Onboard UFO Encounters (4) – Aliens, Ufos und Interdimensionalität

Zum Abschluss der Buchbesprechung zu „Onboard UFO Encounters“ gibt es eine Zusammenfassung von zwei Interviews mit Autor Preston Dennett auf der Dreamland-Webseite:

Whitley Strieber’s Dreamland vom 24. April 2020

The Unseen Podcast vom 29. April 2020

Dabei werden verschiedene Merkmale und Beobachtungen rund um Entführungen & Nahbegegnungen angeschnitten.

In diesem Teil geht es um die Themen:

  • Aliens, Ufos und Interdimensionalität
  • Katastrophenszenarien und Präkognition

Aliens, Ufos und Interdimensionalität

Einige Merkmale von Alien-Begegnungen und Entführungserfahrungen lassen die Frage aufkommen, ob wir in eine größere Realität eingebettet sind, mit der die Alien-Wesen auf eine natürlichere Weise in Verbindung stehen und deren Eigenschaften sie gleichzeitig technisch nutzen können. Es scheint deutlich, dass sie eine erweiterte Wahrnehmung der Realität haben und der Geist oder das Bewusstsein damit verknüpft sein muss, um das mühelose Auffangen von Gedanken und telepathische Kommunikation ermöglichen zu können. Die Betroffenen in „Onboard UFO Encounters“ beschreiben die Interaktion mit den Wesen fast ausnahmslos auf geistiger Ebene. Die Aliens sind dazu in der Lage, die persönlichen Gedanken der Abductees zu registrieren und antworten oder reagieren entsprechend darauf. Die Abductee Lynette ist in ihrer Kindheit von der offensiven Annäherung der Greys und den telepathischen Botschaften, die gleichzeitig auf sie einprasseln, völlig überfordert. Für sie sind die Sätze in ihrem Kopf und überall um sie herum. Dolly beschreibt, wie die Aliens für Verbildlichungen auf persönliche Erinnerungen mit besonderen Bedeutungsinhalten zurückgreifen, um sie in ihre Botschaften miteinzubauen.

Ein weiteres Beispiel für eine mögliche interdimensionelle Fähigkeit ist das plötzliche Auftauchen und Verschwinden der Wesen. Das Ganze kann wie in Garys Fall in einem unheimlichen Szenario münden: Abductee wacht nachts auf, geht auf dem Weg zur Toilette durchs Haus und steht ohne Vorwarnung einem Grey gegenüber, der sich irgendwo postiert hat. Im ersten Fall endet das Erlebnis mit einem Zeitverlust und einem Erwachen im Bett. Im zweiten Fall kann Gary das Wesen blitzschnell am Hals packen und es für einige Sekunden festhalten, wobei er das Gefühl der Haut als kühl, fest und lederartig beschreibt. Einige Male wird ein Licht um die Greys beschrieben, das auch als Leuchten in ihnen aufsteigen kann. Bei diesem Vorgang „verschwinden“ die Greys oder blenden sich aus. Oft drängt sich der Eindruck auf, dass sich der Begriff der Dimension auf etwas bezieht, das uns und alles um uns herum durchdringt. So könnten sich die Wesen quasi in einem überlagerten Bereich annähern und zwischen den Ebenen herüberwechseln. Die Wände der Wohnung erscheinen wie durchlässig oder verschwunden, wenn die Entführten durch sie hindurchgeführt werden. Dabei scheinen sie manchmal von einem Licht durchdrungen zu werden, das von einem außen wartenden Schiff ausgeht.

In manchen Äußerungen gegenüber Abductees beziehen sich die Greys selber auf „Dimensionen“, ohne das Konzept dahinter detaillierter zu erklären. Dolly wird erklärt, dass ihr Konzept von „Zeit“ nicht mit unseren Vorstellungen übereinstimmt, da sie sich durch diese Ebenen hindurchbewegen. Eine Entsprechung dafür könnte sich auch in der Technik wiederfinden, die von den Schiffen der Aliens benutzt wird. In einer Veranschaulichung wird Pat von den Grey mehrfach vorgeführt, wie ihr Schiff einfach zwischen New York und Los Angeles hin- und herspringt. Es soll sich dabei nicht um eine Antriebsart, sondern um eine Manipulation des Raums selbst handeln.

Andere wiederkehrende Details betreffen technische Besonderheiten an Bord der Schiffe. Ein bekanntes Beispiel sind Wände, die transparent gemacht werden und so als Sichtfenster fungieren können. Ein Kindheitserlebnis von Lynette verbindet diese Elemente mit einer Grey-typischen Interaktion:

„Als Kind erinnert sie sich daran, an Bord eines Ufos zu sich gekommen zu sein. Und bei einer Gelegenheit wurde ihr etwas in Art des Kontrollraums gezeigt. Sie sieht sich die Bedienfelder an. Es ist sehr interessant, weil alle Zeugen die Sichtflächen mehr oder weniger in der gleichen Weise beschreiben. Aber nicht die Fenster, an die wir denken würden, vielmehr werden die Wände einfach transparent. Und das war das, was sie sagte, und sie schaute nach draußen und da war die Sonne. Und sie nahmen die Sonne gerade in der Schule durch. Und sie fragte das Wesen: „Ist das unsere Sonne?“ Das Wesen sagte: „Nein, das ist sie nicht.“

„Ich höre sie niemals sagen: „Ich schaute aus dem Fenster, und ich sah das.“ Es ist eher wie das, was Suzanne Chancellor gesagt hat, dass sie auf dem Schiff war und das Wesen neben ihr winkte einfach irgendwie mit seiner Hand, so wie wenn man… als ob man Dampf von einem Fenster wischen würde […] Und dann war die Wand plötzlich durchscheinend. Und man schaute einfach hinaus ins All, nicht durch ein Fenster, aber durch ein magisch-unsichtbares… Die Hülle des Schiffs ist plötzlich – in ihrer Wahrnehmung – verschwunden.“

Für die Durchführung der Entführungen spielen häufig kleinere Objekte eine Rolle, die für kleinere Aufgaben herangezogen werden könnten oder den Transport zu einem größeren Schiff übernehmen. Dolly ist 14, als sie um 2 Uhr morgens schätzungsweise 40 solcher Flugobjekte über den Nachthimmel davonschießen sieht. Eines davon geht über dem Haus herunter und ein anderes bewegt sich in die nähere Umgebung. Der Umfang des Objekts liegt nur zwischen 20 und 25 Fuß (sechs bis siebeneinhalb Metern). Stellvertretend kommt mit Joe Gardners Kindheitserlebnis jedoch ein anderes Phänomen zur Sprache, das im Doctor Who-Universum zu einem Running Gag geworden ist: „It’s so much bigger on the inside!“

„Er sagte dass es sehr seltsam war, weil das Objekt selbst vielleicht 20, 30 Fuß lang war. Aber dieser Raum, in dem er sich befand, sah größer als eine Sporthalle aus. Ich meine, er konnte nicht einmal die Wände sehen. Das ist also ein anderes sonderbares Detail, das ich oft genug in diesen Fällen höre.“

Whitley Strieber schildert dazu ein eigenes Kindheitserlebnis, das in seinem Buch „Communion“ zu finden ist. Während einer Zugfahrt mit seinem Vater und seiner Schwester kam es zu einem Zwischenfall, der in einer Hypnosesitzung mit Budd Hopkins aufgedeckt wurde. Dabei kam es zu einer Verlagerung an einen anderen Ort, wo er unter anderem Soldaten sah, die ihrerseits teilweise auf etwas wie Tischen lagen. Ein weibliches Wesen, zu dem Whitley eine besondere Beziehung hatte, war an seiner Seite. Whitley stellt die Frage auf, ob es sich dabei – analog wie bei den großen Räumen – um Beispiele interdimensionaler Bewegungen handelt. Hierzu kam es zu einem kurzen (und wieder Grey-typischen) Austausch, der nicht in „Communion“ aufgenommen wurde:

„Und ich fragte sie: Zuerst dachte ich, wir wären immer noch im Zug. Und sie sagte: „Wir sind nicht im Zug.“ Und ich sagte: „Ist das eine Militärbasis?“ Weil das waren amerikanische Soldaten. Und sie sagte: „Nein.“ Und dann sagte ich: „Wo sind wir?“ Und sie sagte: „Hier und dort.“

Katastrophenszenarien und Präkognition

Interdimensionalität könnte unser Verständnis von Zeit und Raum noch in anderer Hinsicht über den Haufen werfen. Die teilweise detaillierten Warnungen der Alien-Wesen und die beeindruckenden Beispiele präkognitiver Visionen unter Abductees legen den Zugang zu einer erweiterten Wahrnehmung der Realität nah. Die Wesen warnen auf der einen Seite vor destruktiven globalen Ereignissen. Dabei scheint es sich zum Teil um Möglichkeiten zu handeln, also um Abschätzungen und Simulationen von gegenwärtigen Trends, bei denen unsere Handlungen einen globalen Domino-Effekt auslösen könnten. Als einer der Gründe dafür taucht wiederholt das Motiv einer eigenen zerstörerischen Vergangenheit und ein Interesse an unserer Weiterentwicklung auf, ohne allzu direkt in unsere Entwicklung eingreifen zu dürfen. Seit den letzten zehn bis fünfzehn Jahren scheint sich diese Tendenz langsam zu intensivieren. Auf der anderen Seite kommen die Abductees durch die Begegnungen mit einer Wirklichkeit in Berührung, die bereits ein Potential zur Steigerung des eigenen spirituellen Bewusstseins in sich trägt:

„Was ich interessant finde ist, dass Menschen es zuerst haben, oder sie haben gar keine außersinnlichen Erfahrungen, haben eine Menge Begegnungen, kommen daraus hervor und plötzlich sind sie Channeler […] oder sie führen Heilungen durch. Ich habe das Gefühl, dass sie in manchen Fällen von Menschen angezogen werden, die bereits dieses Bewusstsein haben. […] Ich denke, dass es in vielen Fällen ein Nebenprodukt ist, weil es das ist, was die ET’s geradeheraus sagen, so etwas wie: „Das ist unser Geschenk an dich.“ Und ich habe das immer wieder spezifisch genannt gehört.“

In „Onboard UFO Encounters“ wird diese Erklärung gegenüber Pat und Lynette gegeben. Die präkognitiven Visionen in ihren Leben reichen von kleinen persönlichen Ereignisse bis hin zu größeren globalen Geschehnissen wie Naturkatastrophen oder Attentaten. Dolly sieht es als innewohnende Fähigkeit, die mit der Natur des Bewusstseins verknüpft ist. Ähnlich wie die Aliens könnten wir dadurch die Quelle anzapfen und uns „mit dem Universum verbinden“, doch unsere Gesellschaft lässt dieses weite Feld brach liegen.

Das Kapitel „Pat’s Gift“ behandelt darüberhinaus ein erstaunliches Ereignis, das ein mögliches Eingreifen in globale Katastrophenfälle impliziert. Irgendwann nach dem Einschlafen findet sich Pat in einer tropisch bewachsenen Landschaft wieder, die sie an Südamerika erinnert. Sie überblickt ein Tal mit einer kleinen Stadt und sieht ein Raumschiff, das ebenfalls auf dem Plateau gelandet ist. Die Besatzung besteht aus menschlichen Wesen und größeren Greys. Pat wird aufgetragen, die Bewohner der Kleinstadt in ihren Häusern aufzusuchen und so viele wie möglich in das Schiff zu evakuieren. Zusammen mit einem menschlichen Begleiter der Besatzung übernimmt sie viele dieser Touren, bis die Tätigkeiten abgebrochen und die weiteren Geschehnisse beobachtet werden. Es kommt zu einer entfernten vulkanischen Explosion, die eine Schlamm- und Geröll-Lawine ins Tal spült und die Kleinstadt auslöscht. Das ganze Erlebnis ist intensiv und lang und endet mit Pats Rücktransport in ihr Zuhause. Am nächsten Morgen erfährt sie vom Ausbruch des Nevado del Ruiz in Kolumbien und erkennt die Szenerie wieder. Am 13. November 1985 begrub eine Schlammlawine das Dorf Armero. 22000-23000 Menschen wurden getötet oder nie gefunden.

Das stimmt sehr nachdenklich und lässt an eine Äußerung denken, die Lynette gegenüber gemacht wurde: Die Aliens sehen unsere gegenwärtige Entwicklung mit Sorge und mehr von ihnen würden zurückkommen. Sollte die Situation auswegloser werden, scheint ein Plan B zu greifen. Sollten plötzlich Menschen von der Erde zu verschwinden beginnen, dann würden sie dahinterstecken – Zitat: „for the universal good“.

Quellen:

People Who Remember Onboard UFO Encounters

Onboard UFOs with Preston Dennett

Ein Gedanke zu „Onboard UFO Encounters (4) – Aliens, Ufos und Interdimensionalität“

  1. Zeit und Bewusstsein
    Unser Bewusstsein generiert seine eigene Raumzeit (Eigenzeit des Bewusstseins)

    Das können wir mit folgender kleiner Übung selbst erfahren:

    Setze Dich an einen Tisch
    Richte Deine Aufmerksamkeit auf eine Hand und auf einen Fuß von Dir.

    Nun versuche gleichzeitg mit einem Finger Deiner Hand die Tischplatte und mit der Fußspitze den Boden zu berühren. Du kannst das sowohl optisch beobachten als auch haptisch als gleichzeitige Berührung empfinden.
    Tatsächlich ist jedoch die Zeit bis die Berührung über die Nervenleitung im Gehirn ankommt bei der Handberührung kleiner als bei der Fußberührung.
    Der Laufzeitunterschied Hand-Gehirn und Fußspitze Gehirn wird erscheint jedoch nicht auf der Ebene der Bewusstheit sondern wird der optischen Gleichzeitigleit angepasst — ertasteter Raum und gesehener Raum stimmen also überein.
    In der Kampfkunst lernt man dann alles noch präziser abzustimmen. Man richtet dazu die Aufmerkskamkeit zugleich auf mehrere Punkte und nennt das dann den weichen Blick.
    Das funktioniert bei entsprechendem Training ganz gut.

    Salopp ausgedrückt, wir sind, wenn es um Zeitlichkeit geht immer schöpferisch mit dabei.

    Ein besonderes Erlebnis, wie wir heute mit Zeitlichkeit umgehen war es für mich, als ich erstmalig mit SKYQ eine laufende live Sendung anhielt und kurze Zeit später an der gleichen Stelle diese Sendung fortsetzte. Klar, ich wusste, was da ablief — erscheinungsmäßig, aler wie es sich für mich darstellte, war es trotzdem sehr beeindruckend. Später gewöhnt man sich jedoch daran.
    Jemand sagte mal, wenn man jemanden über das Wasser laufen sieht, dann empfindet man das anfangs als Wunder. Wenn das allerdings jemand jeden Tag vollführt, dann ist das nichts besonderes mehr.
    Die Magie von Gestern ist die Normalität von heute.

    Wenn ich heute mit meinem Bekannten und seiner Familie in Thailand telefoniere dann kommt mir oft die Andersartigkeit, wie wir mit Raum und Zeit umgehen, zu Bewusstsein.

    Wer heute in der Zeit von Corona seinen Job im Homeoffice als Telejob ausübt, der weiß, was es bedeutet, anders mit Raum und Zeit umzugehen, und möchte oft vielleicht gar nicht mehr zurück und den Job auf herkömmliche Weise ausüben.

    Unsere außerirdischen Nachbarn können das meist noch viel eleganter, das mit der Manipulation der Realität.
    Um so etwas wahrzunehmen braucht es allerdings ein anderes Denken, dann erkennen wir vielleicht auch klarer, was es mit außerirdischer Intelligenz auf sich hat — dann ist vielleicht das Weltall nicht mehr ganz so leer von Lebensformen, wie es heute noch oft aus unserer Sicht heraus der Fall zu sein scheint.

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