Kosmischer Frieden

von Joseph Burkes MD
Copyright 1999, translated into German 2013.

Ich bin Arzt, der seit 1992 in der CE-5 Kontaktbewegung tätig ist, zunächst über CSETI und später in der Mission RAMA. Ich spreche kein Deutsch und von daher war ein Freund so nett, dieses Anschreiben für mich zu übersetzen. Diesem Anschreiben beigefügt sind eine Reihe von Positionspapieren und eine Übersicht, was von mir in den vergangenen 15 Jahren verfasst worden ist. Ich hoffe sehr, dass Du sie interessant findest und sie Dir helfen werden, die Bestrebungen für einen Kontakt zu außerirdischer Intelligenz voranzubringen

Kosmischer Frieden

Ein Phantom ist am Himmel der Erde erschienen. Es ist das breite Spektrum der Unidentifizierten Fliegenden Objekte. An den Hängen mexikanischer Vulkane, über US-amerikanischen, ballistischen Raketenbasen, in der Nähe großer Stadtzentren ebenso wie in dünnbesiedelten Gebieten, sind diese nicht von der Erde stammenden Flugobjekte von Millionen von Menschen gesehen worden. Wer steuert diese merkwürdigen Flugapparate? Sind das Besucher von anderen Planeten? Wenn dem so ist, was ist dann ihre Mission? Sind sie Freund oder Feind? Niemand weiß das genau.

Eine wachsende Zahl von Menschen findet den außerirdischen Erklärungsansatz für das UFO – Problem am vernünftigsten. Ja, viele Sichtungen sind zweifelsohne anderen Phänomenen zuzuschreiben. Freundlich gesonnene Skeptiker wie auch von Vorurteilen geprägte, notorische Abstreiter wollen uns Glauben machen, das all diese ihrer Form nach strukturierten Flugobjekte, deren Flugmanöver scheinbar nicht in Einklang mit den Naturgesetzen stehen, schlicht hypermoderne irdische Fluggeräte darstellen. Allen Behauptungen seiner Skeptiker zum Trotz läßt sich das UFO – Phänomen nicht so einfach tot reden. Sichtungen von erdfremden Flugobjekten, welche als fliegende, goldene Kugeln, Untertassen oder Dreiecke erscheinen, trotzen in schöner Regelmäßigkeit den UFO Ignoranten.

Von 1992 bis 1998 war ich eng mit dem unter Leitung von Dr. Steven Greer stehenden Zentrum zum Studium außerirdischer Intelligenz (Center for the Study of Extraterrestrial Intelligence, CSETI) verbunden. Innerhalb dieser Zeit hatte ich eine Reihe begrenzter, interaktiver Begegnungen mit – wie sich herausstellte – außerirdischen Raumfahrzeugen. Zudem hat mir die Feldarbeit mit einzelnen Kontaktierten gezeigt, daß bewußte Meditation – oder mit anderen Worten – die Interaktion auf Gedankenebene, eine Möglichkeit der Kommunikation mit nicht – menschlichen Wesen darstellt. Ich habe mit einer Reihe von vertrauenswürdigen (UFO) Forschern zusammengearbeitet, die in aller Ruhe ihre direkten, persönlichen Begegnungen mit nicht – menschlichen Wesen, vermutlich außerirdischem Ursprungs, beschrieben haben. So ist die außerirdische Hypothese für einige Zeugen zur Gewißheit geworden. Ich zähle mich zu dieser Gruppe.

Die Reaktion der Eliten unseres Planeten, der Regierungen, der wissenschaftlichen und religiösen Autoritäten ist leicht vorhersehbar, jedoch leider wenig hilfreich. Es ist meine Einschätzung, daß die derzeitige Präsenz Außerirdischer (ET) grundlegend die Position der Mächtigen auf der Erde bedroht. Das betrifft die internationalen Konzerne, das Militär sowie die politischen und religiösen Führer. Ohne einem gründlichen Studium und ohne Beachtung dieser Herausforderung der bestehenden Machtverhältnisse werden jene, die sich mit dem Phänomen der außerirdischen Raumfahrzeuge, die unseren Planeten besuchen, beschäftigen, hoffnungslos überfordert sein.

Angesichts des Ausbleibens eines unwiderlegbaren Beweises, daß die Außerirdischen tatsächlich hier sind, versuchen unsere Führer schlicht, deren Präsenz zu ignorieren. Eine Politik des Abstreitens von ET – Besuchen wird de facto seit einem halben Jahrhundert praktiziert. Zeugen der ET Präsenz werden regelmäßig mit der Absicht verspottet, sie zum Schweigen zu bringen.

Trauriger Weise zirkulieren innerhalb der zivilen UFO – Forschergemeinde zahllose, grauenvolle Märchen über regelmäßige Vergehen, die angeblich von nicht -menschlichen Wesen begangen werden. Die Erlebnisse von sogenannten Entführungen durch Außerirdische stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen vieler aufrichtiger, privater Forscher. Der sehr bizarre Inhalt vieler derartiger Berichte ist für viele Anlaß, das geschilderte in Frage zu stellen. Den UFO – Forschern mangelt es häufig an wissenschaftlichen Hilfsmitteln und finanziellen Ressourcen, um das Phänomen angemessen studieren zu können. Freiwillige Forscher sind häufig mit der fachgerechten Behandlung von Betroffenen überfordert, die psychologische Trauma infolge des Kontaktes mit nicht- menschlichen Wesen durchleben müssen. Auf diese Weise entsteht eine populärer Mythos. Schauderhafte Geschichten stellen die Menschheit als schutzloses Opfer außerirdischer Entführer dar. Als Antwort auf die wachsende ET Präsenz wird in Skandalstreifen, Horrorfilmen und niveaulosen TV-Reportagen die Angst vor dem Unbekannten geschürt, um so rassistische, militaristische und Verfolgungsphantasien zu fördern.

Unter den gegenwärtigen Bedingungen des generellen öffentlichen Abstreitens jeglicher außerirdischer Präsenz ist Passivität die vorherrschende, menschliche Reaktion auf eine Sichtung. Die UFO Literatur ist reich an Berichten, in denen jene, die ein außerirdisches Flugobjekt beobachteten, keinen Versuch unternahmen, mit den intelligenten Wesen, welche diese merkwürdigen Geräte steuerten, in Kontakt zu treten. Passives Erstaunen wie auch ein auf Angst begründetes Herangehen an die Präsenz Außerirdischer sind zum Glück nicht die einzigen Reaktionen, zu der die Menschheit fähig ist. Die Situation beginnt sich in positiver Weise zu ändern.

Einzelne Personen und kleinere Gruppen mit einer aktiveren und aufgeschlosseneren Einstellung bezüglich der ET haben den kühnen Schritt gewagt, bewußt den Kontakt zu außerirdischer Intelligenz zu suchen. Als Resultat dieser Bemühungen wurden im Laufe der Feldarbeit zahllose Begegnungen mit außerirdischen Raumfahrzeugen dokumentiert. Eine kleinere Anzahl der von menschlicher Seite initiierten Nahbegegnungen mit Außerirdischen Biologischen Wesen (Extra-terrestrial Biological Entities, EBE) sind auch beschrieben worden.

Ein Beispiel für ein derartiges, lang anhaltendes Bemühen stellt die außerordentliche Arbeit einer Gruppe dar, die in der Vergangenheit als Mission Rama bekannt geworden ist. Sie wurde 1974 um den Kontaktierten Sixto Paz Wells und seiner Mitstreiter in Peru gegründet. In mehr als zwei Jahrzehnten hat Rama den angestrebten Kontakt mit Außerirdischen für Tausende von Menschen eingeleitet bzw. gefördert. Das Resultat ist die Gründung eines weltweiten Netzwerkes von Kontaktierten, die sich für interplanetare Solidarität und Frieden einsetzen.

Eine weitere Organisation, die nach positiver Interaktion mit Außerirdischen sucht, ist das Zentrum zum Studium außerirdischer Intelligenz (CSETI). 1990 von Steven Greer, einem Arzt aus Nord Carolina, gegründet, hat sie ein Vorhaben zur aktiven Kontaktaufnahme auf den Weg gebracht, das CE-5 Initiative genannt wird. Die Bezeichnung CE-5 steht für Nahbegegnungen der 5. Art, was der Begriff ist, den CSETI geprägt hat, um einen von Menschen angestrebten Kontakt zu Außerirdischen zu beschreiben. Die CE-5 Initiative organisiert offene Teams von UFO Forschern, die sich nachts an sichere Orte begeben. Dort versuchen Dr. Greer und seine Mitstreiter, außerirdische Raumfahrzeuge zur Annäherung an ihren Standort für begrenzte, friedliche Interaktionen zu bewegen. Als ein früherer Leiter einer CSETI – Arbeitsgruppe kann ich die Wirksamkeit Greer’s Ansatzes zur Herstellung von begrenztem Kontakt bezeugen.

Unglücklicher Weise sind diese anfänglichen Versuche von „Bürgerdiplomatie“ nicht die einzigen Beispiele für die Interaktion von Menschen mit Außerirdischen, die unseren Planeten besuchen. Es liegen sich verdichtende Hinweise dafür vor, das geheime, militärische Programme im Gange sind, die im Zusammenhang mit der Präsenz Außerirdischer stehen. Obwohl die damit betrauten, der Öffentlichkeit nicht bekannten Gruppen ursprünglich wahrscheinlich unter Regierungskontrolle standen, haben informierte Kreise berichtet, das private Rüstungsunternehmen derzeitig eine vorherrschende Rolle spielen.

Der Direktor von CSETI, Dr. Steven Greer, hat berichtet, sich mit vielen pensionierten Militär- und Geheimdienstoffizieren getroffen zu haben, die angeblich in ihrer Arbeit mit dem UFO Phänomen zu tun hatten. Desweiteren hatte er im Dezember 1993 eine private Besprechung mit dem damaligen CIA Direktor Woolsey.

Im CSETI Mitteilungsblatt vom Mai 1994 schrieb Dr. Greer folgendes:
„Ich habe die vorläufige Schlußfolgerung gezogen, das praktisch alle gewählten oder ernannten Politiker, eingeschlossen der Präsident und die Kabinettsmitglieder, bezüglich der Aktivitäten in Hinblick auf das UFO – Phänomen nicht informiert sind. Das ist der Eindruck, der sich aus den Gesprächen mit kompetenten, mit der Thematik vertrauten Personen, ergeben hat. Wer dann aber in dieser Angelegenheit die Zügel in der Hand hält – in den Vereinigten Staaten wie auch international – bleibt ein Rätsel. Wir haben derzeitig keine klare Vorstellung von der Natur dieser Gruppe bzw. Organisation. Möglicherweise könnte sie:

  1. Multi – National sein
  2. bestimmte Agenturen umfassen
  3. praktisch bei der Regierung angesiedelt sein
  4. praktisch privater Natur sein
  5. außerordentlich geheim sein

Falls dem so ist, bedeutet das unter anderem folgendes:

  1. Der Präsident der Vereinigten Staaten, das Kabinett und sogar der Generalstab (Joint Chiefs of Staff) dürften nicht in der Lage sein, irgend etwas über dieses Themas enthüllen zu können, da sie wahrscheinlich selbst keinen Zugriff zu den Fakten haben. Und falls sie fragen sollten, wäre ich überhaupt nicht überzeugt davon, das man ihnen die Wahrheit sagen würde – vorausgesetzt, man würde ihnen überhaupt etwas sagen….

  2. Diejenigen, die dieses Thema kontrollieren, machen dies möglicherweise außerhalb jeder verfassungsmäßigen wie auch moralischen Legitimation. Das dürfte für die USA als auch darüber hinaus zutreffen.“

Es erscheint mehr als wahrscheinlich, das „jene, die diese Angelegenheit kontrollieren“, direkte, geheime Militäraktionen gegen die Außerirdischen unternehmen. In seinem 1998 erschienenen Buch mit dem Titel „Bestätigung“ (Originaltitel: Confirmation) analysiert der Autor Whitley Strieber die umstrittene Videoaufzeichnung der NASA, die an Bord des Space Shuttles Discovery während der Mission STS 48 gemacht wurde. Dieses Video ist mehrmals im nationalen Fernsehen gesendet worden. Es zeigt allem Anschein nach unidentifizierte, fliegende Objekte, auf die mit einer Art Partikelstrahlenwaffe gefeuert wurde. Dieser Vorfall passierte am 15. September 1991. Die Discovery befand sich unweit von Australien, ungefähr 1500 Meilen nordwestlich von der geheimen US Militärbasis bei Pine Gap in der Nähe von Alice Springs. Strieber beschreibt die gründliche Untersuchung dieser Videoaufzeichnung durch den Physiker Dr. Jack Kasher und den Spezialisten für computergestützte Bildanalyse Dr. Mark Carlotto. Sie kommen zu dem Schluß, daß die prosaischen Erklärungen der NASA einfach unglaubwürdig sind…

Unterstützung für die Mutmaßung, daß verdeckte Militäreinheiten einen geheimen Krieg gegen die Außerirdischen führen, kommt von Philip Corso, einem pensionierten US Armeeoberst und Autor des umstrittenen Buches: „Der Tag nach Roswell“ (Originaltitel: „The Day After Roswell“). Corso war ehemals Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates unter Präsident Eisenhauer. Oberst Corso arbeitete unter General Trudeau in der „Forschungs- u. Entwicklungsabteilung für Fremdtechnologie der Armee (Originalbezeichnung: Research and Development Division Foreign Technology desk)“. In „Der Tag nach Roswell“ behauptet Corso, daß er Bruchstücke vom Wrack des abgestürzten UFO’s an Hochtechnologiefirmen ausgehändigt habe. Das hat es angeblich ermöglicht, fortgeschrittene, außerirdische Technologie zu analysieren und anschließend in unsere Industriekultur zu integrieren.

Philip Corso wurde nach der Veröffentlichung seines Buches schnell zu einer Berühmtheit innerhalb der UFO Subkultur. Bedauerlicherweise kritisierten nur wenige UFO Experten seine offen aggressive Einstellung zur Präsenz Außerirdischer. Auf Seite 267 seines Buches führt er aus:

„Diese Kreaturen (!) sind keine wohlwollenden, außerirdischen Wesen, die gekommen sind, um der Menschheit zu helfen. Solange wir nicht in der Lage waren, uns zu verteidigen, mußten wir ihnen erlauben, nach ihrem Gutdünken hier einzudringen. … Wir hielten diese Tatsachen geheim und die EBE’s (Extra-terrestrial Biological Entities, d. h. Außerirdische Biologische Wesen) nutzten das gegen uns, bis wir 1974 unseren ersten, realen Abschuß eines außerirdischen Fluggerätes über der Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland hatten.“

Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die Einzelheiten der Schilderung von Oberst Corso zu überprüfen. In „Der Tag nach Roswell“ nennt er keine Namen von Personen, die seine Aussagen bestätigen könnten. Am 16. Juli 1998 starb er im Alter von 83 Jahren, wie berichtet wurde, an einem Herzinfarkt.

Als ehemaliger Aktivist der Friedensbewegung finde ich die extremen Ansichten Philip Corso’s befremdlich. Ich denke dennoch, das seine Vorstellungen über das Verhältnis der Menschen zu den Außerirdischen von großem Wert sind. Meiner Meinung nach ermöglichen uns die Hetztiraden Corso’s einen Einblick in die Geisteshaltung einer sehr wichtigen Gruppe – jenem Flügel des militärisch – industriellen Komplexes, der aller Wahrscheinlichkeit nach die Bekanntgabe der Präsenz Außerirdischer zur Entfesselung eines neuen kalten Krieges nutzen dürfte.

Jetzt, nach dem die Vereinigten Staaten aus der Auseinandersetzung mit der Sowjetunion als Sieger hervorgegangen sind, haben sich die Verteidigungsausgaben drastisch verringert. Damit dürften sich die Geschäftsaussichten der ökonomisch mächtigsten und politisch einflußreichsten Konzerne dieser Welt eingetrübt haben. In der gegenwärtigen Atmosphäre befürchte ich, daß eine Enthüllung der Präsenz Außerirdischer zum Schüren von Ängsten mißbraucht werden könnte, um ein kostspieliges Wettrüsten gegen einen unwahrscheinlichen Gegner vom Zaun zu brechen.

Ein offener Krieg gegen fortgeschrittene, außerirdische Zivilisationen stellt eine extrem weit hergeholte Möglichkeit dar, wenn man in Betracht zieht, daß die UFO’s aller Wahrscheinlichkeit nach ein uraltes Phänomen darstellen. Außerirdische sind vielleicht schon Jahrhunderte lang hier – wenn nicht sogar Jahrtausende. Wenn die Außerirdischen tatsächlich aggressive Handlungen gegen die Menschheit beabsichtigt hätten, warum sollten sie dann so viele Jahre bis zur Auslösung eines offenen Angriffs warten?? Nach Ablauf einer repräsentativen Testzeit (in der Tatbestände von Aggressivität ausgeblieben sind) ist entsprechend dieser Logik von friedlichen Absichten auszugehen.

Wenn die Präsenz Außerirdischer heute plötzlich enthüllt werden würde, dürften die Konzerne der Verteidigungsindustrie sowie deren militärische und politische Verbündete dies für ihre ureigensten Interessen nutzen. Das würde zu einer Beschleunigung des Star War’s Programmes führen. Ich kann mir gut vorstellen, wie der Slogan, „Wir müssen von einer Position der Stärke verhandeln“, für die Anschaffung von weltraumgestützten Waffensystemen benutzt werden würde. Eine Billion Dollar (1.000.000.000.000 $ !!) könnten so nutzlos zur Abwehr eines Feindes verschwendet werden, den wir in Wahrheit niemals schlagen könnten. Auf einem Planeten, auf dem jährlich 10 Millionen Kinder an Hunger und vermeidbaren Krankheiten sterben, wäre die Verschwendung unserer begrenzten, wirtschaftlichen Ressourcen für derartige Waffen eine einzige Tragödie.

Was können Bürger mit sozialen Verantwortungsbewußtsein gegen die Gefahren unternehmen, die durch ein erneutes Wettrüsten entstehen, das diesmal auch gegen Außerirdische gerichtet wäre? Solange es beim generellen Abstreiten der Präsenz Außerirdischer bleibt, werden politische Aktionen schwierig sein, um es einmal so zu sagen. Glücklicherweise ändern sich die Dinge. Eine beständig wachsende Zahl von Menschen hat eigene Sichtungen oder andere Kontakterfahrungen. So ergibt sich eine größere Akzeptanz für die ET Hypothese. Staatliche Geheimhaltung und die Verspottung durch die Presse sind keine wirksamen Waffen zur Bekämpfung der Glaubwürdigkeit von UFO Zeugen mehr. Jüngste Meinungsumfragen bestätigen diese Veränderung. Ungeachtet dessen ist das Risiko eines Konfliktes solange vorhanden, wie die Eliten des Planeten nicht gewillt sind, die Menschheit angemessen auf die unausweichliche Enthüllung der Präsenz Außerirdischer vorzubereiten. Die Situation verschärft sich noch dadurch, daß sich die Eliten nicht von den Militaristen distanzieren, die einen geheimen Krieg gegen die Außerirdischen planen – und wenn Phillip Corso recht hat – diesen sogar schon führen.

Um diesen Krieg zu verhindern und um in eine neue Ära der interplanetaren Kooperation einzutreten zu können, ist die Schaffung einer neuen Form der Friedensbewegung erforderlich. Einer Bewegung, welche die Präsenz der Außerirdischen anerkennt und jenen politischen Kräften entgegentritt, die das Feuer des Krieges systematisch schüren. Diese Bewegung wird definitiv eine starke, spirituelle Grundlage erfordern. Die Erkenntnis, das wir nicht allein sind, bringt die Menschheit zwangsläufig zu der Frage, “ Was dann unser wahrer Platz im Universum ist?“ Die Art der Beantwortung dieser Frage ist von enormer, religiöser Tragweite, der sich jene bewußt sein müssen, die sich für den kosmischen Frieden einsetzen.

Eine derartige Bewegung wird sich naturgemäß auf Gruppen wie Rama und CSETI – aber auch auf Netzwerke von Kontaktierten, die bisher meist unbekannt geblieben sind – stützen…

Personen, die von sich behaupten, eine lang anhaltende Beziehung zu nicht – menschlicher Intelligenz unterhalten zu haben, werden wahrscheinlich eine bedeutende Rolle in der Friedensbewegung spielen. Die direkten, persönlichen Bindungen dieser Kontaktierten zu Außerirdischern muten zum heutigen Zeitpunkt sehr bizarre an. Ermutigender Weise können sie als Beispiele dafür dienen, das die Menschheit mit Außerirdischen koexistieren kann und im Rahmen einer gedeihlichen Beziehung sogar erblühen könnte. Ein neuer Internationalismus dürfte entstehen, der von der Erkenntnis getragen wird, das wir hier auf der Erde tatsächlich nur ein Volk sind, das in einer Heimat lebt. Wenn letzteres zu idealistisch klingt, sollten wir folgendes im Auge haben:

Die Menschheit sieht sich einer Vielzahl von selbstgemachten Problemen gegenüber, welche die Existenz des gesamten Lebens auf der Erde bedrohen. Die globale Zerstörung der Umwelt, die unter anderem durch die Aufheizung der Atmosphäre aufgrund der unverminderten Einleitung von Treibhausgasen voranschreitet, treibt immer wahrscheinlicher einem „Endpunkt“ entgegen. Die Verbreitung von Kernwaffen wird solange weitergehen, wie die großen Atommächte wenig Neigung zeigen, ihre gewaltigen Bestände an Kernwaffen zu reduzieren. Ohne ein groß angelegtes Programm zur nuklearen Abrüstung wird es sehr wahrscheinlich sein, daß diese Massenvernichtungswaffen irgendwann in den nächsten Jahrzehnten zum Einsatz kommen… Wir sollten niemals vergessen, daß allein in diesem Jahrhundert etwa 100.000.000 Menschen infolge von Krieg, Revolutionen und den dadurch bedingten Hungersnöten gestorben sind. Regionale Kriege werden an vielen Stellen des Globus geführt, die leicht zum auslösenden Funken für einen erneuten weltweiten, militärischen Großbrand werden können.

Ich empfehle denjenigen, die darauf bestehen, daß die Außerirdischen einen potentiellen Feind darstellen, folgende Überlegung nachzuvollziehen:

Voraussetzungen für jede, interstellare Reisen praktizierende Kultur sind sehr wahrscheinlich ein dauerhafter Frieden und ein ethischer Entwicklungsstand, der sehr weit über jedes auf der Erde erreichte Niveau hinausgehen dürfte. Die enormen Energiemengen, die für Reisen zwischen den Sternen erforderlich sind, würden -falls für militärische Zwecke eingesetzt – unweigerlich zur Selbstzerstörung jeder Zivilisation führen. Wenn also eine intelligente Lebensform lange genug überlebt haben sollte, um imstande zu sein, hier anzukommen, dann dürften sie sehr wahrscheinlich weise genug sein, um in Frieden zu leben, nicht nur mit uns, sondern mit jeder Zivilisation, der sie auf ihrer Reise durch das Sternenmeer begegnet sein könnten.

Die UFO Literatur der modernen Zeit liefert einige Unterstützung für die Ansicht, das die sogenannten „Aliens“ friedfertig sind. Eine wachsende Zahl von Personen behauptet, Nahbegegnungen der 3. und 4. Art erlebt zu haben. Diese Zeugen beschreiben oft verschiedene Rassen von EBE’s (Extra-terrestrial Biological Entities -> Außerirdischen Biologischen Wesen), die gemeinsam auf dem gleichen, außerirdischen Raumschiff gearbeitet hätten. Um die Hypothese von friedfertigen Außerirdischen akzeptieren zu können, müßte der überwiegende Teil der Literatur über „Entführungen durch Außerirdische“ verworfen werden. Zur Zeit sind aber nur wenige UFO Enthusiasten bereit, diesen schwierigen Schritt zu gehen.

Es ist meine persönliche Ansicht, daß wir durch die Bekanntgabe der Präsenz Außerirdischer eine neue Hoffnung für eine bessere Zukunft hier auf der Erde erwecken könnten. Ich sehe den Nutzen des Akzeptierens der Realität von außerirdischen Besuchen vorrangig in ideologischer Hinsicht:

Unser Planet steht offensichtlich vor einer Reihe schier unlösbarer Probleme. Wenn die sogenannten „Aliens“ ihre eigenen, dunklen Zeiten überlebt haben – ähnlich derer, denen wir uns gegenwärtig konfrontiert sehen – dann können vielleicht auch wir überleben und erblühen. Wenn sie ihre selbstzerstörerischen Tendenzen unter Kontrolle bringen konnten und imstande sind, zu weit entfernten Sonnensystemen zu reisen, dann – so Gott es will – könnten auch wir es bis zu den Sternen schaffen!

Das ist unsere Hoffnung!

Es ist sehr unwahrscheinlich, das die Außerirdischen uns vor uns selber schützen werden. Jedoch sind viele Beobachter auch der Meinung, daß sie uns keinen ernsthaften Schaden zufügen wollen. Wie es Dr. Steven Greer in seinen vielen Vorträgen zum Ausdruck brachte, „sind die Außerirdischen weder Dar Vador noch Jesus Christus in einem Raumschiff“. Die Menschheit muß mit ihren Problemen selber fertig werden, in dem sie Weisheit, Mitleid und den unbeugsamen Willen zum Überleben an den Tag legt. Das ist unsere einzige Chance…

Diese Einsicht ist gerade für die jetzt heranwachsende Generation von Bedeutung. So oft erfährt sie das Gefühl der Hoffnungslosigkeit angesichts der unüberwindbar scheinenden sozialen, ökonomischen und ökologischen Probleme. Meiner Meinung nach wird die Erkenntnis, daß wir nicht allein im Universum sind, die jungen Leute dazu inspirieren, an einer Bewegung mitzuwirken, die sich für interplanetarem Frieden und Zusammenarbeit einsetzt. Die Jugend zeigt bereits ein gewaltiges Interesse an der UFO Thematik. Falls es gelingen sollte, eine Verbindung zwischen der Präsenz Außerirdischer und dem fortdauernden Ringen um die Bewahrung der Menschheit vor ihrer Selbstzerstörung herzustellen, wäre es meine feste Überzeugung, das eine solche Bewegung den Gang der Geschichte ändern würde. Sehr viel Arbeit steht uns diesbezüglich noch bevor.

Dieses hier als Entwurf vorliegende Positionspapier ist das erste einer Serie von Dokumenten. In ihnen werde ich versuchen, die Grundzüge einer künftigen Bewegung für kosmischen Frieden und Zusammenarbeit zu umreißen. Jenen, die Interesse an diesem Thema haben, empfehle ich, die Webseiten von CSETI und Rama zu besuchen. Abschließend möchte ich – wie immer an dieser Stelle – zum Dialog über dieses wichtige Thema aufrufen und sehe diesbezüglicher Email Korrespondenz erwartungsvoll entgegen.

In Aufrichtigkeit,

Joseph Burkes, MD
jburkesmd@yahoo.com
FaceBook page Contact Underground

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.