{"id":1876,"date":"2011-11-11T10:32:03","date_gmt":"2011-11-11T09:32:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.abduction.de\/blog\/?p=1876"},"modified":"2020-09-27T15:48:11","modified_gmt":"2020-09-27T13:48:11","slug":"sight-unseen-seen-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abduction.de\/blog\/buchbesprechung\/sight-unseen\/sight-unseen-seen-teil-2\/","title":{"rendered":"Sight Unseen: Seen (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p>Die restlichen zwei Drittel des Buches widmen sich einem ebenso interessanten wie auch unheimlichen Aspekt des Besucherph\u00e4nomens. Im Gegensatz zu den davor beschriebenen, eher versteckten gehaltenen Operationen gibt es eine Anzahl von Berichten, in denen sich die Alien-Wesen eher gegens\u00e4tzlich zu verhalten scheinen und eine offensivere &#8222;Sichtbarkeit&#8220; an den Tag legen. Es geht dabei um Beschreibungen von Wesen, die zwar \u00fcber ein menschliches \u00e4u\u00dferes verf\u00fcgen, aber ebenso die Eigenschaften der Greys in sich vereinen, was die F\u00e4higkeit zur Telepathie und der mentalen Beeinflussung betrifft. Diese Wesen hegen nicht unbedingt eine gro\u00dfe Scheu davor, auch von anderen Menschen wahrgenommen zu werden, da sie unter normalen Umst\u00e4nden auch nicht als &#8222;Fremdk\u00f6rper&#8220; auffallen w\u00fcrden. Budd Hopkins nennt diesen zweiten Teil des Buches deshalb &#8222;Seen&#8220;.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Wenn wir akzeptieren k\u00f6nnen, dass tausende von gut untersuchten UFO-Entf\u00fchrungsf\u00e4llen zuverl\u00e4ssige Belege daf\u00fcr liefern, dass nicht-menschliche au\u00dferirdische Wesen unseren Planeten besuchen, so m\u00fcssen wir nun die beunruhigende M\u00f6glichkeit ins Auge fassen, dass sie auch auf der Erde leben. Sie m\u00f6gen vielleicht nur zeitweilige Bewohner sein, aber sie agieren unbemerkt unter Menschen und helfen dabei, ein bislang verdeckt gehaltenes Programm zu unterst\u00fctzen. Wenn das der Wahrheit entspricht \u2013 wenn manche Au\u00dferirdische hier \u00fcberleben oder sich sogar weiterentwickeln k\u00f6nnen \u2013 was k\u00f6nnte ihre Koexistenz am Ende dann f\u00fcr uns, unsere Kinder, unseren Planeten bedeuten? [\u2026]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">In den vielen Jahren, in denen ich mit UFO-Entf\u00fchrten zusammengearbeitet habe, gab es keinen Mangel an bizarren Berichten \u00fcber Wesen, die [\u2026] zwar menschlich erscheinen, aber \u00fcber etwas verf\u00fcgen, das wir als au\u00dferirdische Eigenschaften bezeichnen w\u00fcrden. Bildlich ausgedr\u00fcckt \u2013 wenn nicht sogar buchst\u00e4blich \u2013 sind sie irgendeine Art von Hybriden, die dazu f\u00e4hig sind, zumindest f\u00fcr einige Zeit eigenst\u00e4ndig in unserer Welt zu funktionieren, w\u00e4hrend sie einigerma\u00dfen unabh\u00e4ngig von der au\u00dferirdischen UFO-Besatzung bleiben.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4><strong>Der Mann, der zu viel wusste<\/strong><\/h4>\n<p>Hopkins beschreibt im Folgenden die Geschichte von Terry, die im Laufe ihres Lebens immer wieder die verschiedensten Entf\u00fchrungserfahrungen durchlebt hat. Dabei schildert sie auch ein sehr eindrucksvolles Beispiel einer Missing-Time-Erfahrung, die sp\u00e4ter unter Hypnose untersucht wurde:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Vor ungef\u00e4hr 14 Jahren fuhr ich mit meinem ersten (nun Ex-) Mann am sp\u00e4ten Nachmittag von der K\u00fcste von Jersey nach Hause. Das n\u00e4chste, woran wir uns beide erinnern konnten, war, dass wir in dem abgestellten Auto sa\u00dfen und es dunkel war, und wir befanden uns an einem Ort, den wir noch nie zuvor gesehen hatten. Da waren 2-3 Stunden, \u00fcber die wir uns keine Rechenschaft ablegen konnten. Wir sind pl\u00f6tzlich auf einem kargem, einer Art Feld &#8222;aufgewacht&#8220; &#8211; nicht auf der Stra\u00dfe &#8211; mit \u00fcberhaupt nichts in unserer Sichtweite. Aber keiner von uns hatte eine &#8222;letzte Erinnerung&#8220; daran, wie wir dorthin gekommen waren. Es war sehr be\u00e4ngstigend, es gab keine Erkl\u00e4rung. Es dauerte eine Weile, ehe wir unseren Weg von dort hinausfanden, weil es ziemlich abgelegen war, und da wir uns auf keiner Stra\u00dfe befanden, wussten wir nicht, in welche Richtung wir fahren sollten. Selbst als wir auf eine Stra\u00dfe gelangten, war es eine, die wir noch nie zuvor gesehen hatten. Aber weil wir nicht verstehen konnten, was eigentlich passiert war, schoben wir es als etwas Seltsames beiseite und sprachen oder dachten nie mehr dar\u00fcber.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Hopkins konzentriert sich jedoch auf ein Erlebnis aus Terrys Jugendzeit. Als sie sich eines Tages mit einigen Freunden in einer Pizzeria befand, n\u00e4herte sich ein etwa 50 bis 60zig-j\u00e4hriger Mann mit graumeliertem Haar und in Anzug und Krawatte. Er sprach Terry darauf an, ob sie nicht Lust auf einen Sommerjob und an einem Vorstellungsgespr\u00e4ch in seiner Firma h\u00e4tte. Seltsamerweise kannte der Mann Terrys Vornamen, wor\u00fcber sie sich jedoch zu diesem Zeitpunkt keine gro\u00dfartigen Gedanken machte. Terrys nahm das Angebot \u00fcberrascht an, und der Mann wollte sie am n\u00e4chsten Morgen mit seinem Auto abholen. Obwohl der Mann ihr v\u00f6llig unbekannt war, st\u00f6rte sich selbst Terrys Mutter nicht daran, die sonst eigentlich ein sehr f\u00fcrsorgliches Verhalten an den Tag legte. Sobald Terry am n\u00e4chsten Tag in das Auto des Fremden stieg, schien eine Art mentale Beeinflussung zu beginnen:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;BH: Erkl\u00e4rt der Mann, was das f\u00fcr ein Job ist?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Terry: Er sagt, es w\u00e4re nur B\u00fcroarbeit. Ich steige in das Auto. Hmm. [lange Pause, dann, mit Nachdruck]: Ich f\u00fchle mich winzig. Wor\u00fcber reden wir da? Das ergibt keinen Sinn. Ich f\u00fchle mich wie in der Gr\u00f6\u00dfe eines&#8230; die Spitze einer Nadel. Mein K\u00f6rper ist riesig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">BH: Was denkst du ist klein, wie die Spitze einer Nadel?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">Terry: Das Innere von mir. [\u2026] Er fragt mich: \u201eBist du gl\u00fccklich?\u201c Ich sagte ja. Er sagte: \u201eDu warst nicht immer gl\u00fccklich.\u201c Ich sagte gar nichts. Dann sagte er mir&#8230; \u201eErinnerst du dich daran, als dein Vater wegging?\u201c Ich sagte: \u201eNein. Woher wissen Sie davon?\u201c Er sagte: \u201eNun ja, ich wusste es. Du warst nicht sehr gl\u00fccklich damals.\u201c Ich sagte: \u201eIch kann mich nicht erinnern,\u201c und dann sagte er mir&#8230; \u201eDu hast es gemocht, bei deinen Gro\u00dfeltern zu leben.\u201c Ich dachte das w\u00e4re unm\u00f6glich, weil ich nicht glaubte, dass er meine ganze Familie kennen w\u00fcrde. Ich fragte ob er meine Familie kennen w\u00fcrde. Er sagte: \u201eNein, ich kenne blo\u00df dich.\u201c Und dann sagt er mir: \u201eDas war eine schreckliche Sache, die dir dein Stiefvater angetan hat.\u201c<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\"> Ich regte mich sehr dar\u00fcber auf. Ich fragte wie er das wissen w\u00fcrde? Er sagte: \u201eIch wei\u00df es einfach.\u201c Und dann sagte er mir Dinge \u00fcber meinen Bruder und meinen Freund. [\u2026] Er sagte: \u201eIch wei\u00df alles \u00fcber deinen gestrigen Tag.\u201c Ich fragte: \u201eWoher wei\u00dft du das?\u201c \u201eIch wei\u00df es einfach.\u201c, sagte er. \u201eUm zw\u00f6lf Uhr gingst du zu Jimmys Haus.\u201c Das ist mein Freund. Da war niemand zu Hause. Und wir machten rum. [tats\u00e4chlich war das der Zeitpunkt, an dem Terry ihre Jungfr\u00e4ulichkeit verlor.] Er erz\u00e4hlte mir davon. Aber er h\u00e4tte es nicht wissen k\u00f6nnen. Es gab nur ein Fenster, aber das war verdeckt. Also fragte ich ihn, woher er das wusste. Er sagte: \u201eOh, ich wei\u00df es einfach.\u201c&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Terry wurde zu einem alten B\u00fcrogeb\u00e4ude gebracht, das sich durch eine sehr karge M\u00f6bilierung auszeichnete. Tats\u00e4chlich befanden sich au\u00dfer einem B\u00fcrotisch und einem Stuhl sonst nichts Besonderes mehr in den R\u00e4umen. Obwohl bei jedem anderen Menschen an diesem Punkt wohl so langsam die Alarmglocken schrillen m\u00fcssten, f\u00fchlte sich Terry eher gleichg\u00fcltig und schien keine besondere Angst an den Tag zu legen. Der Mann erz\u00e4hlte ihr nichts spezifisches \u00fcber den Beruf, der mit &#8222;Trucks und Menschen&#8220; zu tun haben sollte. Die Firma w\u00fcrde in zwei Wochen er\u00f6ffnen und sie w\u00fcrde an diesem Schreibtisch Anrufe erledigen. Alles was sie daf\u00fcr tun m\u00fcsse, w\u00e4re das zu tun, was sie gestern mit ihrem Freund gemacht h\u00e4tte. Anscheinend versuchte er daraufhin eine leichte sexuelle Ann\u00e4herung, indem er sie von hinten leicht an sich heranzog. Terry konnte seinen Griff jedoch mit Leichtigkeit abstreifen und wollte daraufhin nach Hause gefahren werden, was eigentlich auch wieder einem untypischen Verhalten entspricht, da man nach so einer Situation wohl am ehesten rei\u00dfaus nehmen w\u00fcrde. Terry &#8222;wusste&#8220; jedoch irgendwie, dass der Mann ihr nicht weh tun w\u00fcrde. Ihren Beschreibungen nach schien sie sich unter irgendeiner Art von leichter mentaler Beeinflussung zu befinden. Der Mann schlug auf dem Nachhauseweg einen anderen Weg durch eine abgelegene Gegend ein und sagte, dass er noch kurz bei einem Freund vorbeischauen m\u00fcsse. Das war der Punkt, an dem Terry Angst bekam. Der Mann hielt an einem seltsamen, metallischem Geb\u00e4ude, das sich einfach irgendwo im Nirgendwo zu befinden schien, und lie\u00df sie allein im Wagen zur\u00fcck. Terrys Angst steigerte sich immer weiter, doch anstatt die Flucht zu wagen, sank sie auf dem Beifahrersitz in sich zusammen. Unter Hypnose ergab sich, dass es sich bei dem vermeintlichen Geb\u00e4ude anscheinend um ein schwebendes Objekt handelte und der Mann in Begleitung einiger grauer Wesen zur\u00fcckkam, die daraufhin um das Auto traten. Terry schien daraufhin auszusteigen und mit den Grauen mit zu laufen. Da die Hypnosesitzung an diesem Punkt sehr anstrengend war und Hopkins Terry nicht noch weiter strapazieren wollte, brach er das Geschehen an diesem Punkt ab.<\/p>\n<h4><strong>Stewart<\/strong><\/h4>\n<p>Im Zusammenhang mit dem Entf\u00fchrungsgeschehen wird manchmal \u00fcber wiederkehrende Begegnungen mit menschlich wirkenden Wesen berichtet, die anscheinend eine Art Mittlerfunktion zu den konventionellen Alien-Wesen innehaben. Betroffene k\u00f6nnen im Laufe der Zeit so etwas wie eine besondere Beziehung zu ihnen aufgebaut haben, weil sie ihnen schon von fr\u00fcheren Begegnungen her bekannt sind. Diese menschlichen Wesen werden dabei zum einen ganz normal mit den anderen Alien-Wesen gesehen; andererseits k\u00f6nnen sie bereits vor einer bevorstehenden Entf\u00fchrung am Schauplatz eintreffen oder sich v\u00f6llig autonom\u00a0 unter uns bewegen, ohne die Gefahr zu f\u00fcrchten, als &#8222;Fremdk\u00f6rper&#8220; erkannt zu werden. Meistens kommt es dabei zu l\u00e4ngeren Gespr\u00e4chen mit den Betroffenen, die sich um ganz normale, allt\u00e4gliche Dinge drehen, aber zum Teil auch etwas wie Erkl\u00e4rungen oder Botschaften beinhalten k\u00f6nnen. Unter den Betroffenen herrscht dabei das Gef\u00fchl vor, dass es sich bei ihnen um Hybriden handelt. Es wurde seitens solcher Wesen aber auch behauptet, dass sie \u00fcberhaupt nicht mit den anderen Alien-Wesen in Zusammenhang st\u00fcnden, sondern eine Art eigene Rasse bilden w\u00fcrden. Wohlgemerkt hat dies nichts mit\u00a0 den blumigen Heilsversprechen irgendwelcher Ashtar-Figuren zu tun.<\/p>\n<p>Am Beispiel von Sally erl\u00e4utert Hopkins die Menschlichkeit dieser Wesen, die auf der anderen Seite von den gleichen F\u00e4higkeiten profitiert, wie sie bei den anderen Alien-Wesen vorzufinden sind. Sally hatte seit ihrer Kindheit Begegnungen mit einem Wesen, das sie &#8222;Stewart&#8220; nennt. Sie beschreibt ihn als gro\u00dfen Mann, der Mitte 30 zu sein scheint, auch wenn er dem \u00e4u\u00dferen Erscheinungsbild nach nicht sonderlich altert, obwohl sie ihn schon seit ihrer Kindheit kennt. Er hat ein langes, schmales gesicht, lockige blonde Haare und tr\u00e4gt eine ungew\u00f6hnlich geformte Brille. Sally sieht ihn als Person, die sowohl die f\u00fcrsorgende und besch\u00fctzende Rolle einnehmen, aber auch als unberechenbar und gef\u00e4hrlich auftreten kann.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Eines Nachts erwachte Sally, erschrocken, Stewart neben ihrem Bett stehen zu sehen. Obwohl sich ihre Wohnung in einem oberen Stockwerk befand, die Fenster geschlossen waren, und die Wohnungst\u00fcr sicher auf der Innenseite verriegelt war, stand da Stewart an ihrem Bett. Ver\u00e4ngstigt f\u00fchlte sich Sally dennoch dazu veranlasst, aufzustehen und mit ihm in das Wohzimmer zu gehen. Dort machte sie sowohl Stewart als auch sich selbst ein Getr\u00e4nk, und die beiden sa\u00dfen zusammen auf der Couch und sprachen laut h\u00f6rbar zusammen, nicht auf telepathischem Wege, wie es manchmal der Fall war. Stewart war, wie gew\u00f6hnlich, an ihrem Alltag interessiert und stellte ihr Fragen nach den allt\u00e4glichen Abl\u00e4ufen in ihren Leben und ihrer Arbeit als Sekret\u00e4rin.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs fand Sally den Mut, auf Konfrontation mit Stewart zu gehen und ihn ein wenig auszuquetschen. Sie fragte ihn, ob er ein menschliches Wesen w\u00e4re und ob er \u00fcberhaupt real w\u00e4re, aber Stewart l\u00e4chelte nur und ignorierte die Fragen. Daraufhin entschied sich Sally zu einer resoluten Ma\u00dfnahme:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Entschlossen, etwas \u00fcber Stewart herauszufinden, bemerkte sie, dass sein Hemd etwas aufgeschlagen war, und so griff sie pl\u00f6tzlich hinein, packte ein langes, lockiges Brusthaar und riss es heraus. Er zuckte zusammen und warf ihr einen w\u00fctenden Blick zu, aber sie war erfreut dar\u00fcber, festzustellen, dass er auf eine physikalische Art real und kein Hirngespinst war.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Einige Momente sp\u00e4ter tauchten drei graue Wesen auf und es folgte ein typisches Entf\u00fchrungsereignis. Am n\u00e4chsten Morgen standen die beiden leeren Getr\u00e4nkegl\u00e4ser tats\u00e4chlich immer noch in der K\u00fcche. Ich kenne einen \u00e4hnlichen Fall, in dem es am n\u00e4chsten Tag die gleichen &#8222;R\u00fcckst\u00e4nde&#8220; gab. Dar\u00fcberhinaus bekam Sallys damalige Mitbewohnerin Hannah etwas von diesem n\u00e4chtlichen Ereignis mit. Ihre Beschreibung zeigt sehr sch\u00f6n die typischen Erscheinungen der mentalen Beeinflussung, die von den Alien-Wesen (in diesem Fall wohl von Stewart) eingesetzt wird:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">\u201eIch erwachte irgendwann im Laufe der Nacht und da war ein dr\u00f6hnendes Ger\u00e4usch in meinem Kopf. Ich hatte gro\u00dfe Angst weil ich nicht wusste, was das war, und dann stellte ich fest, dass ich mich nicht bewegen konnte. Irgendetwas ging da vor sich. Ich h\u00f6rte Stimmen aus dem Wohnzimmer. Sally sprach etwas, und da war die Stimme eines Mannes. Es war mitten in der Nacht, und ich konnte mich nicht bewegen, und ich hatte keine Ahnung, wer dort drau\u00dfen war, oder was da vor sich ging. Ich denke, dass ich einfach wieder eingeschlafen sein muss, was aber keinen gro\u00dfen Sinn macht, wenn ich so dar\u00fcber nachdenke. Die ganze Sache war sehr unheimlich, weil sich da wirklich ein fremder Mann in der Wohnung befand und ich mich nicht bewegen konnte.\u201c<\/span><\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter bekam Sally Besuch von einer Entf\u00fchrten namens Molly, die sie durch Hopkins Selbsthilfegruppe kennengelernt hatte. In der Nacht kam es zu einem Entf\u00fchrungsereignis, das durch eine L\u00e4hmung begann und beide Personen miteinschlo\u00df. Molly fertigte hinterher eine genaue Zeichnung von einem Mann an, den sie zusammen mit den grauen Wesen auf dem Raumschiff sah. Die Zeichnung glich v\u00f6llig den Beschreibungen, die Sally von Stewart gemacht hatte.<\/p>\n<h4><strong>Damoe und die unmarkierten Helikopter<\/strong><\/h4>\n<p>Um einen ganz \u00e4hnlichen Besucher scheint es sich in dem Fall von Will gehandelt zu haben, der Budd Hopkins Mitte der achtziger Jahre kontaktierte. Will war ein Farmer aus Wisconsin und hatte im Laufe seines Lebens neben einigen entf\u00fchrungstypischen Erlebnissen auch diverse UFO-Sichtungen, die teilweise von Missing-Time-Episoden begleitet waren. Mit der Zeit tauchte eine Gestalt auf, die Will zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht mit dem Entf\u00fchrungsph\u00e4nomen in Verbindung brachte. Es handelte sich dabei um einen &#8222;Menschen&#8220;, der wie aus dem Nichts aufzutauchen schien und gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit zu Wills eigenem Sohn hatte. Aus Verlegenheit gab Will ihm den Namen &#8222;Damoe&#8220;, was wohl einer Art Tradition zu folgen scheint &#8211; denn etliche Aliens haben in der Zwischenzeit eine Zwangstaufe \u00fcber sich ergehen lassen m\u00fcssen <img decoding=\"async\" title=\"grin.gif\" src=\"..\/..\/abducteeforum\/Smileys\/abductee\/grin.gif\" alt=\":D\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Damoe trat das erste Mal an Will heran, als er auf einem seiner Felder schuftete, und sie hatten ein normales, etwas philosopisches Gespr\u00e4ch gef\u00fchrt. Will hatte keine Ahnung, wo dieser junge Mann leben k\u00f6nnte, aber nahm an, dass er sich auf einer der benachbarten Farmen aufhalten w\u00fcrde. Damoe erschien bei einigen weiteren Gelegenheiten, und jedes Mal, als er sich zu dem alten Mann dazugesellte, schien er &#8222;einfach wie aus dem Nichts daher zu spazieren&#8220;, wie Will es ausdr\u00fcckte, ohne irgendein Anzeichen eines Autos oder eines anderen Transportmittels. Will f\u00fchlte sich offensichtlich zu ihm hingezogen und war sowohl von seiner ungew\u00f6hnlichen Intelligenz als auch der verbl\u00fcffenden \u00c4hnlichkeit zu seinem eigenen Sohn fasziniert.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Nach dem ersten Treffen mit Damoe war Wills Armbanduhr wie vom Erdboden verschluckt und tauchte erst dann wieder auf, als Damoe sich ein zweites Mal zu ihm gesellte. Damoe behauptete, dass er die Uhr in einem benachbarten Feld gefunden h\u00e4tte. Den Sinn dieser Aktion konnte sich Will nicht erkl\u00e4ren. M\u00f6glicherweise nahm Damoe die Uhr auch als Vorwand, um wieder mit Will zusammentreffen zu k\u00f6nnen. Nach einiger Zeit tauchte Damoe auch w\u00e4hrend einiger Entf\u00fchrungsereignisse auf und lie\u00df damit sozusagen seine Maske fallen. Es kann jedoch nur ger\u00e4tselt werden, ob es sich bei Damoe um eine Art Hybrid und vielleicht sogar um einen &#8222;Nachkommen&#8220; von Will selbst handeln k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In den sechziger oder siebziger Jahren schien sich ein ganz besonders drastisches Erlebnis ereignet zu haben, das offensichtlich schwere Narben auf der Psyche von Wills Frau Melissa hinterlassen hatte. Will konnte sich zwar bewusst nicht an das Auftauchen der Alien-Wesen oder eines UFOs erinnern, aber die damaligen Umst\u00e4nde waren so ungew\u00f6hnlich, dass Budd Hopkins sich auch in Hinblick auf Wills Frau dazu entschloss, das Ereignis unter Hypnose zu untersuchen. An jenem Tag waren beide mit der Heuernte besch\u00e4ftigt gewesen, und Melissa nahm sich schlie\u00dflich ein P\u00e4uschen, w\u00e4hrend Will auf einer benachbarten Fl\u00e4che weiter arbeitete, die ein kleines St\u00fcck von Wills Frau entfernt war. Melissa hatte sich kurzerhand bis auf ihre Unterw\u00e4sche ausgezogen und sich auf ein Tuch auf mehreren Heuballen gelegt, weil es ein hei\u00dfer und anstrengender Tag gewesen war. Vor einer unerw\u00fcnschten Entdeckung brauchte sie sich dabei nicht zu f\u00fcrchten, da die Nachbarfarmen nicht in der direkten Umgebung lagen.<\/p>\n<p>Als Will einige Zeit sp\u00e4ter in Melissas Richtung blickte, fiel ihm ein Helikopter auf, der sich ihnen langsam n\u00e4herte. Pl\u00f6tzlich tauchten zwei weitere Helikopter auf und gingen \u00fcber dem Gebiet nieder, wo Wills Frau lag. Will war dar\u00fcber sehr erbost und glaubte, dass sich einige junge Soldaten von Melissas Anblick angezogen f\u00fchlen und sich einen Spa\u00df erlauben w\u00fcrden. An den Helikoptern fehlte jedoch jegliche Markierung, wie es Will von den sonstigen Maschinen gewohnt war. Die Helikopter schienen nun einige Meter \u00fcber Melissas Position zu kreisen. Will sprang von seinem Traktor und ging zu der Stelle, wo seine Frau lag, konnte sich aber nicht mehr daran erinnern, die ganze Strecke abgelegt zu haben und die Helikopter verschwinden zu sehen:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Als ich auf meine Frau zuging, war niemand zugegen, niemand war da au\u00dfer sie selbst, und sie schlief dort, wo ich sie zur\u00fcckgelassen hatte. Die Helikopter waren verschwunden. Ich wei\u00df nicht, was mit ihnen passiert ist. Als ich auf sie zuging, sagte ich: &#8222;Geht es dir gut?&#8220;, und sie blickte auf und sagte: &#8222;Ja, es ist alles in Ordnung.&#8220; Sie hatte einen seltsamen Blick in ihren Augen. Ich sagte: &#8222;Ist alles ok?&#8220; Sie sagte: &#8222;Ja.&#8220; Sie sagte: &#8222;Wer war hier?&#8220; Und ich sagte: &#8222;Ich glaube nicht, dass jemand hier war, weil ich gleich her\u00fcbergekommen bin, als die Helikopter aufgetaucht sind, und es kann nicht mehr als drei Minuten gedauert haben, um hierher zu kommen.&#8220; Und sie sagte: &#8222;Was f\u00fcr Helikopter?&#8220; Sie sagte: &#8222;Da waren keine Helikopter.&#8220; Sie erinnerte sich an keine Helikopter. Und ich dachte mir: Das ist seltsam, niemand k\u00f6nnte mit drei schwebenden Helikoptern \u00fcber seinem Kopf schlafen.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Will bemerkte einige Tropfen Blut auf Melissas Bauchnadel, die sie sich nicht erkl\u00e4ren konnte. Obwohl sich Melissa an nichts mehr erinnern konnte, hatte sie trotzdem das Gef\u00fchl, dass jemand bei ihr gewesen w\u00e4re. Mit der Zeit begann sie schwere Alptr\u00e4ume zu bekommen und tr\u00e4umte beispielsweise davon, dass ihr jemand etwas in den Bauchnabel steckte, und hatte Angst das Haus zu verlassen, weil &#8222;jemand&#8220; sie sonst holen k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich musste sie sich in psychiatrische Behandlung begeben und allerlei archaische Methoden \u00fcber sich ergehen lassen. Am Ende nahm Will sie zur\u00fcck in h\u00e4usliche Pflege.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Will sich aufgrund seiner bewussten Erinnerungen zu hundert Prozent sicher gewesen war, dass es sich bei den Helikoptern tats\u00e4chlich um Helikopter gehandelt hatte, l\u00f6ste sich der Eindruck unter Hypnose sofort auf. Selbst Will konnte nicht verstehen, wie er so get\u00e4uscht werden konnte, und Hopkins spekuliert, ob hinter Berichten \u00fcber milit\u00e4rische Entf\u00fchrungen nicht doch gr\u00f6\u00dftenteils Alien-Erfahrungen stecken k\u00f6nnten. Unter Hypnose erinnerte sich Will daran, zun\u00e4chst doch noch ein St\u00fcck mit dem Traktor gefahren und schlie\u00dflich von Damoe angehalten worden zu sein:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Er ruft mich zu sich und er winkt mir zu. Ich m\u00f6chte nicht anhalten. Ich wei\u00df dass jemand dort bei Melissa ist. Aber er hebt seine H\u00e4nde hoch und ich halte an. Ich m\u00f6chte nicht anhalten. Ich steige vom Traktor. Er sagt: &#8222;Mach dir keine Sorgen, Will. Es ist alles in Ordnung.&#8220; Und ich sage: &#8222;Nein, das ist es nicht.&#8220; Und er sagt: &#8222;Es ist alles in Ordnung.&#8220; Er beharrt darauf, dass ich mit ihm spreche, aber ich wende mich ab und beginne zu rennen. Ich bin au\u00dfer Atem. Und er rennt neben mir her und sagt: &#8222;Es ist alles in Ordnung.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Melissa war inzwischen auf den nahestehenden Heuwagen gehievt und von f\u00fcnf bis sechs weiteren Alien-Wesen umringt worden. Als Will den Wagen erreichte, stie\u00df er eines der Wesen zur Seite und sprang auf die Ladefl\u00e4che. In seiner Verzweiflung griff er nach einer Kette im hinteren Teil des Wagens:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Was machten sie da? Melissa ist vollkommen nackt. Ich griff die Kette und stehe \u00fcber ihr. Ich schwinge sie \u00fcber meinem Kopf. Ich kann es h\u00f6ren. Ich fluche sie an; ich schreie; ich bin voller Wut. Was haben sie getan?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">Sie tun ihr weh. Sie antwortet mir nicht. Ich rufe nach ihr und sie spricht nicht mit mir. Ich kenne diese Leute. Ich habe sie schon fr\u00fcher gesehen. Damoe ist zur\u00fcckgewichen. Ich dachte er w\u00e4re mein Freund. Ich weine.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">[&#8230;]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">Damoe spricht. Er bewegt seine Lippen! Er sagt: &#8222;Will, leg deine Waffe weg. Du k\u00f6nntest dich oder deine Gef\u00e4hrtin verletzen.&#8220; <\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">Ich verfluche ihn. Ich fluche. Ich sage: &#8222;Komm mir zu nahe, du Bastard, und ich zeige dir, wen ich verletzen werde.&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">Da ist ein Ger\u00e4usch von unterhalb des Wagens. ich habe dieses Ger\u00e4usch schon fr\u00fcher geh\u00f6rt. Es ist ein monotones Ger\u00e4usch. Damoe sagt noch etwas. Er sagt: &#8222;Wir wollten nicht, dass du das tust. Wir wollten nur, dass du Zeuge von dem wirst, was hier geschehen ist. Wir wollten nicht, dass du w\u00fctend bist.&#8220; Und dann spricht eine andere Stimme, aber ich kann niemanden sprechen sehen. Und sie sagen: &#8222;Leg deine Waffe nieder und komm von dem Wagen runter.&#8220; Und ich muss es tun. Ich h\u00f6rte auf, die Kette zu schwingen, und komme vom Wagen herunter.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Was folgt ist eine &#8222;klassische&#8220; Entf\u00fchrungsuntersuchung an Wills Frau. An einer Stelle wird Melissa eine Nadel in den Bauchnabel eingef\u00fchrt. Anscheinend ist Melissas sp\u00e4teres Trauma auf diese Situation zur\u00fcckzuf\u00fchren. Am Ende der &#8222;Entf\u00fchrung&#8220; legen die Wesen au\u00dferdem ein ziemlich perfides Geschick an den Tag, um die Erinnerung an das Ereignis zu verschleiern. Sie kleiden Melissa wieder an und legen sie auf die Heuballen zur\u00fcck. Will hingegen wird zu seinem Traktor zur\u00fcckgef\u00fchrt und dazu gebracht, sich wieder aufzusetzen und den Motor zu starten. Als die Alien-Wesen davonfliegen, setzt auch Wills bewusste Erinnerung wieder ein.<\/p>\n<p>Budd Hopkins spekuliert hinterher, ob es Damoe an einem vollst\u00e4ndigen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr unsere menschlichen Gef\u00fchle fehlt, weil er Will quasi als Beobachter dabei haben und ihm alles zeigen wollte. Au\u00dferdem erschien ihm das Wort ungew\u00f6hnlich, mit dem Damoe Wills Frau bezeichnet hat &#8211; &#8222;mate&#8220;, was ein wenig den Alien-Nachgeschmack in sich tr\u00e4gt (und ich hier mal etwas charmanter als &#8222;Gef\u00e4hrtin&#8220; \u00fcbersetzt habe).<\/p>\n<h4><strong>Die falsche Selbsthilfegruppe<\/strong><\/h4>\n<p>Als Abschluss gibt es zur Auflockerung noch eine kleine, aber sehr am\u00fcsante Episode. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnte man sie als &#8222;Alien-Fail&#8220; bezeichnen, oder es in unserer Erdensprache politisch korrekter als &#8222;Fehlenden Integrationswillen von Wesen mit Migrationshintergrund&#8220; ausdr\u00fccken <img decoding=\"async\" title=\"razz.gif\" src=\"..\/..\/abducteeforum\/Smileys\/abductee\/razz.gif\" alt=\":-p\" border=\"0\" \/><br \/>\nZumindest w\u00e4re David Jacobs hellauf davon begeistert gewesen, da er gerne die These von Hybridwesen vertritt, die sich schrittweise unserer irdischen Welt anzupassen\u00a0 und dabei m\u00f6glichst als menschlich durchzugehen versuchen<br \/>\nDass man dabei in allerlei Fettn\u00e4pfchen treten kann, ist eigentlich schon vorprogrammiert. Jedenfalls muss man als Abductee zugeben, dass das Verhalten der folgenden &#8222;Gestalten&#8220; schon als recht alienhaft einzustufen ist <img decoding=\"async\" title=\"grin.gif\" src=\"..\/..\/abducteeforum\/Smileys\/abductee\/grin.gif\" alt=\":D\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Dennis und Don, zwei befreundete Abductees, berichteten Budd Hopkins eines Tages \u00fcber ein seltsames Treffen mit einigen merkw\u00fcrdigen V\u00f6geln, an dem auch ihre Frauen teilgenommen hatten. Budd beschloss hinterher, alle Beteiligten getrennt voneinander zu interviewen. Dennis und Don bet\u00e4tigten sich in ihrer Freizeit in der UFO-Forschung und hatten ein kurzes Video \u00fcber ihre Untersuchungen an einem lokalen Entf\u00fchrungsfall gedreht, das sie eines Tages vor rund zwanzig Personen auff\u00fchrten. Don bot au\u00dferdem einige Kopien des Videos zum Verkauf an. Da die UFO-Szene ja der Erfahrung nach eine kleine Welt ist, waren ihnen die meisten Anwesenden bekannt; es gab aber auch ein paar wenige interessierte Teilnehmer. Die Veranstaltung verlief ohne besondere Zwischenf\u00e4lle, bis Don eine Woche sp\u00e4ter den Anruf eines Mannes erhielt, der sich als Besucher der Veranstaltung ausgab. Er fragte, ob Don gerne am Treffen einer Entf\u00fchrten-Selbsthilfegruppe teilnehmen w\u00fcrde, deren Leiter er in einer der Nachbarst\u00e4dte w\u00e4re. Don war zwar nicht \u00fcberrascht dar\u00fcber, weil er sich als Entf\u00fchrter &#8222;geoutet&#8220; hatte, aber eine derartige Selbsthilfegruppe in seiner N\u00e4he h\u00e4tte ihm eigentlich bekannt sein m\u00fcssen. Als es um eine Terminabsprache ging, bemerkte der Anrufer dann auch noch, dass er sicher gehen m\u00fcsse, dass sein &#8222;Ehemann&#8220; mit anwesend w\u00e4re. Don war dar\u00fcber verwundert, weil der Anrufer eigentich m\u00e4nnlich klang, und so ging er davon aus, dass er wohl schwul sein m\u00fcsse. Da so ein offenherziges Outing und die Existenz von Selbsthilfegruppen zu der damaligen Zeit alles andere als selbstverst\u00e4ndlich waren, wurden alle von Neugier gepackt, und so machte sich Don schlie\u00dflich zusammen mit Dennis und beiden Frauen auf dem Weg. Am Zielort befanden sich einige Neubau-Apartmentblocks, die noch nicht vollst\u00e4ndig bewohnt waren. Im zweiten Stock eines dieser Geb\u00e4ude klopften sie an eine T\u00fcr, und damit nahm das Abenteuer seinen Anfang:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Die T\u00fcr wurde von jemanden ge\u00f6ffnet, den sie sp\u00e4ter als einen sehr seltsamen, &#8222;ausdruckslos&#8220; aussehenden, recht kleinen Mann beschrieben, der ebenso erschrocken zu sein schien wie sie selbst. <\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">&#8222;Wer ist er?&#8220; fragte der Mann Dan sofort, auf Dennis deutend.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">&#8222;Warum, er ist mein Partner auf dem Videofilm. Erinnern Sie sich nicht daran? Sie sagten, sie w\u00e4ren auf dem Treffen gewesen, als wir es vorf\u00fchrten. Wir haben beide dar\u00fcber gesprochen.&#8220;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">&#8222;Oh ja&#8220;, antwortete der Mann nicht \u00fcberzeugend.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich konnten Dennis und Don sich \u00fcberhaupt nicht daran erinnern, ihn w\u00e4hrend der Veranstaltung ersp\u00e4ht zu haben. Der Mann schien au\u00dferdem recht unerfreut \u00fcber die Anwesenheit der beiden Ehefrauen zu sein, r\u00fcckte aber schlie\u00dflich widerstrebend zur Seite, um die kleine Gruppe einzulassen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;W\u00e4hrend sie sich Sekunde um Sekunde unbehaglicher f\u00fchlten, betraten die vier Besucher das neue, sp\u00e4rlich m\u00f6blierte Apartment, das ohne jedes Bild auf der Wand, B\u00fccher, Zeitschriften oder anderen zerstreuenden Annehmlichkeiten ausgestattet war. Sie wurden in das Wohnzimmer gef\u00fchrt, in dem vier oder f\u00fcnf ebenso ausdruckslos aussehende Leute steif auf St\u00fchlen und einem Sofa sa\u00dfen und die Neuank\u00f6mmlinge anstarrten. Diese sogenannten Mitglieder der Selbsthilfegruppe schienen \u00fcber keine sozialen F\u00e4higkeiten gleich welcher Art zu verf\u00fcgen &#8211; keine K\u00f6rpersprache, kein Ausdruck von Interesse oder Neugier oder selbst Wut in ihren Gesichtern &#8211; und es war dieses v\u00f6llige Fehlen von Emotionen, das Dennis und seine Gruppe sp\u00e4ter als &#8222;spooky&#8220; und &#8222;zombiehaft&#8220; beschrieben. Allerdings bemerkten sowohl Dennis als auch Don, dass ein Mitglied dieser Gruppe aus einer \u00e4u\u00dferst sch\u00f6nen, aber ziemlich ernst blickenden Frau bestand.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Kein Mitglied dieser seltsamen Gruppe sprach je ein Wort, und der Gastgeber sah es auch nicht als n\u00f6tig an, die Leute untereinander vorzustellen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Dennis, Don und ihre Frauen nahmen ihre Pl\u00e4tze ein, und der Gastgeber begann Don pl\u00f6tzlich daf\u00fcr zu beschimpfen, dass er ein Video \u00fcber eine lokale UFO-Entf\u00fchrungs-Untersuchung gedreht hatte. &#8222;Es war falsch,&#8220; sagte er, &#8222;Geld damit zu machen.&#8220;, und Don sollte es nicht wieder tun. Es w\u00e4re sehr schlimm, solche Dinge zu machen und die Videos zu verkaufen zu versuchen, sagte er, ohne irgendeinen Grund daf\u00fcr anzugeben, warum er so eine starke Meinung dar\u00fcber vertrat. Die anderen Teilnehmer sa\u00dfen schweigend und vor sich hinstierend da, w\u00e4hrend ihr Leiter damit fortfuhr, Don zu schelten.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Dennis platzte schlie\u00dflich der Kragen, und er versuchte Klarheit \u00fcber die seltsame Gruppe zu gewinnen:<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\">&#8222;Stehen Sie in irgendeiner Form mit Budd Hopkins in Verbindung?&#8220; [&#8230;]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">&#8222;Wer ist Budd Hopkins?&#8220; fragte der Leiter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">\u00dcberrascht, aber unerschrocken, startete Dennis eine weitere Anfrage:<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">&#8222;Stehen Sie mit David Jacobs in Vebindung?&#8220; [&#8230;]<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">&#8222;Wer ist David Jacobs?&#8220; antwortete der Mann.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080;\">Zu diesem Zeitpunkt waren Don, Dennis und ihre Frauen begierig darauf, die, wie sie es mittlerweile in den sp\u00e4teren Worten von Dons Frau betrachtet hatten, &#8222;unheimlichste Gruppe von Menschen die ich je in meinem Leben gesehen habe&#8220;, zu verlassen. Als Dennis sich dachte, dass das, was immer das auch war, sicherlich keine Entf\u00fchrtenselbsthilfegruppe sein k\u00f6nnte, ereignete sich ein Zwischenfall, der die vier auf ihre F\u00fc\u00dfe bef\u00f6rderte und ihnen zu einem etwas hastigen, unfeinen Abgang aus dem Apartment verhalf. Sowohl Don als auch Dennis erz\u00e4hlten mir sp\u00e4ter, dass einer der stummen, starrenden Teilnehmer dieser Gruppe, die Mannequin-artige Frau, die sie beide als beinahe unnat\u00fcrlich sch\u00f6n betrachteten, pl\u00f6tzlich aufstand. Als sie das tat, sagten beide M\u00e4nner, dass sie sich in eine unglaublich h\u00e4sslich, nicht menschlich aussehende Kreatur mit gro\u00dfen Augen und sp\u00e4rlichen Haaren zu verwandeln schien. Es war diese pl\u00f6tzliche Verwandlung, die ihren schnellen Abgang aus dem Apartment ausl\u00f6ste. Sie st\u00fcrzten die Treppen hinunter und quetschen sich in das Auto und f\u00fchlten sich solange nicht sicher, bis sie auf den Highway und in die N\u00e4he ihres Zuhauses gelangten.&#8220;<\/span><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button info shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#eee\"><a href=\"http:\/\/ct.de\/-2467514\" title=\"Weitere Informationen\" aria-label=\"Weitere Informationen\" role=\"button\" rel=\"noopener \" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#fff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 11 32\"><path fill=\"#999\" d=\"M11.4 24v2.3q0 0.5-0.3 0.8t-0.8 0.4h-9.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h1.1v-6.8h-1.1q-0.5 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-2.3q0-0.5 0.4-0.8t0.8-0.4h6.8q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8v10.3h1.1q0.5 0 0.8 0.4t0.3 0.8zM9.2 3.4v3.4q0 0.5-0.4 0.8t-0.8 0.4h-4.6q-0.4 0-0.8-0.4t-0.4-0.8v-3.4q0-0.4 0.4-0.8t0.8-0.4h4.6q0.5 0 0.8 0.4t0.4 0.8z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fwww.abduction.de%2Fblog%2Fbuchbesprechung%2Fsight-unseen%2Fsight-unseen-seen-teil-2%2F\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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