Teil 7: Gedanken eines Abductees – CE-5-Gruppenversuch

Teil 7: Gedanken eines Abductees – CE-5 Gruppenversuch

Inspiriert von den CE-5 Protokollen traf ich mich mit einer sehr guten Freundin und einem sehr guten Freund. Wie ich haben beide Erfahrungen und Begegnungen mit den Greys. Darunter auch sehr bewusste Begegnungen.

Bereits als ich mich mit dem CE-5 auseinandersetzte und mich mit meinen beiden Freunden darüber unterhielt, war es uns als hätte bereits ein geistiger Kontakt stattgefunden. Es flossen Informationen, die nicht von unseren Greys stammten. Unsere Greys waren zwar auch gelegentlich zu spüren, aber sie schienen sich bewusst zurückzunehmen, damit der Kontakt mit anderen Besuchern gelingen konnte.

Der Kontakt war rein geistiger Natur. Man muss es sich wie eine Idee oder Gedankenblitz vorstellen, der sich langsam im Geist manifestiert und sich ins Bewusstsein vorarbeitet. Bis man dann plötzlich feststellt: „Hey, woher weiß ich das?

Unter anderem flossen Informationen das die CE-5-Versuche von ihnen begrüßt werden und sie es unterstützen. Sie möchten gerne den Kontakt ausweiten, so dass es irgendwann einmal zu einem ganz großen Kontakt kommt, mit der gesamten Erdbevölkerung. Involviert sind nicht nur die Greys und die Besucher die wir spürten, sondern noch viele andere verschieden Wesen, die zur Erde kommen.

Interessant daran war, dass wir unabhängig voneinander auch Informationen zu den Besuchern selbst erhielten, mit denen wir geistig in Kontakt traten. So wussten wir, dass es sich um ein Team von sechs Männern handelte. Alle waren sehr groß gewachsen und schienen menschlich zu sein. Wir hatten Eingebungen in denen wir helle Uniformen erkennen konnten. Ihr Erscheinungsbild entsprach den gängigen Beschreibungen der Besucher die auch als Nordic bezeichnet werden. Aber sie erfüllten nicht das allgemeine Klischee von groß, blauäugig und blond mit langen Haaren. Alle hatten kurze Haare, darunter befanden sich auch dunkelhaarige Männer.

Ich selbst hatte bei meinen Begegnungen mit den Greys bereits einmal Kontakt mit einem Mann, von dem ich zuerst dachte das er ein Mensch sei.  Er war sehr groß gewachsen, stämmig und wirkte vom Erscheinungsbild südländisch. Er meinte damals, dass sein Volk mit unserem Verwandt ist, sie aber fern ab von der Erde leben. – Vielleicht gehört das Team, mit dem wir in Kontakt gekommen sind, zu dem gleichen Volk.

Durch den Kontakt war unsere Neugierde geweckt und so ging es dann daran unser Treffen zu organisieren um das CE-5 gemeinsam auszutesten. In die engere Wahl schaffte es die Ostsee, die Uckermark, der Harz, der Thüringer Wald und die Schwäbische Alb.

Da wir drei über ganz Deutschland verteilt wohnen, fiel die Wahl auf Thüringen. Es handelte sich dabei um größere Lichtungen inmitten ausgedehnter Wälder auf Anhöhen die trotz ihrer Abgelegenheit gut erreichbar waren.

Der Anfahrtsstress hielt sich in Grenzen und vorab auskundschaften konnten wir die Gegend ebenfalls, denn einer von uns wohnte nicht so weit von dort entfernt. Dadurch wussten wir durch Fotos und Beschreibungen bereits, was uns dort erwartete. Die Wahl war jedenfalls vorzüglich.

 Zur Durchführung selbst hatten wir uns kaum großartig Gedanken gemacht. Wir sprachen uns auch nicht ab, für was wer verantwortlich ist oder was wir genau vor hatten. Wir wollten vor Ort entscheiden wie wir die Sache angingen. Der Kontakt selbst, da waren wir uns sicher, hatte schon längst begonnen.

 

Tag 1 – Anfahrt und erste Sitzung

Wir wollten keine Nacht ungenutzt lassen und so ging es noch am selben Tag im dunklen auf eine der ausgewählten Lichtungen. Obwohl bei den CE-5 Protokollen warme Kleidung und Decken empfohlen werden, unterschätzten wir die thüringer Nächte. Es kühlte empfindlich ab, teils auf nur wenige Grad. Daher mein Rat, unbedingt warme Kleidung anziehen oder zumindest mitnehmen und vielleicht auch eine dickere Decke um sich einzuhüllen. Gerade wenn man ruhig da sitzt oder liegt kann es ganz schnell bitterkalt werden.

Auf der Lichtung angekommen waren wir beeindruckt von der atemberaubenden Aussicht, den Sternenhimmel und den zunehmenden Mond. Die Sichtverhältnisse fern ab von größeren Städten war so gut, dass deutlich die Milchstraße erkennbar war.
Zuerst saßen wir auf einer Bank, entschieden uns dann aber doch für eine Decke, die wir in der Lichtung ausbreiteten. Das war nicht nur nackenschonender, sondern auch viel entspannter. Einziges Manko, dadurch das wir zur Ruhe kamen, kühlten wir schnell aus und bibberten.

Laut den CE-5 Protokollen ist am Anfang vor Ort vorgesehen, einen geistigen Kontakt mit den Besuchern aufzubauen und ihnen ggf. den Standort zu übermitteln. Da wir der Meinung waren, dass sie sehr gut selber technisch sowie geistig in der Lage seien uns zu finden, beschränkten wir uns auf die Kontaktaufnahme und die Einladung. Wir gingen dabei sehr locker vor und wählten einen freundschaftlichen Ton: „Wir sind hier, wo seit ihr?“ Die Antwort in unserem Geist war, dass sie längst auch da seien. Unsere Frage darauf: „Wo seit ihr, wir sehen euch nicht.“ Antwort: ’Direkt über euch.‘

In der Tat war genau über uns ein Blitzen am Nachthimmel zu sehen. Als wäre die Atmosphäre an dieser Stelle gestört und es glitzerte und blitzte immer wieder kurz auf (nur kleine energetische Blitze). Man könnte es auch mit einem energetischen flukturieren beschreiben.

Wir konzentrierten uns auf das Glitzern und beobachteten es eine Weile. Hatten aber auch arg mit der Kälte zu kämpfen. Dass es sich in Thüringen Nachts so extrem abkühlen würden, damit hatten wir nicht gerechnet.

Dass wir bibberten, schienen auch die Besucher zu wissen. Denn es kam ein Gefühl, das wir Schluss machen sollten. Das Glitzern nahm an Intensität zu, es blinkte mehrmals kurz nacheinander an gleicher Stelle auf. Danach verschwand das Glitzern.

Für uns war die nächtliche erste Sitzung ein gelungener Testlauf. In der nächsten Nacht wollten wir tiefer in den Wald und die andere Lichtung austesten.

Tag 2 – Geistiger Kontakt

Wie den Abend zuvor machten wir uns sehr spät auf. Es war bereits dunkel und es kühlte merklich ab. Wir hatten mit Decken vorgesorgt, mussten aber im Verlauf des Versuches feststellen, dass es immer noch sehr eisig sein sollte. Bibbernd sollte ich mich in dieser Nacht noch nach meinem kuscheligen, isolierten Schlafsack sehnen, der weit entfernt Zuhause lag. Auf alle Fälle werde ich ihn beim nächsten Mal mitnehmen.

Auch in dieser Nacht präsentierte sich ein herrlich anzusehender, wunderschön klarer Sternenhimmel. Jupiter und Saturn dominierten zusammen mit den fast vollen Mond den Nachthimmel. Der Mond war teils so hell, dass wir nur innerhalb des Waldes Taschenlampen benötigten.

Unsere nächtliche Wanderung durch den Wald führte uns an der Stelle vorbei, wo wir am Vortag unsere Sitzung durchführten. Wir hielten dort kurz Inne. Uns gefiel es an diesem Tag dort nicht und es war sogar so, als warteten die Besucher bereits bei der anderen Lichtung und wollten das wir dort hingehen. So folgten wir den inneren Drang.

Als wir auf der Lichtung ankamen, die wir uns ausgesucht hatten, spürten wir einen ziemlich starken energetischen Unterschied. Es war eine sehr angenehme, harmonische, ausgleichende Energie welche die Lichtung erfüllte. Wenn wir daran zurückdenken, sehnen wir uns sogleich danach.

Wir machten es uns dann wieder auf der Decke gemütlich. Die Lichtung hatte eine leichte Neigung, so das wir gezwungenermaßen mit dem Gesicht Richtung Mond lagen. Er war wunderschön anzusehen, blendete aber auch extrem und wir waren dankbar, als er langsam hinter den Bäumen verschwand. Mit seinem verschwinden kam aber auch wieder die fürchterliche Kälte.

Uns fielen die vielen Satelliten auf, die kreuz und quer über uns dahin zogen. Außerdem lagen wir genau unter einer Fluglinie. Alle paar Minuten überflog uns ein Flugzeug. Ich hatte dann schon Sorge, dass es für eine Sichtung hinderlich sein könnte. Es kam dann aber ein beruhigendes Gefühl und der Gedanke, dass dies kein Hindernis sei.

Wir befanden uns in dieser Nacht in einem merkwürdigen Zustand. Eventuell hatte es etwas mit der uns umgebenden Energie zu tun. Immer, wenn wir versuchten die Augen zu schließen und uns auf die Besucher konzentrierten, fielen wir umgehend in einen traumähnlichen Zustand.

Meine Freundin berichtete, dass ihr in diesem Zustand lauter Erinnerungen in den Kopf schossen. Sie tauchten durcheinander und immer nur ganz kurz auf. So als würde jemand ihre Erinnerungen durchforsten und nach etwas suchen oder einfach nur schauen.

Meinem Freund erging es ähnlich, nur das er lauter Bilder und Szenen von meiner Freundin sah. Er kam in diesen Träumen selbst nicht vor und mutmaßte dazu, dass er vielleicht irgendwie mit meiner Freundin verbunden war und Zugang zu ihren Gedanken und Erinnerungen hatte.

Bei mir förderte der Zustand meine Astralfähigkeiten. Ich merkte das ich in eine Tiefenentspannung gelangte, sobald ich nur die Augen schloss. Mir gefiel das, weil ich so in genau den Zustand gelangte den ich normalerweise für Remotviewing oder Astralreisen nutze. So lag ich dann da und fühlte in die Umgebung und zu den Besuchern.

Durch meinen geistigen Augen sah ich unsere Lichtung. Alles war durch den Mond hell erleuchtet.

Bei der geistigen Suche nach den Besuchern fühlte ich mich außergewöhnlich stark mit dem Wald und seinen Bewohnern verbunden. Als wäre ich mit allem telepathisch verbunden. Ich nahm Mäuse war, Rehe und alles was es sonst so dort gab. Dazwischen tauchte ein Grey auf. Er stand im Geiste einfach nur vor mir und schaute mich an.

Ich kenne solche geistigen Begegnungen bereits, daher blieb ich entspannt. Ich war nur erstaunt, weil ich ihm dort nicht erwartete und weil er mir fremd war. Deutlich konnte ich sein Gesicht und seine Augen sehen. Er wirkte bereits etwas älter und machte einen sehr erfahrenen weisen Eindruck auf mich.

Dann schwappte mein Geist auf zwei Wildschweine. Eines der Tiere konnte ich ganz deutlich und von nahen sehen. Dann war es wie eine Vision, in der ich sah, wie die beiden Wildschweine genau in unsere Richtung kamen. Der Gedanke gefiel mir ganz und gar nicht, da ich bereits meine Erfahrung mit zudringlichen Wildschweinen gemacht habe. Ich erwachte aus der Trance und teilte meinen beiden Freunden mit, dass sich da gerade zwei Wildschweine nähern. Auch sie hatten irgendwie an Wildschweine gedacht und wussten das da was kam. Man konnte auch schon etwas hören. So klatschte ich in die Luft und sie drehten ab und verschwanden.

Am Ende der Sitzung baten wir noch um ein Signal oder Zeichen das sie da waren. Wir wollten gerne wieder ein Blinken sehen. Das bekamen wir, genau über uns. Zuerst blinkte es dreimal kurz hintereinander, dann pausierte es für zwei bis drei Sekunden und es blinkte sechsmal direkt hintereinander. Unsere Deutung: Drei Blinker, das galt uns und die sechs Blinker standen für das Team dort oben, welches aus sechs Personen bestand.

Als wir zurück waren und ins Bett gingen, hatte ich noch eine geistige Begegnung. Meine Freundin und ich hatten in der Nacht gesundheitliche Probleme. Wir beide hatte Schmerzen, meine Freundin, weil sie sich etwas in der Seite gezerrt hatte und ich, weil ich eine Verspannung im Rücken hatte. So flachsten wir herum, ob sie da oben einen Arzt haben und der nicht was machen könnte. Es war uns nicht wirklich ernst, wir versuchten halt unsere Schmerzen mit Humor zu nehmen und spielten den sterbenden Schwan.
Im Bett war es, als würde jemand sanft Energie durch mich hindurch fließen lassen und in mich hinein fühlen. Erstaunt vernahm ich dann im Geiste, dass ich Kern gesund sei. Ich müsste nur etwas abnehmen, dann wäre alles perfekt.

Tag 3 – Vertrauen

Die energetische Stimmung auf der Lichtung hatte uns in der Nacht davor so gut gefallen, dass wir unbedingt wieder dort hin wollten. Kaum betraten wir die Lichtung, kam uns die wunderschöne Energie entgegen. Das energetische Feld empfanden wir noch viel kräftiger als die Nacht zuvor.

Gezielt suchten wir unseren Platz auf und breiteten die Decken aus. Leider wurde die schöne Stimmung von Hunde gestört, die in einem der Dörfer anschlugen wegen Jugendlicher die laut grölten. Im Laufe der Nacht war es mir, als würden die Leute immer näher kommen. Trotzdem versuchten wir uns nicht stören zu lassen und konzentrierten uns auf die Besucher.

Nachdem wir uns hinlegten und schon etwas zur Ruhe gekommen waren, wollte ich nach meinem Handy greifen, um die Kamera einzustellen, falls sich etwas am Nachthimmel ergeben sollte. Als würde man ein kleines Kind bei Dummheiten erwischen, kam freundlich und leicht amüsiert die Frage: „Na, was machst du da jetzt?“  Ich dachte an mein Vorhaben und es folgte direkt die Antwort: „Am Ende!“

Meine Freundin, die links von mir lag, vernahm das gleiche von den Besuchern und sagte es noch einmal laut: „Am Ende!“ Wir lachten dann darüber, da sie ebenfalls vorher die Frage vernahm was ich da mache.  Wir freuten uns, dass es mit der Kommunikation so wunderbar funktionierte. Ich war dann auch zufrieden, wenn ich am Ende ein Foto bekommen würde und legte mein Handy zur Seite. Ich verstand das mit dem Ende nicht unser Treffen gemeint war, sondern wenn wir bereit sind und es zu einer Begegnung gekommen ist. Dennoch hoffte ich insgeheim in der Nacht nicht doch noch ein Foto machen zu können.

Wir fragten uns dann auch, wie wir sie überhaupt ansprechen könnten. Wir wussten, dass es sechs Leute waren. Derjenige, der von ihnen das Sprachrohr oder der Anführer zu sein schien, bezeichneten wir als den Leiter. Selbst sprachen wir ihm nicht so an. Dennoch schien es uns nicht richtig und zu unpersönlich, wenn wir in unseren Gesprächen ihm nur immer als den Leiter bezeichneten. Als wir dann nach Namen fragten, kam aber nichts.

Ich fiel diesen Abend in keine tiefere Trance, so bewunderte ich einfach den schönen Sternenhimmel und suchte ihn einfach ab, mit der Hoffnung etwas zu sehen. Im Geiste vernahm ich immer wieder Orion. So suchte ich nach dem Sternenbild Orion und fragte mich, ob man das Sternenbild gerade sehen könnte. Ich war mir unsicher und die Sternenkonstellationen passten alle irgendwie nicht richtig und so fragte ich mich was es damit auf sich hat. Kommen die Besucher vom Orion? Prompt schoss mir in den Kopf das es so nicht sei, sie kommen nicht vom Orion.

Und wieder vernahm ich mehrmals hintereinander Orion im Geiste, doch ich wusste nicht was ich damit anfangen sollte.

Meine Freundin hatte eine Vision oder Eingebung, wie der Leiter plötzlich da stand und uns einlud, mit ihm zu gehen. So als wollten sie wissen, wie sie persönlich darauf reagieren würde. Sie erzählte uns direkt davon und ich musste unweigerlich selbst darüber nachdenken wie das sein würde. Ich fand es toll und spannend, es kam aber auch etwas Muffensausen auf und ich fragte mich, ob ich das dann auch schaffe und dem gewachsen bin.

Unsere Ruhe wurde dann wieder von den Jugendlichen gestört, deren Taschenlampen wir plötzlich zwischen den Bäumen durchblitzen sahen. Es war eine größere, scheinbar angetrunkene Gruppe und wir warteten gespannt ab, wo sie langlaufen würden. Als sie den Weg zur nächsten Ortschaft nahmen, waren wir erst einmal beruhigt und versuchten uns weiter auf die Besucher zu konzentrieren.

Im Augenwinkel vernahm ich eine Dunkle Gestalt, die um uns herum huschte. Ich kenne solche Gestalten oder auch dunkle Schatten bereits und halte diese für Astralgestalten oder halt Astralreisende. Unweigerlich musste ich an meine Freundin ihre Eingebung denken und fragte mich, ob die Besucher jetzt wirklich Ernst machen und kommen. Innerlich blieb ich aber entspannt und war deshalb nicht verunsichert oder beunruhigt.

Leider näherte sich dann schon wieder der grölende Haufen. Die Jugendlichen kamen zurück. Irgendwie fühlten wir uns durch die Jugendlichen gar nicht richtig wohl. Wir befanden uns mitten im Wald und waren in der Unterzahl. Heutzutage weiß man halt nicht und wir waren auch nicht scharf darauf zu erfahren, was passieren würde, wenn sie einen Mann mit zwei Frauen auf einer Decke mitten im Wald und mitten in der Nacht vorfinden und anstellen würden. Zum Abhauen war es dann aber auch zu spät, da sie doch schneller als gedacht in unserer Richtung und genau an der Lichtung vorbeikamen.

Wir konnten die Besucher spüren, ich teils sogar meine Greys und das alles in Ordnung sei. Wir sollten vertrauen und ruhig dort bleiben.

Unser Vertrauen wurde dann aber auf eine sehr große Probe gestellt, denn genau hinter uns, nur knapp fünf Meter entfernt, befand sich ein Weg. Wie durch ein Wunder sahen sie uns nicht. Sie grölten, alberten herum und redeten laut, leuchteten mit ihren Taschenlampen sogar über die Lichtung, aber sahen uns nicht. Das war eigentlich ein Wunder, da die Lichtung durch den Mond recht hell erleuchtet war und wir auf der hellen Decke wie auf dem Präsentierteller dasaßen. Es kam von ihnen aber keine Reaktion. Der Taschenlampenschein blieb auch nicht an uns kleben, was darauf hingewiesen hätte, dass man uns sieht.

Unsere Ruhe und Entspannung waren danach gestört. Wir waren auch etwas enttäuscht und teils auch wütend, das unsere Sitzung gestört wurde. Ich hatte dazu von den Besuchern aufgefangen, dass es im Grunde kein falsch und richtig gibt. Nur halt noch nicht den richtigen Zeitpunkt.

Im Nachhinein betrachtet war die Nacht aber vielleicht doch ein Erfolg. Wir haben den Besuchern unser ganzes Vertrauen geschenkt und sind nicht panisch in den Wald geflüchtet, sondern tapfer auf unserer Decke verblieben.

Tag 4 – Letzte Sitzung

Da wir am nächsten Tag zurückfahren mussten, wollten wir nicht zu lange bleiben und alles einfach auf uns wirken lassen. Das war dann auch die erste Nacht, wo es nicht mehr so bitterkalt war.

In den vorangegangenen Nächten waren wir Mädels die Initiatoren und kommunizierten mit den Besuchern. Diesmal wollten wir unseren Freund die Chance lassen, seine Versuche zu machen. Deshalb nahmen wir ihm diesmal auch auf der Decke in unsere Mitte.

Bei mir wollte leider gar keine Entspannung eintreten. Durch meine Rückenverspannung konnte ich nicht auf dem Rücken liegen. Da unser Freund diesmal den Kontakt vornehmen wollte, dachte ich sei es in Ordnung wenn ich mich auf die Seite lege und ihm einfach nur geistig unterstütze.

So legte ich meinem Freund einfach die Hand auf die Schulter und konzentrierte mich darauf, wie ich Energie aus dem Universum durch mich hindurch in ihm leitete. Ich versuchte mich darauf zu konzentrieren das dies ruhige ausgleichende Energie ist und er dadurch entspannt ist.

Mein Freund berichtete, dass er bei der Sitzung am Anfang nicht genau wusste, wo und auf was er Anfangs seine Aufmerksamkeit richten sollten. Er hat sich dann auf den Sternenhimmel direkt über uns konzentriert und Energieladungen hochgeschossen um sie auf ihm aufmerksam zu machen.

Ich hatte dann gesagt, dass wir keine Energie schicken, sondern uns auf den Leiter konzentrieren sollen. Ich weiß nicht, warum ich das sagte. Es kam einfach so aus mir heraus.

Das half ihm, denn nun wusste er, worauf er sich fokussieren sollte. Das Ergebnis war, dass er einen konzentrierten Ausschnitt von einem Menschen in einem hellen weißen Raum auffing. Er schien so etwas wie eine Uniform zu tragen. Die Farbe der Uniform war weiß oder blau. Der Rest davon konnte er nicht richtig wahrnehmen, da es verschwommen war.

Im Geist begann mein Freund dann lauter Fragen zu stellen. Anfangs passierte nichts aber dann formte sich ein Bild in seinem Geist. Zuerst dachte er an ein Traumbild aber gleichzeitig wusste er, dass es eine Bedeutung hatte und er grübelte darüber, was es bedeuten könnte.

Er sah von ganz nah einen Wurm und er konnte sich nur noch durch einen Kreis bewegen. Er interpretierte es so, dass seine Fragen die Kommunikation in eine Richtung zwängten. Die Kommunikation war somit in eine eindimensionale Richtung gezwängt. Er sollte sie nicht einengen, sondern sich auf den Leiter aus dem Team konzentrieren. Den Leiter einfach machen lassen und sich ihm öffnen. Danach wurde seine Konzentration aber wieder schwächer.

Auf dem Rückweg fing meine Freundin wieder mit der Frage an, wie wir den Leiter nennen könnten. Sie meinte, dass sie etwas vernommen hatte wie Dorian oder Dorion. In diesem Augenblick verstand ich, was es mit dem Orion auf sich hatte und ich erzählte von meinen Eingebungen mit dem Orion-Sternenbild. Dem Leiter sein Name ist Dorion.

Tag 5 – Abreise

Als ich mich bei den CE-5-Sitzungen auf das Team konzentrierte und Dorion sah, wirkte er besonders groß. Mich beschäftigte das und ich fragte mich, ob er wirklich so groß sei. Ich stellte ihm die Frage nicht direkt, aber sie geisterte halt in meinem Kopf herum.

Am Abreisetag, bei der Morgentoilette, bekam ich die Antwort. Das Badezimmer war nicht besonders hoch. Er teilte mir mit, dass er ungefähr so groß ist, wie die Decke. Das müssten schätzungsweise um die 2,10 oder 2,20 Meter gewesen sein. Ich glaub, wäre er dort wirklich auf der Lichtung in der Nacht erschienen, wäre mir doch ganz anders geworden.

Fazit

Wir haben zwar keine UFO-Fotos mit nach Hause gebracht, empfinden das Treffen aber dennoch als vollen Erfolg. Es zeigte uns, dass es funktioniert, aber auch das es nicht so einfach ist wie es klingt. Selbst bei uns, wo wir die Begegnungen und auch Kommunikation mit unseren Greys gewohnt sind, gab es Kommunikationsprobleme. Ich zum Beispiel schnallte nicht, dass mir ein Name übermittelt wurde und mein Freund bombardierte Dorion sogar mit so vielen Fragen und Gedanken, dass er selbst gar nicht mehr in der Lage war etwas von Dorion zu empfangen.

Wir empfanden die Zusammenarbeit mit Dorion und seinem Team als sehr angenehm. Das Team unterstützte und half uns, so gut wie es ihnen möglich war. Wir merkten aber auch, dass es für das Team diesmal alles etwas anders war. Wir verhielten uns nicht so, wie sie es scheinbar bisher gewohnt waren. Wir waren offener und lockerer. Fühlten uns bereits auch der Sache verbunden und hatten durch die Greys bereits ein erweitertes Verständnis und Wissen über die Zusammenhänge. So stellten wir auch ganz andere Fragen und interessierten uns für die Besucher selbst anstatt zu fragen wo sie herkommen, wie sie herkommen, ob sie Gottgläubig sind usw.

Als wir nach Hause fuhren, stand für uns fest, dass es kein Abschied für immer von den Besuchern war. Wir sind uns sicher, dass es weitergehen wird.

Für die Zukunft ist angedacht eine CE-5-Sitzung aus der Entfernung durchzuführen. Dies sollte im Handyzeitalter und mit mobilem Internet kein Problem darstellen. So können wir uns dann in Echtzeit koordinieren und absprechen.

Außerdem kann das noch nicht alles sein. Denn ich hab mein Foto noch nicht. Denn ich erinnere, sie sagten: „Am Ende!“

© by Igura

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