Heilungen durch Aliens & Ufos

Preston Dennet befasst sich mit Ufo-Erscheinungen und paranormalen Phänomenen und konzentriert sich dabei gerne auf spezielle Aspekte des Besucherphänomens. In seinem Buch – The Healing Power of UFOs: 300 True Accounts of People Healed by Extraterrestrialsgeht es um belegte Fälle von Heilungen, die auf UFOs und deren Insassen zurückzuführen sind. Die Fälle reichen von kleineren Krankheiten und Verletzungen bis hin zu chronischen und lebensbedrohenden Krankheitsbildern oder sogar Rettungen aus Gefahren. Am 9. März 2019 gab es dazu ein Interview in der ‚X‘ Zone Radio Show.

Im Laufe seiner Forschungen konnte Preston Dennet Fälle von Ufo – Heilungen grob in vier Kategorien unterteilen:

1: Die Person wird an Bord eines Ufos gebracht, dort wird eine Untersuchung durchgeführt. Dabei wird dem Betroffenen mitgeteilt, dass er diese oder jene Krankheit habe. Diese Krankheit kann dem Betroffenen schon vor der Untersuchung bekannt gewesen sein. Es gibt aber auch Fälle, wo eine solche erst bei der Untersuchung durch die Außerirdischen entdeckt wurde. Dem Betroffenen wird dann – je nach schwere der Krankheit – entweder nahegelegt, einen menschlichen Arzt aufzusuchen oder er wird gleich an Bord des Ufos von den Außerirdischen geheilt. Wenn die Krankheit schon vor der Entführung bekannt war, wurde die mysteriöse Heilung auch oft von irdischen Ärzten bestätigt.

2: Die Heilung findet in der häuslichen Umgebung des Betroffenen statt, d.h. typischerweise in seinem nächtlichen Schlafzimmer, ohne dass es zu einer Entführung kommt.

3: Der Betroffene wird wegen einer Krankheit ins Krankenhaus eingeliefert. Während er sich allein im Krankenzimmer aufhält, wird er von einem seltsam aussehenden Arzt besucht, der ihm sagt, er sei hier um zu helfen. Es wird dann meistens ein seltsames Gerät über den Körper des Patienten gehalten oder es wird ihm ein Medikament verabreicht. Nach diesem Besuch ist der Betroffene meist geheilt.

4: Die betroffene Person fährt eine Straße entlang oder hält sich draußen auf. Plötzlich erscheint ein Ufo, taucht sie in einen Lichtstrahl und verschwindet wieder. Nach der Begegnung ist die Person von sämtlichen Krankheiten, an der sie zur Zeit der Begegnung litt, geheilt.

„Ganz früh in meinen Forschungen – wir reden dabei so um die Zeit in den frühen 90ziger Jahren – begann ich Heilungsfälle zu bekommen. Und ich erinnere mich an diese Frau die ich interviewt habe, die einige Begegnungen gehabt hatte, mit einigen Belegen die ihren Fall unterstützten. Sie hatte diesen Zwischenfall der sehr seltsam war. Es wurde eine Zyste an ihrem Eierstock diagnostiziert. Und sie verursachte ziemliche Schmerzen und viele Probleme. Und sie ging zum Arzt, wurde geröngt, die ganze Palette… und bekam einen Operationstermin. Und hatte ein Entführungserlebnis vor der Operation, ging zum Arzt und er sagte: „Wir können ihre Zyste nicht finden.“ […] Und weil er es nicht besser wusste: „Hatten Sie eine Operation?“ Und sie sagte nein. Sie verneinte es. […] Und sie untersuchten sie, und fanden eine laserähnliche Narbe auf dem Bauch, und sie sagte: „Nein! Nein Ich hatte keine Operation.“ Und sie schauten sie nur verwundert an.“

Mittlerweile behauptet auch der berühmt-berüchtigte Travis Walton, dass seine Entführung eigentlich ungeplant war, da er durch die Nähe zu dem Flugobjekt eine vielleicht tödliche Verletzung erlitt.

„Und als er an Bord des Ufos zu sich kam, war sein erster Gedanke: „Oh, jetzt bin ich in einem Krankenhaus.“ Und das ist nicht ungewöhnlich. Es gibt ein sehr starkes medizinisches Motiv, das die Berichte an Bord eines Ufos durchläuft. Das erste, und das häufigste, das mit Menschen gemacht wird, die an Bord geholt werden, ist eine körperliche Untersuchung. […] Ich bin an diesem Punkt zu dem Schluss gekommen, dass Außerirdische mehr über den menschlichen Körper wissen, als wir das mit Sicherheit tun, denn sie heilen alle Arten von – wie wir es nennen würden – unheilbaren Zuständen.“

Die Heilungen werden gewöhnlicherweise mit Lichtstrahlen durchgeführt, die an Laser erinnern. Einige berichten dabei über Hitze, während andere gar kein Gefühl beschreiben. Die Strahlen werden als sehr hell beschrieben und die Farbe meistens als blau, rot oder weiß. Sie werden entweder von einem Handgerät abgestrahlt, das häufig ziemlich ähnlich beschrieben wird, oder vom Ufo selbst (Strahlen, die von Ufos ausgehen, haben in den Fallsammlungen allgemein verschiedene Eigenschaften: Am bekanntesten ist dabei die Eigenschaft als Transportstrahl, andererseits können Strahlen eine Gegenkraft ausüben und Gegenstände wegdrücken oder wegschleudern. Manchmal kann auch eine Art Informationsübermittlung stattfinden). In selteneren Fällen bekommen die betroffenen Personen eine Spritze oder ein Getränk, das sie schlucken sollen.

Auffällig bei Heilungen durch Außerirdische im Allgemeinen ist, dass die Krankheit nicht behandelt, sondern geheilt wird, während irdische Ärzte ja eigentlich nicht in der Lage sind, Krankheiten zu heilen, sondern nur zu behandeln. Über die Heilung chronischer Krankheiten sagt Dennet: „Ich denke vielmehr dass der Umstand, dass sie auch chronische Krankeiten heilen, viel über unser eigenes medizinisches Verständnis aussagt. Das heißt dass es so etwas wie chronische Zustände nicht gibt. „Chronisch“ ist in Wirklichkeit ein anderes Wort für etwas, das wir nicht verstehen.“

Nun ist die Frage, warum dieser Aspekt des Besucherphänomens oft untergeht und etwas, das als sein Beweis gewertet werden könnte, überwiegend ignoriert wird. Dennets Theorie ist, dass Entführungen hauptsächlich mit negativen Assoziationen verbunden sind und Geschichten über Heilungen bei einem Thema, das ohnehin schon hart die Grenze der Glaubwürdigkeit streift, noch viel unglaubwürdiger klingen. Er war selbst ausgenommen skeptisch und fühlte sich zunächst an Geschichten über Kontaktler und Esoteriker erinnert, die verzweifelt alles mögliche an positiven Eigenschaften in die Alien-Wesen hineinprojizieren wollen. Als er jedoch in die Richtung nachzuforschen begann, fand er viel mehr Fälle als er es selbst für möglich gehalten hätte.

Dabei gab es in der Vergangenheit immer wieder mal Berichte in den Medien über Heilungen in Zusammenhang mit Ufo-Begegnungen. Ein bekannter Fall ist dabei der von Lynne Plaskett aus Florida im Jahr 1975. Bei Lynne wurde eine sehr seltene Krebsform diagnostiziert, deren Heilung zu dieser Zeit als äußerst unwahrscheinlich galt und die auch bereits weit in ihrem Körper gestreut hatte. Eine aggressive Chemotherapie , die am nächsten Tag beginnen sollte, konnte ihr Leben höchstens für ein paar Monate verlängern. Nach der Diagnose kam ein kleines scheibenförmiges Objekt durch das Fenster in ihr Schlafzimmer, während sie auf dem Bett lag. Sie begann zu schweben, schien aber irgendwie mental beeinflusst zu sein und fühlte keine Angst. Das Objekt schwebte seinerseits über ihrem Körper und bewegte sich von ihrem Kopf herab bis zu ihren Füßen, so als ob es sie scannen oder untersuchen würde. Nach ein paar Minuten entfernte sich das Objekt und Lynne rollte sich einfach zur Seite und schlief ein (ein Verhalten, das man in Zusammenhang mit Entführungen auch immer wieder hört). Am nächsten Morgen fühlte sie sich wie neu belebt. Schon einige Tage nach Beginn der Chemotherapie schrumpfte der Tumor und bereits vier Monate später war Lynne komplett geheilt. Der behandelnde Arzt konnte sich die Heilung nur durch ihre positive mentale Einstellung während dieser Zeit erklären.

Wer wird geheilt und warum?

Fälle von Heilungen betrafen alle möglichen Länder, Altersgruppen und Bildungsschichten; darin ließ sich kein Zusammenhang erkennen. Dennet konnte nur immer wieder ein paar lose Muster identifizieren:

„Ein Muster war sehr hervorstechend, und das war wenn man ein Leben lang Kontakt hatte oder eine Historie von Ufo-Begegnungen. Das erhöht deine Chancen. Der Faktor Nummer 1, ganz offensichtlich. Aber als zweites dazu, etwas das ich für sehr interessant hielt, und ich brauchte eine Weile um darauf zu kommen, aber ich hörte immer wieder… Ich frage immer nach einem Beruf. Womit verdienen Sie Ihren Unterhalt? Ich begann oft zu hören: Doktor. Lehrer. Erfinder. Menschenrechtsaktivist. Sozialarbeiter. Menschen die Jobs haben, welche man so charakterisieren würde, dass man der Menschheit damit auf irgendeine Weise einen guten Dienst erweist. Und das ist zwar ein loses Muster […] aber es taucht immer wieder auf.“

Ich denke dass Entführungen, oder ähnliche Phänomene wie außerkörperliche Erfahrungen usw. allgemein einen transformativen und spirituellen Charakter aufweisen. Es liegt einfach in der Natur der Sache, weil man in Berührung mit einer umfassenderen Realität gekommen ist, die unser Bild der normalen Alltagsrealität übersteigt und erweitert. Die Frage ist, inwieweit man das Trauma und die Erschütterung des eigenen Weltbilds überwinden und Sinn aus diesen Erfahrungen ableiten und diese schließlich in eine neue Weltsicht integrieren kann. Aber die natürliche Tendenz geht weg von einem materialistischeren Bild in Richtung einer erweiterten Perspektive und Sensibilität. Das ist übrigens auch ein starkes Ergebnis der FREE-Studie (Foundation for Research into Extraterrestrial Encounters), die ich noch vorstellen werde, und meine Erfahrung mit Abductees und ihren Persönlichkeitseigenschaften unterstützt diese Beobachtungen.

Es werden aber auch Menschen geheilt, die zuvor noch keine Entführungserlebnisse gehabt haben (oder sich dessen noch nicht bewusst waren), oder Menschen, die mit Entführten verwandt, befreundet oder bei einer Entführung zugegen sind.

„Einer von meinen späteren Fällen die ich in mein Buch aufgenommen habe, eine Frau aus Norwegen, nahm Kontakt mit mir auf, sie hatte von meinen Forschungen gehört. Und sie erzählte mir diesen erstaunlichen Bericht. Sie hat keine vorausgehende Ufo-Historie, hatte eine sehr schlimme Rückenverletzung zu einer Zeit als sie als Grafikdesignerin arbeitete. Da kamen Greys in ihr Schlafzimmer, umringten das Bett, drehten sie herum wie eine Stoffpuppe, sie sagte es war sehr furchterregend, sie haben überhaupt nicht mit ihr kommuniziert. Haben sie auf ihren Bauch gelegt, posierten dieses Instrument über ihren Rücken, und nebenbei, ich habe 15 Rückenheilungen und sie benutzen dabei oft dasselbe Gerät, eine Art zylindrisches Instrument, und sie fühlte eine Energie oder etwas in der Art. Plötzlich gingen die Greys der Reihe nach aus der Tür, sie rennt zum Fenster, sieht dieses unheimliche Licht irgendwie ausknipsen, und merkt dass es ihrem Rücken gut geht. […] Wir gingen den Fall durch und ich fragte sie: „Als was arbeitest du jetzt?“ und sie sagte: „Oh, ich bin Menschenrechtsaktivistin. Ich engagiere mich für Tierrechte. Sie sagte: „Bitte verwende nicht meinen echten Namen, weil… du weißt schon.“

Es werden manchmal allgemeine positive Steigerungen der körperlichen oder geistigen Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit beschrieben, die Dennet als „medizinische Upgrades“ bezeichnet. Diese basieren jedoch meist auf subjektiven Empfindungen und sind nur schlecht nachweisbar.

Im eigenen Abductee-Umfeld habe ich von einer Heilung gehört, die sehr einprägsam war und dem ersten Fall in diesem Artikel gleicht: Es handelte sich dabei um einen geplanten kieferchirurgischen Eingriff, der immer wieder (vor allem auch aus Zahnarzt-Angst) hinausgeschoben worden war und das Krankheitsbild daher entsprechend verschlimmerte. Kurz vor dem Eingriff kam es zu einem nächtlichen Grey-Besuch und am Morgen darauf war die Verletzung nicht mehr zu sehen. Der Chirurg wurde trotzdem aufgesucht. Er war schon dabei den Eingriff zu beginnen und reagierte ziemlich irritiert, weil es nichts zu operieren gab. Eine so schnelle (und vor allem natürliche) Heilung war aufgrund des Krankheitsbilds in diesem Fall ausgeschlossen.

Bei Krankheiten gab es mögliche Interventionen, die jedoch mehr auf die Stabilisierung des Gesundheitszustands oder eine Beschleunigung der Heilung hindeuten würden. Hervorzuheben ist ein Fall, der die wahrscheinlich lebensbedrohenden Umstände eines Entführten durch ein abruptes Missing Time-Erlebnis mit verbundenem Ortswechsel beendet hat. Alles in allem sind solche Vorkommnisse selten so offensichtlich. Die Tragik liegt allgemein darin, dass man sich über vieles nicht richtig bewusst sein kann – angefangen bei der Erinnerung, überhaupt ein Erlebnis gehabt zu haben, bis hin zu allen Details, die sich während einer Entführung abgespielt haben. Dementsprechend kann man kaum sagen, wieviel der Entführten schon einmal eine Heilung erhalten haben und warum. Es gibt Schätzungen von 5-10%, Dennet schätzt den Wert auf vielleicht 20%.

Auf der anderen Seite gibt es Beispiele von möglichen Narben und negativen körperlichen Empfindungen nach einem Entführungserlebnis wie Erschöpfungszustände, Übelkeit, Schmerzen in einem bestimmten Körperteil, die dann später abklingen. Dennet weist darauf hin, dass der überwiegende Teil der körperlichen Heilungen bei Greys bzw. grey-ähnlichen Wesen beschrieben wird, bei denen der medizinische Aspekt ja auch eine sehr große Bedeutung einzunehmen scheint. Auf Platz Nummer zwei landen menschenähnliche Wesen. Es gab auch wenige Fälle von Heilungen durch Gottesanbeter-Wesen, während die Zahl bei reptiloiden Wesen fast bei Null liegt. Ungewöhnliche Aspekte sind Heilungen in Verbindung mit (Licht)blitzen oder „energetischeren“ Wesen die mehr mit außerkörperlichen Erfahrungen in Zusammenhang gebracht werden können.

Nun kann man die Sichtweisen von Entführten dazu einnehmen. Die negativere Perspektive: Entführte werden ganz einfach für irgendwelche Zwecke gebraucht und wie Maschinen instand gehalten. Die neutralere Perspektive: Die Aliens entdecken während einer Entführung zufällig etwas und bringen es in Ordnung (oder halten es aufgrund der Selbstheilung nicht für notwendig oder wichtig genug). Laut Dennet sehen die meisten Entführten in Heilungen ein Zeichen des Mitgefühls und der Fürsorge. Der spirituelle Blickwinkel: Vielleicht gibt es für manche einen Plan, der ein Eingreifen erfordertlich macht, während andere die Erfahrung einer Krankheit absolvieren müssen, um sich daraus weiter zu entwickeln und zu wachsen – oder weil es der natürliche Lauf der Dinge sein soll.

Der spirituelle Aspekt, die geistige Weiterentwicklung und auch das Entdecken von geistigen bzw. „paranormalen“ Fähigkeiten scheinen für Dennet ebenso als mehr oder weniger natürliche Entwicklung mit dem Entführungsphänomen verbunden zu sein. Er versteigt sich deshalb zu der Aussage, dass von einer höheren Sichtweise aus die Menschheit als Ganzes „geheilt“ wird.

„Was Ufo-Begegnungen betrifft, bilden sie, wie ich es nennen würde, einen Wendepunkt oder ein Schlüsselerlebnis im Leben einer Person […] Was passiert ist, dass Menschen auf ziemlich allen Ebenen herausgefordert werden, sei es mental, emotional, spirituell, und in manchen Fälle körperlich. Es ist eine komplette Transformation, und ich denke dass es das mächtigste Motiv ist, das ich durch meine Forschungen hindurch erkennen kann. Die Menschen kommen enorm verändert aus ihren Erlebnissen heraus […] Menschen werden zu Vegetariern, sie werden Naturschützer, sie beschäftigen sich mit der Zukunft des Planeten, was mit Sicherheit auch die Alien-Botschaft Nummer 1 ist, wenn sie mit Menschen reden. Es gibt alle möglichen Gemeinsamkeit, die wie ich denke, in Richtung ihrer Agenda deuten.“

„Ich hatte eine Frau, die mir gesagt hat – also das was die Aliens ihr gesagt haben, das war: Eine Menge Dinge, von denen ihr dachtet, es wären Engel gewesen – das waren eigentlich wir.“

 

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