{"id":1833,"date":"2011-11-11T10:33:42","date_gmt":"2011-11-11T09:33:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abduction.de\/blog\/?p=1833"},"modified":"2019-02-14T15:20:46","modified_gmt":"2019-02-14T14:20:46","slug":"sight-unseen-seen-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abduction.de\/blog\/buchbesprechung\/sight-unseen\/sight-unseen-seen-teil-1\/","title":{"rendered":"Sight Unseen: Unseen (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<h4><strong>Sichtbar und doch nicht sichtbar<\/strong><\/h4>\n<p>Die erste Frage, die Budd Hopkins besch\u00e4ftigt, ist die unmittelbare &#8222;Unsichtbarkeit&#8220; des Ph\u00e4nomens. Warum sind Beobachter in der unmittelbaren Umgebung anscheinend nicht in der Lage, eine Entf\u00fchrung zu beobachten?<\/p>\n<p>Nicht erst seit Hopkins wei\u00df man z.B., dass Personen im Umfeld des Entf\u00fchrten &#8222;schachmatt&#8220; gesetzt werden k\u00f6nnen, d.h. in eine Art bewegungslosen Zustand sehr eingeschr\u00e4nkter Wahrnehmung versetzt werden &#8211; ein &#8222;komat\u00f6ser Zustand&#8220;, wie Hopkins es an einer Stelle ausdr\u00fcckt. Die Personen sitzen oder stehen (!) dabei starr in derselben Position, in der sie sich noch eben zuvor befunden haben (selbst mit ge\u00f6ffneten Augen), nehmen aber anscheinend nichts mehr wahr und erinnern sich anschlie\u00dfend auch an nichts mehr. Sie k\u00f6nnen aber hinterher beispielsweise bemerken, dass ihnen Zeit fehlt. Einige Kontaktlinsentr\u00e4ger sollen hinterher Beschwerden gehabt haben, weil sie w\u00e4hrend dieses Zustands anscheinend ihre Augen ge\u00f6ffnet hatten und die Linse nicht mehr vom Auge befeuchtet werden konnte. Ein ganz typisches \u201eOpfer\u201c dieser mentalen Beeinflussung ist bei einer klassischen n\u00e4chtlichen Entf\u00fchrung zumeist der Partner des Betroffenen. Da der zu diesem Zeitpunkt typischerweise ohnehin schon schlafend im Bett liegt, wird er im Normalfall nicht mehr aufwachen und sich auch von dem Entf\u00fchrten nicht mehr wecken lassen, falls er zu derlei Bem\u00fchungen noch f\u00e4hig ist. Falls dennoch jemand in der n\u00e4heren r\u00e4umlichen Umgebung aufwachen sollte, versp\u00fcrt er meist einen ungew\u00f6hnlich starken und eigentlich unsinnigen Drang, sich einfach wieder schlafen zu legen, was durch Gef\u00fchle wie extremer M\u00fcdigkeit unterstrichen werden kann. Dabei handelt es sich anscheinend durch eine \u00e4hnliche mentale bzw. hypnotische Beeinflussung, wie sich auch andernorts w\u00e4hrend einer Entf\u00fchrung zum Einsatz kommt.<\/p>\n<p>Hopkins stellt 3 interessante F\u00e4lle vor, anhand derer das Ph\u00e4nomen der Unsichtbarkeit demonstriert wird. In einem dieser F\u00e4lle kam es zu einer Entf\u00fchrung direkt auf einer Air-Force-Basis (!!!) ohne dass das Personal im Tower Radar &#8211; oder Augenbeobachtungen machte &#8211; die Umgebung bekam einfach nichts davon mit. Den beiden Soldaten, die in die Entf\u00fchrung involviert haben, wurden u.a. die falschen Oberteile angezogen &#8211; sie trugen die Namensschilder des jeweils anderen auf ihrem Anzug und wurden deshalb von ihren Kameraden aufgezogen.<\/p>\n<p>Ich werde zun\u00e4chst einen dieser F\u00e4lle genauer vorstellen, der sich 1948 (!) in Cincinnati, Ohio zugetragen hat. Das besondere ist, dass die F\u00e4lle zuerst ohne Einsatz von Hypnose besprochen wurden und die Entf\u00fchrten das schilderten, woran sie sich noch bewusst erinnern konnten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4><strong>Der Fall aus dem Fenster<\/strong><\/h4>\n<p>Hopkins bekam Kontakt mit einer Betroffenen namens &#8222;Molly&#8220;, als sie ihm 1993 als Reaktion zu einem seiner B\u00fccher einen Brief schrieb. Es stellte sich heraus, dass sie und ihre Familienangeh\u00f6rigen viele Erlebnisse gehabt hat, die bis in ihre Kindheit zur\u00fcckreichen. Bei Befragungen kam man zuf\u00e4llig auf eine alte Familiengeschichte zu sprechen, f\u00fcr die Molly eigentlich bis dahin keine Beziehung zum Entf\u00fchrungsph\u00e4nomen erkannt hatte. Damals war Molly 4, ihr Bruder &#8222;Danny&#8220; 6. Es war ein Sommertag und die Mutter, &#8222;Joan&#8220;, hatte ihre Kinder zum Mittagsschlaf in ihr Zimmer gebracht. Sie ging anschlie\u00dfend ihrer Hausarbeit nach und befand sich gerade im Bad, als sie, aufgeschreckt von einem nerv\u00f6sen, unbestimmten Gef\u00fchl oder einem Ger\u00e4usch, dazu veranlasst wurde, nach den Kindern zu sehen. Das Zimmer war leer und das Fenster war ge\u00f6ffnet. Panisch rannte sie aus dem Haus und fand die beiden Kinder unterhalb des Fenster auf den Zementstufen, die zu einem Kellereingang f\u00fchren &#8211; anscheinend waren die Kinder zusammen 3 Stockwerke in die Tiefe gefallen, da eigentlich auch die Haust\u00fcr verschlossen gewesen war. Aber: Beide schienen unverletzt, weinten nicht und bewegten sich auch nicht sonderlich, sondern verhielten sich ganz ruhig wie in einer Art Paralyse. Joan brachte die Kinder sofort zum Arzt, bei dem sie zuf\u00e4lligerweise an diesem Tag bereits zu einer Routinekontrolle gewesen waren. Auch der Arzt konnte nicht einmal einen Kratzer feststellen. Molly erinnert sich noch daran, dass ihr Bruder ein &#8222;gro\u00dfes Flugzeug&#8220; direkt \u00fcber dem Wohnhaus gesehen hatte und dazu veranlasst wurde, zum Fenster zu gehen. Die direkte Umgebung wurde durch das Objekt in Schatten getaucht, so dass es dunkel im Zimmer wurde. Molly sp\u00fcrte dann eine Schwebebewegung und nahm ein glei\u00dfend helles Licht wahr, das ihre Augen blendete. Unter Hypnose stellte sich heraus, dass die Geschwister tats\u00e4chlich nicht 3 Stockwerke in die Tiefe gefallen, sondern anscheinend in Richtung eines Raumschiffs geschwebt und am Ende der Entf\u00fchrung \u201efalsch\u201c abgesetzt worden waren. Interessanterweise wurden sie auch nicht direkt unter dem Fenster, sondern ein paar Schritte weiter entfernt abgesetzt, so dass es noch unwahrscheinlicher scheint, dass die Kinder tats\u00e4chlich aus dem Fenster gefallen waren. Dies ist nach dem v\u00f6lligem Fehlen von Verletzungen aber auch eine einleuchtende Erkl\u00e4rung \ud83d\ude00<br \/>\nTats\u00e4chlich hat aber niemand in der Umgebung etwas von diesem Ereignis mitbekommen &#8211; obwohl es am hellichten Tag in einer alles andere als abgeschiedener Gegend stattgefunden hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Die verschwundenen Fotografien<\/strong><\/h4>\n<p>Ein australisches Ehepaar mit zwei Kindern, von Budd Hopkins Familie &#8222;Washburn&#8220; genannt, berichtete von seltsamen Ereignissen, die sie seit jeher beunruhigt hatten. Unter anderem war ihnen etwas \u00e4hnliches wie der Entf\u00fchrten Linda Cortile widerfahren: Die Eltern und der \u00e4lteste Sohn waren nachts um die selbe Zeit aufgewacht und hatten starke Blutungen aus dem rechten Nasenloch. In Linda Cortiles Fall trug sich \u00e4hnliches mit ihr, ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Freund der Kinder zu, der in dieser Nacht mit im Haus \u00fcbernachtet hatte. Auch in diesem Fall bluteten alle aus dem rechten Nasenloch.<\/p>\n<p>Das eigentlich erstaunliche waren jedoch 4 Fotoaufnahmen, die die Familie vor Jahren auf einem \u00f6ffentlichen Spielplatz gemacht und eigentlich nicht in Zusammenhang mit UFOs oder Entf\u00fchrungen gebracht hatte. Sie kamen ihnen nur sehr mysteri\u00f6s vor, da diese 4 Aufnahmen r\u00f6tlich eingef\u00e4rbt waren, der Rest der Bilder, die davor und dahinter aufgenommen worden waren, war jedoch normal herausgekommen. Das erschreckende: Auf 3 dieser Aufnahmen h\u00e4tten sich die Mitglieder der Familie Washburn befinden m\u00fcssen. Sie waren auf diesen Bildern jedoch sprichw\u00f6rtlich wie vom Erdboden verschwunden, w\u00e4hrend der restliche Hintergrund der Fotos und die Landschaft einwandfrei abgebildet worden war.<\/p>\n<p>Budd Hopkins fragte zuerst die bewussten Erinnerungen der Familienmitglieder ab, bevor er sich zu einer Hypnosesitzung entschlo\u00df. Die Fotos entstanden im Jahre 1978 im Strandbereich der kleinen australischen Stadt Wynnum in einer \u00f6ffentlichen Parkanlage, in der auch einige Menschen zugegen waren. Damals befand sich die Beziehung des Ehepaars in einer angespannten Lage. Durch einen Familienausflug hoffte man, die Schwierigkeiten bereden zu k\u00f6nnen, w\u00e4hrend sich die Kinder an ihrem Lieblingsort auf dem Spielplatz vergn\u00fcgen konnten. Dabei wurden die 4 Fotoaufnahmen gemacht &#8211; das erste, der Sohn auf einer Rutsche, kam normal heraus, au\u00dfer dass es r\u00f6tlich gef\u00e4rbt war. Anschlie\u00dfend nahm die Frau, Jenny, 2 Bilder ihres Mannes mit den Kindern auf, bevor der Mann, Sam, die Familie nochmals zusammen fotografierte. Auf diesen Bildern war jedoch nichts von den Familienmitgliedern zu sehen. Die Familie bemerkte eine etwas seltsame Spannung und erinnert sich daran, pl\u00f6tzlich fluchtartig aufgebrochen zu sein. Hinterher wollten die Kinder diesen Platz, der lange Zeit ihr liebster Aufenthaltsort gewesen war, nicht mehr besuchen.<\/p>\n<p>Zuerst wurde Jenny in Hypnose versetzt, danach ihr Mann Sam. Wie sich herausstellte, tauchte in dem Moment, als Sam Washburn seine Familie f\u00fcr ein Foto postiert hatte, eine silber leuchtende Kugel auf, die etwas gr\u00f6\u00dfer als ein Tennisball war. Sam beschreibt, dass er diese Lichtkugel seit seiner Kindheit \u201ekennt\u201c und sie ihn beobachten w\u00fcrde. Sam ist wie erstarrt, etwas bringt ihn jedoch anscheinend dazu, auf den Ausl\u00f6ser des Fotoapparates zu dr\u00fccken. Jenny und die Kinder schweben in ein Raumschiff, das mitten \u00fcber dem Park schwebt. W\u00e4hrend der gesamen Entf\u00fchrung steht Sam nun wie erstarrt in seiner gleichen Position auf einer Stelle, w\u00e4hrend sich der Lichtball bei ihm befindet. Das Problem ist, dass nicht klar wird, was mit den anderen Personen in der Umgebung geschieht, weil Budd Hopkins das nicht direkt fragt. Sie scheinen sich noch um sie herum zu befinden, aber ob sie sich auch in Erstarrung befinden oder &#8222;normal&#8220; weiterfunktionieren, wird nicht explizit gesagt. Sam macht eine Bemerkung, wonach der Ball ihn &#8222;versteckt&#8220; und das schon fr\u00fcher seine Funktion war. Am Ende der Entf\u00fchrung tauchen die Familienmitglieder wieder in seinem Sichtfeld auf, als sie scheinbar vom Raumschiff aus wieder nach unten schweben. Das Raumschiff und die Lichtb\u00e4lle verschwinden und die Washburns werden wieder aus ihrer Erstarrung gel\u00f6st.<br \/>\nWaren die Washburns f\u00fcr den Zeitraum kurz vor und w\u00e4hrend der Entf\u00fchrung unsichtbar? (was ja auch die Fotografien beweisen k\u00f6nnten). Aber kann ein &#8222;Unsichtbarer&#8220; \u00fcberhaupt Fotos machen? Oder h\u00e4ngt dies mit der &#8222;technischen&#8220; Erzeugung dieses Zustands zusammen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Pl\u00f6tzlich verschwunden<\/strong><\/h4>\n<p>&#8222;Maggie&#8220; ist eine Betroffene, die Budd Hopkins und Carol Rainey im Jahre 2000 in Chicago aufsuchten, um einige m\u00f6gliche Entf\u00fchrungserlebnisse zu ergr\u00fcnden. Durch Zufall kam dabei eine interessante Geschichte zu Tage, als Budd sie nach seltsamen Erlebnissen in ihrer Vergangenheit befragte, die sie vielleicht nicht unbedingt mit Entf\u00fchrungen in Zusammenhang bringen w\u00fcrde. Aus eigener Erfahrung ist es tats\u00e4chlich h\u00e4ufig sehr hilfreich, nach solchen vielleicht als unwichtig erachteten Begebenheiten zu fragen, die in Zusammenhang mit dem Entf\u00fchrungsph\u00e4nomen m\u00f6glicherweise in einem neuen Licht erstrahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine Freundin aus der Kindheit, &#8222;Joyce&#8220;, hatte erz\u00e4hlt, dass sie Maggie im Teenageralter pl\u00f6tzlich vor ihren Augen verschwinden und dann sp\u00e4ter wieder an genau derselben Stelle wieder auftauchen gesehen hatte. Maggie selbst hatte von diesem Ereignis jedoch \u00fcberhaupt nichts mitbekommen und h\u00e4tte es vermutlich auch nie, wenn Joyce ihr dieses Erlebnis nicht Jahre sp\u00e4ter doch noch mitgeteilt h\u00e4tte.<br \/>\nBudd Hopkins nahm Kontakt zu Joyce auf und befragte sie zu dem damaligem Ereignis. Im Alter von 15 oder 16 Jahren befand sich Joyce in Maggies Zuhause. Von Maggies Zimmer ging damals eine Art Sonnenterasse hinaus, auf der sich Maggie kurz in die Sonne gelegt hatte. Joyce befand sich im Zimmer und sah direkt in Maggies Richtung, als diese pl\u00f6tzlich &#8222;verschwand&#8220;. Joyce beschreibt es so, als habe ihr K\u00f6rper kurz so ausgesehen, als h\u00e4tte er wie hei\u00dfe Luft \u00fcber einem Highway geflimmert. Sie beschrieb es auch mit dem Effekt, der entsteht, wenn man etwas aus einem &#8222;gewellten&#8220;, das Bild verzerrenden Fenster betrachtet, vielleicht so ein Fenster \u00e4hnlich dem, was jemand von euch m\u00f6glicherweise im Badezimmer oder auf der Toilette hat. Es w\u00e4re so gewesen, als h\u00e4tte man pl\u00f6tzlich so eine Fensterscheibe vor Maggie gehalten und sie dabei leicht hin und herbewegt. Daraufhin verschwand Maggie vollst\u00e4ndig. Joyce war so von den Socken, dass sie nicht wusste, was sie tun sollte und ob sie \u00fcberhaupt ihren Augen trauen konnte. Aus Angst bewegte sie sich nicht von der Stelle. Es gab keinen Platz, an dem Maggie von der Terasse aus (m\u00f6glicherweise aus dem Sichtfeld von Joyce) gegangen sein k\u00f6nnte, dar\u00fcberhinaus befand sich die Terasse im 2. Stockwerk. Joyce sch\u00e4tzt, dass eine kurze Zeit von ein paar Minuten vergangen waren (es k\u00f6nnte jedoch ein Missing-Time-Erlebnis im Spiel sein), als sie sich kurz zur Seite drehte und dann wieder in Richtung Terasse schaute, und schwupps, war Maggie wieder da. Maggie schien ziemlich unbeeindruckt von dem zu sein, was Joyce eben mitangesehen hatte, und kam wieder ins Zimmer zur\u00fcck. Aus Angst, dem Wahnsinn zu verfallen, sprach Joyce mit niemanden ein W\u00f6rtchen dar\u00fcber, au\u00dfer mit ihrer kleinen Schwester, die damit jedoch nun wirklich gar nichts anfangen konnte. Leider wurde auch nie eine Hypnose \u00fcber diesen Zwischenfall durchgef\u00fchrt. Ob dies nun ein weiterer tats\u00e4chlicher Hinweis darauf ist, dass die Entf\u00fchrer sich selbst und die Entf\u00fchrten kurzzeitig unsichtbar machen k\u00f6nnen, bleibt dahingestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><strong>Eigene Erfahrungen und Gedanken<\/strong><\/h4>\n<p>Die Frage, wie genau der Ablauf einer Entf\u00fchrung bewerkstelligt wird, erscheint auf den ersten Blick ziemlich r\u00e4tselhaft. Eine Entf\u00fchrung aus einem dicht besiedelten Gebiet, die dazu noch v\u00f6llig ohne Zeugen bleiben soll, ist ja schlie\u00dflich auch nur schwer vorstellbar. Schaut man aber genauer hin, erkennt man, dass nicht alles ganz so reibungslos abl\u00e4uft und es tats\u00e4chlich zu solch \u00e4hnlichen sichtbaren Effekten kommen kann, wie Budd Hopkins sie an dieser Stelle geschildert hat &#8211; und hinter jeder noch so phantastisch anmutenden Erscheinung am Ende doch eine nachvollziehbare Erkl\u00e4rung stecken k\u00f6nnte, die uns bis jetzt noch nicht in ihrem vollem Ausma\u00df bekannt ist. Als Entf\u00fchrte befinden wir uns hierbei in der Position, all diese beobachtbaren Erscheinungen zu sammeln, miteinander zu vergleichen und m\u00f6gliche Schlu\u00dffolgerungen\u00a0 zu ziehen. Manchmal liefern auch die Alien-Wesen ihren Teil dazu und geben absichtlich oder unabsichtlich Kommentare ab, die manche Dinge erkl\u00e4ren oder zumindest in bestimmte Richtungen weisen. Ich denke, dass wir dadurch in der Zwischenzeit nicht mehr ganz so ahnungslos sind, auch wenn uns die n\u00e4heren Details vielleicht vorl\u00e4ufig noch verwehrt bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Beeinflussung der n\u00e4heren Umgebung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie bereits im <a href=\"https:\/\/www.abduction.de\/blog\/?p=1828\">ersten Teil der Buchbesprechung<\/a> beschrieben, bildet die mentale Beeinflussung des Betroffenen und der Personen seiner n\u00e4heren Umgebung eines der wichtigsten wiederkehrendsten Merkmale einer Entf\u00fchrung \u00fcberhaupt. Diese Beeinflussung bedient anscheinend gleich mehrere Zwecke: Sie dient den Alien-Wesen (und vielleicht sogar auch den Betroffenen) als Schutz und macht den Schauplatz der Entf\u00fchrung &#8222;sicher&#8220; vor m\u00f6glichen St\u00f6rungen, die eben leider auch m\u00f6gliche Zeugen miteinschlie\u00dfen k\u00f6nnen. \u00c4hnlich wie der Entf\u00fchrte selbst werden Personen in der n\u00e4heren Umgebung in einen ver\u00e4nderten Bewusstseinszustand gebracht und werden anf\u00e4lliger f\u00fcr mentale Suggestionen und hypnotische Befehle; in den allermeisten F\u00e4llen werden sie aber einfach nur in einem weitaus st\u00e4rkeren Ma\u00df schachmatt gesetzt und scheinen wie unter einer starken Bewusstlosigkeit zu sein. W\u00e4hrend das Entf\u00fchrungsgeschehen stattfindet, lassen sie sich aus diesem Zustand in der Regel auch nicht mehr aufwecken. Durch dieses Spiel ist es den Alien-Wesen relativ einfach, sich vor der n\u00e4heren Umgebung zu verbergen und m\u00f6glichst wenige Spuren zu hinterlassen. Dieser Mechanismus ist andererseits aber auch nicht immer perfekt und es entstehen Situationen, in denen ein Betroffener oder andere anwesende Zeugen zumindest Teile einer Entf\u00fchrung mitbekommen; manchmal verzichten die Alien-Wesen dem Betroffenen gegen\u00fcber auch bewusst auf eine allzu starke Kontrolle. Dieser Einfluss scheint eine gewisse Reichweite zu haben und scheint sozusagen gut als eine Art &#8222;Nahkampfwaffe&#8220; geeignet zu sein. Es ist f\u00fcr uns aber immer noch nicht ganz klar, ob damit z.B. ein Entf\u00fchrungsschauplatz in einer Gro\u00dfstadt vor allen m\u00f6glichen Blicken gesch\u00fctzt werden kann &#8211; also auch \u00fcber mehrere Kilometer hinweg. Uns ist ein Fall bekannt, bei dem ein gr\u00f6\u00dferer Personenkreis anscheinend dazu gebracht wurde, nicht aus den Fenstern zu schauen oder das Geb\u00e4ude zu verlassen, w\u00e4hrend drau\u00dfen eine komplexe Nahbegegnung stattfand. Das Geschehen schien f\u00fcr diese Personen ganz normal weiter zu verlaufen, und die Alien-Wesen erkl\u00e4rten, dass sie auch nicht herauskommen oder der Betroffenen glauben w\u00fcrden, wenn sie hereingehen und ihnen von dem Vorfall erz\u00e4hlen w\u00fcrde, was tats\u00e4chlich auch der Wahrheit entsprach. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass diese Taktik \u00fcber hunderte von Metern reicht und allen m\u00f6glichen Zeugen irgendeine unbemerkte hypnotische Beeinflussung zuteil wird, um irgendeinen Schauplatz zu meiden oder um nicht in eine bestimmte Richtung zu sehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Tarnung<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Einem weiteren Betroffenen wurde erkl\u00e4rt, dass &#8222;sie&#8220; in der Lage w\u00e4ren, das Licht um Objekte herumzuleiten und dadurch f\u00fcr Au\u00dfenstehende unsichtbar erscheinen w\u00fcrden. Dieser Sachverhalt wurde an einem kleinen Schiff erkl\u00e4rt und danach auf ein viel gr\u00f6\u00dferes Flugobjekt \u00fcbertragen. Aktuell laufen auch in irdischen Laboren einige Versuche in diese Richtung und es wurden bereits verschiedene Entwicklungen vorgestellt, die jedoch noch stark in den Kinderschuhen stecken. Beispielsweise ist bis jetzt immer noch nicht das Problem gel\u00f6st worden, wirklich von allen m\u00f6glichen Blickrichtungen aus ungesehen zu bleiben. Es gibt jedoch noch eine Steigerung dieser Technik, die solch eine herk\u00f6mmliche Tarnung vielleicht f\u00fcr klobig und auch nur begrenzt einsetzbar erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Andere R\u00e4ume<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Immer wieder gibt es seitens der Alien-Wesen Anspielungen oder beobachtbare Erscheinungen, die auf das Vorhandensein uns bisher unbekannter R\u00e4ume oder Ebenen schlie\u00dfen lassen, welche von ihnen genutzt werden k\u00f6nnen. Beispielsweise wurde einem Betroffenen erkl\u00e4rt, dass &#8222;sie&#8220; sich genau bei uns befinden, aber von uns nicht wahrgenommen werden k\u00f6nnten, weil sie sich auf einer anderen Ebene befinden w\u00fcrden. Es gibt seit langem Vermutungen, die in diese Richtung weisen, weil die Alien-Wesen beispielsweise \u00fcber die F\u00e4higkeit verf\u00fcgen, durch W\u00e4nde zu gehen oder den Betroffenen durch geschlossene W\u00e4nde zu transportieren. Ein anderer Anhaltspunkt bildet z.B. das pl\u00f6tzliche Auftauchen der Wesen in der n\u00e4chtlichen Wohnung, ohne zuvor auf konventionelle Art durch geschlossene T\u00fcren oder Fenster eingebrochen zu sein. Einige Betroffene beobachten au\u00dferdem, dass die Wesen sich beim Auftauchen oder Verschwinden beispielsweise ein- oder ausblenden k\u00f6nnten. Anscheinend scheint es sich bei diesen anderen Ebenen nicht um eine h\u00f6here Dimension zu handeln, sondern um bestimmte Abstufungen des Raumes. F\u00fcr diese Vorstellung existiert bislang keine popul\u00e4re naturwissenschaftliche Grundlage und der ein oder andere mag sich vielleicht an die (ver\u00e4chtlich als &#8222;esoterisch&#8220; bezeichneten) Modelle von unterschiedlichen &#8222;Schwingungsebenen&#8220; erinnert f\u00fchlen. Gro\u00dfe \u00c4hnlichkeiten gibt es au\u00dferdem zu Beschreibungen \u00fcber au\u00dferk\u00f6rperliche Erfahrungen und die sogenannten Astralebenen, die ebenso als unterschiedliche Abstufungen des Raumes beschrieben werden, in denen man sich w\u00e4hrend dieses Zustands aufhalten k\u00f6nne. Dieser Zusammenhang wird deshalb genannt, weil die Alien-Wesen tats\u00e4chlich bei manchen Erk\u00e4rungen auf au\u00dferk\u00f6rperliche Erfahrungen eingehen und sie anscheinend f\u00fcr sich nutzen. Es w\u00e4re m\u00f6glich, dass sozusagen eine technische Nutzung dieser Ebenen stattgefunden hat und die Alien-Wesen zwischen verschiedenen K\u00f6rperlichkeiten hin- und herspringen und vielleicht auch die Betroffenen in einen \u00e4hnlichen Zustand versetzen k\u00f6nnen. Klar ist eigentlich, dass eine Entf\u00fchrung ein bestimmtes Einflussfeld aufbaut, in dem eine besondere Form der Kontrolle \u00fcber die n\u00e4here Umgebung gest\u00fclpt wird. Was dabei geschieht, scheint eine mehr oder weniger starke Kombination dieser drei Methoden darzustellen.<\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button info shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#eee\"><a href=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" title=\"Weitere Informationen\" aria-label=\"Weitere Informationen\" role=\"button\" rel=\"noopener \" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#fff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 11 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M11.4 24v2.3q0 0.5-0.3 0.8t-0.8 0.4h-9.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h1.1v-6.8h-1.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h6.8q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8v10.3h1.1q0.5 0 0.8 0.4t0.3 0.8zM9.2 3.4v3.4q0 0.5-0.4 0.8t-0.8 0.4h-4.6q-0.4 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-3.4q0-0.4 0.4-0.8t0.8-0.4h4.6q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.abduction.de%2Fblog%2Fbuchbesprechung%2Fsight-unseen%2Fsight-unseen-seen-teil-1%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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