Eine kleine Übersicht für Einsteiger

Beitrag von: Igura

Es ist leider sehr schwierig die Grenzen zwischen den Zuständen zu ziehen, nicht nur weil sie sich sehr ähneln können, sondern auch weil sie oftmals zusammen auftreten. Um Einsteigern in diese Materie etwas entgegen zu kommen, haben wir uns zu dieser kleinen Übersicht entschieden, um den Einstieg in die Welt der Außerkörperlichen Erfahrungen und Luziden Träume zu erleichtern.

Außerkörperliche Erfahrungen (AKE)

Zu Außerkörperlichen Erfahrungen (Abkürzung AKE) kann man auch Astralreisen oder aus dem englischen Sprachraum übernommen Out of Body Experience (Abkürzung OOBE, bzw. OBE) sagen. Mit diesen Begriffen wird ein Zustand beschrieben, in welchem der Mensch spontan oder bewusst mit seinem Geistkörper, der für gewöhnlich als Astralleib bezeichnet wird, den physischen Körper verlässt.

Spontane AKE entstehen häufig aus ein Traumgeschehen heraus. Weshalb einige mutmaßen, dass jeder Mensch unbewusst Astralreisen ausübt und man nicht das Astralreisen, sondern nur das bewusste Wahrnehmen und die bewusste Steuerung erlernen muss. Bewusst herbeigeführt kann der Austritt auch aus dem Wachzustand in Kombination mit Meditationstechniken erlangt werden. Geübte Astralreisende können den Zustand durch längere Konditionierung und mit den verschiedensten Techniken innerhalb weniger Minuten erlangen und willentlich, so als wären sie wach, in ihrem Astralleib das Universum mit all seinen Facetten erleben.

Astralreisende werden mit den unterschiedlichsten Welten konfrontiert. Die meisten Astralreisende unterteilen diese Welten in zwei Gruppen. Robert Monroe, eine Koryphäe auf dem Gebiet des Astralreisen und dessen Bücher mittlerweile zu den Klassikern zählen, unterteilt diese Welten in seinem ersten Buch „Der Mann mit den zwei Leben“ (Kapitel 4-6) sogar in drei Gruppen oder wie er sie nennt in „Schauplätze“.

Schauplatz I:

Schauplatz I deckt sich mit der Einteilung vieler anderer Astralreisender. R. Monroe bezeichnet Schauplatz I auch sinnigerweise als das „hier und jetzt“. Alles ist so wie wir es Tag ein und Tag aus erleben. Fremde Wesen oder Gegenstände sollten in diesem Zustand nicht vorkommen, außer man reist auf einen fremden Planeten.

Für gewöhnlich ist der Astralreisende in diesem Bereich nur Zuschauer. Er kann sich frei bewegen, alles hören, riechen, ertasten und sehen, aber nicht eingreifen. Das bedeutet auch, dass der Astralreisende für gewöhnlich die Aufmerksamkeit von Personen nicht auf sich ziehen kann, wenn es doch bei feinfühligen Personen zu Ausnahmen kommen kann. Das Bewegen von Gegenständen ist für gewöhnlich ebenfalls nicht möglich. Tiere dagegen scheinen empfänglicher zu sein und reagieren schon einmal auf die Anwesenheit von Astralreisenden. Vor allem Katzen reagieren sehr sensibel.

Schauplatz II

Schauplatz II ist den meisten Astralreisenden als die Astralwelt ein Begriff. Hier gilt das die Gedanken die Welt erschaffen und das Gesetz, wie R. Monroe es erkannte, „Gleiches zieht Gleiches an“. Das bedeutet, wenn z.B. ein sehr ängstlicher Mensch, der sich vor Monstern und Angriffe fürchtet, in diese Welt gelangt, er auch Monster und Angriffe zu erwarten hat.

Es besteht die Gefahr, dass man diese Astralreisen mit Klarträumen verwechselt, schon deswegen weil einige Bereiche auf Schauplatz II nur so von fremden Wesen und Gegenständen wimmeln können. Physikalische Gesetzte, so wie wir sie von der Erde her kennen, sind manchmal nur zum Teil gültig oder komplett aufgehoben. Astralreisende erkennen aber meist sehr gut den Unterschied zu Klarträumen.

Indizien, die auf eine richtige Astralreise hindeuten können wären z.B.:

  • Das miterleben des Astralreisebeginns;
  • Ein Gefühl des Losgelöstseins und ein Sog, der darauf hindeutet das man vom Körper getrennt ist;
  • Die Macht der Gedanken sind in der Astralwelt Grenzen gesetzt. In Klarträumen dagegen kann man alles und jeden nach seinem Willen Steuern, in der Astralwelt dagegen sind fremde Wesen nicht beeinflussbar. Sie handeln selbstständig;
  • Die Wahrnehmung ist intensiver als bei Klarträumen und erscheint einem realer;
  • Das Fehlen einer hellsehenden Fähigkeit, die gleich eintretende Ereignisse ankündigt. Das ist nämlich ein Merkmal von Halb-Luziden Träumen;
  • Die Rückkehr in den physischen Körper.

Häufig kommt es zu Vermischungen von Schauplatz I und II. Plötzlich tauchen Wesen oder Gegenstände auf, die früher einmal an diesem Ort standen, bzw. die eigentlich gar nicht dort hingehören. Es ist auch möglich Menschen, die man beobachtet, weinend oder lachend vorzufinden, obwohl sie in Wirklichkeit einfach nur dasitzen oder mit etwas beschäftigt sind. – Hier ist aber Vorsicht angebracht, vor allem bei Astralreiseanfängern. Solche Erscheinungen können auch auf einen Halb-Luziden Traum oder einer gestörten Wahrnehmung hindeuten.

Schauplatz III

Diese Welt wird von R. Monroe in Schauplatz III eingeteilt, weil sie so gar nicht in Schauplatz I und II passen will. Am Besten stellt man sich einen fremden Planeten, mit fremden Wesen oder Menschen vor, die nach ihren eigenen Regeln existieren, ihre eigene Geschichte und Wissenschaft besitzen.

Wie auf Schauplatz I kann der Astralreisende meist nur als Beobachter fungieren. Einmischungen sind wie in unserer Welt nur begrenzt möglich.

Träume

Gewöhnliche Träume

In gewöhnlichen Träumen werden alltägliche Dinge, besondere Erlebnisse, Probleme und Gedanken verarbeitet. Während der Traumhandlung ist man sich seiner Selbst und seines Lebens nicht bewusst. Auch wenn die Erinnerungen an Träume ausbleiben oder zusammenhanglos erscheinen, jeder Mensch träumt.

Zu den gewöhnlichen Träumen, die in allen Schlafphasen (Einschlafphase, Rem-Phasen, Aufwachphasen) vorkommen, gehören auch Albträume. Die Erinnerung an solche ist meist wegen ihrer erschreckenden und angsteinflößenden Natur intensiver als bei normalen Verarbeitungsträumen.

Oftmals lohnt es sich die Traumerinnerungen etwas genauer zu betrachten. Selbst dann, wenn sie noch so konfus und fantastisch wirken. Denn Träume können Informationen aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche tragen, die dann Lösungen für aktuelle Probleme bereithalten oder aus denen man mehr über sich selbst in Erfahrung bringen kann (z.B. können bestimmte Traumelemente auf Befürchtungen, Ängste oder aktuellen Probleme hinweisen, obwohl man sich dieser noch gar nicht bewusst ist). Einige Künstler schwören sogar auf ihre Träume, weil sie aus ihnen ihre Inspirationen gewinnen.

Klarträume (luzide Träume)

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Träumen ist sich der Träumer bewusst, dass er sich in einem Traumzustand befindet und im Idealfall in das Traumgeschehen eingreifen kann, wohl denn dies nicht immer Möglich ist und man dann eher von einem Halb-Luziden Traum spricht.

Die Wahrnehmung kann Traumtypisch verschleiert sein, bis hin zu übernatürlich intensiv (z.B. ein überdurchschnittliches gutes Gehör oder Sehfähigkeit). Das selbe gilt für das Ich-Bewusstsein, es kann getrübt oder aber auch vollständig vorhanden sein, so wie im Wachzustand.

Bei einigen Menschen treten Klarträume spontan auf. Häufig entwickeln sie sich aus normalen Träumen heraus. Es gibt auch die Möglichkeit es zu erlernen. Das kann sehr nützlich sein, z.B. bei albtraumgeplagten Menschen oder beim Erlernen des Astralreisens, wo das Klarträumen dabei verhelfen kann das Bewusstsein wachzuhalten oder um aus dem Traumzustand heraus in den astralen Zustand zu gelangen.

Quelle:
Robert A. Monroe, Der Mann mit den Zwei Leben – Reisen außerhalb des Körpers; Heyne, Taschenbuchausgabe 05/2005; 350 S.

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