„Beyond My Wildest Dreams“ – Teil 2

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 5: „Fluid Transition“ (Fließender Übergang)

06. Oktober 1991

„Ich hatte einen weiteren gruseligen „Traum“ darüber wie ich eine Flüssigkeit einatmete. Dieses Mal wachte ich in einem dunklen Ozean auf. Ich blickte durch die Nebelschwaden über mir und suchte nach der Präsenz, die mich unter der Oberfläche hielt. Es war seltsam, dass ich im Angesicht des Todes völlig ruhig war, obwohl ich eigentlich in Panik hätte ausbrechen sollen.

Meine brennenden Lungen flehten mich an, einzuatmen, um ihre Qual zu beenden. Und schließlich gab ich nach. Als das Wasser in meine Lungen strömte, zog es meinen Geist aus meinem Körper und er schwebte über der Oberfläche des Ozeans. Von diesem Punkt aus blickte ich nach unten auf meinen Körper und die Erkenntnis traf mich…mein Körper war immer noch am Leben, aber ich befand mich nicht darin.“

Viele Betroffene beschreiben ähnliche Erlebnisse, bei welchen sie sich z.B. in einer Art Wassertank befinden und befürchten, ertrinken zu müssen, bis sie erkennen, dass die Flüssigkeit darin atembar ist. Der Sinn hinter diesen Erlebnissen ist unklar. Kim vermutet, dass diese „Übung“ dazu dient, den menschlichen Geist an seine Grenzen zu bringen und über sie hinauszugehen.

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 6: „How do you spell Zeta?“ (Wie buchstabiert man Zeta?)

In derselben Nacht hatte Kim noch ein weiteres kurzes Erlebnis.

„Ich hörte eine Stimme, die jeden einzelnen Buchstaben aussprach:

Z
ZE
ZET
ZETA
ZETA R
ZETA RE
ZETA RET
ZETA RETI
ZETA RETIC
ZETA RETICU
ZETA RETICUL
ZETA RETICULU
ZETA RETICULUM!

Ich wachte so abrupt auf, dass ich wusste, dass es absichtlich geschah. Sie taten das um sicher zu stellen, dass ich diese Botschaft nicht vergessen würde.“

Seit dem Entführungsfall Betty und Barney Hill, bei dem Betty eine Sternenkarte gezeigt wurde, wird vermutet, dass zumindest eine außerirdische Spezies, welche die Erde besucht, vom Sonnensystem Zeta Reticulum stammt. Es handelt sich dabei um ein Doppelsternsystem aus zwei sonnenähnlichen Sternen, die ca. 39 Lichtjahre von der Erde entfernt sind.

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 8: „Take me to your leader“ (Bringt mich zu eurem Anführer)

18. Oktober 1991

„Ein heller Lichtblitz zwang mich dazu die Augen zu öffnen. Ich ging durch einen leuchtenden Nebel und wurde von kleinen, grauen Wesen begleitet.
Ich war erstaunt darüber, dass ich vollständige Kontrolle über mein Bewusstsein und meinen Körper hatte und ich nutzte die Gelegenheit, jedes kleine Detail in mich aufzusaugen und in meinem Gedächtnis abzuspeichern. Die Aliens wirkten auf mich wie verspielte Kinder. Sie strahlten eine Art Unbeschwertheit und geschäftige Neugierde aus, die sie weit weniger bedrohlich wirken ließ als zuvor.

Ich erkannte, dass diese Momente der Klarheit selten waren und nicht andauern würden und ich fühlte das Bedürfnis, die Frage zu stellen, die ihn mir brannte – nämlich wer oder was die Autorität hatte, meine Nächte zu dominieren. Ich platze also damit heraus, was als ersten aus meinem Unterbewusstsein hervorsprudelte und verlangte von ihnen, dass sie mich zu ihrem Anführer bringen sollten. Dieser Satz hätte aus dem kitschigsten SF – Film stammen können, aber er hatte den nötigen Effekt: ich gewann ihre Aufmerksamkeit.
Für einen Moment stoppte alles. Die Neugier machte einer Atmosphäre der Zustimmung Platz. (…)

Der Nebel lichtete sich als wir vor einer riesigen Doppeltüre Halt machten. Die Tür öffnete sich majestätisch und mein Geist versank in Schwärze. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, näherte ich mich derselben Tür von der anderen Seite. Meiner Bitte wurde nachgekommen, aber es wurde anscheinend als wichtig erachtet, dass meine Zusammenkunft mit dem Anführer der Greys hinter einem Vorhang des Vergessens verborgen blieb.

Ich wurde durch den Nebel hindurch zurück in meine Realität gebracht. Aber auch wenn ich mich nur an Bruchteile meines Austauschs mit dem Anführer erinnern kann, hatte sich meine Beziehung zu den Aliens transformiert. Zum ersten Mal seit Monaten fühlte ich Frieden.“

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 9: „My, what big eyes you have!“ (Was hast du nur für große Augen!)

14. November 1991

„Ich setzte mich plötzlich auf, nachdem ich zwei große Augen über meinem Bett schweben sah. Jedes von ihnen hatte einen Durchmesser von 30 cm. Ich hatte keine Ahnung, was das bedeuten sollte.“

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 10: „You Are Us“ (Du bist Wir)

17. November 1991

„Die Augen kehrten zurück. Ich fühlte, wie sie tief in mich hineinstarrten und eine Stimme sprach einen Satz, der in meinem Innersten widerhallte: DU BIST WIR. Ich hatte ein erstaunliches, tiefgehendes Erlebnis – eine Erkenntnis und ein Wissen, dass wir alle eins sind…ein Bewusstsein, ein Geist, eine Seele! Ich habe noch nie etwas gefühlt, dass so authentisch war wie dieser Moment.“

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 11: „Look into my Eyes“ (Sie mir in die Augen)

20. November 1991

„Die geheimnisvollen Augen kehrten ein drittes Mal zurück. Jedes Erlebnis geht tiefer als das vorhergehende. Sie schwebten sehr nahe vor mir als wollten sie durch die physische Nähe die telepathische Botschaft, die sie mir gaben, verstärken. Es war eine solche Überzeugungskraft und Dringlichkeit in ihren Worten.

„Du siehst nun wie wichtig ist, dass wir damit beginnen, die Erde zu ehren und den Schaden, den wir angerichtet haben, zu reparieren. Es ist Zeit Mutter Erde und ihre Bewohner zu retten!“

Die Augen verschwanden. Ich setzte mich schnell auf und blieb stundenlang im Dunklen sitzen und versuchte mich daran zu erinnern, was geschah, bevor die Augen zu mir sprachen, aber meine Erinnerung blieb verschlossen.

Ich wusste, dass ich Augenblicke bevor ich die Augen sah Informationen erhalten hatte. Und auch wenn ich mich nicht bewusst an die Details erinnern konnte, sagten wir die Augen, dass ich Wissen von großer Wichtigkeit erhalten hatte und dass ich dieses jetzt nutzen sollte. Ich empfing auch die Bestärkung, mit meinen Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen; vielleicht erreichte ich dadurch mehr Menschen, die daraufhin die Dringlichkeit in Bezug auf die Umwelt ebenfalls fühlten.“

Abschnitt 2: „Journey“ (Reise)
Kapitel 12: „There is no escape“ (Es gibt kein Entkommen)

20. November 1991

„Ich war ein Häftling und floh mit einer anderen Gefangenen. Wir wurden von einer Wache entdeckt und die Frau, mit der ich floh, näherte sich der Wache als würde sie aufgeben. Stattdessen brach sie der Wache jedoch das Genick. Ich wandte mich ab und bedeckte mein Gesicht, um diesen sinnlosen Mord nicht mitansehen zu müssen.
Als sich die Bilder auflösten sprach eine Stimme. „Wenn eine undenkbare Handlung stattfindet und du dich abwendest, bist du dennoch verantwortlich.“

Ich habe oft Witze über die Weltraumbrüder gehört, die hierher kommen, um uns von uns selbst zu retten und ich habe immer darüber gelacht. Aber diesmal lachte ich nicht. Es war einer der ernsthaftesten Momente meines Lebens. Ich erkannte, dass ich viel weiter vom Weg abgekommen war als ich vermutet hatte. Plötzlich ging es nicht mehr um mein kleines, armes Ego und meine Entführungserlebnisse. Es hatte sich plötzlich zu einer Angelegenheit entwickelt, die nicht nur von globalem, sondern universellem Ausmaß war und ich war zu Tode erschrocken.“

Hier begegnen wir wieder zwei grundlegenden Themen, die sich bei sehr vielen Betroffenen wie ein roter Faden durch die Erlebnisse ziehen: das Einssein allen Bewusstseins und die Dringlichkeit, unser Verhalten gegenüber dem Planeten Erde zu ändern.

Im Abschnitt „Incubation“ (Inkubation) berichtet Kim über ihre Erfahrungen bzgl. des Hybridprojekts der Aliens. An diesen Teil ihrer Erlebnisse konnte sich Kim nicht bewusst erinnern. Sie kamen erst nach Hypnosesitzungen ans Tageslicht, für dich sich Kim entschied, nachdem sie seit sie ein Teenager war verstärkt an gynäkologischen Problemen litt, die von Ärzten nicht behoben werden konnten.

Kim schildert während der Hypnosesitzungen den klassischen Ablauf der Einpflanzung und Entnahme eines hybriden Fötus, sowie einige Begegnungen mit diesen Babies bzw. Kleinkindern.

Abschnitt 3: „Incubation“ (Inkubation)
Kapitel 15: „Love the Baby“ (Liebe das Baby)

„Ich sitze am Rand eines Stuhles in einem dunklen Zimmer gefüllt mit Inkubationsbehältern. Zwei Wesen in weißen Gewändern nähern sich mir still. Ich nenne sie „Krankenschwestern“. Sie geben mir etwas. Es ist so klein. Ich habe Angst, es anzusehen. Oh mein Gott, ich habe solche Angst. Ich will sein Gesicht nicht sehen. Die sind doch verrückt – ich kann das nicht tun! Meine Brüste haben gar keine Milch – das ist physisch unmöglich!

Sie spielen jetzt mit meinem Geist. Sie versuchen mich dazu zu bringen, Zuneigung zu empfinden. „Liebe das Baby,“ sagen sie. „Erinnere dich daran, als du so klein gewesen bist und Liebe benötigt hast.“ (Ich war niemals so klein!) Ich halte es nun. Es ist so zerbrechlich…es wird sterben. Ich weiß das; es ist zu klein, um zu leben. Ich kann nicht in sein Gesicht sehen, also konzentriere ich mich auf seine Füße. Ich kann nicht glauben, dass ich das tun muss. Ich muss an etwas anderes denken…irgendetwas anderes.“

Abschnitt 3: „Incubation“ (Inkubation)
Kapitel 16: „Isn´t she a beautiful Baby?“ (Ist sie nicht ein hübsches Baby?)

In diesem Kapitel beschreibt Kim ihre erste bewusste Begegnung mit ihrer Hybrid-Tochter. Sie nannte sie aufgrund ihrer blauen Augen Aqua.

29. Februar 1991

„Ich wurde von zwei kleinen Greys in einen leeren Raum gebracht. Obwohl ich doppelt so groß wie sie war, brachten sie mich mit ihren überzeugenden, geistigen Kräften dazu, mich hinzuknien. Ich blickte mich im Raum um. An der gegenüberliegenden Wandseite erschien eine Tür.

Drei kleine Kinder – zwei Jungen und ein Mädchen – kamen herein, begleitet von einem älteren Grey. Das Mädchen blieb knapp außer Reichweite meiner Arme stehen und betrachtete mich erwartungsvoll mit ihren riesigen blauen Augen. Einer meiner grauen Begleiter zeigte mit seiner dünnen Hand stolz auf das Kind und sagte: „Ist sie nicht ein hübsches Baby?“

Die normalerweise undurchschaubaren Greys strahlten eine gewisse Dringlichkeit aus, die auf mich gerichtet war. Schließlich verstand ich, was sie mir zu verstehen geben wollten: dieses ätherische Kleinkind war mein eigen Fleisch und Blut.

Ich wusste, dass die Aliens darauf warteten, dass sich eine natürliche Mutter/Kind – Bindung entwickeln würde. (…) Doch aufgrund meines eigenen Kummers war ich nicht fähig dazu. Ich weiß nicht, ob ich nicht gewillt oder nicht in der Lage war, die Gefühle zu entwickeln, die für meine Beteiligung notwendig waren. Das Kind war mir fremd und ich kämpfte gegen die kleinste Verbindung an, die sich zwischen uns entwickeln könnte – aus Angst, dass ich irgendwie manipuliert werden würde. Oder noch schlimmer, dass ich mich mit dem Schmerz auseinandersetzen musste, ohne sie leben zu, wenn ich sie als meine Tochter anerkannte.“

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