A New World (1) – Ein persönlicher Kontakt

Laut einer Anekdote fragte Philip Corso eines der Alien-Wesen, was wir Menschen von ihnen gewinnen könnten, wenn wir sie in unser Leben lassen würden. Die Antwort soll gelautet haben: „Eine neue Welt, falls ihr damit fertig werden könnt.“ Whitley Striebers Buch „A New World“ stellt die Beziehung zwischen uns und den Besuchern ganz in den Vordergrund. Die Kernaussage des Buches lautet, dass sie zwar die „Secret Keepers“, die Geheimnisträger sind, doch letztlich darauf hinarbeiten, den Schleier zwischen uns und ihnen immer mehr zu lüften. Wir stehen in einer gegenseitigen Beziehung und es gibt etwas, das wir beide voneinander brauchen. Am Ende könnte eine offenere Kommunikation mit ihnen stehen – Wenn wir den kleinen und großen Stupsern der Aliens folgen und uns dafür sensibilisieren, dass wir ihnen nicht ganz unähnlich sind. Wir alle sind in eine größere Realität eingebettet und müssen diese „neue Welt“ verstehen und sogar aushalten können – oder möglicherweise mit unserer alten Welt untergehen.

Ein persönlicher Kontakt

Ich bin erstmals über Striebers Buchpläne gestolpert, als ich selber mit der Wiederaufnahme des Abductee-Blogs beschäftigt war. Er beschrieb einen besonderen inneren Drang, der an die Arbeit an seinem Buch gekoppelt war und ihm sogar einen Zeitraum für dessen Fertigstellung vorgab. Ich horchte auf, weil ich diesen inneren Drang kannte – sogar das Gefühl, davon irgendwie erschlagen und überfordert zu werden. Er war so hartnäckig, dass ich sein Vorhandensein schließlich nicht mehr leugnen konnte, und zu meiner Überraschung verspürten andere Abductees ihn auch. Der innere Drang wirkte unspezifisch, schien jedoch mit der Abductee-Thematik verbunden zu sein – wie ein Pfeil, der immer wieder darauf zurückdeutete. Egal was sonst noch in meinem Leben passierte, es gab einen Kern, der die Dinge für mich zusammenhielt, und um den alles kreiste: Ich war Abductee und hatte die Aliens gesehen. Diese Welt war für mich immer eine andere.

Ab einem gewissen Zeitpunkt war es für mich so, als würde dieser Kern in mir angestoßen und langsam aktiviert werden. Mein innerer Drang ( – mit Betonung auf Drang, und nicht Zwang – ) richtete sich auf das Schreiben. In dieser Hinsicht gibt es bei mir eine Parallele zu Strieber, allerdings fühlen auch andere Abductees den Drang, sich nach außen zu öffnen und ihre Erlebnisse zu kommunizieren. Ich erinnere mich an eine Frage aus dem Buch „Geheimes Leben“, die sich David Jacobs stellte: Warum versuchen die Alien-Wesen uns nicht daran zu hindern, über unsere Erfahrungen zu sprechen, obwohl sie so sehr um Geheimhaltung bemüht zu sein scheinen? Die Antwort ist: Sie tun es nicht, sondern schicken eher einen Wink mit dem Zaunpfahl und danach gerne noch einen Blumentopf – man schafft es, selbst diesen noch zu ignorieren.

Kontakt: Vom Kleinen zum Großen

Strieber baut seine Thesen von Anfang an auf dem persönlichen Kontakt auf. Diejenigen, die individuelle Erlebnisse erfahren, sind sozusagen Einzelkämpfer, da ihnen niemand glaubt. Dabei ist Kontakt längst zu einem großen globalen Phänomen geworden – nach der Entführungswelle der 80ziger und 90ziger Jahre, die Striebers Meinung nach immer mehr abnimmt, bis hin zu dem Leak des AATIP-Programms, dem USS Nimitz Ufo-Vorfall und der Erklärung verschiedener US-Institutionen, sich mit ungewöhnlichen Himmelsphänomenen zu beschäftigen.

Strieber zufolge beruht das erfolgreiche US-Geheimhaltungsprogramm auf dem dortigen speziellen Klassifizierungssystem. Besonders kritische Beobachtungen und Dokumente können der obersten Geheimhaltungsstufe „Top Secret“ zugewiesen und dadurch weggesperrt werden – auf einer ganz einfachen Grundlage: Erst muss zweifelsfrei festgestellt werden, ob sich damit eine Gefahr für die Öffentlichkeit und die „nationale Sicherheit“ ergibt, bevor diese Informationen zugänglich gemacht werden müssen. Und damit kann man sich freilich etwas Zeit lassen, zumal die Aliens als eine technologisch weit überlegene Macht erscheinen, mit der die Militärs überfordert sind. Laut Striebers Einschätzung wissen einzelne Regierungen zwar vieles und versuchen Wissen durch Auswertung von Materialien und Reverse Engineering militärisch auszubeuten, um jeweils einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Sie verstehen das Phänomen jedoch immer noch nicht, und zwar besonders deswegen, weil sie sich zu sehr auf seine materiellen Komponenten konzentrieren. Aus dieser Richtung kann man deshalb nicht viel an Hilfe erwarten.

Auf der anderen Seite stehen die Alien-Wesen, die als Geheimnisträger die obersten Zügel in der Hand halten – denn sie könnten sich uns gegenüber mit einem Schlag offenbaren und reinen Tisch machen. Das birgt jedoch ein gewaltiges Risiko. Strieber führt dabei die uns bekannten Beispiele aus der südamerikanischen Kolonialisierung auf, bei dem die technologischen und kulturellen Gegensätze zu groß waren und die beiden Welten zu weit auseinander lagen. Der unterlegene Teil geriet angesichts des völlig Unbekannten in Schockstarre und wurde absorbiert. Das bereits errungene spezifische Wissen, die eigene Kultur und Sicht auf die Dinge – alles ging mehr oder weniger verloren und man lebte fortan in der Welt, welche durch die überlegenere, „fortschrittlichere“ Kraft importiert worden war. Dieser Prozess scheint in einer solchen Konstellation beinahe unvermeidlich zu sein. Dabei könnten es gerade unsere Eigenheiten sein, welche die „Fremden“ brauchen und die unsere mögliche zukünftige Beziehung bereichern könnten.

Strieber führt dazu einen Aufsatz von Kuiper und Morris an, der April 1977 in Science erschienen ist. Demnach gäbe es für eine weit fortschrittlichere außerirdische Zivilisation nichts, was es noch von uns zu gewinnen gäbe – außer Innovation. Diese Innovation würden die Aliens eher in unseren eigenen unabhängig entwickelten Gedanken sehen und wären daher daran interessiert, uns auf einen gegenseitigen Austausch vorzubereiten, anstatt uns unabsichtlich zu assimilieren. Dabei wird ein kritischer Punkt in unserer Entwicklung definiert. Findet der Kontakt statt, bevor wir diesen Punkt erreichen, droht uns ein folgenschwerer Zivilisationsschock. Die kritische Schwelle zu überschreiten, würde aber automatisch bedeuten, die höhere Realität zu erkennen, in der wir leben. Das wäre gleichzeitig ein Schritt in Richtung der Alien-Wesen und ein Weg, den zwangsläufig jede höher bewusste Lebensform beschreitet. Dieser Schritt ist gewaltig und bräuchte Zeit, aber wäre an unsere eigene Entwicklung angepasst und würde unsere Besonderheiten erhalten.

Doch Zeit ist das, was uns fehlt. Seit dem zweiten Weltkrieg wird die Präsenz der Alien-Wesen offensichtlicher. Verschiedene Projekte werden vorangetrieben und bilden häufige Bestandteile von Nahbegegnungen: Das Hybridenprojekt, die Sensibilisierung für die Zusammenhänge in unserer Umwelt und unsere eigene Zerstörung, mögliche Evakuierungsszenarios, Lehrsituationen, evolutionäre und spirituelle Weiterentwicklung des Menschen. Den Entführten und Kontaktierten wird immer wieder mitgeteilt, dass sie eine Art Mittlerfunktion in diesem Prozess erfüllen. Der Prozess scheint von innen heraus beschleunigt zu werden – Über den persönlichen Kontakt, vom Kleinen zum Großen. Doch vor welchem unmittelbaren Schock will man uns bewahren, und was ist die größere Realität, in der wir alle leben?

Aliens, Astralwesen und das Jenseits

Der unmittelbare Schock bleibt erstmal an den Entführten hängen: Aus ihren Erfahrungen können wir bereits viele Eigenschaften der Alien-Wesen ablesen. In Whitley Striebers Buch gibt es eine schöne Analogie dazu: Während eines Erlebnisses fragte er seine Besucher, warum sie kommen würden. Ihre Antwort erschien ihm zunächst rätselhaft: „Wir sahen ein Glühen.“ Aus der heutigen Sicht glaubt er, dass die Ausstrahlung seines Nervensystems, seines Geistes oder etwas ähnliches damit gemeint war. Es ist so, als würde sich vor uns ein riesiger Ozean erstrecken, den wir nicht wahrnehmen können. Die Alien-Wesen sind stärker mit der größeren Realität verbunden, können deren Eigenschaften sehr effizient aufnehmen und verarbeiten, sie auf bestimmte Art und Weise manipulieren und sich durch sie hindurchbewegen. Sie sind der Schwimmer im Ozean und wir sind diejenigen, die noch am Strand stehen und sich erst zögerlich mit den Zehen hineintasten.

Strieber benutzt hierbei eine andere Analogie: Unsere Wahrnehmung beruht auf einer Output-Vorgehensweise: Wir haben einen Sinnesapparat, der direkt auf die Wahrnehmung der uns direkt materiell umgebenden Objekte gerichtet und damit auf einen bestimmten Bereich eingestellt ist. Wir sehen quasi die Oberfläche, aber nicht die Realität, die darunter liegt. Diese müssen wir erst mühsam mit weiteren Wahrnehmungsinstrumenten bis hin zu den kleinsten Bestandteilen (den Atomen und so weiter…) entschlüsseln und kommen selbst dabei nicht wirklich ans Ende. Für die Alien-Wesen hingegen könnte es mit einer Input-Strategie genau umgekehrt sein: Sie nehmen zuerst das wahr, das allem zugrundeliegt: Die Prinzipien und die Kräfte, die in der höheren Realität das Fundament für die Bereiche darunter bilden, die Energien, die alles organisierend zusammenhalten und von einzelnen Objekten und Lebewesen abgestrahlt werden – bis hin zu geistigen Ausstrahlungen und Gedanken. Auf den ersten „Alien-Blick“ würden wir wahrscheinlich nicht einmal als materielles Objekt „Mensch“ wahrgenommen werden, wie wir es aus unserer Welt kennen. Es wäre ein für uns unvorstellbares Zusammenspiel vieler komplexer einzelner Eindrücke, die sich für die Alien-Wesen in ihre ganz eigene Wahrnehmungswelt übersetzen. Wir Menschen können ebenfalls kleine Teile aus diesem Puzzle wahrnehmen und bezeichnen dies gewöhnlich als „paranormal“.

Viele Beobachtungen stützen diese Theorie: Die Alien-Wesen agieren geistig fokussierter, sie können unseren Geist manipulieren, nehmen unsere Gedanken problemlos wahr, können ihren Kern erfassen und dementsprechend darauf antworten oder reagieren. Einen anderen Eindruck von der höheren Realität können wir durch außerkörperliche Erfahrungen gewinnen. Der astrale Zustand ist die Wahrnehmung eines größeren Realitätsbereichs und beruht allein auf dem Geist, nicht auf den Sinnesorganen des materiellen Körpers. Geist ist die Essenz von allem und Menschen verschiedener Zeiten und Kulturen haben der gesamten Schöpfung in der „Göttlichen Philosophie“ eine geistige Realität zugrundelegt. Damit können wir aus unserer Perspektive quasi schon mal einen Fuss in den großen Ozean hineinschieben. Es gibt eine Anzahl verschiedener Phänomene, die manchmal aus dem anderen Realitätsbereich zu uns durchdringen und aus verschiedenen Gründen auf unser „Glühen“ aufmerksam werden können.

Die Alien-Wesen sind so etwas wie die Joker im Spiel. Sie besitzen einen biologischen Körper, sind andererseits jedoch mit den Eigenschaften der höheren Realität verbunden und können sich über einige ihrer Ebenen hindurchbewegen. Sie können erst durch ihre geistige Anwesenheit spürbar, jedoch noch nicht in unserem materiellen Bereich sichtbar sein. Einem Entführten gegenüber wurde dazu die Aussage gemacht: „Wir können uns am selben Ort befinden, aber ihr könnt uns nicht sehen.“ Ob dies ein Wahrnehmungs-, ein technisches oder ein anderes Problem ist, bleibt für uns noch ein Rätsel. Wahrscheinlich ist es oft ein Zusammenspiel. Zum einen scheint es eine Fähigkeit zu sein, die den Alien-Wesen in stärkerer Form bereit steht. Strieber beschreibt zum Beispiel Berührungen, die mit einem kurzen Erscheinen eines Wesens verbunden sind. Die physische Körperlichkeit der Wesen wird aus vielen Fallberichten ersichtlich, andererseits wird durch ihr plötzliches Verschwinden eine Schwelle durchbrochen. Und besonders während Entführungserfahrungen wird auch die Materialität unserer physischen Ebene aufgelöst: Wände und feste Objekte können sogar durch den Entführten durchdrungen werden. Vielleicht findet in diesen Momenten eine Art Anhebung durch die Wesen oder durch andere, technische Mittel statt. Mit den Raumschiffen, Transportstrahlen und anderen Ausrüstungsgegenständen wie z.B. medizinischen Gerätschaften steht dazu eine benötigte Infrastruktur zur Verfügung. Das Vorhandensein von Möbeln etc. an Bord der Schiffe zeigt, dass die Wesen ein körperliches Leben führen.

Auf der anderen Seite steht ein Sammelsurium von verschiedenen Wesen und Erscheinungen, die zwar einige Eigenschaften der Alien-Wesen und der höheren Realität teilen, in ihren Möglichkeiten und in ihrem Handeln jedoch eingeschränkter agieren. Typische Begegnungen mit ihnen finden sich auch hier im Blog, z.B. Das koboldartige Wesen.

Wir wissen dabei nicht genau, ob es sich um Wesen handelt, bei denen eine Beziehung zum Weltraum oder zu unserer Erde besteht. In letzterem Fall gibt es viele Fälle, die mit der Sichtung von „Kobolden“, „Zwergen“ und vielen ähnlichen Gestalten verbunden sind. Wahrscheinlich sind sie teilweise als Volkssagen in unserem kollektiven Gedächtnis gespeichert. Sie scheinen in diesem Fall häufig in einer Verbindung mit der umliegenden Landschaft zu stehen und im dicht besidelten städtischen Raum sind diese Begegnungen eher selten.

Wenn wir auf einen geistigere Wahrnehmungsebene überwechseln, wie es während außerkörperlicher Erfahrungen der Fall ist, scheint sich unsere materiellere Welt in verschiedene Schichten abzustufen. Sie ist dort als Abbild vorhanden und kann sich solide anfühlen, aber genauso auch durchdrungen werden. Im Kapitel „The Fields of Asphodel“ beschreibt Strieber einige beeindruckende Erfahrungen anlässlich einer Konferenz im „Indianerland“ in der Lakota Sioux Pine Ridge Reservation in South Dakota. Während seines Aufenthalts konnte er eine Art „Spiegelwelt“ wahrnehmen, die zwar auf unserer materiellen Welt und der dortigen Landschaft beruhte, jedoch drastisch unbevölkerter und älter wirkte, wie aus einer weit zurückliegenden Zeit. Auf dem Weg zu einem Vortrag schien sich die Atmosphäre in der Umgebung plötzlich merklich zu verändern und die Geräusche verschwanden. Die Person neben ihm zeigte keine Reaktion mehr auf ihn. Bald darauf pendelte sich der Zustand wieder ein. Einige Wochen später erreichte Strieber die Zuschrift einer Frau, die ihm eine ungewöhnliche Beobachtung mitteilte: Am Tag des Vortrags kreuzten sich ihre Wege und beide gingen direkt aneinander vorbei. Kurz davor wurde sie von ihrem Handy abgelenkt und bemerkte einen „Blitz“ aus Striebers Richtung. Als sie in seine Richtung aufschaute, war er verschwunden. Stattdessen machte sich ebenfalls das Gefühl einer veränderten Atmosphäre und der Geräuschlosigkeit breit und sie fühlte sich mit einer besonderen erhebenden Energie verbunden.

Im außerkörperlichen Zustand kann die eigene Gestalt von anderen Menschen als eine Art Schatten oder nebelartige Silhouette gesehen werden. In einem Fall verabredeten wir während eines Abductee-Treffens den Versuch, außerkörperlich zu werden und uns ins Bein zu zwicken. Ich verspürte tatsächlich einen unangenehm starken Schmerz. Umgekehrt habe ich einen körperlichen Schmerz verspürt, als mich ein astrales Objekt am Fuß getroffen hat, und hatte bereits zweimal das zweifelhafte Vergnügen mit einem altbekannten Klischee: Ein Astralwesen, das auf meinem Bauch saß und von mir abgeschüttelt werden musste.

Vielleicht wird dadurch ein wenig deutlich, welche Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Phänomenen bestehen, die wir als Dämonen, „Nachtalp“ oder Geister bezeichnen. Manchmal scheinen es unsere Gedanken sein, die bestimmte Wesen anziehen und ihnen einen besonderen Nutzen bringen könnten. Strieber führt den Fall von „Matt“ aus Kathleen Mardens Buch „Extraterrestrial Contact“ auf. Matt sorgte für einen sehr kleinen abgelegeneren Flughafen und entwickelte dort nach einer Ufo-Sichtung den starken Drang, Kontakt mit außerirdischen Lebewesen herzustellen. Es begann mit harmlosen nächtlichen Blinksignalen seiner Taschenlampe und später mit Laserpointern, die irgendwann tatsächlich eine Antwort hervorriefen. Es kam schließlich zu Manifestationen im Umfeld und in der Wohnung, die einen sehr beängstigenden Charakter aufwiesen. Die Erscheinungen steigerten sich zu einem regelrechten Terror, als Matt schließlich auf eines der Wesen schoss und trugen mehr und mehr „dämonische Züge“. Es gab zwar einige Zeugen dieser Vorkommnisse, doch letztendlich entglitt Matt seiner Umwelt und verfiel körperlich und psychisch, bis er schließlich starb. Kathleen Marden zieht ebenfalls diese astrale Trennung zu klassischen Entführungserfahrungen und ähnlichen Arten von Kontakt.

Astrale Lebewesen haben trotz allem ein geringeres Potential, sich auf unserer materielleren Ebene zu manifestieren. Die Wirkung auf uns könnte trotzdem beachtlich sein. Im außerkörperlichen Zustand sind wir selbst unter Umständen dazu in der Lage, anderen gegenüber als „Geister“ zu erscheinen und es macht genau so Sinn, in diesem geistigen Zustand das Jenseits zu sehen. Wir sind mehr als unser physischer Körper und es gibt einen Teil von uns, der über uns herausragt, mit den höheren Ebenen verbunden und dort unbemerkt von uns aktiv ist. Der physische Körper ist sozusagen nur der Riss, mittels dem er für begrenzte Zeit in die materielle Ebene hineinschaut, indem er sich sich durch ihn begrenzen und fokussieren kann. Das „Höhere Selbst“ existiert unabhängig davon und ist mit uns verbunden, als Teil von unserem Ganzen. Es wäre möglich, dass wir mit ihm in einer stärkeren Wechselwirkung stehen, als es uns selbst bewusst ist, und uns durch ihn Botschaften oder eine Form von Führung zukommen lassen könnten.

Die Essenz von Kontakt

Kontakt führt letztendlich ganz persönlich über uns, und das ist der eigentliche Kern hinter dem Leitsatz: „Vom Kleinen zum Großen.“ Man könnte auch sagen: „Erkenne dich Selbst.“ Der Ozean liegt nicht außerhalb von uns, sondern in uns selbst. Es steht uns frei, uns für diese Möglichkeit zu öffnen, die Welt in uns zu erkunden und dort auf das Universum zu treffen, das schon immer da war. Die Alien-Wesen bilden dabei den dynamischen Teil, der an unsere inneren Wänden klopft und nach einer Beziehung sucht, die letztendlich auf einer gemeinsamen Ebene auf Augenhöhe besteht. Diese Entwicklung soll beschleunigt werden, weil wir uns selbst zu zerstören drohen. Wie diese Sensibilisierung aussehen kann und welchen Ängsten und Herausforderungen wir uns dabei stellen müssen, wird im zweiten Teil der Buchbesprechung beschrieben.

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