„Beyond My Wildest Dreams“ – Teil 4

Im Abschnitt „Deepening“ (Vertiefung) geht Kim auf ein weiteres Erlebnis mit einem ihrer Hybridkinder ein.

Abschnitt 5 „Deepening“ (Vertiefung)
Kapitel 32 „In the Blink of an Eye“ (In einem Augenblick)

„Diese Tochter, die ich April nannte, ist das Beste, was aus dem außerirdischen Design hervorgekommen ist. Die außerirdische Ebene ist nicht auf Zeit, wie wir sie kennen, beschränkt. Die Nacht, die ich mit ihr verbrachte, trotzte diesem Aspekt unserer Realität vollständig. In einem Moment war sie ein kleines Baby in meinen Armen. Im nächsten Moment stand sie als junge Frau mit einem unvergleichbaren Intellekt vor mir.

Auch wenn mir viele Erinnerungen fehlen, erkannte ich, dass ich eine andauernde Beziehung mit diesem Kind hatte. Ich war sehr stark mit ihr verbunden. Ich erlebte die Art von Liebe für sie, von der meine Freunde, die Kinder hatten, immer sprachen; diese reine, bedingungslose Liebe, die man nur als Eltern kennt.

Sie sah genauso aus wie ich in diesem Alter und sie hätte ein Klon von mir sein können, wäre da nicht ihr zerbrechlich erscheinender Körper und die elfenbeinfarbene Haut gewesen. Das stärkste Indiz ihrer außerirdischen Abstammung war jedoch ihre geistige Schärfe. Sie wusste viele Dinge, von denen ich niemals eine Ahnung haben werde, aber es war keine Zeit für Gespräche. In den kurzen Augenblicken, die wir zusammen verbrachten, wollte ich ihr einfach nur meine Liebe schenken und sie für all die Zeit entschädigen, die wir getrennt waren. Ich kämpfte mit den Tränen, konnte aber nicht den Schmerz darüber verbergen, dass ich in all den Jahren nicht bei ihr sein konnte. Aufgrund ihrer ausgeprägten telepathischen Fähigkeiten konnte sie nicht anders als diesen Kummer zu teilen.“

Abschnitt 5 „Deepening“ (Vertiefung)
Kapitel 36 „Two Sides of the Same Story“ (Zwei Seiten derselben Geschichte)

„Ich wachte auf und war allein im Wohnzimmer eines kleinen Hauses. Ich konnte durch die offene Vordertüre sehen, dass es draußen ebenso dunkel war wie drinnen. Ich bewegte mich zur Tür und sah eine Gruppe Menschen im Hof stehen, die fasziniert in den Himmel starrten. Ich verließ das Haus um zu sehen, was die Ursache für die Aufregung war und erkannte ein dreieckförmiges Objekt mit laufenden Lichtern an beiden Seiten, dass sich über den Himmel bewegte.

Die Gruppe wusste nicht, in welcher Gefahr sie sich befand also klärte ich sie auf: „Rennt um euer Leben! Sie sind nicht freundlich. Sie werden auch fangen!“ Wir rannten alle die Straße hinunter, bogen um die nächste Ecke und blieben stehen angesichts des fantastischen Anblicks, der sich uns bot. Wir befanden uns vor einer wunderschönen Flotte leuchtender Schiffe. Zwei verschiedene Gruppen strömten nebeneinander vom Horizont herbei und wurden durch ein riesiges Wolkengebilde getrennt, das etwas in sich zu verbergen schien. Es waren buchstäblich hunderte von Schiffen.

Von jeder der beiden Gruppen strahlte eine etwas andere Schwingung aus. Die diskusförmigen Schiffe wirkten eher unbeteiligt und bereit, davonzufliegen. Die konischen Schiffe projizierten Authorität und Besorgnis. Unsere Gruppe war absolut sprachlos und beobachtete das Ganze mit großer Ehrfurcht. (…)

Was ich hier gesehen hatte, machte mich sehr demütig, um es vorsichtig auszudrücken. Ich weiß nicht, ob es eine reale Erfahrung war, eine holographische Projektion oder eine psychische Manipulation. Es kann auch einfach meinem eigenen Geist entsprungen sein. Ich habe es aufgegeben, den Unterschied zu analysieren, aber ich denke, dass ich langsam anfange zu begreifen, was Yogis schon immer gewusst haben: das Leben ist in Wirklichkeit ein Traum und Träume sind real. Eine erwachte Seele erkennt, dass es hier keinen Unterschied gibt.“

Später im Abschnitt „Deepening“ schreibt Kim darüber wie die Erlebnisse ihre Weltsicht verändert haben.

„Die Außerirdischen sagen „Du bist wir“, aber was bedeutet das? Wenn sie ich wären, hätten sie meine Furcht während eines solchen Erlebnisses fühlen und ihre Taktik ändern oder mich ganz in Ruhe lassen müssen. Außer ihre Ziele sind so weitreichend, dass keine Zeit bleibt, um die Auswirkungen zu berücksichtigen, die sie auf ihre Opfer haben. Ich habe gesehen wie sie in großer Eile gearbeitet haben, als würden sie gegen die Zeit anlaufen – nicht ihre Zeit, sondern unsere Zeit. Soviel von der menschlichen DNA zu retten wie möglich, bevor wir einen vollständigen, ökologischen Kollaps erreichen, ist wahrscheinlich eine ausreichende Begründung.

Ob es nun die Absicht der Greys war, mich zu zähmen, oder nicht – es ist ihnen gelungen. Meine Werte haben sich durch meine Interaktionen mit ihnen dramatisch gewandelt. Materialismus hat seinen Wert verloren. Meine Beziehungen haben nun höchste Priorität für mich, egal ob mit anderen Menschen, dem Planeten oder mit dem, was ich „Alles, was ist“ nenne. Ich bin ein viel freundlicherer Mensch geworden und auch wenn ich es nicht gerne zugeben mag – vieles meiner neuen Einstellung verdanke ich den Aliens.
Ich hatte die Gelegenheit die menschliche Natur durch ihre Augen zu sehen und das war eine sehr erleuchtende Reise. Ich sehe die Gewalt, in welche der moderne Mensch ständig verwickelt ist und ich frage mich, was die Aliens von uns denken müssen. Kein Wunder, dass sie uns so behandeln wie sie es tun. Wie können wir Respekt von einer außerirdischen Rasse erwarten, wenn wir nicht einmal unsere eigene Spezies respektieren oder die Erde, von der unser Leben abhängt. (…)

Abgesehen von ihren extremen Methoden haben mich die Aliens unbezahlbare Lektionen gelehrt. Sie haben mir gezeigt, dass nicht nur alles Bewusstsein besitzt, sondern dass alles Bewusstsein ist. Wir sind viel mehr als die physische Form, die wir verkörpern, aber dennoch sind unsere Körper durch Geist entstanden. Die Tiere, Insekten und die Erde selbst sind bewusste, lebende Wesen und wir sind alle durch dieselbe Energie miteinander verbunden. (…)
Es sieht so aus, als ob dieses Selbst, von dem wir alle Teil sind – Gott, wenn man so will – versucht, sich auf biologischer und spiritueller Ebene wiederzuverbinden. Ich stelle mir vor, dass Gott ebenso wie Gottes Schöpfungen ebenfalls träumen und versuchen, einen Zustand des luziden Träumens oder des höheren Bewusstseins zu erreichen, ebenso wie wir versuchen, unserer selbst mehr bewusst zu werden. (…)

Einen Zustand vollkommenen Bewusstseins zu erreichen, ist ein schwieriges Unterfangen für jedes Wesen, ob es nun der Schöpfer ist oder seine Schöpfungen, weil sich die Fragmente des Selbst gegenseitig fürchten. Sie haben die Befürchtung, dass sie mit einem Teil ihrer selbst konfrontiert werden, den sie zurückweisen, ebenso wie ich die Greys zurückweise. Die voneinander getrennten Teile fühlen, dass die gegenseitige Anerkennung den Verlust der Individualität mit sich bringt. Dunkle Geheimnisse würden ans Licht kommen. Die Ironie daran ist, dass es sinnlos ist, egal wie sehr wir versuchen uns voreinander zu verbergen. Auf tieferen Ebenen kennen wir immer die Wahrheit.

Ich glaube die Telepathie ist die natürlichste Form der Kommunikation, aber in unserer Zivilisation ist sie selten, weil wir soviel Angst davor haben, wer wir sind. Wir haben Angst davor, ehrlich zu sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Telepathie am leichtesten mit Menschen funktioniert, die nichts zu verbergen haben. Deshalb muss eine Gesellschaft, die sich telepathisch miteinander verbinden möchte, von höchster Integrität sein. Es ist eine Schande der Furcht zu erlauben, der Freude und Ganzheit im Weg zu stehen, die wir erleben werden, wenn wir erlauben, uns miteinander zu verbinden – egal ob untereinander, mit Mutter Natur, mit den Aliens oder mit Gott. Der Augenblick, in dem sie mir „Du bist Wir“ zeigten, war der tiefgründigste Moment meines Lebens, aber ich glaube, dass das nicht auf einen einzigen Moment beschränkt bleiben muss.

Bewusstsein strebt danach, sich selbst zu erkennen. Die Zeit ist für uns gekommen, unsere Augen für diese vereinte Energie zu öffnen und unser Denken darüber weiterzuentwickeln, wer wir sind. Dieses „wir“ schließt alle Dinge mit ein, vom kleinsten Atom bis hin zu einer Flotte von Mutterschiffen, vom härtesten Stein bis zur feinsten Vibration nichtphysischer Realitäten. Wenn unser Denken sich ausdehnt – darüber, wer und was wir als Bewusstsein sind – werden alle anderen Teile dieses Wissen reflektieren. (…)

Wir sind noch eine junge Spezies und haben noch viel Entwicklungsarbeit vor uns. Aber wir können damit beginnen, unsere Selbstverliebtheit als eine begrenzte, ausgediente Weltsicht hinter uns zu lassen.
Wenn die Menschheit das Wissen zulässt, dass wir nicht allein im Universum sind und wenn sie damit aufhört, die Existenz anderer Kräfte zu leugnen, können wir diesen Kräften erlauben, an die Oberfläche zu kommen. Bis dahin werden die Aliens das tun, was unsere Furcht von ihnen verlangt: sich vor uns zu verbergen.“

„Ich möchte etwas teilen, das ich als sehr wichtig erachte. Ich kann nicht beweisen, dass Aliens existieren. Ich habe keine physischen Beweise, welche die Wissenschaft akzeptieren würde. Ich habe nur meine Erlebnisse und die Auswirkungen, die sie auf mich hatten. Diese Auswirkungen haben mich tief bewegt. (…)
Das Wissen um ihre große Sorge für unsere Art und Weise, uns selbst zu zerstören, lässt vermuten, dass die Dinge wahrscheinlich schlechter stehen als wir im Moment absehen können. Tatsächlich erscheint der Zustand der Erde so kritisch, dass wir eines Tages womöglich von einer neuen, verbesserten Spezies ersetzt werden, die sehr viel cleverer ist als wir und die nicht unseren emotionalen Ballast besitzt. Ich hasse es, dies zu sagen, aber ich denke, die Greys haben hier richtig entschieden.

Wir Menschen sind selbstsüchtig, rücksichtslos und wir sind uns unseres negativen Einflusses auf die Erde nicht bewusst. Wenn jemand oder etwas dort draußen die Fähigkeit hat, die Situation zu korrigieren und spürt, dass die Erde genug von uns hat, dann haben sie meine volle Unterstützung. (…) Es wird Zeit, dass die Zerstörung gestoppt wird.
Es gibt Millionen Spezies auf diesem Planeten, die in dieser Angelegenheit nichts zu sagen haben. Sie sind unserer Gnade ausgeliefert und wir hintergehen sie. Manche Leute denken, dass dies keine Bedeutung hat. Alles was lebt, muss auch sterben und das gehört zum Leben dazu, richtig? Also warum sollten wir etwas ändern? Und außerdem ist es ohnehin zu spät.

Diese Leute liegen falsch. Was wir hier tun, hat große Bedeutung, auf so vielfältige Art und Weise, in so viele Richtungen und in so vielen Dimensionen, dass unser begrenztes Gehirn es nicht erfassen kann. Und solange es nicht vorüber ist, ist es nie zu spät.

Wie „die Augen“ mir mitgeteilt haben: „Wenn du weißt, dass etwas Falschen geschieht und du wendest dich ab, dann bist du dennoch schuldig und verantwortlich.“ Wir wissen alle, dass das Ökosystem unseres Planeten leidet und wir wissen auch, dass dies geändert werden kann, wenn wir alle helfen und mit dem Herzen dabei sind. Dazu müssen wir nicht alle zu Aktivisten werden, sondern können jeden Tag mit kleinen Gesten kollektiv zur Heilung von Mutter Erde und ihrer Bewohner beitragen. Wir brauchen keine außerirdische Spezies, die uns einen über den Schädel zieht, bevor es zu spät ist – oder doch?

Der Schöpfer ist hier, um nach seinen Schöpfungen zu sehen und für die Menschen auf diesem Planeten könnte es ein hartes Erwachen werden. Der Schöpfer mag uns nicht als alter Mann in einer weißen Robe begegnen. Er könnte auch aussehen wie ein Grey mit einer Nadel in der Hand, der uns sagt, dass wir es endlich einmal die Tatsachen begreifen sollen.

Die Tatsachen sind, dass der Schöpfer nicht erlauben wird, dass ein gesamter Planet vor die Hunde geht, nur weil eine Spezies darauf Amok läuft. Wir können jetzt unsere Handlungsweise ändern oder später zur Verantwortung gezogen werden. Und wir werden zur Verantwortung gezogen werden.

Was auch immer du unter „Gott“ verstehst, meine Erlebnisse haben mich gelehrt, dass diese Welt in „Gottes“ Augen wichtig ist und dass er uns bittet, mitzuhelfen. Liebt und respektiert euch selbst und einander. Liebt und respektiert alle lebenden Wesen und ehrt diesen einzigartigen Teil der Schöpfung. Wenn wir aufwachen, kann diese Welt in eine wunderbare Vision von Frieden und Harmonie transformiert werden, die unsere wildesten Träume übersteigt.“

Fazit
Kims Buch „Beyond my Wildest Dreams“ ist mittlerweile über 20 Jahre alt und wurde zu einer Zeit geschrieben, zu der das Entführungsphänomen insgesamt noch von vielen negativen Vorstellungen geprägt war. Darüber hinaus entstand das Buch nur kurze Zeit nachdem sich Kim ihrer Erlebnisse bewusst wurde. Entsprechend sieht sich Kim damals hauptsächlich in der Opferrolle als Versuchskaninchen einer emotionslosen außerirdischen Spezies. Im Verlauf des Buches transformiert sich diese Ansicht durch ihren Willen, den Sinn hinter dem Phänomen zu begreifen und aus der Passivität des Opfers auszubrechen. Die Schlüsse, die Kim daraus zieht, sind für die damalige Zeit bemerkenswert. Unterstrichen wird das Ganze noch durch die hervorragenden Zeichnungen, die jeden Erlebnisbericht optisch unterstützen.

Mittlerweile hat sich Kims Sichtweise noch weiter gewandelt und sie ist sehr aktiv in der „Szene“ und leistet Aufklärung in der Öffentlichkeit. Zum Beispiel veranstaltet sie regelmäßig die Sedona UFO Sky Tours in Arizona und hat mit „Close Encounters Publishing“ einen eignen Verlag gegründet. Ihr neuestes Buch „The Art of Close Encounters“ ist über amazon ab Juli 2015 erhältlich und steht schon auf meiner Liste.

Bis dahin lohnt es sich, das Interview mit Kim von Veritas Radio zu hören.

Hier geht sie noch einmal ausführlicher auf einige Erlebnisse aus dem Buch „Beyond my Wildest Dreams“ ein und beschreibt einige ihrer Eindrücke. Interessant fand ich z.B. folgende Aussage:

„Damals dachte ich, dass sie nicht dieselben Emotionen oder Mitgefühl hatten wie wir das tun. Später in meinem Leben fand ich heraus, dass dies nicht stimmte. Sie haben sehr tiefe Emotionen, aber ich glaube, dass sie diese in unserer Gegenwart verbergen.“

„Wenn dein Bewusstsein weit geöffnet wird, dann wirst du offen für alles. Und mein Bewusstsein explodierte förmlich nach meinen Erlebnissen. Plötzlich entwickelte ich alle möglichen Fähigkeiten: Channeling, Heilen, Astralreisen, Teleportation und ich hatte Begegnungen mit allen möglichen Wesen. (…) Wenn man sich öffnet und das Licht des Universums sieht…ich meine, jedes Molekül ist lebendig. (…) Es ist ein großes, geschäftiges Universum – Multiversum!“

Interessant fand ich bei diesem Interview auch die Beschreibung einer Kommunikationsart die hier als „instant knowing“ (augenblickliches Wissen) bezeichnet wird. Im Gegensatz zur telepathischen Kommunikation, die oft ähnlich wie eine gesprochene Sprache auf geistiger Ebene empfunden wird, handelt es sich hier um eine Art seelische Resonanz, die ohne „Worte“ auskommt.

Kim beschreibt das folgendermaßen: „Es ist augenblicklich. Es gibt keine Worte. Es ist nicht wie Telepathie. Es ist einfach augenblickliches Wissen.“

Diese Art der Kommunikation ist bei meinen Erlebnissen ebenfalls sehr dominant.

Kim ist auch als Fotografin unterwegs und ein Besuch auf ihrer entsprechenden Website lohnt sich ebenfalls. Da sind ein paar schöne Bilder dabei.

http://www.kimcarlsbergphotography.com/

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