Marden-Stoner Commonalities Studie

Die MUFON-Mitarbeiterin Kathleen Marden (Nichte von Betty Hill) und die Abductee Denise Stoner hatten 2011 die Idee zu einer Umfrage, die „Marden-Stoner Study on Commonalities Among UFO Abduction Experiencers“.  Das Ziel war es, mögliche Gemeinsamkeiten unter den Entführten herauszuarbeiten und dadurch eine systematischere Grundlage für die Erforschung des Phänomens zu schaffen. Am Ende hatte man 50 solide Fragebögen gesammelt, die man mit 25 Teilnehmern einer Kontrollgruppe verglich – Eigenschaften von Personen, die keine Entführungsmerkmale aufwiesen. 30 Abductees nahmen an einer zusätzlichen Befragung teil, die Beobachtungen zur eingesetzten Technologie der Alien-Wesen dokumentieren sollte. Zugegeben, die Teilnehmerzahl könnte höher sein, um die Aussagekraft weiter zu verstärken. Andererseits wurde im Vorfeld ein hoher Aufwand gewählt, um nur tatsächliche Abductees anzusprechen und Faker auszuschließen. Darüberhinaus bin ich in der Vergangenheit oft genug über wissenschaftliche Befragungen zu ganz anderen Themen gestolpert, die einen geringeren Zulauf hatten.

Teilnehmer des Abduction-Fragebogens
  • Geschlecht
Weiblich32
Männlich18

Es ist nicht klar, ob der höhere Anteil an Frauen entführungsspezifisch ist oder Männer weniger dazu bereit sind, einen Fragebogen auszufüllen. In der Nicht-Abductee Kontrollgruppe nahmen zumindest mehr Männer als Frauen teil. Das Alter der Teilnehmer war zudem relativ hoch: 44% wurden in den 1950ern geboren, waren also zum Zeitpunkt der Umfrage in der Altersgruppe 50+. Nur 12% waren unter 40.

  • Wohnort

Kein Gebiet – Ländlich, Kleinstadt, Vorort, Großstadt – stach auffällig hervor. Der ländliche Anteil war am höchsten vertreten, die Großstadt am geringsten. Die Abstände untereinander waren jedoch nicht besonders groß.

  • Häufigkeit des Kontakts
Einmal2
2-58
6-104
Mehr als 1025
Nicht sicher8
Keine Antwort3

Entführungen als wiederkehrende Erfahrungen – Die Umfrage bestätigt diesen Trend. Sicherlich hängt es zum Großteil davon ab, an wieviel man sich eigentlich erinnern kann. Die beiden Personen mit einmaligen Erahrungen unterschieden sich in ihren weiteren Antworten sehr stark von den anderen.

  • Alter zum Zeitpunkt des ersten Erlebnisses
Unter 518
5-910
10-197
Über 207
Nicht sicher8

Entführungen manifestieren sich hauptsächlich in der frühen Kindheit, wie diese Zahlen eindrucksvoll nahelegen, und setzen sich im Laufe des Lebens fort.

Die Häufigkeit der Erlebnisse war dementsprechend im Alter unter 30 am höchsten (68%). Es ergab sich kein klares Muster für die anderen Altersgruppen. Die Abductees über 40 gaben zu 21% an, nach wie vor regelmäßig besucht zu werden.

  • Wie kommen die Erlebnisse ins Bewusstsein?
Bewusstes Erinnern88%
Durch Träume56%
Hypnose36%
Flashbacks und andere 16%

Das bewusste Erinnern und Erleben nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Erinnerungsfähigkeit hängt vom Grad der Bewusstseit während des Erlebnisses ab. Oft wird gerade der Beginn einer Entführung ziemlich bewusst erlebt und der Rest ist mehr oder weniger bruchstückhaft. Andere Inhalte kommen durch Verarbeitungsprozesse in das Bewusstsein zurück. Die Dunkelziffer an Erlebnissen ist daher schwer zu bestimmen.

Die Studie gibt ein paar Beispiele für bewusstes Erleben, unter anderem mit der Beteiligung von Zeugen. Es ging bei dieser Frage darum, was davon man selbst schon einmal erlebt hat:

Abductee beobachtete vor einer Entführung ein Objekt in der Entfernung von unter 1000 Fuß (ca. 300m) 67%
Andere Zeugen beobachteten Objekt bevor oder während Entführung43%
Abductee war nicht allein, als er entführt wurde76%
Abductee beobachtete nicht-menschliche Wesen direkt vor einer Entführung, während er sich nicht in seiner Wohnung befand56%
Abductee erinnerte sich ganz bewusst an längere Teile des Erlebnisses62%
Abductee war sich darüber bewusst, an Bord eines Schiffes untersucht worden zu sein58%

Der Anteil an Abductees mit Ufo-Nahsichtungen und Alien-Nahbegegnungen außerhalb der Wohnung war in dieser Studie recht hoch. Vielleicht liegt es daran, dass die Teilnehmer viele Kriterien als „Echter Abductee“ erfüllten und sich seit vielen Jahren mit ihren Erlebnissen beschäftigt hatten.

Aliens und Ablauf der Entführung

Dieser Abschnitt befasst sich mit den Ergebnissen aus dem ergänzenden “Abduction Experiencer E.T. Technology Questionnaire”. Darin wurden die Abductees aufgefordert, ihre Beobachtungen zu bestimmten technischen Gesichtspunkten niederzuschreiben. Erwartungsgemäß war die Teilnahmebereitschaft wegen des zeitlichen Aufwands niedriger, weshalb nur 30 Bögen ausgewertet werden konnten.

  • Beobachtete Aliens
Große Greys, ca. 1,30-1,50m 21
Kleine Greys, ca. 0,90-1,20m18
Reptiloid11
Große "Nordics", menschenähnlich5
Hybriden5
Nordics werden zusammen mit Greys gesehen2
Greys werden zusammen mit Reptiloiden gesehen10
Greys werden zusammen mit Insektoiden gesehen6
Reptiloide und Insektoide werden gesehen2
Abductee hatte Erlebnisse mit fünf oder mehr Alien-Arten7

Anzumerken ist, dass die letzte Gruppe Wesen beschrieben hat, die nur sehr selten beobachtet werden, wie z.B. Wesen in dunklen Umhängen, korpulente blaue Wesen, Bigfoot-ähnliche Wesen, große goldene und braune Wesen, transparent-leuchtende Wesen mit menschlicher Silhouette etc. Ihre Berichte waren detaillierter als die der „Normalo“ Abductees und dennoch fanden sich unter ihnen nur wenige Gemeinsamkeiten.

  • Ort der Entführung
Abductees wurden nur aus ihrer Wohnung entführt33%
Abductees wurden aus ihrer Wohnung und mindestens einmal außerhalb entführt63%
Abductees wurden durch ein festes Objekt transportiert (z.B. Wand, Dach oder Fenster)85%
  • Transportvorgang

Bei dieser Frage ging es darum, die Empfindungen zu beschreiben, wenn die Abductees von den auftauchenden Wesen in die „Alien-Umgebung“ gebracht werden. Die Szenarien waren sich sehr ähnlich: Die Abductees hörten einen Ton, den sie mit dem Tinnitus-Geräusch im Ohr verglichen, nur lauter. Sie waren eventuell in ihren Bewegungen eingeschränkt und wie gelähmt. Dann trat ein Kribbeln oder Prickeln im Körper auf, das mit einem Gefühl der Leichtigkeit einherging, und der Abductee bewegte sich schnell nach oben, wobei er eventuell ein wartendes Objekt am Himmel sehen konnte. Drei Abductees hatten an diesem Punkt ein helles Licht um sich herum gesehen, zwei hingegen nur Schwärze. Vier hatten körperliche Schmerzen verspürt, so als ob ihre körperliche Beschaffenheit durch diesen Prozess verändert worden war.

19 der Abductees glaubten, dass sie sich irgendwo außerhalb der Erdatmosphäre befunden hatten, während acht sich in dieser Sache sehr sicher waren: Sie hatten die Möglichkeit, andere Sterne, Planeten oder die Erde unter sich zu sehen. Bei vier Abductees  kam es zu einem weiteren Transportvorgang, den sie in einer zähflüssigen, gelartigen Flüssigkeit erlebten.

26 der 30 Abductees waren zunächst mehr oder weniger ängstlich, doch wurden spätestens an Bord des Schiffes von einer körperlichen und emotionalen Ruhe erfüllt. Gleichzeitig erkannten sie die Wesen wieder und waren mit dem Szenario an Bord vertraut.

  • Kontrolle der Abductees

Diese Form der körperlich-mentalen Beruhigung und Eingeschränktheit erinnert an einen tranceartigen Zustand. Er manifestiert sich im Verlauf der Entführung und wird hauptsächlich von den Wesen ausgelöst. In drei Fällen kamen zu diesem Zweck technische Geräte zum Einsatz, die sich in ihrer Wirkung voneinander unterschieden. Der erste beschrieb es als Kraftfeld, gegen das er nicht ankämpfen konnte, der zweite verglich es mit einem magnetischen Feld und der dritte fühlte einen elektrischen Schlag. Alle drei glaubten, dass keine wirkliche Entführung stattgefunden hatte. In einem Fall wurde ein Gerät benutzt, das die geistige Manipulation auf große Menschengruppen zu verstärken schien. Der Abductee Bret Oldham, der sich lange Zeit mit Gedankenkontrolle und Selbsthypnose beschäftigt hatte, schaffte es die geistige Beeinflussung der kleinen Greys zu umgehen und von einem Tisch aufzuspringen, was in ihnen Verwirrung auslöste.

  • Kommunikation und Prozeduren

Die Kommunikation der Wesen verläuft fast ausschließlich auf telepathischem Weg. Fast alle Abductees bestätigten dies (29), ein einziger konnte dazu nichts sagen, weil er sich nicht daran erinnert, von den Wesen angesprochen worden zu sein. Sechs Abductees hörten gesprochene Stimmen.

Den Abductees wurden zerstörerische und apokalyptische Bilder gezeigt, die z.B. Krieg, Hungersnöte, Überschwemmungen und andere katastrophale Veränderungen auf der Erde thematisierten. Die Bilder wurden auf Bildschirme, in Form von holografischen Bildern und direkt in den Geist projiziert. Abductees, die mit den holografischen Bildern konfrontiert wurden, bezeichnen sie als überaus plastisch und realistisch. Es war so, als würden sie in das Erlebte eintauchen und konnten teilweise nicht unterscheiden, ob es sich in ihrem Geist oder nur als Holographie abspielte. Bei zwei Abductees wurden diese Bilder eingesetzt, um fast lebensechte Szenarien aus ihren Erinnerungen zu erschaffen, die man mit dem Holodeck der Enterprise vergleichen kann. Sie waren offensichtlich dazu gedacht, um das Verhalten der Abductees und ihre emotionalen Reaktionen zu studieren.

Zehn Abductees gegenüber wurden Aussagen zur Funktionsweise der Schiffe oder des Antriebs gemacht. Die Aussagen sind nicht einheitlich. Worin man sich am ehesten einig werden könnte, sind die Erzeugung eines eigenen Gravitationsfeldes und biomechanische Komponenten innerhalb des Schiffes, was die Aliens in die Lage versetzen könnte, geistig auf seine Teile zuzugreifen. Die Spanne reichte von Interdimensionalität und Quantenfeldmanipulation zu unterschiedlichen Fusionsantrieben, der Erzeugung von Anti-Gravitation und Wasser, das mit einem anderen Material zu Treibstoff zusammengemischt wird.

Die übrigen Prozeduren an Bord der Schiffen waren die typischen körperlichen Untersuchungen, die unter anderem die Entnahme von Gewebe, Eizellen und Spermien beinhalteten. Es wurden Eingriffe genannt, die einen heilenden Effekt nach sich zogen oder als besonders unangenehm empfunden wurden, wie das Einführen von dünnen Metallnadeln in unterschiedliche Regionen des Körpers. Sexuelle Handlungen kamen nur bei einem Abductee zur Sprache.

Physische Folgen und Spuren
  • Verletzungen, Narben und körperliche Auffälligkeiten
Ja40
Nein8
Keine Antwort2

83% haben mindestens einmal körperliche Spuren nach dem Aufwachen entdeckt. In der Nicht-Abductee Kontrollguppe war dieses Verhältnis fast genau andersherum (20%). Die genannten Spuren waren:

  1.  Lange, dünne Abdrücke bzw. blaue Flecken, die fingerartig aussehen. Diese fanden sich bei Frauen hauptsächlich an den Oberschenkeln, den Waden oder am Gesäß.
  2. Abdrücke, die in Mustern angeordnet waren: (Ober-)Armbereich
  3. Schaufelnarben: Arme, Fußgelenk, versteckt hinter dem Knie oder allgemein auf dem Fuß.
  4. Einstichspuren: Hände und Brustkorb
  5. Verbrennungsspuren: Oberer Rücken
  6. (Sonnenbrandähnliche) Ausschläge
  7. Dünne, plastikartige Fäden, die aus der Haut austraten

Sonstige Effekte waren (Von oben nach unten): Lichtempfindlichkeit (damit einhergehend z.B. gereizte Augen), Allergien, Stimmungsschwankungen, Geschärfte Sinne (Hörsinn).

40% der befragten Abductees gaben an, regelmäßig unter migräneartigen Kopfschmerzen zu leiden. Dieser Wert wäre viel höher als in der Allgemeinbevölkerung, was sich auch genau so in der Kontrollgruppe wiederspiegelte.

38% teilen Merkmale einer Immunschwäche oder des Fatigue-Syndroms. Es zeichnet sich durch einen lang anhaltenden Müdigkeits- und Erschöpfungszustand aus, der unter anderem einhergehen kann mit  Symptomen wie Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, erhöhter Anfälligkeit für Infekte, Hals- oder Muskelschmerzen, Übelkeit und Reizempfindlichkeit. Gegenüber der Allgemeinbevölkerung wäre der Wert ebenfalls sehr weit über der Norm.

62% erwähnen einen gesteigerten Salzkonsum.

  • Nasenbluten nach einer Entführung
Ja26
Nein23
Nicht sicher1

In Verbindung mit einem Erlebnis trat bei knapp über der Hälfte Nasenbluten auf. Manche Abductees führen Probleme mit den Nasenhöhlen und mit Nebenhöhlenentzündungen auf Eingriffe der Aliens zurück. Ein paar der Studienteilnehmer berichteten, dass ihr Arzt auf ungewöhnliche Vernarbungen in der Nase aufmerksam wurde. In einem Fall wurde ein Objekt tief im Nasengang gefunden.

  • Implantate

Auf die Frage, ob sie irgendein Objekt in ihrem Körper fühlen, das sie für ein Implantat halten, antworteten 53% mit Ja. Ohne eine Untersuchung bleibt ein klarer Beweis dafür natürlich aus. Manches davon ließ sich als Fremdkörper ertasten oder strahlte in die umliegenden Bereiche aus. Andere haben konkrete Erinnerungen daran, dass etwas in ihren Körper eingeführt wurde oder sind erst durch eine Rückführung darauf aufmerksam geworden. Der Kopfbereich war der Top1 – Punkt auf der Liste: Nase, Augen, im Ohr oder hinter den Ohren, Schläfen oder Augenbrauen. Außerdem wurden genannt: Wirbelsäule, Hand, Unterschenkel, Brustbereich, Leiste und Vagina.

  • Gynäkologische Beschwerden

69% der weiblichen Abductees haben gynäkologische Probleme erfahren, die sie mit ihren Erlebnissen in Zusammenhang bringen. Zwei wurden zunächst als schwanger getestet, waren es dann aber nicht mehr. Bei zwei weiteren traten Verletzungen im Bereich der Vagina auf.

Emotionale Reaktionen
  • Gefühle nach einem Entführungserlebnis
Wütend15
Müde, erschöpft oder körperlich ausgelaugt und unwohl15
Ängstlich11
Friedvoll3
  • Allgemeine Reaktion gegenüber Entführungen
Angst26
Neugier23
Verzweiflung12
Interessant / Abenteuer11

Die Angstgefühle waren zwar in der Mehrzahl, doch die Betroffenen versuchten auf der anderen Seite, aktiv dagegen vorzugehen – z.B. durch Gespräche mit anderen Abductess und Personen aus dem Umfeld, die Verarbeitung mittels Schreiben und Entspannungsübungen.

  • Emotionale Stabilität

Die Studie stellte diesbezüglich ein paar Fragen zu emotionalen Problemen und Stimmungsschwankungen in Kindheit und Erwachsenenalter. 80% sahen sich in beiden Phasen als emotional stabil an. Diejenigen, die oft Gefühle der Traurigkeit verspürten, waren im Laufe ihres Lebens immer wieder von Gemütsschwankungen betroffen. Ein gehobener Anteil aus dieser Gruppe war bereits in der Kindheit Opfer von Gewalt oder Mißbrauch geworden. Diese negativen Erfahrungen schienen eine Auswirkung darauf zu haben, wie sie die Entführungen sahen – nämlich tendenziell als negativ und als Mißbrauch durch die Aliens. Umgekehrt waren Abductees, die von traumatischen und mißbrauchsartigen Entführungserlebnissen berichteten, als Erwachsene tendenziell trauriger.

  • Schlafprobleme
Probleme mit dem Einschlafen37
Keine Probleme13
Probleme durchzuschlafen35
Keine Probleme14

Die Abductee-Gruppe, die insgesamt sehr gut durchschlafen konnte, führte diesen Umstand hauptsächlich auf die Bekämpfung ihrer Angstgefühle zurück.

Paranormale Phänomene
  • Paranormale Erfahrungen in der räumlichen Umgebung

Eine überragende Mehrheit von 88% war Zeuge von paranormalen Aktivitäten im näheren Umfeld geworden. Dazu wurden auch schwebende Lichtbälle gezählt, die in der Wohnung erscheinen und sich bei Entführungen manchmal zu Greys „verwandeln“. Daneben wurden häufig poltergeistähnliche Phänomene beschrieben, wie z.B. Gegenstände, die durch die Luft fliegen, Fenster und Türen, die sich von alleine öffnen und schließen, Lichter, die an- und ausgehen, Bilder, die von der Wand fallen etc.

Interessanterweise waren paranormale Phänomene in der Nicht-Abductee Gruppe zu 44% vertreten. Im Gegensatz zu den Abductees wurden eher geisterähnliche Erscheinungen aufgezählt – Schattengestalten, Nebel, seltsame Geräusche und kalte Punkte.  Eine Teilnehmerin mit Lichtball-Erlebnissen wies insgesamt sogar eher die Eigenschaften einer Entführten auf.

  • Beginn der paranormalen Aktivitäten
Beginn vor der ersten Entführung13
Beginn danach22
Unsicher3
Keine Antwort5

Paranormale Ereignisse scheinen mehr oder weniger direkt mit dem Auftreten von Entführungserfahrungen in Verbindung zu stehen. Viele Abductees präzisierten ihre Aussagen dahingehend, dass diese Aktivitäten nicht von durchgängiger Dauer sind, sondern vor oder nach einer Entführung gehäufter zu beobachten waren.

  • Telepathie

88% der Abductees erinnern sich daran, in irgendeiner Form telepathisch angesprochen worden zu sein. Sie sehen es als grundlegendes Kommunikationsmittel der Alien-Wesen an. Selbst vor Eintritt einer Erfahrung „wussten“ einige Abductees beispielsweise, dass der Besuch der Aliens unmittelbar bevorstand oder sie erhielten eine geistige Nachricht.

  • Übersinnliche Fähigkeiten und Heilungen

72% fühlten, dass sie durch ihre Erlebnisse sensibler geworden waren und ihre Intuition zugenommen hatte. 26 von 50 hatten nach ihren Kontakten noch andere Arten von außersinnlichen Fähigkeiten an sich entdeckt. Ein Teilnehmer gab an, in der Vergangenheit bereits außersinnliche Begabungen besessen zu haben, die durch die Kontakte noch verstärkt wurden.

Die Hälfte der Abductees waren nach einem Erlebnis in der Lage gewesen, andere Menschen oder Tiere zu heilen. Diese Fähigkeit bestand nicht dauerhaft (also so ähnlich, wie es auch bei den anderen paranormalen Erscheinungen der Fall war), doch einigen blieb sie durchaus länger erhalten.

  • Störungen elektronischer Geräte

Elektrische Störungen und Fehlfunktionen sind bei der Befragung ebenfalls berücksichtigt worden.  68% der Abductees waren mit dem Phänomen bereits in Berührung gekommen. Es handelte sich um große und kleine Vorkommnisse wie Fehlfunktionen an Computern, Fernsehern, Radios, Uhren, Kompassen, Haushaltsgeräten und Kameras. Beispielsweise schalteten sie sich von selbst ein und aus oder die Zeiger der Geräte begannen einfach im Kreis zu laufen. Glühbirnen blinkten hin und her oder gaben den Geist auf. Das Ausfallen von Straßenlaternen beim Vorbeigehen und -fahren war der Kontrollgruppe nicht ganz unbekannt. Bei einer Nicht-Abductee zersprangen gelegentlich Glühbirnen, wenn sie emotional sehr aufgebracht war.

Quellen:

Kathleen Marden: The Marden-Stoner Study on Commonalities Among UFO Abduction Experiencers

https://www.kathleen-marden.com/commonalities-study-final-report.php

Kathleen Marden: E.T. Contact: What Experiencers Know

https://www.kathleen-marden.com/et-contact-what-experiencers-know.php

Titelbild: pixabay.com, free licence.

Ein Gedanke zu „Marden-Stoner Commonalities Studie“

  1. Interessanter und aufschlussreicher Artikel! Vielen Dank dafür! Häufiges Nasenbluten, physische Spuren am Körper, Poltergeist- und andere seltsame Phänomene, eine, evtl. zwei Ufo-Sichtungen und schließlich zwei Flashbacks im Jahr 2018 lassen bei mir keinen anderen Schluss zu, als Abductee zu sein.

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