Newsflash 02/2011

Beitrag von: Bellatrix

Viertes Video von UFO über Jerusalem

Gestern ist noch ein viertes Video aus eine ganz anderes Perspektive aufgetaucht. Und während ich das dritte Video (das direkt am Dom) 100% für eine Fälschung halte und dem zweiten sehr skeptisch gegenüberstehe, gibt mir dieses vierte aber arg zu denken. Es sieht sehr echt aus. Es ist viel näher an dem Objekt dran von einer mehr seitlichen Perspektive. In dem Video ist das Objekt nicht rund, sondern länglich. Während es über dem Dom schwebt verändert es seine Position etwas und „wabbelt“ hin und her. Wenn man sich das erste Video, das von einem viel weiter entfernten Ort aufgenommen wurde, genauer ansieht, kann man auch da diese minimale Positionsveränderung (auch in Bezug auf die Referenzpunkte in beiden Videos übereinstimmend) erkennen. Selbst die Blinkreihenfolge der roten Lichter am Ende des Videos scheint übereinzustimmen. Ich glaube nicht, dass das gefälscht wurde. Und wenn man sich den Lichtblitz auf dem vierten Video ansieht, erkennt man deutlich, dass die Umgebung erhellt wird. Wenn das ein Fake ist, sollte sich der Veursacher mal in Hollywood vorstellen. Ich würde fast dazu tendieren Nr. 1 und 4 für echt zu halten.

Die Videos im direkten Vergleich:

Aber wahrscheinlich zu gut um wahr zu sein – ein israelischer Journalist stieß bei seinen Untersuchungen auf einen Filmemacher, der ausgerechnet das erste Video aufgezeichnet hat, und seine Studenten, die in die weiteren Videos verwickelt sind:

http://www.openminds.tv/israeli-tv-ufo-videos-deception-789/12173

NASA kündigt neue Entdeckungen von „Kepler“ an

Die NASA hat für heute, den 02. Februar 2011, eine Pressekonferenz angekündigt, bei welcher neue Entdeckungen des Teleskops „Kepler“ über extrasolare Planeten bekannt gegeben werden sollen. Die Konferenz findet um 18:00 Uhr GMT in Washington D.C. statt. Erst kürzlich haben Astronomen die Entdeckung des Planeten Kepler-10b verkündet. Es handelt sich dabei um den bisher kleinsten, extrasolaren Planeten mit 1,4facher Erdgröße und 4,6facher Erdmasse. Er umkreist den 564 Lichtjahre entfernten Stern Kepler-10 im Sternbild Drache.

www.space.com
http://en.wikipedia.org/wiki/Kepler-10b

Bekloppte Aliens? – Das METI–Projekt

Seit Jahrzehnten horcht das SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) – Projekt mit riesigen Radioteleskopen ins All in der Hoffnung, eine Botschaft unserer außerirdischen Nachbarn aufzufangen. 1974 haben wir vom Radioteleskop in Arecibo gar selbst eine verschlüsselte Nachricht in Richtung des Kugelsternhaufens M13 im Sternbild Herkules geschickt. Bisher waren diese Versuche jedoch nicht von Erfolg gekrönt. Doch woran mag das liegen? Eine plausible Erklärung wäre, dass wir zu sehr auf unseren technologischen Entwicklungsstand fixiert sind. Wir setzen mit unserer Vorgehensweise einfach voraus, dass potentielle Aliens auf derselben Stufe stehen und Radiowellen zu interstellaren Kommunikationszwecken benutzen. Bei genauerer Betrachtung ein eher unrealistisches Szenario. Viel wahrscheinlicher ist es dagegen, dass weiter fortgeschrittene Zivilisationen existieren, die sich über unsere Köpfe hinweg mit Hilfe einer Technologie unterhalten, von der wir keinen Schimmer haben und sich über unsere überdimensionalen Kloschüsseln hier unten einen Ast ablachen. Außerdem sollte man vielleicht ein paar mehr Botschaften aussenden und vor allem ein wenig mehr Geduld aufbringen. M13 ist immerhin 25000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Wenn man also schon auf Radiowellen als Kommunikationsmittel besteht, ist mit einer Antwort wohl frühestens in 50000 Jahren zu rechnen. Genug Zeit also, sich noch ne Tasse Tee aufzubrühen und die Füße hochzulegen.
Aber wie wir ja alle wissen, ist der Mensch mit seiner unübertroffenen Intelligenz einfach zu schlau für den Rest des Universums. Deshalb haben die Wissenschaftler nun eine ganz andere Erklärung für das interstellare Schweigen: die Aliens sind einfach zu bekloppt, um unsere hochkomplexen Botschaften zu verstehen. Deshalb soll nun ein neues, vereinfachtes Protokoll für das sog. METI (Messaging to Extraterrestrial Intelligence) – Projekt entwickelt werden, das auch ein minderbemittelter Alien verstehen kann. Dieses Protokoll soll dann zuerst an verschiedenen Menschengruppen getestet werden, denn „eine effektive Botschaft sollte zumindest auch von Menschen verstanden werden.“ Ah ja. Bedeutet das nun, dass wir die früheren Botschaften an ET selbst nicht kapiert haben? Das ist dann natürlich schon bedenklich. Über eine Website können User später weltweit selbst Botschaften nach dem Protokoll kreieren und gegenseitig entschlüsseln. Na prima, dann wird das Protokoll wenigstens nicht völlig für die Katz entwickelt und man sendet sich mangels grünhäutiger Gesprächspartner eben selbst interstellare Botschaften zu.

Das Gute am METI – Projekt ist auf jeden Fall, dass sich Wissenschaftler auf ihre Weise ernsthaft Gedanken über die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme machen und jetzt auch eine internationale Anlage von Radioteleskopen fordern, die allein für das METI – Projekt zur Verfügung stehen soll.

http://apod.nasa.gov/apod/ap020528.html
http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1101/1101.4968.pdf

Stephen Basset versus Billy Meier

Am Freitag, den 4. Februar 2011 wird Stephen Basset, Wortführer der Exopolitik – Bewegung, eine Präsentation im Flying Saucers Cafe in Santa Monika, Kalifornien, abhalten. Angeblich soll Bassett als Highlight seines Vortrages „unwiderlegbare Beweise“ für die außerirdische Präsenz auf der Erde und das Hybridprojekt vorlegen. „Ich freue mich schon sehr darauf zu sehen, was Stephen und seine Gruppe präsentieren werden, da ich seit Jahren ihre unbegründeten Behauptungen offen kritisiert habe. Es mag sich aus meinem Mund komisch anhören, aber ich bin ein „UFO Skeptiker“, wenn es um Dinge geht wie so-genannte „Aliens“, die herumgehen, jedem die Hand schütteln und unserer weiblichen Bevölkerung ein wenig zu tief in die Augen schauen.“
Und diese Worte stammen ausgerechnet von Michael Horn, dem amerikanischen Medienvertreter von Kontakler Billy Meier. Da kann man sich eines Lachkrampfes ja fast nicht erwehren…
Weiterhin sagt Horn: „Da er privat bereits anerkannt hat, dass der Billy Meier UFO Kontaktfall authentisch ist, erwarte ich, dass Stephen Beweise enthüllt, die dem umfangreichen, wissenschaftlich belegten Beweismaterial von Meier ebenbürtig sind. Und vielleicht wird er auch erklären, warum er den Fall Meier nie öffentlich anerkannt, geschweige denn untersucht oder publiziert hat, denn dieser ist der einzige authentische, immer noch andauernde UFO – Kontaktfall, der mir bekannt ist.“
Ahhhh, ja. Schon klar. Spätestens jetzt hat der Lachkrampf den Kampf eindeutig für sich entschieden. Platzhirschverhalten in der UFO – Szene ist doch immer wieder was Amüsantes. Außerdem dürfte es ja nicht so schwer sein, ähnlich „gute“ Beweise wie Meier zu liefern. Bassett hat doch sicher noch ein paar alte Mülltonnendeckel und Alufolie in seiner Garage rumliegen…

Auf jeden Fall dürfen wir gespannt sein, was Stephen Bassett am Freitag zu berichten hat. Horn wird sich dort übrigens auch die Ehre geben.

http://www.facebook.com/FlyingSaucersCafe

Crop FM: Die blinde Hellseherin

In der aktuellen Ausgabe von Crop FM interviewt Tarek Al-Ubaidi die 1978 in Bonn geborene Hellseherin Michaela Fetovski. Sie ist von Geburt an blind und nimmt seit frühester Kindheit die astrale Welt wahr. Ihr könnt euch die Ausgabe unter folgendem Link anhören/downloaden:

http://cropfm.at/cropfm/jsp/past_shows.jsp?showid=seherin

„Keplers“ neue Entdeckungen

Auf der NASA – Pressekonferenz, die gestern in Washington D.C. stattfand, wurden die neusten Entdeckungen des „Kepler“ – Teleskop bekannt gegeben. Demnach hat „Kepler“ mehrere Hundert neue extrasolare Planeten aufgestöbert, deren Daten erstmals veröffentlicht wurden. Die Zahl der von Kepler entdeckten Planeten erhöht sich damit auf 1235. 184 davon sind so groß wie Jupiter oder größer, 662 so groß wie Neptun, 288 sind sog. Super – Erden und 68 besitzen Erdgröße. 54 der neuen Planetenkandidaten befinden sich in der habitablen Zone ihrer Sonnen.
Neben den Daten der neuen Planeten wurde auch die Entdeckung eines 2000 Lichtjahre entfernten Sonnensystems mit sechs Planeten um den gelben Zwergstern Kepler-11 bekannt gegeben. Diese kreisen sehr dicht um den Zentralstern. Der innerste Planet, Kepler-11b, ist nur 1/10 AE von seiner Sonne entfernt, der äußerste, Kepler-11g, nur ½ AE (AE=Astronomische Einheit=mittlere Entfernung Erde-Sonne: 150 Mio. km). „Durch Messung der Größe und Masse der fünf inneren Planeten konnten wir feststellen, dass sie mit zu den kleinsten bestätigten Exoplaneten gehören. Diese Planeten bestehen aus Gestein und Gasen, vielleicht auch Wasser,“ erklärte Jack Lissauer vom Ames Research Center der NASA.

www.astronews.com
www.suw-online.de

Vielseitige DNS

Das Nature – Magazin hat am 26. Januar 2011 eine faszinierende Entdeckung der Arbeitsgruppe um Professor Hashim M. Al-Hashimi von der University of Michigan veröffentlicht. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die DNS, Trägerin der Erbinformation allen irdischen Lebens, neben der Doppelhelixstruktur auch ganz andere Formen annehmen kann. Schon zuvor war bekannt, dass die DNS flexibel ist und sich auch verbiegen kann, die Basenpaarungen bleiben dabei jedoch erhalten. In den von Al-Hashimis Gruppe beschriebenen alternativen Formen bricht die Helix an bestimmten Stellen auf und fügt sich zu neuen, stabilen Strukturen zusammen, die nicht der Watson-Crick Basenpaarung entsprechen. „Diese alternative Form ist funktional. Die Daten legen nahe, dass es im genetischen Code multiple Ebenen der Informationsspeicherung gibt,“ so Al-Hashimi.

www.astrobio.net

Klimawandel?! – Nö, ist doch alles ganz normal…

Solche Kommentare hört man ja ziemlich häufig von den sog. Experten. „Jahrhundertsommer? – Ach, solche Hitzeperioden zählen zu natürlichen Schwankungen des Klimas. Jahrhundertwinter? – Da hätten Sie die Winter mal früher erleben sollen! Da sind wir im Schnee fast erstickt!“ Und sollte einer dieser Experten tatsächlich mal zugeben, dass mit dem Klima doch irgendwie was nicht mehr so ganz zu stimmen scheint, dann hat der Mensch da sicher nichts damit zu tun. Die Sonne ist schuld. Oder natürliche Klimazyklen sind schuld. Egal – wir sind auf jeden Fall außen vor. Und selbst wenn sich das Klima verändern sollte, dann dauert das sicher noch ein paar Jährchen, bis sich das wirklich bemerkbar macht. Neue Eiszeit in Europa? Erleben wir doch eh nicht mehr. Oder etwa doch? Sieht die Welt bald so aus, wie auf diesem Bild?

Blöd nur, dass dies keine Zukunftsvision vom Discovery Channel ist, sondern die Welt wie sie sich heute zeigt, gerade in diesem schönen Februar 2011. Es handelt sich um eine aktuelle Satellitenkarte der NOAA. Und während die nördliche Hemisphäre unter Schnee begraben ist, säuft die Südhalbkugel ab. Man denke hier z.B. an den Zyklon Yasi, der gerade Queensland verwüstet hat. Sieht also ganz danach aus, als müssten wir uns doch noch in diesem Leben entweder mit dem Yeti zusammentun oder uns Schwimmhäute wachsen lassen. Alternativ könnten natürlich auch ein paar der sog. Entscheidungsträger den Verdrängungsmodus ausschalten, den Hintern hochkriegen und handeln, auch wenn dabei ein paar Dollars weniger in den Staatssäckel fließen. Aber das geht wohl gar zu sehr gegen die menschliche Natur. Und womöglich ist es eh schon zu spät.

www.dailymail.co.uk

UFOs bei ISS gefilmt

Am 03. Februar zeigte der Live Stream der ISS wieder etwas sehr Interessantes. Auf der Aufnahme ist ein Teil der ISS zu sehen. Dahinter tauchen nacheinander helle runde Lichter auf und bilden eine lange Kette. Die Kamera wird dann weg von der Lichterkette nach unten bewegt. Interessanterweise tauchte eine ähnliche Lichterkette zur selben Zeit über San Jose, Kalifornien, auf und wurde von einer Webcam festgehalten. Auf jeden Fall eine sehr interessante Aufnahme!
Wer selbst einmal den ISS Live Stream mit verfolgen möchte, kann dies unter folgendem Link tun:

Stanton Friedman über die GCF Tagung

Stanton Friedman hat ja beim diesjährigen GCF in Saudi-Arabien über die außerirdische Präsenz auf der Erde referiert. Seine Eindrücke hat er jetzt bei afterdisclosure.com veröffentlicht. Seinen Aussagen zufolge war es das erste Mal, dass er vor einer solch erlesenen Gruppe von Entscheidungsträgern einen Vortrag über dieses Thema hielt: „Da war eine große Anzahl der Top-Geschäftsführer von Firmen wie IBM, Volkswagen, Google, etc. – also quasi all diejenigen, die in der Welt am großen Hebel sitzen. Es waren viele bekannte Politiker da, darunter Tony Blair, ehemaliger englischer Prime Minister, Jean Chretien, ehemaliger Prime Minister von Kanada und Bill Clinton, ehemaliger Präsident der Vereinigten Staaten. Clinton hielt eine hervorragende Präsentation, die auch die neuesten, wissenschaftlichen Entwicklungen beinhaltete, wie z.B. die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten um einen nicht allzu entfernten Stern. […]
Viele teilten mir mit, dass sie von dem Thema überrascht, aber von den Präsentationen fasziniert waren. Es scheint so als würden viele einen Kontakt mit ET befürworten.[…]
Wurde etwas erreicht, abgesehen davon, dass Menschen dazu angeregt wurden, über ein Thema nachzudenken, an das wahrscheinlich nur wenige einen Gedanken verschwendet haben? Ich denke, dass hier viele neue Ideen im Geist von kreativen, bodenständigen, erfolgreichen Menschen gepflanzt wurden. Die Zeit wird es zeigen.“

www.afterdisclosure.com

UFO – Sichtung über Indien

Am 26. Januar konnten fünf verschiedene Piloten ein hell leuchtendes, rundes Objekt beobachten, das in der Nähe der Grenze West Bengal-Bihar mit hoher Geschwindigkeit sank. Der Pilot einer Air India – Maschine, Mr. Rishi, bemerkte das Objekt zuerst auf seinem Flug von Kolkata nach Neu-Dehli. „Das Flugzeug flog gerade in den Luftraum von Gaya, nahe der Grenze Bengal-Bihar, als ich ein glühendes Objekt bemerkte, dass mit hoher Geschwindigkeit nach unten schoss,“ berichtete Rishi der Air Traffic Control (ATC) des Dum Dum International Airport. Das Objekt blieb weiterhin in Sichtweite und Rishi informierte daraufhin auch die Varanasi Air Traffic Control. Die ATC befragte daraufhin weitere Piloten, die sich gerade im angegebenen Luftraum befanden. Die Sichtung wurde von vier weiteren Piloten der FinAir, der schwedischen Novou Air, der Cathay Pacific und der chinesischen Dynasty Airways bestätigt, die sich alle in einer Höhen von ca. 11 km befanden. Die ATC informierte daraufhin die indische Luftwaffe, deren Radar jedoch nichts ungewöhnliches aufgezeichnet hatte.

www.ufo-blogger.com

„Natürliche“ Selektion

Man hat sich für die seit Jahresbeginn weltweit auftretenden Fälle von Massensterben bei den verschiedensten Tierarten ja schon viele abenteuerliche Erklärungen anhören dürfen: Feuerwerkskörper, Kälteschock, Sauerstoffmangel, übermäßige Völlerei, Alkoholkonsum etc. Aber immer dann, wenn man überzeugt ist, dass der Schwachsinn eigentlich nicht mehr größer werden kann, wird man häufig eines Besseren belehrt. Und so fiel mir heute Morgen buchstäblich die Kinnlade runter, als ich den neuesten Erklärungsansatz in Sachen Massensterben lesen musste. Ja, meine Güte, dass wir da nicht alle schon früher drauf gekommen sind! Dabei ist die Erklärung doch so einfach – und vor allem so wunderbar „natürlich“. Nach dem neuesten Geistesblitz von Dr. Julian Lieb wissen wir jetzt nämlich, dass schon unser alter Kumpel Darwin vor 150 Jahren die Antwort dafür parat hatte und es sich um nichts weiter als „natürliche Selektion“ handelt. Mal ganz davon abgesehen, dass es mittlerweile viele Kontroversen in Bezug auf den Realitätsanspruch von Darwins Theorien gibt, hat Lieb wohl wenig bis keine Ahnung von evolutionären Vorgängen. Natürliche Selektion macht sich erst über sehr viele Jahre hinweg bemerkbar, wenn sich eine Art im Konkurrenzkampf mit einer anderen oder in Bezug auf sich verändernde Umweltbedingungen nicht schnell genug anpassen kann. Sie führt ganz sicher nicht dazu, dass tausende von Tieren verschiedener Arten weltweit von einer Sekunde auf die andere plötzlich tot umfallen. Sehr viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass dieses Massensterben u.a. von Giftstoffen verursacht wird, welche der Mensch in der Umwelt tonnenweise hinterlassen hat – in diesem Zusammenhang ist die BP Ölkrise letztes Jahr nur ein Beispiel. Und mit „natürlicher“ Selektion hat das nun wirklich so gar nichts zu tun.

Universe Awareness

Das weltweite astronomische Bildungsprogramm Universe Awareness (UNAWE) soll ab März 2011 Kindern die Schönheit und Größe des Universum nahebringen, Interesse für Naturwissenschaften wecken und ein Gefühl der globalen Zusammengehörigkeit vermitteln. Deutscher Partner des Projekts ist das Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg. Insgesamt sind Astronomen, Lehrer und Pädagogen aus 40 Ländern an dem Projekt beteiligt.
„Ein besonderes Anliegen unseres Projektes ist dabei die Arbeit mit sozial benachteiligten Kindern, vor allem auch Kindern mit Migrationshintergrund. Astronomie macht den Kindern bewusst, dass wir alle Bewohner desselben Planeten sind – ihr Weltbild erweitert sich und kulturelle Grenzen werden durchlässig. Das liefert einen Nährboden für Toleranz und Integration,“ erklärt Dr. Cecilia Scorza von der Universität Heidelberg.
Am 24. Mai 2011 wird UNAWE im Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt.

www.astronews.com

20. Internationaler UFO Kongress

Vom 23. bis 27. Februar 2011 wird im Fort McDowell Resort & Casino in Scottsdale, Arizona, der 20. Internationale UFO Kongress stattfinden, bei dem nach Angaben der Organisatoren ehemalige amerikanische, kanadische und britische Militärs Beweise für die Existenz von UFOs präsentieren werden. Für die 5tägige Konferenz werden 20 internationale Redner erwartet, darunter auch Leslie Kean, Paul Hellyer, Linda Moulton Howe, Stanton Friedman, Nick Pope, Richard Dolan, Lloyd Pye, Bob Dean und Carol Rosin. Bei dem Aufgebot wird es mit Sicherheit wieder sehr interessant. Bleibt zu hoffen, dass sich ein netter Mensch findet, der Ausschnitte davon ins Internet stellt.

Anormales SETI-Signal

Viele waren überrascht von einer Meldung der NASA, die am 06. Februar 2011 im Rahmen des „Astronomy Picture of the Day“ veröffentlicht wurde. Es handelt sich um ein „anormales“ Signal, dass von SETI registriert wurde. Nach Angaben der NASA „weiß niemand sicher, was dieses Signal verursacht hat. Es gibt die geringe Möglichkeit, dass eine außerirdische Intelligenz die Ursache ist.“ Später wird die Aussage wieder abgeschwächt und als mögliche Ursache eine ungewöhnliche Modulation zwischen einem GPS Satelliten und einer unidentifizierten, irdischen Quelle vermutet.

http://apod.nasa.gov

WikiLeaks-Gründer Julian Assange macht Rückzieher

Nachdem in den letzten Wochen die Gerüchte bezüglich einer Veröffentlichung brisanter UFO-Inhalte in den Cable Gate Dokumenten durch WikiLeaks hochgekocht sind, machte Julian Assange jetzt einen Rückzieher. Im Rahmen des „WikiLeaks Roundtable: Live People´s Conference“, in der Assange Stellung zu verschiedenen Fragen bezieht, äußerte sich der WikiLeaks – Gründer nun zu den angekündigten UFO – Unterlagen.
„In der Vergangenheit habe ich gesagt, dass es in Cablegate auch Informationen über UFOs gibt. Und das entspricht auch der Wahrheit, aber es handelt sich dabei nur um kleine Hinweise. Das meiste Material betrifft UFO Sekten und ihr Verhalten in der Rekrutierung von Leuten. Es gibt zum Beispiel ein sehr umfangreiches Dokument, welches wir bereits in den nächsten paar Tagen veröffentlichen wollen. Es geht darin um die Raelianer – eine UFO Sekte, die in Kanada stark vertreten ist und auch dem US Botschafter in Kanada Sorgen bereitete. Damals behaupteten die Raelianer einen Menschen geklont zu haben und die Presse weltweit fiel darauf herein und brachte die Geschichte als Titelstory.“

McDonald´s Filiale auf dem Mond

Zum Schluss heute noch eine kleine Spaßmeldung: Nachdem McDonald´s mittlerweile schon jeden erdenklichen Winkel der Erde mit einer Filiale beglückt und die Gedärme der Bevölkerung mit „erlesenen Speisen“ verklebt, will James A. Skinner, Vorsitzender der CEO von McDonald´s, nun buchstäblich noch höher hinaus. Er plant eine Filiale auf dem Mond und möchte auch unsere außerirdischen Freunde mit ihrer täglichen Dosis Junk Food versorgen. Steht zu befürchten, dass so ein doppelter Cheeseburger einem Grey doch arg schwer im nicht vorhandenen Magen liegen würde. Doch Skinner ist überzeugt, dass „einige Aliens es nicht erwarten können, ihre Tentakeln um einen heißen saftigen Big Mac zu legen.“ Natürlich sind nicht alle außerweltlichen Besucher begeistert von der Idee. „Nur weil ich ein Alien bin, heißt das nicht, dass ich Junk Food essen muss,“ sagte Bjor, ein marsianischer Höhlenbewohner. „In einem solchen Burger ist genug Transfett um sechs Plutonier umzubringen.“

Na dann, Guten Appetit!

(Und vielleicht sollte man vorsichtshalber auch ein paar Tonnen Magentabletten bereit halten – nur für den Fall der Fälle.)

http://weeklyworldnews.com

Zivile Luftfahrtbehörde in Chile veröffentlich UFO – Akten

Das 1997 von der zivilen Luftfahrbehörde Chiles gegründete Comité de Estudios de Fenomenos Aereos Anómalos (CEFAA) hat nun zahlreiche Akten, sowie Video – und Audioaufzeichnungen über UFO – Sichtungen von Piloten veröffentlicht. Laut Rodrigo Bravo, ehemaliger Militärpilot und Sprecher der CEFAA, seien chilenische Militärkreise der Meinung, dass es „keinen Grund mehr gäbe, die UFO – Situation zu leugnen oder zu ignorieren. Diese Objekte stellen eine sehr reale und sehr ernste Bedrohung dar. Heute werden wir von einem komplexen Phänomen herausgefordert, dessen Eigenschaften sich nicht natürlich irdisch erklären lassen.“

http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/02/chiles-zivile-luftfahrtbehorde.html

Rendevouz mit Tempel-1

Am 04. Juli 2005 erhielt der Komet Tempel-1 zum ersten Mal in seiner Milliarden Jahre alten Geschichte Besuch von einer irdischen Raumsonde. Deep Impact flog damals nahe am Kern des Kometen vorbei und ließ dabei einen 372 kg schweren Impaktor der Größe eines Kühlschanks auf seine Oberfläche plumpsen. Der Einschlag setzte eine riesige Fontäne aus Gas und Staub frei und verursachte einen Krater, der aber wegen der Staubwolke unsichtbar blieb.
Am 15. Februar 2011 um 5:37 MEZ bekommt Tempel-1 nun zum zweiten Mal Besuch, diesmal von der Sonde Stardust-NExT. Sie wird sich dem eisigen Kern bis auf 191 km nähern und soll Bilder des künstlichen Kraters und Daten über die Gaszusammensetzung zur Erde funken. Die ersten Bilder werden voraussichtlich am 15. Februar 2011 um 19 Uhr MEZ von der NASA präsentiert.

www.suw-online.de

www.space.com

Leben auf Steppenwolf – Planeten

Am 05. Februar wurde von den Astrophysikern D.S. Abbot und E. R. Switzer von der University of Chicago ein interessantes Paper über die Möglichkeit von Leben auf Steppenwolf – Planeten veröffentlich. Die Arbeit trägt den Titel „The Steppenwolf: A Proposal For A Habitable Planet on Interstellar Space“ (Der Steppenwolf: Ein Vorschlag für einen bewohnbaren Planeten im interstellaren Raum). Dabei handelt es sich um Planeten, die nicht um eine Sonne kreisen, sondern allein durchs All vagabundieren. Diese Planeten sind wahrscheinlich ursprünglich in einem Sonnensystem entstanden, wurden aber dann durch Kollision aus dem Gravitationsbereich des Muttersterns katapultiert. Obwohl es sich bei einem solchen Objekt rein theoretisch um einen steinhart gefrorenen Körper handeln müsste, weisen die Forscher daraufhin, dass Energie nicht nur von einer Sonne, sondern auch durch geothermale Prozesse bereit gestellt werden kann. Es könnte sich also auch auf einem Steppenwolf – Planeten flüssiges Wasser unter einer dicken Eisschicht halten, wie es auch bei den Monden Europa und Callisto vermutet wird. Selbst flüssiges Wasser auf der Oberfläche halten die Forscher für möglich, wenn eine ausreichend dichte Wasserstoffatmosphäre und damit ein Treibhauseffekt vorhanden ist.
„Wenn ein Steppenwolf-Planet Leben beherbergt, könnte es sich bereits in der milderen Phase vor dem Ausstoß aus dem Muttersonnensystem entwickelt haben. Alternativ könnte es um hydrothermale Quellen entstanden sein, die auch als Ursprungsort für das Leben auf der Erde vermutet werden. Wenn Leben auf einem Steppenwolf-Planeten entstehen und sich weiter entwickeln kann, muss es wahrlich allgegenwärtig im Universum sein.“
Bei Interesse könnt ihr euch das Paper unter folgendem Link durchlesen.

http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/1102/1102.1108v1.pdf

Neues vom Klimawandel

Nach den heftigen Schneestürmen in den USA, ist nun auch Südkorea im Schnee und damit im Chaos versunken. Hunderte von Häusern sind unter der Schneelast zusammengebrochen. 12000 Soldaten sind im Einsatz um vom Schnee eingeschlossenen Menschen zu helfen. In Gangwon wurden an nur einem Tag 80cm Neuschnee registriert. Die Schäden belaufen sich auf einige Millionen Dollar.

www.bbc.co.uk

Interview mit Travis Walton

MSNBC hat am 12. Februar 2011 ein aktuelles Interview mit Travis Walton ausgestrahlt. Allerdings erfährt man darin nichts Neues. Walton wurde am 05. November 1975 im Apache-Sitgreaves National Forest in Arizona von einem UFO entführt und tauchte erst 5 Tage später wieder auf. Walton sprach 2011 auch auf dem International UFO Congress:

Jagd nach Exoplaneten auf der Nordhalbkugel

Ab April 2012 wird das HARPS-N (High Accuracy Radial Velocity Planet Searcher) auf der Kanareninsel La Palma seinen Dienst aufnehmen und auch von der Nordhalbkugel aus nach Exoplaneten suchen. HARPS-N ist der Nachfolger vom HARPS – Teleskop im chilenischen La Silla. Beide Systeme spüren Exoplaneten mit der sog. Radialgeschwindigkeitsmethode auf, d.h. sie detektieren die Dopplerverschiebung des Sternlichts, die durch ein leichtes Wackeln des Sterns verursacht wird, wenn dieser von einem oder mehreren Planeten umkreist wird. Neben der Suche nach noch unbekannten extrasolaren Planeten, soll HARPS-N auch die kürzlich vom Kepler-Teleskop entdeckten potentiellen Exoplaneten unter die Lupe nehmen und genauer charakterisieren.

www.cfa.harvard.edu

Riesenplanet im Sonnensystem?

Nachdem Pluto vor 5 Jahren sein Status als neunter Planet des Sonnensystems aberkannt wurde, weisen viele Indizien darauf hin, dass es doch einen neunten Planeten geben könnte. Die Astrophysiker John Matese und Daniel Whitmire von der University of Lousiana in Lafayette vermuten einen riesigen Gasplaneten am Rande unseres Sonnensystems in der Oortschen Wolke, der viermal größer als Jupiter sein soll und Kometen in die inneren Bereiche des Sonnensystems schleudert.. Bisher wurde der Riesenplanet mit dem vorläufigen Namen Tyche jedoch noch nicht direkt beobachtet. Daten, die das NASA – Teleskop WISE gesammelt hat, sollen nun ausgewertet werden und zeigen, ob der Planet tatsächlich existiert.

www.space.com

Proben für den Ernstfall

Da die neuesten Entdeckungen des Kepler Teleskops eine Vielzahl potentiell bewohnbarer Planeten allein in unserer Galaxie nahelegt, haben sich Wissenschaftler mittlerweile damit abgefunden, dass Leben im Universum höchstwahrscheinlich weit verbreitet ist. Stellt sich nun aber die Frage, wie man sich mit intelligentem außerirdischem Leben unterhalten könnte, falls es einmal zu einem Kontakt kommt. Zum Glück gibt es auf der Erde abgesehen von uns Menschen auch noch eine weitere intelligente Spezies, an der man schon mal den Ernstfall üben kann. Im Wild Dolphin Project in Jupiter, Florida, versuchen Wissenschaftler deshalb nun, mit Delphinen zu sprechen. Bisher hatte man hauptsächlich und auch erfolgreich versucht, Delphinen unsere Sprache unter Verwendung von Gesten und Symbolen beizubringen. Dabei fand man heraus, dass diese Meeresbewohner den Unterschied zwischen Aussage – und Fragesätzen und auch abstrakte Bedeutungen verstanden. Mittlerweile gibt es Hinweise darauf, dass Delphine auch eine eigene Sprache mit Grammatik und Syntax besitzen. Ziel ist es nun eine gemeinsame Basis zu finden und sich in der Mitte beider Sprachen zu treffen. Denise Herzing, Verhaltensbiologin und Leiterin des Projekts fand außerdem heraus, dass die Lernsitzungen besser funktionieren, wenn Menschen und Delphine zuvor eine gemeinsame Schwimmstunde einlegen, dabei gegenseitig Schwimmbewegungen imitieren und Augenkontakt herstellen.
„Menschen signalisieren ihr Interesse an jemandem auch durch Augenkontakt und eine ähnliche Körpersprache. Vielleicht sind das universelle – und außerirdische – Zeichen guter Manieren.“

Wenn Herzing nur wüsste, wie richtig sie da gerade in Bezug auf den Augenkontakt liegt…

http://wilddolphinproject.org

www.wired.com

Menschliche Panspermie

Auch wenn wir uns das zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schwer vorstellen können, wird das Leben auf der Erde irgendwann einmal zugrunde gehen. Wann genau das geschehen wird und wie das passiert hängt dabei von kosmischen (Asteroideneinschlag, sterbende Sonne) und menschlichen (Atomkrieg, Klimawandel etc.) Faktoren ab. Michael Mautner, Chemieprofessor an der Virginia Commonwealth University ist deshalb der Ansicht, dass es „unsere moralische Pflicht ist“ das irdische Leben im Universum zu verbreiten und somit zu erhalten. Dabei ist Mautner der Ansicht, dass eine dirigierte, kosmische Panspermie bereit mit der gegenwärtigen Technologie durchführbar wäre. Die Idee dabei ist, iridsche Mikroorganismen in andere Sonnensysteme zu schicken, wo sie potentiell fruchtbare Planeten besiedeln und für die Entwicklung höheren Lebens vorbereiten könnten, indem sie z.B. toxische Gase in Sauerstoff umwandeln.
Für den Transport schlägt Mautner Raumschiffe vor, die mit Sonnensegeln ausgestattet sind und durch Strahlungsdruck angetrieben werden. Die Schiffe sollen dabei kleine Kapseln mit Mikroorganismen enthalten. Nach Mautners Berechnungen wären für eine „Befruchtung“ von einem Duzend Sonnensystemen einige Tonnen mikrobielle Biomasse erforderlich.
Die Idee der kosmischen Panspermie ist dabei nichts Neues. So gibt es Vermutungen darüber, dass auch das Leben auf der Erde auf diese Weise entstanden sein könnte.
„Es sollte betont werden, dass wir nicht unbedingt die ersten Wesen sind, die an so etwas gedacht haben. Unsere Vorväter von Beteigeuze hatten vielleicht schon vor vier Milliarden Jahren dieselbe Idee und ließen ihre
Saat auf die frische Erde fallen,“ so ein Artikel über Mautner´s Vorstellungen im „New Scientist“.

www.physorg.com

SETI untersucht Kepler – Planeten

Nachdem die NASA vor einigen Wochen die Entdeckung von über 1200 möglicher Exoplaneten durch das Kepler – Teleskop bekannt gegeben hat, bekommt nun auch das SETI – Projekt eine ganz andere Qualität. Ab jetzt wird nämlich nicht mehr wie zuvor quasi auf gut Glück ins All gelauscht, sondern die möglichen Planetenkandidaten gezielt nach Signalen abgesucht. Die NASA hat SETI die Koordinaten der neu entdeckten Exoplaneten übermittelt und das Allan Telescope Array hat bereits damit begonnen, in die entsprechende Richtung zu lauschen.
„Natürlich werden wir jeden Planeten untersuchen, den sie entdecken und bei dem die Möglichkeit besteht, dass sich komplexes Leben auf ihm entwickelt hat. Aber für mich ist die wahre Sensation etwas ganz anderes: da diese Art von Planeten im Prozentbereich auftreten, bedeutet dies, dass es buchstäblich Milliarden von erdähnlichen Planeten allein in der Milchstraße gibt. Und „Milliarden“ ist eine verdammt große Zahl!“
so Seth Shostak, Astronom beim SETI – Projekt.

http://www.aolnews.com/2011/02/24/hey-et-are-you-out-there-kepler-helps-seti-tune-in/

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