Videoexperimente

Beitrag von: stalker

Einleitung:

Eine Gruppe von Menschen verbringt mehrere Nächte in der unmittelbaren Nähe eines schlafenden Entführten und hält Wache – was wird geschehen? Werden die Beobachter im Falle eines Entführungsereignisses einen Blick auf die sich nähernden Wesen werfen können, wenn sie sich möglichst versteckt halten oder schlafend stellen?

Was geschieht, wenn keine Unterstützung durch andere Personen zur Verfügung steht und deshalb vergleichbare Mittel zum Einsatz kommen müssen – z.B. Videokameras oder sogar Webcams? Kann das Geschehen einer Entführung gefilmt oder durch diese Maßnahmen zumindest „verhindert“ werden?

Spannende Fragen, die sich mit einigen Grundproblemen des Entführungsphänomens auseinandersetzen: Der Beobachtbarkeit bzw. Sichtbarkeit der Ereignisse zum einen und – als scheinbar „logische“ Konsequenzen dieser Faktoren – der eigentlichen Realität der Ereignisse zum anderen.

Wenn wir unsere Fragestellungen nach rein rationalen Gesichtspunkten ausrichten, dann könnten sich beispielsweise folgende Leitsätze für uns ergeben:

  1. Wenn ein Entführungserlebnis ein tatsächlich stattfindendes, objektiv beobachtbares Ereignis ist, dann kann es durch verschiedene Beobachtungsmaßnahmen, wie z.B. eine versteckte Videokamera im Zimmer des Entführten, nachgewiesen werden.
  2. Wenn diese Beobachtungsmaßnahmen ergebnislos bleiben, dann kann es sich dabei auch nicht um ein objektiv stattfindendes Ereignis handeln. Wahrscheinlich haben wir es hier mit einer subjektiven Erlebnisform zu tun – beispielsweise träumt der Entführte, erlebt eine Schlafparalyse, interpretiert und deutet bestimmte Wahrnehmungsformen etc.

Tatsächlich wurde bisher kein anerkannter Fall veröffentlicht, in dessen Verlauf der gesamte Ablauf einer Entführungserfahrung gefilmt werden konnte – mit Betonung auf „der gesamte Ablauf“. Hin und wieder kann es zu Beobachtungen bestimmter Erscheinungen kommen, die dem Entführungsphänomen in charakteristischer Weise zu eigen sind: Meistens nur als kleine Andeutungen seiner Existenz, die auf eine verborgene Aktivität schließen lassen kann – peinlich darauf bedacht, nur das von sich zu zeigen, was es uns sehen lassen will. Anscheinend sind sich die Kräfte, die hinter dem Besucherphänomen stecken, unserer oben genannten Leitsätze relativ bewusst und treiben ihre Spiele damit. Sie können die Elemente dieser Leitsätze manipulieren und uns auf diese Weise ihre Nichtexistenz vortäuschen – was mit hundertprozentiger Perfektion jedoch nicht immer gelingen kann und wahrscheinlich auch nicht in jedem Fall beabsichtigt wird.

Gemessen an den hier vorgestellten Beobachtungen könnte der richtigere Leitsatz lauten:

Wenn das Entführungsphänomen so einfach gestrickt wäre, dass es durch Überwachungsmaßnahmen regelmäßig aufgezeichnet oder ganz außer Kraft gesetzt werden kann, dann hätten wir es nicht mit einer intelligenten Macht zu tun, wie es uns die Fallbeschreibungen Betroffener nahe legen.

Einer der grundlegenden Irrtümer resultiert aus unserer „menschlichen“ Erwartungshaltung. Wir orientieren uns an Szenarien, die uns aus unserem alltäglichen Beobachten und Erleben als „natürlich“ erscheinende Abläufe bekannt sind. Diese „Selbstverständlichkeit“ kann und darf jedoch nicht voreilig auf die Betrachtung des Entführungsphänomen übertragen werden.

Es ist beispielsweise nicht selbstverständlich, dass eine Entführung in seinem gesamten Ablauf fotografiert, gefilmt oder durch Personen in der näheren Umgebung gestoppt werden könnte. Die Frage nach einem schlagkräftigen Beweis für die Existenz dieses Phänomens muss somit von einer ganz anderen Sichtweise heraus betrachtet werden. Das funktioniert jedoch nur, wenn wir unsere eigenen Erwartungen immer wieder kritisch hinterfragen:

  • Welche Vorstellungen und Kenntnisse habe ich über das Entführungsphänomen?
  • Welchen Ursprung haben derartige Erfahrungen bzw. die in Erfahrungsberichten angesprochenen Alien-Wesen? / Welche Erklärungsmodelle lege ich diesen Erscheinungsformen zugrunde?
  • Was wäre für mich ein gültiger Beweis, um eine solche Erfahrung für mich nachvollziehbar bzw. objektivierbar werden zu lassen? etc.

Beispiele von Videobeobachtungen bei David Jacobs

Der Entführungsforscher David Jacobs diskutiert in seinem 1992 erschienenen Buch „Secret Life“ (Geheimes Leben) den experimentellen Einsatz von Videokameras als mögliche Strategie zur Vorbeugung von Entführungserlebnissen. Nicht zuletzt wurden diese Versuche aufgrund der Hoffnung durchgeführt, dass eine Videokamera letztendlich ein für die Entführer unüberbrückbares Hindernis darstellen könnte – vorausgesetzt, „sie“ würden sich überhaupt in der Lage befinden, diese Technik nach unseren kognitiven Maßstäben zu „begreifen“. Um in die unmittelbare Nähe eines Entführten vordringen zu können, müsste die Videokamera erst einmal außer Kraft gesetzt werden, ohne dabei gleichzeitig dem Risiko zu verfallen, von ihr erfasst und aufgezeichnet zu werden. Die Wesenheiten wären somit in jedem Fall gezwungen, ihre Deckung und damit ihre „Unsichtbarkeit“ aufzugeben und mehr oder weniger sichtbare Indizien ihrer Aktivität zu hinterlassen. Letztendlich würde theoretisch jede Bemühung, die Videokamera zum Stillstand zu bringen oder auf irgendeine andere Weise zu umgehen, verräterische Spuren hinterlassen, so dünn gesät diese auch sein würden. Diesen bedeutsamen Punkt werden wir im folgendem im Auge behalten.

Tatsächlich erwies sich der Einsatz von Videokameras dahingehend als erfolgreich, dass er den Entführten weitestgehend ein erhöhtes Gefühl der Sicherheit verleihen konnte. Doch auf der Skala zur Abschreckung der Entführer rangierte diese Maßnahme nur unweit höher als eine Nachttischlampe, die über Nacht eingeschaltet gelassen wird: Sie konnte das Eintreten eines Entführungsereignisses nicht verhindern.

Warum ist das so, und warum konnte in Folge nichts von diesen Entführungserlebnissen auf Band aufgezeichnet werden? Schließlich wiegen wir uns mit einer bedeutenden Annahme im Vorteil: Die Entführer können nicht wissen, dass wir eine (versteckte) Videokamera installiert haben. Oder etwa doch?

Wie konnten diese Sicherheitsmaßnahmen umgangen werden? Welche Erscheinungen konnte David Jacobs beobachten?

Ergebnisse

Folgende Auffälligkeiten wurden während des Einsatzes von Videobeobachtung bei Entführten registriert (die Videokameras wurden über Nacht im Schlafzimmer der Betroffenen installiert.):

  • Zeitrahmen und praktische Grenzen der Videoüberwachung:
    Entführungen scheinen in Zeiträume verlagert zu werden, in denen der Betroffene keiner (Video-) Überwachung ausgesetzt ist – schließlich ist es für einen Entführten nahezu unmöglich und untragbar, ununterbrochen unter Videobeobachtung zu stehen oder bei auswärtigen Aufenthalten eine Kamera mit sich zu führen. Dabei wurde aus menschlichen Versäumnissen (z.B. Vergessen der Videobeobachtung, Schlafen in anderem Raum oder zu einer anderen Tageszeit) ebenso profitiert wie aus technischen Begrenzungen (z.B. begrenzte Kapazität des Videobandes).
    Der eigentliche „Denkfehler“ von Überwachungsprojekten gründet im allgemeinen auf der irrtümlichen Annahme, dass Entführungsereignisse nur auf die Nachtzeit beschränkt sein müssen.

  • Kontrolle des Entführten
    Der Betroffene wird beispielsweise dazu gebracht, den Raum zu verlassen oder selbständig (!) die Videokamera auszuschalten. Diese Handlungen erfolgen bei nächtlichen Erlebnissen in der Regel unter einem veränderten Bewusstseinszustand und können unter Umständen im Nachhinein nicht mehr erinnert werden. Von Seiten der Betroffenen werden diese Aktionen etwa als Reaktion auf einen inneren Drang erklärt, der plötzlich in ihnen aufgetaucht ist. Dazu können aber auch Strategien gezählt werden, um den Entführten zu einer anderen Tageszeit schlafen zu legen.

  • Manipulation der technischen Gerätschaften
    Hierzu zählt die Beeinflussung von Stromkreisen, die sich beispielsweise in zielgerichteten „Stromausfällen“ widerspiegelt, die nur die unmittelbare Umgebung betreffen und dabei andere elektrische Anschlüsse unberührt lassen. David Jacobs berichtete ferner über ungewöhnliche Fehlfunktionen der Videoausrüstung die eine Bandaufzeichnung verhinderten. In den harmlosesten Fällen schien die Videokamera abgeschaltet worden zu sein; Verbindungskabel waren herausgetrennt.

  • Vorläufiges Resumee
    Möglicherweise kann eine Videokamera einer Entführungserfahrung kurzzeitig vorbeugen, sie auf lange Sicht jedoch nicht verhindern. Die Kraft hinter den Entführungen erkennt die Kamera als Hindernis an und ist scheinbar genötigt, sich mit dem dahinterstehenden Mechanismus auseinander zu setzen.

 

Katharina Wilson: Ein Videoexperiment

Die Entführte Katharina Wilson, die hierzulande für ihre Buchveröffentlichung „Tagebuch einer Entführten“ bekannt geworden ist, berichtet auf ihrer Webseite von einem experimentellen Versuchsaufbau, um den Zeitraum einer Entführungserfahrung auf Video zu bannen – mit ungewöhnlichen Ergebnissen.

Für die folgenden Ausführungen vgl. http://www.alienjigsaw.com/yk2/videotap.html

Vorgehensweise:

Eine kleine, lichtempfindliche CCD-Videokamera wurde geschickt im Schlafzimmer versteckt, so dass dennoch ein genügend breiter Sichtwinkel entstand, um das Doppelbett bis zur Decke hin abzulichten. Die Kamera war in der Lage, Schwarz-weiß-Bilder und Ton aufzunehmen. Eine 4 Watt starkes Nachtlicht war vonnöten, um ein gut erkennbares Bild zu erzeugen. Ein Videorekorder wurde unter den Schreibtisch gestellt und mit einem neutralen Handtuch abgedunkelt, um die Kontrollleuchten auszublenden. Jede Nacht wurde eine Videokassette mit einer Laufzeit von 8 Stunden eingelegt und morgens im Schnelldurchlauf überprüft. Der Zeitraum des Experiments erstreckte sich über 61 Tage (9. April bis 7. Juni 1995). Bis zu seinem Ende herrschte absolute Verschwiegenheit – die einzigen Eingeweihten blieben Katharina Wilson, ihr Mann Erik und MUFON State Section Director John Kirby, Diplom-Elektroingenieur und Initiator des Überwachungsprojekts.

Erlebnis 1:

Die ersten neun Tage verliefen ergebnislos. Am zehnten Tag (18.April 1995) wachten Katharina und Erik mit dem bekannten benommenen Gefühl auf, das sie mit Entführungserlebnissen in Verbindung bringen. Katharina klagte über Schmerzen im Unterleib und an der Wirbelsäule. Erik entdeckte einen kleinen blauen Fleck an der Innenseite seines linken Arms. Katharina blieben Erinnerungsfragmente an einen ihr unbekannten Ort und die Anwesenheit mehrerer Wesen. Außerdem hatte sie am Vortag das Gefühl einer Anwesenheit verspürt, die sie mit aufkommender Müdigkeit und Benommenheit eventuell zu einem verfrühten Einschlafen verleiten wollte.

Überprüfung des Videobandes:

Katharina entnahm das Videoband, das zu dieser Zeit immer noch aufzeichnete. Das Abspielen in ihren hauseigenen Videorekorder enthüllte nichts anderes als einen leeren (blauen) Bildschirm. Die Überprüfung der technischen Ausrüstung verlief ergebnislos – die Kamera war in einwandfreien Zustand. Eine kurze Probeaufnahme lieferte eine hervorragende Aufzeichnung, die an ihrem Ende durch den blauen Bildschirm unterbrochen wurde, der sich durch den weiteren Verlauf der Videokassette durchzog. Nun tritt dieses blaue Bild immer nur dann auf, wenn das Videoband zu Ende ist oder wenn es nichts aufzuzeichnen gibt. Da ein technischer Defekt ausgeschlossen werden konnte und Katharina am Abend zuvor sicher wusste, dass eine Aufnahme erstellt wurde, schloss sie, dass etwas die Übertragung zwischen Kamera und Videorekorder gestört hatte. Wenn die Kamera überhaupt nichts aufgezeichnet hätte, dann wären auf dem Videoband die Bilder der vorangegangenen Nacht gesehen zu wesen. Kamera und Videorekorder funktionierten, zeichneten aber nicht das Schlafzimmer, sondern einfach nichts auf. Die Alien-Wesen scheinen das Signal zwischen diesen beiden Geräten blockieren oder manipulieren zu können.

Erlebnis 2:

In der Nacht des 28. Aprils wurden Katharina und ihr Ehemann gegen 4.30 Uhr von der Katze geweckt. Katharina spürte deutlich die Anwesenheit der Wesen und erinnerte sich diffus an eine telepathische Manipulation. Beim Schlafengehen konzentrierte sie sich auf dieses Gefühl und förderte eine deutliche Erinnerung an eine Entführungserfahrung zutage.

Überprüfung des Videobandes:

Wie bereits beim vorherigen Erlebnis wurde das Videoband der vorangegangenen Nacht zwar überspielt, zeichnete aber nichts auf (blauer Bildschirm).

Erlebnis 3:

Zwei Nächte später, am 30. April 1995, wachte Katharina abermals mit einer Erinnerung auf, die Parallelen zu einer MILAB-Erfahrung aufwies.

Überprüfung des Videobandes:

Das Videoband zeigte abermals einen leeren (blauen) Bildschirm. Alle Geräte wurden überprüft und eine Probeaufnahme erstellt. Dabei konnte jedoch kein Defekt festgestellt werden.

Technischer Defekt:

Bis zum 5. Mai ereignete sich nichts Ungewöhnliches. Dann stellte Katharina jedoch zum ersten Mal einen technischen Fehler fest. Normalerweise strahlt die Videokamera einen sehr hohen Ton aus wenn sie ordnungsgemäß funktioniert. Am Abend des 4. Mai fiel Katharina auf, dass der Ton nicht mehr zu hören war, schenkte dem aber keine nähere Beachtung. Am nächsten Morgen zeigte das Videoband einen leeren Bildschirm. Eine Probeaufnahme verlief in diesem Fall ergebnislos. Also wurde die Kamera überprüft, dabei verschob Katharina die Drähte ein wenig und bemerkte, dass sich die Kameraverkleidung etwas gelöst hatte. Hier lag offensichtlich ein technischer Defekt vor.

Erlebnis 4:

In den Nächten des 29. und 30. Mai wurden keine Videoaufnahmen gemacht. Am 30. Mai kam es zu ein paar ungewöhnlichen Träumen, in denen Katharina u.a. ein Raumschiff flog oder sich in einer Art Wohnheim befand, in dem sie von einem Alien-Wesen begleitet wurde. Unglücklicherweise konnte dieser Vorfall nicht durch eine Videoaufzeichnung überprüft werden.

Erlebnis 5:

Die Nacht des 31. Mai war von einem ungewöhnlichem Erlebnis geprägt, das sich am ehesten als Schlafparalyse bzw. außerkörperliche Erfahrung einordnen ließe. Dennoch tauchen auch hier einzelne Parallelen zu dem Eintreten einer klassischen Entführungserfahrung auf. Gegen 2.46 Uhr erwachte Katharina durch einen metallischen Summton, den sie und ihr Mann durch frühere Erlebnisse mit Entführungsaktivitäten in Verbindung brachten. Des weiteren war Katharina sicher, die Anwesenheit der Alien-Wesen zu spüren. Sie ging ins Bad und nahm zwei Aspirin. Nach dem Einschlafen verfiel Katharina plötzlich in den Zustand einer Lähmung, aus dem sie sich zunächst nicht befreien konnte. Außerdem assoziierte sie sich selbst als in einer leicht gebeugten Haltung neben dem Bett kniend. Genauso abrupt, wie er aufgetreten war, verschwand dieser Zustand auch wieder, und Katharina erwachte in ihrem Bett. Daraufhin schlossen sich Träume an bumerangförmige Flugobjekte und an einen Flug über einen Highway an.

Überprüfung des Videobandes:

Die Überprüfung des Videobandes förderte keine ungewöhnlichen Beobachtungen zutage. Die Aufnahme zeigte lediglich das schlafende Ehepaar und Katharinas nächtlichen Gang ins Bad. Eine weitere Szene schloss sich nach Auftreten der Schlafparalyse an, als Katharina erwachte und auf die Uhr blickte. Ungeklärt bleibt hier jedoch die gefühlte Anwesenheit der Alien-Wesen. Möglicherweise könnten die Lähmungserscheinungen als Einleitung einer Entführungserfahrung gewertet werden, die durch Katharinas anschließenden Kampf um Kontrolle vereitelt wurde.

Zusammenstellung der Ergebnisse:

Störungen:

Kamera und Videorekorder fielen immer dann aus, wenn:

  • eine detaillierte Erinnerung in Zusammenhang mit Alien-Wesen vorlag
  • keine Erinnerungen vorlagen, aber körperliche Nachwirkungen wie ein benommenes Gefühl oder Schmerzen in Körperteilen vorhanden waren, die bereits aus der Vergangenheit als Begleiterscheinungen einer Entführungserfahrung zugeordnet werden konnten.

Kamera und Videorekorder funktionierten ordnungsgemäß, wenn:

  • keine Erinnerungen an ein Entführungsgeschehen vorlagen oder
  • ein gewöhnlicher Traum oder eine Schlafparalyse zugrunde lagen.

Verhalten im Falle eines leeren Bildschirms:

Im Falle eines leeren bzw. blauen Bildschirms wurde in allen Fällen eine Probeaufnahme erstellt, ohne dass zunächst Veränderungen an den technischen Gerätschaften vorgenommen wurden. Auf diese Weise sollte ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Zusätzlich wurden diese Videobänder jeweils im schnellen Vorlauf betrachtet, um sicher zu gehen, dass im weiteren Verlauf der Nacht nicht doch etwas vorgefallen war.

Schlussfolgerungen:

Der enge Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Entführungssymptomen und dem Entstehen technischer Unregelmäßigkeiten lassen (durch den gleichzeitigen Ausschluss eines technischen Defekts) auf das Vorhandensein einer äußeren Kraft schließen, die einen besonderen Einfluss bzw. eine Manipulation wirkend gemacht hat. Katharina vermutet in diesen Fällen eine Störung bzw. „Aufhebung“ der Signalübertragung zwischen Kamera und Videorekorder. Auf der anderen Seite scheinen andere technische Geräte durch diesen Vorgang nicht beeinflusst worden zu sein. Eine Digitaluhr im räumlichen Abstand von etwa 4-5 Metern zum Videorekorder wies keine Anzeichen einer Störung oder sonstigen Fehlfunktion auf. Somit bleibt zunächst unklar, ob die Entfernung hier einen entscheidenden Faktor bildete. Interessanterweise enthüllt Katharina Wilson im Gespräch auf http://www.virtuallystrange.net/ufo/updates/2001/jun/m07-011.shtml ein weiteres Detail über die Zusammensetzung der „blauen“ Videobänder: Die „Störung“ setzte bereits ab dem Moment ein, von dem an der Beginn der Aufzeichnung erfolgte. Dabei achtete Katharina jedes Mal sorgfältig darauf, dass die Anzeigeelemente der Kamera eine Aufnahme signalisierten. Eine spätere Sichtung der Videobänder zeigte jedoch ausschließlich den bekannten blauen Bildschirm, d.h. nicht einmal mehr den Moment, als Katharina zu Bett ging. John Kirby wurde eines der blauen Videobänder übergeben, das daraufhin einer genaueren Analyse unterzogen wurde. Trotz einiger Bemühungen konnte kein sichtbares Bild hinter dem „Blau“ aufgefunden werden.

Seitens der Alien-Wesen setzen die hier vorgestellten Beobachtungen Wissen und Verständnis über Einsatz und Funktionsweise der Überwachungstechnik voraus. Neben diesen Fähigkeiten stehen ihnen scheinbar verschiedene Optionen der Manipulation zur Verfügung. In Katharina Wilsons Falle könnten die technischen Komponenten durch eine im Moment nicht näher bestimmbaren Kraft beeinflusst worden sein, die eine Aufzeichnung und Dokumentation ihres Abbilds verhindert hat. Da einigen ihrer Erfahrungen sogenannte militärische Entführungen (MILABS) zugrunde liegen, kann vorerst noch keine genaue Auskunft über mögliche Unterschiede zu klassischen Alien-Entführungen gegeben werden.

Für zukünftige Überwachungsvorgänge schlägt Katharina Wilson ein „double blind“ – Experiment vor, um mögliche Fehlerquellen auszuschließen.

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