Zeuge der Entführung

Beitrag von: stalker

S. war eine der ersten weiblichen Entführten, die vor einiger Zeit zu uns gestoßen ist. Seitdem stehen wir hin und wieder miteinander in Kontakt, obwohl sie beruflich und familiär oft ziemlich eingespannt ist. Trotz der Tatsache, dass wir eigentlich nicht ganz so weit voneinander entfernt wohnen, hat es mit einem Treffen bis jetzt noch nicht geklappt. Es gab ein Erlebnis, das mich immer sehr beeindruckt hat und ich freue mich, es jetzt an dieser Stelle veröffentlichen zu können. Das Besondere daran ist etwas, das uns bei vielen Entführungs- und Besuchererlebnissen fehlt: Ein Zeuge, der Teile des Geschehens mitbekommen hat. Auf die Zeugenproblematik werde ich im weiteren Verlauf der Falldiskussion noch etwas näher eingehen. Nun lassen wir aber S. selbst zu Wort kommen und das Ereignis berichten, das sich im Sommer des Jahres 1997 ereignet hat:

Im August 1996 fing alles mit einer hautnahen UFO-Sichtung an, das so hautnah war, dass ich 3 Tage lang voll krank war, verstrahlt. Dann ein Jahr später flog ich mit meinem Mann nach Sri Lanka, hierzu kaufte ich mir erstmals ein Entführungs-Buch – von Hopkins – und just in diesem Urlaub – ich hatte das Buch noch net mal gelesen, bis auf die ersten paar Seiten, erlebte ich meine erste bewußte Entführung. In deiner Nacht im Hotelzimmer standen 2 Kaputzenwesen an meinem Bett . Einer rechts von mir und einer neben meinem schlafenden Mann. Ich bemerkte die Änderung im Raum und wachte auf. Angst kroch in mir empor. Ich wusste nicht was los war, hatte aber Todesangst in den Gliedern stecken, ich war direkt steif vor Angst. Nur meine Augen konnte ich öffnen. Ich lag meinem Mann zugewandt und merkte dass jemand besser gesagt etwas neben mir stand, dass ich anfangs nicht erkennen konnte. Ich sah jedoch die Kaputzengestalt neben meinem Mann stehen und wusste, neben mir steht auch einer. Ich traute mich kaum schnaufen, ich kannte diese seltsame Situation von früher, aber nur im tiefsten Innersten wusste ich, was nun abging. Sie zogen mich rücklings aus dem Bett. Zeitlupenartig wurde ich nach unten gezogen ich hatte die Hände nach oben gestreckt und wanderte langsam auf dem Bauch liegend nach unten ans Bettende. Alles war so seltsam anders im Raum, selbst mein Schreien war nicht zu hören im Raum obwohl ich 3 – 4 x „Schatz“ aus voller Kehle zu meinem Mann rief, ich hatte Panik und hoffte er würde mir helfen. Doch ich nahm keinen Ton wahr. Nur meine Kehle brannte vom schreien. Mein Mann wachte trotzdem kurz auf, hob seinen Kopf an und sah zu mir herunter, doch das Wesen, dass neben ihm stand, hob den Arm über den Kopf meines Mannes und befahl ihm vermutlich mit dieser Gestik sich wieder schlafen zu legen, was mein Mann auch prompt tat. Er legte sich sogleich wieder schlafen. In diesem Moment wusste ich, ich war alleine und verloren, ich merkte nur noch wie ich irgendwie nach oben gezogen wurde und es fühlte sich an wie ein Fallen, eben nur nach oben in die Luft. Dann folgte ein Blackout. Im scheinbar nächsten Moment lag ich aufrecht sitzend wieder in meinem Hotelbett neben meinem immernoch tief schlafenden Mann. Und hellwach, wie plötzlich dort „abgesetzt“.
Ich weckte sogleich meinen Gatten und erzählte ihm von meinem Erlebnis. Er war ebenso fertig und aufgewühlt wie ich, denn er hatte sein kurzes Erwachen während meiner Entführung bewusst miterlebt und hatte die Situation voll erlebt. Ich hatte also einen Zeugen für meine Entführung. Das war für mich seinerzeit sehr wichtig, denn ich zweifelte an meinem Verstand. Vor allem kann man einen Traum, nicht gleichzeitig erleben, es war also real gewesen.


Diskussion

Als eines der ersten Dinge fiel mir der Zusammenhang zwischen dem von S. gekauften Buch und dem wenig später stattfindenden Entführungserlebnis auf. Manche könnten auf die Idee kommen, dass die Ereignisse durch die Lektüre des Buches stimuliert wurden und quasi nur in ihrem Kopf stattgefunden haben. Dieses Szenario ist jedoch deshalb unwahrscheinlich, weil ihr Ehemann unfreiwillig zum Zeugen des Geschehens geworden ist. Aus S. Worten wurde immer wieder deutlich, dass ihr Mann seit jeher eine skeptische Haltung gegenüber paranormalen oder grenzwissenschaftlichen Themen aufgewiesen hat. Eine gegenseitige Beeinflussung der beiden Personen, die zu einer unbewussten, nachträglichen Konstruktion einer Entführungserfahrung geführt haben könnte, schließe ich deshalb aus. Das Ereignis war zwar für beide Beteiligten sehr beeindruckend und brachte auch den Ehemann zum Nachdenken, aber dadurch wurde er nicht automatisch zu einem „Gläubiger“, sondern er schob es eher als etwas Unbequemes beiseite. Es verging erst einige Zeit, bis er sich im Lichte neuerer Erfahrungen stärker für einige Themen zu öffnen begann. Bei Männern ist eine solche skeptische Grundhaltung und das Festhalten an vertrauten Erklärungsmustern viel häufiger zu beobachten als bei Frauen. Ich kann nur darüber spekulieren, ob kulturelle und soziologische Hintergründe eine Rolle dabei spielen oder ob es einfach in der Natur der Geschlechter selbst begründet liegt. Jedenfalls konnte sich S. auch später manchmal noch von ihrem Mann anhören, dass es Außerirdische doch gar nicht geben würde, obwohl er mittlerweile schon seine eigene kleine Begegnung durchlebt hatte. Für S. hingegen bildete das Ereignis einen kleinen Wendepunkt, da sie durch das bewusste Erleben und das Vorhandensein eines Zeugen nun nicht mehr an ihren Erfahrungen zweifeln konnte. Sie hatte in ihrer Vergangenheit schon einige Verdachtsmomente gehabt. Eines der eindrucksvollsten Ereignisse bildete eine UFO-Sichtung, die sie mit ungewöhnlichen gesundheitlichen Folgen verknüpfte, die sich unmittelbar im Anschluss daran bei ihr einstellten und sich in heftigen Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Schwindelgefühlen äußerten. Das veranlasste sie zu der Vermutung, die geringe Entfernung zwischen ihr und dem Objekt habe vielleicht (wie eine Art Verstrahlung) zu den körperlichen Beschwerden geführt.
Die Sichtung wird vielleicht bald als eigener Bericht auf die Webseite gestellt werden.

Die Entführungserfahrung selbst gestaltet sich ziemlich klassisch. Viele Entführte wachen besonders in den Anfangsmomenten auf oder erlangen kurzzeitig das Bewusstsein, wenn sie sich bereits unter der Kontrolle der fremden Wesen befinden. Oft bringen sie dieses Erwachen mit einer Veränderung der „Stimmung“ oder der Atmosphäre im Raum in Verbindung, die sie körperlich registrieren und sie aus dem Schlaf gleiten lässt. Die Alien-Wesen befinden sich dann schon meistens in unmittelbarer Nähe. Es ist noch nicht klar, worauf das Gefühl der veränderten Stimmung zurückzuführen ist. Sie wird von Betroffenen meistens so beschrieben, als wäre die Luft wie elektrisiert und die Atmosphäre im Raum wie zum Reißen gespannt. Diese Empfindungen gehen häufig auch mit starken Angstempfindungen einher. Ich kann hier eigentlich auch aus eigener Erfahrung sprechen. Für mich war dieses Gefühl immer eng mit ihrer Anwesenheit verknüpft. Gleichzeitig stieg eine große Angst in mir hoch, ich fühlte mich wie nackt und ausgeliefert und wusste bereits, was gleich passieren würde. S. beschreibt in ihrem Bericht sehr ähnliche Empfindungen. Es ist nicht ganz klar, ob die Bewegungslosigkeit während der Erfahrung tatsächlich nur von ihrer eigenen Angst herrührt oder ob eine Paralyse seitens der Alien-Wesen vorgenommen wurde, wie sie in Zusammenhang mit Entführungserfahrungen so häufig beschrieben wird. Selbst das Schreien scheint in diesen Momenten der Einflussnahme fast unmöglich zu sein, oder es ist zumindest kaum möglich, dazu auch nur richtig den Mund zu bewegen. Die Augen können während einer Lähmung jedoch öfter noch geöffnet werden. Im Hauptteil aller Fälle setzt jedoch nach kurzer Zeit die bewusste Erinnerung aus und die weiteren Geschehnisse werden hinterher gar nicht oder nur bruchstückhaft erinnert. S. erlebt die folgende Episode, indem sie von den Wesen vom Bett herunter und anschließend irgendwie nach oben gezogen wurde, womit ihr Bewusstsein aussetzt. Man kann nur darüber spekulieren, ob das Hochziehen vielleicht das Hochschweben in ein Raumschiff oder zumindest das Verlassen der Wohnung andeutet.

Ungewöhnlich an diesem Fall ist, dass ihr Mann während der Erfahrung wach geworden ist. Ähnliche Berichte kenne ich nur wenige; meistens bekommen Personen, die in naher räumlicher Umgebung sind, wenn überhaupt, nur am Rande oder halbbewusst etwas mit. Ich habe beispielsweise schon von Betroffenen gehört, dass andere Personen aus der Wohnung davon berichtet haben, sie wären in der Nacht im Schlaf von etwas berührt worden (in Nächten, in denen auch die Betroffenen einen „Besuch“ hatten). Eine Betroffene erzählte mir, eine andere Person in der Wohnung habe nachts in seinem Schlafzimmer im Dunkeln körperlich gegen etwas gekämpft, als er nachts plötzlich aufgewacht war, und war am nächsten Morgen darüber ziemlich verwirrt. Auch diese Betroffene hatte in derselben Nacht einen Besuch gehabt. Im Regelfall ist es jedoch so, dass sich anwesende Personen in einer Art Tiefschlaf befinden, aus dem sie auch nicht wachzurütteln sind, falls der Betroffene schaffen sollte, sich noch bewegen zu können. Anscheinend liegt dem eine ähnliche Kraft zugrunde, die auch für den erlebten Wechsel des Bewusstseinszustandes und die Beeinträchtigung der Wahrnehmungs- und physischen Handlungsfähigkeit bei den Betroffenen verantwortlich ist. Interessant ist, dass Haustiere dabei auch keine Ausnahme bilden. Gerade Hunde scheinen während einer Entführung sehr häufig „ausgeknocked“ zu werden, Katzen werden jedoch häufiger wach gelassen. Das führt sogar dazu, dass eine Katze unfreiwillig zu einem Zeugen einer Entführungserfahrung werden kann, weil sie auf das Geschehen reagiert und damit dem Betroffenen die Gewissenheit liefert, dass er sich die Dinge nicht nur eingebildet haben kann. Es ist immer noch nicht bekannt, ob ähnliche Manipulationen mit der weiteren räumlichen Umgebung geschehen und es dadurch in der Regel keine anderen Zeugen einer Entführung oder eines sonstigen Alien-Besuches gibt. Wichtig sind dafür doch die Beobachtungen, dass solche Manipulationen zumindest im kleineren Rahmen geschehen und auch beängstigend gut funktionieren. Das Erwachen von S. Ehemann könnte in dieser Hinsicht als kleiner Schönheitsfehler eingestuft werden, für S. selbst bildete dieses Ereignis jedoch eine wichtige Erfahrung, da seine Realität nun auch von anderer Seite bestätigt werden konnte.

Ein Gedanke zu „Zeuge der Entführung“

  1. nach dem lesen des berichts standen mir die haare zu berge. mir ist etwas ähnliches passiert. es geschah etwa im sommer 1980. ich war damals anfang 20 und kam morgens zwischen 03:00 und o4:00 von einer party nach hause. es wurde schon hell, als ich mich schlafen legte. plötzlich bemerkte ich am fussende meines bettes zwein kleine wesen in kutten mit den kaputzen über den köpfen. gesichter konnte ich keine erkennen. der raum war wegen der aufgehenden sonne trotz heruntergelassenem rollo hell. ich konnte sie gut erkennen. sie standen am fussende meines bettes und bewegten sich nicht. sie standen einfach nur da. zwei kleine wesen mit kaputzenkutten wie mönche sie tragen. ich konnte mich nicht bewegen. ich war einfach gelähmt. ich hatte angst, wie ich sie vorher oder auch nachher niemals wieder empfunden habe. todesangst. mein herz schlug wie rasend.ich dachte einfach nur sowas wie lass es vorbei gehen. dann bin ich eingeschlafen oder habe das bewusstsein verloren. nach etwa 2 stunden erwachte ich und es war vorbei. dieses erlebnis werde ich niemals vergessen.

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