Whitley Strieber interviewt John E. Mack, M.D.

Hier ist eine weitere Übersetzung eines Interviews, das mit freundlicher Genehmigung des John E. Mack Instituts erfolgte. Das Original ist hier zu finden:

Whitley Strieber Interviews John Mack, M.D.

http://johnemackinstitute.org/1999/11/whitley-strieber-interviews-john-e-mack-m-d/

Eine Bemerkung dazu: Es handelt sich um die wortgetreue, „ungeschönte“ Abschrift einer Dreamland Live-Sendung. Wundert euch daher bitte nicht über einzelne Satzformulierungen und Stolpersteine

Whitley Strieber interviewt John E. Mack, M.D.

Abschrift eines Radiointerviews, das vom New York Times Bestseller-Autor Whitley Strieber am Sonntag, den 14. November 1999 anlässlich der Veröffentlichung von Dr. John Macks zweitem Buch über die Alien-Begegnungserfahrung, Passport to the Cosmos, durchgeführt wurde.

Das Interview anhören (75 min, mp3)

Hier ist Whitley Strieber, dies ist Dreamland. Heute Abend haben wir eine großartige Show. Wir sind geehrt, Dr. John Mack, den Pulitzer-Preistragenden Autor von Abduction und des neuen Buchs Passport to the Cosmos hier zu haben. Dr. Mack ist ein Professor für Psychiatrie an der Harvard Medical School, Gründungsdirektor des Program for Extraordinary Experience Research, und meiner Ansicht nach derzeit die weltweit führende Autorität auf dem Gebiet der Alien-Entführungen. Ihr werdet heute Abend Dinge von ihm und aus seinem unglaublichen neuen Buch erfahren, die ihr vorher noch nicht gewusst habt, die euch bewusstmachen werden, dass dies etwas ist, über das es sich sehr sehr scharf nachzudenken lohnt.

Wisst ihr, nachdem ich Communion geschrieben habe, habe ich erfahren wie es sich anfühlt ein Paria und eine landesweite Witzfigur zu sein. Ich hatte die Erfahrung gemacht zur Larry King Show zu gehen, zwei Fuß von Larry entfernt zu sitzen, und mir von ihm ins Gesicht Lachen zu lassen – ich konnte seinen Atem riechen – vor seinen zwei Millionen Zuhörern, oder Zuschauern sollte ich besser sagen. Es war abscheulich, es war eine Qual.

Dann tat Dr. John Mack – M.D., Harvard Professor, Pulitzer-Preisträger – plötzlich etwas so Außerordentliches und so Mutiges, dass es mein Leben verändert hat, Budd Hopkins Leben, und das Leben jedes anderen, der jemals eine Nahbegegnungserfahrung gehabt hat und sich auf irgendeine Weise damit herumquälen musste.

Die Verhöhnung endete. Die Menschen begannen nochmal einen Blick darauf zu werfen. Sie begannen zu sagen: „Hey, vielleicht ist da etwas dran.“ John Mack wurde deswegen an die Wand gedrückt. Er verlor beinahe seine Lizenz, er verlor beinahe sein Amt, er endete fast auf der Straße ohne eine Karriere, ohne einen Job. Alles aufgrund der Tatsache, dass der Entführungserfahrung etwas Außeralltägliches anhaftet. Heute Abend werden wir ein Gespräch mit einem echten Helden führen. Einem Helden der Wissenschaft, einem amerikanischen Helden. Wenn wir zurück sind, mein Held, Dr. John Mack. Hier ist Whitley Strieber, dies ist Dreamland.

[Radiopause, Musik: The Police, Invisible Sun]

WS: Hier ist Whitley Strieber. Wir sind zurück, Dr. John Mack ist hier bei uns. John?

JM: Hallo, Whitley.

WS: John, du bist gerade von einer Reise nach Indien zurückgekommen.

JM: Richtig.

WS: Richtig. Wir würden gerne ein wenig darüber erfahren was dort passiert ist. Warum bist du nach Indien gegangen?

JM: Was passiert ist, war, eine Gruppe namens Synthesis hat auf Einladung des Dalai Lama eine Delegation von ungefähr dreißig Leuten zusammengestellt, mit etwa siebzig Unterstützern dieser Delegation, um einen Blick darauf zu werfen, wohin wir uns in der Zukunft bewegen, was unternommen werden kann, um einige der Konflikte in der Welt anzugehen, einiges von dem Leiden, das vor sich geht. Jeder Bereich war dort vertreten; Ökonomik, Politik, Medizin, die Medien, Bildung. Und wir haben mehrere Tage damit verbracht und Seine Heiligkeit war tief darin einbezogen, und es ist selten, dass er so viel Zeit erübrigt. Und wir wurden, die meisten von uns waren davon beseelt, eine Form der Weisheit mit uns zurückzunehmen, die wir immer erfahren, wenn wir mit ihm zusammentreffen, weil er einerseits, er hat so eine komplizierte Aufgabe, sowohl das spirituelle als auch das politische Oberhaupt des tibetanischen Volkes in dessen Krisenzeit zu sein. Gleichzeitig ist er ein einfaches liebevolles menschliches Wesen ohne eine rachsüchtige Haltung, und ein höchst mitfühlendes; sehr inspirierend. Und ich denke was wir einbringen konnten war eine Wahrnehmung, dass es Menschen in all diesen Schwerpunktbereichen gibt, die mit ihm in seinen Werten und Idealen zusammenstehen, und mit dem tibetanischen Volk. Es war eine außergewöhnliche Zeit.

WS: Warum wurdest speziell du eingeladen?

JM: Nun, ich kannte die Organisatoren gut, weil wir im Sommer 1993 an etwas mitgearbeitet haben, das sich das Parliament of World Religions nannte. Brian Muldoon und Barbara Bernstein waren die Hauptorganisatoren und sie waren speziell an Menschen interessiert, die an etwas arbeiten, das sich irgendwie am Rande befindet: Das ökonomische System und die Ökonomie hinterfragen, und was meine Lage betrifft, hinterfragen – eine wirklich philosophische Frage – hinterfragen der Realität, hinterfragen was die Natur des Universums ist. Ich meine…

WS: Ja.

JM: … sie sind sehr vertraut mit der Arbeit, die ich mit Leuten gemacht habe, die diese außergewöhnlichen Erlebnisse gehabt haben und sie waren der Meinung, dass das ein wichtiger Bereich für eine mögliche Transformation und Veränderung sein könnte.

WS: Wusste der Dalai Lama über die Art deiner Arbeit Bescheid?

JM: Ja, weil wir im Jahr 1992 mit ihm zusammengetroffen waren. Er hatte schon immer ein Interesse daran und er betrachtet es als ein Gebiet, das bedeutsam sein könnte, was das westliche Bewusstsein anbelangt. Für das tibetanische Volk oder für die tibetanische Philosophie und Religion ist das Universum mit Wesen aller Art erfüllt, von denen sich einige in der materiellen Welt manifestieren können, also ist das für sie keine besondere Angelegenheit. Aber die Tatsache, dass es in der westlichen Welt Aufmerksamkeit erlangt, ist eine außergewöhnliche Sache, also war es das, was besonders interessant für ihn war, and wie es die westliche Denkweise öffnen kann, um ein ganz anderes Universum wahrzunehmen.

WS: Nun, für mich ist es allemal außergewöhnlich, weil ich, wie du weißt, Erfahrungen mit Wesen gehabt habe, die sowohl physisch als auch nicht physisch sein könnten, und da ich einen westlichen Hintergrund habe, war ich ziemlich überrascht zu entdecken, dass das tatsächlich real war.

JM: Schau, das Problem, das wir in unserer westlichen Philosophie haben, ist, wir haben eine sehr enorm vereinfachte Auffassung der Realität. Entweder ist sie buchstäblich körperlich, einfach wie alles um uns herum, das du anfassen und fühlen und riechen kannst, oder es befindet sich im Reich der Vorstellung und ist dann nicht materiell real. Aber etwas, das in gewissem Sinne nicht physisch da ist, oder aus einer anderen Dimension kommt, oder wir wissen nicht woher, und sich dann in der physischen Welt manifestiert, dafür haben wir in der Philosophie, die in den mehreren letzten Jahrhunderten in der westlichen Welt herangewachsen ist keinen Platz. Aber das trifft nicht auf die tibetanische Kultur oder auf eine der anderen Philosophien und Religionen des Fernen Ostens zu.

WS: Nun, das ist richtig, sie sind viel mehr vertraut damit. Und du, im Verlauf von Passport to the Cosmos, was, wie ich noch viele Male im Verlauf dieses Programmes sagen werde, Leute, ein beachtliches Angebot hat. Ihr könnt ein signiertes Exemplar dieses Buchs erhalten, signiert von John Mack. Und ihr müsst dafür nicht zu einem Buchladen gehen, ihr müsst nicht zu einer Lesereise gehen, ihr müsst nicht darauf hoffen, dass er in eure Stadt kommt. Was ihr tun könnt, ist auf www.peermack.org zu gehen, es ist peermack.org…

JM: Ich glaube da befindet sich ein Bindestrich zwischen dem „PEER“ und dem „Mack“, wird mir gesagt…

WS: Nun es funktioniert gut ohne den Bindestrich…

JM: Tut es das?

WS: Ja, ich bin gerade darauf, und schaue es mir an, und es funktioniert ausgezeichnet. Aber du kannst es auch mit einem Bindestrich schreiben, wenn dir danach ist.

[Lachen]

WS: Geht auf PEER Purchases, klickt auf PEER Purchases, und ihr könnt dieses Buch bekommen, und der Preis für ein signiertes Exemplar ist unglaubliche zwanzig Dollar. Das sind vier Dollar weniger als der reguläre Buchhandlungspreis, für ein signiertes Exemplar von Passport to the Cosmos. Und lasst euch gesagt sein, ich habe dieses Buch von vorne bis hinten gelesen. Ihr wisst genauso gut wie ich, dass ich nicht jedes Buch, über das wir in dieser Show sprechen von vorne bis hinten lese. Ich habe jedes einzelne Wort daraus gelesen. Es ist großartig. Geht nicht davon aus, dass es eine Fortsetzung von Abduction ist. Es geht weit darüber hinaus. John Mack hat einen bedeutenden Durchbruch geschafft. Lasst uns nun fortfahren und ein wenig mehr über diesen Durchbruch sprechen.

Eines der Dinge, die so außergewöhnlich an diesem Buch sind, ist die Art wie du die Vorstellungen und Standpunkte von Naturvölkern über diese Entführungserfahrung im Verlauf des Buchs miteinbeziehst. Credo Mutwa, ein führender afrikanischer Sanusi oder hoher Medizinmann, seine Vorstellungen und seine Erzählungen ziehen sich durch das ganze Buch und sie sind wirklich fantastisch. Wir betrachten es eigentlich immer als eine amerikanische Sache oder bestenfalls eine westliche Sache. Aber John Mack hat diese Vorstellung zunichte gemacht. Sie tun es und tun es in anderen Teilen der Welt besser. Also erzähle uns eine Kleinigkeit über diesen Mann. Wie hast du ihn getroffen, und wie war er so, und was ist ihm passiert?

JM: Ich hatte eigentlich nicht damit gerechnet ihn zu treffen als meine Mitarbeiterin Dominique Callimanopulos und ich nach Südafrika gingen. Eigentlich waren wir unterwegs nach Zimbabwe, weil dort einige Kinder an einer Schule außerhalb der Hauptstadt Harare gewesen waren, die einige außergewöhnliche Sichtungen von Ufos gehabt hatten, welche auf ihrem Schulhof gelandet waren, und sie hatten eines oder mehrere „seltsame Wesen“, wie eines der Mädchen es ausgedrückt hat, aus diesen Raumschiffen herauskommen gesehen. Und wir bekamen einige Zeichnungen dieser Kinder per Fax, und Telefonanrufe, wir haben also bereits schon geplant nach Afrika zu gehen, aber wir änderten unsere Pläne um sicherzustellen, dass wir zu dieser Schule gingen. Wir planten ebenfalls, eine Woche lang nach Südafrika zu gehen, und ich wurde direkt am Flughafen empfangen und wir wurden zu einer Fernsehstation gebracht und dort, via Satellit, war Credo Mutwa, weil er gehört hatte, dass ich über diese Erlebnisse mit diesen seltsamen Wesen sprechen würde, die er oder sein Volk Mantindane nennen, die – Aber ihn diese Wesen beschreiben zu hören, [sie sind] sehr ähnlich wie die grauen Wesen, von denen wir hier so viel hören. Und damals bat er erstmals, er bat mich ihn zu sehen. Wir haben mehrere Stunden mit ihm verbracht und er sprach in einer sehr bewegend offenen Weise über das Trauma, das er durchlaufen hatte, als er ein junger Mann im Busch war, und ein Erlebnis durchlebt hatte, sehr ähnlich wie diejenigen die du durchlebt hast, Whitley. Und zu dieser Zeit, ich meine, ich hatte noch nie von Credo Mutwa gehört und hier, binnen Stunden nach der Landung in Südafrika war ich mit diesem außergewöhnlichen Medizinmann zusammen und unterhielt mich über Erlebnisse, die mir von Menschen in diesem Land so vertraut waren.

WS: Was ziemlich außergewöhnlich ist. „Mir wird gezeigt, dass diese Welt stirbt. Diese Geschöpfe versuchen uns vor einer Gefahr zu warnen. Die Sache, die du untersuchst, ist real und kein Hirngespinst aus irgendjemandes Vorstellungskraft.“ Das war ein Teil der Botschaft von Credo Mutwa und sie ist zweifellos ähnlich zu der Art von Botschaften die ich bekommen habe. Und das Buch das Art und ich geschrieben haben, The Coming Global Superstorm, ist eine unmittelbare Reaktion auf diese Art von Botschaft. Was glaubst du, was das bedeutet John? Das ist etwas, das du ebenso ziemlich stark im Buch erörterst, diese Botschaft, die sich zu konzentrieren zu beginnen scheint. Wenn du die Botschaft beschreiben könntest, die sich um die Entführungserfahrung herum bündelt, um diesen Teil unseres fortbestehenden Kontakts, was würdest du sagen, was sie ist?

JM: Nun, du musst mit einer bestimmten Geisteshaltung beginnen, welche die westliche Art des Denkens durchdringt, aber überall auf der Welt verbreitet ist, die da wäre, dass der Planet eine Art von Grundstück ist, das uns gehört und wir in Länder aufteilen können, und welches ein Marktplatz für Waren und für alle möglichen Ressourcen ist, und wir keine Verantwortlichkeit über das hinaus haben, was wir von der Erde nehmen. Mit anderen Worten, wir handeln so, als ob die Erde eigentlich dieser einen Spezies gehört. Und das ändert sich natürlich mit dem wachsenden Umweltbewusstsein, aber wir haben die Stelle erreicht, an der grundlegende Ressourcen zur Neige gehen, der Planet immer mehr verschmutzt, die Meere, der Ertrag an Fischen aus den Meeren sinkt, und wir uns faktisch in einer außerordentlichen planetarischen Krise befinden, wegen unserer Unfähigkeit, das zu verstehen, was eingeborene Völker auf der ganzen Welt verstehen, nämlich dass da ein sehr empfindliches Lebensnetz besteht, und dieses Lebensnetz wird von dieser Spezies zerstört. Das ist also der Hintergrund.

Aber was dann in diesen Erlebnissen geschieht, ist, dass diese Botschaft zu Menschen durchdringt, die kein spezielles Umweltgefühl oder Umweltbewusstsein gehabt haben, und die Botschaft besagt: „Euer Planet stirbt, das ist nicht euer Planet. Er gehört nicht dieser einen Spezies.“ Und ihnen werden Bilder von unermesslicher, auserlesener Schönheit des Planeten gezeigt, und dann werden diese Bilder neben Bildern des verschmutzten Ozeans, der sterbenden Bäume, verschwindender Spezies gezeigt, und sie reagieren häufig mit Erschrecken, wenn sie das sehen, und es erzeugt eine sehr tiefe Traurigkeit, aber zur gleichen Zeit eine starke Motivation auf Seiten vieler Erfahrener – wenn sie das anfängliche Trauma der Erfahrungen überwinden können – werden sie sehr darin motiviert, etwas gegen diese Situation zu unternehmen. Sie wollen öffentlich darüber sprechen, andererseits sind viele von ihnen so daran gewöhnt – du hast das zu Beginn gesagt, du hast über Hohn und Spott gesprochen, und das ist ein großes Problem, weil dieses Phänomen für viele von uns in der westlichen Welt so furchterregend ist, weniger wegen dem, was die Aliens den Menschen antun oder nicht antun, das ist ein Teil davon, aber die tiefere Angst liegt darin, dass es uns etwas über uns im Universum sagt, das völlig erschütternd für unser Weltbild ist.

Anders gesagt, es sagt aus, dass es Wesen gibt, Geschöpfe, wie immer du sie auch nennen möchtest, Intelligenzen, die Kräfte haben, die Weitblick haben, die Intelligenz haben und technische Möglichkeiten, die wir schlichtweg nicht haben. Und sie können uns erreichen und mit uns tun was sie wollen. Ich meine, was sie tun ist nicht so destruktiv, aber die Tatsache, dass wir keine Kontrolle darüber haben, dass es andere Wesen gibt, die auf diese Art und Weise zu uns durchkommen, es bringt die Arroganz, die beherrschend in dem Sinne ist, dass wir irgendwie alleine im Universum sind und wir die klügsten Geschöpfe im Kosmos sind, ziemlich ins Wanken. Wir bekommen einen Schock, wenn wir das entdecken, was eingeborene Völker auf der ganzen Welt ganz selbstverständlich gewusst haben und immer noch wissen, und wir haben das auch mal gewusst, dass das Universum von Wesen erfüllt ist, mit Intelligenzen, die sich nicht unbedingt in der materiellen Form manifestieren, wenngleich sie es können, was Menschen für diese Art der Wahrnehmung öffnet. Aber der Punkt ist, dass Menschen Angst haben, darüber den Mund aufzumachen, weil die Tendenz darin besteht, ausgelacht zu werden oder auf eine gewisse Art beschämt zu sein, über etwas zu sprechen, das eine tiefe Wahrheit für diese Individuen darstellt.

WS: Ja. Am Dienstag, den 16. November wird sich um 7 Uhr abends etwas sehr Außergewöhnliches ereignen. Dies wird der Moment sein, in dem Dr. John Mack, Autor von Passport to the Cosmos, Pulitzer-Preisträger, an der New York Academy of Medicine sprechen wird. Einlass um 18 Uhr. Wenn ihr euch irgendwo im Nordwesten aufhaltet, dann verpasst es nicht. Ich würde eigens dafür einfliegen.

JM: Es wird auch einer der Menschen bei mir sein, mit denen ich zusammengearbeitet habe. Wir nennen sie Erfahrene – ich mag den Ausdruck Entführter nicht, weil es eine Art von Gewalt, gegen den eigenen Willen geholt zu werden, impliziert – und zusätzlich zu einem der Erfahrenen wird unser klinischer Direktor Roberta Colasanti mit mir auf dem Podium sein, der ebenfalls einen Vortrag halten wird, und es sollte interessant werden, denke ich. Es werden sich auch einige Erfahrene im Publikum befinden, die sich beteiligen werden, also hoffe ich, dass es ein ziemlich gut abgerundetes Programm sein wird.

WS: Es ist eine Gelegenheit, einen Einblick in etwas zu gewinnen, bei dem es sich wahrscheinlich um eine der bedeutsamsten menschlichen Erfahrungen der Geschichte handelt. Hier ist Whitley Strieber, dies ist Dreamland. Wir sind gleich zurück.

[Radiopause]

WS: Hier ist Whitley, ich bin zurück, wir sprechen mit John Mack, Dr. John Mack, dem Harvard Professor und Psychiater, welcher der gesamten Alien-Entführungserfahrung Legitimität verschafft hat. Sein neues Buch Passport to the Cosmos ist ein bahnbrechendes Buch von Crown. Ihr könnt heute Nacht ein signiertes Exemplar erhalten, wenn ihr auf www.peermack.org geht. Nicht für den Listenpreis von 24 Dollar sondern für nur 20 Dollar, ein Exemplar von John Macks Buch, Passport to the Cosmos, signiert von John Mack.

Wenn wir weiter fortfahren, werden wir über eines der Themen sprechen, was für mich persönlich eines der am schwierigsten zu besprechenden Themen ist. Als ich Dr. Macks Buch las, war ich überrascht mich selbst zitiert zu finden, einige Dinge, die ich zu Dr. Mack über dieses besondere Thema gesagt habe, welches Sex ist. Und ich habe es mir sehr genau überlegt, ob ich es heute Nacht überhaupt zur Sprache bringen wollte oder nicht. Ich bin sehr zurückhaltend was das betrifft, aber ich denke es ist wirklich wichtig darüber zu sprechen und über Angst zu sprechen. Und wenn wir heute Nacht mit Dr. Mack darüber sprechen können, dann denke ich, werden wir wirklich etwas sehr, sehr Neues lernen. Er hat einige wirkliche Durchbrüche erzielt, was seine Erkenntnis und sein Verständnis darüber anbelangt, was sich in beiden dieser Bereiche abspielt. Die Nahbegegnungserfahrung, wie sie wirklich ist; John Mack ist der Wahrheit darüber vermutlich so nahe wie es sonst noch niemand gewesen ist. Hier ist Whitley Strieber, wir sind in nur ein paar Minuten wieder zurück mit John Mack.

[Radiopause]

WS: Hier ist Whitley Strieber, dies ist Dreamland, und wir sind zurück mit John Mack. Ich weiß, dass wir eine Menge Anrufe bekommen. Die gesamte dritte Stunde wird für Anrufe zur Verfügung stehen. Nach der vollen Stunde weiß ich also, dass eine Menge von euch mit Dr. Mack sprechen wollen und ihr ihr werdet eure Chance nach der vollen Stunde bekommen.

Ich möchte aus deinem Buch zitieren, John. „Der sexuelle Teil meiner Beziehung mit den Wesen ist sehr vielschichtig gewesen, und sehr erfüllend und zeitweise sehr schwierig, weil ich ein verheirateter Mann bin. Ich habe ein Ehegelübde abgelegt, an das ich glaube. In gewissem Maße wurde mir dieser Aspekt der Erfahrung auferlegt und es ist nicht etwas, das ich zu kontrollieren in der Lage gewesen bin. Wenn er sich unter meiner Kontrolle befunden hätte, dann hätte ich mich sehr schuldig gefühlt. Es ist so, als würde ich eine zweite Ehefrau haben, mit der ich eine geheime Beziehung unterhalte. Ich pflegte in einem Zustand der sexuellen Erregung zu erwachen, mitten im Geschlechtsverkehr. Die körperliche Dynamik ist anders, in dem Sinne, dass sich die Empfindung des Geschlechtsverkehrs durch deinen ganzen Körper bewegt und du vollkommen darin ergeben bist, für eine längere Zeit, als ich es bei normalem Geschlechtsverkehr bin. Es ist so, als ob sich eine Ebene der Sexualität einklinkt, mit der ich normalerweise nicht in Beziehung stehe. Es ist sehr, sehr intensiv.“ Selbstredend, dass ich mich selbst zitiere, wie du weißt. Lass uns über diese Seite der Erfahrung reden, weil du dich nicht mit der Nahbegegnungserfahrung auseinandersetzen kannst, sofern du dich nicht mit ihrem sexuellen Inhalt auseinandersetzt, ich denke nicht.

JM: Hm, was wir gehört hatten – kannst du mich gut hören?

WS: Ja.

JM: Was ich gehört hatte, bevor ich mich tiefergehend damit befasste, war, dass der sexuelle Teil daran auf Seiten der Wesen eine Form von fachmännischer Routineausübung war, die den Männern durch eine Art Reiben Sperma entnahmen, oder mit einer Art von Gerätschaft, und den Frauen wurden Eier entnommen, und eine Hybridrasse wurde erschaffen. Und viele Menschen haben diese Art der Erfahrung. Trotzdem denke ich, dass es in den anfänglichen Jahren, in denen es untersucht wurde, üblicher war als es das jetzt ist, diese Art von traumatischer, kalter Form der Erfahrung. Aber nach und nach begann ich herauszufinden, dass, wenn du mit den Menschen intensiver zusammenarbeitest und an der Angst dranbleibst, und ihnen ermöglichst diese Art dunkle Nacht der Seele zu durchschreiten, wir nennen es manchmal eine „Initiation“, welche die Menschen durchlaufen, die Erfahrung verändert sich, und der Schrecken löst sich auf, und die Menschen entdecken, dass sie eine tiefe Verbindung zu den Wesen haben. Es ist immer noch ein Mysterium, woher diese Verbindung herrührt, worum es sich dabei handelt, ob es sich [zum Beispiel] um die Zukunft unserer Spezies handelt, von der aus einige zurückkehren, oder ob es sich um ein Wachrufen einer Form von tiefer Wahrheit aus der menschlichen Geschichte handelt, ich weiß es wirklich nicht. Aber was hervorkommt, ist – und man könnte sagen, nun, es könnte etwas Besonderes an dir sein, Whitley, aber das ist es nicht…

WS: Nein, ich weiß dass es das nicht ist, deswegen habe ich es zur Sprache gebracht.

JM: …Ich habe diese Geschichte von vielen Menschen gehört. Es gibt einen ganzen Abschnitt im letzten Kapitel des Buchs mit dem Titel „Parenting on the Other Side“, in dem es zumeist um ein anderes Wesen geht, zu dem der Mensch eine sehr starke Verbindung hat, die einen erotischen Teil beinhalten kann oder auch nicht, aber es ist eine sehr tiefe, intime, innige, und oft sexuelle Art der Erfahrung, die eine ganz andere Qualität als die Sexualität aufweist. Wenn also die Leute sagen: „Nun, du schreibst also über Sex mit Aliens“, du weißt schon, „Ho Ho Ho!“, dann ist es überhaupt nicht das. Es ist eine sehr viel transzendentere, oft äußerst spirituelle und…

WS: Ja.

JM: …in gewisser Hinsicht ziemlich sonderbare Beziehung, weil sie nicht auf so etwas wie körperlicher Anziehung beruht, es sie ist eine viel tiefere Form von seelenvertrauter Beziehung, die auf der anderen Seite dieses Schreckens zu stehen scheint, den die Menschen durchlaufen. Und ich denke nicht, dass wir im Moment genügend Informationen darüber haben um zu wissen, dass dies für jedes Individuum auf der anderen Seite des Schreckens steht, aber ich bin zweifellos in jüngerer Zeit immer und immer wieder darüber gestolpert.

WS: Eines der Dinge, die unweigerlich aufkommen, wenn du über diese Sache sprichst, ist das Konzept der Hybriden, dass es Kinder gibt, die aus diesem Teil der Erfahrung hervorgehen. Hast du das Gefühl, sprechen wir da über etwas reales, oder etwas bei dem es sich irgendwie um eine Metapher handelt? Du sagtest zum Beispiel, dass der sexuelle Inhalt daran auf irgendeine Art mit dem Geist in Beziehung steht, und ich würde dem vollkommen zustimmen. Es ist fast so wie wenn, wenn deine Seele Empfindungen haben könnte, dann das so diese Empfindungen wären, die sie haben würde. Was ist das also mit den Hybriden? Was bedeutet das für dich?

JM: Nun, ich denke, dass du eine Frage stellst, die gestellt werden muss. Es gibt die Gefahr, dass du, wenn du über dieses Phänomen redest, die ganze Sache ziemlich wortwörtlich zu konstruieren beginnst. Sprich, wir reden über Wesen, wir reden über erotische Beziehungen als ob sie irgendwie in demselben materiellen Sinne ereignen würden, in dem sich unser alltägliches Leben ereignet. Und es ist nicht wirklich so. Wir wissen zum Beispiel nicht, auch wenn die Menschen sie gehabt haben, Hunderttausende Menschen diese Erfahrung gehabt haben mögen, in irgendeiner Form an der Erschaffung von Hybriden beteiligt gewesen zu sein, wissen wir nicht, dass diese Hybriden in einer tatsächlichen, physischen Weise existieren. Wenn du zum Beispiel irgendwie hoch in den Himmel gelangen und in ein UFO schauen könntest, und dort würden Hybriden erschaffen werden, hätten wir keinen greifbaren physischen Beweis für die Existenz dieser Hybriden. Also müssen wir sehr vorsichtig darin sein, dies zu einer zu tatsächlichen Angelegenheit zu machen.

Wir haben im Grunde die Erfahrungen, die die Leute gehabt haben. Und das sind Menschen mit gesundem Verstand, ich meine, ich sollte das wirklich deutlich sagen. Wir haben sehr sorgfältige psychologische und psychiatrische Untersuchungen an diesen Individuen durchgeführt, wir haben vergleichende Studien durchgeführt, Kontrollstudien, und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass es eine psychiatrische Erklärung für dieses Phänomen gibt. Noch gibt es keinerlei Hinweise, dass es irgendetwas ist, dass die Menschen irgendwie aufgeschnappt haben, weil sie zu viele Fernsehsendungen oder zu viele Filme gesehen haben, die etwas mit Aliens zu tun haben. Ganz im Gegenteil, die Filmemacher gehen zu den Forschern, um an ihr Material zu kommen, um die Filme machen zu können. Also ist es auf eine Art eine sehr reale Erfahrung, aber das Problem ist, dass wir in der westlichen Welt philosophisch so beschränkt sind, dass es entweder tatsächlich, physisch real ist, oder es ist einfach Einbildung, es existiert nicht. Aber was tun wir, wenn Menschen mit gesundem Verstand kraftvolle Erfahrungen haben, die auf ihre Körper einwirken? Sie sprechen über eine tiefgründige erschütternde Erfahrung, die sich ereignet, und dennoch können wir sie nicht aus einer tatsächlichen, materiellen Perspektive beweisen. Was machen wir damit? Ich denke, dass dies einer der Kämpfe ist, den die Menschen ausfechten, die in diesem Bereich arbeiten…

WS: Ja.

JM: …weil wir nicht wirklich etwas haben, das man als „Wissenschaft der Erfahrung“ bezeichnen könnte, oder was Robert John, ein Forscher aus Princeton, eine „Wissenschaft des Subjektiven“ nennt. Wir fassen Wissenschaft als das physisch beweisende auf, der objektiven Realität von etwas, und es gibt physische Dimensionen an der Entführungserfahrung, aber sie ist nicht nur physisch. Sie scheint von irgendeinem Ort zu kommen, der „hinter dem Schleier“ liegt.

WS: Es ist irgendwie beides. Ich hatte Erfahrungen, die einfach außerordentlich physisch waren. Und andere, die es nicht waren. Und andere, die nicht-physisch begonnen haben, wurden physisch. Ich denke wir sitzen alle zusammen im selben Boot. Wir, diejenigen von uns, die diese Erfahrung haben, oft kannst du nicht einmal sagen, ob es physisch ist oder nicht, es ist einfach so intensiv und überwältigend und gewaltig. Und du wirst in einem Zustand von einer Art von wunderbarer Erschütterung zurückgelassen. Und du weißt nicht woher das kommt. Es kommt von überall her gleichzeitig.

JM: Ja. Aber die Sache, mit der sich die Wissenschaft in diesem Land schwertut, ist, dass wir nicht wissen, was wir mit etwas tun sollen, das eine Erfahrung ist, sehr kraftvoll ist, ein physisches Element besitzt, vom Erfahren her ein physisches Element, vielleicht sogar physische Spuren aufweist (Male auf dem Körper, Schnitte, Schaufelnarben), und dennoch, das physische Element kann nicht demonstriert oder durch die Methoden, an die die Wissenschaft gewöhnt ist, bewiesen werden. Was tun wir also damit? Wir können es nicht ausblenden, oder wir sollten es nicht ausblenden, weil sie von einer menschlichen Perspektive aus so intensiv wie alles andere ist, das wir kennen. Und trotzdem können wir es nicht auf die Art und Weise konkretisieren, wie es die Wissenschaft präferiert. Folglich haben wir diese Art von Krise, in gewisser Weise, eine Erkenntniskrise.

WS: Es gibt ein Zitat im Buch, das mich wirklich verblüfft hat. Und ich werde es jetzt vorlesen. „Ich würde nicht versuchen, eine wissenschaftliche Arbeit über diese Dinge zu veröffentlichen, weil ich keine Experimente durchführen kann. Ich kann keine leuchtenden Waschbären erscheinen lassen. Ich kann sie nicht in einem Geschäftshaus für wissenschaftlichen Bedarf kaufen, um sie zu studieren. Ich kann mich nicht selbst dazu bringen wieder mehrere Stunden lang verloren zu gehen. Aber ich streite nicht ab was passiert ist. Es ist das, was die Wissenschaft anekdotisch nennt, weil es nur auf eine Weise geschehen ist, die man nicht reproduzieren kann. Aber es ist geschehen.“ [1]

Was mich nun so erstaunt hat, ist, dass das, was mir – John wird uns eine kleine Geschichte erzählen – eine Beschreibung von fehlender Zeit und einer Begegnung von Angesicht zu Angesicht mit den Greys zu sein scheint, von einem Nobelpreisträger, Kary Mullis, über eine Erfahrung geschrieben wurde, die sich eines Nachts im Jahr 1985 ereignet hat. Kannst du uns, John, ein wenig darüber erzählen, da wir gerade dabei sind, zu diskutieren, warum die Wissenschaft dies nicht zu untersuchen vermag?

JM: Nun, Dr. Mullis hat nicht sehr viel darüber in seiner Autobiographie geschrieben, aber offenbar war er eines Nachts im Wald und da waren diese irgendwie leuchtenden Waschbär-artigen Gestalten, und sie waren sehr real für ihn, er verlor dann, wie er es in seinem Zitat gesagt hat, mehrere Stunden. Es war so real, dass er zurück in den Wald ging, um eines dieser Wesen oder irgendeinen Hinweis auf sie zu finden und er konnte es nicht, dennoch wusste er, was er erlebt hatte. Er ist also wie viele der Menschen, die diese Erfahrungen haben. Die Leute sagen: „Na ja, beweise es.“, aber sie können es nicht beweisen, sie wissen einfach, wie [die Figur] Ellie Arroway im Film Contact, in dem sie sagt: „Alles, was ich über mich weiß, sagt mir, dass dies passiert ist, dass dies real ist.“ Und die Menschen, die es durchlebt haben, ihnen ist es egal ob du es beweisen kannst oder nicht. Es ist wahr für sie, es ist stark für sie, sie wissen, dass sie bei vollem Verstand sind, jemand wie ich kann bestätigen, dass sie bei klarem Verstand sind, und die Bedeutung und Mächtigkeit und Wichtigkeit dieses Phänomens ist vorhanden, ob du es auf eine tatsächliche, physikalische Weise beweisen kannst oder nicht, wie es Dr. Mullis sagt. Nun ist ein weiterer Punkt, den man dazu anbringen muss, diese Waschbären, diese hellen Waschbären, das ist sehr verbreitet, …

WS: Ja, ich habe sie selbst gesehen.

JM: …die Menschen berichten zunächst oft, dass das, was sie gesehen haben, eine Art von Tier gewesen ist. Sie sahen ein Tier, einen Waschbären, ein Reh, Vögel – große Vögel, Eulen, was auch immer. Aber wenn man tiefer in die Erfahrung hineingeht, stellt sich heraus, dass dies eine Art von Maske ist. Eine Art von Verkleidung als etwas anderes was diese seltsamen Wesen sind. Und das ist interessant, weil diese Tiergestalten, ich habe von einem südamerikanischen Medizinmann, über dem ich im Buch schreibe, in Erfahrung gebracht, diese besonderen Tiere, die die Tarnung sind, welche die Wesen annehmen, sind ebenfalls Tiere, die eine geistige Bedeutung für diese bestimmten Individuen haben. Also, die indigenen Menschen, die Ureinwohner wissen, wer ihre Krafttiere sind. Bernardo Peixoto, der mit im Buch ist, der ein südamerikanischer oder brasilianischer Schamane ist, er sagt, dass sie erkennen können, wer die ikuyas sind, welches diese Wesen sind, die getarnt als ein Tier erscheinen können, das das Krafttier oder Bedeutungstier für jemanden ist, oder ob es – angenommen, es zeigt sich als eine Eule – wirklich eine Eule ist. Sie erkennen den Unterschied. Aber da ist eine Art, in der dieses Phänomen das Bewusstsein in einen Bereich lenkt, der dem Bewusstsein, das die Ureinwohner haben, sehr ähnlich ist.

WS: Ja. Ich stimme dem vollkommen zu. Du, je eingehender du dich damit beschäftigst und je länger es in deinem Leben besteht, desto mehr Ehrfurcht und Respekt hast du vor den Leistungen der uransässigen Menschheit, wie sie einst war, und wie sie es geschafft haben in andere Dimensionen vorzudringen. Es ist einfach, sie sind ein wirklich fantastisches Volk.

JM: Ich hatte diese Erfahrung vor ungefähr fünf Jahren, was sehr ermutigend war, weil ich einer ziemlichen Menge an Kritik ausgesetzt war, oder, weißt du, ich konnte nicht alles davon beweisen. „Woher willst du wissen, dass diese Erlebnisse real sind?“, „Wie entscheidest du, was real ist?“, weißt du, es herrschte eine starke Infragestellung all dessen und ich stand unter, wie du es vorhin sagtest, einer Menge Druck…

WS: Ja, davon wie dein Leben ruiniert wird.

JM: Also, es war nicht ganz so schlimm, aber…

WS: Es hat mich mit Sicherheit erschrocken.

JM: Aber einige Ureinwohner kamen zu mir, riefen mich an, um mir zu helfen. Sprich, sie traten an die Öffentlichkeit und sagten: „Hey, schau, wir wissen darüber Bescheid. Das ist etwas Gewöhnliches in unserem Leben.“ Das sind amerikanische Ureinwohner. „Wir wissen über diese Wesen Bescheid, wir hatten diese Erfahrungen.“ Und es stellt sich heraus, dass Sequoyah Trueblood, der sich mit im Buch befindet, der ein Medizinmann der amerikanischen Ureinwohner ist, ich fragte ihn: „Also, Sequoyah, du kennst in deinem Leben etwa einhundert, einhundertfünfzig Medizinmänner. Wie viele von ihnen hatten diese Art von Begegnungserfahrungen?“ Er sagte: „Alle von ihnen“

WS: Wow. Alle von ihnen.

JM: Und ich empfand das als sehr unterstützend. Weil sie kamen. Weißt du, sie hatten nicht davon gesprochen… sie sprechen nicht in der Öffentlichkeit darüber. Ich denke es ist schon hart genug, ein amerikanischer Ureinwohner zu sein, du musst nicht noch obendrein abgestempelt werden…

WS: Ja.

JM: … als noch so ein UFO-Entführungs-Spinner. Also behalten sie es für sich. Es ist zudem heilig. Sie sprechen nicht über diese Dinge, sofern sie keinen Grund dazu haben.

WS: Als ich im New Yorker Hinterland lebte, hatte ich zwei Männer, die kamen, die zu mir sagten, dass sie Delaware-Indianer wären, und ich habe keinen Grund, ihnen zu misstrauen, und sie wollten mir etwas in den Wäldern zeigen, den ich zu dieser Zeit hinter meinem Haus besessen habe. Und sie brachten mich in diese Wälder zurück und zeigten mir einen Platz, der sich als Ort herausstellte, an dem einige Delaware-Medizinmänner ver… – beerdigt waren. Und als Folge daraus, dass mir dies gezeigt wurde, hatte ich in der Besitzurkunde die Erklärung hinzugefügt, dass diese – oder im Naturschutznutzungsrecht, das mit dem Land verbunden war – dass diese Gräber niemals für archäologische Zwecke aufgegraben werden konnten. So dass sie für immer bewahrt werden konnten. Und ich pflegte nachts dort rauszugehen, und sehr oft konnte man in diesem besonderen Gebiet die Greys sehen. Ich muss dazu sagen, dass es niemals eine wirklich direkte physische Erfahrung war, aber da ist mit Sicherheit etwas an diesem besonderen Ort vor sich gegangen. Und ich fühlte, du weißt schon, dass diese Menschen, diese Gräber uralt waren. Riesige Bäume wuchsen aus ihnen empor. Und ich dachte zu mir, wie lange haben diese Leute in der Zurückgezogenheit ihres Stammesgedächtnisses das Wissen über diese Gräber bewahrt? Wahrscheinlich hunderte Jahre, oder vielleicht sogar mehr. Es ist also so, selbst diese Kultur in den Vereinigten Staaten, so unterdrückt wie die Ureinwohner Amerikas auch sind, sie sind immer noch sehr stark mit dem Land verbunden, und ihrer eigenen Vergangenheit. Und da besteht eine Art von Verbindung zwischen ihnen und jenem.

JM: In mancherlei Hinsicht muten diese Wesen manchmal wie die Beschützer der Erde an. Manchmal wird den Erfahrenen von den Wesen die Mitteilung gegeben, dass sie Botschafter der Quelle oder von Gott oder des Göttlichen seien, um die Erde zu beschützen.

WS: Ok, wenn wir zurückkommen werden die Leitungen offen sein. West of the Rockies, 1-800-… Hier ist Whitley Strieber, dies ist Dreamland.

WS: Hier ist Whitley Strieber. Dr. John Mack, Harvard-Psychiater. M.D., Pulitzer-Preisträger. Autor des bahnbrechenden Abduction und jetzt, Passport to the Cosmos, das Buch, das den Prozess in Gang bringen wird, um wirklich zu verstehen was vor sich geht. John Mack ist in Kontakt. Er versteht Kontakt, etwas, von dem ich niemals dachte, dass es sich zu meiner Lebzeit ereignen würde. Wenn wir zurückkommen, werden eure Telefonanrufe dran sein, eure Chance, um mit Dr. John Mack zu sprechen. Hier ist Whitley Strieber, dies ist Dreamland und wir sind gleich zurück.

WS: Ok, wir gehen direkt an die Telefone. Craig in Washington D.C..

CRAIG in WASHINGTON: Hallo?

WS: Hallo Craig, du bist auf Sendung. Hast du eine Frage an Dr. Mack?

CRAIG: Ich bin so begeistert dabei zu sein. Ich liebe die Show.

WS: Danke.

CRAIG: Es ist wirklich nett mit euch Jungs zu plaudern. Und ich möchte einfach eine anfängliche Bemerkung machen. Die stündlichen Nachrichten, die ich mir anhören muss, wenn du deine Pausen machst, ich hasse das, das verleiht mir so eine eigenartige Wahrnehmung der Realität.

WS: Witzig dass du das sagst!

CRAIG: Whitley, du warst der Communion-Typ, richtig?

WS: Richtig.

CRAIG: Das hat mich bewegt. Es hat mir wirklich ein weiteres, noch einen weiteres Stückchen Erleuchtung in einem anscheinend langen Strom gegeben. Du hast mir wirklich auf einige Weisen geholfen und ich schätze diesen Film und seine Dokumentation. Nun lautet meine Frage, Doktor, gibt es Menschen die eben jetzt in der Gesellschaft voll bewusst sind, die tatsächlich mit dem Wissen von all den Verkabelungen unter der Platine des Lebens leben? Von allem? Ist das möglich? Jemand der völlig bewusst ist?

JM: Nun es hängt davon ab, was du meinst. Ich meine, wenn du meinst… Menschen wie, die alles wissen? Manchmal triffst du Menschen die denken, dass sie es tun. Aber das ist nicht wirklich das, was du gefragt hast. Ich denke du fragst nach etwas anderem. Wenn einige irgendwie durch ihre Erlebnisse, sie für irgendein enormes Wissensfeld geöffnet wurden. Etwas in der Art denke ich, fragst du? Sag mir mehr über deine Frage. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den vollständigen Sinn von dem was du fragst erfasse.

CRAIG: Es scheint einfach so als ob es Menschen in bestimmten Schlüsselpositionen der Gesellschaft gibt, im Leben, in der Kultur, besonders in den Vereinigten Staaten, die den Geist der Menschen in großem Stil zu öffnen scheinen. Hast du jemals von dem Magier namens David Blane gehört?

JM: Nein, das habe ich nicht.

CRAIG: Whitley?

WS: Nein, das habe ich auch nicht. Erzähl uns ein wenig über ihn.

CRAIG: Dieser Typ, er hatte einige ABC-Specials, und er macht einfach diese magischen Mann-auf-der-Straße-Kunststücke, aber magische Kunststücke zu sagen diskreditiert den Typ ziemlich, weil er hinausgeht und augenblicklich übersinnliches Zeugs mit Menschen durchführt, die er zufällig auswählt. Einige der Tricks die er durchführt, einige der Illusionen, ich weiß nicht einmal, welche Worte ich verwenden soll, um zu beschreiben was er da tatsächlich vor der Kamera ablegt. Aber sie sind eine Form von mentalen Spielen die zu sehr jenseits der Realität liegen, um sie abzutun. Du kannst sie nicht abtun und ich kann sie euch nicht einmal beschreiben.

JM: Oh, ich verstehe, du fragst nach außersinnlich veranlagten Menschen. Nein, ich denke da ist irgendetwas. Ich meine, ich persönlich habe Erfahrungen mit außersinnlichen Menschen gehabt, die Dinge über mich wussten, so dass einfach keine Möglichkeit bestand, dass sie sie gewusst haben könnten. Und einige der besten Außersinnlichen klinken sich einfach ein. Es gibt einfach keine Möglichkeit, dass sie diese Informationen von irgendeiner anderen Quelle erhalten haben könnten. Ich meine, es gibt viele, viele Situationen, die ich so aufgefasst habe. Sie verfügen über eine Fähigkeit, um sich irgendwie für das Bewusstseinsfeld einer anderen Person zu öffnen und sich darin einzuklinken. Ob es auf etwas telepathischem beruht, oder es ein Teil von dem ist, was die Hinduisten die Akasha-Chronik nennen, sprich, dass alles Wissen irgendwie aufgezeichnet ist, du musst einfach nur einen Weg finden, um es anzuzapfen, ich weiß es nicht. Aber es gibt außersinnliche Menschen, die Dinge wissen, welche sie nicht über die normalen Kommunikationsmittel erfahren haben können.

CRAIG: Es ist, als hätte dieser Typ eine außerweltliche Ausstrahlung. Und ich denke, dass da alle Bereiche der Gesellschaft und Wirtschaft und des Handels und der großen Religionen vertreten sind, ich denke es ist alles dabei. Weiß jemand von euch was die Illuminaten sind?

WS: Weißt du, das ist eine sehr interessante Frage. Und ich kann sie aus einem sehr seltsamen Grund auf mich beziehen. Ich habe nie wirklich daran geglaubt, dass so eine Sache wie die Illuminaten existiert. Aber ich denke, die Illuminaten haben sich mir einmal auf eine sehr subtile Weise genähert. Ich befand mich in einem Haus eines Mannes, draußen in – ein ziemlich wundervoller Mann, draußen im pazifischen Nordwesten. Und er zeigte mir recht beiläufig ein Initiations-Leitfaden der Illuminati, welcher im Jahr 1910 gedruckt wurde. Und ich denke nicht, dass ich jemals zuvor oder seitdem etwas von der Existenz eines solchen Buches gesehen oder gehört habe. Ich werde früher oder später einmal Robert Anton Wilson in diesem Programm haben, er ist der Experte für die Frage, ob es „illuminierte“ Individuen gibt. Gibt es jemanden da draußen, der wirklich die volle Wahrheit kennt? Weißt du, Menschen mit Nahbegegnungserfahrungen neigen dazu, voller Fragen statt Antworten zu sein. Diejenigen, die voller Antworten stecken, haben meistens ziemlich Angst davor, sich der Tatsache zu stellen, dass wir nicht wissen, was zum Teufel da vor sich geht.

JM: Ja, ich denke, das ist ein wirkliches Mysterium. Ich denke, das ist Teil von… Ich schätze du wirst noch andere Anrufer haben, also lass uns, ich halte mich mit meinen Bemerkungen zurück, warum nimmst du nicht noch einen anderen Anrufer an. Danke, Craig.

WS: Ja, vielen Dank, Craig, es war ein tolles Gespräch. Ok, Carl, das letzte Mal, als Carl auf Sendung war – und er war sehr geduldig, er hat seitdem viele Male angerufen – haben wir ihn herausgefordert. Und jetzt wird er auf diese Herausforderung reagieren. Hallo Carl.

CARL in OKLAHOMA: Hallo Whitley, Hallo Dr. Mack.

JM: Hallo.

CARL: Ich habe euch beide bei den 97ern Roswell-Versammlungen getroffen. Ich bin kurz mit dir auf der Toilette zusammengetroffen, als ich dir ein Schreiben über den Untergangskreislauf gegeben habe.

WS: Zu wen von uns sprichst du?

CARL: Zu Dr. Mack.

JM: Aha? Ja?

CARL: Der Grund, weshalb wir diese außergewöhnlichen Besuche all dieser verschiedenen Aliens haben, liegt darin, dass wir ihre Erschaffer sind. Nicht umgekehrt. Es gibt bestimmte Kategorien dieser Aliens, die sich an unseren Erbanlagen zu schaffen machen, sprich, sich untereinander zu kreuzen und sich auskreuzen und einer Läuterung und Reinigung zu entfliehen versuchen, welche unsere Erde überkommt. Das ist ein wesentlicher Bestandteil der Geschehnisse des Untergangskreislaufs, über den ich mit dir vor einigen Monaten gesprochen haben, Whitley.

JM: Carl, erzähl uns davon, woher deine Quellen stammen. Wie bekommst du diese Information?

CARL: Ich bin der wahre Messias, ich bin der Schöpfer der Schöpfer. In meinen Genen und meinem genetischen Makeup befindet sich die Erneuerung des Genpools, die wir benötigen, und das ist einer der drei…

WS: Carl, lass mich eine Frage stellen.

CARL: Ja?

WS: Wenn du das sagst, und das ist irgendwie so dein Spiel, du sagst das jedes Mal, wenn du auf Sendung bist, oder eine Version davon. Sagst du wirklich – sprichst du für die ganze Menschheit? Oder ist das eine persönliche Sache?

CARL: Für alles Leben im Universum, Whitley.

WS: Ok, sprich, was du sagst, ist, dass das nicht Carl ist, das ist, du drückst die Meinung, in deinen Worten, die Meinung oder die Wahrnehmung aller lebenden Kreaturen aus?

CARL: Ja, ich bin der Vater allen Lebens.

JM: Nein, aber seine Frage ist… [Wortüberlagerung] …du als Individuum tust das, oder du als ein Beteiligter?

CARL: Ich bin der Schöpfer der Schöpfer.

JM: Als ein Individuum meinst du?

CARL: Nicht per se als Individuum, aber in meinen Erbanlagen ist kodiert…

JM: Ok, aber, könntest du das über jeden von uns sagen? Mit anderen Worten, könnte ich das über mich sagen, oder Whitley über sich?

CARL: Jeder von euch ist Mitgestalter im Universum.

JM: Ja, ok.

CARL: Und jeder von euch ist der Vorfahre und die Vorfahrin dieser Alien-Wesen, die zurück sind, sich an unseren Genen zu schaffen machen. Jetzt gibt es zwei Kategorien von Alien-Wesen die sich buchstäblich zu schaffen machen, sprich sich mit unserer Spezies kreuzen, und sie selbst sind von unserer eigenen uralten Zukunft, und sie versuchen ihre Erschaffer – welche die bösen und niederträchtigen auf dieser Erde sind – durch das, was jetzt auf uns zukommt, am Leben zu erhalten.

JM: Hast du das gesehen? Was, du hast Visionen davon gehabt, ist es das?

CARL: Es ist in meinem Blut, weil…

JM: Aber ich meine das Wissen ist etwas, das du einfach so weißt? Oder hast du darüber Kenntnis erhalten, oder…?

CARL: Es ist genetisch in meinen Genen einkodiert. Und in jedem von uns ist eine Ausprägung davon übrig. Selbst meine eigenen Gene sind verunreinigt. Aber wisst ihr, wir haben hier wenig Zeit, und ich kann euch jetzt nicht alles davon erklären.

WS: Ok Carl, danke.

JM: Vielen Dank.

WS: Das war faszinierend. Und seltsam. Und vielleicht wahr. Und vielleicht… wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass wir eine Reihe von anderen Anrufern haben, lass uns zu Jim in Las Vegas weiter gehen…

Verweise

[1] Nobelpreisträger Kary Mullis (der in Dr. Macks Buch Passport to the Cosmos zitiert wird) erzählt seine Geschichte von einer Begegnung mit „leuchtenden Waschbären“ in seinem Buch Dancing Naked in the Mind Field, veröffentlicht im Jahr 1998 von Pantheon Books. Das Kapitel, betitelt mit “No Aliens Allowed”, ist eine sieben Seiten lange Beschreibung seiner Begegnung und beinhaltet die Nennung von Whitley Striebers Communion. Seine Erfahrung fand in einer „Baumschule“ nahe des Navarro River in Mendocino Country, CA. statt. Sein Buch ist empfehlenswert. Mullis, der 1944 geboren wurde, gewann den Nobelpreis für Chemie im Jahr 1993 für die Entwicklung der Polymerase-Kettenreaktion, einer Methode um DNA zu vervielfältigen, einen einzelnen Strang innerhalb von Stunden zu Milliarden zu vervielfachen, so dass Gene in medizinischen, forensischen und anderen Anwendungsbereichen studiert werden können.

Whitley Strieber ist der New York Times Bestseller-Autor von Communion, einer autobiographischen Schilderung seiner offensichtlichen Begegnungen mit Aliens. Er ist ebenfalls der Autor des Vampirromans The Hunger und von über zwanzig anderen Romanen und nichtfiktionalen Werken. www.whitleystrieber.com

© 1999 Whitley Strieber

 

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