Der Junge der gegen die Greys kämpfte

Teil 4: Der Junge, der gegen die Greys kämpfte

Aufschrecken. Mein Herz, gerade noch ganz ruhig, pumpt sofort bis zum Anschlag. Sie sind wieder da. Die Stimmen, die Wesen, die durch die Tür kommen. Meistens erstarre ich einfach direkt dort, wo ich mich befinde. Ich lasse sogar meinen Blick erstarren und schaue einfach geradeaus. Ich kann mich zwar bewegen, aber ich will es nicht. Ich will unsichtbar für sie werden. Ich weiß, dass es wieder nichts nützen wird, aber ich will diese letzte Hoffnung nicht verlieren. Die Wesen kommen an mein Bett, sind ganz nah, und das eine beugt sich über mich. Ich bin gezwungen, aus meiner Starre auszubrechen. Ich bewege meine Augen in seine Richtung und versuche mich von ihm wegzuwinden.

Das war nur eines meiner typischen Erlebnisse – und ein Muster unter vielen. Ich stellte mich tot, wenn sie kamen, oder hielt einfach in meinen Bewegungen inne, sobald sie das Zimmer erreicht hatten, selbst wenn das hieß, dass sie mich dabei sehen konnten und ich sie sehen musste. Vielleicht, so hoffte ich, würden sie mich nicht bemerken und einfach wieder weggehen. Oft machte ich dabei die Augen zu, weil ich es einfach nicht ertragen konnte, sie zu sehen.

Ich hatte schnell gelernt, dass diese Wesen nur wegen mir kamen. Sie kamen mit einer gewissen Selbstverständlichkeit und wollten, dass ich mit ihnen mitging. Schon bevor die Wesen überhaupt mein Zimmer betraten, lag ihr Fokus allein auf mir. Sie kamen herein und schauten mich an. Sie kamen auf mein Bett zu und sprachen mich an. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass die Wesen – oder eines von ihnen – kurz am Bett meines Bruders Halt machten, um nach dem Rechten zu sehen. Ausgenommen davon kümmerten sie sich nicht weiter um seine Anwesenheit. Da er nie auf meine Rufe reagierte, schien er sich in einer Art Bewusstlosigkeit oder Tiefschlaf zu befinden.

Anders als bei manchen anderen Berichten war ich selbst während dieser Momente nie gelähmt. Ich hatte nach wie vor die vollständige Kontrolle über alle meine körperlichen Funktionen und konnte mich frei bewegen. Im Gegensatz zu meinem Bruder und meinen Eltern war ich nicht nur völlig klar und hell wach – ich war sogar wacher als wach und klarer als klar. Die Angst und das Adrenalin durchströmten jede Faser meines Körpers und schärften meine Sinne ins Unermessliche.

Aufschrecken. Alles zu spät. Ich wollte mich noch schnell zur Wand umwerfen, damit ich sie nicht sehen muss, aber sie sind schon im Raum. Ich war schon mitten in der Bewegung. Mein Körper ist aufgerichtet im Bett. Unbeschreibliche Angst. Ich fühle mich so schutzlos.

Eine andere Variation bestand darin, mich schnell so weit im Bett herumzuwerfen, dass ich mit dem Gesicht nicht in ihre Richtung schauen musste oder möglichst eng an der angrenzenden Zimmerwand lag, um Distanz zu ihnen aufzubauen. Für mich war das eigentlich der beste Fall. Die Wand bot mir eine Art psychologischen Schutz. So lag ich da, während ich meinen Atem kaum noch kontrollieren konnte, und lauschte in den Raum hinein. Ich hörte, wie sie sich dem Bett näherten.

Eine zeitlang ging das immer so weiter. Manchmal schienen sie fast jede Nacht zu kommen. Mein Körper war für das Eintreffen der Wesen und die Stimmung, die sie mit sich brachten, sensibler geworden, selbst wenn ich mich gerade in tiefen Schlaf befand. Er sendete mir ein Notsignal und durchflutete mich im nächsten Moment mit Adrenalin. Ich erwachte mitten in der Katastrophe, die mir nur noch wenige Sekunden Zeit ließ, um auf sie zu reagieren. 

Aufschrecken. Mein Herz hämmert. Ich schlüpfe unter die Bettdecke und höre sie angespannt kommen. Wenn ich ganz still bleibe, gehen sie vielleicht einfach wieder.

Über die Jahre schlich sich eine neue Dynamik ein. Ich wurde langsam älter. Ich war es leid, nachts von ihnen aufgeschreckt zu werden. Ich fand sie gruselig und wollte sie nicht ansehen. Ich wollte nicht, dass sie mich berührten. Ich wollte nicht wieder mit zu ihnen. Ich hatte Angst vor ihrer sonderbaren Ausstrahlung, die auf meinen ganzen Körper überging, wenn sie bei mir waren.

Eines Nachts entschied ich mich instinktiv für eine folgenschwere Variation: Ich warf die Bettdecke über mich. Ich hatte das schon zuvor getan, aber zu meinem Entsetzen war daraufhin die Decke von  meinem Körper gezogen worden. Diesmal stellte ich mich darauf ein und hielt die Decke seitlich ein Stück fest. Ich fühlte, dass einer von ihnen nach der Decke griff und daran zog. Ich konnte sie noch einige Sekunden lang festhalten, ehe sie mir aus den Händen glitt. Die Decke war weg, das Chaos brach über mich herein. Doch nun hatte ich etwas Neues entdeckt, das mir kurzzeitig Hoffnung verlieh, und ich gab nicht auf.

Ich begann eine ganz eigene Technik zu entwickeln. Und so passierte einige Zeit lang etwas Neues. Es gelang mir, die Wesen aus der Fassung zu bringen und den sonst so selbstverständlichen Ablauf der Entführung erheblich zu stören. Mir wurde dadurch bewusst, dass die Wesen nicht allmächtig zu sein schienen, und lernte eine Art ungelenke, “menschliche” Seite an ihnen kennen. Diese neue Erkenntnis war mit einem hohen Preis verbunden. Dank meiner neuen Taktik konnte ich das Unvermeidliche jetzt um ein paar Minuten herauszögern. Gleichzeitig verfiel ich durch das bewusste Miterleben der Ereignisse in eine Art Angstrausch. Ich habe sehr intensive Erinnerungen zurückbehalten, die mir noch viele Jahre später zu schaffen machen sollten.

Meine Nächte waren von nun an auf die folgende Taktik ausgerichtet, die ich irgendwann völlig reflexhaft ausführen konnte:

Nächtliches Aufschrecken aus dem Schlaf. Fußgeräusche aus der Wohnung, die sich schnell meinem Zimmer nähern. Ich packe meine Bettdecke, werfe sie ein Stück über mich, damit sie möglichst weit ausgebreitet ist. Die Decke fliegt auf mich herab, gleichzeitig schlage ich die Außenenden nach einem bestimmten Schema um und ziehe sie ein Stück nach innen. Ich werfe meine Füße auf das untere Ende der Decke. Ohne die Beine funktionierte es eigentlich nicht – das war schon die halbe Miete. Mein Kopf sollte nach Möglichkeit auf dem oberen Teil der Decke liegen, was meistens der schwierigste Part war, denn ich konnte mich nicht auf alles gleichzeitig konzentrieren. Am einfachsten war es, die seitlichen Ränder der Decke mit meinen beiden Armen nach innen zu schieben und unter meinen Körper zu verstauen.

All das musste in Sekundenbruchteilen geschehen, weil ich wusste, dass „sie“ schnell durch die Wohnung kamen und gleich bei mir im Zimmer sein würden. Viel mehr Zeit blieb mir nicht. Es klappte dadurch nicht immer, aber doch oft genug, und manchmal erwischte ich zwischendurch einen Moment, um die Lage der Decke schnell noch etwas nachzubessern.

Ich sah nun aus wie eine Mumie – völlig unter meiner Bettdecke verschanzt. Die seitlichen Enden der Decke waren fest unter meinem Körper fixiert. Die Wesen standen direkt vor meinem Bett.

Dann hörte ich ihre Stimmen und spürte ihre Hände.

Einer von ihnen, der mittlere, fing meistens an, fasste an die Decke und zog. Ich hielt die Decke meistens unter meinem Körper fest, und der Zug konnte nicht viel ausrichten, bis der nächste von ihnen anfing, an der Decke zu ziehen. Sie gruppierten sich in einer bestimmten Ordnung. Einer stand in der Mitte und die beiden anderen standen jeweils am oberen und am unteren Ende des Bettes. Am Anfang begannen sie recht zaghaft, dann stimmte der nächste ein. Manchmal versuchten sie mich zu überrumpeln, indem sie aus verschiedenen Richtungen zogen. Zwischendurch nahm ich immer wieder den Versuch einer Kommunikation wahr.

Ihre Stimmen hatte einen Klang, der mich an die Stille unter Wasser erinnerte, an die abgeschnittene Welt, die entsteht, wenn man mit dem Kopf in der Badewanne untertaucht. Wenn parallel dazu jemand im Raum stand und etwas sprach, führte es zu einem ganz ähnlichen Effekt. Ungefähr so würde ich die “Stimmen” der Wesen beschreiben. Stimmen, die unheimlich präsent und entrückt waren. Leicht hallend und dröhnend, aber auch monoton und gedämpft, als kämen sie aus weiter Ferne. Gleichzeitig waren ihre Worte so klar und so unglaublich nah wie ein Bohrer, der sich einen in den Kopf frisst. Ich verspürte eine Art Ziehen in meinem Kopf, eine Art geistige Anregung, und realisierte, dass die Stimmen der Wesen in meinem Kopf waren. Ich reagierte instinktiv. Ich packte irendwas in meinem Geist und setzte es ihnen entgegen, schleuderte etwas zu ihnen zurück. Ich machte komplett dicht und begann nach ihnen zu treten.

Ich spürte ihre Hände, die an die Decke griffen und wehrte sie sofort mit einem Tritt ab.Ich konnte ihre Handflächen fühlen. Ich stöhnte entsetzt auf, wenn mein Tritt zu heftig war und sich die Bettdecke dadurch so stark anhob, dass ich ihre Körper vor meinem Bett stehen sah. Ich musste es außerdem irgendwie schaffen, die Bettdecke festzuhalten, weil die Wesen weiter daran zu ziehen versuchten. Die Angst in diesen Momenten war unbeschreiblich. Ich war wie ein Tier, das man in die Ecke gedrängt hatte. Für mich existierte nur Flucht oder Stirb.

Die Wesen hatten sichtlich Schwierigkeiten, an mich heranzukommen, und versuchten es weiter mit ihrer ganz eigenen, sehr eigentümlichen Strategie. Beispielsweise griff eines der Wesen an die Decke und zog dabei ziemlich stark. Ich musste die Bettdecke an diesen Stellen festhalten und dabei manchmal all meine Kraft aufbringen, damit sie mir nicht aus den Händen glitt. Währenddessen griff ein anderes Wesen an einer anderen Stelle zu. Die Decke mit dem ganzen Körper festzuhalten und gleichzeitig die Fixierung aufrechtzuerhalten war für mich sehr anstrengend. Wenn ich an einer Stelle zutrat, hob sich mein Körper ein Stück, und die Decke konnte mir woanders entgleiten.

Zwischendurch gab es schreckliche Pausen, in denen plötzlich gar nichts mehr geschah. Ich wartete angstvoll darauf, was als nächstes passieren würde, wo sie als nächstes zugreifen würden, und trat dann wie wild in diese Richtung. Ich stand unter einem fatalen Zeitlimit, das meine Bemühungen bald zunichte machen würde. Unter der Decke wurde schnell die Luft knapp. Gleichzeitig wurde es sehr warm. Panik, Herzschlag, schneller, stechender Atem. Ich gelangte an den Punkt, an dem ich etwas höher treten musste, um eine kurze Öffnung zu schaffen und etwas Sauerstoff herein zu lassen. Ich drohte zu ersticken und machte dennoch weiter.

Irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich war zu erschöpft und konnte nur noch aufgeben. Einige Male gelang es ihnen, diesen seltsamen Kampf für sich zu entscheiden und mir die Decke zu entreißen. In diesen Momenten war ich tatsächlich froh, dass alles „vorbei war“. Sie erreichten mich, das wohlbekannte Gefühl stieg in meinem Körper auf, und ich dämmerte weg. Mit diesem Wegdämmern fiel alles von mir ab. Es war, als würde man in eine neue, warme Decke eingehüllt. Zusammen mit meinem Bewusstsein schwanden meine Panik, mein Herzklopfen, mein Atem.

Diese Erlebnisse dauerten bis etwa in das Alter von 10 Jahren an. Mit dem Treten habe ich vielleicht im Alter von 7-8 Jahren begonnen. Es kamen nun jedes Mal drei Wesen, wobei das erste Wesen ein wiederkehrendes Element bildete und eine dominantere Rolle einnahm, während sich die anderen beiden etwas im Hintergrund hielten. Ich vermute, dass die restlichen Wesen immer die gleichen waren, aber sie blieben mir nicht genauso stark in Erinnerung. Ich gab es irgendwann auf und achtete in den folgenden Jahren bewusst und unbewusst darauf, auf meiner linken Seit und mit meinem Kopf nahe der Wand zu schlafen. Bis heute hat diese Einschlafposition eine beruhigende Wirkung auf mich. Ich nutze sie, wenn ich Einschlafprobleme habe und habe erst in neuerer Zeit herausgefunden, dass sich das Schlafen auf der linken Seite positiv auf einige Körperfunktionen auswirkt. Am Ende hatte die Sache also doch noch etwas Gutes (Achtung: Abductee-Galgenhumor!).

Ich kann nicht genau sagen, warum sich die Erfahrungen damals in eine so extreme Richtung „verfahren“ haben. Ich habe viel Zeit damit verbracht, meine Erinnerung durchzugehen und für mich selbst zu verarbeiten. Sie zählen zu meinen intensivsten und gleichzeitig zu traumatischten Erinnerungen.

Heute weiß ich, dass dieses offene Auftreten der Wesen gegenüber Kindern nicht selten ist. Bei einigen Kindern mag diese Vorgehensweise sogar funktionieren. Im besten Fall fürchten sie sich nicht einmal vor den Wesen, sondern sehen die Erlebnisse eher als ein großes Abenteuer. Ich selbst konnte diese unschuldig-kindliche Faszination nie aufbringen. Ich wusste schließlich ganz genau, dass sie mich an ihren Ort bringen würden, der mir nicht gefiel.

Da ich nicht alle Teile des Puzzles kenne, kann ich nur viele Fragen an sie stellen: War es berechtigt von mir gewesen, mich gegen sie gewehrt zu haben? Oder wäre bei genaueren Hinsehen alles gar nicht so schlimm gewesen – ähnlich wie bei einem Arzt- oder einem Schulbesuch? Hat meine extreme Angst mich blind und unzugänglich werden lassen? Meine Angst verselbständigte sich und wurde irgendwann zum Automatismus. Die Angst und das Trauma machen es mir bis heute schwer, mich an die genauen Worte der Wesen zu erinnern. Intuitiv schirmte ich mich geistig so stark ab, dass nichts mehr zu mir durchdrang. Abgesehen davon wollte ich ihre Stimmen auch nicht hören, weil sie mir nur noch mehr Angst machten. Einige der Aussagen bezogen sich darauf, dass ich mit ihnen mitkommen und ruhig bleiben sollte. Durch die Panik verzerrte sich meine Wahrnehmung. Aufgrund mancher Erinnerungen glaubte ich zunächst, dass mich eines der Wesen anschrie. Später wurde mir klar, dass ich die seltsam dröhnenden, monotonen Stimmen nur in meinem Kopf hörte. 

Warum konnte ich mich überhaupt bewegen? Waren sie nicht in der Lage, mich unter Kontrolle zu bringen? Wuchs ihnen die Situation selbst über den Kopf? Oder glaubten sie ganz einfach daran, dass ihre Vorgehensweise die Beste wäre, und hielten weiter stur daran fest? Schaukelte sich die Lage durch die unterschiedlichsten Elemente mehr und mehr auf und entwickelte sich irgendwann selbst zu einem eingespielten Automatismus?

Ich vermute, dass ich mich irgendwann zu stark und zu heftig gegen die Wesen zur Wehr setzte. Dadurch fiel es ihnen schwer, überhaupt noch an mich heranzukommen. Sie müssen einiges an Schlägen und Tritten von mir eingesteckt haben. Oft genug traf ich auf ihre Hände und auf ihre Oberkörper. Ich hatte den Eindruck, dass sie am Ende versuchten, noch schneller zu meinem Zimmer zu gelangen. Ich hörte, wie sie schneller den Flur entlanggingen und ihre Schritte einen größeren Laut erzeugten. Es kam mir wie ein Überrumpelungsversuch vor, bei dem es darauf ankam, wer der Schnellere war. Manchmal war ich dabei zu langsam. Dann lag ich beispielsweise auf dem Rücken, wusste dass es längst zu spät war und wollte mich in ihrer Anwesenheit auch nicht mehr bewegen, stellte mich tot oder schloss einfach die Augen. Das führte zu den etlichen Variationen, an die ich mich bis heute erinnern kann. Wieviele Erlebnisse dieser Art hatte es noch gegeben, und davon abgesehen – sollte ich mich überhaupt an all das erinnern? Ich war schon immer hartnäckig und findig darin gewesen, die Erinnerungen an sie zu bewahren. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, es in diesem Fall nicht zu tun.

Aus der heutigen Sicht muss ich ihnen etwas zugute halten. Ein Mensch mit schlechten Absichten, der ein Kind überwältigen wollte, hätte irgendwann wahrscheinlich einfach auf das Bündel unter der Decke eingeschlagen. So etwas in der Art taten sie nicht, obwohl sie dadurch eine Menge Prügel von mir einstecken mussten. Stattdessen legten sie eine der Grey-typischen Eigenarten zutage, die man bei ihnen des Öfteren beobachten kann: Ihre Hartnäckigkeit. Sie machten einfach weiter hörten nicht auf, bis sie irgendwann an ihr Ziel kamen. Ich kann mich an keine gewaltsamen Handlungen oder Brutalitäten von ihrer Seite erinnern. Bei meinen Recherchen zeigte sich, dass dieses Vorgehen allgemeingültig zu sein scheint, selbst wenn die Wesen angegriffen werden.

Mir tut es allgemein leid, dass sich die damalige Situation so stark verfahren hat – leid für mich selbst und leid für die Wesen. Von Zeit zu Zeit kann ich nicht anders, als diese alten Wunden wieder zu besuchen. Ich gehe meine Erinnerungen durch und durchlebe die intensive Realität dieser Geschehnisse erneut. Wenn ich die Position der Wesen dazu beschreiben sollte, läge sie wohl darin, dass ich ich geistig schon lange weiter gezogen bin und mich nicht im Leid der fernen Vergangenheit suhlen sollte. Heute liegt eine große Distanz und viel Heilung zwischen diesen Ereignissen. Eines Tages war ich so weit, mich gedanklich bei “ihnen” entschuldigen zu können. 

Aber zurück im Damals, im Alter von 6, 7, 8, 9, 10 Jahren, wurden meine Ängste mehr und mehr zu einem zentralen Thema, und so blieb ich fortan der Junge, der gegen die Greys kämpfte. Durch das Trauma veränderte sich mein Leben, und auch meine Erlebnisse gingen langsam in eine neue Phase über. Veränderungen lagen in der Luft.

Grafik: Teilweise erstellt mit künstlicher Intelligenz von Microsoft Bing

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