Edward Belbruno

Die Möglichkeiten außerirdischen Lebens, versteckter Dimensionen oder benachbarter Universen sind längst keine esoterischen Nischenthemen mehr, sondern Objekte seriöser Grundlagenforschung. Eine Person aus dem Wissenschaftsbetrieb, die sich öffentlich zu ihren eigenen ungewöhnlichen Erfahrungen äußert, dürfte hingegen wohl noch seltener als ein Outing im Fußball sein. Die beruflichen Konsequenzen wären schlichtweg nicht abschätzbar. Einige bekannte Wissenschaftler der Vergangenheit haben ihre mutigeren spirituelleren Gedanken erst am Ende ihrer Karriere oder im Ruhestand veröffentlicht.

In der Dreamland-Show vom 20. Dezember 2019 werden zwei prominente Wissenschaftler mit Kontakterfahrungen vorgestellt, die mit Whitley Strieber über den Einfluss der Nahbegegnungen auf ihr Leben und ihre Arbeit sprechen. Den Auftakt macht Edward Belbruno, der 2009 mit Strieber zusammentraf und später anonym in seiner Show über sein Erlebnis berichtete. Die Reaktionen der Zuhörer waren so positiv, dass er schließlich den völligen Schritt an die Öffentlichkeit wagte.

Edward Belbruno

„Wenn man diese Begegnungen hat, etwas, das man in seinem Leben nicht versteht, und man damit konfrontiert wird, hat es eine gewaltige Auswirkung auf dich, weil wir so daran gewöhnt sind, dass das Leben angeblich berechenbar ist. Unsere ganze Gesellschaft versucht berechenbar zu sein, und wenn du dich nicht innerhalb eines genau abgesteckten Rahmens verhälst, wirst du als sonderbar angesehen. Und wenn man etwas nicht erklären kann, dann reden die Leute nicht darüber. Und wenn man etwas wirklich Sonderbares sieht, geschieht das für gewöhnlich in einem Film. Du kannst dich zurücklehnen und Unheimliche Begegnung oder etwas in der Art anschauen, das Kino verlassen nachdem du dein Popcorn gegessen hast und alles ist einfach in Ordnung. Aber wenn man wirklich dort draußen ist und etwas sieht wie es vielleicht in dem Film gezeigt worden ist, ist es eine ganz andere Geschichte. Du befindest dich nicht in deinem Bezugssystem, und es ist sehr sehr furchteinflößend, weil es etwas ist, vor dem du nie gewarnt worden bist oder über das dir niemand erzählt hat, und plötzlich wirst du damit konfrontiert.“

Edward Belbruno wurde 1952 in Heidelberg geboren, lebte aber die meiste Zeit in den USA. Er war von klein auf am Weltall interessiert und zeigte früh eine künstlerische Neigung. Als fünfjähriger besorgte er sich ein paar Ölfarben und brachte ohne Übung ein Raumschiff zu Papier, das später in einer Ausstellung gezeigt wurde (das Raumschiff und seine Faszination für das Weltall bringt er mit dem damaligen Zeitgeist in den USA in Verbindung). Belbruno ist bis heute nebenbei als Künstler aktiv und bezeichnet seinen Stil als abstrakten Expressionismus. Es ist für ihn wie ein Ausbalancieren seiner kreativen Quelle zwischen Intuition und Unterbewusstsein einerseits und der äußeren Welt der Wissenschaft und Logik. So findet sich in seinen Bildern die Verbindung beider Welten: Fremde Weltraumlandschaften, Sternenhimmel, Zeit und Dimensionen etc. Ein paar seiner Bilder könnt ihr hier sehen: https://www.edbelbruno.com/

Der Weg zum Mond

Zum weiteren Teil der Geschichte muss man ein wenig ausholen: Belbruno machte seinen Abschluss in Mathematik und arbeitete von 1985 bis 1990 bei einigen bekannten Missionen als „Orbital Analyst“ am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA. Dort kam ihm die Idee, Elemente aus der Chaostheorie mit der Raumfahrt zu verbinden und entwickelte den „Low-Energy Transfer“ oder „Low-Energy Trajectory“. Auf dieser Grundlage konnten bestimmte Bahnen für die Fortbewegung eines Objekts (z.B. auf dem Weg zum Mond) errechnet werden, die für eine Änderung des Flugorbits nur einen sehr geringen Teil des Treibstoffs verbrauchen. Der Geistesblitz kam ihm beim Malen eines seiner Bilder und dem Betrachten der Pinselstriche. Allerdings betrachtete die NASA seine Forschungen zunächst mit Skepsis und bezweifelte die Praxistauglichkeit. Es schien, als wäre seine wissenschaftliche Karriere am JPL in naher Zukunft beendet und Belbruno hatte sich langsam damit abgefunden.

In der Folge kam es zu einer Kette von seltsamen Verbindungen, die ihm erst nach einiger Zeit so richtig bewusst geworden waren. Innerlich frustriert traf er für sich die Entscheidung, das ganze einfach an den Nagel zu hängen und die NASA nicht mehr von dem Wert seiner Arbeit zu überzeugen zu versuchen. Es war eine Art inneres Loslassen – Und buchstäblich im nächsten Augenblick wurde er im Rahmen eines Notfalls kontaktiert. Die japanische Mondsonde Hiten hatte nach dem Kontaktverlust zu ihrem Orbiter-Modul Probleme und man suchte händeringend nach einer Möglichkeit, sie doch noch in eine Mondumlaufbahn zu befördern. Belbruno beschrieb es als „Heureka“-Moment und er hatte intuitiv eine Lösung vor Augen. Letztlich nahm das japanische Team die Empfehlungen an und Belbruno verließ das JPL.

Eine Begegnung im Nirgendwo

Ein Jahr später unternahm er mit seiner damaligen Freundin einen „Road Trip“ von Los Angeles nach Saint Paul, Minnesota. Belbruno wollte eine Auszeit nehmen und sich auf das Malen konzentrieren. Nach einigen Tagen erreichten sie das südliche Wyoming und nahe der Stadt Casper entspann sich ein kleiner Streit, weil Belbruno die restliche Strecke schnell hinter sich bringen und seine Freundin lieber querfeldein durch die Landschaft Richtung Gilette fahren wollte. Schließlich fanden sie sich in der Pampa wieder – gegen 21 Uhr am Abend, inmitten des Graslands, mit wenig Benzin und ohne Tankstellen oder weitere Städte auf der Strecke. Weder fuhr jemand hinter ihnen, noch kam ihnen jemand entgegen. Dazu wurde es zusehends nebliger und immer wieder tauchten Tiere am Straßenrand auf. Die ganze Situation hatte etwas Surreales. Gegen 23 Uhr erreichten sie das Thunder Basin National Grassland in der Nähe von Wyoming. Der Begriff „Basin“ bezieht sich auf ein beckenförmiges Gelände, und so fiel die Straße in Richtung des Grundes ab. Dabei bemerkte Belbruno ein sehr helles rötliches Licht in der Entfernung:

„Ich bemerkte zu meiner Freundin: „Das ist wahrscheinlich eine Baustelle“… Denn wenn man so etwas sieht […] versucht man sich in Erklärungen zu flüchten, es als etwas harmloses abzutun. Denn sonst müsste man sich davor fürchten, oder? Also sagte ich, das muss wohl eine Baustelle sein und rückblickend war es lächerlich, so etwas zu sagen.“

Das Licht wurde zunehmend heller und als die Straße den flachen Grund erreichte, war es plötzlich direkt vor ihm:

„Und ich kapiere jetzt – bevor ich dorthin gelangte, war es für mich einfach eine kleine, winzige Baustelle, und da war wahrscheinlich eine kleine Beleuchtung dabei. Und was ich stattdessen vor mir sehe, ist völlig anders, es ist ein sehr sehr helles Licht auf der Straße direkt vor mir. […] Es war nicht seitlich an der Straße, es war sogar direkt in der Mitte der Straße hingeklatscht, und es war riesig. Es war nicht einfach nur ein kleines Licht, es sah in Wirklichkeit wie in der Größe eines Gebäudes aus. Also fuhr ich sofort langsamer, und ich kam ziemlich nahe heran, vielleicht einige hunderte Fuß entfernt, und sah dass es ein viereckiges Licht war, das über der Straße saß, wie die Umrisse eines Quadrats, aber es befand sich über der Straße. Also haue ich in die Bremsen und starre dieses Ding an, und sage zu meiner Beifahrer-Freundin: „Was zum Teufel ist das?“

Belbruno erklärt, dass er zwar Science Fiction-Liebhaber ist, aber er sich nie so etwas Ungewöhnliches oder Vergleichbares hätte vorstellen können. Selbst als Wissenschaftler und Raumfahrttechniker fehlte ihm jeglicher Referenzpunkt. Bemerkenswert ist auch, dass während zwei Stunden Autofahrt nicht ein einziger Wagen auf der Strecke zu sehen gewesen war.

„Es war perfekt quadratisch, es war beinahe wie eine Öffnung in eine andere Dimension, das war alles, an was ich dabei denken konnte. Es war nichts, zu dem ich in irgendeiner Weise einen Bezug herstellen konnte. […] Dieses Ding war ungefähr 40 Fuß breit, es reichte ein gutes Stück über beide Seiten der Straße hinaus. Also war die Straße buchstäblich blockiert, ich meine, ich konnte nicht mehr weiter. […] Und dann bemerkte ich, dass das rote Objekt, das ich ansah – welches die Umgrenzung eines Quadrats war, das eigentlich ein gutes Stück über der Straße saß – seinerseits in der Mitte eines viel größeren Objekts saß, das pechschwarz war, und das war auf der Straße. Also ist auf der Straße dieses gigantische schwarze, quadratische Objekt und in seiner Mitte war die Umgrenzung eines sehr hellen, roten Lichtes, welches das Licht war, das ich ursprünglich aus der Entfernung gesehen hatte. Ich war nicht nah genug um wirklich genau sehen zu können, um was es sich dabei handelte, aber es war ziemlich ungewöhnlich, also war ich natürlich sprachlos. Und wir müssen ungefähr gute 10 Minuten lang dagesessen und es angesehen haben.“

Beide sprachen kaum ein Wort und Belbruno befand sich in einem Zustand von Ehrfurcht, Neugier und Angst vor dem Unbekannten.

„Ich saß da und beobachtete es, absolut verblüfft, aber ich hatte Angst nach draußen zu gehen weil ich nicht wusste, was das war. Und nochmal: Wenn man sich eine Fernsehsendung anschaut, kann man sein Popcorn essen und den Ritt sozusagen genießen, aber wenn man sich tatsächlich inmitten eines Orts wie diesen befindet, spät in der Nacht und man hat dieses Ding vor sich, ist es ein völlig anderes Gefühl. Es ist wirklich Angst einflößend. […] Und was dann passierte, war, dass es begann vom Boden abzuheben, es bewegte sich direkt nach oben, ungefähr 50 Fuß hoch, das war alles. […] Und da konnte man wirklich sehen, dass es ein riesiges, schwarzes Quadrat war mit diesem roten Licht, das auch quadratisch war, in der Mitte davon. Und als es auf diese Weise vom Boden aufstieg, war der Punkt an dem ich wusste – es machte überhaupt kein Geräusch – und als das passierte, wusste ich dass es wirklich keinen Bezug zu etwas hatte, das ich zuvor gesehen hatte. Also war die einzige Schlußfolgerung, die ich an diesem Punkt hätten machen können, dass es sich um eine streng geheime militärische Sache handeln musste oder um etwas das tatsächlich aus einer anderen Welt stammen könnte und mich sehr glücklich schätzen zu können es zu sehen.“

Durch die weitere Bewegung des Objekts kam es zu einem beeindruckenden Perspektivwechsel:

„Und nachdem es so für etwa fünf Minuten über der Straße gehangen hatte, beginnt es sich seitwärts zu drehen. Was ich da ansah, was riesig war, war wie in der Größe der Seite eines kleinen Gebäudes. Was ich sah war die Rückseite davon. Als es sich also zu drehen beginnt, beginnt sich die Rückseite dieses Objekts nach rechts zu bewegen, und was dort vor mir in Erscheinung trat war dieses gigantische Objekt, vermutlich mehrere Male größer als die Straße, vielleicht vier oder fünfmal größer als die Straße, vielleicht 150 Fuß lang, es war gut 40 Fuß hoch, es war ein langes Rechteck mit einem leichten blauen Glühen in der Mitte und es hing einfach dort über der Straße, hoch am Himmel, vielleicht 100 Fuß am Himmel zu diesem Zeitpunkt. Und dann bewegt es sich hoch und runter nach hinten, hoch und runter nach vorne als ob es eine kleine Show abzog, als ob es auf eine Art und Weise „Hallo“ sagen würde. […] Ich fühlte mich zu keiner Zeit bedroht. Ich fühlte mich einfach so: Das ist unheimlich!“

Das Objekt begann sich langsam seitwärts von der Straße weg und auf eine entfernte Hügelkette zuzubewegen, während man immer noch das rote Leuchten in der Luft erkennen konnte. Durch die zunehmende Distanz fand Belbruno den Mut, um kurz auszusteigen und ihm nachzusehen. Im folgenden gibt er einen Einblick in seine Gefühle während der Weiterfahrt – das Ereignis ist jedoch noch nicht zu Ende.

„Mein Geist rast eine Millionen Meilen pro Stunde um die Frage, was sich da gerade ereignet hat. Und ich greife dieses Gefühl heraus und stelle es ganz nach oben, ich war geradezu in einem automatischen Modus. Ich dachte nicht und ich bewegte das Auto einfach langsam immer weiter voran. Meine Freundin sagte natürlich kein Wort, sie war wahrscheinlich noch überwältigter als ich es war. Und ich fuhr, raus von dort und begann die Straße entlang zu fahren. Und ich war so sehr in Gedanken, ich wusste nicht einmal mehr wo ich war.“

Plötzlich kommt es zu einem abrupten Wechsel in eine Szenerie die eigentlich an den Teil einer Entführungserfahrung erinnert:

„Und das nächste was ich weiß – Ich fühle wie sie mich schüttelt. Und sie rüttelt meine Schulter heftig. Und sie sagt mit einer sehr hysterischen Stimme: „Sie warten auf uns dort oben!“ […] Und dann bemerke ich an der Straßenseite – die Straße oszilliert in einem hellen weißen Licht, wie ein Stroboskoplicht, wie man es in einer Diskothek oder so etwas sehen würde, aber weitaus heller. Und es war auf der linken Straßenseite, es oszillierte an und aus. Und ich beginne langsamer zu fahren, weil ich das wirklich sehen will. Mein Ego war beschädigt weil ich nicht aus dem Wagen gestiegen bin als meine Freundin mich aufgefordert hat, dort wo sich das Rechteck befand. Nun sagte ich: „Jetzt möchte ich aussteigen und zum Teufel nochmal sehen, was dort ist.“ Aber jetzt war es wirklich angsteinflößend, weil als dieses Licht dort in dieser Art und Weise oszillierte, ein helles weißes Licht, war es wirklich furchterregend. Und jedes rote Warnlämpchen in meinem Körper begann zu leuchten, und die Warnlämpchen sagten mir sozusagen: „Geh weg von dort!“ Aber ich vermute dass dies durch den Umstand getriggert wurde, dass meine Freundin zu schreien anfing. Und als ich abzubremsen begann, schaute ich rüber nach links, und ich sah dass dort Gestalten herumstanden, so ziemlich einige von ihnen. Und sie standen um die Fläche herum, wo der Boden erleuchtet war […] Jedes Mal wenn es oszillierte, konnte man sie sehen.  […] Und meine Freundin war richtig aufgelöst, und sie begann zu schreien, sie schrie buchstäblich, sie sagte: „Ich gehe raus, ich werde aus dem Auto steigen und rennen!“ Sie beginnt nach der Tür zu greifen um sie zu öffnen, aber ich sage zu mir: „Das ist das letzte, was ich jetzt brauche.“ – Sie durch die Landschaft rennen zu lassen, wo ich mich befand, mit diesen Dingern auf der linken Seite, und es war ein wirkliches Gefühl der Panik. Also war das Beste was ich tun konnte, von dort wegzukommen, also trat ich aufs Gaspedal und bewegte uns voran, so dass sie das nicht tun konnte. Und ich bemerkte oben ein weißes Licht am Himmel, das meinem Wagen folgte, es war ziemlich hoch, aber es verfolgte meinen Wagen.“

Nach 10 Minuten Fahrt gelangten sie aus dem Thunder Basin National Grassland. Belbruno konnte selbst an diesem Punkt im Rückspiegel noch einiges an diffuser Aktivität in dem Gebiet beobachten. Schlussendlich übernachteten sie in einem Motel und setzten ihren Weg nach Saint Paul fort. Dort erfuhr Belbruno, dass die japanische Sonde den Mondorbit nach seiner langen Flugdauer erstmals sicher erreicht hatte – genau in jener Nacht der Begegnung, am 2. Oktober 1991.

Synchronizitäten und Verbindungen

Hier schließt sich der Kreis auf unheimliche Weise. Aus einem  Pinselstrich entstand die Idee, neue Antriebe für den Flug zum Mond zu entwickeln. Die Anwendung der Berechnungen auf die Mission Hiten führte während einer schicksalhaften Nacht zum Erfolg und setzte die Weichen für Belbrunos weitere Zukunft.

„Ich werde keine Behauptungen in der Hinsicht aufstellen, dass ich verstehe um was es sich dabei handelt. Es ist definitiv ein Phänomen. Es ist eines, das eine ungeheure Auswirkung auf mein Leben gehabt hat. Ob oder ob es nicht sich nicht um ein reine Schaffung einer synchronistischen, glücklichen Situation gehandelt hat, die sich zur richtigen Zeit ereignet hat, als das Ding zum Mond gelangte, es dort ankam, und es mir passiert ist, dieses Ding auf der Straße gesehen zu haben […] Wie all das miteinander verbunden ist – Man könnte ein Hardcore-Wissenschaftler sein um zu sagen: Reines Glück, nur Glück. Man könnte diesen Weg einschlagen. Oder man könnte den anderen Weg einschlagen und sagen: Sie sind verbunden. Und wenn man nun den Weg nimmt und sagt, es ist verbunden, dann muss man wirklich fragen: Was ist es, mit dem man sich verbindet […] und einen genauen Blick darauf werfen.“

Einige Monate vor der Reise gab es bereits eine andere Art von regelmäßiger Aktivität:

„Ich erinnere mich dass es eine Periode gab, während der ich immer wieder aufwachte, ich wachte auf, und ich dachte dass ich wach wäre, ich öffnete meine Augen, und anstatt das Schlafzimmer zu sehen, sah ich etwas als ob jemand ein Bild vor meinen Augen ausgeschnitten hätte, und stattdessen sah ich dieses Panorama von Bergen, Berglandschaften, und es war so als ob ich darüber hinwegflog, als ob mir eine Führung da durch gezeigt wurde […] Und das dauerte eine gute Minute oder zwei lang an und dann wachte ich schließlich auf, aber ich war bereits wach. Ich war definitiv wach. […] Das passierte viele Male. Und es war für gewöhnlich dieselbe Sache, es waren Bergketten.

[…]

Und dann gab es ein paar Nächte, während dieses Sommers, als sich das abspielte, in denen ich aufwachte, aufstand um ins Badezimmer zu gehen, völlig wach, zurück ins Bett ging und hatte einen Blick auf mein Wohnzimmer, schaue ins Wohnzimmer und sehe etwas, bei dem ich denke, dass es sich um zwei Wesen von irgendeiner Art handelt. Und es schien als ob sie sich umsehen würden, in meinem Wohnzimmer, und sahen mich an, als ob sie durch mich hindurchsehen würden. Und sie wirkten nicht bedrohlich oder so etwas, sie taten das alles einfach und ich sagte zu mir: Ich muss ganz offensichtlich einfach nur träumen und das ist eine Art Überrest davon. Und ich sah das in einer Reihe von Nächten, die selben zwei Dinger, die sich in meinem Wohnzimmer umsahen und es war während der Zeit, als ich diese, ich nenne sie „Cut Outs“ hatte, als ich diese ausgeschnitten Bilder von Bergketten sah. […] Als Wissenschaftler schrieb ich es einem sehr aktiven Traumzustand zu, der noch erhalten bleibt wenn man aufwacht. Und nochmals – wer weiß, ich werde nicht einmal versuchen zu raten, um was es sich dabei gehandelt hat, aber für mich scheint es ein wenig zusammenhängend zu sein mit dem was sich damals abspielte, und einige Monate später hatte ich dieses spektakuläre Erlebnis im Mittleren Westen.“

Belbruno spricht immer über sein Erlebnis und der Schritt an die Öffentlichkeit hat ihm keine Nachteile gebracht. Er arbeitet an verschiedenen Universitäten und räumt dem künstlerischen Schaffen einen ebenso großen Platz in seinem Leben ein. Im Jahr 2018 wurde ihm der rennomierte deutsche Humboldt Research Award für seine wissenschaftlichen Tätigkeiten verliehen.

„Wenn man an die Tatsache denkt, dass wir nicht einmal wissen, was ungefähr 98% der Materie des Universums ist, wir wissen nicht einmal, was Quantenverschränkung ist, es gibt so viele Unbekannte, von denen wir nichts wissen. Und nehmen wir unsere Evolution, die gerade mal 5 Millionen Jahre angedauert hat, und sagt, wie wäre es wohl in 5 Millionen Jahren von jetzt an, oder wie wäre es mit 200 Millionen Jahren. Es könnte so eine fortgeschrittene Lebensform sein, du könntest vor ihr stehen und winken und sie niemals sehen.“

 

Quellen:

Dreamland Year-End Special: Two Prominent Scientists Describe Their Close Encounters

Ein Gedanke zu „Edward Belbruno“

  1. Hallo Edward,
    komme aus Deutschland, geb.1961, hatte vor Jahren 2 Begegnungen und war nicht vorbereitet. Träume seit Kindheit bis
    heute, sehr real, wie überwachen und testen.
    Finde bei uns keinen Blog die mich verstehen, kannst Du helfen?
    Bis dann – Dag

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