Newsflash 03/2011

Beitrag von: Bellatrix

The Art of Close Encounters

Im März 2011 erscheint wieder ein besonderer künstlerischer Leckerbissen auf dem Markt: Kim Carlsbergs Buch „The Art of Close Encounters“. Kim Carlsberg ist eine bekannte Fotografin, die u.a. jahrelang für Hollywood und die Musikindustrie gearbeitet hat. An Carlsberg gibt es aber noch eine Besonderheit: sie ist eine Betroffene des Entführungsphänomens und hat ihre Erlebnisse 1995 in ihrem Buch „Beyond My Wildest Dreams: Diary of a UFO Abductee“ veröffentlicht.
Nun folgt ihr zweites Buch, in dem sie hunderte von Zeichnungen und Malereien von Betroffenen des Kontakt – und Entführungsphänomens zusammengetragen hat. Das Ergebnis ist eine einzigartige Sammlung, die sämtliche Facetten des Phänomens auf tiefgehende Art und Weise näher bringt.

Außerirdische Bakterien in Meteoriten entdeckt

Dr. Richard Hoover, Astrobiologe am Marshall Space Flight Center der NASA, untersucht seit 10 Jahren seltene Meteoriten in der Antarktis, Sibirien und Alaska. Es handelt sich um sog. CI1
Chondriten, die Kohlenstoff enthalten und von welchen es auf der Erde nur 9 Exemplare gibt. In besagten Meteoriten scheint Hoover fossile Bakterien entdeckt zu haben, bei denen es sich nicht um eine irdische
Kontamination handelt, sondern die mit den Meteoriten durchs All und schließlich zur Erde gereist sind. Während seiner Analysen platzierte Hoover die Meteoriten in eine sterile Umgebung und brach sie dort auseinander. Die frischen Schnittstellen untersuchte er dann mit einem Elektronenmikroskop. In den CI1 Meteoriten Alais, Ivuna und Orgueil konnte Hoover so fossile Mikroorganismen nachweisen, die Ähnlichkeiten mit iridischen Cyanobakterien aufweisen. Sollte sich die außerirdische Herkunft der Bakterien bestätigen, wirft dies ein ganz neues Licht auf den Ursprung des Lebens auf der Erde und die Möglichkeit einer kosmischen Panspermie.
„Das Aufregende ist, dass sie in vielen Fällen erkennbar sind und sehr eng mit irdischen Spezies assoziiert sind. Einige sind jedoch sehr seltsam und sehen nichts ähnlich, das ich identifizieren könnte. Ich habe sie vielen anderen Experten gezeigt und sie waren ebenso verblüfft,“ so Hoover.
Hoovers Ergebnisse werden im März 2011 im Journal of Cosmology veröffentlicht. Zuvor jedoch zog das Journal über 5000 Wissenschaftler zur genauen Prüfung und einer kritischen Analyse von Hoovers Daten heran. Das Ergebnis der Analyse wird in Form einer Pro – und Kontraliste zusammen mit Hoovers Paper veröffentlicht werden.

http://journalofcosmology.com/Life100.html

The Vault

Man hat es nicht für möglich gehalten, dass sich in Sachen „Disclosure“in den USA jemals was tun wird. Doch nachdem nun zahlreiche Länder UFO – Akten freigegeben haben, macht auch Amiland zaghafte Schritte in diese Richtung. So hat das FBI nun einen elektronischen Leseraum namens „The Vault“ eingerichtet, in dem zuvor geheime Dokumente einsehbar sind. Darunter finden sich auch einige UFO – Akten; so z.B. auch ein Dokument, welches das Objekt und die Leichen vom Roswell – Zwischenfall beschreibt. Das ganze lässt mich wahrlich nicht aus den Latschen kippen, aber man muss ja schon mit minimalen Fortschritten in Sachen Disclosure zufrieden sein. Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

The Vault

Außerirdische Bergarbeiter

Laut den Astronomen Duncan Forgan von der University of Edinburgh und Martin Elvis vom Harvard Smithsonian Center for Astrophysics tun sich für SETI ganz neue Möglichkeiten auf. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine fortgeschrittene Zivilisation ihre Rohstoffe durch Bergbau auf Asteroiden, Kometen etc. gewinnt. Forgan und Elvis vermuten nun, dass die Randerscheinungen dieser Arbeiten von der Erde aus detektierbar sein müssten. Hinweise auf Bergbauaktivitäten in anderen Sonnensystemen könnten z.B. das
unerklärbare Fehlen bestimmter chemischer Elemente oder Veränderungen in der Verteilung interplanetarer Trümmer sein. Systeme, die derartige Anomalien aufweisen, könnten dann mit Hilfe weiterer SETI – Techniken näher untersucht werden.

http://arxiv.org/abs/1103.5369

Aliens oder Naturphänomen?

Am 22.Mai 2011 entstand in Krasnodar, Russland eine „Kornkreisformation“, welche einen Medienrummel im Land verursachte. Auf dem Feld sind über eine große Fläche hinweg, abstrakt anmutende Muster zu erkennen. Ich persönlich denke, dass es sich um ein natürliches Phänomen handelt, das wohl durch eine Kombination von Wind und Regen entsteht. Ich habe Ähnliches auch schon oft hierzulande gesehen, wenn auch in deutlich kleinerem Ausmaß. Trotzdem irgendwie faszinierend.

Graphen – ein Gruß aus Roswell?

Der Nobelpreis für Physik ging 2010 an Andre Geim und Konstantin Novoselov für die Präparation einschichtiger Graphen – Kristalle. Das „Wunder“ – Material Graphen besteht aus Kohlenstoffatomen, die in enger, hexagonaler Anordnung aneinander gebunden sind, und besitzt faszinierende Eigenschaften, so dass es als das „Wundermaterial“ des 21. Jahrhunderts bezeichnet wird.

„Unsere Forschung bestätigt, dass Graphen das stärkste, jemals getestete Material ist – einige 100 mal stärker als Stahl,“ erläutert Professor James Hone von der Columbia University. Eine Graphenschicht von einem Quadratmeter Größe und einem Gewicht von 0,77 mg könnte das Gewicht einer 4kg schweren Katze tragen. Die Graphenschicht selbst wäre dabei so dünn, dass sie quasi unsichtbar wäre.

Seine guten thermischen und elektrischen Eigenschaften ermöglichen ein breites Einsatzspektrum in Elektronik und Computern und könnten das Ende des Silikonzeitalters einläuten.

Mit Hilfe von Graphen könnten extrem dünne und flexible Geräte hergestellt werden.

„Man könnte dann theoretisch sein iPhone zusammenrollen und wie einen Bleistift hinters Ohr stecken,“ meint Professor James Tour von der Rice University.

Spätestens diese Beschreibung lässt in der Ufologie leise ein paar Alarmglocken läuten – erinnern die Eigenschaften von Graphen doch sehr an das folienähnliche Material, das 1947 bei dem berühmten Roswell – Absturz entdeckt wurde. Interessanterweise wurden auch gerade im Jahr 1947 erste Theorien und Berechnungen über die Struktur von Graphen von PR Wallace aufgestellt.
Zufall? Oder handelt es sich bei Graphen um das Produkt von Backengineering einer außerirdischen Technologie?

Quelle: http://news.bbc.co.uk

CropFM: UFO – Erfahrungen

In der aktuellen Sendung von CropFM geht es um Erfahrungen mit UFOs bzw. mit deren Insassen. Interviewt werden diesmal Grazyna Fosar und Franz Bludorf. Die beiden Autoren interessieren sich hauptsächlich für Fälle, bei denen sich die Zeugen in einer Art Zwischenwelt wieder finden. Um verdrängte Erlebnisse der Betroffenen hervorzuholen, entwickelten sie in ihrer Arbeit die VR-Methode des virtuellen Kommunikationsraumes.

UFO – Erfahrungen

Frankreich veröffentlicht weitere UFO – Akten

Die GEIPAN (Groupe d´études et d´informations sur les phénomènes aérospatiaux non indentifiés) hat ihr umfangreiches Online-Archiev um 143 Fälle erweitert, die bis ins Jahr 1976 zurückreichen. Allerdings wurden nur zwei davon als eindeutig unidentifizierbar eingestuft.

www.cnes-geipan.fr

Außerirdische greifen an – schon wieder

Nachdem Hollywood das Thema „böse Aliens greifen die Erde an“ nun schon unzählige Male bis zum Erbrechen ausgeschlachtet hat, widmet sich nun auch National Geographic in der am 29. Mai 2011 erstmalig ausgestrahlten Dokumentation „When Aliens Attack“ diesem erbaulichen Thema. Gääähhhhhn. Bedenklich finde ich vor allem, die Brücke zu Wirklichkeit, die hier geschlagen wird.
Schon allein bei dem reißerischen Intro hat es mir eigentlich schon gereicht. Im Laufe der Sendung „enthüllen“ dann renommierte Wissenschaftler – darunter selbstverständlich auch Stephen Hawking – , dass es bereits Pläne zur Abwehr einer außerirdischen Invasion gäbe. Es wird über Strategien der Aliens spekuliert und wie wir als Menschheit diesen „ultimativen Test“ überleben können. Erschreckend, dass sich Leute wie Nick Pope für diese Dokumentation verheizen lassen und man den Leuten hier wirklich ernsthaft erzählen möchte, dass es im realen Leben auch so läuft wie in „Independence Day“ und die ach so intelligente Menschheit die Invasion einer technisch weit überlegenen Rasse abwehren könnte.

Area 51 Declassified

Am 22. Mai 2011 wurde schließlich auch die groß angekündigte Dokumentation von National Geographic über Area 51 ausgestrahlt, mit bisher unveröffentlichten Augenzeugenberichten. Allerdings wird darin nichts berichtet, was einen jetzt von Hocker reißen würde. Es geht hauptsächlich darum, dass Area 51 seit dem Kalten Krieg für die Entwicklung streng geheimer Projekte wie die Stealth-Technologie genutzt wurde. Am Ende kommt dann noch der glorreiche Satz, dass wir nie wissen werden, was genau alles auf Area 51 vor sich ging und geht und dass hier nur 5% der Vorgänge dort erwähnt wurden. Nach der Doku ist man also genauso schlau wie vorher.  Daher gibt es an dieser Stelle eine deutsche Fassung einer ähnlichen Dokumentation:

Basis auf dem Mars?

Vor kurzem wurde auf Google Mars eine interessante Struktur auf unserem roten Nachbarplaneten entdeckt, die verdächtig nach einem Gebäudekomplex aussieht. Die Struktur ist insgesamt etwas 220 Meter lang und 50 Meter breit. Zu finden ist sie auf Google Mars unter den Koordinaten 71 49’19.73″N / 29 33’06.53″W. Nach einem Bildfehler sieht das Ganze nicht aus. Und falls es sich nicht um eine Fälschung handelt, ist dies auf jeden Fall eine interessante Entdeckung. Die Struktur sieht eindeutig künstlicher Natur aus – würde sich also im Gegensatz zum Marsgesicht nicht durch Felsen oder Schattenspiel wegerklären lassen.
Im Moment gibt es im Netz Diskussionen darüber, ob diese „Basis“ außerirdischen Ursprungs ist, oder ob das Weltraumprogramm der NASA schon weiter fortgeschritten ist, als wir uns alle träumen lassen. Wenn ich mir die Vehikel so ansehe, mit denen die NASA zurzeit im erdnahen Weltraum rumzuckelt, wage ich letztere Möglichkeit jedoch arg zu bezweifeln.

Würmer aus der Unterwelt

Halicephalobus mephisto lautet der Name des Wurmes aus den Tiefen der Erde, der in der aktuellen Ausgabe des Magazins Nature vorgestellt wurde. Die neue Nematoden – Art wurde von Gaetan Borgonie von der Universität von Gent und Tullis Onstott von der Princeton University entdeckt und beschrieben. Halicephalobus mephisto lebt einige Kilometer tief in der Erde und ist der erste Mehrzeller, der in diesen Tiefen entdeckt wurde. Vor seiner Entdeckung nahm man an, dass in dieser Tiefe nur noch Bakterien zu finden seien.

Die neue Wurmart wurde in einer südafrikanischen Mine entdeckt, ist ca. 0,5 mm groß und ernährt sich von Bakterien.

Die Existenz des „Höllenwurms“ zieht auch interessante Konsequenzen für die Astrobiologie nach sich. So wächst nun die Wahrscheinlichkeit, auch auf anderen Planeten wie dem Mars, mehrzellige komplexe Lebensformen tief unter der Oberfläche zu finden.

Annie Jacobsen und die Frankenstein-Verschwörung

Es gibt viele verschiedene Verschwörungstheorien dort draußen. Manche durchaus vorstellbar, manche mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogen. Und manche sind so paranoid, dass es schon fast weh tut. Zu letzterer Kategorie muss man wohl das im Mai 2011 veröffentlichte Buch „Area 51“ von Annie Jacobsen zählen.
Dabei geht es diesmal nicht um Aliens. Vielmehr ist Jacobson eine leidenschaftliche Verfechterin der EHT, der sog. Evil Human Theory, und klärt uns in diesem Zusammenhang auch gleich über die wahren Hintergründe des Roswell – Zwischenfalls auf. Demzufolge hätte sich Stalin mit Mengele zusammengetan, um eine Invasion von Außerirdischen in den USA vorzutäuschen. Zu diesem Zweck wurden in der Sowjetunion gezüchtete, gentechnisch veränderte kleine, haarlose Menschen in eine Horton Scheibe gesteckt und gen USA geschickt, wo diese dann in Roswell abstürzte. Sieht so aus, als hätten die Russen vergessen, ihren Mini – Frankensteins auch ausreichend Hirn in die großen Köpfe zu züchten. Inspiriert wurde Stalin zu dieser Aktion angeblich von der Hysterie, die Orson Welles Sendung „Krieg der Welten“ ein paar Jahre zuvor in den USA ausgelöst hatte.
Ihre Erkenntnisse erhielt Jacobsen angeblich von ehemaligen Mitgliedern geheimer Projekte auf Area 51 und dem Manhattan Projekt. Und natürlich gipfelt das Ganze dann in der angeblich bevorstehenden Inszenierung einer außerirdischen Invasion um eine neue Weltordnung zu erschaffen.
Dass manche Menschen eine blühende Fantasie haben, ist ja allgemein bekannt. Aber mich überrascht es doch immer wieder, wie viel Grips manche Zeitgenossen ihren Mitmenschen zutrauen. Nicht, dass manche Subjekte nicht skrupellos genug wären, um so ein Szenario durchziehen zu wollen. Aber fliegende Scheiben, gentechnisch erschaffene Kreaturen und die Inszenierung einer Invasion aus dem All? Dazu hat der sog. Homo sapiens sapiens einfach noch zu wenig Hirnschmalz hinter der fliehenden Stirn. Aber alle, die nach einer Alternative zu Stephen King als Bettlektüre suchen, haben sicher ihren Spaß an dem Buch.

Militär auf Sternenjagd

Das Menschen nicht gerade die intelligentesten Geschöpfe des Universums sind, ist ja nichts Neues. Manchmal kann das Stadium der geistigen Degeneration jedoch erschreckende Ausmaße annehmen, wie ein aktueller Bericht aus Israel verdeutlicht. Dort hat das Militär nach einer vermeintlichen UFO – Sichtung zwei Kriegsflugzeuge und einen Angriffshelikopter losgeschickt, um die unidentifizierten Objekte abzufangen. Während der Verfolgungsjagd stellte sich jedoch heraus, dass es sich bei den UFOs um die Sterne des Sternbildes Kassiopeia handelte. Ein Sprecher der israelischen Luftstreitkräfte meinte dazu, dass „viele Einsätze sich im Nachhinein zwar als unnötig erweisen, man aber trotzdem keine Risiken eingehen sollte“. So ein Lichtjahre entfernter Stern ist auch tatsächlich eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die nationale Sicherheit…

UFO von russischem Militär angegriffen?

Jaime Maussan berichtete in seiner Sendung wieder über einen interessanten Zwischenfall, der sich am 16. Mai 2011 ereignet haben soll und über den im russischen Fernsehen berichtet wurde. Demnach soll in Khabarovsk ein UFO von 200 m Durchmesser vom russischen Militär angegriffen worden sein. Das Objekt wich den Raketen jedoch aus und verschwand. Der Vorfall wurde von zahlreichen Zeugen beobachtet, auf die das Ereignis einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Es wurde auch versucht, das Objekt zu filmen, was aber misslang. Die offizielle Erklärung der Regierung war, dass es sich entweder um ein seltenes, meteorologisches Phänomen gehandelt habe, das – wie könnte es auch anders sein – durch Sumpfgas verursacht wurde, oder um einen Insektenschwarm. Vielleicht sollten wir in Zukunft alle mit Gasmasken durch die Gegend laufen. Nicht, dass wir noch alle an diesem offensichtlich omnipräsenten Sumpfgas ersticken. In dem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, warum das Militär Sumpfgas oder Insekten mit Raketen angegriffen hat. Haben die hohen Gaskonzentrationen womöglich schon Halluzinationen ausgelöst?

Neue deutsche UFO – Meldestelle

Nach einer ziemlich langen Durststrecke, während der sich UFO – Zeugen nur an einen gewissen Herrn mit MHB – Psychose wenden konnten, gibt es nun endlich eine ernstzunehmende UFO – Meldestelle in Deutschland. Die neue Meldestelle wird von der neu koordinierten „Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO – Forschung e.V.“ (DEGUFO) betrieben. Die Meldehotline für Zeugen von UFO – Sichtungen ist unter folgender Telefonnummer zu erreichen: 0162-1749301
Zukünftig ist ein weiterer Ausbau der Organisationsstruktur und Fallermittlung geplant.

Leben auf Enceladus?

Erst vor kurzem haben Wissenschaftler aus Heidelberg nachgewiesen, dass in der südlichen Polregion des Saturnmondes Enceladus Fontänen entspringen, die von einem Salzwasserozean unter dem Eispanzer des Mondes gespeist werden.

Nun sind sich Wissenschaftler einig, dass es in Enceladus` Salzwassermeer auch Leben geben könnte, da dort Umweltbedingungen herrschen, bei denen auch auf der Erde Leben gedeiht. Dies beweist, dass es auch auf Gasriesen umkreisenden, eisigen Monden Leben geben könnten. Im Lauf der Zeit wurden immer mehr komplexere Moleküle entdeckt, die auch auf der Erde vorkommen und dort als Grundlage biologischen Lebens dienen.

Grenzwissenschaft Aktuell

Supererde im Sternbild Krebs entdeckt

Erstmals in der Geschichte der Erforschung von Exoplaneten wurde nun im System 55 Cancri A im Sternbild Krebs ein Planet entdeckt, der alle Parameter erfüllt, um flüssiges Wasser zu halten und somit Leben, das dem irdischen ähnelt, zu erfüllen.

Der gelbe Zwergstern 55 Cancri A ist ca. 40 Lichtjahre von der Erde entfernt und besitzt 5 Planeten, darunter 55 Cancri f, der nun als zweite Erde gehandelt wird. 55 Cancri f befindet sich in der habitablen Zone des Zwergsterns und besitzt eine ähnliche Masse wie der Planet Neptun – er gehört also zu den sog. Supererden.

Weitere Infos unter:

http://arxiv.org/abs/1107.1936

Roswell – Fragmente stammen nicht von der Erde

Nach jahrzehntelangen, heißen Diskussionen rund um den wohl berühmtesten UFO – Zwischenfall der Geschichte, könnte es jetzt neue Beweise zur Unterstützung der Alien – Hypothese geben.

Frank Kimbler, Lehrer am New Mexico Military Institute, hat mit Hilfe von Satellitenbildern den damaligen vermeintlichen Absturzort ausfindig und sich dann mit einem Metalldetektor auf die Suche nach Fragmenten des dort angeblich abgestürzten Objektes gemacht. Tatsächlich wurde Kimbler fündig und konnte kleine Metallteile in wenigen Zentimeter Tiefe ausfindig machen, die früheren Suchtrupps aufgrund der Verwendung von zu großmaschigen Sieben entgangen waren. Die Metallteile sahen aus wie Aluminium und schienen an den Rändern geschmolzen.

Eine Untersuchung im Labor des New Mexico Institute of Mining and Technology ergab, dass es sich um eine Legierung aus Aluminium, Mangan und Kupfer handelte, was an sich im Prinzip nichts Ungewöhnliches ist. Interessant wurde es erst, als die Ergebnisse der Isotopenanalyse vorlag, die nicht mit den irdischen Werten der entsprechenden Metalle übereinstimmten. Diese Ergebnisse können laut Kimbler nur zwei Ursachen haben: entweder das Labor hat Fehler gemacht oder das Material stammt nicht von der Erde.

Im Moment werden weitere Test von zwei unabhängigen Labors durchgeführt. Sollten dies zu demselben Ergebnis kommen, dürfte die außerirdische Herkunft des 1947 in der Nähe von Roswell abgestürzten Objekts endgültig bewiesen sein.

Weitere Infos auf:
http://www.openminds.tv/test-confirms-roswell-debris-733/

Denkmal für bekanntesten Entführungsfall

Der US – Bundesstaat New Hampshire hat zum 50. Jahrestag des Entführungsfalls Betty und Barney Hill ein Highway – Denkmal errichten lassen. Es wurde am 20. Juli eingeweiht und trägt das Symbol des Staates New Hampshire. Auf dem Denkmal ist folgendes zu lesen:

In der Nacht vom 19. auf den 20. September 1961 erlebte das Ehepaar Betty und Barney Hill in Portsmouth, N.H., eine Nahbegegnung mit einem unidentifizierten Flugobjekt und verloren zwei Stunden während ihrer Fahrt auf der Rte 3 nahe Lincoln. Sie reichten am nächsten Tag einen offiziellen Air Force Project Blue Book Bericht eines hell erleuchteten, zigarrenförmigen Objektes ein. Ihre Geschichte gelangte aber erst 1965 durch den Boston Traveler an die Öffentlichkeit. Es handelte sich um den ersten, bekannten UFO – Entführungsfall in den Vereinigten Staaten.

Im Indian Head Resort wird am 23.-25. September außerdem eine Feier anlässlich des 50. Jahrestages stattfinden.

Quelle: http://www.huffingtonpost.com

Budd Hopkins verstorben

Budd Hopkins, berühmte Erforscher des Entführungs-Phänomens, ist am 21. August 2011 in einem New Yorker Hospiz verstorben. Er litt an Leberkrebs und erlag letzten Endes einer Lungenentzündung. Hopkins wurde 1931 geboren und studierte Malerei und Bildhauerei. Nach einer UFO – Sichtung im Jahr 1964 schloss er sich der NICAP (National Investigations Comittee On Areal Phenomena) an. Besonderes Interesse zeigte Hopkins an dem sog. „Missing Time“ – Phänomen, von dem UFO – Zeugen immer wieder berichteten. Hopkins begann diese Fälle mit Hilfe von Hypnose zu untersuchen und prägte so das Phänomen der Entführung durch Außerirdische. Er verfasste zahlreiche Bücher zum Thema und zählte neben John Mack und David Jacobs zu den bekanntesten Entführungsforschern.

Kontakt – Studie

Wissenschaftler der Pennsylvania State University haben zusammen mit der Planetary Science Division der NASA eine Studie veröffentlicht, die sich mit möglichen Kontaktszenarien mit außerirdischen Intelligenzen befasst. Die 33-Seite starke Studie spielt dabei alle denkbaren Szenarien durch, erläutert die damit verbundenen Konsequenzen für die Menschheit und soll diese auf einen tatsächlichen Kontakt vorbereiten. Wer sich die Studie selbst durchlesen möchte, findet diese unter:

http://arxiv.org/pdf/1104.4462v2

Secret Access – UFOs on the Record

Der Trend in den US – Medien, UFOs als ernst zu nehmendes Phänomen zu betrachten, setzt sich weiter fort. Am 25. August wurde vom History Channel eine neue Dokumentation mit dem Titel „Secret Access – UFOs on the Record“ ausgestrahlt. Die Doku basiert auf Leslie Keans Buch „UFOs: Generals Pilots and Goverment Officials Go OnThe Record“ und bringt die sehr reale Möglichkeit außerirdischer Besucher einem breiten Publikum näher.

Weiterer, potentiell lebensfreundlicher Planet entdeckt

Am 24. August veröffentlichte Francesco Pepe et al. von der Université de Genève einen Artikel auf arvix.org, in dem von der Entdeckung eines weiteren, potentiell lebensfreundlichen Planeten berichtet wird. 2009 begann die Arbeitsgruppe um F. Pepe mit Hilfe der Radialgeschwindigkeits-Methode nach Planeten mit geringer Masse um relativ nahegelegene, sonnenähnliche Sterne zu suchen. Dabei wurden sie bei drei von zehn untersuchten Sonnensystemen fündig. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die Entdeckung einer sog. Supererde von ca. 3,6 Erdmassen um den 36 Lichtjahre entfernten Stern HD85512. Der Planet HD85512b umkreist seine Sonne einmal in 58,43 Tagen am inneren Rand der sog. habitablen Zone d.h. er befindet sich in einem Abstand zum Muttergestirn, der lebensfreundliche Bedingungen ermöglichen könnte.

Die Forschungsergebnisse von Pepe et al. weisen darauf hin, dass Planeten geringer Masse um sonnenähnliche Sterne relativ häufig vorkommen (> 30%).

Der gesamte Artikel ist unter folgendem Link zu lesen:

http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/1108/1108.3447v3.pdf

Lebensfreundliche Planeten auch jenseits der habitablen Zone

Am 29. August veröffentlichten Raymond Pierrehumbert von der University of Chicago und Eric Gaidos von der University of Hawaii einen Artikel über möglicherweise lebensfreundliche Planeten weit außerhalb der habitablen Zone des Muttergestirns. Auf Planeten mit dichter Wasserstoff/Helium-Atmosphäre könnte der Treibhauseffekt auch bei Planeten, die bis zu 10 AE vom Zentralstern entfernt sind, für Temperaturen oberhalb dem Gefrierpunkt von Wasser sorgen und somit eventuell Leben ermöglichen. Ob die Umweltbedingungen auf einem solchen Planeten aber stabil genug wären, um über mikrobielles Leben hinauszugehen, ist allerdings fraglich. Vielmehr könnten eben diese Mikroben die Entwicklung höheren Lebens verhindern.

„Wenn die Tektonik eines solchen Planeten ein Ausgasen von Kohlendioxid unterstützt wie es auf der Erde der Fall ist, dann könnten Methanogene die Wasserstoffatmosphäre erschöpfen, indem sie den Wasserstoff mit Kohlendioxid zu Methan verbinden. Sauerstoffproduzierende Cyanobakterien würden den Wasserstoff ebenfalls aufbrauchen und in organischen Kohlenstoff und Wasser binden. In Abwesenheit eines biotischen oder abiotischen Prozesses zur Regeneration des Wasserstoffs würden beide Fälle zu einem Ausfrieren der Atmosphäre führen,“ so die Autoren.

Der gesamte Artikel kann unter folgendem Link gelesen werden:

http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/1105/1105.0021v1.pdf

Hype um Komet Elenin

Schon seit einiger Zeit hält der Komet Elenin Weltuntergangsfans in Atem, die mit wachsender Begeisterung über einen möglichen Einschlag von Elenin auf der Erde noch in diesem Jahr spekulieren. Vorgestern kam nun die Meldung einiger Astronomen, dass der Komet, der am 19. August von einem koronalen Massenauswurf der Sonne getroffen wurde, den sonnennächsten Punkt seiner Bahn wohl nicht überleben und in Stücke brechen wird.

„Kurz nach dem koronalen Massenauswurf leuchtete der Komet auf und man konnte einige schöne Details des Schweifs erkennen, der sich im Sonnenwind drehte. Aber kurz danach berichteten Astronomen einen starken Helligkeitsabfall des Kometen. Wir denken, dass der Komet auseinanderbrechen wird,“ so der australische Amateurastronom Ian Musgrave.

Doch auch wenn der Komet intakt bleiben sollte, wird ihn seine Bahn in einer sicheren Entfernung von 34 Millionen Kilometer an der Erde vorbei führen.

So schnell möchten die „Doomsday“ – Anhänger ihr Objekt der Begierde jedoch nicht aufgeben. So soll nun auf Bildern des NASA Stereo B Satelliten ein „pyramidenförmiger Schild“ um den Kometen zu erkennen sein. Die Seitenlänge dieses Schilds soll dabei der eineinhalbfachen Erde-Mond-Entfernung entsprechen.

„Unnötig zu sagen, dass es nun keine Frage bezüglich der künstlichen Natur dieses Objekts mehr gibt,“ so ein Artikel auf CTC. Und als sei das noch nicht genug soll nun das USC California Radioteleskop auch noch Radiosignale von Elenin empfangen haben.

Die aktuelle Theorie bezüglich Elenin lautet also folgendermaßen: Es handelt sich um ein außerirdisches Mutterschiff, das von einem pyramidenförmigen Schutzschild umgeben ist und vor einigen Tagen einige weitere Schiffe entlassen hat (-> scheinbar auseinanderbrechender Komet). Weil das Mutterschiff mit diesen anderen Schiffen auch kommuniziert, haben wir diese Kommunikation in Form von Radiosignalen aufgefangen.
Und um in diese wilden Spekulationen auch noch irgendwie den Weltuntergang einzubauen, wurde Elenin nun mit dem gefürchteten Blue Star Katchina der Hopi-Prophezeihung gleichgesetzt, der die Apokalypse ankündigen soll.

Schon interessant, was die menschliche Vorstellungskraft alles in einen kleinen, unschuldigen Gesteinsbrocken vom Rande unseres Sonnensystems hineininterpretieren kann, wenn der Gaul mit ihr durchgeht. Man kann der Menschheit viel vorwerfen – ein Mangel an Fantasie gehört aber sicherlich nicht dazu.

Quellen:
www.universetoday.com
www.coasttocoastam.com
www.thebigwobble.com/

Wüstenplaneten sind bessere Kandiaten für Leben

Wasser ist für Leben wie wir es kennen essentiell. Ohne flüssiges Wasser kein Leben, so die einstimmige Meinung der Exobiologen. Aus diesem Grund konzentriert sich die Suche nach Leben im All in erster Linie auf erdähnliche Planeten oder gar Wasserwelten, die vollständig von einem Ozean bedeckt werden.

Nun gehen Wissenschaftler jedoch davon aus, dass nicht Wasserwelten, sondern Wüstenplaneten die besseren Kandidaten für die Entwicklung von Leben darstellen. Um Leben nach unseren Vorstellungen zu ermöglichen, muss sich der Planet in der sog. habitablen Zone um seinen Zentralstern befinden. In dieser Zone erlauben die Umweltbedingungen die Existenz von Wasser in flüssiger Form. Kevin Zahnle vom NASA Ames Research Center geht nun davon aus, dass die habitable Zone für Wüstenplaneten viel breiter sein könnte als die ihrer marinen Geschwister.

Ein Wüstenplanet hätte weniger Wasser für Eis und Schnee zur Verfügung. Als Folge würde mehr Sonnenlicht absorbiert werden, was einem Einfrieren des Planeten entgegenwirkt und den äußeren Rand der habitablen Zone weiter ausdehnt. Andererseits verhindert die trockene Atmosphäre eines Wüstenplaneten, dass zu viel Hitze gespeichert wird und ein Treibhauseffekt entsteht. Somit rückt der innere Rand der habitablen Zone näher an den Zentralstern.

Simulierte Klimamodelle für erdgroße Wüstenplaneten haben ergeben, dass die habitable Zone hier dreimal größer ist als bei Wasserplaneten.

Da lebensfreundliche Wüstenplaneten näher an ihrem Muttergestirn existieren können, ist nach Zahnle die Wahrscheinlichkeit hoch, einen solchen noch vor einer Wasserwelt zu entdecken.

„Je näher sich ein Planet an seinem Zentralstern befindet, umso schneller umkreist er ihn und umso öfter wird das Sternenlicht durch ihn abgedunkelt. Das macht es für unsere Teleskope einfacher, ihn aufzuspüren.“

Quelle: www.astrobio.net

Online – Petition zur Freigabe von US UFO – Akten

Auf dem Internet-Portal des Weißen Hauses soll es nun bald eine neue Einrichtung mit dem Titel „We, the People“ geben, auf der die US – Bürger Online-Petitionen an die amerikanische Regierung richten können. Steven Basset, Leiter der Paradigm Research Group, möchte diese Möglichkeit nun nutzen, die Regierung dazu zu bewegen, dem Beispiel von Ländern wie England und Frankreich zu folgen und US-amerikanische UFO – Akten endlich zu veröffentlichen.

„Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern den Präsidenten der Vereinigten Staaten nachdrücklich dazu auf, die außerirdische Präsenz, die mit der menschlichen Rasse interagiert, formell anzuerkennen und alle Akten von Geheimdiensten und Militär, welche dieses Phänomen betreffen, unverzüglich zu veröffentlichen.“

Quelle: http://www.paradigmresearchgroup.org/Opening_Page.html#Disclosure
http://www.whitehouse.gov/wethepeople

Wasserwelt entdeckt

Oft schon wurde über die mögliche Existenz von Wasserwelten spekuliert, d.h. über Planeten, die fast vollständig von einem Ozean umgeben sind. Nun ist dem Team um Michael Gillon von der Université de Liège“ in Belgien gelungen, eine solche Wasserwelt tatsächlich ausfindig zu machen – und zwar um den nur 40 Lichtjahre entfernte Stern „55 Cancri“.

Schon zuvor waren die 5 Planeten des Systems bekannt, von welchen einer lebensfreundliche Bedingungen aufweisen könnte. Nun konnte bestätigt werden, dass es sich bei dem innersten Planeten „55 Cancri e“ um eine Wasserwelt von der doppelten Größe der Erde handelt. Da sich der Planet aber so nahe an seinem Stern befindet, herrschen dort dennoch extreme Bedingungen. Wahrscheinlich befinden sich die Ozeane in einer turbulenten Phase zwischen flüssigem und gasförmigem Zustand. Darüber hinaus wird vermutet, dass der Planet seinen Stern rotationsgebunden umkreis, was zusätzlich zu extremen Wettererscheinungen führt.

Den gesamten Artikel zum Thema findet ihr unter:
http://arxiv.org/abs/1110.4783

UFO Hotel

Das schwedische Treehotel ist bekannt für seine Suiten in luftiger Höhe in waldiger Umgebung. Nun gibt es dort ein Schlafgemach der besonderes Art – ein UFO, aufgehängt zwischen Bäumen und komplett mit zwei Schlafzimmern und Badezimmer. Wer sich also einmal in ein Entführungsszenario versetzen möchte, kann sich hier für eine oder mehrere Nächte hochbeamen lassen.

UFO Suite

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.