Evolution (2/2) – Emotionen der Aliens und Gottesanbeter-Wesen

Das Bild einer Fangschrecke – besser bekannt unter dem schönen Namen Gottesanbeterin – führt uns im zweiten Teil der Buchbesprechung zu dieser Art der Alien-Wesen. Und wie Nadine Lalich es in „Evolution – Coming to Terms with the ET Presence“ ausdrückt, ist der Tenor unter den Abductees dabei ziemlich ähnlich: Die Gottesanbeter-Aliens mögen optisch zwar nicht gerade vertrauenswürdig aussehen, doch sie werden übereinstimmend als eher freundlich, einfühlsam und zugänglich beschrieben. Im Kontrast zu den Grey ergaben sich daraus ein paar besondere Situationen, die mögliche Rückschlüsse darauf zulassen, was es mit den Emotionen der Aliens auf sich hat. Während einer dieser Begebenheiten ließ sich das Gottesanbeter-Wesen zu einer Bemerkung über Nadines Gottesvorstellung reizen, die ich ebenfalls sehr aufschlußreich finde.

Nadine gibt eine plausible Erklärung dafür, warum sie einige ihrer Begegnungen recht bewusst erlebt hat. Wie sie die einzelnen Aliens wahrgenommen hat und wie sie Abductions und Milab-Erfahrungen voneinander abgrenzt, ist Gegenstand dieses Artikels.

Bewusste Erlebnisse und Aufrechterhaltung des Bewusstseins

Angeblich gibt es einen sehr kleinen Prozentsatz an Abductees, die ihre Erlebnisse nahezu vollständig erinnern können. Die meisten tragen gar keine oder mehr oder weniger bruchstückhafte Erinnerungen in sich. Auch in Nadines Fall wechseln sich bewusste und unbewusste Episoden miteinander ab, doch sie konnte einige Sequenzen ungewöhnlich lange aufrechterhalten oder sich wieder in den bewussteren Zustand zurückkämpfen. Der Schlüssel dafür liegt in der Durchbrechung des Trancezustands, der durch die Alien-Wesen hervorgerufen wird. Es gibt z.B. die Möglichkeit, sich selbst mit verschiedenen Bewusstseinszuständen vertraut zu machen und seine Fokussierung (bzw. die Aufrechterhaltung eines Zustands) mit Hilfe verschiedener Techniken zu üben. Damit kann man allein schon durch Meditation in Berührung kommen.

Nadine hat verschiedene Ansatzpunkte für ihre gute Bewusstheit:

„Zunächst einmal bin ich eine Autorin und Künstlerin, und ich achte auf Details. Ich bin sehr sehr visuell orientiert, als Künstlerin. Aber im Laufe der Jahre, was wahrscheinlich bis in die 70er Jahre zurückreicht, habe ich mich sehr sehr für Bewusstsein und die Erweiterung des Bewusstseins interessiert. Und dadurch habe ich mich eingelesen, habe viele verschiedene Arten von Übungen praktiziert, die unterschiedliche Arten von Techniken einsetzen, um zu versuchen, die Erinnerung zu erweitern, und meine Wahrnehmung. […] Wir hatten in den 70ern die sensorischen Deprivationstanks. […) Es ist einfach ein unglaubliches Erlebnis. Weil was man dabei tut, ist, man beseitigt alle äußeren Reize. Und du bist dazu in der Lage, einfach fokussiert zu werden. Also diese Arten von Übungen in sensorischen Deprivationstanks, und viele viele Jahre lang habe ich Klang- und Lichtmaschinen verwendet, ich nutzte sie für das Erinnerungsvermögen, für Lernbeschleunigung, es gibt eine Reihe von Dingen. Über viele Jahre hinweg habe ich neurolinguistische Programmierung betrieben, ich habe Selbsthypnose gemacht, und viele Jahre lang Meditation. Und ich glaube das könnte der Grund sein, warum dieses Ausmaß an Details, die möglichen Erklärungen dafür, warum die Details so in meinen Erinnerungen vorhanden sind, wie sie es sind. […] Ab und zu, das ist natürlich nur manchmal so, nicht bei jedem Mal.“

Quelle (Übersetzung von mir): The Unseen Podcast, 4. März 2020: Coming to terms with the ET presence with Nadine Lalich

In einem Entführungserlebnis greift Nadine ganz intuitiv auf ihre Erfahrungen zurück und bedient sich eines cleveren Tricks: Die Fixierung auf ein Objekt oder auf einen bestimmten Sinnesreiz, um die Bewusstheit aufrecht zu erhalten. Sie demonstriert einem Mit-Abductee, dass dazu die Berührung einer metallenen Oberfläche in der Umgebung ausreichen kann. Diese Strategie erinnert mich an eine Technik, die im Bereich des Klarträumens eingesetzt wird. Um die Stabilität des Wachbewusstseins im Traum zu bewahren und nicht ins Traumbewusstsein wegzudriften, wird die mentale Fixierung auf ein beliebiges Traumobjekt empfohlen. Nadine hat zusätzlich den Eindruck, dass metallische Objekte die geistige Energie der Wesen abschwächen könnten, doch dieser Eindruck ist für sie eher subjektiver Natur.

Die Rolle von Emotionen als Fokussierungshilfe wird im späteren Verlauf des Artikels behandelt. Im Folgenden geht es darum, wie Nadine die Entführungen und die Aliens in den bewussteren Abschnitten wahrgenommen hat.

Beginn einer Entführung

Häufig setzt nach einem Blackout ein Sprung ein, und Nadine kommt irgendwo in der Präsenz der Alien-Wesen wieder zu sich. Manchmal erwachte Nadine mit dem Gefühl einer Anwesenheit in der Nähe oder dem starken Eindruck, dass gleich etwas kommen würde. Wenn „sie“ bereits zu nahe waren, hörte sie ein Summen oder spürte, dass sich schon jemand im Zimmer befand, konnte sich gegen das Wegdämmern aber nicht mehr zur Wehr setzen. Bei einigen Gelegenheiten konnte sie sich jedoch normal bewegen und sogar noch aufstehen, bevor etwas Ungewöhnliches geschah und ihr Bewusstsein immer mehr schwand.

Zwei Beispiele: Nadine erwachte durch ein unbekanntes Geräusch. Sie und ihr Ehemann stellten fest, dass sich keines der Lichter anschalten ließ. Beim Gang durch die Wohnung blickte sie durch das Fenster und sah einige Objekte, die draußen über den Nachthimmel zogen. Das größere Objekt bewegte sich schnell zu ihrem Standort herunter, bis es direkt über dem Haus stand. Nadine war wie benebelt und ihr Mann reagierte irgendwann nicht mehr auf ihre Worte. Hierbei handelte es sich um eine sogenannte Milab (Military Abduction), und die Objekte waren schwarze Transporthubschrauber.

In einer anderen Nacht wurde sie um genau 1:11 Uhr durch ihren Hund geweckt, der sehr verängstigt auf etwas Unbestimmtes reagierte. Nachdem sie erfolglos versucht hatte, ihn zum Gassi gehen zu bewegen, setzte sie sich wieder an den Rand ihres Bettes, weil sie nun ebenfalls ein Unbehagen überkam. Plötzlich nahm sie die bekannte Alien-Ausstrahlung im Raum wahr. Ein summendes Geräusch setzte ein und sie fühlte sich zunehmend benommen. Sie konnte diesen Zustand abschütteln und ging ins Wohnzimmer, um die Lichter einzuschalten und sich ein Gefühl der Sicherheit zu verschaffen. In dem Versuch, eine mögliche Entführung zu verhindern, blieb Nadine daraufhin eine Weile auf den Beinen. Nachdem nichts weiter passiert war, ging sie irgendwann schließlich frustriert zu Bett, um doch noch etwas Schlaf zu finden. Man ahnt wie die Geschichte ausging – Nadine behielt bruchstückhafte Erinnerungen an ein Erlebnis zurück.

Aliens und andere Abductees

In Nadines Erlebnissen spielen die kleineren Greys eine untergeordnete Rolle. Sie sind sehr häufig zu sehen und ihrem Eindruck nach für alle Arbeiten rund um den Ablauf einer Entführung zuständig. Zu Beginn einer Entführung war oft zusätzlich einer der Tall Whites und sehr selten ein reptiloides Wesen anwesend. Die kleineren Greys sind zwar erkennbar dazu in der Lage, Gedanken und Informationen aus Nadines Geist abrufen, waren ansonsten jedoch kaum zu einer längeren Kommunikation zu bewegen. Ihre Bewegungen und ihr Handeln scheinen durch eine geistige Verbindung unheimlich aufeinander abgestimmt zu sein, was ihnen dadurch ein roboterhaftes Wesen und Auftreten verleiht.

Zwei Beobachtungen möchte ich dabei noch hervorheben. Es geht um besondere Griffe und Handbewegungen, die von den Greys eingesetzt werden und Parallelen zu anderen Berichten aufweisen.

In dem einen Fall geht es um das Entführungserlebnis bei Sedona. Nadine erlebte, wie sich die Tür des Vans öffnete, in dem sie mit ihrer Freundin übernachtete. Dadurch sprang die Innenbeleuchtung des Wagens an. Ein langer, dünner Grey-Arm schob sich hinein und Nadine hatte einen kurzen Blackout. Als sie zu sich kam, befand sie sich bereits vor dem Van. Sie wurde von zwei kleinen Greys flankiert und war bewegungsunfähig. Sofort setzte eine gleitende Vorwärtsbewegung und die Gruppe schwebte knapp über dem Boden auf ein wartendes Objekt zu. Die Greys berührten Nadine dabei nicht, sondern hielten ihre Hände knapp unterhalb ihrer Arme. Dazu fiel mir sofort der Erlebnisbericht der Abductee Lynette ein. Die beiden Beschreibungen stimmen absolut überein:

„Und es richtete mich auf. Und dann stellte es mich auf meine Beine. Auf den Boden, zwischen zwei der kleineren Grauen. Und sie hielten eines ihrer Hände je an einer Seite meines Körpers, richteten sie nach unten, auf der Höhe meiner Hüfte, wie in einem Winkel, und brachten mich nach draußen. Und sagten: „Ja. Lass uns gehen!“ Und sie berührten mich nicht. Sie deuteten nur auf mich. Und ich bewegte mich in diesem golden aussehenden Licht, raus durch die Wand, und direkt nach oben.“

(Zitiert aus: https://www.abduction.de/blog/buchbesprechung/onboard-ufo-encounters-von-preston-dennet/teil-drei-lynette/)

Die Greys setzen nach Nadines Auffassung zudem Griffe an bestimmten Körperstellen ein, an denen sie den Energiefluss im Körper beeinflussen können. Ein wiederkehrender Punkt ist dabei der Handgelenks- bzw. Ellenbogenbereich, an dem sie beim Halten einen Druck mit den Fingern ausüben. Der Griff wird für einige Zeit aufrechterhalten und die Berührung ist wahrscheinlich mit einer Art mentalen Beeinflussung gekoppelt. Nadine fühlt sich dadurch beruhigt und nimmt alles fast emotional teilnahmslos wahr. Möglicherweise bietet das Halten in Höhe der Handgelenke eine zusätzliche physische Kontrolle. Einen Abductee aus unserem Forum erinnerte es an einen Kampfkunstgriff, um Bewegungen im Voraus zu erfühlen und bei Bedarf unterdrücken zu können.

Die Tall Whites sieht Nadine recht gespalten und es hat auf mich den Eindruck, dass sie besonders mit einem dieser Wesen regelmäßig aneinander gerät. Während die kleinen Greys einfach nur da sind und wie Räder in einem Uhrwerk wirken, nehmen die Tall Whites in ihren Erlebnissen die Aufsicht über medizinische Untersuchungen oder Trainingssituationen ein. Die Bedienung von Instrumentenfeldern und Pulten schien ebenfalls eher in ihrer Obhut zu liegen. Manche der Tall Whites trugen weiße oder beigefarbene Roben mit weiten Ärmeln.

Für Nadines ambivalente Sicht auf die Aliens spielen mehrere Gründe eine Rolle. Einer davon ist die große unüberblickbare Maschinerie, in der die Entführungen eingebettet sind, ohne von den Wesen eine Erklärung für das Wie und Warum dahinter zu bekommen. Dabei ist es besonders der fließbandartige Umgang mit den Abductees, der mit Nadines ausgeprägtem Unrechtsbewusstsein kollidiert – treffenderweise arbeitete sie lange Zeit im juristischen Bereich. Das führte zu einigen Auseinandersetzungen mit den Aliens, bei denen sie ihnen all diese Dinge an den Kopf zu werfen versuchte.

Gerade in ihren bewussten Momenten waren die Auswirkungen der Trance auf andere Abductees gut zu beobachten. Nadine war klar, dass sie jederzeit selbst in diesen Zustand zurückfallen konnte. Während einer Entführung bildet die Trance eigentlich den Normalzustand, und durch die mentale Kontrolle werden die Abductees ziemlich effizient durch die einzelnen Bereiche durchgeschleust und abgefertigt. Schön anzusehen war das für sie nicht. Die anderen Abductees wurden oft von den Greys eskortiert und gingen wie Zombies oder Schlafwandler hinter ihnen her. Die Aufsichtsfunktion von größeren Gruppen übernahmen meist Tall Greys. Es gab etwas wie Sitz- und Wartebereiche, in welche die Abductees platziert wurden und teilweise sogar mit der Möglichkeit versehen waren, die Kleidung auszuziehen und sie zu verstauen. In einem Erlebnis sah sie einen langen Gang, dessen einzelne Seitenräume von Spinden mit Bänken flankiert wurden, wie man sie aus Umkleideräumen kennt. Manche Abductees wirkten wie irgendwo im Raum abgestellt. Oft waren ihre Augen geschlossen und ihre Köpfe vornüber gesunken. Diese Beobachtung missfiel ihr vor allem bei den Konferenztisch-Szenarios, in denen die anderen Abductees zusammengesackt in ihren Stühlen saßen. Es war klar, dass sie nach Bedarf von den Greys geweckt wurden, wenn sie an die Reihe kamen. Die kühl wirkende Distanziertheit der Tall Whites weckte in Nadine dabei häufig ein Gefühl der Wut.

Einige Erlebnisse trugen nicht gerade dazu bei, diese Situationen zu deeskalieren. Beispielsweise wurde Nadine in Begleitung mit dem Konferenztisch-Szenario mit Hybridkindern hinter einer Glasscheibe konfrontiert, die ziemlich schwach und verloren wirkten. Trotz des fremdartigen Äußeren hätte sich Nadine am liebsten um die Kinder gekümmert und ihnen Geborgenheit gegeben. Der Fokus lag dabei auf einem speziellen Hybridmädchen, das schließlich an ihr vorbei und raus aus dem Raum geführt wurde.

Im Nachhinein ist Nadine der Ansicht, dass es sich bei einem Hybridwesen an Bord der Aliens um ihr eigenes Kind gehandelt hat. Als sie um die dreißig Jahre alt war, wurde ihr in einer Reihe von intensiven „Träumen“ ein kleines Kind gezeigt. Jahre später erkannte sie es wieder und es tauchte bei einer Reihe von Erlebnissen im Hintergrund auf. Im Entführungserlebnis, das an den Tod ihres Vaters anschließt, stand es an ihrer Seite und hielt ihren Arm in dem speziellen Griff, um sie zu beruhigen. Mittlerweile war das Hybridmädchen mehr zu einer jungen Erwachsenen herangewachsen und verhielt sich ihr gegenüber zurückhaltend und schüchtern. Trotz ihrer vermeintlichen Unbeteiligtheit war eine Form von Anziehung spürbar und Nadine hatte das Gefühl, dass sie gerne ihre Schulter angefasst hätte, sich aber nicht zu diesem Schritt traute. Das rief in Nadine eine Traurigkeit hervor, weil sie glaubte, dass ihre Tochter in dem Umfeld der Grey nicht wirklich glücklich werden könnte.

Die Emotionen, die von Seiten der Tall Whites zu Nadine herüberschwappten, waren eher dünn gesät. Als Ansprechpartner taugten sie durch ihre stoische Ruhe erst recht nicht. Nadine glaubte, in manchen Verhaltensweisen der Aliens etwas wie Vorbehalte uns Menschen gegenüber zu erkennen. Als sie einen weiblichen Tall Grey telepathisch ansprach und fragte, ob sie uns abstoßend finden würden, antwortete das Wesen mit einem knappen „Ja“. In früheren Erlebnissen war Nadine noch auf dem Trichter, Gott um Hilfe anzurufen, und empfing seitens der Grey einmal ein Gefühl der Belustigung darüber.

Dennoch gab es einen Tall White, den man vielleicht als eigentlichen Verantwortlichen für Nadine auffassen kann. Er ließ sich daher mehr aus der Reserve locken und auch etwas aus der Fassung bringen, falls man es bei den Greys so bezeichnen kann. Vor allem Nadines bewusstere Phasen blieben den Aliens natürlich nicht verborgen, und da sie ihnen mental teilweise recht gut Widerstand leisten konnte, erweckte das bei dem Tall White regelmäßig Aufregung. Während einzelner Prozeduren sollte Nadine immer wieder mental von einem weiblichen Grey ruhig gehalten werden, was nicht so gut klappte, wie man es sich wahrscheinlich vorstellte. Der Tall White sprang zusätzlich ein, doch selbst dagegen konnte sich Nadine noch zur Wehr setzen – Besonders in den Zuständen, wenn sie emotional aufgeladen und wütend auf die Aliens war. Da kam interessanterweise das Gottesanbeter-Wesen ins Spiel. 

Das Gottesanbeter-Wesen

Das Gottesanbeter-Wesen verhielt sich wie ein externer Wissenschaftler, der nicht den gleichen Hintergrund wie die Grey zu teilen schien, sondern gemeinschaftlich mit ihnen zusammenarbeitete. Bei jeder ihrer Begegnungen war es dasselbe und das einzige derartige Wesen, das Nadine je mit den Greys zusammen sah. Es betreute die mentalen Test- und Trainingssituationen, die vor allem in dem Konferenztisch-Setting stattfanden, und wertete sie gleichzeitig aus. Bei ihm empfing Nadine Gefühle von aufgeschlossener Neugier, einer auffälligen Empathie und Verbundenheit zu uns als Menschen. Das Gottesanbeter-Wesen ist größer als Nadine und hat eine kreideweiße Haut. In einer zeichnerischen Visualisierung des Wesens besitzt es widersprüchlich dazu eine grünliche Hautfarbe und trägt eine weiße Robe. Wie bei dem Titelbild des Artikels befinden sich seine Augen mehr am Rande des Kopfes und erinnern in ihrer Struktur leicht an die Facettenaugen von Insekten. Die Augenform ist ähnlich langgestreckt wie bei den Greys. Es verfügt über drei klauenartige Finger. Über Beschreibungen von Gottesanbeter-Wesen stolpert man trotz allem noch recht selten. In den Beschreibungen der äußeren Details finden sich trotzdem ziemlich hohe Übereinstimmungen.

Nadines Bewusstheit fiel derart aus dem Rahmen, dass der Gottesanbeter offen seine Überraschung äußerte. Gegenüber den Greys nahm er sie bei manchen Gelegenheiten indirekt in Schutz oder verteidigte einige ihrer Eigenschaften und vermeintlichen Schwächen sogar. Über den Tall Grey dachte Nadine zunächst, dass er sie nicht sonderlich mochte und er ihr mentales Kräftemessen als ärgerlich und störend empfand. Die Intervention durch das Gottesanbeter-Wesen hob hervor, dass starke Emotionen bestimmte geistige und körperliche Prozesse in unserem menschlichen Körper hervorrufen und dadurch unsere Bewusstheit letztendlich konzentrieren und steigern können. Derartige Störungen weckte Überraschung, doch gleichzeitig auch eine Form von Respekt in den Alien-Wesen. Sie sahen es als Ansatzpunkt, um noch etwas über einen Aspekt in uns zu lernen. Das Gottesanbeter-Wesen nahm Nadine einfach als Beispiel, um den Greys einen dieser Zusammenhänge zu veranschaulichen.

Daraus erwuchs eine ungewöhnliche Konstellation, in der sich das Gottesanbeter-Wesen aus der Uniformität der anderen Wesen heraushob und eine Mittler-Funktion einnahm. Nadine kann sich vorstellen, dass dieses Wesen seit längerer Zeit eine Beziehung zu ihrer Familienlinie unterhält:

„Dieses spezielle Wesen, dieser spezielle Gottesanbeter, ist sehr mit mir verbunden. Ich bin sehr mit ihm verbunden. Wieso ich weiß, dass er männlich ist – ich habe keine Ahnung. Aber er ist sehr mit mir verbunden, und war es über meine Erlebnisse hindurch. Nun habe ich keine spezifischen Erinnerungen über ihn, wie er in meiner Kindheit erscheint, nichts spezifisches, aber über viele andere Begebenheiten. Und der Ton dieser Interaktionen, wenn ich Interaktion mit ihm erfahren habe, ist sie in ein Umfeld eingebettet, in dem sich andere Spezies um uns herum befinden. Tall Whites, die kleinen und die großen Greys. Es waren noch andere Wesen, die dort anwesend waren, wenn er mit mir zusammen ist. Es dreht sich immer alles um eine Art von Testen und Training. Und es dreht sich immer um ihn, wie er ihnen Dinge über mich zu zeigen versucht.“

[…]

„Es hängt alles davon ab, mit wem man zusammentrifft, vermute ich. Ich bin mit vielen von den Whites zusammengetroffen, den Tall Whites, aus welchem Grund auch immer. Ich bin mit dem Reptilians zusammengetroffen, das ist eine ganz andere Geschichte. Das Gefühl, das ich bekomme ist – dass er ein Wissenschaftler ist. Er verfügt über ein überwältigendes Maß an Leidenschaft und Interesse an der Menschheit. Punkt. Ich fühle es. Ich weiß es irgendwie. Aber er hat mich auch in verschiedenen Szenarien zwischen diesen anderen Spezies als Beispiel benutzt. Weil, was ich von auffange, ist eine Geringschätzung von manchen der anderen Spezies. Sie schätzen den Wert der Menschheit als gering ein, aber da gibt es manche, die ganz anders denken. Sie kennen das Potential. Und diese Verbindung, denke ich, wird eine wichtige Verbindung werden, beinahe wie ein Mentor, wenn man es so ausdrücken möchte, oder […] auch ein Beschützer.“

Quelle (Übersetzung von mir): Aliens & Artists Podcast, 5. Juni 2020: Nadine Lalich Part One

Emotionen der Aliens

Im Großen und Ganzen erweckt es das Bild, als wären wir durch unsere unterschiedliche Wahrnehmung der Realität durch Welten getrennt. Die Greys haben einen breiteren Zugriff auf die geistigen Dimensionen und gehen mentale Verbindungen ein, die unsere Vorstellungskraft weit übersteigen. Wir rollen das Feld vom anderen Ende auf, indem wir uns auf unsere körperlich-sinnlichen Empfindungen verlassen und die Beziehungen zur materiellen Welt durch Lernen und Erfahrung aufbauen. Unsere körperlichen Eigenschaften setzen uns Grenzen und sind gleichzeitig an die Anforderungen der materiellen Welt angepasst. Körperliche und geistige Funktionen sind bei uns sehr eng aneinander gekoppelt. Die Greys können dieses komplexe System anscheinend nicht vollständig nachvollziehen, weil sie anders angelegt sind. Vielleicht könnte man sagen, dass Emotionen für sie eine Form von geistiger Energie darstellen. Bei uns Menschen reichen sie stärker in den materiellen Aspekt unserer Existenz hinein und wir setzen sie eher mit körperlichen Empfindungen gleich.

Nadine denkt, dass sie unsere physischen Aspekte und deren Abläufe im Organismus zwar sehr gut verstehen. Doch es ist schwieriger für sie nachzuvollziehen, wie Emotionen unsere Wahrnehmung und unsere Körperfunktionen beeinflussen. Zum Beispiel, wie und warum uns Ereignisse derartig emotional aufwühlen können, so dass daraufhin verschiedene Wechselwirkungen ausgelöst werden wie etwa das starke Ansteigen des Herzschlags. Manchmal hielt Nadine ein Plädoyer für die Menschheit, weil sie die Greys durch ihren technologischen Fortschritt für zu überheblich sah, um den Wert unseres Emotionserlebens erkennen zu wollen. Für Nadine fehlt ihnen eine Dimension der Wirklichkeit, weil sie sich zu sehr in das Geistige entwickelt haben. Erstaunlicherweise wiederholt sich dabei eine Aussage häufiger: Die Aliens interessieren sich zwar für unsere Emotionen, aber wollen für sich nur das Gute davon herausziehen.

Hinsichtlich Nadines Kreativität gibt es eine weitere Anekdote mit dem Gottesanbeter-Wesen:

„Ich versuchte eine Analogie zu ziehen. Weil ich saß an diesem Tisch. Das war während eines meiner Kontakterlebnisse und ich glaube, es erschien, dass ich mich auf einem Schiff befand. Da befand sich eine Vielzahl von ETs, die an dem Tisch saßen. Und alles dort ist sehr spärlich, nichts ist dekorativ, es ist sehr kalt, gerade Linien, nichts extra. Also bekommst du das Gefühl dafür, dass es eine sehr „geistige“ Umgebung ist. Und das ist das, was ich von den meisten auffange, dass es sehr „geistig“ ist. Und vielleicht ist das, was diese besondere Spezies im Laufe der Zeit getan hat, dass sie sich der Entwicklung der linken Gehirnhälfte zugeneigt haben, und die rechte Gehirnhälfte herabgesetzt wurde, als sie sich entwickelt haben. Und nun ist das, was der Gottesanbeter tut, ist – der Gottesanbeter hat in einigen Begebenheiten in Bezug zu mir diese zusätzliche Dimension hervorgehoben, über die ich verfüge.“

[…]

„Ich habe einen Moment der Wut in dieser Umgebung  verspürt. Und natürlich, die Kommunikation ist immer telepathisch. Aber in diesem besonderen Fall war ich so geladen, weil… Im Laufe der Zeit wird man ziemlich frustriert, weil sie dich kontrollieren, sie kontrollieren die Interaktionen, alles. Und in diesem besonderen Moment, ich richtete mich an diesem Tisch auf, an dem ich saß, ich begann loszuheulen. Ich war sehr wütend. Und ich versuchte für sie zu beschreiben, was ihnen fehlt, weil sie sich auf eine andere Weise entwickelt hat, diese besondere Spezies. Und ich versuchte es zu beschreiben. Und der Gottesanbeter, er stand in Verbindung mit mir, saß mir gegenüber, und als ich versuchte zu beschreiben […] wie absolut entscheidend die emotionale Entwicklung für kreative Entwicklung ist. Wir wissen, dass unsere emotionale Seite eine sprunghafte und wilde ist, die kontrolliert werden muss. Wir können Menschen lieben, wir können Menschen töten. Das Potential kann überall hingehen. Aber schlussendlich, in ihrer höchsten Gestalt, ist sie visionär. Und Kunst kann visionär sein, sie kann Leben umgestalten. Du kannst ein Bild anschauen, einen Film anschauen, einen Klang, ein Lied hören, und deine Welt kann sich umdrehen. […] In diesem Ereignis, dieser besonderen Situation, versuchte ich zu beschreiben, was Emotionen für uns tun können, wie sie unsere Welt farbig machen, und er manifestierte dieses Hologramm direkt über meinem Kopf. Und das Hologramm zeigte all diese Bilder in sich, von Farben, Bewegungen und Wirbeln, es war perfekt. Weil ich wusste, dass der Gottesanbeter kapiert hatte, was ich zu sagen versuchte. […] Ich habe das Gefühl, dass der Gottesanbeter uns zu verteidigen versucht, und uns in eine höhere Kategorie platziert, um uns geachteter zu machen, dass die Menschheit inmitten des Universums in einer stärkeren Weise respektiert werden sollte.“ Quelle (Übersetzung von mir): Aliens & Artists

Als Resümee bleibt zu fragen, was man davon halten kann. Die Intervention des Gottesanbeters, der sich zu bemühen scheint, eine Brücke zwischen den Welten zu schlagen, ist fast schon beispiellos. Vielleicht kann man sich Nadines Aussage zugrunde legen: Es hängt davon ab, mit wem man zusammentrifft. Für sie gibt es unterschiedliche Gruppierungen unter den Alien-Wesen. Sie kennt durch ihre Kontakte zu anderen Abductees natürlich Gegenbeispiele von positiveren Begegnungen und Aliens, die von Grund auf eine hohe spirituelle Aura ausstrahlen. Ihre Erlebnisse werden von Begegnungen mit vielen Tall Whites dominiert, während die großen Greys nicht direkt mit ihr interagieren und größtenteils für organisatorische Aufgaben zuständig sind.

Könnte es sein, dass es manchmal einen Ausgleich braucht? Wird ein Alien vom Naturell eines „Dr. Spock“ sein Augenmerk eher auf unser geistiges Innenleben legen, das ihm kindlich-unterentwickelt und unstrukturiert-chaotisch erscheinen mag? Wirken die Dominanz unserer Emotionen und vor allem ihre negativeren und widersprüchlichen Bestandteile auf manche Aliens abstoßend, weil sie zu eng mit unserem Wesen verbunden sind? Können wir die Angst vor den Aliens ablegen, die jedesmal in uns aufsteigt, wenn wir ihnen begegnen, anstatt uns von ihr mitreißen zu lassen? Und können die Aliens im Gegenzug aus der Maschinerie aussteigen, in die sie sich selbst als kleines Zahnrad eingespielt haben, um das System am Laufen zu halten? Als Abductees kennen wir die Realität der Aliens, und das verändert unsere Welt. Die Aliens kennen im Gegenzug unsere Realität, und sie verändert vielleicht auch ihre Welt. Der Gottesanbeter und auch die Bereitschaft der Wesen, ihm zuzuhören, zeigen, dass es eben nicht nur eine Gleichförmigkeit der Wesen und Möglichkeiten der Veränderung gibt. Wir Abductees, die über unsere Beziehung zu den Wesen nachdenken, spielen möglicherweise einen größeren Teil als wir denken, und stehen als Mittler zwischen ihnen und der Menschheit.

Eine Bemerkung über Gott

Als Nadine den Aliens in einem Zusammenhang vorwarf, dass sie sich für Gott hielten, wollte das Gottesanbeter-Wesen diese Bemerkung anscheinend nicht im Raum stehen lassen und stutzte sie telepathisch zusammen. Nadines Konzept über Gott sei falsch, und sie sollte ihr Denken erweitern. Gott sei keine feststehende Entität, und wir alle wären ein Teil dieser Kraft. Wir wären wie kleine Brennpunkte dieser Energie, die sich weiterhin unendlich erschaffen und ausdehnen würde. Wenn wir uns weiterentwickeln, so würde das gleichzeitig auch Gott tun.

Agenda der Aliens und Milab-Erfahrungen

Warum sind sie hier? Das ist die Frage aller Fragen. Aufgrund ihrer Erfahrungen ist Nadine der Ansicht, dass wir es mit verschiedenen Spezies zu tun haben, die unterschiedliche Ziele verfolgen. Zum Abschluss gibt es einige ihrer persönlichen Theorien:

  • Hybridisierung und genetische Veränderung

Auf dem Gebiet der Hybridenschaffung sind zum einen die Greys aktiv. Ihren verschiedenen Hybriden soll neben den positiven Eigenschaften unserer Gefühlsebene eine ähnliche körperliche Widerstandskraft einverleibt werden, wie ein dauerhaftes planetarisches Leben es erfordern würde. Nadine sieht Anzeichen dafür, dass selbst den Greys diese körperliche Robustheit zugute kommen soll.

Im großen Ganzen hat alles für sie eine weit umfassendere Bedeutung, und Aliens arbeiten schon seit langer Zeit mit uns. Dabei sehen sie uns letztendlich als spirituelle Wesen, die in einem materiellen Container stecken.

„Zuallererst kann man zu dem Gesamtbild zurückgehen: Ich denke, dass wir gesät wurden. Ich denke dass unsere Rasse gesät wurde. […] Ich denke, dass das, was alles in allem mit der größten Wahrscheinlichkeit mit einer Anzahl von Rassen passieren könnte, ist, dass sie versuchen die Gewalt aus uns heraus zu bekommen. […] Aber ich denke, dass es bestimmte Spezies gibt, die mit unseren „Containern“ arbeiten, der Menschheit, der Konditionierung, die darin steckt, die Art, wie unser Gehirn funktioniert, bestimmte Dinge. Abgesehen davon wurden viele Experiencer genetisch verändert. Ich denke, dass ich genetisch verändert wurde. Ich denke, dass mein Vater genetisch verändert wurde. Und mein Großvater. Und ich denke, dass es auf dieser Seite der Familie eine ganze Linie von genetischen Änderungen gab, die stattgefunden haben. Und so denke ich, es gibt Bewusstheit, wenn sie beginnen, mit einer bestimmten genetischen Linie von Menschen zu interagieren.“ Quelle (Übersetzung von mir): The Unseen Podcast

Der Mehrgenerationenaspekt ist ein bekannter Bestandteil des Entführungsphänomens. Darüberhinaus gibt es diverse Fallbeispiele über Aussagen der Aliens, die sich auf diese genetischen Anpassungen beziehen, bereits sogar an heranwachsenden Föten im Mutterleib. Mit der CRISPR-Technik scheint die Menschheit langsam in die Fußstapfen der Aliens zu treten.

  • Katastrophenszenario

„Mein Gedanke ist –  Was mir gezeigt wurde, ist, dass eine große Katastrophe eintreten könnte – und wir hören das oft – etwas wie eine Katastrophe auf dem Planeten, vielleicht ein Asteroid, der ihn trifft. Und während dieser Zeit – es ist nur eine Phase davon – aber während dieser Zeit könnte es eine andere Rasse geben, die gegenwärtig nicht in Verbindung mit dem Planeten steht, die einen Vorteil aus dieser Zeit ziehen könnte. Und einige dieser ETs, mit denen ich vertrauter bin, könnten einige Menschen während der Katastrophe von dem Planeten nehmen und sie später zurückbringen. Das ist ein Szenario davon.“ Quelle (Übersetzung von mir): Aliens & Artists

In mindestens zwei Erlebnissen nahmen die Aliens Bezug auf andere Wesen, die irgendwann in der Zukunft zu unserem Planeten kommen könnten. Eines der Erlebnisse (Kapitel: The Great Arrival) war eine Lehrsituation, die von mehreren Tall Whites durchgeführt wurde. Nadine befand sich mit einer Gruppe von Menschen in einem dunklen Raum, und ein schwebendes Hologramm projizierte Bilder in der Luft. Sie zeigten zylindrische Kapseln, die auf dem Erdboden einschlugen, sich in ihm einbohrten und anschließend sehr schnell zu rotieren begannen. Den Erklärungen der Tall Whites zufolge werden damit Felder aufgebaut, die gleichzeitig auf die Gehirnaktivität vieler Menschen einwirken und einen trancehaften Zustand in ihnen hervorrufen können. Die Greys verfügten bereits über eine solche Technologie, doch andere negativere Wesen könnten eine solche Technologie ebenfalls zu ihrem Vorteil nutzen. Das Erlebnis fand im Jahr 2003 statt und es wurde dazu ein möglicher Zeitraum um das Jahr 2027 genannt. Ein Tall White kommunizierte an Nadine, dass ihr während dieser Zeit eine spezielle Aufgabe zukommen würde.

Das zweite Erlebnis (Kapitel: Abductee Detainment Room) griff ein paar dieser Elemente auf. In einem Gespräch mit einem Alien, den Nadine nicht erkennen konnte, wurde von einem bedeutenden Ereignis in der Zukunft gesprochen, bei dem Nadine und andere Abductees als Mittler zwischen den Aliens und der Menschheit fungieren sollen. Ihre psychischen Fähigkeiten würden sich zukünftig verstärken und in einem Hologramm wurden ihr unterschiedliche Schiffe gezeigt. Damit sollte ihr angedeutet wären, dass in nächster Zeit mehr Aliens zur Erde zurückkehren würden.

Nadine empfand die Erlebnisse als ungemein verstörend und weiß nicht, welchen Reim sie sich daraus machen soll. Botschaften über zukünftige Ereignisse spiegeln letzten Endes Trends und Möglichkeiten wieder. Möglicherweise dienen die übermittelten Bilder teilweise dazu, die Abductees auf eine bestimmte Weise vorzubereiten und zu sensibilisieren. Die Aliens geben eine breite Palette an Szenarien vor, deuten jedoch an, sich im Falle einer größeren globalen Katastrophe offener zu zeigen. Die Intervention durch andere Aliens ist ein seltenerer Faktor, den ich an dieser Stelle vorstellen wollte.

  • Milab-Erfahrungen

Militärische Entführungen werden in manchen Kreisen ziemlich gehyped. Geheime militärische Gruppierungen werden teilweise sogar als eigentlicher Urheber hinter dem Entführungsphänomen gesehen. Nadine konnte im Zuge der Konzipierung von Barbara Lambs ersten Buch Alien Experiences auf umfangreiche Hypnoseprotokolle von über 100 Abductees zurückgreifen. Dennoch fand sich bei keinem davon ein Hinweis auf Milab-Erfahrungen. Nadine kam selbst mit ein paar Milabs in Berührung und erkennt deutliche Unterschiede zu Alien-Entführungen. So seien sie deutlich als Ereignisse im dreidimensionalen Raum zu erkennen, die sich mit unserer alltäglichen Wahrnehmung decken. Die beteiligten Personen müssen sich daher dem Abductee auf ganz irdische Weise nähern und die Wohnung durch die Eingangstüre betreten. Nadine wurde beispielsweise in eine Decke gewickelt und nach draußen zu lautlosen schwarzen Helikoptern gebracht, die den Transport übernehmen. Die Gefühle sind identisch mit dem normalen Alltagsempfinden, doch es findet meist eine Sedierung durch Injektionen oder die Inhalation von Substanzen statt. Die durchführenden Personen tragen meist militärische Outfits und sind normale Menschen. Einige von ihnen wirkten identisch, als ob es sich bei ihnen um Klone handeln würde. Ein vereinzeltes Auftreten von Tall Greys legt eine Form von Kollaboration nahe, wobei die Greys einige Male selbst in Uniformen gekleidet waren. Die Erlebnisse gliedern sich in Prozeduren wie Befragungen und körperliche Untersuchungen. Eine unterirdische Anlage konnte Nadine detailliert beschreiben. Nach der Erscheinung von Barbara Lambs Buch und Nadines Auftreten als Rednerin in der Öffentlichkeit nahmen die Milab-Ereignisse eine Zeitlang zu. Gegenwärtig bleibt sie davon verschont.

Damit endet die Buchbesprechung von „Evolution“, die diesmal etwas länger ausgefallen ist. Ich hatten den Drang, möglichst viele Details einfließen zu lassen, die mich beim Lesen des Buches gepackt haben. Ich hoffe, ihr seid der gleichen Meinung und würde mich über eure Gedanken dazu freuen.

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