Ein Interview mit John E. Mack von Robert Hieronimus

Für die meisten dürfte kaum bekannt sein, dass John Mack während seiner Rückführungssitzungen oftmals auf Erinnerungen aus früheren Leben oder dem Zustand „zwischen den Leben“ stieß. Entführte äußerten in diesem Zusammenhang eine besondere Verbundenheit mit den Alien-Wesen oder sogar die Gefühle, früher einmal als anderes Wesen inkarniert gewesen zu sein und eine besondere Aufgabe für dieses Leben zu haben. Diese seltsame Verbundenheit und das Empfinden, irgendwie zwischen den Welten zu stehen und nicht wirklich in diese Welt zu gehören, begleitet viele Abductees in ihrem Allag. Mack sprach diese Thematik nicht immer besonders offen an – sie war einfach zu komplex und die meisten hatten ja schon ein Problem mit der Existenz des Besucher-Phänomens selbst – doch das Phänomen einer möglichen „doppelten Identität“ hat ihn über alle Jahre hinweg beschäftigt. Ebenso haben ihn das Konzept der Seele und einer allgegenwärtigen geistigen Dimension stark beeinflusst.

In diesem Interview mit Robert Hieronimus aus dem Jahr 1993, das jetzt mit freundlicher Genehmigung des John E. Mack Instituts ins Deutsche übersetzt wurde, gibt er dazu einen kleinen Einblick. Zunächst kommt der hervorgehobene Teil, anschließend noch einmal das Interview in voller Länge. Neben der Erklärung seiner Hypnosetechnik und seiner Meinung zu Implantaten finde ich dabei seine Besprechung von Trauma und Transformation interessant.

Im Text wird außerdem auf Macks empfehlenswerten Aufsatz „Das Phänomen der Entführung durch UFOs: Was könnte es für die menschliche Zukunft bedeuten? verwiesen, zu dem es bereits eine deutsche Übersetzung gibt. Die deutsche Version kann man sich >hier< direkt als PDF herunterladen.

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Die Weltraum-Oma aus Nordengland: Eine Abductee-Geschichte

Entführungen und Boulevardjournalismus – das geht meist immer schief. Im vermeintlichen „Mainstream“ werden Abductees eher vorgeführt: Ihre Geschichten werden stark verkürzt und nicht selten völlig aus dem Zusammenhang zerrissen. Am Ende bleiben ein paar launige und leicht verdauliche Zeilen übrig, die ungefähr dieselbe Halbwertszeitswert wie das Wassereis besitzen, das man nebenbei am Baggersee schlürft. Für den Leser lässt sich dabei kaum unterscheiden, bei wem die Sonne mehr geknallt hat – bei dem Entführten oder bei dem Typen, der für die ganze Textsoße verantwortlich war. Im Mai 2021 machte in den britischen Blättern die folgende Schlagzeile die Runde: SPACE NAN: I’ve been abducted by aliens 50 times – people think I’m crazy but I’ve the bruises to prove it happened

Der Youtuber Ben von 401 Files wollte das Ganze nicht einfach so stehenlassen und sich ein eigenes Bild der Sache machen. Die „Weltraum-Oma“ ist Paula Smith aus Bradford, Nordengland.  Auf mich wirkt Paula aufrichtig und authentisch. Neben ihrer Aufgewühltheit ist ihr beim Erzählen der sehr ausgeprägte nordenglische Akzent anzumerken, was die Übersetzung diesmal nicht ganz einfach gemacht hat. Das Interview führt uns zu drei Erlebnissen zurück und enthüllt wie bei den meisten Abductees eine lebenslange Geschichte: Paulas allererstes bewusstes Erlebnis, ihr erste Aufeinandertreffen mit einem Grey und ihre erste Ufo-Nahbegegnung.

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UFOs und Atomwaffen: Die Entführung von Mario Woods

In den letzten Tagen ist in punkto UFOs und UAPs wieder mal eines klar geworden: Das Wissen der verschiedenen militärischen Betriebe und geheimdienstlichen Organisationen wird in Zukunft noch viel Erklärungsbedarf bereithalten. Als einer der unangenehmsten Punkte dürften sich dabei Sichtungen und Nahbegegnungen herausstellen, die in der Nähe von sensiblen und besonders gesicherten Anlagen erfolgten. Forscher wie Robert Salas und Robert Hastings haben die Aussagen etlicher Veteranen zu Zwischenfällen bei atomaren Waffenanlagen gesammelt und dokumentiert. In Robert Hastings Fall sind es laut eigener Angaben (im Jahr 2017) bislang über 160 interviewte Zeugen. Die Ereignisse beziehen sich vornehmlich auf die Zeitperioden des Kalten Kriegs, in denen es noch keine Drohnentechnologie gab. In einem dieser Fälle kam es mutmaßlich zu einer Entführung, die mit kleineren dramaturgischen Abweichungen in der Unidentified-Reihe nacherzählt wurde:

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Ex-Kampfpilotin Dietrich über das Tic Tac UFO 2004

Am 14. November 2004 kam es vor der Küste von San Diego zu einer Begegnung mit einem Flugobjekt, das als Tic Tac – UFO in die Geschichte eingehen sollte. In einer bemerkenswerten Ausgabe von 60 Minutes (CBS News) vom 16. Mai 2021 war neben Commander David Fravor erstmals die ehemalige Kampfpilotin Alex Dietrich vor der Kamera. Sie zählten damals zur Besatzung einer vierköpfigen Crew, die während eines Übungseinsatzes auf zwei Jagdflugzeuge verteilt war. Fravor näherte sich den über dem Wasser schwebenden Objekt in einer abwärtsgerichteten Spirale, worauf das Objekt die Bewegung imitierte und sich umgekehrt nach oben bewegte. Eine zweite Einsatzcrew konnte das Objekt mit einer sogenannten FLIR-Infrarotkamera (Forward-looking infrared) einfangen. Das FLIR-Video gehörte zu den Aufnahmen, die später geleakt wurden einen Beitrag zur der offiziellen UFO-Politik leisteten. Am 18. Mai wurde Alex Dietrich nochmals in der Sendung Anderson Cooper 360° (CNN) interviewt. Dank Will Bueché vom John E. Mack Institut gibt es dazu ein Transkript, das ich übersetzt habe. Die Beschreibung von Dietrich kann mit dem FLIR-Video verglichen werden:

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Aus den Randbereichen der Erfahrung: Das Konzept der Vermählung

Aus den Randbereichen der Erfahrung: Das Konzept der Vermählung

PEER’s (Dr. John Mack’s Program for Extraordinary Experience Research) Ziel, den Stimmen von Erfahrenden außerirdischer Begegnungen Gehör zu verschaffen, deren Einsichten anderenfalls ungehört bleiben oder nur von ihren engsten Angehörigen gehört werden, nimmt verschiedene Formen an. Wir haben die aufgekommenen Motive von Erfahrenen aus der ganzen Welt in mehreren Artikeln und Büchern vorgestellt, und wenn es möglich war, haben wir Erfahrene in Kontakt mit Mitgliedern der akademischen Welt, der Medien und der breiteren Öffentlichkeit gebracht, in dem Bemühen, andere zur Beschäftigung mit dem Phänomen der außerirdischen Begegnungen – und was das Phänomen für unsere Kultur bedeuten könnte – in all seiner Tiefe anzuregen.

In den späten 2000ern lud Dr. John Mack drei Erfahrene ein, ihre Geschichten bei einer kleinen privaten Zusammenkunft in Cambridge, Massachusetts zu teilen. Im Folgenden findet sich ein Transkript von einem davon; einem Mann in seinen frühen Dreißigern, der mit Dr. Mack gearbeitet hat. Er ist keiner von Dr. Macks Patienten / Klienten, aber ist als glaubwürdiger Zeuge bekannt, dessen Einsichten denen vieler Männer und Frauen ähneln, mit denen Dr. John Mack und andere PEER-Kliniker seit Beginn des Projekts 1993 gearbeitet haben. Dies war für ihn das erste Mal, dass er vor einer Gruppe über seine Erfahrungen gesprochen hat.

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Von Betroffenen für Betroffene und Interessierte des Alien-Entführungs-Phänomens