Aliens und Künstler – The Moody Blues und das UFO

„Aliens & Artists“ ist eine Podcast-Reihe von Stuart Davis, die sich mit unterschiedlichen Nahbegegnungen und Kontakterfahrungen von Künstlern beschäftigt. Die dahinterliegenden Fragen sind zum Beispiel: Wie werden Künstler davon in ihrem Denken und in ihrer Arbeit beeinflusst? Wirken kreative Eigenschaften anziehend, weil sich Aliens dafür interessieren? Sind Künstler sensibler und stehen stärker mit anderen Bewusstseinsbereichen in Verbindung? Oder ist es ganz anders, und ein „Kontakt“ führt erst zu einer veränderten Weltsicht und einem anderen Zugang zur Realität? Ich bin eigentlich eher durch Zufall über die Seite gestolpert und habe dort eine mir noch unbekannte Geschichte entdeckt. Im Jahr 1966 hatten die damaligen Mitglieder der Moody Blues Band eine recht spektakuläre Ufo-Nahbegegnung, die sich angeblich auch auf ihre weiteren Arbeiten auswirkte. Mit dem Ohrwurm von „Nights in White Satin“ im Hinterkopf wollte ich der Geschichte auf den Grund gehen:

Mit 70 Millionen verkauften Platten zählen die Moody Blues neben den Rolling Stones und The Who zu den erfolgreichsten britischen Rock-Urgesteinen. Im Laufe der Jahre gab es wechselnde Besetzungen und Ruhephasen; ein Teil verfolgt bis heute noch Soloprojekte. Die besagte Ufo-Sichtung betraf allerdings die Gründungsmitglieder der Band, die sich damals in ihren Anfängen befand. Im Fokus sind dabei besonders Graeme Edge und Mike Pinder, die sich einige Male öffentlich über den Vorfall geäußert haben. Ihrer Ansicht nach hätte es jedoch auch für den Rest der Band kein Problem dargestellt, wenn sie auf den Vorfall angesprochen worden wären:

Gitarre & GesangDenny Laine
Querflöte & Mundharmonika & GesangRay Thomas
BassClint Warwick
Piano & MellotronMike Pinder
SchlagzeugGraeme Edge
Urbesetzung der Moody Blues zum Zeitpunkt der Ufo-Sichtung 1966

Frontmann Denny Laine verließ die Band abrupt im Oktober 1966. Kurze Zeit danach stieg Clint Warwick aus. Es war eine Umbruchphase, die zu einer Weiterentwicklung im musikalischen Schaffen der Moody Blues führte.

Einen kurzen Überblick über die Ufo-Begegnung gibt ein Ausschnitt aus einem Interview von 2014, das mit Mike Pinder geführt wurde (Übersetzungen von mir):

„Im Jahr 1966… mit der ersten Band, wir kamen gegen Mitternacht zurück aus Manchester und wir wollten immer vor Tagesanbruch zurück in London sein, andernfalls hätten wir Probleme mit dem Einschlafen gehabt. Wir kamen an dem Tag aus Manchester herunter, als sie den M6 Motorway öffneten. Also fahren wir gegen ein Uhr morgens nach Hause und ich sitze hinten, und ich lege meinen Kopf zurück und schaue aus dem Rückfenster und schaue die Sterne an. Also fahren wir so entlang und machen vielleicht 60 Meilen die Stunde. Da war dieses rote Licht und ich sagte, ‚Ich erinnere mich nicht an diese Radiostation hier in der Gegend.‘ Also sagte ich den Jungs, dass sie an die Seite fahren sollten, und wir stiegen aus. Wir schauten alle über das Auto und da bewegte sich dieses rote ballförmige Ding über den Freeway, das zu einem Viereck wurde… wie ein roter Würfel. Als es sich uns näherte, wurde es größer und größer, und wir alle wurden irgendwie in dieses blaue Licht gebadet. Es endete für uns damit, drei Stunden zu spät nach Hause zu kommen und uns zu fragen ‚Was zum Teufel war das?'“

Eine ausführliche Sichtungsbeschreibung wurde etliche Jahre nach dem Vorfall schriftlich in der Flying Saucer Review veröffentlicht (Vol 36, N. 2: Summer 1991, Datum der Aufzeichnung: 1990). Dort ist zwar von einem Zeitpunkt im Herbst 1967 die Rede, doch der richtige Termin ist 1966.

Der Autor des Beitrags, Pete Willsher, kam durch einen gemeinsamen Musikerkollegen wieder mit Graeme Edge in Kontakt. Laut Willsher gibt es einige Künstler, die bereits Ufo-Sichtungen gehabt haben und sich nur zögerlich darüber äußern. Edge willigte schließlich ein, seine Sicht der Dinge zu dokumentieren. Er sieht sich eigentlich als einen rationalen „Nuts and Bolts“ – Vertreter, und so fallen seine Beobachtungen ungewöhnlich detailliert aus:

Die Band befand sich auf dem Rückweg von einem Konzert in Carlisle. Das Equipment wurde in einem größeren Fahrzeug transportiert, so dass die Band wie gewöhnlich zusammen in einem Auto saß. Edge ist es wichtig zu betonen, dass niemand Alkohol oder sonstige Drogen konsumiert hatte. Es war ungefähr zwischen 1.30 und 2 Uhr morgens, als sie auf ein rotes Licht aufmerksam wurden, das am Himmel erschienen war und an ihnen vorbeiraste. Zunächst suchte Edge nach einer natürlichen Erklärung und dachte an ein stationäres Warnlicht, das an einem Sendemast angebracht war und durch die Bewegung des Autos an ihnen vorüber zu fliegen schien. Doch das Licht begann sich nun plötzlich aus der Gegenrichtung zu nähern und wieder zu ihnen zurück zu kehren. Aus Neugier und um eine bessere Sicht auf das Objekt zu haben, beschlossen sie an der Straßenseite zu halten. Edge glaubte immer noch an eine rationale Erklärung.

Das Objekt befand sich immer zu ihrer Linken in einiger Entfernung, irgendwo seitwärts neben der Straße. Es flog wieder auf ihre Höhe und kam anschließend immer näher heran, bis es über das Dach des Autos hinweg zog. Zu ihrem Erstaunen kam es auf einem Feldstück herunter, das sich rechts neben den entgegengesetzten Fahrspuren der M6 befand. Die Band war gleichzeitig fasziniert und geschockt. Edge beschreibt die eigentümliche Stimmung, die nun alles umfing, sehr eindrücklich: Jeder kletterte aus dem Wagen und bemerkte eine ungewöhnliche perfekte Stille in der gesamten Umgebung. Es gab keine nächtlichen Geräusche, die man sonst eigentlich von Tieren hören müsste, und es kamen keine Autos vorbei, weder in ihrer Richtung, noch auf den anderen Fahrspuren. Nach Edges Worten war es einfach nur unheimlich, und sie waren wie gebannt von dem Ganzen, als würden sie sich wie in einem Traum befinden.

Vielleicht hat man ungefähr ein Bild von der geringen Entfernung zu dem Objekt, wenn man sich eine klassische Autobahn mit je zwei Spuren in jede Richtung vorstellt, die beide Gruppen voneinander trennt. Edge hat dazu ein paar Skizzen angefertigt:

Reprint eines Artikels von Mark Murley, der den Beitrag aus der Flying Saucer Review zusammenfasst.

Das Objekt war etwa 30 Fuß lang, d.h. um die 10 Meter. Es hatte die Form einer „fetten Zigarre“, die oben eine flache Ausbuchtung aufwies. Edge ist sich dabei sehr sicher, dass sich sieben trüb-rötliche Lichter darauf befanden, weil er sie bewusst zählte. Die obere Hälfte des Objekts erschien ihm metallisch, während der untere Teil unbestimmt war und von einem pulsierenden Leuchten erfüllt war – von einem hellen Rot auf der linken Seite hin zu einem dunklen trüben Rot auf seiner rechten Seite.

Die Band starrte das Objekt einfach nur an. An dieser Stelle gibt es ein großes Fragezeichen. Laut Edge waren alle gleichzeitig von dem Gefühl großer Angst und Panik ergriffen worden. Sie stiegen hastig ein, starteten den Wagen problemlos und fuhren davon, wobei sie das Objekt weiterhin pulsierend im Feld stehen sahen, bis es außer Sichtweite verschwand. Der Bericht äußert sich zurückhaltend zu einem möglichen Zeitverlust: Edge sei zwar nichts offenkundiges aufgefallen, doch wie es bei Musikern nunmal so sei, habe man nicht daran gedacht, die Uhrzeit genau im Auge zu behalten.

Was diesen Teil des Erlebnisses betrifft, gibt es gegenüber Edge und Pinder einige Abweichungen. Ich kann nicht sagen, ob es an den unterschiedlichen Medienformaten liegt – In einem schriftlichen Bericht kann man sicherlich mehr Einzelheiten aufrufen, als es bei einem kompakten Interview der Fall ist. Beide haben ein unterschiedliches Naturell – Edge scheint rationaler abzuwägen und führt viele einzelne Beobachtungen auf, die zwischen den Zeilen einen leichten Zweifel beinhalten. Pinders Erinnerungen wirken bruchstückhafter und werfen die Frage auf, ob noch „etwas mehr“ an dem Ganzen dran war, z.B. durch die Schilderung eines blauen Lichts, das nicht von Edge erwähnt worden war.

Im Podcast „Cara’s Basement“ wird Pinder in einem Interview vom 27. Mai 2009 auf die Ufo-Sichtung angesprochen. Dort wirft er die Frage nach einem Zeitverlust deutlicher in den Raum:

„Und wir kamen durch einen Abschnitt des Freeways, fuhren durch dieses bewaldete Gebiet, und… Ich sagte: „Fahr ran! Fahr ran!“ Und wir fuhren heran und das rote Licht, es verschwand vom Himmel, so dass wir dieses glühende rot und orangene Licht durch die Wälder hindurch sahen, dort wo wir herangefahren waren. Und… Das nächste, woran wir uns erinnern, wir waren zurück im Auto, und düsten davon, zurück nach London. Und wir waren drei Stunden zu spät nach Hause gekommen. […] Aber es war ein großartiges Erlebnis. Aber ich habe absolut keine Ahnung, was passiert ist. […] Keiner von uns erinnert sich an irgendwas, außer es gesehen zu haben, und dann… zurück im Auto zu sein und wegzufahren.“

In dem Zusammenhang ist sicherlich interessant, dass Edge im ursprünglichen Bericht für die Flying Saucer Review eine weitere Zeichnung hinterlegt hat. Er sei einige Jahre nach dem Vorfall spöttisch danach gefragt worden, wie die Aliens denn ausgesehen hätten. Edge griff kurzerhand zum Stift und zeichnete „aus Jux“ ein Bild, das einfach so aus seinem Inneren zu kommen schien. Auf der Zeichnung ist ein typischer Grey zu sehen. Nach eigenen Worten hat Edge sich nie mit der entsprechenden Literatur beschäftigt. Pete Willsher bemerkt dazu, dass Grey-Darstellungen seinem Wissensstand nach zur damaligen Zeit noch unbekannt waren. Leider wird zu der Geschichte kein Datum angegeben, um diese Vermutung näher überprüfen zu können.

Anlässlich Pinders Interview in Cara’s Basement äußert sich der User „Taranberk“ in der Moody Blues tapatalk-Gruppe über eine Begegnung mit Edge. Am 28. März 1993 beendeten die Blues eine Konzertreihe in Las Vegas und es kam zu einem Aufeinandertreffen in einem Casino, wo die Band den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen ließ. Nach einer Weile kam an der Bar das Gespräch auf den Ufo-Vorfall, und Edge habe die Vorkommnisse ebenso detailliert wiedergegeben. Gleichzeitig habe er sich nachdenklich über einige Dinge geäußert:

Ich erinnere mich daran, dass er einige zusätzliche Dinge sagte – „…und ich kann mir dessen nicht sicher sein, aber ich denke wir gingen an Bord“ –Ich werde das nie vergessen. Ich fragte ihn außerdem, ob die Begegnung ihn auf irgendeine Weise „verändert“ zurückgelassen hat – ob er so etwas wie neue „Fähigkeiten“ hatte. Graeme ist eine sehr scharfsinnige Persönlichkeit und er bekommt diesen intensiven „laserähnlichen“ Blick wenn er seine Aufmerksamkeit auf dich konzentrieren will – Ich fragte mich, ohne danach zu fragen, ob er Gedanken lesen oder Dinge spüren konnte. Aber seine Antwort war eine totale Überraschung – er sagte dass er plötzlich Gedichte schreiben konnte!

Diese Aussage halte ich vor dem Hintergrund der darauffolgenden musikalischen Weiterentwicklung höchst verblüffend, da sie tatsächlich einem kompletten Richtungswechsel gleichkam. Einen expliziten kausalen Bezug zu der Nahbegegnung herstellen zu wollen, halte ich hierbei für übertrieben. Fakt ist aber, dass sich die Moody Blues in einer schleichenden Krise gefangen sahen. Nach einem „One Hit Wonder“ nutzten sich die Rhythm and Blues-Sounds und Cover-Nummern langsam ab. Die Konzerte in England verzeichneten immer weniger Zuschauer. Die Abgänge von Denny Laine und Clint Warwick wurden durch John Lodge und Justin Hayward ersetzt. Denny Laine schrieb weiterhin Musikgeschichte und war neben Paul und Linda McCartney ständiges Mitglied der „Wings“. Clint Warwick ließ zunächst alles hinter sich. Er wollte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und arbeitete als Schreiner, bis er sich Anfang der 2000er an einem Comeback versuchte.

Zunächst dümpelten die Moody Blues ein paar Monate vor sich hin, bis es im März 1967 zu einem Eklat kam. Wie Hayward in einem Interview eröffnet, stürmte ein Fan nach einem Auftritt Backstage und machte seinem Ärger Luft. Auf der Rückfahrt im Van sprach Graeme das aus, was allen klar war: Etwas Neues musste her, und was gab es denn noch zu verlieren?

Irgendwann kam Mike Pinder durch mit einer neuartigen Errungenschaft an, einem Mellotron. Die seltsamen sinfonischen Klänge wurden zu einem neuem Kernbestandteil und durch die gegenseitige Bekanntschaft mit den Beatles fand das Mellotron ebenfalls Eingang in das Album „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band„. Ray Thomas fühlte sich dazu inspiriert, Querflöte zu lernen – für eine Rockband ein sicherlich ebenso ungewöhnliches Instrument. Das Plattenlabel Decca Records plante, sein neues Sound-System mit einer Art Rock-Einspielung von Dvořáks 9. Sinfonie zu demonstrieren. Da sich die Moody Blues in einem Schuldverhältnis befanden, sollten sie den aktiven Part dafür übernehmen. Die Band konnte dabei auf ein Sinfonieorchester und einen Arrangeuer zurückgreifen. Mit dem Mut der Verzweiflung modelte sie die Musik heimlich hinter dem Rücken der Bosse um und produzierte stattdessen ihre eigenen Songs. Dadurch entstand „Days of Future Past“, das dem Plattenlabel zunächst Kopfzerbrechen bereitete, da sich der Stil nicht so recht enordnen ließ: Klassisch? Sinfonisch? Progressiver Rock? Die Moody Blues gelten heute als Wegbereiter für die Verbindung des Rock-Sounds mit all diesen unterschiedliche Elementen. Zudem wird „Days of Future Past“ als Meilenstein des Konzeptalbums gesehen. Es beschreibt einen Tag von Sonnenaufgang bis zur einbrechenden Nacht; die einzelnen Titel werden dabei durch sinfonische Übergänge verbunden. Am Schluss eingebettet findet sich „Nights in White Satin“. Das Album wurde ein Überraschungserfolg und für das nächste Album: „Search for the Lost Chord“ erlernten die Bandmitglieder kurzerhand einige neue Instrumente. Später wurden die Sounds komplexer und psychedelischer. Ein späteres Konzeptalbum, „To Our Children’s Children’s Children„, beschäftigt sich mit der ersten Mondlandung.

Fans haben im Nachhinein versucht, einige Moody Blues-Titel mit der Ufo-Nahbegegnung zu verknüpfen. Edges spezielle Lyrik fand oft Eingang in die einzelnen Songs. Dabei wird vor allem „Steppin‘ in a Slide Zone“ als heißer Kandidat gehandelt. Hier ist ein kurzer Auszug:

I took a ride in a limousine,
I took a road I’d never been.
I met a stranger by the way,
His coat was torn but his eyes were clear.

Standing in a slide zone,
Steppin‘ in a slide zone.

He told me where a river flows,
He showed me how the apple grows.
He told me of a magic stream,
His face was worn but his eyes were clear.

Standing in a slide zone,
I could be steppin‘ in a slide zone.
Standing in a slide zone,
I could be steppin‘ through a time zone.

He went to find a shooting star,
Around the bend, that’s where they are.
I went along just for the ride,
Suddenly I began to slide.

Standing in a slide zone,
I could be steppin‘ through a time zone.

The air raced by there was no sound,
We drifted high above the ground.
And then he said you know this place,
And then a smile lit up his face.

Mike Pinder hatte seit jeher einen anderen Blickwinkel auf die Welt und erhielt wegen seiner Faszination für das Weltall, die Sterne und den Mond schon früh den Spitznamen „Moon Boy“. Seine Lieblingsbeschäftigung als Kind war es, einfach auf dem Rücken zu liegen und hinauf in den Himmel zu schauen. Aus Pinders Kindheit gibt es ein Erlebnis mit Alien- und Ufo-Bezug, das einen weiteren Ausschlag für die Entstehung seines Spitznamens gehabt haben könnte. Pinder war etwa vier oder fünf Jahre alt und tagsüber meist allein zu Hause. Aus Langeweile sammelte er Spinnen von den Netzen, um sie gegeneinander antreten zu lassen:

„Also befand ich mich im Nachbarsgarten, sammelte Spinnen vom Netz und sah ihnen beim Kämpfen zu. Die Nachbarn waren nicht zu Hause. Ich drehte mich um und da stand dieser Kerl an ihrer Vordertür. Er sah wie Michael Rennie aus dem Film Der Tag, an dem die Erde still stand aus. Also drehte ich mich um, und dieser Kerl stand an der Haustür. Er deutet und sagt, schau da nach oben. Ich schaute hoch und sah Formationen von verschiedenen Raumschiff-Arten. Dann verschwanden sie beide irgendwie, es war eines dieser übernatürlichen Dinge. Also stand ich schon immer auf diese Weltraum-Sache. Es ist eines dieser Dinge, die dein ganzes Leben bei dir bleiben.“

In der Band war Pinder – ganz seinem Spitznamen entsprechend – für seine vielen Ufo-Sichtungen bekannt. Ray Thomas gab an, bei mindestens einer Sichtung Zeuge gewesen zu sein, und fügt in einem Interview aus dem Jahr 2015 scherzhaft hinzu, dass nur jemand wie Mike eine ganze Ufo-Flotte über seinem Kopf zu sehen bekommt.

In Cara’s Basement wurde Pinder gefragt, ob er glücklich mit dem ist, was er in seinem Leben erreicht hat:

„Ich bin ziemlich glücklich darüber… Weißt du, da ist einfach was daran, mit menschlichen Wesen über eine weite Ebene zu kommunizieren. Ich mag es sehr, die Tatsache dass ich dazu in der Lage war, meine eigenen Gedanken und Sehnsüchte und Hoffnungen für die Menschheit und den Planeten zu teilen. Und den Menschen mehr zu Bewusstsein zu bringen, wo wir uns befinden und wo das Sonnensystem, unser Sonnensystem liegt, und wie einzigartig das ist, und dass es da mehr geben muss als eine Erde.“

Ich werde „Nights in White Satin“ von nun an jedenfalls mit einer ganz außergewöhnlichen Geschichte verbinden.

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