Newsflash 01/2019

Der neue Newsflash

Vor einiger Zeit gab es hier im Blog schon einen Newsflash und ich würde diese Tradition gerne regelmäßig unregelmäßig weiterleben lassen. Andererseits gibt es schon genügend News-Seiten, mit denen wir in Sachen Aktualität nicht mithalten wollen und können und es ist langweilig, das gleiche immer wieder nur aufs Neue zu wiederholen. Daher sollen im Newsflash interessante kleine Fundstücke erscheinen, die uns über den Weg laufen und über die wir uns so unsere Gedanken machen, quasi Treibgut, das an unsere kleine Insel angespült wurde und aus denen wir keinen größeren Artikel basteln konnten 😉

Harry Reid über AATIP

Über das Ufo-Forschungsprogramm AATIP der amerikanischen Regierung gab es seit Luis Elizondos Gang an die Öffentlichkeit im Jahr 2017 immer tröpfchenweise neue Informationen. Spätestens seitdem sich auch Ex-Senator Harry Reid zu seiner Beteiligung an dem Programm zu Wort gemeldet hat, sind die Medien immer mehr auf das Thema angesprungen. In einem Gespräch mit George Knapp bekräftigte Reid seine Forderung, dass sich der Kongress und das Pentagon dem Ufo-Thema wieder stärker zuwenden sollen. Man könne seine Augen nicht vor der Masse an Beobachtungen verschließen und andere Länder wie Russland und China hätten mehr Geld und Bemühungen in seine Erforschung gesteckt als die USA.

Die mit dem Projekt verbundenen Studienpapiere befassten sich zum Beispiel mit der Möglichkeit der Tarnung oder gar der völligen Unsichtbarkeit von Flugobjekten sowie der Erfassung von überschnellen Flugbjekten, die in die Erdatmosphäre eintreten. Russland hatte in der Vergangenheit an derartig überschnellen Raketen gearbeitet. Ufos waren immer wieder über Regierungsinstallationen oder Nukleareinrichtungen aufgetaucht. Zwischen den Zeilen kann man damit lesen, dass sich die amerikanische Regierung durch ihr Handeln nur selber schadet, am Ende damit quasi fahrlässig handelt und sich selbst abhängt. In dem Zusammenhang forderte Reid auch die Herausgabe der restlichen Projektstudien (bislang sind nur 5 von 38 durchgesickert) und anderen Ufo-spezifischen Untersuchungen.

Zu Reids Bemühungen habe auch gezählt, die AATIP Ufo-Studien für Daten aus anderen Studien der amerikanischen Regierung zu öffnen und eine Zusammenführung zu erreichen. Das ist besonders interessant, weil er damit andere mögliche Programme erwähnt, die sozusagen andere Stücke des Puzzles beinhalten könnten. Der Geldhahn für AATIP sei am Ende wahrscheinlich nur aus Eitelkeit abgedreht worden, weil Geheimdienstler das Flattern davor bekommen hätten, das Programm als Schlagzeile wiederzufinden und sich möglicherweise der Lächerlichkeit preis zu geben.

Ich muss ein wenig schmunzeln, weil ich gerade das Buch „Der Weltraum rückt uns näher“ mit einer Ausgabe aus den 50ziger Jahren von Major Donald Keyhoe ungelesen bei mir im Bücherregal entdeckt habe. Fazit: Es ist seit damals gleich und es hat sich nichts geändert 😀 Die AATIP-Geschichte lässt letzten Endes ein paar Rückschlüsse zu: Unterschiedliche Informationen scheinen bei den unterschiedlichsten Behörden und Personen zu liegen, andererseits scheut man sich scheinbar vor einer Vernetzung und betreibt aus Unsicherheit eine Art Abschottungspolitik, bei der jeder sein eigenes Süpplein köchelt. Einerseits weiß man anscheinend noch nicht genügend darüber, andererseits will man auch nicht darüber reden, geschweige denn das Ganze mal wirklich ernsthaft anpacken, denn man könnte sich ja lächerlich machen oder müsste irgendeine Erklärung für die Öffentlichkeit finden. Und wahrscheinlich wird es auch mehr als genug geben, die das Thema nicht allzu ernst nehmen. Dass sich Piloten oder militärisches Personal noch nicht mal mit ihren Beobachtungen an eine besondere Stelle wenden können und aus Angst lieber schweigen, ist dann schon erbärmlich.

Was ist eigentlich mit USOs?

Augensichtungen von Ufos und ihre gleichzeitige Erfassung über Radar- oder Wärmebildaufnahmen sind ja nichts Neues. Nun gibt es aber immer wieder mal Berichte über Nicht Identifizierte Unterseeische Objekte (USOs). Ab dem 15. März findet die erste Tagung der Scientific Coalition for Ufology statt (Conference of Aerospace Phenomena). Robert Powell wird dort einen Vortrag über den Nimitz-Zwischenfall halten. Powell schätzt, dass es um die 1600 Berichte über USOs gibt, von denen vielleicht 300 von besonderem Interesse sind. Demgegenüber stehen schätzungsweise 150000 öffentlich bekannte UFO-Sichtungen. Das Phänomen ist also wirklich selten.

Die Frage ist: Werden solche unbekannten Objekte auch über Sonar und ähnliche computergestützte Systeme aufgezeichnet? Ein Artikel auf The War Zone hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Der Verfasser Tyler Rogoway hat seine Navy-Kontakte spielen lassen und Militärangehörige mit Erfahrung im U-Boot-Dienst  um ihre Erlebnisse und Gedanken dazu befragt. Zusammenfassend lässt sich sagen: Es gibt ungewöhnliche Geräusche und Sonarkontakte, aber sie sind selten. Manche Sonarkontakte scheinen sich sogar mit ungewöhnlich großen Geschwindigkeiten zu bewegen. Andererseits ist ein Sonar nur eingeschränkt für Streckenverfolgungen oder die Identifizierung von Objekten ausgelegt. Der Kontakt Jive Turkey sagt dazu:

„Ich weiß nicht was sie sind. Wir haben sie für gewöhnlich als seismisch oder biologisch eingestuft. Wir wurden instruiert dass niemals etwas „unbekannt“ ist. Das ist das Problem dabei, es ist so schnell dass du die Geschwindigkeit nicht messen kannst. In den Beispielen an die ich denke ist es eine Erfassung die nur wenige Sekunden auf dem Schleppsonar andauert. Es gibt keinen Weg um die Geschwindigkeit genauer zu messen, weil es nicht genügend Daten gibt.“

Die Systeme sind außerdem nicht dazu ausgelegt, ungewöhnliche Geräusche zu kategorisieren und es gibt keine Möglichkeit, sie für eine spätere Analyse abzuspeichern. Geräusche dieser Art werden eher ignoriert, sofern sie keine unmittelbare Bedrohung oder ein Hindernis für eine Mission darstellen. Es gibt mittlerweile auch überschnelle Torpedotechnologie, wie sie kürzlich auch von den Russen eingeführt wurde und eine Geschwindigkeit über 200 Meilen/Stunde erreichen kann. Doch das bedeutet nicht, dass die Russen wild im Meer herumfeuern, und ein geübter Sonar-Bediener könnte ein solches Signal erkennen, genauso wie auf der Meeresoberfläche fahrende Boote.

Darüberhinaus gibt es natürlich auch zivile Forschungsmissionen, die ungewöhnliche Geräusche über Hydrophone auffangen können. Ein solches Beispiel ist der mysteriöse 52 Hertz Wal, bei dem es sich um ein bislang nicht identifiziertes Einzeltier zu handeln scheint. Er wird auch der einsamste Wal des Meeres genannt wird, weil er auf einer charakteristischen Frequenz singt, auf der andere Wale ihn nicht wahrnehmen können.

Für weiteres Seemannsgarn gibt es hier noch ein paar Sound-Beispiele:

Whitley Striebers Deadline und der innere Drang

Whitley Striebers Erlebnisse waren für mich schon immer etwas speziell. Nichtsdestotrotz finden sich in seinen Erlebnissen natürlich auch immer wieder Gemeinsamkeiten und besondere Elemente, die mich zum Nachdenken anregen. Strieber beschreibt in seinem neuesten Journaleintrag eine Reihe von Erlebnissen, die er mit der Arbeit an seinem derzeitigen Buch in Zusammenhang bringt. Mitte Februar befand er sich in allein in einem Landhaus in Texas, das in der Vergangenheit immer wieder zum Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse  geworden ist. Zum Zeitpunkt des Erlebnisses schlief er wie gewöhnlich im Schlafzimmer auf der Rückseite des Hauses und wurde gegen 3.30 Uhr morgens wach. Gegen vier bemerkte er Lichter wie von Taschenlampen, die sich dem Haus näherten, und hörte Schritte im vorderen Bereich. Er wollte zur Vordertür gehen, um dort nach zu sehen:

„Als ich zu dieser Tür eilte, sah ich drei Taschenlampen im hinteren Hof. Die Leute, die sie trugen, waren in einer Reihe, und ich konnte zwei von ihnen sehen. Sie trugen schwarze Kleidung, aber keine Uniformen. Mein Eindruck war, dass sie männlich waren, aber ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Sie sahen menschlich aus.“

Strieber fürchtete zunächst, dass es sich um Einbrecher handeln könnte, dennoch ging er schnell zur Tür auf der hinteren Veranda:

„[…] Ich öffnete die Holztür und da stand ein Mann auf der anderen Seite der Gittertür. Er trug ein Shirt mit senkrechten Streifen und scheint hellbraune Haare gehabt zu haben. Seine Augen sahen angsterfüllt aus. Als ich versuchte, die Gittertür zu schließen, sagte ich ihm dass sich meine Frau im Nebenraum befände und eine Waffe hätte. (Nicht wahr). […] Der Mann begann damit, zu pfeifen zu versuchen. Ich konnte es an der Art sehen, wie er seine Lippen kräuselte. Es war offensichtlich, dass er noch ängstlicher wurde, als ich ihn weiter anstarrte.

Dann war das nächste, woran ich mich erinnere, dass es Morgen war und ich im Bett aufwachte. Als ich aufwachte, sah ich vor meinem inneren Auge ein deutliches Bild von einem Mann, der ein helles, breit gestreiftes orange-weißes T-Shirt trug. Er sah mich völlig offen und ruhig an. In diesem Moment erinnerte ich mich an das Erlebnis, das wenige Stunden zuvor stattgefunden hatte, aber an nichts, das möglicherweise sonst noch passiert sein könnte, nachdem ich offensichtlich ein Missing Time Erlebnis aufgrund des Tons hatte, den der Mann mit seinem Mund erzeugt hat.“

Strieber hat in einem früheren Buch von dem Zusammenhang mit dem Ton geschrieben. Falls er das Schema auf alle Entführungserlebnisse anwenden will, bin ich allerdings nicht seiner Meinung. Falls ich spekulieren sollte, hat die Beschreibung für mich eher den Charakter einer posthypnotischen Suggestion, erst Recht wenn er daraufhin den inneren Drang beschreibt, sein Buch unbedingt beenden zu müssen:

„Ich bin mit einem noch dringlicheren Gefühl als je zuvor über dieses Buch zurückgeblieben. Ich bin in der letzten Zeit sehr ernsthaft damit bedroht worden, was mit mir passieren wird, wenn ich es nicht schreibe. Aber nun war da eine Deadline, und eine sehr kurze. Das Manuskript soll fertiggestellt werden, und zwar bis zum 31. März diesen Jahres.“

Entführte beschreiben immer wieder einen inneren Drang, und er kann ziemlich penetrant, unverständlich und belastend sein, besonders wenn es um Gedanken darüber geht, was in Zukunft alles passieren oder nicht passieren könnte. Der Grund, warum ich diesen Blog hier wieder aufgenommen habe, geht letzten Endes auch auf diesen inneren Drang zurück. Man kann nicht alles daran verstehen. Einerseits ist es ein Zwang, weil man jeden Tag daran denken muss, andererseits ist es so, als würde man damit mit sich und einem ganz tiefen Teil seiner Seele in Einklang kommen. Es gibt kein wirkliches Gleichgewicht zwischen diesen Zuständen. Es ist als hätte man eine Aufgabe zu erfüllen, die man gleichzeitig versteht und nicht versteht, weil man noch ein alltägliches normales Leben zu leben hat, in dem das Alien-Thema weit weg ist. Ganz weit unten in mir habe ich oft eine Art Seelenschmerz gespürt, den ich schwer beschreiben kann, und dort sitzt auch das Gefühl, das alles richtig so ist, wie es ist.

Deshalb bin ich nicht erschrocken darüber, wenn Strieber andeutet, um was es in seinem Buch gehen soll. Wie ich vielleicht meinerseits angedeutet habe, geht es bei den Inneren Drang-Sachen oft darum, ein weitergehendes Bewusstsein über die Alien-Thematik oder allgemein über die Menschheit, die Erde und alles drumherum zu schaffen. Eine nebulöse große Aufgabe, die man nicht einmal als Superheld allein schaffen kann, sondern nur indem man das Bewusstsein anderer erreicht und indem eine Art langsame Verschiebung stattfindet. Solange es also nur um solche Dinge geht, muss man sich keine Sorgen darum machen. Das, was alles passieren oder nicht passieren könnte, steht für mich nicht wirklich fest und ist für mich eher wie ein nerviger Chef, der im Hintergrund herumgeistert. In diesem Fall vielleicht so etwas wie ein kleiner Gray, der demonstrativ auf und ab hüpft und ungeduldig im Kreis läuft. Ich überlasse noch einmal Strieber das Wort, um zu erklären, was ich gemeint habe:

„Also habe ich den ganzen Tag fieberhaft gearbeitet, aber es ist ein schwieriges Buch zum Schreiben und mich überkam ein richtiges Gefühl der Verzweiflung. Um aufrichtig zu sein, ist das Gefühl der Gefahr, die ich fühle, wirklich Furcht einflößend. Ich weiß, dass sich die Kommunikation mit den Besuchern als extrem herausfordernd gestalten wird und die meisten von uns nicht dazu fähig sein werden. (Anmerkung: Um diese Aussage zu verstehen, hier noch ein anderer Artikel über Strieber). Ich bin ziemlich sicher, dass wir nichtsahnend auf sie treffen werden, und das wird in Zusammenhang mit einer Art von erdumspannenden Katastrophe geschehen. Also habe ich Angst und bin verzweifelt. Wenn es nach mir ginge, würde jeder einzelne Mensch in der Lage sein, dieser neuen kommenden Gemeinschaft beizutreten, aber ich sehe nicht, wie das geschehen könnte. Ich kann in keinem Moment vergessen dass jeder andere so ist wie ich: Jeder von uns ist alles, was wir haben, und ich möchte dass jeder einzelne von uns in etwas wachsen und gedeihen kann, was, wie ich glaube, ein ganz neuer Kontext, im Grunde eine neue Realität sein wird.“

 

Ein Gedanke zu „Newsflash 01/2019“

  1. Ich hatte mal, (1993) mitten in der Rush-Hour auf einer Kreuzung eine Alien-Begegnung. Dieser Alien hatte große, strahlend blaue Augen, mit denen er mich ansah… Ich wusste mit 100%iger Sicherheit, dass diesem Wesen alles von mir bekannt war. Ich dachte damals nur „Scheiße! der weiß ALLES! von mir“ (Sorry für die Ausdrucksweise, aber so habe ich es gedacht). Da gibt´s dann keine Geheimnisse mehr. Aber ich habe diese Tatsache dann akzeptiert. Im Grunde ist es auch nicht mein Problem, wenn ein andere jeden meiner Gedanken kennt. Muss er oder sie eben mit fertig werden. Ich habe diesem Wesen meine Gedanken nicht aufgedrängt.. Wie auch immer, ich kenne also im Ansatz das Gefühlt, von dem hier berichtet wird.

    LG
    „Schneeflocke“

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