Was die Aliens sagen – Allgemeines

Als Abductees werden wir immer wieder gefragt, ob die Alien-Wesen uns irgendwelche tiefsinnigen Erklärungen für ihr Handeln geben oder uns besondere Botschaften hinterlassen. Wir sind in vielerlei Hinsicht nicht sehr viel schlauer als die meisten anderen auch. Die Alien-Wesen haben die Tendenz, entweder so wenig wie möglich zu „sprechen“ oder so sehr in ihrer Geschäftsmäßigkeit aufzugehen, dass sich die meisten Aussagen auf den Ablauf einer Entführung beziehen. Einiges kann dadurch fast monoton und wie mechanisch abgespult wirken. Auf der anderen Seite beweisen viele Äußerungen eine gewisse Einfühlsamkeit und erfolgen als unmittelbare Reaktion auf die Gedanken und Gefühle der Entführten.

In der Artikelreihe „Was die Aliens sagen“ soll der Versuch unternommen werden, einige dieser Aussagen zu sammeln.

Manche Forscher zählen Fälle auf, in denen humanoide Wesen unsinnige Dinge gesagt haben sollen (z.B. dass sie von einem weit entfernten Schloss kämen) und schließen daraus, dass wir einfach nur von einer ominösen Macht hinters Licht geführt werden. Solche Begebenheiten kennen wir seltsamerweise nicht oder sie beschränken sich auf seltene Einzelfälle. Ganz im Gegenteil ergeben die einzelnen Bruchstücke der verschiedenen Äußerungen ein in sich stabiles, schlüssiges Bild und Erklärungen, die auf dem ersten Blick absurd erschienen, werden plötzlich gegenüber anderen Abductees wiederholt und bestätigt (z.B. die Themen der geistigen Realität oder der Seelenvereinbarungen).

Manche dieser Bruchstücke sind trivial aber trotzdem wertvoll. Auf andere kann wiederum indirekt durch Handlungen der Aliens geschlossen werden – quasi durch Kommunikation ohne zu Sprechen. Bis auf einige genannte Ausnahmen entspringt diese Artikelreihe unseren eigenen Erfahrungen. Wir behalten uns vor, diese Liste immer wieder zu ändern oder zu ergänzen.

Ablauf der Entführung

Die Aussagen sind eher führend oder tröstend und beschwichtigend. Der Fokus liegt auf einer schnellen und reibungslosen Durchführung. Die Alien-Wesen müsse sich auf das Verhalten des Entführten einstellen und darauf reagieren.

  • Typische Äußerungen:

Steh auf, Folge uns / mir, Warte hier, Leg dich auf den Tisch, Es ist Zeit zu gehen etc.

  • Reaktionen auf Gedanken und Gefühle:

Hab keine Angst, Wir werden dir nicht weh tun, Es wird nicht lange dauern, Es wird alles gut, Beruhige dich etc.

Abgesehen von solchen allgemeinen Beschwichtigungen nehmen die Alien-Wesen auch direkt Bezug auf die gedanklichen Ausstrahlungen der Entführten und stimmen ihre Handlungen darauf ab.

  • Beispiele für abgestimmte Reaktionen:

Eine Entführte hatte während einer komplexeren Ufo-Nahbegegnung den Gedanken, zu ihren Eltern zu laufen, die sich nur einige Meter entfernt auf einer Feier aufhielten. Die Entgegnung des führenden greyähnlichen Wesens kam prompt: Sie könne es zwar tun, aber niemand würde ihr Glauben schenken. Das Wesen behielt Recht und sie schaffte es nicht, sich ihren seltsam verhaltenden Eltern mitzuteilen und sie zu überzeugen, mit ihr nach draußen zu kommen oder aus dem Fenster zu schauen.

Ein anderer Abductee erzählte von einer Kindheitsbegegnung mit einem seiner Wesen im Wald, die den Greys ähnelten, doch während den nachfolgenden Erlebnissen immer wieder einen Bezug zur Umgebung und der umliegenden Landschaft aufwiesen. Er hörte ein summendes Geräusch und nahm einen stark moderigen Geruch wahr, der von dem Wesen ausging. Das Wesen schien seine Gedanken sofort aufzunehmen und begann in einer Art schrillen Stimme zu sprechen: Es könne nichts dafür, dass es so stinke, und wäre von einem fernen Ort gekommen, um ihn zu besuchen. Die Erinnerung brach danach abrupt ab.

David Jacobs nennt dazu typische Situationen: Die Alien-Wesen nehmen beispielsweise die Sorge um andere Familienmitglieder auf und teilen mit, dass es ihnen gut geht, selbst wenn die Gedanken nicht direkt an sie gerichtet waren. Ähnlich ist es bei Gefühlen der Angst und Panik vor einer Untersuchung, denen mit beruhigenden Worten oder Handlungen entgegnet wird. Umgekehrt werden die Bemühungen eines Entführten, sich während einer Begegnung zu fangen und ruhig zu bleiben, ebenfalls registriert und die Wesen zeigen sich oftmals etwas zugänglicher. Ein bemerkenswertes Beispiel zeigt dabei auch die Fähigkeit der Wesen, zwischen Wahrheit und Lüge, Vortäuschung und ernst gemeinter Absicht zu zu unterscheiden: Eine Entführte weigerte sich, ein Hybridbaby zu halten, und drohte den Wesen gegenüber, es auf den Boden zu werfen – sie „wussten“ jedoch, dass sie es mit der Drohung nicht ernst gemeint hatte.

Mithören

Während wir Menschen für die Alien-Wesen ein offenes Buch zu sein scheinen und unsere geistigen Ausstrahlungen leicht aufgefangen werden können, ist dies umgekehrt nicht der Fall. Trotzdem berichten Abductees immer wieder darüber, einige Kommunikationsinhalte der Wesen untereinander aufgefangen zu haben, wenn sie sich in ihrer unmittelbaren Nähe befanden. Laut Jacobs können Abductees dabei oft den Kontext der Gespräche verstehen, die sich jedoch nicht sehr mysteriös gestalten: Die Äußerungen sind eher banal und beziehen sich wie bei irdischen Ärzten auf die Durchführung der aktuellen oder kommenden Prozedur, die beste Verfahrensweise oder auf besondere Aspekte des untersuchten Körpers. Interessante Übereinstimmungen fanden sich dabei in der Anwesenheit eines „Lehrlings“, dem Anweisungen erteilt wurden. In anderen Fällen erfolgten Zurechtweisungen und Sorge, falls den Wesen ein individueller oder mechanischer Fehler während einer Prozedur unterlaufen war.

Ansprachen an die Aliens

Die Alien-Wesen fühlen keinen Zwang, auf direkt an sie gerichtete Fragen zu antworten – oder es kommt dabei zu recht drolligen Dialogen. Greys sind Meister der kurzen Worte und der Vermeidung, an denen man sich die Zähne ausbeißen kann. Was von der Durchführung ihrer Arbeit abweicht, wird eher als störend empfunden. Auf Fragen können sie dabei vom Wortlaut ausgehend in einer Art und Weise antworten, die fast schon an Ironie grenzt. Solche Reaktionen erfährt man eher durch Hartnäckigkeit.

  • Beispiele für erzwungene Antworten:

„Was macht ihr mit mir?“ – „Wir untersuchen dich.“ „Es ist bald vorbei.“ „Du musst es nicht wissen.“

Interessanterweise wird ab und an von Pausen berichtet, während der die Greys innehalten und ihr weiteres Vorgehen abzustimmen scheinen. Nach einigen Äußerungen nehmen sie uns als zersplitterte Wesen wahr, die sich ihrer geistigen Natur nicht besonders bewusst sind und innerlich von verschiedenen Bewusstseinsfiltern durchzogen werden. Wir existieren dadurch auf verschiedenen Ebenen und „reden“ in verschiedenen Zungen zu ihnen. In diesen Momenten erfolgt eine Art von Kommunikation mit einem höheren Teil von uns, während unsere unteren Bewusstseinsebenen umgangen oder ignoriert werden. Die unteren Teile wirken auf sie eher chaotisch und unorganisiert, während sich der höhere Teil der Beziehung mit den Greys bewusst ist und in eine Form von Verhandlung treten kann.

Weiterführende Prozeduren

Dieses seltsame Phänomen klingt auf den ersten Blick esoterisch und kaum nachvollziehbar. Die geistige Realität und seine Verwobenheit mit uns, das fehlende Wissen des Menschen um seine eigentliche Natur, die verloren gegangene Beziehung zu sich und seiner Umwelt nehmen jedoch einen fundamentalen Stellenwert in den meisten Aussagen der Alien-Wesen ein – Vieles bezieht sich direkt oder indirekt auf allein diese Kernthematik. Es liegt an uns, welchen Stellenwert wir ihnen beimessen und ob wir ihrem transformierenden Potential einen Raum in uns zuweisen wollen. Im Umkehrschluss versuchen die Alien-Wesen genau das – den Teilen von uns, die sich ihrer höheren Natur nicht bewusst ist, die nötigen Impulse dafür zu setzen.

Wenn die Alien-Wesen etwas erklären wollen, geht es meist von ihnen und im Rahmen eines anderen Settings aus. Das bekannteste Mittel besteht in der Vorführung von Bildern. In anderen Interaktionen stehen Aspekte des Hybridprogramms im Fokus oder es erfolgen bestimmte Test- oder Ausbildungssituationen.

Beziehungen zu Abductees

Das Verhältnis zwischen Aliens und Entführten ist darüber hinaus ein starkes Band, das ihn möglicherweise seit seiner frühen Kindheit begleitet und im Hintergrund subtil auf ihn einwirkt. Es ist nicht selten, dass Abductees von einem imaginären Freund, einer inneren Stimme oder einem geistigen Zufluchtsort berichten, zu denen sie eine besondere Beziehung hatten. Diese Beziehung vermittelte ihnen oft eine Sensibilisierung für sich, ihre Umwelt und nach immateriellen, tiefergründigen Fragen und Werten. Abductees verfügen häufig über sensible, intuitive Eigenschaften und fühlen sich als Beobachter und Bindeglied zwischen zwei Welten. Kontakterlebnisse lassen sich vielleicht so definieren, dass sich ein Abductee dieser Beziehung und der Wechselwirkung mit seinem Leben bewusst wird und sich dafür sensibilisiert.

Im Gegensatz dazu gibt es sehr seltene Fälle von „harten“ Kontakterlebnissen, in dem sich quasi ein Wesen aus der Deckung löst und sich dem Betroffenen ganz bewusst zeigt. Es erfolgen z.B. eine Reihe von überraschenden oder arrangierten Besuchen mit Gesprächen. Das Wesen beweist dabei eine Bandbreite an telepathischen Fähigkeiten. Obwohl der „Besuchte“ anders als während Entführungserlebnissen bei vollem Bewusstsein ist, wird er eventuell zu einem Treffpunkt „geführt“, erwartet den Besuch, das Alien-Wesen reagiert auf seine Gedanken, kann auf seinen Bewusstseinszustand einwirken, längst vergangene Ereignisse abrufen und nachvollziehen etc. In den meisten Fällen treten dabei menschliche Wesen auf, die sich sonst nicht direkt von uns unterscheiden und auf normalem Wege sprechen können. Manchmal wird dem Besuchten gesagt, dass zwischen ihnen ein besonderes Band existieren würde.

Träume

Eine weniger bekannte Form der geistigen Einwirkung erfolgt über den Weg von Traummanipulation. Dieser Weg scheint genutzt zu werden, um den Abductee einen bestimmten Konflikt oder Sachverhalt  aufzuzeigen, der die Beziehung zu den Wesen thematisiert oder die Frage nach den Umgang mit Entführungserlebnissen aufweist. Die Träume werden dabei häufig als klarer oder realistischer erlebt. Ähnlich wie in einem luziden Traum scheinen die Wesen zwar auf den Traum einzuwirken, aber ihn nicht vollständig zu beherrschen. Es ergeben sich z.B. Konfliktsituationen, die eine Entscheidung von dem Entführten fordern, oder eine Konfrontation mit seinen Ängsten. Der Inhalt des Traums ist daher symbolischer geprägt und verlangt nach einer individuellen Deutung.

Traummanipulationen sind wegen der Dynamik der individuellen Psyche sicherlich nicht unumstritten. Für seine Existenz sprechen Phänomene zu Beginn einer Entführungserfahrung, bei denen die Alien-Wesen ein Traumszenario erzeugen, um das Bewusstsein scheinbar zu manipulieren und einem Aufwachen entgegenzuwirken.

Berichte, in denen Töne und Laute eine Rolle spielen

Für den deutschsprachigen Bereich gibt es nur einige wenige Beispiele für die Verwendung von Tönen oder Lauten. Wir möchten an dieser Stelle aber davon abraten, die Alien-Wesen in bestimmte Kategorien einzuteilen. Nicht alle Alien-Wesen verhalten sich nach dem gleichen Schema, auch wenn sie vielleicht über äußerliche Ähnlichkeiten verfügen mögen. Es ist deshalb schwierig, den verschiedenen Wesen als Ganzes besondere Eigenschaften – wie etwa die Befähigung zu einer Äußerung von Tönen oder Lauten –  zuzuordnen.

Allgemein sind sprechende Alien-Wesen eher selten. Im Abduction Transcription Project in der Fassung des Jahres 1992 wurden eine Handvoll Fälle beschrieben, jedoch nicht direkt zugeordnet:

  • 6: Flüstern
  • 6: Plappern, Schnattern (z.B. wie in einer Sprache ohne Vokale)
  • 5: Dunklere Laute wie Gegrunze oder Gemurmel

Abduction Transcription Project

Anscheinend erfüllen die Geräusche eine Art Kommunikationszweck, obwohl die Wesen über telepathische Fähigkeiten verfügen.

  • Im deutschsprachigen Bereich in Verbindung mit Greys:

Krächzende, klackernde Geräusche – kaum zu beschreiben oder nachzumachen. Wie das Geräusch von Grillen und zwischendurch ein abgehacktes Krächzen, als ob sie miteinander redeten.

  • In Verbindung mit greyähnlichen Wesen:

Summen, das von ihnen ausging, wie von vielen Bienen, als würde es aus seinem Kopf kommen.

Versuch mit einer hohen, schrillen Stimme in unserer Sprache zu sprechen.

Eine amerikanische Abductee erzählte mir folgende Geschichte: Sie beherrschte Kampfsportarten und schaffte es, während einer Entführung kurz die Kontrolle an sich zu reißen und einem der kleineren Grey-Wesen einen Tritt zu verpassen, während sie auf dem Tisch lag. DerTritt erwischte eines der schwarzen Augen, das sich dadurch wie eine Art Membran löste und dahinter ein kleineres weißes Auge zum Vorschein brachte. Das Wesen stieß einen langgezogenen hohen schrillen Schrei aus und andere kleine Greys, darunter ein größeres Arzt-Wesen, kamen heran. Die Erinnerung brach daraufhin ab.

„Gackernde“ Laute – Ein Laut ähnlich wie dem, der beim Gackern von Hühnern erzeugt wird.

  • In Verbindung mit menschlichen Wesen:

Ganz normal wie wir Menschen, ohne Akzent usw. jedoch mit erkennbaren telepathischen Fähigkeiten, reagiert z.B. auf Gedanken und antwortet darauf.

  • Beschreibungen die wir keinem genauen Wesen zuordnen konnten:

Papageienartige, „Omma“-artige Stimme

Metallisch-blecherne Stimme:  Trat nachts während eines Abductee-Treffens auf, glasklar und laut hallend, aber wie aus einem Lautsprecher verzerrt. Es hörte sich von der Rhytmik und von möglichen kurzen Sprechpausen her an, als würden 3-4 Sätze in einer unverständlichen Sprache gesprochen werden. Das Ganze ging einher mit einer veränderten, aufgeladenen Atmosphäre und einem farbigen Lichtblitz.

Zusätzliche Quellen:

Telepathy and Emotion in Alien Society by David M. Jacobs, © 2004

https://www.ufoabduction.com/telepathy1.htm

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