Teil II: Die Manhattan-Entführung (Die Benommenheit, nachdem Manhattan stillstand)

Beitrag von: stalker

“Sei immer sicher, dass du recht hast, dann geh‘ voran!“ war das Motto des amerikanischen Grenzgängers Davy Crockett. Es war ein guter Ratschlag für jeden, der damals, oder heute, Neuland bestreiten musste.

Vor zwei Jahren wurde “Der Tag, an dem Manhattan stillstand” in Ausgabe Oktober/November 2002 des UFO MAGAZINE veröffentlicht. Wie ich in diesem Augenzeugenbericht dargelegt habe, war ich mir sicher, dass weitere Informationen ans Tageslicht gelangen würden. Tatsächlich war dies der Fall.

Die Dokumentierung dieser Information wird, wie mir von dem Leiter der Untersuchung mitgeteilt wurde, in Kürze erscheinen. Ich wurde auch von einem Abgesandten der „Freedom for Information Coalition“ kontaktiert, der mir versichert hat, dass sie dieses Ereignis aktiv untersuchen. Und zuletzt eine kurze Unterhaltung mit Mr. Forbes. Es bleibt zu hoffen, dass eine Finanzierung für eine wissenschaftliche Untersuchung dieses Ereignisses aufgebracht werden kann. Da nur dies die einzige Möglichkeit ist, damit die Öffentlichkeit die Bedeutung dieses historischen, intergalaktischen, offenen Kontaktes zwischen zwei unterschiedlichen Spezies wirklich verstehen kann. Eine Untersuchung würde die folgenden zwei Tatsachen bestätigen:

1. Jeder, der zu jenem Zeitpunkt bei der New York Post gearbeitet hat oder sich im Umkreis der South Street 210 befunden hat, ist Zeuge dieses Ereignisses geworden, bei Dutzenden meiner Arbeitskollegen wurde dieses Ereignis in ihren Erinnerungen unterdrückt (Missing Time).

2. Zurückgebliebene körperliche Spuren legen den Schluss nahe, dass mindestens vier meiner Arbeitskollegen an jenem Morgen entführt worden sind.

Alle oben erwähnten Angaben, und in „Der Tag, an dem Manhattan stillstand“ sind eine wissenschaftliche Tatsache, keine „Science-Fiction“.

Siehe Tracie Austin Webseite

Siehe UFO Casebook Webseite

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28.07.02

Der Tag, an dem Manhattan stillstand

Ein wahrer Augenzeugenbericht der Entführungen an der South Street

Von Yancy Spence

Als ich den UFO MAGAZINE – Herausgeber William J. Brines auf der letzten MUFON – Konferenz in Rochester (New York) referieren hörte, war ich von seinen Ausführungen über „Beweisketten im Fall von UFO-Sichtungen“ derart eingenommen, dass ich für den Rest des Vortrags förmlich an seinen Lippen hing. Nachdem ich später zufällig mit Dr. Brines im Hyatt Hotel zusammengetroffen war, erzählte ich ihm, dass meine Geschichte sich in allen Punkten mit den von ihm angesprochenen Beweisformen deckte. Ich bin der Zeuge eines aufsehenerregenden UFO-Zwischenfalls, der von Ufologen häufig als der „Fall des Jahrhunderts“ bezeichnet wurde: Die Brooklyn Bridge Entführungen. Als direkter Augenzeuge dieser Ereignisse kann ich ohne Zögern sagen, dass er wohl eher den „Fall des Jahrtausends“ darstellt. Anstelle der sprichwörtlichen Landung auf dem Rasen des Weißen Hauses haben sie sich einfach den Hafen des unteren Manhattan ausgesucht.

Wenn man das vorhandene Beweismaterial unter Augenschein nimmt, wird man sich ein hinreichend genaues Bild über die Geschehnisse am Morgen des 30. Novembers 1989 machen können. Die von mir gemachten Beobachtungen sind bis dato noch nicht veröffentlicht worden. Die meisten Erinnerungen an diesen Morgen waren nach einiger Zeit wieder vollständig in meinem Geist präsent. Kurz nach Stattfinden des Ereignisses – oder der Entführung – unternahm ich einige Anläufe, um die Geschehnisse bei den Manhattaner Büros der New York Post zu rekonstruieren. Dies nahm einiges an Nachforschungen in Anspruch, wobei ich allerdings auf die Hilfe einiger vertrauenswürdiger Gentlemen zurückgreifen konnte, mit denen ich im Laufe meiner 28-jährigen Berufstätigkeit in der Versandabteilung des New York Post zusammengearbeitet und enge Freundschaften unterhalten habe.

Ungefähr ein Dutzend Menschen erinnern sich an die lange Reihe der Stretchlimousinen, die auf der South Street liegengeblieben waren (dort, wo sich der New York Post befindet). Diese beherbergten augenscheinlich sehr einflussreiche Persönlichkeiten. Ich kann mich noch gut an den Rolls Royce in dem hässlichen Farbton erinnern, der am Ende der kleinen Fußgängerinsel abgestellt war, die sich gegenüber der Verladerampe für die Lieferwägen befindet. Der Rolls war entgegen der Fahrtrichtung abgestellt worden, und der Fahrer stand direkt neben der Fahrertür. Er hatte seine Fahrermütze abgenommen und auf die ausladende Motorhaube des Rolls Royce gelegt. Seine Arme waren wie Superman verschränkt, und der Fahrer war an seinem Standort dem Risiko ausgesetzt, von einem verrückten New Yorker Taxifahrer überrollt zu werden. Der Rolls wurde später mit dem damaligen UN-Generalsekretär in Verbindung gebracht. Die von mir aufgespürten vier weiteren Augenzeugen konnten sich alle an den Rolls Royce und die Kolonne der mehr als ein Dutzend schwarzen Limousinen erinnern. Einer dieser Zeugen war der Reporter Steve Dunleavy, der sich zwar an die Limousinen, nicht aber an den Rolls Royce erinnert.

An jenem Morgen befand ich mich gegen 2.30 Uhr im oberen Stockwerk des South Street Diner, der sich an der Ecke South Street / Catherine Slip befindet. Mein Dienstbeginn wurde an diesem Tag früh angesetzt und das Ende meiner Route war frühestens um 4 Uhr morgens abzusehen. Einer meiner Vorgesetzten bat mich, seinen Cousin nach Shore Parkway zu fahren, oder besser gesagt der „Riviera von Brooklyn“, wie er selbst sich während der Fahrt ausdrückte, bevor ich ihn schließlich dort absetzte. Um zurück zum Betriebsgelände zu gelangen, nahm ich den Weg über die Manhattan Bridge. Die beiden Fahrspuren unter dem Fußgängersteg trugen den für diese Uhrzeit üblichen Manhattaner Verkehr. Um genau 3.15 Uhr hatte ich etwa ein Drittel der restlichen Strecke ab Passieren des Brückenkopfes zurückgelegt und konnte eine nahezu freie Straße überblicken, als sowohl Wagenbeleuchtung als auch Motor plötzlich ausfielen und mein Truck langsam im Leerlauf zum Stillstand kam. Ich versuchte es mit der Notbeleuchtung, aber sie funktionierte ebenfalls nicht mehr.

In der sicheren Erwartung von einem der nachfolgenden Wagen gerammt zu werden, warf ich einen Blick in den Seitenspiegel und sah, wie die Scheinwerfer aller hinter mir befindlichen Fahrzeuge erloschen. Genau wie in meinem Fall kamen sie langsam im Leerlauf zum Stillstand. Es hatte den Anschein, als würde plötzlich alles um uns herum in Zeitlupe versetzt werden. Die Brückenbeleuchtung fiel aus und um uns herum wurde es dunkel. Im Nachhinein glaube ich, dass ein Stromversorgungsnetz im unteren Manhattan zusammengebrochen war. Es war – gelinde gesagt – ein unheimlicher Anblick. Aus meinem Wagenfenster konnte ich plötzlich einen roten Lichtstrahl erkennen, der über die nahegelegenen Gebäude tanzte. Das Rot wechselte in einen grün-weißlichen Farbton über und das Lichts bündelte sich zu einem dünnen Strahl, während es über die Gebäudefassaden weiterzog. Wer auch immer sich zu diesem Zeitpunkt im Freien befand, musste diese Erscheinung sehen, da sie die einzige Lichtquelle inmitten der Verdunkelung darstellte. Einer meiner Gedanken war, dass es sich dabei um eine Art Laser-Test handeln musste, der von dem Brooklyner Navy Yard durchgeführt wurde, doch die Lichtquelle kam noch vor dem East River zum Stillstand.

Das Licht veränderte seine Form über einem länglichen Oval hin zu einem perfekten, runden Kreis. Es richtete sich auf eines der oberen Stockwerke eines nahegelegenen Gebäudes. Zunächst konnte ich nicht erkennen, um welches Gebäude es sich dabei handelte. Als ob er meine Gedanken aufgegriffen hätte, schoss der Lichtstrahl bis auf die Straße hinab und lief längs des Häuserblocks entlang, so dass dabei zwei sehr charakteristische, etwa 15 Fuß hohe Metallgitter sichtbar wurden. Es handelte sich dabei um Absperrgitter, welche die einzigen beiden Zugänge in die Innenhöfe des Knickerbocker Gebäudekomplexes in der Cherry Street gegen den Zutritt von Unbefugten absichern sollten.

Ich habe dieses Gebäude tausende Male zuvor gesehen. Wie konnte ich mir also nicht sicher sein, dass es sich dabei um den Knickerbocker handelte? Der Lichtstrahl schoss daraufhin wieder entlang des mittleren Gebäudes (das mit dem aufgesetzten Wassertank) nach oben, wo er sich auf Höhe des obersten Stockwerks auf die untere Hälfte eines Doppelfensters richtete. Auf der rechten Seite befand sich ein Fenster, das nur halb so groß und wahrscheinlich ein Badezimmerfenster war. Der grünlich-weiße Strahl wurde langsam heller und gewann zunehmend an Intensität. An diesem Punkt blickte ich aus irgendeinem unerfindlichen Grund in meinen Seitenspiegel, als der Himmel plötzlich hell erleuchtet wurde. Mittlerweile standen rund ein Dutzend Menschen außerhalb ihrer liegengebliebenen Fahrzeuge. Der Lichtblitz ließ ihre Silhouetten durch die Brückenkonstruktion erstrahlen. Einige von ihnen begannen laut zu schreien und reagierten so verstört wie ängstliche Vögel in einem verschlossenen Käfig, während andere fassungslos in Richtung des Knickerbocker deuteten. Die ganze Szenerie war absolut surreal und jagte mir eine Heidenangst ein.

Als ich meinen Blick wieder dem Knickerbocker-Gebäude zuwandte, herrschten dort plötzlich völlig andere Lichtverhältnisse vor. Der Strahl erinnerte mich nunmehr an ein Scheinwerferlicht, das von einer darüber liegenden Quelle herunterschien und in einem weiß-bläulichen Licht erleuchtete. Mitten in diesem Strahl erschienen nacheinander vier „kugelförmige“ Objekte, die in Form einer Pfeilspitze nebeneinander aufgereiht waren und gemeinsam aufsteigen. Ihre Aufwärtsbewegung war mit einem leichten Schlingern verbunden, und als sie sich der Lichtquelle annäherten, öffneten sich die „Kugeln“ wie blühende Blumen. Ich konnte darin drei greyähnliche Wesen in schwarzen Overalls erkennen, die wie in einem Dreieck formiert waren und dabei eine engelsgleiche, schwarzhaarige Frau in weißem Nachthemd umschlossen. Ihr langes Haar strömte nach allen Seiten auseinander, als ob sie in einem Wasserpool befinden würde. Sie erweckten den Eindruck, als würden sie in Höhe ihres Rumpfes nach oben bewegt werden. Ich dachte damals, dass dort vielleicht ein Film gedreht und jeder Körper zu diesem Zweck an Seilen hinaufgezogen wurde.

Das war alles, woran ich mich zunächst erinnern konnte. Im Laufe der folgenden vier Wochen förderte mein Unterbewusstsein jedoch immer weitere Einzelheiten der damaligen Geschehnisse zutage, die mir letztendlich wieder die Erinnerung an das Raumschiff in mein Gedächtnis zurückriefen. Es hatte die Form einer Untertasse und war an seiner unteren Hälfte in ein „Weltraum-Schwarz“ getaucht, das mit kantigen Abschnitten versehen war, die mich an moderne Stealth-Fighter erinnerten. Die obere Hälfte der Untertasse hatte eine pilzförmige Ausbuchtung, die sehr „organisch“ und glatt anmutete und eine metallisch-graue Farbe besaß. Die Anordnung der einzelnen Elemente wies auf eine Beschichtung der Außenhaut hin. An seiner Spitze befand sich eine Donut-förmige Öffnung, die eine Art Flüssigkeit beinhaltete, welche dem Aussehen von geschmolzenem Metall ähnelte. Was auch immer diese Flüssigkeit war – ihre Masse verteilte sich in ihrem Inneren wie in einer vulkanischen Lavabank. An ihrem Rand wies sie ein leuchtendes Rot auf, während sie in ihrem Kern in einem umso helleren Gelb erstrahlte. In Bruchteilen einer Sekunde entleerte sich die geschmolzene Masse in das Innere der pilzförmigen Ausbuchtung, wurde zu flüssigem Feuer und drehte sich gegen den Uhrzeigersinn wie in einer gigantischen Zuckerwattemaschine. Die Außenfläche der Kuppel leuchtete in einem leuchtenden Rot, und dann war die Untertasse samt ihrer Besatzung verschwunden.

Im Anschluss an diese Ereignisse erinnere ich mich noch daran, wie die Umstehenden wieder in ihre Fahrzeuge zurückkehrten, den Motor anwarfen und ihre Fahrt über die Brücke fortsetzten, als wäre nichts geschehen. Sie alle dachten vermutliche das gleiche wie ich: Was immer auch der Ursprung dieser Erscheinungen gewesen sein mochte, es würde mit Sicherheit in den Fernsehnachrichten oder Zeitungen erwähnt werden. Doch sobald ich mich 10 Fuß von jenem schicksalhaften Ort entfernt hatte, war das Ereignis vollständig in Vergessenheit geraten.

Je detailreicher die Erinnerungen an jenen Morgen zurückkehrten, desto mehr erstrahlten die nachfolgenden Ereignisse rückblickend in einem völlig neuen Licht. Nur ein paar Minuten später traf ich wieder bei der New York Post ein, die nur ein paar Blocks von meinem Standort auf der Brücke entfernt war. Ich parkte meinen Wagen auf der entgegengesetzten Seite der Fußgängerinsel und dem hässlichen Rolls Royce (den ich von meiner Position sofort bemerkte), der gegenüber des South Street Diner abgestellt war. Die dazugehörigen Limousinen waren auf beiden Spuren der South Street verteilt. Sie blockierten die Kreuzung und wurden angewiesen, den Zufahrtsweg für die Lieferwägen freizumachen, damit die Fahrer die 4 Uhr-Ausgabe zustellen konnten. Aber sie bewegten sich natürlich nicht von der Stelle!  Ich bemerkte gegenüber einem Umstehenden, was für schöner Wagen der Rolls Royce doch war, wäre da nicht die hässliche Farbe – ein Weißton würde ihm viel besser stehen! Einige der Chauffeure waren aus den Limousinen ausgestiegen und schlenderten in der Gegend herum. Einer von ihnen ging hinüber, um zu sehen, was der Dienstvorgesetzte von dem Chauffeur wollte, der auf beiden Spuren stand und die Lastwagen daran hinderte, um die Kurve zu fahren, damit sie in die Ladedocks zurücksetzen konnten. Dieser Chauffeur wirkte irgendwie fehl am Platz. Er hatte einen orientalischen Einschlag und sein Anzug war um mindestens zwei Größen zu klein. Offensichtlich fragten sich die Chauffeure, warum sie dort herumhingen und warteten. Vielleicht wissen sie es bis heute noch nicht. Sie hielten sich fast 45 Minuten dort auf.

Wie ich bereits an früherer Stelle erwähnt habe, ist auch der Reporter Steve Dunleavy unter den Personen, die sich daran erinnern können, das etwas an diesem Morgen passiert war. Bevor ich damals aufbrach, um diesen Burschen nach Shore Parkway zu fahren, saß ich noch mit ihm zusammen und führte eine lässige Unterhaltung mit ihm, die erste überhaupt, seitdem er dort zu arbeiten begonnen hatte. Ich kann mich noch genau erinnern, über was wir gesprochen haben. Vor kurzem meldete ich mich telefonisch bei Mr. Dunleavy und fragte ihn, ob er sich noch an unsere damalige Unterhaltung erinnern könne. Tatsächlich konnte er es Wort für Wort und in allen Einzelheiten. Ich sagte zu ihm, du hast die Aussage gemacht: „Die meisten Amerikaner wissen doch nicht, worum es beim Vietnamkrieg wirklich ging!“ Ich fühlte mich durch seine Behauptung angegriffen, also antwortete ich: „Steve, es ging nur ums Geld.“ Er ergänze dann mein Wissen um die amerikanische Geschichte. Ich fragte ihn anschließend nach dem Fahrer, der ein Taxi für ihn rufen musste. Er kicherte und sagte: „Ja, ich erinnere mich noch daran.“ Dann fragte ich ihn, ob er sich an all die Limousinen dort draußen an diesem Morgen erinnern könnte? Worauf er antwortete: „Ja, ich erinnere mich an sie.“ Also fragte ich: „Hast du jemals herausgefunden, was es damit auf sich hatte?“ Er antwortete darauf: „Wir sind dem nachgegangen, aber ich erinnere mich nicht mehr an das, was wir herausgefunden hatten.“ Dann fragte ich ihn: „Steve, du bist Australier, stimmts?“ Worauf er antwortete: „Ja.“ Ich sagte dann: „Dann halte mal deinen Koalabär ganz fest. Da war ein UFO etwa 150 Fuß über deinem Kopf an diesem Morgen.“ Er bat mich dann, ob ich ihn in einigen Wochen wieder anrufen könnte, und dass er im Moment bis über beide Ohren mit der Tragödie am World Trade Center und dem Krieg in Afghanistan beschäftigt wäre. Ich sagte: „Gut, und danke für deine Zeit.“ Seine ungewöhnliche australische Zurückhaltung gegenüber meinen Aussagen überraschte mich. Ich weiß ganz sicher, wenn mich jemand an drei ungewöhnliche Dinge erinnern würde, die sich an einem Morgen vor zwölf Jahren zugetragen hatten, wäre ich zumindest ein kleines bisschen neugierig herauszufinden, was da eigentlich vorgefallen ist. Ich weiß dass ich wissen wollen würde, wer sich in den Limousinen befunden hat. Aber vielleicht trifft das ja nur auf mich zu.

Vor ca. 14 Monaten besuchte mich Budd Hopkins um meine Zeugenaussage zu dokumentieren. Neugierig, ob sich Budd zu dem Fall äußern würde, besuchte ich am Wochenende des 4. Juli 2002 die MUFON-Konferenz in Rochester. Das einzige Mal, dass ich öffentlich über dieses Erlebnis gesprochen hatte, war auf einem Treffen der Intruders Foundation am 8. September 2001. Mr. Hopkins erwähnte während der Konferenz, dass zwei Postangestellte der New York Post mit ihrer Beschreibung des Rolls Royce an die Öffentlichkeit getreten sind, den sie am Morgen des 30. November in der South Street beobachtet hatten – ein sehr wichtiges Indiz in diesem Entführungsfall.

Der andere Fahrer, auf den sich Budd dabei bezog, ist ein Freund von mir. Als ich auf der Suche nach weiteren Menschen war, die meine Beobachtungen bestätigen konnten, war ich sehr vorsichtig darin, nicht zu viele Einzelheiten preiszugeben. Man kann anderen Menschen gegenüber nicht einfach solche Themen wie UFOs und Alien-Entführungen aus dem Sack lassen, besonders dann, wenn sie schon selbst einmal davon betroffen gewesen waren. Auf diese Weise versuchte ich herauszufinden, wer außer mir an jenen Morgen vor über ein Dutzend Jahren noch dort gewesen war. Die erste Person, die mir dabei in den Sinn kam, war Bobby. Er wohnt in meiner Nähe, und wir treffen uns ab und zu zusammen. Während eines Gesprächs fragte ich ihn: „Was war das hellste Licht, das du jemals gesehen hast?“ Seine Antwort war: „Das war eines Nachts bei der New York Post“. Er fügte hinzu: „Ich bin fast zu Tode erschrocken!“ Er erklärte, dass er damals vermutet hatte, einige Jungs aus der Nachbarschaft würden „irgendwelche Dummheiten anstellen oder sowas.“ Diese eine Frage hatte genügt, um seinem Gedächtnis wieder auf die Sprünge zu helfen. Die nächsten Monate hindurch konnte er sich an immer mehr Einzelheiten erinnern. Also schlug ich ihm vor, sich mit Mr. Hopkins in Verbindung zu setzen. 10 Monate vergingen, ehe er sich schließlich zu diesem Schritt entschloss. Meiner Einschätzung nach hatten ihn die Ereignisse jener Nacht genauso traumatisiert, wie es auch bei mir der Fall gewesen war, und es auch bei jedem anderen sein würde, der Zeuge dieses Ereignisses geworden war.

Versuchen Sie bitte, sich in unsere Situation hineinzuversetzen: Wenn jemand mit dieser Art von Informationen an die Öffentlichkeit tritt, findet er sich in einer sprichwörtlichen Zwangsjacke wieder. Wenn er seinen Familienangehörigen und Freunden von seinen Beobachtungen erzählt, bekommt er von ihnen zu hören: „Hä? Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst.“ Am entgegengesetzten Ende des Spektrums sitzen die einflussreichen Mächte, die darauf folgendermaßen reagieren können: „Was hat er da gesagt? Lasst uns besser eine Akte über diesen Typen anlegen.“ Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass ich ganz gewiss nicht auf Reichtum und Ruhm aus bin. Ich arbeite für eine Zeitung, und jeder, der die Schlagzeilen liest, weiß, dass sie in Wahrheit nur aufgemachte Botschaften ohne handfesten Hintergrund darstellen, um die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zu ziehen. Wer an dieser Aussage zweifelt, kann gerne die Meinung eines O.J. oder der Kennedys dazu einholen. Ich will auch nicht zum Clifford Irving der Ufologie werden.

Die Fakten sind nur die Fakten!

Um den Anfeindungen der Skeptiker und Debunker gerecht zu werden, die früher oder später aus dem Unterholz gekrochen werden kommen: Bevor sie damit beginnen, mich mit boshaften Verunglimpfungen und unberechtigten Anschuldigungen zu überhäufen, werden sie schon ihr Geld dorthin stecken müssen, wo sich ihre geistige Haltung befindet. Ich werde mich jedem angeblich „ausgebildeten“ Forscher oder Forschungsorganisation zur Verfügung stellen, die sich dazu einverstanden erklären, eine Einzahlung von 500000 Dollar auf ein Treuhandkonto vorzunehmen, um zu beweisen, dass irgendeine von den hier dargelegten Informationen auch nur die geringste Unwahrheit enthält. Wenn sie es innerhalb eines Jahres nicht schaffen sollten, werde ich ihnen den doppelten Betrag oder auch gar nichts für das darauf folgende Jahr zur Verfügung stellen. Theoretisch könnten sie mir bis an den Rest ihres Lebens auf den Wecker gehen, wenn sie das nötige Kapital dafür aufbringen können. Viel Glück! Es ist eine aussichtslose Investition!

Und schließlich an die Kräfte, welche die Bewahrer unserer geliebten und geschätzten Verfassung sind: Ich flehe euch an, den Menschen dieses Landes beizustehen. Die Bürger und Steuerzahler dieses Landes verdienen es nicht länger, wie Kinder behandelt zu werden. Ich kann eure Befürchtungen angesichts dem, was als „Zukunftsschock“ bezeichnet worden ist, verstehen. Ich kann nicht für den Rest der Welt sprechen, aber ich weiß, dass die Bewohner dieser Stadt, dieses Staates und dieses Landes mit diesem „Zukunftsschock“ umgehen können. Die Terroranschläge gegen unsere Nation, gegen unsere Generation, haben diese Fähigkeit zur Genüge unter Beweis gestellt. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Amerikaner immer Vorreiter waren, und nicht Mitläufer. Früher oder später kommt die Wahrheit immer ans Licht, und ihr könnt euch auf eine Revolution von innen heraus einstellen. Lasst die Öffentlichkeit wissen, dass „die einzige Sache, die sie zu fürchten hat, die Furcht selbst ist“ – oder in diesem Falle – die Furcht vor dem Unbekannten, der wir uns als Einzelindividuen jeden Morgen stellen müssen. Unsere Kinder und Kindeskinder verdienen die WAHRHEIT.

Die Wahrheit bildet eine der Grundfesten unseres Landes. Ich bitte euch: Mit dem ungemeinen Potenzial, das es für uns bereithält – seinen intelligenten Think-Tanks, dem Geist seiner Bewohner und ihrer Bereitschaft, gemeinsam als Nation der Zukunft entgegenzugehen und sich diesem Phänomen als Nation entgegenzustellen – ist die Wahrheit der wichtigste Kernpunkt.

Ich schließe mit einen Appell an den ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen: Sie haben durch einen Sprecher in den Medien verlauten lassen, dass Sie zu jener Zeit schlafend im Bett lagen. Nun, vielleicht entspricht das ja der Wahrheit? Doch was ist mit Ihrem Chauffeur, dem Rolls Royce und den Limousinen ihres Sicherheitsstabes, die sich zu diesem Zeitpunkt – wie ich annehme – auch zuhause in ihren Betten befunden haben? Die Position, in die Sie gewählt wurden, verlangt von Ihnen, den Mut zu finden – Manns genug zu sein – um die Menschen über die wahren Geschehnisse jenes Morgens aufzuklären. Ich weiß, dass Sie sich damit in einer Zwickmühle befinden, aber ich glaube gleichzeitig auch, dass Sie ein gottesfürchtiger Mensch sind. Und ich weiß, dass die Wahrheit die Wahrheit ist.

“Unsere Vorstellungskraft ist jene Schwelle, die wir übertreten müssen, um die Tore der Wahrheit zu öffnen.” – Y.S., 4.7.2001. In diesem Fall ist das einzige, was Sie haben müssen, ein wenig Vorstellungskraft, um zu verstehen, dass ich die Wahrheit sage.

geschrieben von Yancy Spence

Persönliche Erfahrung

http://ufocasebook.com/brooklynbridge.html

An alle, die es etwas angeht:

Ich hörte zunächst Ende 2004 in einer email von Yancy Spence. Er behauptete, dass er ein Zeuge des berühmten Linda Cortile-Entführungsfalles im November 1989 gewesen ist, bei dem eine Reihe von anderen Menschen Mrs. Cortile aus einem Hochhausgebäude im unteren Manhattan und in ein außerirdisches Raumschiff schweben gesehen haben. Natürlich wurde dieses Ereignis ausführlich von Budd Hopkins untersucht, und in seinem Buch, Entführt ins All, beschrieben. Aber Yancy war Hopkins zu der damaligen Zeit nicht bekannt und wurde so aus der Geschichte herausgelassen. Tatsächlich hatte Yancy nicht gewusst, dass der Fall untersucht und dass über ihn geschrieben worden war, bis er ihn im Jahr 2000 in einer Fernsehdokumentation beschrieben gesehen hatte.

Diese Dinge passieren. Aber Yancys Situation ist interessant. Zunächst war er (und ist immer noch) als Fahrer der New York Post angestellt, dessen Zentrale sich in der genauen Nachbarschaft der Entführung befindet. Daher fuhr er am 30. November 1989 um 3:15 Uhr morgens über die Brooklyn Bridge, mit einem idealen Blick auf das Geschehnis. Darüberhinaus fand er heraus, dass andere Angestellte der Post, die bei der Arbeit waren, es ebenfalls gesehen hatten.

Ich habe Familienangehörige auf Long Island, also entschloss ich mich dazu, Yancy während der Ferien im Jahr 2004 in seinem Zuhause zu besuchen. Ich hielt ihn für einen sympathischen, glaubwürdigen, und an dem, was er sah, zutiefst interessierten Mann. Wir sprachen ausführlich über die Sichtung, und ich sprach per Telefon mit einem seiner Kollegen (Bobby), der ebenfalls die Entführung gesehen hat, und der glaubt, dass er selbst auch entführt worden ist, gemeinsam mit Linda und einiger anderer Menschen. Ich habe seitdem einige Male mit den beiden Männern gesprochen. Es gibt noch andere Angestellte der New York Post, die Teile davon gesehen haben. Yancy versucht weiterhin diese Leute ausfindig zu machen, von denen sich ein paar scheuen, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Budd Hopkins ist ein sorgfältiger und professioneller Untersucher, und als er von Yancys und Bobbys Existenz erfuhr, führte er ein ausführliches Interview durch (und filmte sie), und er wandte eine Rückführungshypnose bei Bobby an. Er interviewte auch noch einen dritten Angestellten der Post, der sich als weiterer Zeuge herausstellte. Aber, realistisch gesprochen, Budd hatte sein Buch darüber bereits geschrieben, und das liegt schon über ein Jahrzehnt zurück. Diese Männer wollen einfach, dass die Öffentlichkeit über ihre Geschichte erfährt. Sie fügen nicht nur zusätzliche Aussagen über einen der spektakulärsten Entführungsfälle in der neueren Geschichte hinzu, sondern schildern auch neue Elemente hinsichtlich des Falles (in Form anderer möglicher Entführter während dieses Ereignisses). Außerdem liefern sie eindeutige Augenzeugenbeweise für das (höchst ungewöhnliche) Vorhandensein einer Reihe von Stretchlimousinen außerhalb des Sitzes der Post zu später Stunde, und eine Beschreibung von etwas, bei dem es sich sehr wahrscheinlich um den damaligen UN-Generalsekretär gehandelt zu haben schien, Javier Perez de Cuellar.

All diese Dinge sind es wert, dass man Spence zuhört, und machen eine weiterführende Untersuchung des Falles erstrebenswert. Seine Aussage, und die seiner Kollegen, bekräftigen das, was Budd Hopkins erörtert hat, nämlich, dass sich an diesem Morgen eine echte Alien-Entführung zugetragen hat. Das Vorhandensein dieser zusätzlichen Zeugen liefert bedeutende Unterstützung für solche Behauptungen, falls anfänglich irgendwelche davon gebraucht werden sollte.

Lassen wir uns auf dem Gebiet der UFO-Forschung nichts vormachen. Die Massenmedien und die öffentliche Meinung nehmen Behauptungen über Alien-Entführungen einfach nicht ernst. Es ist daher wichtig, dass in einem Fall wie diesen – der sich im Herzen der Finanzhauptstadt vor vielen Zeugen ereignet hat, und sogar eine der prominentesten politischen Persönlichkeiten miteinbezogen hat – so viele Zeugenaussagen wie möglich für eine öffentliche Einsichtnahme zusammengetragen werden.

Richard Dolan

Mai 2005

Ein Gedanke zu „Teil II: Die Manhattan-Entführung (Die Benommenheit, nachdem Manhattan stillstand)“

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