Newsflash

Newsflash 01/2022

Der Newsflash ist wieder da! Den Beginn machen zwei Zeugen, die in den letzten Tagen ihr Schweigen gebrochen haben: „UFOs & Atomwaffen: Adrian Reister über seine Sichtungen und ein Schattenwesen auf der Whiteman Air Force Base“, und:

Ein neuer militärischer Zeuge im Varginha-Fall und seine Einschüchterung

Der Varginha-Zwischenfall gilt als das brasilianische Gegenstück zum UFO-Vorfall in Roswell im Jahre 1947. Doch während die Geschehnisse in New Mexico weit zurückliegen und wahrscheinlich nie zufriedenstellend aufgeklärt werden können, liefert der Varginha-Fall von 1996 bis heute viele neue Überraschungen und Wendungen. Varginha lässt sich nicht auf ein einzelnes Kerngeschehen beschränken. Es handelt sich vielmehr um eine Folge von Ereignisketten, die sich über mehrere Tage hinweg erstreckten und somit durch vielfältige Zeugenaussagen gestützt wurden. Zu den bekanntesten Berichten gehören die Sichtung eines ungewöhnlichen Wesens durch drei Mädchen und diverse militärische Aktivitäten in dem Gebiet, die mutmaßlich in der Gefangennahme von zwei Wesen endeten.

Jetzt könnte sich einer der militärischen Beteiligten direkt zu Wort gemeldet haben: Saulo José Machado erklärt im Interview mit dem UFO-Forscher und Reporter Edison Bonaventura, als Junior-Soldat zu einer geheimen Operation herangezogen worden zu sein.

Militärischer Zeuge im Varginha-Fall
Links: Machado, Rechts: Boaventura. Reproduktion von Canal Enigmas

Zu dem Einsatz der Soldaten aus Bela Horizonte kam es im Januar 1996 – und damit einen oder zwei Tage nachdem die drei Mädchen das Wesen gesehen hatten. Damals hatten Zeugen Soldaten beobachtet, die in einem Waldgebiet ausgeschwärmt waren und anschließend ein oder zwei Objekte in Säcken wegschafften. Machado behauptet, einem dieser Wesen bis auf eine Entfernung von fünf Fuß nahegekommen zu sein, als es von zwei Soldaten wegtransportiert wurde:

„Das erste, was mir auffiel, war der sehr große Kopf. Der Kopf ist völlig unproportional zum Körper. Und ein sehr großes rotes Auge. Und dann, in den 10 oder so Sekunden, die ich Zeit hatte, es zu beobachten, bemerkte ich, dass es ziemlich ölig war. Dunkel, rötlich, eher eisenfarbig, aber sehr ölig, und ein seltsamer Geruch, der mich an Aceton erinnerte.“

Machados Zeichnung des Wesens weist große Ähnlichkeiten zu den Beschreibungen der drei Mädchen auf, deren Mutter zudem den Geruch von Aceton wahrgenommen hatte, als sie den Schauplatz der Sichtung inspizierte.

Inzwischen wurde das Interview auf Machados Bitte wieder entfernt. Boaventura erklärt dazu auf seinem Youtube-Kanal Enigmas e Mistérios, dass Machado seit der Ausstrahlung unter Repressalien gelitten und diverse anonyme Telefondrohungen erhalten habe, u.a. mit der Aufforderung, seine Interviews sofort einzustellen, weil er sonst wegen Geheimnisverrats zur Rechenschaft gezogen werden würde. Machado fürchte zwar keine juristischen Konsequenzen – nach eigenen Angaben habe er eine Vertraulichkeitserklärung unterschreiben müssen, die jetzt nach 25 Jahren ausgelaufen sei – doch nun er sei um die Sicherheit seiner Familie besorgt.

Boaventuras Kontakte zu Machado gaben ihm die Gelegenheit, dessen militärischen Hintergrund zu überprüfen und seine Glaubwürdigkeit zu bestätigen. Seine Recherchen scheinen auf jeden Fall jede Menge Staub aufzuwirbeln und man darf auf weitere Enthüllungen in dem Fall gespannt sein. Boaventura folgt u.a. der oft geäußerten Theorie, dass die USA an den damaligen Aufräumaktionen beteiligt gewesen waren oder die Leichen der Wesen sogar in die USA überführt haben. Nach der Bestätigung eines Fluglotsen ist am 20. Januar 1996 eine C17-Maschine der US Air Force im Einsatzgebiet gelandet.

UFOs & Atomwaffen: Adrian Reister über seine Sichtungen und ein Schattenwesen auf der Whiteman Air Force Base

Vor kurzem ist auch der ehemalige Waffentechniker Adrian Reister mit seinen Beobachtungen auf der U.S. Air Force Basis Whiteman (Missouri) an die Öffentlichkeit gegangen. In seiner Dienstzeit von etwa 2003 bis 2007 war er dort mit der Sicherung und Wartung der dort stationierten Atomwaffen beschäftigt. Wie er im Interview mit Ryan Sprague von Somewhere in the Skies beschreibt, bestand ein Großteil der Arbeit in Überwachungsaufgaben und Patrouillengängen. Wenn ein Wartungszyklus anstand, war er als unterstützender Techniker oder in der Überwachung der Waffentransporte eingesetzt. Durch seine Streifzüge war er mit den verschiedenen Flugzeugtypen und ihrer Erscheinung am Nachthimmel vertraut.

Während einer der nächtlichen Transporte sah er ein gelblich-weißes Objekt auf Höhe der Baumwipfel, das er zunächst für einen Stern hielt. Es bewegte sich schließlich über die Bäume und hing eine zeitlang bewegungslos, teilweise zitternd am Himmel. Als die Waffe überführt und schließlich im Lagerbereich gesichert wurde, hüpfte die Kugel ein Stück nach links in Richtung Norden, um sofort darauf in einer 90 Grad-Drehung gerade nach oben davonzuschießen.

Das eigentümlichste Erlebnis für ihn bestand jedoch in der Sichtung einer „Schattenperson“ im Frühjahr oder Sommer 2006. Die neuen Rekruten wurden gerade am Umgang mit den Waffensystemen ausgebildet und arbeiteten an Übungsbomben. Es handelte sich um einen sicherheitssensitiven und besonders gesicherten Bereich, der nicht unbemerkt betreten werden konnte. Reister befand sich gerade im hinteren Waffensicherungsbereich, um etwas ins Lager zu bringen und anschließend am Computer zu arbeiten. Es war inzwischen tiefe Nacht. Irgendwann hörte er ein leises Geräusch, das einem Tröpfeln oder leisen Schritten glich, die sich so ganz anders anhörten als die üblichen schweren Stiefelgeräusche der Soldaten. Er stand auf und suchte die Umgebung ab – es war niemand zu sehen. Etwa ein bis zwei Minuten später kehrten die Geräusche zurück – doch nun etwas lauter:

„Eine Art Barfußgeräusch auf gestrichenem Zement. Falls Sie wissen, wie sich das anhört. So wie in einem Schwimmbad, so ähnlich. Das nasse Barfußgeräusch auf Beton. Und dieses Mal ist es ziemlich eindeutig. Und ich wirble herum, stehe auf und schaue am Ausgabeschalter vorbei, und alles, was ich sehe, ist, na ja, ich kann nur sagen, einfach nur dieser „Blob“. Nein, nicht Blob, sondern die Form eines Menschen. Ich habe versucht, es meiner Frau zu beschreiben, und sie meinte: Na ja, so ähnlich wie ein Lebkuchenmann, aber etwas vernebelt, oder? Und genau das war es im Wesentlichen auch. Es war ein bisschen schmaler als der klassische Lebkuchenmann, aber es hatte die Form eines echten Menschen. Ich schätze, dass dieses Ding etwa 1,80 Meter groß war. Es war, noch einmal möchte ich sagen, sehr verschwommen und sehr undurchsichtig. Zum Zentrum hin sehr dunkel. Und noch einmal, ein anderer Weg für mich, die Farbe zu beschreiben, ist, wenn Sie diesen Farbstoff kennen oder gesehen haben, der so ziemlich alles Licht absorbiert.“ (Anmerkung: Damit ist wohl etwas in Richtung Vantablack gemeint, das schwärzeste Schwarz).

Als Reister sich gerade bereit machte, um auf das Wesen zuzustürmen, war es bereits den Gang hinuntergeschossen und um die Ecke in den angrenzenden Verwaltungsbereich gebogen. Dort verlor sich jede Spur – Reister konnte nichts mehr von ihm hören oder sehen. Es gab keine verborgenen Räumlichkeiten, in denen sich der Eindringling verstecken konnte, und der einzige Weg nach draußen führte durch das Eingangstor, das durch eine Security-Schleuse gesichert war. Darüberhinaus verfügten alle anderen Türen über eine Sicherheitsverriegelung, die bei einem gewaltsamen Eindringen einen sofortigen Alarm beim Security-Team auslösen würde.

Trotz der offensichtlichen Sicherheitsverletzungen in einem hochsensiblen Bereich – wie Reister es ausdrückte: Nicht einmal eine Ratte sollte in die Nähe einer Basis kommen, die Atomwaffen lagert – scheute Reister davor zurück, die Vorfälle zu melden. Die damalige Kultur verschloss sich gegenüber derartigen Erscheinungen, und als junger Soldat fürchtete er, sich dadurch nur selbst in Bedrängnis zu bringen. Das Schattenwesen brachte Reister selbst nicht mit UFOs oder Aliens in Verbindung – zunächst war er der Ansicht, einen Geist gesehen zu haben, und hält diese Erklärung bis heute für möglich.

Interessanterweise weist die Whiteman Air Force Base einen weiteren geschichtlichen UFO-Bezug auf: Das 509. Bombergeschwader des Luftwaffenstützpunkts soll damals das angeblich abgestürzte Roswell-Raumschiff geborgen haben.

Titelbild von Pixabay, free license

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