Unter Wasser atmen

Passend zum Ende des Hochsommers wenden wir uns einer Prozedur an Bord der Alien-Wesen zu, die vergleichsweise selten beschrieben wird: Es geht um besondere Tanks und Pools, die mit einer atembaren Flüssigkeit gefüllt sind. Trotz der geringen Dokumentierung decken sich die einzelnen Berichte und weisen über die Jahre hinweg das gleiche wiederkehrende Schema auf. Über den Sinn und Zweck dieser Prozedur gibt es hingegen unterschiedliche Erklärungsversuche. Preston Dennett hat sich in einem seiner Artikel an einer solchen Zusammenstellung versucht („The UFO Breathing Pool“, in: Not from Here: Selected UFO Articles Book 2) und vor kurzem ein Youtube-Video dazu erstellt. Darin sind auch ein paar bildliche Darstellungen enthalten:

Beschreibungen der Pools

Im Prinzip ist der ganze Vorgang schnell erklärt und wurde wahrscheinlich zuerst detailliert in David Jacobs Buch „Secret Life“ (Geheimes Leben) aufgeführt. Es handelt sich um Räume, die entweder einen Tank / Behälter oder ein Swimmingpool-ähnliches Becken beinhalten. Sie sind mit einer Flüssigkeit gefüllt, die auf dem ersten Blick wie Wasser wirkt oder eine durchlässige Färbung aufweist. Die Becken sind in der Regel nur so tief, dass ein Mensch noch darin stehen kann.

Jacobs stellt exemplarisch den Fall von „James Austino“ vor. Austino wird an ein ovales Becken geführt. Neben einer kleinen Gruppe Greys befindet sich ein junges weibliches Hybridwesen, das während des Ablaufs assistiert und gleichzeitig beruhigend auf ihn einwirkt. Er wird angewiesen in das Wasser zu steigen, wobei sich die Frau als erstes in das Becken gleiten lässt und ihn in Empfang nimmt. Die Flüssigkeit reicht ihr bis zum Brustbereich und wird von Austino als durchsichtig-grünlich  und mit etwa Körpertemperatur beschrieben. Anschließend soll sich Austino entspannen und zurückfallen lassen. Er sinkt auf den Grund des Beckens. Austino fühlt sich zunehmend benommen und entspannt, so dass er sogar kurzzeitig das Bewusstsein zu verlieren scheint. Trotz allem ist er verblüfft, während des ganzen Vorgangs ganz normal weiter atmen zu können. Nach einiger Zeit soll Austino wieder zurück an die Oberfläche kommen, wird von den Greys aus dem Becken gehoben und bemerkt dabei die eigenartige Konsistenz der Flüssigkeit: Sie tropft nicht wie normales Wasser ab, sondern wirkt zäh, beinahe schleimig. Dadurch lässt sie sich sogar mit den Händen vom Körper abwischen.

Beim Großteil der Abductees springt im Moment des Untertauchens der ganz natürliche Überlebensdrang an. Die Wesen erklären ihnen zwar, dass ihnen nichts passieren wird und sie einfach ganz normal weiter atmen sollen, doch sie geraten zunächst in Panik und halten den Atem an. Die Aliens reagieren mit den gleichen beruhigenden Worten darauf: Sie sollen sich entspannen und ganz normal weiter atmen. Erst als den Abductees die Luft ausgeht, können sie nicht mehr anders.

Ganz eindringlich werden diese Gefühle in „Chosen: From the Alien Hybrid Program to the Fate of the Planet“ beschrieben. Yvonne Smith führte einige Sitzungen mit der Entführten „Mary“ durch, deren Erinnerungen an nächtliche Zwischenfälle mit greyartigen Wesen bis in ihre Kindheit zurückreicht. In zwei der Rückführungen wird ein bewusst erinnerter Zwischenfall untersucht. Mary schien dabei kurzerhand in ihrem Wagen hochgehoben worden zu sein, in dem sie sich eines Nachts zum Schutz zurückgezogen hatte. An Bord wird sie von kleineren Wesen durch einen dunklen Korridor entlang in eine helle, sehr geschäftige Halle geführt. In den Seitenwänden sind unter anderem kastenähnliche Strukturen eingelassen, in die man wie bei einem Aquarium hineinschauen kann. In einem dieser Tanks sieht Mary eine teilnahmslose Frau sitzen. Ein größerer Grey geht voran und sie erreichen weitere Kastenstrukturen, die diesmal mit einer grünlichen Flüssigkeit gefüllt sind. Mary beschreibt sie als länglich, etwa 2 Meter breit und mit einer Art Rohrzuleitung versehen. Die Flüssigkeit erinnert sie wegen der besonderen Farbe und Durchlässigkeit an Frostschutzmittel. Plötzlich erhält sie die Mitteilung, dass sie in das Becken steigen soll. Mary gerät in Panik und fühlt sich gleichzeitig gelähmt. Die Greys entkleiden sie, während der Rückführung gibt es einen Sprung und Mary befindet sich nun unter Wasser. Der Deckel des Tanks ist geschlossen.

Mary gerät in Todesangst und glaubt, dass die Aliens sie ertränken möchten. Sie schlägt gegen die Scheibe und hält die Luft an, kann sich jedoch weiterhin kaum bewegen. Während der Hypnose fühlt sie sich sichtlich wieder in diesen Zustand zurückversetzt, ihr Körper ist völlig angespannt und sie muss beruhigt werden. Schließlich kann Mary nicht anders und muss einatmen. Sie erwartet, dass es sich „schrecklich“ anfühlen wird, doch sie gerät in totale Verwunderung. Zwar scheint es sich so anzufühlen, als ob etwas in ihre Lungen hineinströmt, doch gleichzeitig spürt sie, wie Sauerstoff in ihren Blutkreislauf zurückkehrt. Es ist für sie genau so, wie normale Luft zu atmen, ohne irgendeine Schwere oder einen spürbaren Widerstand. Mary fühlt sich jetzt eher schwummerig und zunehmend entspannt. Sie befindet sich eine ganze Zeit in dem Zustand zwischen Hier und Dort. Währenddessen bleiben die Greys bei ihr und stehen vor dem Becken.

In der Nachfolgesitzung beschreibt Mary die Flüssigkeit als „etwas rutschig, dickflüssig, ölig, aber doch kein Öl“. Die Flüssigkeit wird abgelassen, und Mary klettert aus dem Tank. Von der Halle aus wird sie durch den Korridor zurück in einen besonderen Bereich geführt: Das Licht dort ist rosa-violett, es ist angenehm warm und mitten im Raum liegt ein großes, etwas über 6 Meter breites rundliches Becken. Sie vergleicht es mit einem Swimming-Pool oder Spa-Bereich. Es sind noch ein paar Menschen dort, die allesamt etwas zu „relaxed“ wirken und keine besondere Notiz von ihr nehmen, was ihr besonders an den anwesenden Kindern auffällt. Es ist schwer zu unterscheiden, ob es durch die intensive Beleuchtung herrührt, doch das Wasser sieht ebenfalls pink-lavendelfarben aus. Trotz allem fühlt es sich wie normales Wasser an. Mary ist sich zwar der Absurdität dieser Situation bewusst, hat aber das starke Gefühl, dass dieses zweite Becken zum Auswaschen der „Chemikalien“ benutzt wird, die sich zum Teil noch immer in ihren Haaren befinden.

David Jacobs erwähnt einen solchen Bereich nicht. Stattdessen werden die Abductees laut seiner Schilderung manchmal von den Aliens abgetrocknet. In den meisten Fällen kümmerten sie sich jedoch nicht darum. Jacobs und Smith nennen keine Zahlen, doch sie sehen die Tank-Prozedur als nicht ganz so selten an. Für Smith stellt auch das Hineinführen in einen Raum mit einem Pool, an dem sich noch andere Menschen befinden, keine ungewöhnliche Ausnahme dar.

Yvonne Smith bemerkt, dass Pool-Szenarien häufig als Träume unter den Abductees vertreten zu sein scheinen. Mary wurde beispielsweise hinterher bewusst, diese Träume einige Male als Kind gehabt zu haben: Sie schwamm durch eine ganz ähnlich beschaffene Flüssigkeit und konnte gleichzeitig atmen. Dieser Zusammenhang erschien ihr damals ganz und gar nicht ungewöhnlich. Ich erwähne das, weil ich ebenfalls solche Erlebnisse hatte, und vielleicht fühlt sich der ein oder andere dabei an etwas erinnert:

Ich kann mich an Träume erinnern, in denen ich mich mitten in einer Art Wasserbecken bzw. in einer Flüssigkeit ohne erkennbare Beckenbegrenzung befand. Ich hatte zuerst Angst, ertrinken zu müssen, doch wenn ich schließlich durch die Nase einatmete, funktionierte dies ganz normal. Es ist nicht so wie beim Verschlucken, wenn Wasser in die Luftröhre gelangt. Ich bewegte mich dann weiter durch das Wasser fort. Bei diesen Gelegenheiten wies die Flüssigkeit eine leicht grünliche Färbung auf und einmal fühlte ich mich in Begleitung eines der Grey-Wesen. Wenn es sich in einer poolartigen Umgebung abspielte, hatte es eher die Farbe und die äußere Zusammensetzung wie normales Wasser.

Ich habe einen starken Bezug zum Wasser und bin jahrelang regelmäßig geschwommen. Seltsamerweise habe ich mich einige Male dabei ertappt, kurz davor gewesen zu sein, das Wasser durch die Nase einzuatmen! Und ich hätte in diesen Momenten schwören können, dass es hätte funktionieren können, so nah und verschmolzen war die Verbindung zu diesen speziellen Träumen.

Es ist natürlich „normal“, solche Dinge in Träumen anstellen zu können. Für einen Abductee wird sich durch die Verwandtschaft zum Entführungsphänomen eventuell ein anderer Blickwinkel ergeben. Ich kam in meiner Abductee-Selbstfindungszeit aufgrund der Passage aus David Jacobs Buch darauf zurück. Damals hatte ich kurzzeitig Kontakt zu Reiner Feistle, der dabei auf seine eigenen Träume zu sprechen kam. Ein Schlüsselerlebnis bildete eine Hypnosesitzung, die eine Begebenheit aus seiner Kindheit aufzugreifen schien. An Bord der Wesen befand sich unter anderem ein Becken, in dem er unter Aufsicht zusammen mit anderen Kindern planschte und das Atmen unter Wasser zu seinem Erstaunen möglich war. Hinterher wurden die Kinder in einer warmen Kabine getrocknet.

Mögliche Deutungen

Unter Wasser atmen zu können erscheint uns unvorstellbar und wider unserer Natur. Die Urangst vor dem Ertrinken lässt ein übermächtiges automatisches Überlebensprogramm in Kraft treten. Dementsprechend wirken die einzelnen Berichte mitunter sehr erschreckend und furchteinflößend. Evolutionär gesehen sind wir dabei eigentlich auf dem Holzweg. Die Wissenschaft hat einige natürliche Grundprinzipien in technische Entwicklungen transformiert, die in der Art und Zielsetzung verblüffend alien-ähnlich sind.

Flüssigkeitsatmung: 

Eigentlich ist das Verlinken von Wikipedia-Artikel eher ein No-Go, doch hier wird vieles weit besser zusammengefasst, als ich es erklären kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkeitsatmung

Für den menschlichen Organismus spielt es eigentlich keine Rolle, ob die Atmung über die Luft oder durch eine Flüssigkeit erfolgt. Entscheidend ist nur, dass der notwendige Sauerstoffanteil zu- und das überschüssige Kohlendioxid abgeführt werden kann. Forschungen dazu gibt es bereits seit den 60ziger Jahren, wobei man zunächst mit Salzlösungen experimentierte, die man unter hohen Druck mit Sauerstoff anreicherte. Wenig später entdeckte man bessere Alternativen aus dem Bereich der Fluorkohlenwasserstoffe, in denen sich größere Sauerstoff-, Kohlendioxid- und andere Gasmengen leichter lösen ließen – sogenannte Perfluorcarbone (PFCs).

Wer die ganze Zeit im Hintergrund mit seinen Fingern geschnipst und  „Ich! Ich!“ gerufen hat, kommt jetzt auf seine Kosten. Natürlich drängt sich als erstes der Vergleich zu James Camerons „Abyss“ auf. Auch Yvonne Smith fiel ihren Schilderungen nach aus allen Wolken, als sie sich den Film zufällig selber anschaute. Cameron greift in einigen Szenen die Forschung um Perfluorcarbone auf. Mäuse mussten in der Geschichte der Wissenschaft leider allzu oft ihren unheiligen Beitrag leisten. Tatsächlich kam in der Filmszene eine echte Perfluorcarbon-Flüssigkeit zum Einsatz. In der Realität schaffte man es, Mäuse viele Stunden lang „unter Wasser“ am Leben zu erhalten. Die Szenen mit dem Darsteller, der im Verlauf des Films mit einem atembaren Helm abtaucht, sind hingegen getrickst.

Interessanterweise haben Perfluorcarbone eine weniger bekannte Eigenschaft, die sich widerum unheimlich mit einzelnen Abductee-Berichten deckt: Ihre Oberflächenspannung ist ziemlich gering. Statt daher Tröpfchen und Pfützen wie normales Wasser zu bilden, werden Flächen gleichmäßig „bewässert“ und bedeckt. Das ist der Grund, warum Perfluorcarbone die Lunge vollständig befüllen können. Die geringe Oberflächenspannung kann daher als zähflüssig oder leicht schleimig empfunden werden. Die Haftung auf dem Körper ist stärker.

Wie man sich schnell vorstellen kann, wurde Flüssigkeitsatmung von einzelnen Regierungen in Hinblick auf eine militärische Nutzung überprüft, wie z.B. durch die US Navy. Offiziell überwiegen dabei zu viele Probleme, die einen höheren Aufwand und weitere Forschungen nötig machen würden (z.B. ist der Atemwiderstand für Menschen immer noch zu hoch). Doch 2017 erntet der stellvertretende russische Premierminister einen Shitstorm über die sozialen Medien, als er dem serbischen Präsidenten Vucic die angeblich „moderne Technologie“ der Flüssigkeitsatmung zur Schau stellt. Ein Wissenschaftler taucht den Kopf eines Hundes in einen leicht trüben Wasserbehälter. Der Hund windet sich zunächst sichtlich und versucht sich aus den Fängen zu befreien, bis er in der Lage ist, die Flüssigkeit einzuatmen. Die Forschung auf diesem Gebiet ist sicherlich noch lange nicht abgeschlossen.

Medizinische Behandlung und künstliche Gebärmutter:

Wir alle waren selber schon „Aliens“ und haben das große Experiment der Natur durchlebt. In der Entwicklung im Mutterleib ist die Lunge mit Flüssigkeit gefüllt, was ihr in ihrem weiteren Wachstum Schutz und Stabilität verleiht. Der Fötus unternimmt zwar im späteren Alter Lungenübungen, „atmet“ quasi Flüssigkeit und kann dadurch sogar Schluckauf bekommen. Doch das hat noch nichts mit dem wirklichen Atmen zu tun. Die Sauerstoffversorgung und der Abtransport der schädlichen Stoffe werden auf einen anderen Weg geregelt: Durch die Nabelschnur bzw. Plazenta. Somit hat jeder von uns bereits eine andere exotische Form der „Atmung“ kennengelernt, die mir nicht minder „alien-like“ erscheint.

In der Medizinforschung greift man zur Behandlung von Lungenschäden auf dieses natürliche Vorbild zurück. Mittlerweile kommen dabei Füllungen von Perfluorcarbon-Flüssigkeiten zum Einsatz und die dazugehörigen Verfahren werden stetig weiter entwickelt (z.B. unter dem Stichwort „Flüssigkeitsbeatmung“).

Alles in allem scheint es ganz einfach so, als wären die Alien-Wesen uns weiter voraus und hätten die Probleme rund um die Flüssigkeitsatmung gelöst. Das Konzept einer Gebärmutter ist ihnen ebenfalls nicht fremd: Viele Abductees beschreiben Behälter an Bord der Schiffe, in denen sich heranwachsende Hybridwesen befinden.

Beispiel für einen mit Flüssigkeit gefüllten Container, wie sie an Bord der Aliens beobachtet werden

Die darin enthaltene Flüssigkeit könnte Parallelen zu den atembaren Tanks und Perfluorcarbonen aufweisen. In Kombination mit der zusätzlichen Anreicherung von Nährstoffen oder anderen unbekannten Stoffen ergäbe sich daraus eine mögliche Behandlungsfunktion für uns Menschen. Die Deutungen über die Tank-Prozeduren reichen von einem medizinischen Verfahren bis hin zu einer Heilungs- bzw. Regenerationsfunktion oder einer körperlichen Reinigung (z.B. durch die Entfernung von Schadstoffen). Manchmal erhalten Abductees ausdrücklich eine kleine Menge Flüssigkeit aus einem Behälter, die sie runterschlucken sollen. Der dahinterliegende Sinn ist genauso unbekannt.

Daneben wurden die Tanks als Methode zur Desinfektion diskutiert. Wenn die Alien-Wesen hingegen rein auf diesem Weg die Einschleppung von irdischen Viren und Bakterien zu verhindern versuchen, würde diese Prozedur zu ihrem Standardrepertoire gehören und uns weitaus bekannter sein.

Ein sehr wissenschaftlicher und exotischer Vorschlag stammt vom Physiker Ron Holtz. Demnach könnten die Alien-Wesen eine hochpräzise Messung des Körpergewebes vornehmen und die Lungen für den Zeitraum dieses Vorgangs vom „störenden“ Sauerstoff befreien. Um dem Körper keinen Schaden zuzufügen, könnten Perfluorcarbone zum Einsatz kommen.

Raumfahrt und Langstreckenflüge:

Ein anderes Konzept stammt aus der Luft- und Raumfahrttechnik. Um das Problem der Trägheit bei schnellen Beschleunigungen zu umgehen, wurde der Aufenthalt in einer Flüssigkeitskammer vorgeschlagen. Yvonne Smith zieht dabei den Artikel „Acceleration“ von Dr. Bruce Maccabee heran, der sich mit der Dokumentation von schnellen und abrupten Ufo-Flugmanövern beschäftigt. Maccabee legt dafür ebenfalls den Einsatz einer Flüssigkeit dar, die jedoch auch die Lungen und alle anderen Körperhöhlen befüllen müsste. Eine geleeartige Substanz als Konservierung für lange Raumflüge oder zum Schutz vor Strahlung könnte ebenfalls denkbar sein. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an die Endszene aus „Mission to Mars“, in dem ein solcher Raumtransport filmisch thematisiert wird (große Überraschung – Mit einer atembaren Flüssigkeit).

Yvonne Smith stellt sich die Frage, ob Abductees durch die Tank-Prozedur an zukünftige Aufgaben oder Bedingungen gewöhnt werden sollen, wie z.B. an einen Übergeschwindigkeitsflug oder die Bedingungen einer fremdenartigen Umgebung.

In sehr wenigen Abductee-Berichten gibt es Hinweise auf solche Vorrichtungen an Bord der Alien-Wesen. Diese sind allerdings noch einmal dünner gesäht. Preston Dennett führt zwei erstaunlich ähnliche Beispiele an. Betty Andreasson und der Abductee „Taylor Foster“ (Fall beschrieben in Dennetts Buch: „Inside UFOs – True Accounts of Contact“) wurden in einer stuhlartigen Vorrichtung platziert. Der Apparat wurde abgedichtet und eine Flüssigkeit darin eingeleitet. Sie wurden durch die Alien-Wesen dazu angeleitet, einfach normal weiter zu atmen. Die grey-ähnlichen Wesen gaben Taylor die Erklärung, dass der Stuhl ein Schutz vor Beschleunigungskräften sei.

Barbara Lamb und Nadine Lalich stellen in ihrem Buch „Alien Experiences – 25 Cases of Close Encounter“ unter anderem den Fall von  „Alice“ vor. In Alices Leben gab es einen Zeitraum von etwa drei Tagen, der einfach aus ihrer Erinnerung gelöscht ist und für ihr Umfeld unbemerkt geblieben war, da sich ihr Mann damals auf Geschäftsreise befunden hatte. Unter Hypnose beschreibt sie eine Entführung durch drei kleine Wesen in weißen Roben, die in ihrem Schlafzimmer erscheinen. An Bord wird sie von weiteren identischen Wesen zu mehreren rundlichen Containern geführt, die nebeneinander angeordnet und mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Alice wird entkleidet und in einen der Behälter gebracht. Die Flüssigkeit fühlt sich „dicker“ als Wasser an. Die Kapsel führt eine Form von gyroskopischen Drehbewegung durch. In diesem Zustand bleibt Alice für lange Zeit, schwebt im Wasser und empfindet es als beruhigend, fast meditativ. Sie driftet immer wieder in einen anderen Bewusstseinszustand und kann ab und zu eines der Alien-Wesen vor dem Behälter stehen sehen. Nach dieser „Reise“ wird sie aus dem Container geholt und von den Wesen abgetrocknet, wobei sie die Flüssigkeit aus ihren Lungen herauszuhusten versucht. Anscheinend sind noch weitere Abductees in den Containern gereist. Gemeinsam werden sie durch einen Korridor zu einer Konferenzhalle geführt.

Psychologische Tests:

Eine (bislang) letzte mögliche Erkärung wäre, dass die Alien-Wesen die Reaktionen und Emotionen der Abductees testen und untersuchen wollen. Die Abductee Kim Carlsberg spricht in ihrem Buch: „Beyond My Wildest Dreams – Diary of a UFO Abductee“ von mehreren traumartigen Sequenzen, in denen sie sich unter Wasser oder in einer schlammigen Flüssigkeit befindet, die sie einzuatmen versucht. Die Erläuterung eines dieser Erlebnisse erscheint, wie sie es selber nennt, wie eine „Fluid Transition“: Ein Übergang von dem Zustand der scheinbaren Agonie an der Schwelle des Todes, den sie fast meditativ beobachtet, hin zu dem Punkt, an dem sie schließlich einatmen muss, weil ihre Lungen zu brennen beginnen. Sie sieht es als fast schon spirituelle Erfahrung, die den Mensch an seine Grenzen und darüber hinaus führen kann.

Die Pool-Prozeduren bleiben ein verstörendes und noch nicht abschließend geklärtes Mysterium, doch unser eigener technologischer Fortschritt führt uns auf dieselben Pfade. Trotz allem kann man sagen, dass die Aliens wissen, was sie tun: Sie geben die Anweisung, ruhig zu bleiben und weiter zu atmen, und sie bleiben während des gesamten Vorgangs bei den Abductees, um auf sie aufzupassen. Wie sich diese „Fluid Transition“, der Übergang zur Flüssigkeitsatmung anfühlt, wird wahrscheinlich nur von einem kleinen Teil von uns erfahren werden. Vielleicht lässt sich der Übergang leichter gestalten und etwas von der Angst und Panik nehmen, wenn man gegen den Automatismus des Körpers ankämpft und den Worten der Alien-Wesen folgt: Einfach normal weiter atmen, anstatt die Luft bis zum geht nicht mehr anzuhalten und schließlich alles umso gewaltsamer herunterschlucken zu müssen. In meinen Erinnerungen konnte ich durch die Nase atmen, und es erschien mir in diesen Momenten so leicht und normal zu sein. Doch für die Version von mir, die gerade losgelöst davon vor dem Bildschirm sitzt und diesen Artikel tippt, ist es ein Mysterium.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.