Formen der Telepathie

Beitrag von: Igura & stalker

Wir Menschen kommunizieren miteinander, indem wir die Körpersprache und die Laute (das gesprochene Wort) unseres Gegenübers wahrnehmen und ihre Bedeutung aus dem jeweiligen Kontext heraus deuten. Dabei spielen auch komplexere Faktoren – wie etwa unser kultureller Hintergrund oder unsere jeweilige soziale Prägung – eine bedeutende Rolle (dieser Zusammenhang wird am deutlichsten, wenn wir den Mitgliedern anderer Sprachräume begegnen). Nahbegegnungen mit Alien-Wesen weisen jedoch ein ganz anderes Komunikationsschema auf. Dabei scheint etwas, das wir eigentlich nur als geistige Übermittlung bzw. „Telepathie“ bezeichnen können, die natürlichste Form der Verständigung darzustellen. Selbst untereinander greifen die Alien-Wesen beinahe ausschließlich auf diese Form der Kommunikation zurück.

Telepathie wird nicht nur bei den Greys, sondern unter allen möglichen Alien-Arten wahrgenommen: Von menschlichen bis hin zu Gottesanbeter-ähnlichen Wesen als auch anderen Formen von Bedroom-Visitors, die anscheinend nicht mit dem Entführungsphänomen verbunden sind. Es gibt nur vergleichsweise wenig Beispiele für den Einsatz von Tönen oder einer Lautsprache. Aus den Erfahrungen heraus haben sich mehrere Formen der Telepathie herauskristallisiert, die sich entsprechend ihrer Einsatzweise folgendermaßen kategorisieren lassen (die Erklärungen stammen von Abductees und die meisten Erfahrungen wurden dabei mit grauen Wesen gemacht):

Bildliche Telepathie: Übermittlung von Bildern (Die Greys wenden diese Variante vor allem dann an, wenn sie etwas verdeutlichen wollen, z.B. bei Erklärungen).

Gefühls-Telepathie: Übermittlung von Gefühlen (Die Greys sind extrem zurückhaltend damit. Wenn sie es doch zulassen und der Abductee Gefühle wahrnimmt, so erscheinen sie ihm wie ein Schlag der in die Bewusstlosigkeit führen kann. Selbst wenn sie es dosieren, kann es wie ein Rausch sein… es ist schwer zu erklären, es ist gleichermaßen fantastisch und erschreckend. Diese Intensität ihrer Gefühle ist einfach unbeschreiblich stark, stärker als ein Mensch jemals selbst an Gefühlen empfinden kann).

Unterschwellige Telepathie: Gedanken werden so weitergegeben, wie sie entstehen. Diese Form der Telepathie könnte mit einer Idee verglichen werden, die plötzlich ins Bewusstsein schießt. (Die Greys scheinen sich hauptsächlich über diese Form zu verständigen. Das Tempo der Übermittlung überschreitet dabei unsere Kapazität. Wenn sie uns über ihrem normalen Denktempo etwas übermitteln würden, würden wir es nicht realisieren können. Unser Gehirn könnte die Informationen aufnehmen, aber es bräuchte seine Zeit, bis es alles verarbeitet hätte).

Sprachliche Telepathie: Diese funktioniert wie z.B. ein Telefonat. Die zu übermittelnden Worte werden zurecht gelegt und jemanden, so wie dieser es empfangen soll, in den Kopf gesetzt (Die Greys wenden diese Form der Telepathie vermutlich nur für uns an, da wir mit der unterschwelligen Telepathie wenig anfangen können).

Die Greys scheinen sich untereinander vor allem über die ersten drei Telepathieformen zu verständigen, wobei sie die bildliche Telepathie, die Gefühls-Telepathie und die unterschwellige Telepathie miteinander kombinieren.

Die Physiologie der Alien-Wesen

Es gibt nur sehr wenige Begebenheiten, in denen von „sprechenden“ Alien-Wesen die Rede ist. Dies ist umso widersprüchlicher, weil die beobachteten Wesen für gewöhnlich über einen Mund verfügen. Eine Lauterzeugung in irgendeiner Form findet dennoch nur sehr selten statt. Eine Kommunikation durch Laute ist deshalb entweder nur eingeschränkt möglich (biologischer bzw. physiologischer Grund) oder sie funktioniert zwar, wird aber zugunsten der vorteilhafteren telepathischen Kommunikationsmöglichkeit vernachlässigt.

David Jacobs merkt beispielsweise an, dass der körperliche Bau der Alien-Wesen eher zu einer telepathischen Kommunikation „passen“ würde. So verfügen die Greys zwar über einen schmalen, lippenlosen Mund, der jedoch meistens nie geöffnet wird. Ebensowenig sind eine Kaumuskulatur oder ein Kiefergelenk zu bestimmen. Muskelbewegungen im Gesichtbereich oder sonstige mimischen Äußerungen sind selten feststellbar, was den Greys ein recht maskenhaftes Aussehen verleiht. Ein Kehlkopf ist nicht zu erkennen.

Allgemein scheint es oft ein Rätsel, ob greyähnliche Wesen Zähne oder eine Zunge besitzen und trotz Vorhandensein von Mund und nasenähnlichen Löchern atmen, denn Atemgeräusche oder eine sichtbare Bewegung des Brustkorbs scheinen nicht vorhanden zu sein. Abductees verweisen jedoch darauf, bei besonderer Nähe einen Lufthauch gespürt zu haben und vergleichen dies mit einer sehr flachen, fast unmerklichen Atmung.

Entführte beschreiben öfter ein kleines Loch an der Stelle, an der sich das Ohr befinden müsste, doch es ist nicht ganz klar, in welcher Form ein Hörsinn vorhanden und wie stark er bei den Alien-Wesen ausgebildet ist. Jacobs vermerkt, dass sie Geräuschquellen erkennen und auf sie reagieren können, z.B. indem sie sich in die Richtung der Entführten drehen, wenn sie an Bord eines Raumschiffs Lärm verursachen oder es trotz der Einflussnahme der Wesen schaffen, einige Worte zu sprechen.

Andererseits können sie auf die geistigen Ausbrüche reagieren, welche die Handlungen der Entführten begleiten. Die Alien-Wesen scheinen die Gedanken der Entführten sofort aufnehmen zu können und passen ihre Handlungen gegebenenfalls darauf an. Tatsächlich ist es den Berichten nach an Bord der Raumschiffe meistens unheimlich still, was nicht zuletzt auch in der nahezu vollständigen Konzentration auf telepathische Kommunikationsvorgänge begründet liegt.

Schriftsprache versus Symbole

Auch wenn die Telepathie das vorherrschende „Medium“ zum Übertragen von Informationen zu bilden scheint, berichten Entführte manchmal über schriftliche Aufzeichnungen und symbolhaftes Material, das sich an Bord der Alien-Raumschiffe befindet. Beispielsweise sehen sie dort Dinge, die Büchern, grafischen Repräsentationen von Sachverhalten oder anderweitigen Ausdrücken sprachlicher Mittel gleichen. Es gibt auch Hinweise auf Symbole, die sich z.B. an Wänden oder Maschinen befinden. Eine grafisch-symbolhafte Schriftform würde indirekt zu einer telepthischen Kommunikation passen, da sie mit verschiedenen Bedeutungsebenen verknüpft oder aufgeladen werden kann (die aktive Zuweisung einer abstrakten Bedeutung zu einem Symbol, quasi eine „Bedeutungsaufladung“). Die zweite Möglichkeit wäre die Repräsentation eines Alphabets oder einer Lautsprache.

In manchen Berichten spielen Symbolfolgen eine Rolle, die sich die Abductees unter Anweisung der Alien-Wesen einprägen sollen. Dabei wird auch eine dimensionsübergreifende Bedeutungsaufladungen über verschiedene Ebenen hinweg angedeutet, die sich sogar über unterschiedliche Anteile des Bewusstseins erstrecken und daher eher an ein uns völlig unverständliches „Informationsband“ erinnern – mit abstrakten Symbolen als Verknüpfern und gleichzeitig Trägern dieser unterschiedlichen Schichten.

Ein zusammenfassendes Beispiel zeigt der Auszug aus folgendem Artikel von der Betroffenen mit dem Pseudonym Marie:

In der Sitzung geht es auch um die Beschreibung der Symbolmuster und ihrer möglichen Bedeutung für die Alien-Wesen. Marie erklärt, dass sie durch weitere Elemente Informationsträger in unterschiedlichen Dimensionen darstellen. Die vollständige Bedeutung ist dabei auf dem ersten Blick nicht begreifbar, sondern sozusagen in verschiedenen Schichten codiert, die jeweils unterschiedliche Teile des Bewusstseins ansprechen. Marie erwähnt dabei zum Beispiel Farb- oder Geräuschmuster.

„Q: Hast du das Gefühl, dass diese Informationsblätter einen Sinn ergeben?

A: Nein. Ich denke, dass man sich daran erinnert, wenn man es betrachtet, selbst wenn man es nicht erkennt. Ich denke, dass die Informationen im Gehirn gespeichert werden, und wenn man dann etwas zu einem späteren Zeitpunkt sieht, wird man es wissen.“

Quelle:

Zukünftige Ereignisse

 

Telepathie – Ein flexibles Werkzeug

Telepathie ist weit mehr als ein Kommunikationsmedium. Wenn man sie als Wahrnehmungs- und Ausdrucksform eines  erweiterten Bewusstseins auffasst (siehe nächster Abschnitt), ist Kommunikation nur eine Ausprägung einer geistig-mentalen Fähigkeit und damit eine Möglichkeit unter vielen.  Es gab in der Vergangenheit keine erkennbare Prozedur, die zuerst durchgeführt und kein Gerät, das aktiviert werden musste, um empfänglich und beeinflussbar für Telepathie zu sein. Allerdings scheint der geistig-mentale Aspekt für die Alien-Wesen so natürlich und fundamental zu sein, dass sie während einer Entführung als Werkzeug der Beeinflussung und Kontrolle benutzt werden kann.

Im Folgenden  gibt es ein paar typische Erscheinungen für die einzelnen Phasen einer Entführung:

Telepathische Beeinflussung / Kommunikation vor Beginn einer Begegnung

  • Spüren einer Anwesenheit / einer Art Schwere oder Druck, die sich im Raum ausbreitet, „Kribbeln“ oder Pulsieren im Kopf.
  • Innerer Drang, eine bestimmte Handlung durchzuführen, sich an einen bestimmten Ort zu begeben (der zum Beispiel immer wieder in Gedanken springt oder visualisiert wird): Ins Bett zu gehen oder aufzustehen und sich in einen anderen Teil des Hauses zu begeben, auf den Balkon / die Veranda zu gehen, aus dem Haus zu gehen, eine bestimmte Strecke zu fahren, während einer Autofahrt irgendwo anzuhalten oder eine andere Strecke zu benutzen, einen besonderen einsamen Ort aufzusuchen etc. Manchmal ist es auch die erzwungene Fokussierung auf irgendein ungewöhnliches Objekt, wie ein Licht hinter dem Fenster usw.

Diese Form der telepathischen Kommunikation kann bereits erfolgen, ohne dass die Alien-Wesen von den Entführten bzw. Besuchten wahrgenommen werden. Bereits hierbei wird die Bandbreite der unterschiedlichen Telepathie-Formen sichtbar, die dadurch an eine hypnotische Suggestion erinnern kann: Der Wille der Alien-Wesen wird als unterschwelliger Gedanke eingeschleust, mit Gefühlen oder Visualisationen verknüpft, oder nimmt je nach Stärke als wiederkehrender innerer Drang einen Teil des Bewusstseins ein.

Zu Beginn einer Entführung
  • Eine besondere Erscheinung ist der plötzliche Impuls, sich einfach umzudrehen und Schlafen zu legen, wenn eines oder mehre Wesen im nächtlichen Zimmer gesehen werden. Hinterher erscheint dieses Verhalten den Entführten als völlig unlogisch und unerklärlich.
  • Alternativ dazu die Einleitung einer körperlichen Lähmung, verbunden z.B. mit einem Prickeln im Körper, einem Druck oder ähnlichen Gefühlen.
  • Erinnerungsabbruch irgendwann während des Geschehens: Der Entführte wird stärker unter die geistig-mentale Kontrolle der Alien-Wesen gebracht. Man kann es mit einer Trance vergleichen, während der die eigene Bewusstheit in den Hintergrund gedrängt wird („Zombie“-haftes oder Schlafwandlerisches Verhalten). Durch den veränderten Bewusstseinszustand sind die Erinnerungen an das Erlebnis hinterher bruchstückhaft oder völlig vor dem normalen Alltagsbewusstsein verborgen.
  • Der Grad dieser Kontrolle ist nicht völlig perfekt und es kommt immer wieder zu kleinen Störungen im Aufbau und in der Aufrechterhaltung der Lähmung und des veränderten Bewusstseinszustands: Entführte können zwischendurch stärkere Bewusstheit oder körperliche Kontrolle erlangen, ein paar Schritte weglaufen und die Aliens gehen sogar das sehr reale Risiko ein, geschlagen oder verletzt zu werden. Die Wesen halten zunächst meistens einige Schritte „Sicherheitsabstand“ und gruppieren sich eher regungslos im Zimmer. Eine mir bekannte Anekdote eines amerikanischen Abductee handelte von einem Grey, der sich besonders im Hintergrund hielt und etwas wie Besorgnis und Vorsicht übermittelte, weil über dem Bett ein Katana-Schwert drapiert war.
  • Besonderheit: Oft werden bestimmte wiederkehrende Floskeln durch sprachliche Telepathie abgedeckt und als direkter Wortlaut eingegeben, wie die wohl berühmteste aller Alien-Aussagen: „Hab keine Angst.“
  • Es wird allgemein eine Art besondere geistige Ausstrahlung wahrgenommen, die von den Wesen ausgeht, und ihre Anwesenheit selbst über einige Entfernung spürbar macht.
  • Vorspiegelungen: Die Alien-Wesen „maskieren“ ihre äußere Erscheinung (oder andere Elemente des Entführungsablaufs wie z.B. das Raumschiff) in der Annäherungsphase ab und zu in der Wahrnehmung des Entführten, wobei häufig Assoziationen zu den Umständen der Entführung, der räumlichen Umgebung oder dem Aussehen der Greys selbst genutzt werden. Die Maskierung fluktuiert meist, wirkt irgendwie unrichtig oder fehl am Platz und bricht manchmal völlig zusammen. Der Entführte nimmt in diesem Fall die Alien-Wesen hinter dem „Trugbild“ wahr (Beispiele für Vorspiegelungen: die Greys als kleine Käuzchen, ein Raumschiff als „Krankenwagen“ mit seltsamen Lichtern).
Während einer Entführung / Auf dem Schiff
  • Die meisten telepathischen Übermittlungen bestehen aus wiederkehrenden Inhalten, die als Unterstützung des Entführungsablaufs dienen: Z.B. die Anweisung, sich irgendwo hinzusetzen oder hinzulegen oder auf Beruhigung abzielende Zusicherungen wie: „Es ist bald vorbei.“
  • Der tranceartige Zustand ist mitten unter den Alien-Wesen meistens so stark, dass Abductees mitunter auch für kurze Zeit alleine gelassen werden. Ein Aufseher überwacht meistens jedoch das Geschehen und die Wesen scheinen wachsam und fokussiert zu sein.
  • Die Alien-Wesen kommunizieren untereinander ebenfalls fast ausschließlich telepathisch und die Entführten sind dabei mitunter in der Lage, das Wesen der Kommunikation aufzufangen. Abductees sind klassischerweise unfähig zu sprechen und können mit Willenskraft nur kurze Lautäußerungen von sich geben. Ihre Gedanken können scheinbar immer von den Wesen aufgefangen werden, aber sie konzentrieren sich hauptsächlich auf die Durchführung der Prozeduren.
  • Gedankendurchforstung: Eine stärkere mentale Verbindung mit dem Entführten durch Fokussierung. Als Tranceverstärker dient dazu oft der direkte Augenkontakt, verbunden mit starker körperlicher Nähe.
  • Weiterführende Prozeduren: Ein Teil davon kann die Übermittlungen von Katastrophenszenarien betreffen, die wie ein Film vorgespielt oder direkt in den Kopf projiziert werden – Bilder von wunderschönen Naturlandschaften und ihrer Zerstörung durch den Menschen, durch Katastrophen, Kriege etc. die in den Entführten starke Emotionen auslösen. Es gibt Test- oder Ausbildungssituationen, Warnungen und Unterweisungen. Das Wissen darüber bleibt unbewusst gespeichert.
Nach der Entführung

Entführte berichten im Zeitraum nach einer Entführung oder auch einige Zeit danach über paranormale Erscheinungen in ihrer Umgebung, gesteigerte sensitive Fähigkeiten etc. Die Frage ist, ob dabei ein Zusammenhang zu der Anwesenheit der Aliens und ihrer „mentalen Aktivierung“ besteht.

Wie lässt sich Telepathie erklären?

David Jacobs schlägt die folgenden drei Szenarien vor:

  • Natürlicher Ursprung

Telepathie ist eine Art natürliche Fähigkeit, die bei uns Menschen nicht besonders ausgeprägt ist und über die wir nur manchmal im Alltag stolpern, sonst aber kaum spürbar oder wissenschaftlich signifikant nachweisbar ist.

  • Biologischer Ursprung

Es wird eine Form von biologischer, neurologischer… oder was auch immer nötiger Eingriff unternommen, um die Fähigkeit zu Telepathie herzustellen. Diese Theorie erklärt das Wesen der Telepathie als solches nicht und für einen Abductee wäre diese Fähigkeit dadurch vermutlich unkontrollierbar und immer vorhanden.

  • Technischer Ursprung

Die Aktivierung könnte durch technische Möglichkeiten in Form eines Implantats erfolgen. Auch wenn ich mir allein schon vom Stand der irdischen Technologie vorstellen kann, dass Implantate bestimmte Vorgänge im Gehirn auslösen könnten (Interpretation und Umwandlung von Hirnströmen), scheinen sie – sofern vorhanden – kaum im menschlichen Gehirn nachweisbar zu sein. Außer einem rein mechanischen Ansatz enthält diese Idee nichts über die Natur der Telepathie und Aspekte wie Fernwahrnehmung, das Abrufen und Übermitteln spezifischer Bilder und Erinnerungen usw.

Die Aliens und das Astrale

Für die Alien-Wesen scheint Telepathie etwas selbstverständliches und völlig essentielles darzustellen – die ganze Alien-Gesellschaft könnte fundamental darauf aufgebaut sein. Die Unterschiede, wie die Wesen die Welt verstehen und wahrnehmen, ist der eigentliche Graben, der uns trennt.

Wenn man Telepathie also als natürliche Eigenschaft und Wahrnehmungs- und Ausdrucksform eines  erweiterten Bewusstseins auffasst, gibt es es bereits einen Weg, um diese Möglichkeit selbst zu erfahren und zu nutzen: In Form von Außerkörperlichen Erfahrungen.

Durch einen Wechsel des Bewusstseinszustands erfolgt eine Art geistig-energetische Aktivierung. Auf diese Weise ist es möglich, andere Dimensionen der Realität erfassen, in die wir die ganze Zeit über geistig eingebunden zu sein scheinen, aber die wir im normalen Alltagszustand kaum bemerken. In diesem Zustand scheint die wahre Natur der Dinge geistig zu sein. Abgekoppelter von der materiellen Begrenzung des physischen Körpers verfügt man „plötzlich“ über ganz natürliche telepathische Fähigkeiten und kann erahnen, wie viele Möglichkeiten sich dadurch eröffnen. Die Verständigung erfolgt durch geistige Kommunikation und der Standort von jemanden kann ganz ohne Implantate bestimmt werden. Schauplätze oder Personen können aufgesucht werden, indem man an sie oder an ihr spezifisches Gefühl denkt. Tom Campbell (My Big TOE – Theorie) bezeichnete es als geistiges World Wide Web, indem alles miteinander verbunden ist.

Außerkörperliche Erfahrungen oder Astralreisen sind der beste Anhaltspunkt, den wir haben, und teilen gleichzeitig das selbe Schicksal mit Entführungserfahrungen: Sie werden von vielen Menschen erlebt und werden mit den gleichen immer wiederkehrenden Merkmalen beschrieben, aber es handelt sich um subjektive Erfahrungen – Man kann kein Alien festhalten, bis die Polizei kommt, oder irgendetwas aus einem geistigen Zustand mit herüber bringen. Außerkörperliche Zustände lassen sich jedoch trainieren und der „Normalbürger“ wird manchmal von ihnen überfallen, ohne sie korrekt deuten zu können. Telepathie ist die signifikante Verbindung zwischen beiden Phänomenen.

Alles scheint darauf hinauszulaufen, dass wir in eine höhere Realität eingebettet sind, die im Kern energetisch-geistiger Natur ist und auf die die Alien-Wesen von ihrer Evolution her stärker zugreifen können als es uns möglich ist.

Die vielen Gemeinsamkeiten und Verbindungen sprengen den Umfang dieses Artikels und sollen an anderer Stelle stärker behandelt werden. Tatsächlich findet im Moment zu meiner Überraschung allgemein ein Bewusstseinswandel statt und Organisationen wie FREE und das amerikanische Mufon befassen sich nun stärker mit: Dem menschlichen Bewusstsein.

Verständigungsprobleme und Besonderheiten
Sprechen Aliens deutsch?

Einen interessanten Zusammenhang zwischen außerkörperlichen und Entführungserfahrungen bildet dabei auch, wie sich telepathische Kommunikation überhaupt verarbeiten lässt. Der erste Anhaltspunkt ist, dass die Alien-Wesen auf die vier ganz am Anfang beschriebenen Grundarten der telepathischen Übermittlung zurückgreifen.  David Jacobs bemerkte, dass Abductees die Übermittlungen der Aliens unter Hypnose quasi erst in ihre eigene Denkstruktur übersetzen mussten. Nur wenn es floskelhaft wird, werden kurze wiederkehrende Sätze eingegeben. In den anderen Fällen sind es einfach nur unterschwellige Gedanken, Bilder und Gefühle. Die Abductees berichteten also, dass sie einen mentalen Eindruck erhielten, der sich gedanklich in ihre jeweilige Sprache übersetzte. 

Falls es sich bei Entführungen (und Alien-Begegnungen im Allgemeinen) um ein psychologisches Phänomen handeln sollte, müsste man eigentlich annehmen, dass die verschiedensten und exotischsten Formen der Kommunikation beschrieben werden sollten, gerade auch (weil es naheliegend ist) über sprachliche Laute oder vielleicht sogar über Zeichensprache. Denn wir nehmen auch automatisch an, dass wir uns mit einem fremdartigen Lebewesen aufgrund unserer Sprachbarrieren überhaupt nicht verständigen könnten. Telepathie umgeht all diese Barrieren und ist damit quasi ein universelles Esperanto.

Der Abductee als Empfänger (besser gesagt: sein Geist) schafft dabei eine Übersetzungsleistung, die auf seinen eigenen Erfahrungen und Denkmustern beruht – dasselbe geschieht umgekehrt bei den Alien-Wesen. Wir tragen quasi eine individuelle Übersetzungsmatrix in uns, die Worte in Gedanken und Gedanken in Worte übertragen kann. In unterschwelliger Telepathie sind wir unbewusste Meister, da sich Absichten und Emotionen in Form von Verbildlichungen von Handlungen, damit verbundenen Gefühlen, weiterführenden Gedanken und Assoziationen etc. (= Gedankenpakete) bereits schon gebildet haben, bevor wir überhaupt die Worte in unserem Geist formen.

Greys benutzen unterschwellige Telepathie um ein Vielfaches verstärkt und übermitteln bei komplexen Botschaften sogar größere Gedankenpakete, die von uns erst langsam verarbeitet werden müssen. Telepathie ist geistig, nicht wörtlich. Die Übermittlung von Worten und der Gebrauch einer Sprache ist eigentlich nicht notwendig. Selbst eine Emotion ruft in uns bestimmte spezifische Gefühle hervor, die wir irgendwie erfassen können.

Übersetzungsprobleme

Schwierigkeiten können entstehen durch:

  • Übersetzung in Worte

Die Essenz und das Wesen einer telepathischen Übertragung wird erfasst, aber Worte sind oft zu eindimensional und können die ganze Bandbreite und Komplexität meist nicht abbilden. Die Wiedergabe einer Übermittlung, eines Gesprächs etc. ist daher häufig mit kleinen Unsicherheiten und Ungenauigkeiten verbunden. Das trifft insbesondere auf Protokolle von Hypnosesitzungen zu. Meist werden dabei Aussagen wie „… oder so was in der Art“, „… um es irgendwie mit Worten zu beschreiben…“ usw. gebraucht.

  • Trennung von Gedanken

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor kann dabei in der Verwechslung von Gedankensträngen bestehen – für den Abductee ist es manchmal ein Problem zu unterscheiden, ob die Gedanken aus seinem eigenen Kopf stammen oder aus den unterschwelligen Gedanken der Aliens bestehen. Was im obigen Beispiel der Trichter ist, ist hier der Mixtopf.

  • Was uns unterscheidet

Das, was uns gegenseitig Probleme bereiten könnte, sind Kommunikationsschwierigkeiten durch unterschiedliche Erfahrungen und Kontexte. Es ist nicht ganz klar, was uns außer einem anderen Planeten trennt, aber wir sind uns aus unheimlichen Gründen ähnlicher, als wir es vermuten würden. Wir sind biologische Lebewesen mit großen Gemeinsamkeiten in unserer äußeren Gestalt und vermutlich teilen wir auch viele Grundbedürfnisse. Das Rad wurde nicht neu erfunden und die Einrichtungsgegenstände auf den Schiffen sind mit unseren alltäglichen Gebrauchsgegenständen nahezu identisch.

Man könnte viele tausend kleine Punkte anführen: Ist ein Baum für die Alien-Wesen etwas anderes als für uns, verstehen sie die Bedeutung eines Eisbechers, und wie wirkt eine ausgestreckte Hand auf sie? David Jacobs erwähnte in „Geheimes Leben“ die Geschichte, dass den Greys die Bedeutung eines Tattoos unklar zu sein schien und sie durch Gedankendurchforstung herauszufinden versuchten. Letztendlich landen wir mit der Telepathie an einem Punkt: Wir verstehen uns irgendwie, und die Alien-Wesen sitzen dabei am längeren Hebel. Bildliche Telepathie ist dabei einfach und wirkungsvoll: Eine Handlung oder Anweisung kann z.B. gezeigt werden. Die Alien-Wesen können auf die Erinnerungen eines Entführten zugreifen und Erlebnisse abrufen.

Was uns fundamental trennen könnte, wären wahrscheinlich biologische Unterschiede und eine andere Wahrnehmung der Welt, die bei uns mehr auf unseren Sinneswahrnehmungen des materiellen 3D-Raums beruht, während die Alien-Wesen einen Sinn nutzen, der bei uns verkümmert ist.

Die Big TOE-Theorie setzt an diesem Punkt an und schlägt indirekt vor, dass wir durch durch die Natur des Bewusstseins ein bestimmtes Grund-Set teilen. Falls der wahre Kern der Dinge geistigen Ursprungs sind, müssten wir in ein größeres Ganzes eingebettet und mit bestimmten Grundstrukturen von ihm ausgestattet sein, die zumindest als mögliches Potenzial in uns existieren und durch unsere Weiterentwicklung erfahren werden können. Ob wir einem Wesen im astralen Bereich begegegnen oder einem Alien, der sich seiner geistigen Natur bewusster ist, würde daher keine fundamentalen Unterschiede bereithalten und uns immer Ähnlichkeiten erkennen lassen – sogar in unseren Emotionen. Wir entdecken immer etwas von unseren Eigenschaften in anderen wieder – wenn vielleicht auch stark rudimentär oder anders angelegt. Jedes lebendige Wesen besitzt eine Art Bewusstsein, weil Bewusstsein eigentlich das Medium ist, in dem wir alle schwimmen und gleichzeitig ein eigenständiger Teil sind.

Auf etwas weniger abstrakter Ebene schlägt die Archetypentheorie ein bestimmtes Grund-Set vor, das im kollektiven Bewusstsein vorhanden ist. Es gibt noch weitere Abwandlungen dieser Ideen und letztendlich sind alles nur Gedankenspiele – Vielleicht ist es besser, bestimmte Dinge einfach hinzunehmen, weil wir vermutlich nie an eine sichere Lösung gelangen werden.

Alien-Emotionen und Innenleben

Das, was uns unterscheidet, führt zumindest zu einem dramatischen Mißverständnis: Während unsere Interaktionen nach außen gerichtet sind und eine materielle Entsprechung brauchen (und sei es nur durch Gesten oder symbolische Handlungen), wirken die Alien-Wesen emotionslos und starr. Wir sind darauf angewiesen, unser Innenleben nach außen zu kehren und uns anderen verständlich zu machen. Daher benutzen wir auch unseren Körper als Verlängerung unserer Kommunikation und Gefühle. Kulturelle Prägungen weisen bestimmten Bewegungen sogar unterschiedliche Codes und Bedeutungen zu. Emotionen haben eine hohe Bedeutung für uns.

Wir können sogar das äußere Verhalten von Tieren mehr oder weniger gut  mit ihrem Befinden und ihren möglichen Handlungen in Verbindung bringen. Wenn sich äußere Anhaltspunkte wie z.B. mimische Äußerungen verringern, haben wir damit unsere Probleme. So stiegen beispielsweise Bärenangriffe in freier Natur, weil Touristen die Körpersprache von Bären nur eingeschränkt ablesen konnten und sich ihnen im Glauben an ihre Gutmütigkeit zu stark näherten. Sind Körpersprache oder Lautäußerungen nur noch rudimentär oder gar nicht mehr vorhanden, wirkt ein Lebewesen auf uns mechanisch und roboterhaft, sogar unheimlich oder angsteinflößend, und wir sprechen ihm gerne jegliche Form von Intelligenz ab (wie es z.B. bei Amphibien oder Insekten der Fall ist).

Mir ist aufgefallen, dass Greys in Diskussionen oft auf die gleiche Stufe gestellt werden und es lässt sich auch nicht abstreiten, dass sie durch ihr Verhalten und ihr Auftreten diesen Effekt in uns hervorrufen. Wir beobachten jedoch wahrscheinlich ein Grundphänomen, das jedem telepathischen Lebewesen zu eigen sein dürfte: Ihre Kommunikationsvorgänge verlaufen über ihr Innenleben. Eine Körpersprache, sichtbare äußere Emotionen und Faktoren wie Mimik und Gestik erfüllen keinen besonderen Sinn und Zweck oder sind sogar biologisch zurückgebildet. Umgekehrt verstehen sie wahrscheinlich viele unserer Eigenarten nicht und finden sie sogar überflüssig oder lästig.

Das Innenleben eines Greys dürfte weitaus kontrollierter, strukturierter und effizienter geregelt sein, während unseres eher chaotisch und widersprüchlich auf sie wirkt. In einer telepathischen Gesellschaft gäbe es laut David Jacobs zwei Grundmöglichkeiten:

  • Jeder Gedanke kann prinzipiell von jedem anderen Alien aufgefangen werden (totale Telepathie). Kommunikation könnte sich über mehrere Ebenen hinweg erstrecken und ein einzelnes Alien wäre vermutlich in der Lage, sich auf eine oder mehrere Kommunikationsebenen einzustellen, an denen es Interesse hat.
  • Eingeschränkte oder individuelle Telepathie: Ein Alien-Wesen kann aussuchen, welche Gedanken oder Inhalte es für andere bereitstellt oder kann mehrere gedankliche Unterhaltungen gleichzeitig führen, die nur von bestimmten Wesen aufgefangen werden können. Das wäre quasi mentales Multitasking und Prozessoring – und für uns als Menschen völlig unvorstellbar.

Jacobs beschreibt dazu den Berichts eines Abductees, der einige Begegnungen mit einem menschlichen Hybriden gehabt hat. Während dieser Begegnungen kam es zu Unterhaltungen, die sprachlich und auf telepathischem Wege erfolgten:

„Er sagte dass er Gespräche über mehrere Themen zur selben Zeit führen konnte. Während er etwas langwieriges wie Basketball-Regeln erklärte, konnte der Hybride beinahe augenblicklich das Spiel verstehen, einfach nur indem er die Regionen im Gehirn des Entführten anzapfte, die diese Information enthielten. Somit konnte die Kommunikation schnell voranschreiten, ohne die Zeit für lange Erklärungen aufbringen zu müssen. Und die Unterhaltung kann auf einer tieferen Ebene mit weniger oberflächlicher Kommunikation erfolgen.“

https://www.ufoabduction.com/telepathy13.htm

Eines der gängigen Phänome ist, dass Alien-Wesen zwar direkt auf unsere Gedanken aufmerksam werden können, aber wir umgekehrt nicht dazu in der Lage sind, ihre eigenen privaten Gedanken aufzufangen, sofern sie nicht aktiv Inhalte für uns freigeben. Einige Beobachtungen sprechen tatsächlich für Möglichkeit 2, was ihnen eine Art Privatsphäre und Individualität sichern würde. Tatsächlich beschreiben Entführte häufig, die Individualität eines Wesens auszumachen oder erspüren zu können. Zusätzlich werden nicht selten individuelle Gefühle von positiven oder negativen Charakter übermittelt – über die ganze Palette von Konfusion und Belustigung, Freundlichkeit und Einfühlsamkeit bis Ungeduld oder Ärger. Manche berichten dabei gar über leichte mimische Äußerungen – wenn sie wollten, könnten sie wahrscheinlich doch ein wenig…

Zum Abschluss: Kommunikation mit einem Alien

Der Artikel befasst sich mit Grundgedanken zur Telepathie – das, was die Aliens genau sagen oder auch nicht, wird das Thema eines anderen Textes sein.

Am Ende kann man all diese Tipps nutzen und zu möglichen Kommunikationsempfehlungen zusammenfassen – falls sich die Gelegenheit ergibt und die Alien-Wesen gewillt sind, sich darauf einzulassen.

Aus der Rubrik: „Man kann den Spieß auch umdrehen – Tipps für eine erfolgreiche Mensch-zu-Alien-Kommunikation“:

  • Beruhigen der Panik und allzu großer Gefühle und Emotionen: Ein unkontrolliertes „Inneres Anschreien“ scheint eher auf taube Ohren zu stoßen
  • Fokussierte Gedanken: Gedankliche Konzentration auf eine bestimmte Frage, möglicherweise gedankliche Konzentration auf eines der Alien-Wesen oder seine spezifische Ausstrahlung
  • Übermitteln von Bildern oder Bilderfolgen
  • Telepathie hat auch eine Fernwirkung…

 

Zusätzliche Quellen:

Telepathy and Emotion in Alien Society by David M. Jacobs, © 2004

https://www.ufoabduction.com/telepathy1.htm

Von Betroffenen für Betroffene und Interessierte des Alien-Entführungs-Phänomens