Mike Clelland und seine Erlebnisse mit Eulen, UFOs und Synchronizitäten

Aliens und Tiergestalten – Mike Clellands Erlebnisse

Über Jahrzehnte hinweg berichten Menschen von ungewöhnlichen Tier-Begegnungen im Zusammenhang mit Nahbegegnungen. Während Entführungen treffen Menschen beispielsweise auf ungewöhnliche Tiere, Menschen oder Gegenstände, die als Tarnung für die Alien-Wesen oder ein Flugobjekt zu dienen scheinen (Vorspiegelungen). Dieser Art der Täuschung demonstriert gleichzeitig die Fähigkeit der Alien-Wesen, das Bewusstsein, die Wahrnehmung und die Erinnerungen der Betroffenen direkt zu manipulieren. Manchmal handelt es bei diesen Vorspiegelungen um Eulen, die zu groß sind, zu große Augen haben, zu intelligent wirken und beinahe direkt in die Seele der Entführten zu sehen vermögen.

Der Autor und Forscher Mike Clelland hat sich darüberhinaus mit einem zweiten Phänomen beschäftigt. In seinem Buch „The Messengers“ sammelte er Dutzende von Geschichten über Eulen– Begegnungen, die als eine Art von Synchronizität funktionieren. Die Eulen-Begegnungen treten unmittelbar vor, während oder nach einem Erlebnis auf und scheinen die Zeugen auf die Bedeutsamkeit dieses Ereignisses hinzuweisen, was nicht selten einen tiefgreifenden Aufarbeitungs- und Bewusstwerdungsprozess nach sich zieht. Dies könnte darauf hinweisen, dass das Auftauchen der Tiergestalten irgendwie mit der ungewöhnlichen Realität des Phänomens in Verbindung steht – oder mit einer höheren Realität, in die wir alle miteinander eingebunden sind.

In diesem Teil des Artikels geht es um eine Reihe von Mikes eigenen Erlebnissen, die ihn dazu bewogen haben, sich ausgerechnet mit der Eulen-Verbindung zu beschäftigen, oder wie er selbst sagt: Warum die Eulen IHN gefunden haben.

Mike Clelland ist ein Kind der 70er, in der das Entführungsphänomen in der Öffentlichkeit noch unbekannt war:

„Als ich 12 Jahre alt war, geschahen ein paar Dinge. Ich war auf dem Heimweg von einem Highschool-Footballspiel. Ich wohnte hier in der Nachbarschaft und bin dort aufgewachsen, die Highschool lag ganz in der Nähe. […] Und so wollte ich rechtzeitig losgehen, um eine Fernsehsendung zu sehen.

Ich wusste also, wann die Sendung anfangen würde, nämlich um 22:00 Uhr. […] Also verließ ich das Footballspiel rechtzeitig. Und ich sagte meinen Eltern, ich würde um 21:30 Uhr zu Hause sein, und wir gingen zu Fuß, ich und ein Freund, der auch Mike hieß. Wir gingen durch die Nachbarschaft, und es gab eine Stelle, die ich [noch heute] exakt lokalisieren könnte. […] Es war nur etwa einen Block von meinem Zuhause entfernt, und ich ging so dahin, und dann war da dieser orangefarbene Blitz.

Es fühlte sich an, als hätte sich der Himmel einfach – Klick! – in ein leuchtendes Orange verwandelt und – Klick! – wäre dann sofort wieder zum normalen Nachthimmel zurückgekehrt. Das war im Herbst, in einer völlig ruhigen Nacht im Mittleren Westen. Da war kein – also wir haben das gemacht, was 12-jährige Jungs so machen, und sagten: „War das ein Blitz? Aber warum war da kein Donner?“ Es war völlig still. War es eine Art Explosion? Das ergab keinen Sinn. Wir überlegten, ob vielleicht die Stromleitungen irgendeine Entladung abgegeben hatten, aber das ergab auch keinen Sinn. Aber in meiner Erinnerung war es so, dass der gesamte Himmel augenblicklich in einem strahlenden Orange leuchtete, als wäre der ganze Himmel davon erfasst worden, und dann einfach – Klick! – wieder zum normalen Nachthimmel zurückkehrte.

Und dann kam ich zu meinem Haus in der Nachbarschaft. […] Und dann kam ich ins Haus und meine Eltern waren sauer auf mich. […] Und sie sagten so etwas wie: „Es ist halb zehn. Ich habe dir gesagt, du sollst um halb zehn zu Hause sein.“

Mike verstand nicht, was mit ihnen los war und was er falsch gemacht haben könnte: „Und sie zeigten auf die Uhr, und es war halb zwölf.“

Das Konzept der Fehlenden Zeit war damals erst recht  nicht bekannt, so dass Mike sich absolut keinen Rein darauf machen konnte. Er stieß jedoch auf einen anderen Nebenaspekt des Phänomens. Als er seinen Freund am nächsten Montag in der Schule darauf ansprach, erklärte der ihm, dass sie ein UFO mit Lichtern und allen drumherum gesehen hätten. Mike war völlig geplättet, denn er selbst konnte sich an absolut nichts erinnern:

„Nach meinen Recherchen […] kommt es in den Berichten sehr häufig vor, dass eine Person etwas sieht und eine andere Person etwas anderes sieht, oder dass Jahre vergehen und eine Person die eine Erinnerung hat und eine andere Person die andere.“

Als er seinen Freund Mike vor kurzem ausfindig machen konnte und nach jener Nacht befragte, war er es, der sich nun an rein gar nichts mehr erinnern konnte:

„Er sagte: „Ich weiß nicht, wovon du redest.“ Also erzählte ich ihm die Geschichte […] und er meinte: „Weißt du was? Daran kann ich mich überhaupt nicht erinnern, aber wow, ich weiß noch genau, dass deine Eltern sauer auf dich waren.“

Ein anderes Beispiel für diesen Effekt ereignete sich im gleichen Zeitraum:

„Ich habe ungefähr zur gleichen Zeit eine Nahsichtung von etwas gehabt, das aussah wie eine Kaffeekanne am Himmel. Und zwar am Nachthimmel. Es geschah, als ich bei einem Freund übernachtete. Und wir haben es etwa 30 Sekunden lang aus dem Fenster gesehen. […] Jedenfalls sah es wie eine sich drehende Kaffeedose aus, die am Nachthimmel herabkam, und sie bewegte sich auf diese seltsame, unheimliche Art und Weise. […] Es drehte sich also und kam in diesem seltsamen Winkel herunter […] Und die Bewegung war so unheimlich, als würde sie keinen Sinn ergeben. […] Und dann haben wir etwa 20 oder 30 Sekunden lang zugesehen, und zack, war es einfach verschwunden. Wir sind nach unten gegangen und haben eine Zeichnung davon gemacht.“

Doch Jahre später konnte sich sein Freund nicht mehr an die damaligen Geschehnisse erinnern:

[…] Und dann habe ich mich etwa 30 Jahre später bei Kenny gemeldet und gefragt: „Erinnerst du dich noch an diesen Abend?“ Und er sagte: „Nein, ich erinnere mich an nichts von diesem Abend.“ Und ich sagte: „Ja, ich erinnere mich, dass wir nach unten gegangen sind und es gezeichnet haben, und ich habe die Zeichnung immer noch.“

Einen Tag später rief er Mike zurück und erzählte ihm, dass seine Mutter sich dafür noch lebhaft daran erinnern konnte, wie sie beide mitten in der Nacht im Haus gesessen und die Zeichnung angefertigt hatten. 

Auf Mikes Blog findet ihr das Original und eine neue Zeichnung des Objekts:

https://hiddenexperience.blogspot.com/2009/03/out-kennys-window.html

Einige Jahre später kam es zu einem bedeutsamen Ereignis, als Mike sich zwar schon mit seinen Erlebnissen beschäftigte, aber sich immer noch in einer Phase der Verdrängung befand. In dieser Zeit litt er unter heftigen Depressionen:

„Ich war 30 Jahre alt und lebte in Maine, und es war Winter. Und ich wachte mitten in der Nacht auf. Ich war allein im Haus, und durch das Fenster schien ein helles Licht herein. Ich stützte mich auf einen Ellbogen und schaute irgendwie durch das Fenster, das sich direkt am Kopfende des Bettes befand – es [das Bett] lag direkt am Fenster an.

Als ich also hinausschaute, sah ich dieses helle Licht. Und es wäre toll gewesen, wenn es etwa so groß wie eine fliegende Untertasse gewesen wäre. Das war es aber nicht. Das Licht war ungefähr so groß wie eine Waschmaschine. Es befand sich ziemlich nah am Boden. Und da waren fünf graue Wesen, die auf das Haus zu gingen. Sie befanden sich ungefähr in der Nähe der Außenwand des Hauses. Ich meine, vielleicht 15 bis 20 Fuß entfernt. Sie gingen nicht direkt auf das Haus zu. Sie gingen eher an Seite des Hauses vorbei, wo sich die Haustür befunden hätte.

Damals tat ich das als Traum ab, und es war insofern sehr traumhaft, als das ganze Geschehen von einer Art verzerrter Atmosphäre umgeben war. Es war, als wäre mein Geist viel zu klar, als gäbe es eine Hyperrealität, die mit all dem verbunden war, und es war unheimlich still, auf eine Weise, die nicht zur normalen Realität passte.“

Mike erinnert sich, dass er angesichts der Wesen vor dem Haus nicht panisch reagierte, sondern von einer seltsamen Gleichgültigkeit erfüllt war:

„Aber ich saß da und schaute aus dem Fenster, und ich hörte so etwas wie eine Stimme in meinem Kopf, die sagte: „Oh ja, das sind sie. Jetzt ist es Zeit, den Kopf aufs Kissen zu legen und abzuschalten.“ Und genau das habe ich getan. Ich habe einfach meinen Kopf aufs Kissen gelegt und bin sofort eingeschlafen. Und ich glaube, das [ganze Erlebnis] hat vielleicht 20 oder 30 Sekunden gedauert.“

Die Bedeutsamkeit dieses Erlebnisses zeigte sich insbesondere in seinen Nachwirkungen. An diesem Punkt hatten sich Mikes Depressionen zu Suizidgedanken gesteigert und er weiß nicht, was ohne die seltsame Intervention der Wesen geschehen wäre:

„Und wenn ich heute selber Nachforschungen anstelle, frage ich die Menschen, wenn sie eine bestimmte Erfahrung gemacht haben, was in ihrem Leben im Vorfeld dieses Ereignisses vor sich ging und was sich danach verändert hat. Im Vorfeld dieses Ereignisses war ich zutiefst depressiv. Und was sich danach verändert hat, ist, dass ich wirklich hart an mir gearbeitet und mich sehr bemüht habe, auf meine psychische Gesundheit zu achten – ich habe wirklich hart daran gearbeitet, aus diesem depressiven Zustand herauszukommen.“

Auch sein Buch „The Messengers“ entstand direkt nach einem tiefgründigen Erlebnis.

Im Jahr 2006 traten die Eulen in Mikes Leben. Es eröffnete ihm eine Welt voller Synchronizitäten und ließ ihn fortan über die Verbindung von Eulen zum UFO-Phänomen nachdenken.

Auf einem Camping-Trip mit einer Freundin, Kristen, erschienen plötzlich drei Eulen und begannen über eine Stunde lang über ihnen in der Luft zu segeln. Sie tauchten gerade zu dem Zeitpunkt auf, an dem beide in ein philosophisches Gespräch über Gott, Spiritualität und ihren Glauben führten. Kristen war gerade dabei, ihre eigenen tiefen Ansichten zu Gott zu formulieren, als sich in Mikes Kopf beim Anblick der majestätischen Eulen unabhängig davon die Erkenntnis bildete: „Es ist real. Ich bin ein Entführter.“ Für beide war das Erlebnis ein bedeutender Wendepunkt, fast so, als hätten sie die Eulen an diesem Punkt ihres Lebens gebraucht.

Nach weiteren Eulen-Erlebnissen startete Mike 2009 den Blog „Hidden Experience“ und war von der Flut der Leserzuschriften überwältigt.

Mike gibt zu, dass die Eulen-Begegnungen nur einen kleinen Ausschnitt des Alien- und UFO-Phänomens ausmachen, aber gerade darin schon alle Seltsamkeiten der anderen in sich vereinen. Seltsamerweise hatten diejenigen Menschen, die unzweifelhaft zur Gruppe der Entführten gehörten und sich ihrer Erlebnisse bewusst waren, kaum Erfahrungen mit Eulen. Der andere Teil, der in die „Vielleicht“-Kategorie fällt, hatte hingegen häufiger Begegnungen mit Eulen. Es handelte sich dabei um Menschen, die sich nicht oder nur bruchstückhaft an frühere Ereignisse erinnern konnten oder vielleicht nur einmal ein UFO gesehen hatten. Die Eulen tauchten in Verbindung mit Erlebnissen auf und schienen die Aufmerksamkeit auf ihre Bedeutsamkeit richten zu wollen – als wollten sie den Betroffenen „aufwecken“.

Mike drückte es scherzhaft so aus: „Wenn alles andere nicht hilft, dann schickt die Eulen.“ Interessanterweise verfügen Eulen weltweit über die entsprechenden soziokulturellen Beigaben und sind ein fest verankerter Archetyp: Sie haben die Fähigkeit, in die Dunkelheit zu sehen und sind eine Art Mittler – Ein Wächter und Botschafter zwischen den Welten.

Diese Gedanken sind für mich interessant, weil ich dieses Phänomen des „Aufweckens“ ebenfalls häufiger beobachtet zu haben glaube. Nicht in Form von Eulen, aber in Gestalt von gesteigerten Aktivitäten im Umfeld eines Betroffenen, fast so, als wolle die Intelligenz dahinter ihn dazu zwingen, die Erfahrungen in seinem Leben endlich anzuerkennen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. 

Als Nebeneffekt berichtet Mike von einem anderen wiederkehrenden Phänomen: Podcast-Hosts, die vor ihren Sendungen mit Mike plötzlich von Eulen besucht werden.

Manche wachen am Morgen der Aufnahme auf und hören eine Eule direkt vor ihrem Fenster rufen. Manche berichteten nach der Aufnahme der Sendung: „Gerade als wir fertig waren, habe ich eine Eule gesehen.“

Es ist, als würde das Thema selbst aufmerksam werden, dass es besprochen wird. Wie Mike selbst sagt: Es ist ja nicht gerade alltäglich, eine Eule zu sehen, und diejenigen, die dann eine sehen, berichten fast ehrfürchtig davon.

Scott Murtha, Host des Podcasts „The UAP Sessions“, ist selbst zum ungewollten Zeugen geworden. Als er sich auf das Interview mit Mike vorbereitete – eine Woche vor der Aufnahme – geschah etwas Seltsames.

Murtha lebt seit drei Jahren in seinem Haus. In all dieser Zeit hatte er genau einmal eine Eule gesehen – weit entfernt auf dem Dach eines Nachbarhauses. Doch in der Woche vor dem Interview mit Clelland sah er zweimal eine Eule in seinem Hinterhof. 

Der Podcast-Host Juan („Juan on Juan“) erlebte den umgekehrten Fall. Er war mit Frau und seinem 5-jährigen Sohn im Hinterhof in Florida, als er halb im Scherz sagte: „Ich werde Mike Clelland in der Show haben – vielleicht sehe ich eine Eule.“

Und genau in diesem Moment sagte sein Sohn: „Papa, schau!“

Eine orangene Kugel schwebte durch den Hinterhof. Juan erwartete eine Eule – und sah stattdessen ein UFO.

Quellen: 

The UAP Sessions- The Connection Between UFOs and Owls. MYSTERIOUS PLANET (Scott Murtha). Veröffentlicht am 06.03.2026

The Messengers: Owls, Synchronicity and the UFO Abductee. Zweite Auflage, 2020. 

Mikes Clellands Blog „Hidden Experience“

Übersetzungen von mir.

Grafik: erzeugt mit künstlicher Intelligenz von Microsoft Bing

 

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