stalker

Beitrag von: stalker

Der Wendepunkt

Ich war 15, als ich eines Morgens unmissverständlich mit dem „anderen Leben“ konfrontiert worden bin, das ich abseits meiner bewussten Wahrnehmung wahrscheinlich schon seit Beginn meiner Geburt geführt hatte.

Es war um die Pfingstzeit, und innerhalb einer Woche hatte ich mehrere nächtliche Erlebnisse gehabt, die ich nicht alle einfach nur als bloße Träume einordnen konnte. Ein Ereignis stach dabei besonders hervor. Es schien dabei so, als würde ich nachts den inneren Drang verspüren, mein Bett zu verlassen und aus dem Zimmer zu gehen. Ich tat es einfach, obwohl ich es eigentlich gar nicht wollte und sogar große Angst davor verspürte. Im Korridor der Wohnung war es stockdunkel und ich spürte deutlich die Anwesenheit von etwas, das dort irgendwo stand und wartete. Die Atmosphäre war wie elektrisiert und meine Angst stieg ins Unerträgliche. Nach wenigen Schritten stieß ich gegen eine Gestalt. Sie griff nach meinen Armen, die ich tastend vor meinen Körper gehalten hatte, nahm mich an der Hand und führte mich weiter den Korridor hinunter. Danach brach die Erinnerung ab. Dieser Vorgang hatte sich so real angefühlt, als wäre dies alles in jenen Momenten wirklich geschehen. Dennoch verspürte ich tiefes Unbehagen bei dem Gedanken, dass es sich bei den Geschehnissen dieser Nacht eventuell um mehr als nur einen Traum gehandelt haben könnte.

Am Ende der Pfingstwoche „erlitt“ ich nach einem letzten ungewöhnlichen nächtlichen Ereignis kurz nach dem Aufwachen einen sehr intensiven Flashback (eine spontane Rückerinnerung), der wie aus dem Nichts auf mich einstürmte, als ich die heimische Küche betrat. Erschreckenderweise wies er deutliche Parallelen zu jenem intensiven „Traumerlebnis“ auf, das sich Tage zuvor ereignet hatte. Für einige Sekunden existierte nur das Bild, das sich wie ein losgelöster Erinnerungsfetzen aus den Tiefen meines Unterbewusstseins herausgelöst hatte. Ich durchlebte in diesem Moment förmlich noch einmal ein Ereignis, das sich zu irgendeinem Zeitpunkt in meiner Vergangenheit abgespielt und sich bisher vor meinem bewussten Erleben verborgen gehalten hatte. Ich sah, wie ich mich am oberen Ende des Korridors befand. Beinahe sämtliche Türen in der Wohnung schienen geöffnet, und das nächtliche Dunkel war von einem hellblauen Licht aufgehellt. Neben mir befanden sich zwei kleine Gestalten, die mich an der Hand führten, eine davon auf meiner linken und eine auf meiner rechten Seite. Ich konnte diese Wesen durch das bläuliche Licht gut erkennen. Sie waren kleiner als ich, ihre Hautfarbe wirkte gräulich und ihre Köpfe schienen im Vergleich zu ihren kleineren Körpern etwas größer zu wirken. Die Augen waren vergrößerte Flecke ohne Pupillen. Ich kannte diese Wesen.

Zusammen schritten wir den Flur hinunter. Als wir die Küchentüre erreichten, konnte ich dort im Vorbeigehen weitere graue Wesen sehen, die sich im bläulichem Licht bewegten. Wir erreichten das Schlafzimmer meiner Eltern, und auch dort war die Tür geöffnet. Am Ende des Flures brach der Flashback ab. Ich stand wieder wie vorher in der Küche und verspürte mit dem letzten Verpuffen der Erinnerung die Gewissheit in meinem Inneren, dass sich dieses Szenario schon sehr oft in meinem Leben ereignet hatte. Ich war schockiert darüber, warum ich das alles überhaupt hätte vergessen können. Ab diesem Zeitpunkt drangen immer mehr Erinnerungen aus meiner Vergangenheit hervor, die mein bisheriges Leben in einem völlig neuen Licht erstrahlen ließen. Seit diesem Tag hatte sich alles grundlegend geändert – er war der Wendepunkt in meinem Leben.

Kindheitserlebnisse

Wenn ich heute zurückdenke, so hatte ich bereits in meiner Kindheit einige ungewöhnliche Dinge bemerkt, die ich damals nicht recht einzuordnen wusste – beispielsweise hatte ich verschwommene Erinnerungen an das tiefste Frühkindalter, in denen ich mich nachts vor etwas fürchtete. Die erste richtig klare Erinnerung daran stammt aus dem Alter von etwa zwei oder drei Jahren. Damals zogen meine Eltern entweder in eine andere Wohnung um oder richteten einige Zimmer neu ein. Unser Zimmer war dadurch fast ganz leer, weil der größte Teil der Einrichtung vorübergehend entfernt worden war. Der Raum wirkte dadurch viel größer und ich empfand es als unangenehm, in dieser unvertrauten Umgebung schlafen zu müssen. Ich erinnere mich noch an einen altmodischen Schrank mit buntem Glasfenster, den ich als Kind etwas seltsam fand und zu dessen Füßen ich auf einer provisorischen Matratze schlief. In der ersten oder zweiten Nacht wurde ich aufgeweckt. Das Licht im Zimmer wirkte etwas bläulich und es waren um die drei „Männer“ im Raum. Die ganze Situation war ziemlich beängstigend für mich. Ich verstand damals noch nicht, was diese Gestalten überhaupt waren. Es war einfach nur sehr laut und lief ganz schnell und ohne Vorwarnung ab. Es wurde etwas zu mir gesprochen und eine dieser Gestalten beugte sich zu mir herunter. Sie fasste meinen Körper an und wollte mich anscheinend zum Aufstehen bringen. Ich versuchte mich in Panik dagegen zu Wehr zu setzen, aber wurde dann irgendwie hochgezerrt. Danach bricht das Geschehen in meiner Erinnerung ab. Das Zimmer machte mir danach irgendwie Angst, und als ich am nächsten oder übernächsten Tag vor dem altmodischen Schrank stand, kam das ganze Geschehen in meiner Erinnerung wieder hoch (so gesehen war das mein allererster „Flashback“, den ich in meinem Leben an ein derartiges Ereignis hatte). Das alles ängstigte mich, aber irgendwie konnte ich es damals noch nicht richtig begreifen und vergaß es dann wieder für einige Zeit. Was aber nicht aufhörte, waren die nächtlichen Besuche.

Ab und zu schien etwas in mein Zimmer zu kommen. Manchmal hörte ich, wie etwas die Tür öffnete und dann im Zimmer umherging. Ich versuchte in diesen Augenblicken nicht mehr zu atmen, um keine Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Als Kind mochte ich die Nacht nicht besonders und hatte öfter Angst vor der Dunkelheit, was durch derartige Geschehnisse noch etwas verstärkt wurde. Ich war darauf bedacht, ja keinen Körperteil unter der Bettdecke herausragen zu lassen, weil ich befürchtete, dass sonst etwas aus der Dunkelheit heraus nach mir greifen könnte. Manchmal versteckte ich mich auch ganz unter der Decke und hielt nur eine kleine Öffnung zum Atmen frei.

In diesem Alter fiel ich nachts beim Umherwälzen noch ab und zu aus dem Bett, was damals den blanken Horror für mich darstellte. Ich fühlte mich der Dunkelheit schutzlos ausgeliefert und rührte dann meistens keinen Körperteil. Vor lauter Angst war ich nicht einmal mehr dazu fähig, ins Bett zurückzuklettern, und war dankbar wenn zusammen mit mir auch die Bettdecke auf den Boden gefallen war, weil sie mir zumindest ein klein wenig Schutz bieten konnte. Als das wieder einmal der Fall war wurden meine schlimmsten Befürchtungen wahr und es kam tatsächlich wieder jemand ins Zimmer. Die Atmosphäre in der Wohnung schien sich zu verändern und das Licht im Zimmer nahm eine bläulichere Farbe an. Während ich auf dem Boden lag, sah ich zuerst ihre Beine und dann ihre Oberkörper, weil meine Sicht durch einen Stuhl verstellt war. Zu dieser Zeit kamen sie meistens zu zweit. Für mich als Kind waren sie so etwas wie „kleine Männer“. Genau genommen stellte sich für mich aber nie die Frage, was genau sie eigentlich waren. Sie waren einfach jemand, der nachts in mein Zimmer kam und etwas von mir wollte. Mein Herz klopfte stark, während sie so weit in den Raum traten, bis beide in mein Gesicht sehen konnten. Ich erinnere mich noch genau daran, dass das Wesen, das als erstes in das Zimmer gekommen war, auf irgendeine Weise irritiert und belustigt darüber war, weil es mich auf dem Boden liegend vorfand. Es sagte so etwas in der Art von was ich den da auf dem Boden liegen würde. Ich hatte schnell gelernt dass diese Wesen nicht harmlos waren und aus irgendeinem Grund immer nur wegen mir kamen. Es würde nichts helfen, nach jemanden zu rufen oder mich gegen sie zur Wehr zu setzen, und wenn sie dann endlich bei mir waren, würde etwas schlimmes passieren. Die Wesen kamen auf mich zu und ich versuchte panisch eine abwehrende Haltung einzunehmen. Doch dann waren sie auch schon bei mir, griffen nach der Decke und fassten mich an. Danach bricht die Erinnerung ab. Diese Dinge passierten damals ab und zu, aber die Erinnerungen daran verblassten wieder sehr schnell. Als ich fünf bis sechs Jahre alt war, wurden die Geschehnisse langsam immer extremer und das Wesen, das immer als erstes in das Zimmer kam und dabei manchmal auch etwas sprach, nahm eine besondere Stellung während dieser Erlebnisse ein.

Nächtlicher Terror

Diese Erlebnisse dauerten bis etwa in das Alter von 10 Jahren an und begannen ab irgendeinem Zeitpunkt immer mehr in eine negative Richtung abzurutschen. Statt zwei Wesen kamen nun drei, wobei das erste Wesen ein wiederkehrendes Element bildete und eine besondere dominante Rolle einnahm, während sich die anderen beiden etwas im Hintergrund hielten. Ich vermute dass die restlichen Wesen auch immer die gleichen waren, aber sie blieben mir nicht genauso stark in Erinnerung. Viele dieser Geschehnisse wurden hinterher wieder aus meinem Bewusstsein verdrängt, bis ich Jahre später durch einen Flashback wieder die Erinnerung an einige Dinge aus dieser Zeit zurückgewann. Als ich mich einmal mit meinem Bruder herumalberte, versteckte ich mich unter meiner Bettdecke und trat von dort aus mit meinen Beinen nach ihm. Da brach eine Erinnerung aus meinem Inneren hervor, und ich durchlebte eine Situation, in der ich mich nachts in derselben Art und Weise gegen mehrere Wesen in meinem Zimmer zur Wehr setzte. Danach kehrten alle anderen Dinge langsam wieder zurück.

Besonders der meditative Zustand kurz vor dem Schlafengehen war berüchtigt dafür, verschüttete Erinnerungen wieder zu Tage treten zu lassen. Dabei hangelte ich mich an den Erinnerungsbruchstücken zurück, die ich bereits besaß: Beispielsweise dieses seltsam vertraute Gefühl, dass sich die Atmosphäre im Raum veränderte, die unheimliche Stille, die sich über alles senkte, so dass das Tinnitusgeräusch in meinen Ohren so laut hervortrat, dass es fast greifbar war; das Wissen, dass mit dieser Atmosphäre ganz besondere Ereignisse in Zusammenhang standen: Nächtliches Aufschrecken aus dem Schlaf, das durch lautes Fußgetrampel aus der Wohnung hervorgerufen wurde, das sich schnell meinem Zimmer näherte, meine Reaktionen damals, mich schnell unter der Bettdecke zu verstecken, weil ich wusste, dass „sie“ schnell durch die Wohnung rannten und gleich bei mir im Zimmer sein würden. Eine andere Variation war, mich schnell im Bett so weit herumzuwerfen, dass ich mit dem Gesicht nicht in ihre Richtung schauen musste oder möglichst eng an der mein Bett angrenzenden Zimmer Wand lag, um Distanz zu ihnen aufzubauen. Ich stellte mich tot, wenn sie kamen, oder hielt in meinen Bewegungen einfach inne, sobald sie das Zimmer erreicht hatten, auch wenn das hieß, dass sie mich dabei sehen konnten und ich sie sehen musste. Vielleicht, so hoffte ich, würden sie mich nicht bemerken und einfach wieder weggehen. Oft machte ich dabei die Augen zu, weil ich es einfach nicht ertragen konnte, sie zu sehen.

Das erschreckende war, dass ich alleine schon anhand der vielen verschiedenen Variationen, auf welche Art und Weise ich mich in meinem Bett herumgeworfen oder versteckt habe ableiten konnte, dass diese Erfahrungen sehr oft in mein Leben getreten sind.

Bei ein paar Gelegenheiten setzte ich mich panisch mit Fußtritten gegen sie zur Wehr, wobei ich mich unter der Bettdecke verschanzte und verhindern wollte, dass keiner von ihnen nach mir greifen oder die Decke von mir herunterziehen konnte. Ich spürte ihre Hände, die an die Decke griffen und die ich sofort mit einem Tritt abwehrte. Ich stöhnte entsetzt auf wenn mein Tritt zu heftig war und sich die Bettdecke deshalb so stark hob, dass ich ihre Körper vor meinem Bett stehen sah. Ich musste es außerdem noch irgendwie schaffen, die Bettdecke festzuhalten, weil die Wesen daran zu ziehen versuchten. Die Angst in diesen Momenten war unbeschreiblich und für mich war es einfach nur ein Kampf auf Leben und Tod. Die Wesen hatten dabei Schwierigkeiten, an mich heranzukommen, und versuchten es mit ihren eigenen Strategien. Beispielsweise griff ein Wesen an die Decke und zog dabei ziemlich stark. Ich musste die Bettdecke an diesen Stellen festhalten und dabei manchmal all meine Kraft aufbringen, damit sie mir nicht aus den Händen glitt. Währenddessen griff ein anderes Wesen dann eventuell an anderer Stelle zu. Die Decke mit dem ganzen Körper festzuhalten und herunterzudrücken war sehr anstrengend, und wenn ich dann an einer Stelle zutrat, konnte sie mir woanders entgleiten. Ich fand die Pausen schrecklich, in denen nichts geschah und darauf wartete, was als nächstes passieren und wo sie zugreifen würden, und trat dann wie wild in diese Richtung. Unter der Decke wurde dabei meistens schnell die Luft knapp und es wurde sehr warm. Ich musste daraufhin etwas höher treten, um eine kurze Öffnung zu schaffen und ein wenig Sauerstoff eintreten zu lassen, aber in jedem Falle machte ich weiter bis zum Ersticken. Irgendwann konnte ich dann nicht mehr oder sie schafften es die Decke von meinem Körper zu ziehen. Und in diesen Momenten war ich froh, dass alles endlich „vorbei war“ – nachdem sie die Oberhand über mich hatten und ich den Rest nicht mehr bei Bewusstsein mitbekommen würde. Ich wäre auch froh darüber gewesen, wenn ich hätte sterben müssen, weil das ein Ende aus dieser Situation bedeutet hätte. Diese Gedanken hatte ich in den Momenten, als sie mich bekamen und ich wegzudämmern begann. Es war einfach wie eine Erleichterung, all die Angst von mir abfallen zu spüren.

Ich wusste damals schon, dass sie mich danach an einen bestimmten Ort mitnehmen dort und etwas mit mir tun würden, das mit mir und meinem Körper zu tun hatte. Ich habe nur sehr verschwommene Erinnerungen daran, Erinnerungen an schummerige, gelblich-dunkel-beleuchtete Räume, in denen ich körperlich nackt war. Sie taten etwas mit mir, und ich musste es mit mir tun lassen. Eine Erinnerung betrifft einen Tisch in einem gelblich-orangen beleuchteten Raum, auf den ich mich legen sollte, aber große Angst davor hatte und nicht wollte, aber schließlich musste. Eine andere betrifft so etwas wie einen Durchgang zu einem Raum, und ich sehe zwei der Wesen bei mir, die mich auch dorthin gebracht haben.

Als ich auf diese Erinnerungen stieß, belasteten sie mich über einige Zeiträume hinweg ziemlich schwer. Ich habe auch heute noch daran zu knabbern. Damals, als Kind, bin ich plötzlich sehr schüchtern und ängstlich gegenüber anderen Menschen geworden und habe mich zurückgezogen. Es gab sonst keine erkennbaren Ursachen für dieses Verhalten. In neuerer Zeit las ich einige Dinge über allgemeine Missbrauchserfahrungen und musste feststellen, dass ich in der damaligen Zeit viele der beschriebenen Folgesymptome entwickelt hatte und manches davon noch heute in mir trage. Ich weiß nicht genau warum sich die Erfahrungen damals in eine so negative Richtung „verfahren“ haben. Ich vermute dass ich mich zu stark und zu heftig gegen die Wesen zur Wehr setzte. In manchen Erinnerungen schien das dominantere Wesen sehr wütend darüber gewesen zu sein und ich hörte wie es bestimmte Dinge in dieser Richtung ausschrie. Sie hatten es schwer, überhaupt an mich heranzukommen und müssen auch einige Schläge von mir eingesteckt haben. Dass sie durch die Wohnung gerannt sind, kam mir schon immer wie ein Überrumpelungsversuch vor. Es kam dabei darauf an, wer der schnellere war, und das war manchmal eben auch ich. Manchmal war ich zu langsam und sie bekamen mich recht schnell. Dann lag ich beispielsweise auf dem Rücken, wusste dass es längst zu spät war und wollte mich in ihrer Anwesenheit auch nicht mehr bewegen, stellte mich tot oder schloss einfach die Augen.

Andererseits verstehe ich nicht, warum sie nicht ganz anders mit mir vorgegangen sind. Sie sind schon immer nicht sehr verständnisvoll mit mir umgegangen. Das führte bei mir schon früh zu einem Aufbau von Ängsten. Mir ist es genauso schleierhaft, warum sie immer erst durch die ganze Wohnung laufen mussten, um zu meinem Zimmer zu gelangen. Scheinbar konnten sie aus irgendeinem Grund nur aus Richtung des Balkons in die Wohnung dringen. Genauso wenig weiß ich, warum ich mich noch körperlich bewegen und mich damit gegen sie zur Wehr konnte, während sie sich bereits in der Nähe befanden. Dazu mussten sie scheinbar erst meinen Körper erreichen. In meinen Erinnerungen sehen sie vom Körperbau her zwar ähnlich den grauen Wesen aus, die ich im späteren Alter sah, aber sie waren nicht mit ihnen identisch und besaßen auch nicht die gleichen Merkmale. Vielleicht waren sie auf irgendeine Weise Beschränkungen unterworfen und konnten deshalb genauso wenig aus der Situation ausbrechen wie ich. Die Erlebnisse verschwanden so plötzlich, wie sie einmal begonnen haben, und seitdem habe ich diese Wesen nie wieder gesehen.

Jugendalter

Erst in der Pubertät begann sich wieder etwas zu tun. Die intensive Auseinandersetzung mit meinen Erlebnissen im Alter von 15 Jahren hatte damals einen besonderen Nebeneffekt: Nun, da ich über diesen Teil meines Lebens Bescheid wusste, wurde ich langsam sensibler gegenüber dem Ablaufmuster meiner Entführungen, die jetzt ganz anders aufgebaut waren als die Erlebnisse aus meiner Kindheit. Seit dieser Zeit kamen hauptsächlich kleinere graue Wesen. In der Folgezeit bekam ich von nächtlichen Aktivitäten einiges mehr mit und sortierte meine Erinnerungen mithilfe von Tagebucheinträgen. Häufig dominierten dabei Ereignisse, in denen ich mich nachts dazu gezwungen fühlte, aus meinem Bett aufzustehen und mein Zimmer zu verlassen. In diesem Momenten befand ich mich wie unter einem „Bann“ oder in einer Art tranceartigen Zustand. Ich handelte nach einem fremden Willen, den ich nicht als den meinen akzeptierte. Manchmal schien ich so weit in jenen veränderten Bewusstseinszustand versunken zu sein, dass ich wie ein Roboter funktionierte und meine kognitiven Funktionen schlafen gelegt worden waren. Bei anderen Gelegenheiten war mein Verstand in gewissem Sinne aktiv, oder erlangte besser gesagt etwas mehr von meinem Bewusstsein zurück. Meine Handlungsfähigkeit war dabei aber noch zu stark eingeschränkt, so dass ich nicht einfach wegrennen konnte, wenn ich es gewollt hätte. Nun gab es, wie ich schon angemerkt habe, verschiedene „Intensitätsstufen“ dieses Zustandes. Es kam tatsächlich vor, dass ich die Kontrolle über meine Körperfunktionen zurückerlangte und mich mit Anstrengungen dem auferlegten Willen der Wesen widersetzte. Zum Beispiel ging ich während eines Erlebnisses dann wieder in mein Zimmer zurück, als ich eigentlich schon fast zur Türe herausgegangen war. Das Ganze fühlte sich jedoch so an, als würde ich gegen einen unsichtbaren Widerstand ankämpfen, und es kostet deshalb auch einiges an Anstrengung. Die Wesen waren dann jedoch sofort zur Stelle und griffen ein. Einige Graue stürmten in mein Zimmer und ich fiel um, meine Beine knickten ein, ich sackte einfach weg und verlor das Bewusstsein. Ein anderes Mal rannte ich ein paar Schritte vor ihnen weg, als wir uns im Korridor der Wohnung befanden, aber ich kam dabei nur ein paar Schritte weit. Sie liefen mir hinterher und ich fiel wieder auf den Boden, weil meinem Bewusstsein das Licht ausgedreht wurde. Meistens kamen die Wesen nicht in mein Zimmer, sondern ich wurde durch den Einfluss des veränderten Bewusstseinszustands quasi von ihnen herausgerufen und konnte nicht anders als das Zimmer zu verlassen. Sie warteten dann draußen im Korridor auf mich und gingen dann zusammen mit mir durch die Wohnung.

Anhand meiner Beobachtungen konnte ich damals noch nicht genau sagen, wohin wir dabei gingen. Es war immer in Richtung des Wohnzimmers und Balkons, die Erinnerungen brachen jedoch meistens ab, bevor wir unseren Zielpunkt erreichten. Doch schon damals hatte ich ein paar Erinnerungen daran, dass ich nachts in meinem Schlafanzug auf dem Balkon stand, in der Kälte fröstelte und einem hellen Flugobjekt nachblickte, das sich über der Hügelkulisse in der Nähe hinwegbewegte. Durch eine spätere Erfahrung wurde mir letztendlich klar, dass wir damals auf den Balkon zu gehen schienen.

Bei einigen Gelegenheiten hatte es den Anschein, als wären sie körperlich zwar noch nicht anwesend, aber dennoch auf eine andere Art bereits spürbar im Hintergrund. Ich verließ dann unter dem bekannten Zwang mein Zimmer und hielt mich erst einmal in der Wohnung auf. Einmal sprang mich dabei etwas wie ein hellblauer „Blitz“ an, dessen Aufleuchten ich gerade noch erkennen konnte, als ich mich umdrehte. Dann verlor ich wieder das Bewusstsein.

Trotz all dieser Erlebnisse wollte ich nicht an das Vorhandensein einer anderen Kraft glauben, die sich auf diese Art und Weise in meinem Leben manifestierte. Ich wollte diese Erfahrungen nicht. Es war für mich ausgeschlossen, dass es so etwas überhaupt geben könnte. Ich verbrachte viel Zeit damit, rationale Erklärungen für diese Geschehnisse zu finden. Letztendlich war es jedoch nur ein Verdrängen, und damit ging es mir nur umso schlechter. Und die Erlebnisse hörten nicht auf, sich in meinem Leben zu manifestieren.

Konfrontation

Irgendwann erkannte ich, dass es auf diese Art und Weise nicht mehr weitergehen konnte. Ich hatte einen Internetanschluss bekommen und nach einiger Zeit durch „Zufall“ eine Betroffene gefunden, mit der ich mich austauschen konnte. Angeregt durch einige Internetbeiträge, die von Widerstand gegen die Entführungen sprachen, rebellierte ich gegen die Wesen. Ich versuchte nicht länger, sie aus meinem Leben zu verdrängen, sondern begann ihre Existenz anzuerkennen – und versuchte sie auf irgendeine Art und Weise loszuwerden! Ich krempelte mein Leben um, als würde ich sie als den alten Müll sehen, der sich in mir im Laufe der Zeit angesammelt hatte und der mich an meiner Weiterentwicklung behinderte und mich gefangen hielt. So kam es zu einigen positiven Veränderungen, ich outete mich, trieb Sport, hatte einen ersten Freund, hielt mich für stärker als sie – bis eines Nachts eine große schwarze Schattengestalt im Zimmer meines Freundes auftauchte, während ich neben ihm schlief. Die Wochen danach fühlte ich mich sehr „schlapp“, meine sogenannte Stärke war verschwunden. Fast war es, als wären diese Ereignisse eine symbolische Botschaft an mich gewesen, die ich im Grunde genommen sofort verstanden hatte – du kannst nicht gegen uns ankämpfen. Statt mich also für immer und ewig als das ewige Opfer zu verstehen, begrub ich das „Kriegsbeil“ und akzeptierte sie fortan als Teil meines Lebens. Aus diesem Zustand versuchte ich etwas für mich herauszuziehen, etwas daraus zu lernen. Auf diese Weise habe ich mehr über mich und die Welt gelernt als ich es durch irgendetwas anderes in meinem Leben getan habe. Die Erlebnisse haben mich letztendlich zu dem gemacht, was ich heute bin.

Nach den Ereignissen in der Pubertät schien eine Phase der Ruhe eingekehrt zu sein, die um die drei Jahre lang anhielt. Durch meine Rebellion und die Veränderungen in meinem Leben habe ich eine gewisse Aktivität verspürt. Der Besucher im Zimmer meines Freundes bildete davon jedoch das erste konkretere Ereignis. In der Folgezeit kam es immer wieder zu Besuchen. Beispielsweise „träumte“ ich eines Nachts von einer Kommunikation mit einem Grauen. Er stand mir gegenüber und wollte, dass ich ruhig bleibe und weiterschlafe. Ich verstand jedoch, dass irgendwas nicht stimmte und bestand darauf, dass ich aufwachen und aus meinem Bett aufstehen würde, woraufhin es sagte, dass es mich daran hindern würde. Als ich dann tatsächlich aufwachte, hatte ich eine Hand in meinem Gesicht, die meinen Kopf gegen das Kissen drückte. Ich kämpfte gegen die Bewegungslosigkeit an und bewegte meinen Kopf ruckartig zur Seite, wodurch die Hand ihre Schwierigkeiten damit hatte, meinen Kopf weiterhin zu fixieren. Sie wurde dann plötzlich weggezogen. Ich versteckte mich noch einige Minuten unter der Bettdecke, es befand sich hinterher jedoch nichts mehr im Raum. „Aber ich hätte ihn doch wegrennen hören müssen?“ – zweifelte ich. Das, was ich in den nächsten Jahren lernen würde, zeigte mir, dass ich falsch gedacht hatte.

Ein beeindruckendes Erlebnis schloss sich im Spätsommer 2002 an: Samstag nachts wurde ich sehr müde und ging zerknirscht etwas früher als gewohnt zu Bett. Ich hörte jedoch noch Musik über meine Kopfhörer, was ich mir zum besseren Einschlafen angewöhnt hatte und mir damals etwas gegen die Angst vor der Dunkelheit geholfen hatte. Aufgrund der schnellen Müdigkeit beließ ich es jedoch nur bei ein paar Minuten. Ich schlief schnell ein, wurde aber genauso schnell wieder wach, als ich so etwas wie eine Schlaflähmung durchzulaufen schien – in solchen Fällen hatte ich mir damals vorgenommen, mich auf einen Körperteil zu konzentrieren und ihn zur Bewegung zu bringen. Falls es keine Schlaflähmung sondern eine echte Entführung war, konnte ich sie vielleicht vertreiben, indem ich mich der Lähmung widersetzte. Ich versuchte es mit meinem Arm, und langsam schaffte ich es, ihm eine Regung zu entlocken. Jedoch machte ich mir Sorgen, ob sie das überhaupt bemerken würden – ich spürte sie ein paar Schritte von meinem Bett entfernt stehen. Ich hob meine Hand und drückte auf den Lichtschalter der Nachttischlampe – nichts passierte. Ab da gab es einen leichten Wechsel in meinem Bewusstseinszustand – ich unterstand plötzlich wieder ihrer Kontrolle. Sobald ich mich bewegen konnte, löste sich die körperliche Lähmung auf und ich stand aus meinem Bett auf. Die ersten Schritte durch den Flur rannte ich sogar. Erst als ich im Wohnzimmer angekommen war, beschimpfte ich die Wesen übelst – ein Grauer stand regungslos am Ende des Wohnzimmers, ich fröstelte, die Atmosphäre des Raums war von ihnen eingenommen – doch ich war relativ klar bei Bewusstsein. Ich ging weiter in Richtung Balkon, dessen Jalousie nun geöffnet war (die Balkontüre war über nacht wegen der Wärme offen gelassen worden). Auf dem Balkon angekommen, schwand das bisschen Restbewusstsein wieder – in meinem Kopf drehte es sich, ich sah bunte Bilder vor meinen Augen tanzen und ich musste mich am Balkongeländer festhalten. Draußen schien alles in Dunkelheit zu liegen, keine Lichtquelle war erkennbar, die Häuser und Straßen schienen verwaist. Es war, als würde ich einige Zeit am Geländer stehen, in Wirklichkeit wusste ich jedoch nicht, was während dieser Zeit passierte. Ich drehte mich wieder um und ging zurück in die Wohnung. Auf dem Weg in mein Zimmer begegnete ich zu Beginn des Korridors wieder einem reglos dastehenden Grauen. Danach bekam ich noch mit, wie ich wieder ins Bett gebracht wurde. Als sie noch bei mir standen und sich an der Bettdecke zu schaffen machten, drückte ich abermals auf den Schalter der Nachttischlampe, doch nichts tat sich. Einige Momente lag ich in diesem Dämmerzustand im Bett, sackte dann weg und zwang mich, wieder aufzuwachen. Ich hörte Menschen auf der Straße, versuchte mich zu bewegen und drückte auf die Nachttischlampe – das Licht funktionierte wieder. Ich blickte auf die Uhr. Anhand meiner Erinnerungen konnte ich errechnen, dass dieses Ereignis etwa 30 Minuten in Anspruch genommen hatte.

Später drosselte sich die Aktivität wieder. Im Dezember 2002 bekam ich einmal Besuch von einer Kapuzengestalt, die mir etwas mitteilte. Während dieses Erlebnisses befand ich mich im Korridor unserer Wohnung. Um mich herum war aber alles einfach nur schwarz. Komischerweise konnte ich das Wesen so sehen, als wäre es mehr als taghell, und der Kontrast von ihm zur uns umgebenden Schwärze war viel zu stark. Die Situation wirkte wie von dem Wesen inszeniert. Ich stand voller Angst da und konnte mich nicht bewegen. Das Wesen kam auf mich zu und sprach etwas zu mir. Ich konnte sein Gesicht nicht erkennen, denn dort, wo sich die Kapuze befand, sah ich einfach nur ein schwarzes Loch. Es übermittelte mir ein Bild, in dem es mir andeutete, dass sich ein graues Wesen unter der Kutte befinden würde. Ich zweifelte daran, weil die Kutte im Gegensatz zu dem kleinere grauen etwas zu groß wirkte. Dadurch wirkte das Bild eher komisch. Meiner Vermutung nach war das Bild nur eine sarkastische Antwort auf die Erwartungen, die ich in diesen Augenblicken hegte, denn ich fragte mich während der Begegnung, wer sich hinter dieser Gestalt verbergen könnte und konnte mir niemand anderes als die grauen Wesen vorstellen.

Das Wesen trug eine Art Kutte, die durchgehend einen dunkelroten Farbton aufwies. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass dieses Wesen am Ende seiner Worte zu lachen schien. Über den Inhalt seiner Worte weiß ich nichts mehr, aber das Lachen gefiel mir nicht. Es wirkte irgendwie selbstgefällig und etwas von oben herab.

Ich weiß dann noch, dass ich von ein oder zwei grauen Wesen ins Bett gebracht wurde und das Kapuzenwesen mit dabei stand. Zu diesem Zeitpunkt war das Zimmer in das normale nächtliche Licht getaucht. Im Sommer 2003 war dann zweimal hintereinander ein Wesen da, das in der Luft schwebte. Es war wie ein schwarzes Etwas, jedoch mit einem Körper und erkennbaren Gliedmaßen. Wie das Kapuzenwesen (falls es nicht dasselbe gewesen ist) trug es eine Art Gewand. Beim ersten Erlebnis schwebte es über meinem Bett, bei dem nachfolgenden Erlebnis befand ich mich erst mit ein oder zwei Grauen in meinem Zimmer, ging dann jedoch (von ihnen beeinflusst) in die Küche und sah dort dieses Wesen. Es sprach dann etwas mit mir, wobei ich es zunächst beschimpfte. Ich konnte mich nicht mehr bewegen und befand mich unter ihrer Kontrolle.

Wenn es um Dinge geht, die mir mitgeteilt worden sind, erinnere ich mich nicht mehr an den Wortlaut. Einige dieser Erinnerungslücken können etwas frustrierend sein. Ich fühle bis heute, dass ich mit meinen mir bekannten Erinnerungen nur die Spitze des Eisberges gestreift habe. An die Räume, in die ich gebracht worden bin, habe ich nur spärliche Eindrücke. Doch von Zeit zu Zeit tritt wieder etwas aus diesem Dunkel hervor, wie mir zum Beispiel dieser Flashback zeigte:

Ich befand mich in einem mir fremden Raum auf einem Tisch. Aus dieser Perspektive heraus sah ich um diesen Tisch herum mindestens ein halbes Dutzend graue Wesen verteilt. Sie schienen gerade mit einem Bereich meiner unteren Körperhälfte beschäftigt zu sein und dort irgendetwas vorzunehmen. Sie schienen überrascht in meine Richtung zu blicken, als ich meine Augen aufgeschlagen hatte. Ich weiß nicht, ob ich dabei gleichzeitig versucht habe, mich zu bewegen. Der Raum war von einem intensiven gelb-orangenen Licht durchflutet, das die Augen etwas anstrengte. Das Licht war auch auf der Haut der Wesen erkennbar, es war also schon ziemlich grell. Einige Wesen schienen gleich zur Stelle zu sein, um mich zu beruhigen. Zwei standen nahe meines Kopfes, und mindestens eines beugte sich sofort mit Blickkontakt zu mir herunter, so dass mir seine Augen ziemlich nahe kamen. Was dann geschah, weiß ich nicht mehr (Blackout). Ich hatte das Gefühl, als hätte dies alles nicht passieren dürfen, da ich mit einem gewissen Grad an Bewusstheit aufgewacht bin.

Die Erlebnisse im späteren Verlauf meines Lebens waren zwar um einiges anders als in meiner Kindheit, aber trotzdem verspürte ich dabei oft eine starke Angst. Ich versuchte mich später mit diesen Ängsten auseinanderzusetzen, um beim zukünftigen Eintritt ungewöhnlicher Ereignisse einen kühlen Kopf zu bewahren. Diese Ängste scheinen jedoch so etwas wie ein uraltes Relikt der Menschheitsgeschichte darzustellen und sind tief in uns verwurzelt: Flüchten oder kämpfen. Wahrscheinlich wird dieser Urinstinkt nie ganz verschwinden, aber trotzdem kann man lernen, mit diesen Reaktionen umzugehen.

Die grauen Wesen aus dieser späteren Zeit erinnerten mich manchmal ein wenig an Klinikpersonal, das einfach seiner Arbeit nach geht. Der Terror aus meiner Kindheit blieb mir durch ihre Vorgehensweisen weitgehend erspart. Im Augenblick (Jahr 2009) hat sich die Aktivität stark gedrosselt, und es vergehen längere Zeiten ohne besondere Ereignisse (oder meine Erinnerungen an derartige Dinge werden unterdrückt). Neben Entführungserlebnissen habe ich später auch Erfahrungen mit außerkörperlichen Zuständen gemacht. Auf diese Dinge werde ich aber in dem Astralreisebereich der Webseite genauer eingehen.

Ein Gedanke zu „stalker“

  1. Hallo erstmal.
    Als ich deine Geschichte durchgelesen habe konnte ich mich in vielen deiner Aussagen wiederfinden.

    Ich weiß nicht ob meine Erlebnisse in meiner Kindheit etwas mit Entführungen zu tun haben, aber es gibt in meiner Vergangenheit gewisse Ereignisse die auf einen Entführung hinweisen.

    Im Alter zwischen 7 und 12 Jahren hatte ich öfters Ereignisse die ich mir nicht erklären kann und ich habe bis jetzt auch noch nie mit jemanden darüber gesprochen. In der heutigen Gesellschaft ist es wirklich sehr schwierig jemanden zu finden mit dem man darüber reden kann, der dich auch ernst nimmt. Aber jetzt erkläre ich mal grob meine Erlebniss.

    Mein erstes Erlebniss begann das ich am Abend im Bett lag (kurz nach dem zu Bett gehen) und ich mich plötzlich nicht mehr bewegen konnte. Ich habe auf einen Schlag eine so enorme Angst empfunden das es mir fast die Luft abgeschnürt hat.
    Die Angst kam einfach aus dem Nichts. Jedenfalls lag ich da mit der enormen Angst und konnte mich nicht bewegen und ich spürte das etwas oder jemand sich im Raum befindet. Ich konnte nichts erkennen weil meistens immer meine Vorhänge in der Nacht zugezogen waren.
    Ich spürte das ich beobachtet werde und das dieses etwas oder jemand an mein Bett heran kam. Es wurde mir auf einen Schlag schrecklich kalt und dann berührte mich etwas am Arm. Ich wollte aufschreien und mich wehren aber es gelang mir nicht. Es war wie eine Blockade. Ich merkte das ich vor Verzweiflung anfing zu weinen und spürte die Hand immer noch auf meinem Unterarm. Und ab da an kann ich mich an nichts mehr erinnern weil ich bewusstlos geworden bin.
    Als ich dann aufwachte lag ich wieder in meinem Bett und konnte mich vorerst an nichts erinnern. Erst im Laufe des Tages kam es wie ein Flashback.
    Ich konnte mich aber nur bis zu dem Zeitpunkt zurückerinnern bis ich bewusstlos geworden bin.
    Ich hatte immer am Tag danach den ganzen Tag schreckliche Kopfschmerzen und fühlte mich sehr ausgelaugt. Meine Mutter ist damals mit mir auch zum Arzt gefahren der aber nichts feststellen konnte.

    Dieses Erlebniss wiederholte sich bis zu meinem 12 Lebensjahr in der Woche ein bis zwei mal, und hörten dann schlagartig auf.

    Noch hinzufügen möchte ich das wenn ich ein typisches Alien-Bild sehe (z.B das Cover von Whitley Strieber´s Buch „Communion“)wird mir auf einem Schlag schrecklich kalt und ich verspüre wieder diese Angst.

    Jetzt bin ich 18 Jahre alt und mir machen diese Erinnerungen sehr zu schaffen. Bis jetzt habe ich mich noch nicht einer Rückführung unterzogen weil ich davor eine rießen Angst habe und nicht weiß wie ich darauf reagieren würde wenn eine Entführung dabei rauskomme.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.