The Custodians: Entführt auf dem Freeway – Teil 3

Beitrag von: Bellatrix

Im nächsten Kapitel „Taken from the Freeway“ ( Entführt auf dem Freeway ), erforscht Cannon ein Entführungserlebnis, das Janice während einer Autofahrt hatte. Bei der Hypnosesitzung kam es wieder zu einer direkten Kommunikation.

Dabei ging es zuerst um Sprache und Schrift.

W: Wir finden es sehr interessant, dass ihr eure Sätze ausschreibt. Wir finden es komisch, dass ihr jedes kleine Wort ausschreiben müsst. In unserer Kommunikation verwenden wir Symbole, und ein Symbol kann dabei paragraphenweise Information enthalten. Wir verwenden Symbole, um Dinge zu beschreiben oder Informationen weiterzugeeben, sei es in mentaler Kommunikation oder in der Schrift. Anstatt einen Namen für jedes Individium auf unserem Schiff zu schreiben, verwenden wir ein Symbol, das beschreibt was derjenige tut, was er getan hat, was seine Aufgabe in dem Erden – Projekt ist, woher er kommt. Seine Geschichte und Funktion sind in diesem einen Symbol enthalten.

Um sich das noch deutlicher machen zu können, gibt Cannon auch ein Beispiel eines solchen Symbols in der menschlichen Sprache. Das Symbol „Xmas“, z.B. weckt im Menschen alle möglichen Assoziationen: Weihnachtsbäume, Lichter, Santa Klaus, Geschenke, festliches Essen, die Farben rot und grün, Mistelzweige, Gefühle von Frieden, Schneelandschaft usw. usf. Man könnte die Liste endlos weiterführen. So könnte man sich diese außerirdische Sprache vorstellen. Ein Symbol erweckt zahlreiche Assoziationen.

In diesem Kapitel wird auch nochmal die Übereinkunft der Aliens mit der Regierung angesprochen. Und zwar wir darüber geredet, dass die Regierung allem Anschein nach ihren Teil der Abmachung nicht eingehalten und die Aliens praktisch hintergangen hat.
Die Übereinkunft bestand dahingehend, dass die Aliens Rohstoffe auf der Erde abbauen und Menschen ( auf freiwilliger Basis ) zu Studienzwecken mitnehmen durften. Die Regierung erhielt im Gegenzug dazu technolgisches Wissen, allerdings nur unter der Bedingung, dass dieses nur zu friedlichen Zwecken eingesetzt werden dürfe. Wie nicht anders zu erwarten, wurde das Wissen aber doch für militärische Zwecke eingesetzt.

W: Wir hielten unseren Teil der Übereinkunft ein. Aber eure Regierung hielt ihren Teil nicht ein.
C: Das leuchtet ein.
W: Was passierte war, je mehr Information und Technologie wir mit ihnen teilten, desto gieriger wurden sie. Und wir sahen wieder einmal den wahren Charakter des Menschen. […] Es sieht nicht so aus, als könntet ihr mit Ehrlichkeit umgehen.
C: Welche Art Information wurde denn geteilt ?
W: Euer Stealth Bomber war ein Resultat davon. […] Das war auch unsere Sorge, dass die falschen Leute in den Besitz dieser Technologie kämen. Und das ist passiert. Und ja, wir wurden hintergangen. Ich sage jetzt natürlich nicht, dass eure Regierung die alleinige Schuld daran trägt. Aber wenn man eine Übereinkunft da macht, wo wir herkommen, gibt es keine Verstöße.
[…]
C: Aber ihr teilt immer noch Information mit ihnen ?
W: Bis zu einem gewissen Grad. Nicht soviel, wie wir eigentlich könnten. […]
C: […] Aber wie bescheuert muss man eigentlich sein zu denken, dass man Leute betrügen kann, die Gedanken lesen können?
W: Das ist richtig. Wir lachen jetzt zwar ( über diesen Kommentar ) aber es ist eigentlich nicht zum Lachen. Es macht uns traurig. Deswegen sind wir jetzt sehr, sehr wählerisch, was die Leute angeht, mit denen wir Informationen teilen.

Das nächste Kapitel „The Alien Base inside the Mountain“ ( Der außerirdische Stützpunkt im Inneres des Berges ) greift zunächst noch einmal das Thema des Betrugs auf seiten der Regierung auf und stellt die Frage, wem man daran die Schuld geben soll.

W: Würden die Menschen die Verantwortung für einen Missbrauch von Technologie übernehmen, die man ihnen vielleicht überhaupt nicht hätte geben dürfen, wie wir jetzt im Nachhinein auch wissen.

Falls ein solches Abkommen zwischen Aliens und Regierung tatsächlich existiert, so muss man sich wirklich fragen, ob die Aliens zu dem Zeitpunkt ihr Urteilsvermögen gerade auf Urlaub geschickt hatten. Sie hätten sich eigentlich denken können, dass der Mensch mit dieser Technologie nicht verantwortungsbewusst umgehen wird.

Weiter wird dann erklärt, dass verschiedene medizinische Errungenschaften des Menschen eigentlich auch von dem geteilten außerirdischen Wissen stammt. So soll z.B. Technik für die erste Herztransplantation nicht wirklich von Barnard entwickelt worden sein, sondern sie wurde im unterbewußt „eingegeben“. Auch die in vitro Fertilisation soll mit Hilfe außerirdischer Technik entwickelt worden sein. Wie hier erzählt wird, sollen die Wissenschaftler der Regierung mit verschiedenen Methoden der Gentechnik, die ihnen ebenfalls von den Aliens zur Verfügung gestellt worden war, Schindluder getrieben haben, was zu zahlreichen Todesfällen geführt haben soll.

Weiterhin geht es in dem Kapitel um die bevorstehenden Kataklysmen auf der Erde, die aber nicht zwingend stattfinden müssen. Es hängt ganz von unserem Tun ab, ob diese Katastophen stattfinden werden oder nicht. Die vermehrt vorkommenden Wetterveränderungen und Umweltkatastrophen wie Erdbeben usw. sind aber schon ein Hinweis auf den Beginn dieser Umwälzungen. Die Aliens würden aber versuchen, die Schäden so gering wie möglich zu halten und den Prozess zu verlangsamen.

W: Was wir machen hat damit zu tun, der Menschheit mehr Zeit zu gewähren. [Diese] Ereignisse müssen ja nicht stattfinden. Aber aufgrund der menschlichen Natur ist es so als würdet ihr eine Sackgasse entlangfahren und ihr wendet nicht und fahrt nicht zurück. Ihr haltet auf das Ende zu, und das Ende ist eine Mauer. Deshalb versuchen wir, eure Geschwindigkeit zu verlangsamen.`)

Falls aber die Erdumwälzung doch stattfindet, so wäre dies das Ende der Zivilisation wie wir sie kennen. Er vergleicht das Ausmaß der Zerstörung mit dem Untergang von Atlantis. Auch dort ist nicht viel übriggeblieben von Zivilisation und Technologie.

In diesem Kapitel geht es auch um einen außerirdischen Stützpunkt, der sich im Inneren eines Berges befinden soll. Es existieren hier verschiedenen Ebenen und es soll sich um eine Art Schule handeln, zu der auch oft Menschen gebracht werden.

Am Schluss des Kapitels diskutiert Cannon mit dem Wesen, warum manche Menschen ein so großes Interesse am UFO – Thema haben und manche ( die meisten eigentlich ) überhaupt nicht. Cannon fragt sich, ob das nur Zufall oder Neugierde ist, oder ob mehr dahintersteckt:

W: Warum denkst du wohl, machst du die Arbeit, die du eben machst?
C: Ich denke, einfach aus Neugierde.
W: Ah – ha ! Nun, das ist nicht ganz richtig.
C: Kennst du den Grund dafür ?
W: Du hast vieles davon selbst schon erlebt. Deshalb wirst du jetzt davon angezogen. Weil das, was viele Leute, mit denen du jetzt arbeitest, durchlebt haben, du auch schon durchlebt hast. Deswegen hört sich vieles davon auch vertraut für dich an.`
C: Du meinst, die Information, die ich erhalte ?
W: Ja,`sie verwirrt dich nicht.
C: Nein, das tut sie nicht. Und das ist überraschend für viele Leute.
W: Ist es für dich auch überraschend?
C: Es erweckt meine Neugierde und ich will immer noch mehr wissen.
W: Du willst dich an mehr erinnern. Du willst nicht mehr wissen. Du weißt es bereits.

Im elften Kapitel „The Energy Doctor“ ( Der Energie – Doktor) wird ein interessantes Thema angesprochen und zwar, ob es auch auf anderen Planeten unseres Sonnensystem Leben gibt. Und diese Frage wurde positiv beantwortet. Es soll nach diesen Aussagen sowohl auf der Venus als auch auf Jupiter und Mars früher Leben gegeben haben. Im Falle von Venus und Mars ist das sogar aus der menschlichen Sichtweise sehr wahrscheinlich, da diese beiden Planeten vor einigen 100 Millionen Jahren durchaus erdähnliche Bedingungen aufwiesen. Heute allerdings ist Venus eine Hölle von über 200 °C Oberflächentemperatur und einer dichten Wolkenhülle.
Auf dem Mars soll es sogar eine Zivilisation gegeben haben, die schon weiter fortgeschritten war, als die Menschheit es jetzt ist. Durch eine kosmische Katastophe wurde diese aber ausgelöscht – aber nicht vollständig. Es soll noch heute Überreste dieser Marszivilisation geben, die in unterirdischen Städten auf dem Mars lebt. Diese Information finde ich besonders interessant, da sie mit dem übereinstimmt, was Prof. Courtney Brown durch remote viewing in Erfahrung gebracht und in seinem Buch „Cosmic Voyage“ veröffentlicht hat. Dieses Buch von Brown werde ich euch auch noch zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Forum vorstellen. Aber auch auf Infrarotaufnahmen der NASA von der Marsoberfläche konnten stadtähnliche Strukturen unter der Oberfläche des Planeten auf Film gebannt werden.

Das nächste Kapitel „Janice Meets her Real Father“ ( Janice trifft ihren wirklichen Vater ) ist äußerst interessant. Janice begegnet unter Hypnose ihrem „wirklichen“ Vater – und zwar auch ihrem biologischen Vater, der kein Mensch ist, sondern einer Rasse angehört, die menschenähnlich aussieht und auch mit den Greys zusammenarbeitet.
Dieses Wesen spricht auch wieder durch Janice mit Cannon. Und zwar erlebt Janice unter Hypnose eine Art Zusammenkunft mit den Greys, ihrem wirklichen Vater und ihr selbst. Dieses Treffen dient nun umgekehrt dazu, dass die Greys Janice Fragen über menschliche Beweggründe stellen, die sie nicht verstehen.
Janice reagiert auf die Begegnung mit ihrem Vater sehr emotional. Und das Wesen erklärt Cannon, dass er Janice schon ihr ganzen Leben hindurch immer wieder besucht hat, dass er diese Besuche dann aber reduziert hat, da Janice sehr emotional darauf reagierte und sich hinterher sehr einsam fühlte. Diese Wiedervereinigung sei deswegen für beide sehr emotional.

W: Es ist schwierig für uns beide. Denn wir empfinden genauso Liebe für unsere Kinder wie ihr.[…]
C: Was ist mit den anderen Mitgliedern von Janice`s Familie ? Ich denke, sie hat noch Brüder.
W: Sie hat Brüder. Sie sind alle etwas besonders. Sie wissen das aber nicht.
C: Bist du auch deren Vater ?[…]
W: Ja.
C: Hast du auch anderswo noch Familie ?
W: Ich habe anderswo eine Familie.
C: Ich habe das Gefühl, dass du viele Kinder haben musst.
W: Das habe ich.
C: Auf der Erde und anderswo ?
W: Ja.

Anschließend konzentriert sich das Gespräch auf die Diskussion zwischen Janice und den Greys, die sie gerade unter Hypnose erlebt. Es geht darum, dass die Greys die Gewaltbereitschaft der Menschen nicht verstehen können.

W: Sie verstehen Gewalt nicht […]. Sie verstehen Schmerz nicht. Wie kann der Mensch diesen Teufelskreis fortsetzen ?
C: Ich denke, es ist wichtig, ihnen zu sagen, dass einige Menschen das auch nicht verstehen. […] Erfahren sie Schmerz ?
W: Sie erfahren Schmerz, wenn sie sehen wie sich die Menschen gegenseitig umbringen.[…] Weil sie das ihrer eigenen Art nicht antun könnten, sie verstehen nicht, wie der Mensch das anderen Menschen antun kann.

Anschließend ging es um Umweltzerstörung und die Atombombe und warum die Menschen das zulassen. Man fragt sich als Mensch zwar immer, wie man als Einzelner was gegen diese Dinge tun könnte, aber die Greys haben wohl eine andere Auffassung von Verantwortung. Sie erkennen, dass jeder Mensch anscheinend das Potential hätte, die Dinge zu ändern und verstehen deshalb nicht, warum wir es dann nicht tun.

W: Sie sind verwirrt, weil auf ihrem Planeten jeder verantwortlich ist. Sie haben die Verantwortung für das, was passiert. Sie fühlen, dass jeder von euch diesselbe Verantwortung besitzt. Sie haben Schwierigkeiten zu verstehen, warum ihr nichts tun könnt, um das (die Umweltzerstörung etc. ) zu ändern. Sie wissen, dass ihr die Fähigkeit besitzt, bestimmte Aspekte eurer Atmosphäre zu beeinflussen.

Weiterhin geht es in diesem Kapitel um das Gesetz der „Nichteinmischung“ in irdische Angelegenheiten. In Star Trek gibt es ja ein ähnliches Gesetz. Während diese sog. Oberste Direktive in der Serie strikt eingehalten wird, wird es von den „richtigen“ Aliens anscheinend weniger eng gesehen. „Nichteinmischung“ bedeutet hier eigentlich nur, dass sie sich uns quasi nicht aufdrängen dürfen. Alles andere scheint aber erlaubt zu sein:

W: Es gibt ein Gesetz der Nichteinmischung […]. Nichteinmischung heisst jedoch für uns nicht unbedingt dasselbe wie für euch.
C: Mit anderen Worten: Ihr könnte die Regeln etwas dehnen, so dass ihr helfen könnt.
W: Wir können helfen, unterstützen, instruieren, interagieren und vermitteln.
C: Aber ihr könnt euch nicht direkt einmischen. Ich versuche gerade hier einen Unterschied zu erkennen.
W: In gewissen Fällen können wir direkt ínteragieren, bis zu dem Punkt, wo ihr es wohl als Einmischen beschreiben würdet. Wenn es um einen unserer eigenen Leute geht, dann mischen wir uns sicher ein, weil das ja nicht Einmischung im eigentlichen Sinn ist.
C: Nein. Das wäre dann Schutz, denke ich.
W: Das ist richtig, auch wenn es als Einmischung wahrgenommen wird.

Kommen wir zum vorletzten Kapitel „ Investigating the Investigator“. Dieser Titel mutet vielleicht komisch an, wird aber verständlich, wenn man das Buch gelesen hat. Cannon hat während ihrer Ermittlungen und Kommunikationen nämlich herausgefunden, dass auch die UFO – Forscher im Interesse der Außerirdischen stehen. Eigentlich ist es ja auch nur logisch, dass die Aliens wissen wollen, was wir uns hier unten für Theorien zusammenbasteln.
Auf jeden Fall beschreibt Cannon hier eine Hypnose, die sie bei einer anderen Hypnotiseurin durchgeführt hat, die ebenfalls das Entführungsphänomen erforscht. Cannon wollte herausfinden, ob diese selbst auch Begegnungen mit Außerirdischen hatte. Das Ergebnis der Sitzung war diesbezüglich positiv. Ich finde den Bericht dieser Frau besonders anrührend, muss ich sagen. Und zwar deswegen, weil er eine Seite der Greys zeigt, die in den üblichen Fällen nicht so deutlich wird, die ich selbst aber schon kennengelernt habe. Aber lest selbst:

Die Begegnung fand auf dem Highway statt. Bonnie ( so der Name der Hypnotiseurin) befand sich nachts gerade auf dem Heimweg, als sie samt Auto auf ein Raumschiff „gebeamt“ wurde. Laut ihrer Aussage empfand sie aber zu keinem Zeitpunkt Angst – im Gegenteil. Der Beschreibung nach handelte es sich bei den Wesen eindeutig um Greys.
( B = Bonnie, C = Cannon )

B: Sie stehen alle um das Auto herum. Das ist lustig. Sie müssen auf die Motorhaube geklettert sein, um ins Auto sehen zu können. Ich drehe mich um und sehe nach hinten, und dort sind sie auch.
C: Wie sehen sie aus ?
B: ( Schmunzelt ) Oh, sie sehen nett aus, aber es sind definitiv keine Menschen. Sie haben diese großen, flüssigen Augen und haarlose Köpfe. Ich meine, sie sehen überhaupt nicht bedrohlich aus. Sie sind neugierig und kindlich und freundlich. Sie sehen einfach ins Auto hinein und verdrehen ihre Köpfe, um besser hineinsehen zu können.
[…]
Dann öffnen sie die beide Türen […] Zwei von ihnen ….[ lacht laut ] zwei von ihnen klettern auf den Beifahrersitz zu meiner Rechten. Dort ist meine Handtasche und kleine Bonbons, die ich mitnehme um sie zu essen, wenn ich [beim Fahren] schläfrig werde. Sie ziehen sie [die Bonbons] heraus. Und der zweite drückt und stupst mit seiner Hüfte gegen den ersten, der auf dem Sitz ist. Wie kleine Kinder.

Die Wesen holen Bonnie dann aus dem Auto heraus und führen sie in einen Raum, in dem sich eine Art Sessel befindet, auf den sie sich setzten soll. Sie beschreibt, dass sie eigentlich nicht dorthin gegangen ist, sondern dass es sich um eine Art Gleiten handelte. Auf jeder Seite und hinter ihr befanden sich Wesen.

B: Nun befinden sich einige auf jeder Seite von mir, und ein oder zwei sind direkt hinter mir. […] Sie haben wirklich knochige Finger. [Sie] sind grau mit einem bläulichen Schimmer. Und ihre Augen sind sehr hübsch. Sie haben große, flüssige, bläuliche Augen. Bläulich – schwarz.
[…]
Sie führen mich weiter. […] Ich gehe aber eigentlich nicht. Ich meine, es sieht so aus als hätte ich begonnen zu gehen, aber dann muss ich es nicht mehr. Weil wir gleiten. […] Und hin und wieder [lacht] strecke ich einen Fuß aus, als würde ich einen Schritt machen. Und das verlangsamt uns.

Anschließend setzen die Wesen ein Gerät auf ihren Kopf, das angenehm vibriert, wie Bonnie beschreibt. In der Zwischenzeit kommen immer mehr Wesen in den Raum und beobachten Bonnie.

B:  Plötzlich sind sehr viele von ihnen in diesem kleinen Raum […]
Alle haben diesen Ausdruck in den Augen […] Und ich fühle großes Interesse, fast schon eine Ehrung. Ich meine, es ist mehr als Interesse. Es ist so als wären sie sehr daran interessiert, was passiert, aber gleichzeitig fühle ich große Anerkennung. […] Ich habe das Gefühl, dass sie wirklich glücklich sind, mich gefunden zu haben. Weil ich Informationen habe, die sie brauchen. […] Und alle sehen mich an und es kommen immer mehr herein. Keiner der hereinkommt, verlässt den Raum wieder, deswegen wird es bald ganz schön eng in dem Raum. Einige drängeln sich sogar an den anderen vorbei [lacht]

Bonnie versucht dann mit einem von den Wesen telepathisch Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren, was hier eigentlich los ist.

B: […] Ich sah ihn einfach an. Und es ist sehr schwer, ihm in beide Augen zu sehen, da sie so weit auseinander stehen, so das meine Augen, wenn ich ihn direkt ansehe, sich nicht mit seinen decken. Deswegen muss ich entweder in das eine oder in das andere Auge sehen. Meine Augen sind viel enger zusammen [ schmunzelt ]. Aber ich kann ja zuerst in das eine Auge schauen und dann in das andere. Ich frage also: „ Was macht ihr hier ? Was geht hier vor ?“ Und er antwortet: […] „ Wir müssen von dir lernen, wie du von uns lernst. Und jetzt treffen wir uns mal von Angesicht zu Angesicht […] Wir erhalten alles, was du über die Leute weißt, mit denen du arbeitest, die Episoden mit einem von uns erlebten. Und wir wollen wissen, wie diese Leute die Interaktionen mit uns erleben. Wir wollen wissen, wie es sie beeinflusst, wie sie es erfahren, und was es für sie bedeutet. Und weißt all das von diesen Leuten, Bonnie. Und du hast gesehen, wie sie sich veränderten. Du hast gesehen, wie sie sich von schrecklicher Angst und Trauma [….] hin zu Akzeptanz und Frieden entwickelten. Und in vielen Fällen wollen sie uns besser kennenlernen. Wie du uns auch besser kennenlernen wolltest […] Und nun kannst du es. Deshalb ist dieses Erlebnis auch für dich gedacht.

Hier wird auch deutlich, was sich seit Beginn der 90iger in Bezug auf die Greys immer mehr abzeichnet – und zwar scheinen sie jetzt den Kontakt vermehrt zu suchen und zwar in Form einer gegenseitigen Aussprache und eines gegenseitigen Verständnisses. Während in früheren Zeiten Entführungen fast immer traumatisch für die Betroffenen waren, scheint den Greys plötzlich wichtig zu sein, was die Betroffenen empfinden und das Erlebnis so positiv wie möglich zu gestalten. In letzter Zeit häufen sich solche Fälle immer mehr und ich denke, dass dies eigentlich eine sehr positive Entwicklung ist.

Und weiter ( Jetzt spricht wieder das graue Wesen )

W: Von unserer Seite aus würden wir gerne den Umgang mit Menschen verbessern […] Wir wollen kein Unbehagen, Schaden, Furcht oder Trauma verursachen. Wir sind uns aber bewusst, dass viele Menschen, die Erfahrungen mit uns machen, sehr traumatisiert sind und es negative Auswirkungen auf sie hat. […] Deswegen würden wir uns wünschen, dass es besser aufgefasst wird. Wir wollen, dass wir den Menschen durch den Kontakt zu uns nützlich sind. Denn wir sehen auf jeden Fall einen Nutzen im Kontakt zu den Menschen für uns. […] Aber wir wissen auch, dass es schon enorme Vorurteile auf der Erde gibt, was unsere Existenz anbelangt […] Viele Menschen glauben ja gar nicht daran, dass wir überhaupt existieren.[…] Was natürlich absolut absurd ist.

Bonnie befand sich natürlich in einer ganz besonderen Situation. Als Hypno – Therapeutin für Entführte, war es ja auch immer ein Wunsch von ihr, diese Wesen einmal selbst kennen zu lernen, was ihr hier ermöglicht wurde. Deswegen reagierte sie auch nicht so, wie vielleicht ein Entführter reagieren würde. Die meisten Entführten empfinden die Situation als traumatisch und sind nicht in der Lage die Wesen überhaupt anzublicken. Deswegen können sie sie auch unter Hypnose oftmals nur schemenhaft beschreiben. Man hat oft angenommen, dass die Außerirdischen dafür verantwortlich sind und nicht wollen, dass sie klar und deutlich gesehen werden. Bonnies Fall legt aber nahe, dass dem nicht so ist, sondern das es vielmehr unser Unterbewusstsein ist, das diese Erinnerung blockiert. Denn Bonnie, die ja in ihrer Position eher neugierig denn ängstlich war, hatte keine Probleme damit, die Wesen bis ins kleinste Detail betrachten und ihren Körper ganz genau zu beschreiben, sogar bis hin zur Struktur der Haut. Auch stellte sie den Grey Fragen zu ihrer Anatomie. Es handelt sich hier wahrscheinlich um die genaueste Beschreibung eines Grey überhaupt, die ich jemals gelesen habe….und ich habe schon unzählige Bücher über das Thema gelesen. Ich werde jetzt hier nicht alles übersetzen, da das viel zu viel wäre. Auf ein Merkmal will ich aber näher eingehen, da es das Faszinierenste der Grey ist – nämlich die Augen.
Bonnie beschreibt eine lidähnliche Struktur über dem Auge, die aber das Auge nicht bedeckt, sondern sich hinter das Auge zurückzieht. Sie beschreibt auch genau die Form der Augenhöhle und dass die Wesen einen leichten Bogen über den Augen besitzen, ungefähr an der Stelle, wo die Augenbrauen sein müssten, wenn sie welche hätten.

B: Ich sehe keine Pupille oder etwas ähnliches in den Augen, aber trotzdem scheinen sie sehr lebendig und mitteilsam zu sein. Sie scheinen sich zu bewegen, aber ich kann nicht herausfinden wie. Sie haben auch keine Augenlider, mit denen sie blinzeln, aber sie haben Ausdruckskraft in ihnen. […] Sie können Gedanken und Gefühle sehen. Sie verstehen die Gefühle nicht immer aber sie sehen, was in uns vorgeht. […] Und sie finden es sehr merkwürdig, dass wir so kleine Augen haben [lacht].

Bonnie stellt dem Wesen dann die Frage, ob sie denn keine Lider zum Schutz der Augen besitzen.

W: Wir haben eine Bedeckung […] Ihr würdet es wahrscheinlich eine Membrane nennen. […] Es ist eine sich selbst erneuernde Membrane. Wir müssen also nicht blinzeln wie die Menschen. […] Diese Membrane hält alles, was ins Auge gelangen könnte, ab.

So jetzt nähern wir uns dem Ende des Buches. Im letzten Kapitel „The Conclusion“ ( Die Schlussfolgerung ) fasst Cannon die Ergebnisse des Buches nochmal zusammen. Ich selbst finde das Buch großartig – eines der besten Bücher zum Thema überhaupt. Ich habe mir jetzt auch die Fortsetzung des Buches zugelegt, das ich auch noch hier vorstellen werde.
Zum Abschluss lasse ich nochmal Dolores Cannon zu Wort kommen:

„Wir sind nicht ein Körper, sondern wir besitzen einen Körper. Die wahre Essenz des menschlichen Seins ist die ewige Seele oder der Geist. Der Körper kann nicht leben, bevor eine Seele ihn betritt. […] Diese Seele bringt ihre eigenen karmischen Lektionen und ihre eigenen Vorsätze in das neue Leben mit, das sie im Begriff ist einzugehen. […] Ich habe erklärt, dass wir alle schon einmal außerirdische Körper bewohnt haben zu irgendeiner Zeit während unserer langen Lebenszyklen, weil unsere Seelen oder unser Geist schon ewig existiert haben und weiterhin ewig existieren werden, um immer wieder neue und andere Verkörperungen einzugehen, um alle vorstellbaren Dinge zu lernen. Die Erde ist ein junger Planet verglichen mit dem Alter des Kosmos, deswegen haben wir sicher schon viele Abenteuer in verschiedener Form durchlebt, bevor wir uns entschieden haben, die Emotionen und Begrenzungen zu Erfahrung, die die Erde uns anzubieten hat. Die Außerirdischen wissen, dass wir eine ewige Seele besitzen und dass wir ursprünglich alle von der Quelle ( ihre Bezeichnung für „Gott“ ) stammen. […] Sie sind wir, und wir sind sie. Wir sind alle eins.“

„The Custodians“ ist ein rundum empfehlenswertes Buch, das man nur schwer wieder aus der Hand legen kann.

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