehmen, man muss es auf das Tablett legen.“ Und müssen solche Fragen beantworten wie: Wozu braucht man einen Teller? Wozu braucht man die Utensilien? Und warum braucht man einen Löffel und eine Gabel und solche Dinge. Und das, worüber wir hier sprechen, ist ein Integrationsprogramm in die Gesellschaft, ein Integrationsprogramm. Jetzt stellt sich die Frage, das Problem hier ist, als du und ich geboren wurden, und wir die Augen geöffnet haben, begannen wir Wissen in uns aufzusaugen. Du verstehst in einem sehr sehr sehr frühen Alter, wie ein Zimmer aufgebaut ist, weil du dich in einem befindest. Du verstehst nach kurzer Zeit, was dein Kinderbett ist. Du beginnst… wenn du gefüttert wirst, verstehst du mehr oder weniger, was weiche Nahrung und was feste Nahrung ist, du verstehst schließlich, was eine Form ist, und… eine Milliarde verschiedener Dinge, die dir nicht explizit erklärt werden, die du einfach über „Osmose“ aufnimmst. Du schaust einfach herum und lernst. Diese Kinder werden nicht in die menschliche Gesellschaft geboren. Sie haben keine Geburtstage, sie haben keine Mütter oder Väter, sie werden „erschaffen“. Sie wissen zum Beispiel nicht, wie alt sie sind. Sie wissen nicht… es ist alles, was wir einfach als selbstverständlich betrachten, das ein Teil unseres normalen Lebens ist, das ihnen erst beigebracht werden muss. Wenn man also „einzuziehen“ beginnt, ist die Lernkurve immer noch extrem steil.

Zum Beispiel wird eine Person zu einer Wohnung gerufen, und sie wollen wissen, wie man diesen Gegenstand benutzt. Und was sie dort haben, ist ein Telefon. Sie müssen es geholt haben vom… es hat ein altmodisches Aussehen, man nennt es hier ein „Princess Phone“. Es liegt auf einer Gabel, es ist ein Telefon mit Schnur, man hebt es ab und es hat eine Wählscheibe auf einer Seite, es hat Druckknöpfe, es ist wuchtig. Und sie sagt: „Nun, […] ihr müsst es an der Wand anschließen, da für das Telefon, an die Buchse, um euch verbinden zu können.“ Das muss ihnen beigebracht werden. Man muss eine Telefongesellschaft anrufen und sich anschließen lassen, und dann muss man eine Nummer wählen, um mit jemanden zu sprechen. Das muss ihnen alles beigebracht werden. Es ist nicht etwas, das man sich an Bord eines UFOs aneignet. Und das ist es, wofür Entführte – nicht alle – aber das ist das, wofür einige Entführte zur Zeit gebraucht werden. Und es ist, sagen wir mal es ist noch viel komplizierter als das. Es geht immer weiter und weiter und es ist immer wieder überraschend und verblüffend und beunruhigend und deprimierend, alles zur gleichen Zeit. Das Problem hier ist das folgende: Auch wenn sie 17 Jahre oder 18 Jahre oder 19 Jahre alt sind, und sie wirklich menschlich aussehen, können sie als Menschen durchgehen. Und ich will gar nicht erst auf den ganzen Prozess eingehen, um sicher zu stellen, dass sie durchgehen können, und Entführte dafür einzusetzen, um an Bord eines UFOs ein Urteil über sie zu fällen und sie sagen zu lassen: „Dieser hier sieht nicht richtig aus, dieser wird nicht durchgehen können, aber dieser da sieht so aus, dass er durchgehen kann.“, und all das. Diese hier sehen wie MENSCHEN aus.

Manche Leute rufen mich an und sie sagen: „Ich glaube mein Stubenkamerad ist ein Hybrid!“, sie sagen dass er sehr sonderbar aussehen und sich seltsam verhalten würde, und die Antwort darauf ist: „Er ist ein sonderbarer, seltsam aussehender Typ, er ist kein Hybrid. Man kann keinen Unterschied erkennen.“ […] Sie sind menschlich. Sie SIND menschlich. Bis auf eine Ausnahme: Sie können uns auf neurologischem Weg kontrollieren, und sie können das aus der Entfernung tun, und wir können das nicht mit ihnen tun. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Das ist der Grund, warum ich denke, dass dieses Phänomen, das wir hier betrachten, ein katastrophales Ereignis ist. Ich hoffe bei Gott, dass ich damit falsch liege. Ich hoffe dass das eine Fantasie ist, an die ich mich geklammert habe, und ich in die Irre geführt worden bin. Ich hoffe dass ich nur ein Dummkopf bin, der die Fantasie nicht von der Realität unterscheiden kann. Ich hoffe dass das der Fall ist, denn wenn nicht, dann schauen wir hier auf etwas, das mir wirklich nicht gefällt.“

Je mehr dieser Berichte Jacobs erhielt, desto stärker stieg auch sein Unbehagen. Manchmal sagte er seinen Klienten sogar ganz offen, dass er nichts mehr von alledem hören wollte, oder er versuchte solche Passagen mit kleinen Tricksereien zu überspringen. Doch die Entführten ließen sich selbst unter Hypnose nicht sonderlich davon beeindrucken und erzählten ihm einfach nur das, was sie eben erlebt hatten.

„Der Punkt ist, dass ich viele solcher Fälle hatte, in denen die Leute sagten: „Also, denken Sie, dass Hybriden unter uns sind?“ Und ich habe diese Frage geliebt. Ich habe es geliebt, diese Frage gestellt zu bekommen. Weil sie mir die Gelegenheit gab, rational zu klingen, logisch zu klingen, vernünftig. Ich sagte: „Auf gar keinen Fall! Es gibt nicht den geringsten Beweis, das Hybriden unter uns sind. Basta.“
Wenn mir jetzt die Leute diese Frage stellen, muss ich sagen:
„Also, ähm… äh, äh… och also, ich…. ich… ich…“
Ich kann nicht mehr nein sagen. Ich möchte nein sagen, weil es mich noch verrückter aussehen lässt, als die Leute es jetzt schon von mir denken. Und dennoch betrachte ich mich als aufrichten Akademiker. Und ich muss nunmal dorthin gehen, wo mich die Beweislage hinführt, selbst wenn ich dort nicht hingehen möchte. Ich hasse es. Es lässt MICH dabei schlecht aussehen. Es bringt mir überhaupt nichts, es ist alles negativ. Und trotzdem muss ich sagen: „Ja, ich glaube, dass jetzt Hybriden unter uns sind.“ Ich denke, die Beweislast hat mich schlussendlich an den Punkt gedrängt, an dem ich „Ja“ sagen muss.“

[…] Wenn das eine psychologische Sache wäre, dann wüssten wir, warum. Sie würden alles drumherum erfinden, sie würden erfinden, warum. Wir hätten eine ganze Reihe verschiedener „Warums“. Wir haben aber keine Warums, wir wissen es nicht. Die Entführten wissen nicht, warum, was zum Teufel da vor sich geht. Alles was wir wissen ist das, was mit ihnen geschieht. Allgemein gesagt: Sie kennen nicht das Gesamtbild. Wir wissen nicht, warum.
Hier ist eine andere Sache: Telepathie. Es gibt keinen bestimmten Grund, um zu sagen, dass alle Kommunikation auf telepatischen Weg stattfindet. Wenn das eine psychologische Sache wäre, dann würde man annehmen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen sagen würde: „Nein, was meinst du damit? Sie sprechen zu mir und ihre Lippen bewegen sich und ich kann es über meine Ohren hören. Und sie sprechen mit seltsamen Akzenten.“ So etwas haben wir aber nicht! Alle Kommunikation ist telepathisch. Auch wenn es keinen Grund gibt, um das zu sagen. Und wenn es eine psychologische Sache wäre, dann würde das nicht passieren.

Hier ist etwas anderes, das ich schon früh entdeckt habe, das Budd Hopkins entdeckt hat, aber hier ist die Weise, auf die man es betrachten sollte. Die Menschen sagen mir: „Sie holen mich aus meinem… Ich stehe jetzt von der Couch auf.“ Und wenn er sich dem Fenster zuwendet, ist da ein Licht, das durch das Fenster hereinfällt. „Jetzt holen sie mich, ich gehe zum Fenster.“
Und ich sage: „Wow wow! Augenblick mal. Warte mal kurz. Wenn du beim Fenster bist, öffnest du dann das Fenster?“
„Nichts, nein, ich öffne es nicht. Ich öffne das Fenster nicht. Nein.“
Und ich sage: „Also öffnen diese Wesen das Fenster?“
Sie sagen: „Nein, nein, sie öffnen das Fenster nicht.“
Ich sage: „Also öffnet sich das Fenster irgendwie von selbst? Damit du aus dem Fenster steigen kannst?“
Sie sagen: „Nein, ich denke ich gehe direkt durch das geschlossene Fenster.“
Sagt das jemals sonst jemand? Und die Antwort ist: Ja. Jeder sagt das. Psychologisch betrachtet sollte das niemand sagen. Denn wenn sie mir eine Geschichte erzählen, die sie sich ausdenken, selbst wenn ihnen das nicht bewusst ist, wäre es absolut logisch und kein Stein des Anstoßes für die anerkannten Glaubensvorstellungen, das Fenster zu öffnen. Mit anderen Worten: Warum sollte man das Fenster nicht öffnen? Dann wäre doch alles in Butter. Aber sie sagen: „Nein, das mache ich nicht. Ich weiß nicht was passiert, ich gehe direkt durch das Fenster.“ Und das sagen sie alle.

[…] Menschen aus verschiedenen Kulturen werden offensichtlich unterschiedliche Dinge sagen, Menschen mit unterschiedlichen Bildungsgraden sagen möglicherweise unterschiedliche Dinge, nehmen wir einfach an, wenn man die ersten neun Jahre seines Lebens von seinen Eltern in einen Schrank gesperrt wird, sagt man möglicherweise andere Dinge, aber jeder sagt das Gleiche. Ich habe mit Leuten gearbeitet, die selber Psychiater und Psychologen waren, und Ärzte, und Rechtsanwälte, und College-Professoren, und High School-Lehrern, und mit Menschen die in ihrem Leben noch nie einen Job halten und sich zu nichts aufraffen konnten, und alles zwischendrin. Und sie sagen alle genau die gleichen Dinge. Es ist atemberaubend präzise. Es ist unglaublich. […]
Nicht nur das, sondern die Menschen sind auch körperlich aus ihrer alltäglichen Umgebung verschwunden, wenn sie entführt werden. Suchtrupps wurden ausgeschickt, die Polizei wurde gerufen, Kinder suchen nach ihren Eltern, die Eltern haben nach ihren Kindern gesucht, Menschen wurden in Gruppen entführt und können sich die Entführung gegenseitig bestätigen. Menschen sehen, wie andere Menschen entführt werden und sie werden selber nicht entführt. Also das ist selten, aber es passiert. Mit anderen Worten, da sind all diese anderen Dinge, und so bald man von Menschen spricht, die in Gruppen entführt werden, bleiben alle psychologischen Theorien einfach auf der Strecke, da gibt es eine Backsteinmauer und die Psychologen kratzen sich an ihren Köpfen und tun so, als ob sie nicht existieren würde. Tun so, als ob Beweise nicht existieren würden. Sie machen einfach mit ihren eigenen Theorien über das, was da vor sich geht, weiter und ignorieren es.

[…] Man kann das Argument aufstellen, dass wir alleine im Universum sind. Dass nur die Erde über intelligentes, hochentwickeltes, technologisches Leben verfügt. Technologisch basiertes zivilisiertes Leben. Man kann dieses Argument aufstellen. Es ist meiner Meinung nach ein ziemlich dämliches Argument, aber es ist ein legitimes, akademisches Argument. Das Zusammenspiel der Ereignisse, die sich auf der Erde abgespielt haben, war so außergewöhnlich und so selten, dass es sich nirgendwo sonst wiederholt hat, und das Leben hat sich aufgrund dessen in der Form entwickelt, wie wir es kennen. Es ist blödsinnig, weil es voraussetzt, dass Leben sich nur in der Form entwickeln kann, wie es hier der Fall war, es kann sich nicht auf andere Arten an anderen Orten entwickeln. […] Man kann ein Argument nicht für zwei aufstellen. „Nur wir und die Aliens, die uns entführen, haben sich im gesamten Universum entwickelt, und es gibt kein anderes Leben dort draußen.“ Das ist ein unhaltbares Argument. Es ist erst recht kein akademisch-brauchbares Argument. Wenn es zwei gibt, dann gibt es automatisch zwei Billionen. Man kann nicht zwei haben. Zwei sind lächerlich. Es muss zwei Milliarden oder zwei Millionen geben, oder wieviel immer es auch sind, es muss Leben im gesamten Universum geben, wenn es zwei gibt.“

Das Hybridenprojekt und die Zukunft

Im letzten Teil des Interviews konzentriert sich David Jacobs etwas mehr auf den genetischen Faktor und spekuliert vor diesem Hintergrund ein wenig über den weiteren Fortgang des Hybridenprojekts:

„Wie viele Menschen sind Entführte, und wie viele Menschen sind keine Entführte? Und wie wird das durch die Generationen hinweg weitergetragen? Hopkins hat schon früh herausgefunden, dass es ein intergenerationelles Phänomen ist. Wenn eine Person entführt wird, war ihre Mutter oder ihr Vater ein Entführter. Grundsätzlich wird man kein Entführter werden, wenn man vierzig Jahre alt wird. Das wird nicht geschehen. Es wird geschehen wenn man acht Monate alt ist, aber es wird nicht geschehen wenn man achtzig ist. Weil deine Mutter oder dein Vater ein Entführter war. Das Problem dabei ist, und hier gibt es einen Streit zwischen mir und Budd, wir diskutieren darüber. Ich denke dass, wenn eine Person, die Entführte ist, eine Nicht-Entführte heiratet, ich denke dass dann alle Kinder Entführte sein werden. Budd denkt, dass das nicht zwangsläufig der Fall sein wird, dass nicht alle Kinder Entführte sein werden, nur einige von ihnen. Das ist unsere Diskussion. Aber man kann sehen, dass es […] es sich durch die Generationen hindurch weiterverbreitet, und es beginnt außerdem Nicht-Entführte in ihre Ausbreitung miteinzuschließen.

[…] Was wir hier vorliegen haben, ist: Solange ein Entführter einen Nicht-Entführten heiratet, erhält man eine kegelförmige Ausbreitung über die gesamte Gesellschaft hinweg. Wenn ein Entführter einen anderen Entführten heiratet, dann wird dieser Effekt vermindert, es wird eine mehr lineare Ausbreitung. Weil ihre Kinder dann Nicht-Entführte heiraten, und noch mehr Entführte hinzukommen werden… also steigt die Bevölkerungszahl an, das Entführungsphänomen nimmt zu… aber ich denke, dass das Entführungsphänomen in Wirklichkeit in einem größeren Ausmaß anwächst. Und das ist auch das, was sich in der Gesellschaft beobachten lässt. Also stellt sich die Frage, nun, wie lang würde es dauern, bis jeder auf der ganzen Welt ein Entführter wäre? Ich habe das tatsächlich einen Mathematiker für mich berechnen lassen. Also, natürlich hängt es ja davon ab, mit wie vielen Menschen man anfängt. Und wir wissen, dass, wenn man mit sagen wir einfach mal einer Millionen Menschen anfängt, oder mit wie vielen auch immer… man muss beachten, dass es ein globales Phänomen ist, es ist nicht ein amerikanisches Phänomen. Es ist ein schwedisches Phänomen, es ist ein italienisches Phänomen, es ist ein französisches, es ist ein japanisches, es ist ein indisches, es ist ein ägyptisches Phänomen, es ist überall verstreut. Aber die Frage ist dann, wenn man mit einer Millionen Menschen anfängt, oder mit hunderttausend, dann wächst es wegen der Kinder-Sache beinahe exponentiell an. Und so kann man abschätzen, sagen wir mal sieben bis zehn Generationen später, und jeder wäre ein Entführter.

[…] Wir wissen also, dass es ein globales Phänomen ist, wir wissen dass nur ein kleiner Prozentsatz  der Menschen Entführte sind. Folglich waren es nicht sieben, zehn Generationen zuvor, als es begann. Und nicht einmal zwanzig Generationen zuvor. Wir wissen deshalb also, dass das Entführungsphänomen nicht mit dem Bau der Pyramiden begann, weil bis zum Jahr 500 vor Christus jeder auf der ganzen weiten Welt ein Entführter gewesen wäre. Und wir wissen, dass es nicht im 15. Jahrhundert begonnen hat, und wir wissen dass es nicht im 17. Jahrhundert begonnen hat. Und wir können es in der Vereinigten Staaten bis ungefähr in das späte 19. Jahrhundert zurückverfolgen. […] Die Frage ist dann: Werden sie so lange weitermachen, bis jeder ein Entführter ist, oder müssen sie nur eine kritische Masse erreichen und lassen alle anderen in Ruhe? Und die Antwort ist: Ich denke es ist die kritische Masse und ich denke, dass sie sie jetzt erreicht haben, weil wir jetzt dieses Integrationsprogramm beobachten können. Und die überwiegende Mehrheit der Amerikaner sind Nicht-Entführte. Werden diese Hybriden sich am Ende bei Nicht-Entführten einheiraten? Und die Antwort darauf ist, dass ich das nicht weiß. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht wie diese Sache umgesetzt wird, ich weiß nicht was das Endziel ist. Alles was ich weiß ist, dass es mir nicht gefällt, was immer es auch ist.“

Im nächsten Teil erwähnt Jacobs ein interessantes Detail über die Wesen, die während den Entführungsprozeduren gesehen werden:

„Was wir tatsächlich sehen, ist, da gibt es sehr große, sehr dünn aussehende Wesen, die Leute sagen: „Mein Gott, sie sehen wie eine Gottesanbeterin aus.“ Das sind diejenigen, die die Leitung haben. Innerhalb der Gruppe der Gottesanbeter-Wesen gibt es eigentlich eine Hierarchie, die wir beobachten können. Da gibt es einige, die – jetzt kommen wir zu wirklich verrückten Sachen – die tatsächlich eine Art Umhang oder Robe oder etwas ähnliches tragen. Ich habe darüber gelacht, als ich es zum ersten Mal gehört habe, jetzt höre ich es die ganze Zeit und mir ist klar geworden: „Oh, ich habe es verstehen gelernt.“ Das sind die Allerhöchsten, die die Kontrolle über die Hierarchie haben oder ausüben. Da ist eine Hierarchie der Authorität […] Dann sind da die normalen, insektenartigen Wesen, und schließlich gelangt man zu den größeren grauen Aliens, kleineren grauen Aliens und Hybriden. Und dann sagen einige Leute, dass sie manche Wesen sehen, die aussehen als ob sie reptilienartig wären. Reptiloid. „Diese sind oooh… dieser ist hässlich! Iiih, er sieht aus wie ein Reptil!“ […] Und wenn sie es zeichnen, dann ist es alles Mögliche. Manche sehen wie eine Art von Alligator aus, manche sehen aus, als hätten sie schuppige Haut, manche sehen so wie Aliens aus – genau wie die normalen Aliens! Manche sehen aus wie… Es gibt kein starr  vorgeschriebenes Aussehen, was ihre Vielfalt betrifft. Ich denke, dass es sich um Aspekte der Hybridisation handelt, die wir hier beobachten, dass sie Nebenzweige innerhalb des Programmes sind, die aus verschiedenen Gründen entstanden sind.

Und sie sagen: „Oh Mann, ich mag diesen Geruch nicht, dieser Reptiloide ist scheußlich, er ist grauenhaft, er ist schrecklich, er macht mir Angst. Oh, er ist furchtbar, er ist grauenhaft.“
Ich sage: „Nun, was macht er denn? Ist er gewalttätig dir gegenüber?“
„Nein, nein, nein.“
„Also, bedroht er dich?“
„Nein, nein.“
„Nun, was macht er?“
„Ich mag ihn einfach nicht! Er ist grauenhaft, er ist schrecklich.“
Der entscheidende Punkt ist der: Sie werden alle zusammen gesehen, sie arbeiten alle in dem gleichen Programm, sie entführen alle die gleichen Leute. Wir sehen die Reptiloiden hin und wieder einmal, es ist nur ein sehr sehr sehr kleiner Teil des Entführungsphänomens, aber wir sehen sie. Und das sind alle Wesen, die wir dabei beobachten, Menschen zu entführen. Das sind alle.“

Ich denke nicht, dass dadurch das ganze Spektrum der Wesen abgedeckt ist. Die grauen Wesen werden unseren Erfahrungen nach zwar am häufigsten gesehen, aber es werden manchmal auch Wesen beobachtet, die man nicht so einfach mit in die gleiche Schublade hineinstecken kann. Außerdem führt nicht jede Begegnung mit einem Wesen automatisch zu einer Entführung. Jacobs kann die reptiloiden Wesen anscheinend nicht genau einordnen und vermutet daher kurioserweise, dass sie eine Art Ergebnis des Hybridenprojekts sind.

Ich tue mich auch etwas schwer damit, wenn man in Zusammenhang mit den Aliens von einer „Hierarchie“ redet oder sie mit der Biologie eines Ameisenhaufens vergleicht. Wir sehen während einer Entführung nur so etwas wie einen kleinen Ausschnitt und können aufgrunddessen nicht gleich auf die Gesellschaftsstruktur der Alien-Wesen schließen. Es wäre vermutlich so, als ob ein Alien die Krawattenträger unter uns Menschen an die Spitze unserer Gesellschaftshierarchie stellen und die anderen als die „Arbeiter“ bezeichnen würde.

Mir blieb ein wenig die Spucke weg, als Jacobs über die Kapuzenwesen sprach, die anscheinend über eine besondere Authoritätsrolle verfügen. Tatsächlich begegnet man ihnen immer wieder und ich habe auch in deutschsprachigen Fallberichten von diesen Wesen gehört. Interessanterweise wird dabei auch immer wieder von diesen Kutten oder Kapuzen berichtet :zitter: Diese Wesen verfügen den Berichten nach eine mächtige Ausstrahlung und ihre geistigen Kräfte scheinen noch über denen der grauen Wesen zu liegen. Jacobs kommt dabei zu dem gleichen Schluss, wohingegen diese Fähigkeiten bei den Hybriden wesentlich schwächer ausgeprägt zu sein scheinen:

„Es ist am stärksten bei denjenigen ausgeprägt, die insektenartig aussehen. Es ist geringfügig schwächer bei den größeren grauen Aliens. Es ist weniger bei den kleineren grauen Aliens ausgeprägt. Es ist weniger bei den Hybriden. Die Menschen können den Unterschied in der Art erkennen, wie sie angestarrt werden, wenn sie bei diesen neuralen Bindungsprozeduren angestarrt werden, können sie unterscheiden, dass es deutlich weniger stark ist. Und wenn sie Hybriden auf dem Erdboden sehen, diejenigen, die wirklich menschlich aussehen, ist es viel schwächer. Und sie können feststellen, dass weit weniger Stärke beteiligt ist. Aber das ist egal. Es ist immer noch vorhanden, und wir selber können es nicht tun. Ist die Antwort also: „Verwässert“ es sich ein klein wenig? Ja, das tut es, weil sie überwiegend menschlich sind. Aber selbst ein kleines bisschen ist katastrophal.“

Jacobs argumentiert: Wenn nur ein extrem kleiner Prozentsatz von Menschen telepathisch veranlagt wäre und lesen könnte, was in den Köpfen von anderen vorgeht, würden wir in einer ganz anderen Gesellschaft leben. Alles was wir kennen und wonach wir bisher leben, würde in Frage gestellt werden und verloren gehen. Und wenn es nur einen kleinen Prozentsatz von Menschen gäbe, die uns ein wenig kontrollieren könnten, dann wäre das alles was man bräuchte, um eine große Veränderung herbeizuführen.

Zum Abschluss wird die Frage gestellt, ob es möglich wäre, mögliche auf der Erde lebende Hybriden über die Erinnerungen der Entführten aufzuspüren. Interessanterweise äußert Jacobs etwas ominös, dass dies tatsächlich ein Weg sein könnte. Nur würden wir mit so einem Wissen wohl nicht weit kommen:

„Es besteht immer die Möglichkeit, dass ich mich irre. Und wenn man zu jemandes Haus geht und an die Tür klopft und feststellen möchte, ob man beeinflusst werden wird oder nicht, oder schauen möchte, wer diese Leute sind, und sie die Tür aufmachen und man zu ihnen sagt: „Du bist ein Hybrid!“ Dann sehe ich schon die ganze Polizei auftauchen und dich fortschaffen und in eine psychiatrische Abteilung stecken. Die Tatsache ist, dass es um einiges kniffliger ist als das. Es ist eine Geldfrage. Man muss Leute haben, die über die Ausrüstung verfügen, Videoausrüstung, Audioausrüstung, die sich weit genug von ihnen entfernt befinden können und trotzdem freie Bahn haben, ein freies Sichtfeld, die einen Laster oder Transporter haben oder was auch immer, wie es beim FBI oder welch Polizeibehörde auch immer zum Einsatz kommt, die jeden Entführten ins Visier nehmen können, ohne dass sie überhaupt davon wissen, denn wenn ein Entführter darüber Bescheid weiß, dann werden es auch die Wesen wissen. Und dann wird man sich Menschen anschauen müssen, die in dem Haus ein- und ausgehen werden und die einfach nur durchschnittlich aussehende Menschen sind. Und dann braucht man einen Weg um zu testen, ob es sich bei ihnen um Entführte handelt oder nicht, oder ob es sich bei ihnen um Hybride handelt oder nicht. Und wenn man drauf losgeht und sie danach fragt, wird man sofort davon überzeugt werden, nein, dass sie keine Hybriden sind. (Zombiestimme): „Es… sind… bloß… normale… Leute.““

Jacobs erwähnt außerdem noch einige Experimente, die er zu Beginn seiner „Karriere“ zusammen mit einigen Entführten durchgeführt hat. Er postierte eine Videokamera in ihren Schlafzimmern und hoffte auf diesem Weg, eine mögliche Entführung auf Film festhalten zu können. Die Kameras liefen die ganze Nacht über und die Filmbänder wurden jeweils am nächsten Tag überprüft. Tatsächlich schienen die Alien-Wesen aber immer das zu wissen, was auch die Entführten wussten. In einem Fall ließ eine Entführte beispielsweise die Kamera einmal nicht laufen, bevor sie zu Bett ging, weil sich bisher überhaupt nichts getan hatte – in dieser Nacht wurde sie entführt.
Ein anderer entschloss sich dazu, zur Abwechslung einmal auf der Couch ein Nickerchen zu machen, wo ihn die Kamera aber nicht erfassen konnte – gefolgt von einer Entführung. Oder der Film zeigte ganz einfach, wie die Entführten plötzlich nachts aufstanden und die Kamera abschalteten, ohne sich am nächsten Tag jedoch daran erinnern zu können. Anscheinend standen sie dabei unter der Kontrolle der Alien-Wesen, da es unmittelbar darauf zu einer Entführungserfahrung kam. Jacobs gab die Versuche daraufhin frustriert auf.

Gegenwärtig versucht man es auf einem anderen Weg. Es gibt Entführte, die ihre Einwilligung dazu gegeben haben, quasi ohne ihr Wissen überwacht bzw. gefilmt zu werden. Sie wissen dabei nicht, ab wann diese Überwachung letztendlich erfolgt. Man hofft dadurch die Alien-Wesen auszutricksen, weil sie nicht mehr auf das direkte Wissen der Entführten zurückgreifen können. Ob dieses Vorhaben jedoch in naher Zukunft umgesetzt wird, steht wohl noch etwas in den Sternen.

Diskussion und abschließende Gedanken

  • Gibt es andere Hinweise darauf, dass Hybriden sich unter uns mischen könnten?

Budd Hopkins beschreibt in seinem Buch „Sight Unseen“ einige Fälle, in denen Entführte von vermeintlichen Menschen berichten, die z.B. während einer Entführung zusammen mit den Greys gesehen werden oder bestimmte Aufgaben für sie ausführen, etwa eine Entführung vorbereiten. Diese „Menschen“ verfügten dabei jedoch über dieselben mentalen Kräfte der normalen Alien-Wesen. Außerdem wurden sie teilweise am hellichten Tag gesehen und hatten anscheinend keine Probleme damit, auch von anderen Menschen gesehen zu werden. Andererseits weiß ich nicht, ob Budd Hopkins Fälle kennt, in denen Menschen Hybriden unterrichten und ihnen den menschlichen Alltag näherbringen sollen.

Budd Hopkins beschreibt beispielsweise einen Fall, in dem eine junge Entführte zu einem nächtlichen Spielplatz gebracht wird und dort mit einigen anscheinend identischen, jedoch seltsam aussehenden Alien-Mensch-Mischlingskindern konfrontiert wird, die sich sehr teilnahmslos verhalten und keinerlei Emotionen zeigen. Sie soll diesen Kindern daraufhin zeigen, wie man spielt. Hopkins schreibt:

„Erhoffen sich die Aliens von diesen Kindern, dass sie ihren Platz in unserer Gesellschaft einnehmen […]? Oder stellen diese Kinder einen Zwischenzustand in einem umfassenderen Plan der Aliens dar, um Wesen zu entwickeln, die uns in vielerlei Weise nahekommen – mit unserer gesunden genetischen Vielfalt und unseren Emotionen, die tatsächlich einen Überlebenszweck in unserer Gesellschaft erfüllen.“

  • Gibt es in derartige Fälle auch in Deutschland?

Die deutschsprachigen Berichte lassen jedenfalls den Schluss zu, dass es das Hybridenprojekt gibt. Es gibt Berichte darüber, dass Alien-Mensch-Mischlinge mit an Bord der Raumschiffe gesehen werden. Manchmal sind sie auch während der Untersuchungsprozeduren anwesend. Entführte haben Räumlichkeiten voller Tanks gesehen, in denen Föten in einer Art Nährlösung schwimmen. Andere haben eine Scheinschwangerschaft erlebt oder ihnen wurde eröffnet, dass sie die Mutter eines Hybridenkindes seien. Entführte konnten ihre Kinder ab und zu in einem späteren Alter sehen oder ihnen wurde mitgeteilt, dass ihre Kinder nun bei den Aliens oder an einem anderen Ort leben würden. Es gibt Andeutungen über leere Städte oder Orte, die in Zukunft besiedelt werden könnten oder dass die Hybriden die Menschheit in sich bewahren, sollte es zu einer besonderen Katastrophe auf der Erde kommen. Berichte über Hybriden, die sich auf der Erde bewegen, sind bislang jedoch sehr sehr selten. Ich kenne beispielsweise einen Bericht, in denen menschliche Helfer bei einer Begegnung mitgeholfen und die nähere Umgebung kontrolliert haben, indem sie eine abgelegene Straße als Fahrer (!) mit zwei querstehenden Autos blockierten. Wiederum andere sind Menschen mit einem entsprechend unheimlichen Verhalten begegnet oder wurden von fremden Menschen angesprochen, die durchblicken ließen, dass sie etwas mehr über sie wussten oder sie „kannten“. Es gibt aber auch Überschneidungen zu Berichten, die einen etwas mehr kontaktlerartigen Charakter haben. Die Betroffenen werden dabei einmal oder immer wieder mit einem „menschlichen“ Wesen konfrontiert, das zu den unterschiedlichsten Zeiten auftaucht und ihnen beispielsweise bestimmte Dinge erzählt oder sie auf etwas bestimmtes aufmerksam macht. Die Betroffenen empfinden diese Wesen jedoch nicht als Hybriden oder ihnen wird von ihnen ein anderer „Ursprungsort“ erklärt.

  • Warum sollten sich die Hybriden so umständlich anstellen?

Manche finden es unrealistisch, dass die Hybriden sich eher ungeschickt anstellen und erst mühsam über unser Alltagsleben belehrt und unterrichtet werden müssen. Auf eine Weise ist es tatsächlich seltsam. Andererseits passt es irgendwie gut in die Szenarien, die Budd Hopkins und David Jacobs über das Hybridenprojekt entwickelt haben. Irgendwie scheinen sie sich etwas von den grauen Wesen zu unterscheiden und zwischen den Stühlen zu sitzen – sie sind nicht ganz Alien und nicht ganz Mensch. Wir wissen nicht, was diese Wesen letztendlich sind, wie sie sich verstehen, wie sie denken und fühlen und unter welchen Umständen sie leben. Sind sie vielleicht doch menschlicher als wir vermuten? Ironischerweise drehen sich ausnahmsweise die Rollenverteilungen um und nun sollen Menschen zur Abwechslung einmal die „Aliens“ unterrichten. An den Berichten fällt mir dabei auf, dass die Entführten dabei eine Art Mutterinstinkt entwickeln und sich wie Erwachsene gegenüber Kindern verhalten.
Eine andere Perspektive: Wie wäre es beispielsweise, wenn wir uns unbemerkt in einen Indianerstamm einschleichen wollten? Wir würden zwar das menschliche Aussehen besitzen, aber nicht alle würden von ihrem äußeren Erscheinungsbild her „durchgehen“ können, ohne aufzufallen. Wir würden uns zwar als hochintelligente und hochentwickelte Menschen betrachten, würden aber nun mit einer Kultur und mit einer Lebensweise konfrontiert werden, die wir nie kennengelernt hätten. Wir würden zwangsläufig lauter Fehler machen und auffallen.
Andererseits haben derartige „Wesen“ in den mir bekannten deutschsprachigen Berichten kein solch ungeschicktes Verhalten an den Tag gelegt (zumindest dann, wenn sie sozusagen auf Erden gewandelt sind). Die Alien-Wesen haben allgemein immer wieder gezeigt, dass sie über unseren Geist an alle möglichen Informationen gelangen können. Ich kann also nicht abschließend sagen, ob die Ungeschicklichkeit nicht vielmehr ein Markenzeichen von David Jacobs ist. :-?

  • Wäre es möglich, dass sich die Hybriden mit uns vermischen?

Bislang dachten wir wohl eher, dass die Hybriden eine Art veredelte Rasse darstellen, die unter kontrollierten Bedingungen heranwächst und „erzeugt“ wird, und dass die Aliens vielleicht eines Tages einfach verschwinden, wenn ihre Arbeiten daran abgeschlossen sind. Vielleicht könnte eine Veredelung oder Stabilisierung aber auch darin bestehen, dass eine weitere „Kreuzung“ mit uns Menschen stattfindet. Die wirklich interessante Frage wäre wohl, was passieren würde, wenn ihre Gene unkontrolliert in unseren irdischen Genpool gelangen würden.

 

Von Betroffenen für Betroffene und Interessierte des Alien-Entführungs-Phänomens