Tunnel aus Licht

Außerkörperliche Erfahrungen (3): Bin ich ein Geist?

Ist es im außerkörperlichen Zustand möglich, einen Einfluss auf das Hier und Jetzt auszuüben – also quasi zu einem Geist zu werden, der sich uns auf irgendeine Art und Weise zeigen oder bemerkbar machen kann? In diesen kurzen Erlebnisberichten unserer Forenmitglieder werden wir die unterschiedlichen Facetten des „Geisterhaften“ beleuchten.

Für Feedback, eigene Erfahrungen oder für die Bestätigung von einzelnen Erlebnissen sind wir gerne dankbar (als Kommentar oder unter contact@abduction.de).

Besuch von einem Nebel

In seinem Klassiker Der Mann mit den zwei Leben: Reisen außerhalb des Körpers führt Robert Monroe verschiedene Erfahrungen mit astralen Gestalten auf, die man aus paranormaler Sicht getrost als Geistererscheinungen einordnen kann. Eines seiner frühen Erlebnisse zeigte ihm umgekehrt aber auch, wie er selbst im außerkörperlichen Zustand wahrgenommen wurde. Als sich Monroe während der einleitenden Schwingungen auf seine Bekannte R.W. konzentrierte, fand er sich kurz darauf in einem Wohnzimmer wieder. Eine Frau, die in einem Sessel neben einer hellen Lampe saß, wurde auf ihn aufmerksam und blickte ihn an. Monroe bemerkte ihre aufsteigende Furcht und versuchte sie behutsam anzusprechen, als er im nächsten Moment zurück in seinen physischen Körper gezogen wurde. Am nächsten Tag berichtete R.W. ihm von einen nebelartigen Umriss, der erst ruhig in ihrem Wohnzimmer geschwebt sei und sich anschließend auf sie zubewegt habe. Sie beschrieb ihn als grau und chiffonartig, da man durch ihn hindurchblicken und die Gegenstände hinter ihm erkennen konnte. Monroes geisterhafte Erscheinung bildete eher eine Ausnahme. Ein paar Bekannte verspürten das mehr oder weniger starke Gefühl einer unsichtbaren Anwesenheit im Raum, für andere blieb sein Besuch hingegen unbemerkt.

Nachricht von Sam

Doch wie sieht es mit einer Kontaktaufnahme aus? An einigen Stellen äußerte Monroe seine Frustration darüber, dass eine direkte Kommunikation im außerkörperlichen Zustand nur sehr schwer möglich sei. Entweder reagierten die angesprochenen Personen überhaupt nicht, oder er trat mit einem anderen Teil seines Gegenübers in Interaktion, den er nur als ein ihnen zugehöriges höheres Bewusstsein bezeichnen konnte – was am besten im Schlafzustand zu funktionieren schien (!). Im wachen Zustand bedurfte es einiger Anstrengung, so als ob man die Person erst aus einem tiefen Schlaf erwecken musste. Die Unterhaltungen blieben  eher kurz und kaum jemand erinnerte sich hinterher noch daran, ein Gespräch mit einem Geist geführt zu haben. Monroe vermutete, dass wir Menschen tagtäglich über dieses höhere Bewusstsein miteinander im Austausch stehen könnten, ohne es im Alltag überhaupt zu registrieren, was u.a. zu verschiedenen paranormalen Erscheinungen führt (wie z.B. zu dem Telefonanruf eines Bekannten, nachdem man an ihn gedacht hat). Möglicherweise, so Monroe, würden die Besuche und die Unterhaltungen vom Unterbewusstsein in Träumen verarbeitet, oder sie könnten mittels Assoziations- und hypnotischer Techniken zugänglich gemacht werden.

Astrale Sicht

Robert Bruce nennt das Wahrnehmungsvermögen von astralen Objekten, Anwesenheiten oder Geräuschen „astral sight“ (astrale Sicht). Es entspricht einem kurzen Hineinblicken in die real time-zone (den erdnahen Bereich) um den Beobachter herum. Bruce bringt die astrale Sicht ebenfalls mit außersinnlichen Wahrnehmungen wie z.B. Präkognition in Verbindung – so gesehen schaut man dabei also kurzzeitig auf die „andere Seite“. Die Erfahrung der astralen Sicht tritt meist in den Entspannungsphasen oder im Verlauf des Austritts ein. Durch Übung kann sie zudem in meditativen Zuständen erreicht werden, wenn der Körper die Tiefenentspannung des Schlafes erreicht, während der Geist noch wach bleibt. Dazu nennt Bruce ein gemeinsames Erlebnis mit seinem jungen Neffen. Nachdem er ihm bei einem Besuch einige Grundlagen und Techniken beigebracht hatte, sah er ihn eines Nachts durch die Wand des Zimmers schweben. Bruce führte gerade seine üblichen nächtlichen Meditationen durch. Der Junge wirkte vergnügt und winkte Bruce zu, als er ihn entdeckte. Bruce winkte vorsichtig zurück, um die Tiefe seines Trancezustands aufrechtzuerhalten. Die Gestalt des Neffens verschwand und Bruce konnte einen lauten Seufzer aus dem Nebenraum vernehmen, als er nach seiner Rückkehr in den physischen Körper erwachte. Am nächsten Morgen konnten beide ihre Geschichten abgleichen. Die Erinnerungen des Neffens endeten kurz nach dem gemeinsamen Zuwinken, was sich mit seinem Verschwinden und dem Erwachen im benachbarten Zimmer deckte (Bruce, S. 33ff).

Analog zu Monroe charakterisiert er das Aussehen außerkörperlichen Personen als silbrig und geisterhaft-durchsichtig. Die Form ist oft neblig-verschwommen, manchmal lassen sich dennoch Gesichtszüge darin erkennen (Bruce, S. 45). Iguras Mutter schilderte ihre Gestalt einmal als einen Schatten, den sowohl sie als auch die Katze in der Wohnung wahrnehmen konnten. Anhand der Beschreibungen lassen sich Vergleiche zu paranormalen Berichten ziehen, in denen von dunklen Schattenwesen die Rede ist. Es könnte sich bei ihnen möglicherweise um astrale Gestalten unbekannten Ursprungs handeln.

Das führt weiter zu der Frage, ob neben dem Spüren einer Anwesenheit und dem Sehen von Formen und Gestalten auch direkte körperliche Empfindungen auftreten können, etwa bei Berührungen:

Geisterhafte Berührung

„Ich wollte mal schlafen, während meine Frau am Computer saß. Der Computer war blöderweise im Schlafzimmer, so dass mich das Klackern der Tastatur beim einschlafen störte. Irgendwann gelang es mir doch, einzuschlafen und ich wachte in einer sehr verschwommenen Astralreise auf. Ich ging zu meiner Frau, die ja noch am Computer sitzen müsste. Doch auf dem Stuhl war nichts. Ich sah genauer hin, ein leichter Nebel war wahrzunehmen. Ich ging also mit meiner Hand auf Schulterhöhe und berührte diese. Kurz drauf wurde ich wieder wach und fragte meine Frau ob und wo sie was gespürt hätte. Sie sagte an der Schulter gerade eben ein Kribbeln.“ (proyect_ouzone)

Zwicken im Bein

„Während eines Treffens bei Marc warf unsere damalige Lektüre von „Buch 1“ (Robert Monroes Der Mann mit den zwei Leben) viel Gesprächsstoff auf. Wir beide waren gerade an einer Stelle des Buches angekommen, in der Monroe die Überlegung anstellt, ob eine außerkörperliche Person ziemlich direkte (und bei entsprechendem Training sogar gefährliche) körperliche Manipulationen ausüben könnte.

Beim Einschlafen wollten wir beide den Versuch unternehmen außerkörperlich zu werden. Bei mir dauerte der Entspannungsvorgang mal wieder ewig, weil ich kaum müde war. Irgendwann hörte ich von Marc ein tiefes Schnaufen, danach atmete er wieder normal. In diesem Moment „wusste“ ich, dass er es gerade geschafft hatte. Es war ganz einfach ein intuitives Gefühl und der tiefe Atemzug war auch eine meiner typischen Begleiterscheinungen während des Trennungsvorgangs. Ich konzentrierte mich weiter. Plötzlich war da ein schmerzhaftes Ziehen in meinem linken Fuß, an einer Stelle oberhalb des Fußknöchels – Autsch! Weil ich meinen Entspannungszustand beihalten wollte, bewegte ich den Fuß nicht und hielt es geduldig aus, wobei ich im Geiste noch ein paarmal „Aua!“ schrie. Es zog und pulsierte irgendwie, das heißt der Schmerz klang ab, nur um gleich danach wieder voll aufzuflammen. Nach einigen Sekunden Pause fing alles von vorne an. Das Ganze dauerte ungefähr eine Minute an, und ich dachte mir: „Was ist denn das??“ Nach einiger Zeit schlief ich erfolglos ein.

Am nächsten Morgen fragte ich Marc, ob er bei seinem Astralversuch Erfolg gehabt hätte. Er erzählte mir, dass er nicht vollständig außerkörperlich geworden war. Er lag nach wie vor im Bett und konnte nur seinen Am bewegen. Also nutzte er die Gelegenheit und versuchte durch das Betasten meines Körpers eine Reaktion von mir zu entlocken. Zuerst berührte er mich im Gesicht und an der Nase, danach ging er runter zu meinem Bein und zwickte mich dort einige Male. Er fragte mich ob ich etwas gespürt hätte. Zuerst verneinte ich, aber dann fiel es mir wieder ein – die seltsamen Schmerzen in meinem linken Fuß, der ja direkt neben Marc gelegen hatte!!
Hatte es tatsächlich geklappt und ich habe die Schmerzen eines astralen Zwickens gespürt, ähnlich wie Monroe es in seinem Buch beschrieben hatte? Das wäre wirklich krass und auch zeitlich scheint es gut hinzukommen.“ (stalker)

Überraschung von oben

Dieses Erlebnis ist ein kleiner Vorgeschmack auf die nächsten Artikel, in denen es konkret um astrale Formen und Anwesenheiten geht. Es ereignete sich in einer dieser Phasen, in denen es mehrere Nächte hintereinander zu einer gesteigerten Aktivität gekommen war.

„In dieser Nacht tauchten besonders viele Formen auf, und irgendwie lag ich wie im Delirium da und guckte mir das einfach nur an. Im Wesentlichen waren das nur irgendwelche schwebenden Objekte, die einfach so da waren oder auftauchten. Und dann passierte etwas Komisches. Meine Aufmerksamkeit wurde auf den Schrank über meinem Bett gelenkt. Dort sah ich so etwas wie ein dunkles Rohr auftauchen, das langsam über den Rand des Schranks auf mich herunterkippte und gleich auf mich herunterzustürzen drohte. Ich sah dass es massig war und so einiges an Gewicht haben musste. Als das Ding tatsächlich auf mich herabflog, wurde es mir dann doch zu bunt und ich hechtete aus dem Bett heraus, um dem Aufprall zu entgehen. Es knallte aber trotzdem runter und prallte hinten auf meinem linken Bein über der Wade auf. Zu dem Zeitpunkt lag ich auf dem Boden vor dem Bett – ich war zwar gerade noch außer Reichweite gekommen, aber das Bein hatte ich nicht mehr rechtzeitig nachziehen können. Der Schmerz, als mich das Rohr getroffen hat, war tatsächlich sehr groß. Es fühlte sich wie ein Aufprall von einem Objekt mit großem Gewicht an. In diesem Augenblick waren alle Gestalten oder sonstigen Formen verschwunden und ich krümmte mich vor dem Bett.

Da ich durch den Adrenalinstoß ohnehin hellwach geworden und von dem vermeintlichen Rohr nichts mehr zu sehen war, bin ich einfach ins Bett zurückgehumpelt und wieder eingeschlafen. Heute Morgen haben mir beide Waden wehgetan, links noch stärker als rechts. Ich spüre den Schmerz jetzt immer noch, aber an der Stelle ist sonst nichts zu sehen. Ich habe zuvor keinen Beinsport gemacht, der einen eventuellen Muskelkater ausgelöst haben könnte und der Schmerz hat sich nicht wie ein Wadenkrampf angefühlt, sondern wie der Aufprall eines tatsächlichen Objektes. Der Schmerz verschwand schließlich ohne Nachwirkungen.“ (stalker)

Treffen sich zwei Außerkörperliche…

Erwähnenswert ist in dem Zusammenhang vielleicht noch, wie sich zwei außerkörperliche Personen untereinander wahrnehmen. Die Antwort ist recht unspektakulär – meist ziemlich ähnlich wie im Normalzustand, sofern man sich auf die benachbarten Bereiche der „real time-zone“ bezieht. In zwei mir bekannten Berichten von Forenmitgliedern führte dies zu eigentümlichen Effekten.

Die eine wurde im außerkörperlichen Zustand auf eine Frau aufmerksam, die genau wie sie – mitten in der Nacht – die menschenleeren Straßen der Wohngegend entlangwandelte. Die Frau wirkte sehr verängstigt und verstand augenscheinlich nicht, wie ihr gerade geschah. Sie wimmerte vor sich hin und sah vermutlich keinen Ausweg aus dem Alptraum, der nicht existent war – dem Alptraum der Außerkörperlichkeit. Sie hielt sich im Hintergrund und ließ die Gestalt, die ihr entfernt bekannt vorkam, vorüberziehen, um ihre Furcht nicht weiter zu verstärken.

Der andere erlebte genau das Gegenteil und traf in den benachbarten Straßen auf einen Mann, der sich seiner Sache zu sicher war – nämlich darin, für andere unsichtbar zu sein. Als er feststellen musste, dass er eben doch gesehen werden konnte, bekam er es mit der Angst zu tun und rannte davon. Offensichtlich hatte es sich bei ihm um jemanden gehandelt, der schon einige Erfahrungen mit dem außerkörperlichen Zustand aufweisen konnte. Von einer anderen Person bemerkt zu werden – das zählte anscheinend nicht dazu.

Beim Schreiben dieses Artikels stieß ich zufälligerweise auf ein ulkiges Erlebnis des Experiencers Steve Boucher. Er traf im außerkörperlichen Zustand auf einen anderen Mann und fragte ihn, ob ihm eigentlich bewusst sei, dass er sich gerade außerhalb seines Körpers befände. Der Mann versank augenblicklich in einen katatonischen Zustand und es blieb nur eine leere Hülle zurück, so als ob er einfach abgeschaltet worden wäre (Boucher, S. 211). Das führte mich zurück zu Robert Bruce, der im Prinzip dieselben Effekte beobachtete. Viele der angetroffenen außerkörperlichen Personen befanden sich in einem halbbewussten oder „schlafenden“ Zustand, was er mit der fehlenden Energie in Verbindung bringt, um den projizierten Körper weiterhin aufrecht zu erhalten (Bruce, S. 49f).

Tunnelerfahrungen

Das Bild vom Tunnel mit dem hellen Licht am Ende ist mittlerweile so tief im kollektiven Bewusstsein verankert, dass man nicht umhin kommt, beim Anblick eines astralen Tunnels eine gehörige Portion Respekt zu empfinden. Oder es ergeht einem so wie mir und es bleibt überhaupt keine Zeit mehr zum Nachdenken, weil man sich bereits mitten im Geschehen – im Inneren eines Tunnels – befindet und mit hoher Geschwindigkeit durch ihn hindurch befördert wird. Tunnel scheinen im Endeffekt also Übergänge zu ermöglichen.

Robert Bruce bringt den Austritt, der unmittelbar in einen Tunnel führt, mit den höheren Energiezentren des Stirn- und Scheitelchakras in Verbindung, die stärker mit dem Geist als mit dem physischen Körper verbunden sind. Ein Tunneleintritt kann ebenso nahe des Austrittsortes oder irgendwo anders gefunden werden, wo er anhand seiner wirbelnden Struktur oder z.B. als Ansammlung von umherkreisenden Formen, die an einen Strudel erinnern, erkannt werden kann. Bei der Bewegung im Tunnel verspürt man eine schnelle Bewegung, die oft durch ein Rauschen oder andere Töne begleitet werden kann. Die Farben und Muster innerhalb des Tunnels variieren von hell-leuchtend bunt bis schwarz und weiß, und Veränderungen in ihnen zeigen einen möglichen Austrittspunkt an, falls man nicht schon von selbst an einen passenden Ort verfrachtet wird. Angesichts ihres „natürlichen“ Vorkommens stellt sich also die Frage, ob es sich bei Lichttunneln, die nach einigen Nahtoderfahrungen beschrieben wurden, um eben solche Übergänge handelt.

„Nach ein paar Sekunden sprang ein Bild in meinen Kopf, und irgendwie konnte ich mich nicht dagegen wehren. Und zwar wirkte es so, als würde ich ganz schnell durch eine Art „Wurmloch“ fliegen, das sich immer mal wieder in Kurven schlängelte. Es war so ähnlich wie im Film „Contact“, wo die Hauptperson am Ende in der Kapsel sitzt und durch eine Raumverbindung hindurchjagt, aber mein Wurmloch sah anders aus… da war der Farbton dunkelorange an seinen Seiten, und diese ganze Oberfläche um das Loch herum schien sich zu drehen. Dann hörte das Vibrieren im Tommelfell auf und ich wurde jetzt tatsächlich vom physischen Körper hochgezogen. Leider konnte ich die Konzentration durch äußere Störgeräusche nicht aufrechterhalten… also fand ich mich in meinem Körper wieder. Doch die Vibrationen kehrten nach einigen Sekunden ganz langsam zurück. Dadurch glitt ich noch einmal an die astrale Schwelle heran. Komischerweise tauchte schon wieder das Wurmlochbild auf, und ich flog im Geiste das Wurmloch entlang. Dann wurde ich hochgerissen und war dadurch so überrascht, dass mein physischer Körper noch ein „Oh!“ herauspresste.“ (stalker)

Küsschen meiner Liebsten

Zum Abschluss geht es um einen „Geisterbesuch“ einer ganz anderen Art. Jedes Tier besitzt ein Bewusstsein – und jedes ist auf seine Weise anders. Tiere können träumen und ihren Bewusstseinszustand verändern. Ihr Wahrnehmungsvermögen operiert oft in Bereichen, die uns verschlossen bleiben. Der außerkörperliche Zustand ist letztlich eine Facette unserer Natur. Wir alle sind Teil von etwas Größerem und Tiere sind davon nicht ausgeschlossen. Es sind besonders Katzen, die auf astrale Erscheinungen aufmerksam werden, wie ein paar spätere Beispiele zeigen werden.

„In der Nacht ging ich sehr spät schlafen, wollte dennoch eine Astralreise versuchen. Eine starke Müdigkeit überkam mich und vor meinem inneren Auge tauchte ein Lichtstrudel auf. Anfangs wollte ich mich gegen den Sog wehren, hatte aber keine Kraft dagegen anzugehen und wurde von dem Strudel eingenommen. Das Nächste, an was ich mich erinnern konnte, war das Gefühl der Ablösung vom Körper. Alles war schwarz. Als ich dann raus aus meinem Körper war und aufstehen wollte, war ich erst einmal platt. In dem Moment, wo ich meine Sehfähigkeit zurückgewann, spürte ich eine große Freude und überwältigende Liebe und Verbundenheit. Ich starrte in zwei große grüne Augen und eine feuchte Schnuffelnase schob sich zu meiner und gab mir ein Katzen-Küsschen. Der Moment war so überwältigend für mich, dass es mich direkt wieder in meinen Körper zurück katapultierte. Sofort setzte ich mich im Bett auf. Ich schaute neben mir, ob meine Katze wirklich da saß, so wie bei der Astralreise. Nein, sie saß dort nicht, sondern lag zusammengerollt neben mir und schlief ganz fest. Sie reagierte nicht einmal auf meine Berührungen. Was mir noch auffiel, sie wirkte kühl. Nicht ihr Körper, sondern ihre Aura. Als sei sie sehr weit entfernt.“ (Igura)

Quellen:

  • Boucher, Steve. BEYOND THE EXTRATERRESTRIAL FIREWALL: AN EXPERIENCER’S POINT OF VIEW. Itsallconnectedpublishing. Kindle-Version.
  • Bruce, Robert. Astral Dynamics: The Complete Book of Out-of-Body Experience. Magic Light Press. Revised eBook edition 2012. Kindle-Version.
  • Monroe, Robert A.: Der Mann mit den zwei Leben: Reisen außerhalb des Körpers. Heyne Verlag, 2005.
  • Webseite von proyect_outzone
  • Unser Abductee-Forum

Titelbild von Gerd Altmann auf Pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.