Tonys Erlebnisse, gigantisches scheibenförmiges UFO

Onboard UFO Encounters (5) – Tonys Erlebnisse

Im ersten Teil der Buchbesprechung bin ich kurz auf Tonys Erlebnisse zu sprechen gekommen. Vielleicht erinnert ihr euch noch an seine Begegnung mit einem Grey, als er zusammen mit einem Kumpel im Park seiner Heimatstadt abhing. Nachdem die beiden auf ein klingelndes Geräusch aufmerksam geworden waren, stand der Grey kaum 10 Meter entfernt von ihnen im Gras. Das Wesen starrte sie an und entfernte sich nach einigen Sekunden so schnell, als ob es einfach über die Landschaft zu gleiten schien. Möglicherweise war dieses Aufeinandertreffen mit einem Zeitverlust verbunden:

Tonys Erlebnisse, Grey im Park

Nun kommt Tony in einem neuen Video von Preston Dennett selbst zu Wort. Seine Schilderungen waren die Grundlage für das Kapitel „Star Daughter“ in Onboard UFO Encounters und sind jetzt zusätzlich sind mit einigen Illustrationen von Preston untermalt worden. Das Video thematisiert Tonys bewusste Grey-Begegnungen, zwei spektakuläre UFO-Sichtungen, Poltergeist- und Spukphänomene in Tonys Elternhaus, eine Missing Time-Erfahrung während einer Autofahrt und verschiedene Erinnerungsfragmente von Bord der Raumschiffe.

Begegnung an Bord

Eines der Bilder löst bei mir die meisten Empfindungen aus. Es bezieht sich auf Tonys Wahrnehmung der Greys und der raumschiffähnlichen Umgebungen:

Tonys Erlebnisse, Grey im Raumschiff

Zu dieser Erinnerung im Alter von ca. 14 Jahren sagt Tony:

„Ich weiß nicht mehr, wie es begonnen hat, aber ich erinnere mich daran, auf einem Schiff gewesen zu sein, an Bord gewesen zu sein.  Und ich sitze auf einem Tisch. Und es ist wie ein… nicht wirklich eine Patientenliege, sondern ein fest angebrachter Tisch, aber für eine menschliche Länge, ein etwa sechs Fuß langer, sieben Fuß langer Tisch, so etwas in der Art. Und ich sitze am Rande des Tisches, meine Füße baumeln an der Kante herunter.  Ich weiß nicht was passiert ist, weil ich da nur in meiner Unterhose sitze. Und dieser Graue kommt herein, und er legt seine Hand auf meinen linken Fuß, auf mein Knie. Und er schaut in meine Augen, und ich schaue in seine. Und er ist vielleicht 12 Zoll [ca. 30cm] von meinem Gesicht entfernt, vielleicht etwas weniger.  Das ist alles, woran ich mich erinnern konnte, in sein Gesicht zu schauen, und… während ich ihn anschaue, da zuckt sein rechtes Auge, an der oberen rechten Ecke seines Auges. Wie ein nervöses Zucken. Und das bleibt mir aus irgendeinem Grund in Erinnerung, als ob es mir sagen wollte: Das ist ein lebendiges, lebendes Wesen.“

Tony weiß nicht mehr, ob an diesem Punkt eine Form von Kommunikation stattgefunden hat. Er erinnert sich noch daran, in einen weiteren Raum geführt worden zu sein, in dem sich zwei andere Greys befanden. Aufgrund der Ausstattung vergleicht er ihn mit einem Kommandoraum oder einem Pilotendeck.

Das Aussehen der Umgebung beschreibt er folgendermaßen:

„Und wir gingen durch den Durchgang, der keine klassische Türöffnung war. Alles, was man sich im Inneren des Schiffes ansah, wies keine Nägel, Schrauben, oder sonstige Befestigungen auf… wie z.B. Lichtbefestigungen, aber der Raum war beleuchtet, und ich kann nicht erkennen, woher das Licht kommt. Es gibt nirgendwo Ecken, alles ist abgerundet, sogar dort, wo die Decke auf den Boden trifft und die Wand auf den Boden trifft, ist es abgerundet.“

Die Rückführung

Über den Kontakt zu einer örtlichen UFO-Gruppe entschloss sich Tony Mitte der achziger Jahre zu einer Rückführung. Die drei Sitzungen führten ihn jedoch nicht etwa in die Kindheit oder Jugend zurück, sondern kreisten um ein besonderes Vorkommnis während eines Autotrips, das für ihn immer rätselhaft gewesen war. Damals hatte er mit seiner späteren Frau regelmäßig Ausflüge im New Yorker Umland unternommen. Obwohl er mit der Strecke vertraut gewesen war, war er an dem fraglichen Tag aus irgendeinem unerklärlichen Grund von der Hauptstraße abgefahren. Plötzlich war es morgen, der Wagen war abgestellt und sie befanden sich auf einem fremden Hinterhofparkplatz, der zu einem Diner gehörte.

Unter Hypnose erinnerte sich Tony zwar an die Abfahrt von der Hauptstraße, doch was ihn dazu bewogen hatte, konnte er letztlich nicht genau erklären. Es war nun nach Mitternacht und sie befuhren eine abgelegene Nebenstraße. In der Entfernung sahen sie eine tiefliegende, dichte Nebelwand, die über der gesamten Straße lag.

„Und als ich näher komme, sehe ich, dass die Straße in eine Senke führt, es geht bergab, kein starkes Gefälle, aber doch sanftes Abwärtsgefälle, sagen wir mal. Und vor uns war Wasser. Und ich weiß nicht, was das bedeuten soll, ich kann mir keinen Reim darauf machen. Wie kann diese Straße mit Wasser bedeckt sein? Und ich erinnere mich, dass ich auf die Bremse treten musste, weil ich ziemlich schnell fuhr, und ich musste auf die Bremse treten, um nicht ins Wasser zu gelangen. Und das nächste, was ich weiß, ist, dass wir auf diesem Feld waren, einem sehr großen, offenen Feld.“

Nicht weit von ihnen befindet sich ein unübersehbares scheibenförmiges Objekt, das auf dem Erdboden sitzt:

Tonys Erlebnisse, gigantisches scheibenförmiges UFO

„Und dieses Ding ist… ich weiß nicht, wie ich die Größe beschreiben soll, es war gewaltig. Ich meine, ich bin schon auf 747er zugelaufen, und dieses dieses Ding ließ eine 747 wie eine Piper Cub aussehen. Ich meine, absolut gigantisch. Und zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken war ein Grey. Und zu meiner Rechten und zu meiner Linken war ein Grey. Und sie führen uns zu dieser Scheibe auf dem Boden.“

Durch eine Öffnung im Unterbereich werden beide in das Innere des Objekts eskortiert:

„Und wir erreichen das Ende dieses Ganges, und am Ende steht auf jeder Seite eine Säule. Ich glaube, es waren quadratische Säulen, aber auch wieder abgerundet, ohne Ecken. Aber irgendwie quadratisch aussehende Säulen. Von der Decke bis zum Boden etwa 12 Fuß hoch. Und da ist eine Art von Schrift auf den Säulen, die von oben nach unten reicht. Nicht wirklich hieroglyphisch, nicht wirklich chinesisch aussehend, oder japanisch, aber etwas in dieser Richtung, würde ich sagen. […] Und das öffnet sich zu einem sehr großen, ich weiß nicht, wie man es nennen soll, einen Raum? Ich weiß nicht, was es ist. Es ist ein sehr großer offener Bereich. Und nicht weit von dort, wo wir hineingehen, steht ein Wesen auf einer Art Podium. Es muss etwa zwei Meter groß sein, aber ich kann nicht erkennen, wie es aussieht, nur dass es ein Wesen ist. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht hat es ein schwarzes Gewand an, eine Art Robe. Und es ist dunkel, es ist nicht beleuchtet in diesem gigantischen… ich weiß nicht, ob es so groß ist wie die Scheibe, dass wir im Inneren der Scheibe waren und dies ihr volles Ausmaß war. Das glaube ich nicht, denn die Scheibe war so groß.“

Tonys Erlebnisse, UFO Entführung und großes Wesen

Danach brechen alle Erinnerungen ab und Tony kommt mit seiner Freundin auf dem Parkplatz des Diners zu sich.

Geschehnisse in der Kindheit

Angesichts dieser neuen Erkenntnisse begann Tony seine Erinnerungen nach weiteren seltsamen Begebenheiten zu durchforsten. Im Umfeld des früheren Elternhauses waren diverse spuk- und poltergeistartige Erscheinungen aufgetreten, die regelmäßig innerhalb der Familie und zum Teil auch von Tonys Freunden erlebt worden waren.

Zu den häufigsten Erfahrungen zählten Phantomschritte und Fußgeräusche, die deutlich in nebenanliegenden Räumen zu hören waren. Die Mutter nahm sie mehrere Male auf der Kellertreppe wahr. Bei einem dieser Ereignisse spürte sie zusätzlich ein Tippen auf ihrer Schulter. Ein anderes Mal flog ein leerer Karton im hohen Bogen in den Raum hinein, während Tony mit seinem Bruder im Untergeschoss vor dem Fernseher saß. Jedes Mal war niemand zu sehen.

Über die Schritte, die eines Nachts vor dem Zimmer der Brüder zum Stillstand kamen, schildert Tony:

„Es ist so, als ob man vor der Tür steht, einen Fuß nimmt und voranschiebt, den anderen Fuß nimmt und voranschiebt, und dann zum Stehen kommt. Das ist es, was ich gehört habe.“

Doch das eigentümlichste Ereignis fand im Haus eines Freundes statt, als Tony etwa 12 Jahre alt war. An jenem Abend spielten die beiden mit einem Modellauto, das irgendwann unter das Sofa rollte:

„Um die Couch herum war eine Art Überwurf. Ich hob also den Überwurf an und schaute darunter, und ich konnte das Auto sehen. Ich steckte also meine Hand unter die Couch und fing an, nach dem Auto zu greifen, und direkt vor dem Auto spürte ich einen Fuß. Meine Hand ging den Fußrücken hinauf, und ich konnte einen Knöchel und dann ein Bein spüren. Und dann habe ich meine Hand herausgezogen, also weiß ich nicht, ob da Zehen waren oder nicht, ich erinnere mich nicht. Aber wie gesagt, ich schaue auf das Auto, und da ist nichts. Aber meine Hand fühlt dieses Ding. Und ich sprang auf und rannte aus dem Haus. […] Ich habe keine Erklärung dafür, wie das passieren konnte. Was auch immer dort stand, musste direkt durch die Couch hindurchgehen, als ob die Couch nicht da wäre. Ich meine, es war kein Mensch. Nein, es war kein Mensch. Dort, wo der Knöchel und das Bein sind, schien es dünn zu sein, und ich will nicht sagen schuppig, aber einfach nicht richtig, keine Haut. Es war keine Haut. Und es war kein Schuh, und es war keine Kleidung. Es war ein nackter Fuß.

Das Aufeinandertreffen

Tony kommt im Interview auch auf den Grey zu sprechen, dem er eine gefühlte Ewigkeit lang gegenübergestanden war, nachdem er das Haus seines Bruders nach einem Familienbesuch verlassen hatte. Der Grey wurde durch Tony nur bemerkt, weil er abseits des Scheinwerferlichts eine Bewegung in den Augenwinkeln ausgemacht hatte:

„Ich drehte mich um, und da stand ein Grey, der etwa vier Fuß [ca. 1,20 Meter] groß war. Ich konnte es von den Knien abwärts nicht sehen, weil es in einem hohen Gras stand. Ich stand da und schaute es an, und es schaute mich an. Und es war, als ob ich keine Angst hätte. Und es schien auch keine zu haben. Meine Gefühle zu diesem Zeitpunkt waren, nun ja, ich glaube, einfach nur Interesse und eine Art von Ehrfurcht. Schließlich drehte es sich um und ging in Richtung der Rückseite des Hauses, und als es sich umdrehte und wegging, verstand ich nicht, wie es sich bewegte. Denn es rannte nicht, es war extrem schnell. Und ich habe einfach… Ich meine, selbst jetzt kann ich nicht in Worte fassen, wie es sich bewegt hat. Ich habe noch nie etwas gesehen, das sich so bewegt hat wie dieses Ding. Es bewegte sich auf die Rückseite des Hauses im Hinterhof zu. Und um den hinteren Teil des Hauses war ein sechs Fuß hoher Maschendrahtzaun. Und ich sah, wie es über den Zaun sprang. Und es war ungefähr zwanzig Fuß [ca. 6 Meter] hoch in der Luft. Das hat mich umgehauen.“

Die Begegnung war nach einer längeren Zeit ohne Aktivität erfolgt und war für Tony, der nun 66 Jahre alt geworden war, deshalb sehr bedeutsam. Er hatte das Gefühl, dass das Aufeinandertreffen nicht zufällig erfolgt und durch den Grey zugelassen worden war:

„Und eine ganze Weile habe ich mich gefragt, warum dieses Ding so lange dort stand. […] Ich glaube, es waren etwa 30, 40 Sekunden, und ich konnte nicht verstehen, warum es dort stehen blieb und nicht einfach umdrehte und davonlief, als die Scheinwerfer aufleuchteten. […] Aber es stand da… Und als ich darüber nachdachte, dachte ich, weißt du, vielleicht ist es nicht weggelaufen, weil ich es kenne, weil es mich kennt.“

Sternentochter

Eine weitere starke Verbindung spürt Tony zu seiner „Sternentochter“:

„Ich habe eine Tochter, die da draußen ist. Ich weiß, dass ich sie zumindest einmal gesehen habe. Ich erinnere mich nicht an die Umstände, wie es dazu kam, dass ich sie sehen konnte, oder an irgendetwas anderes, das mit ihr zu tun hat, außer dass sie nicht ganz menschlich ist.“

Das Vorschaubild des Videos zeigt die Zeichnung eines Hybridkinds, das ihrem Aussehen ziemlich nahekommt:

Tonys Erlebnisse, Hybridenkind

„Manchmal fühle ich sie, und ich weiß nicht, was das bedeutet. Aber ich weiß, dass sie es ist. Und ich fühle sie einfach. Ich weiß nicht, ob es eine Gedankenübertragung ist oder ob sie tatsächlich in der Nähe ist. Ich weiß es nicht.“

Zum Abschluss erklärt Tony, wie sich die lebenslangen Erfahrungen auf ihn ausgewirkt und den Verlauf seines Lebens verändert haben:

„Ich war und bin immer noch verwirrt, wenn es um die Dinge geht, die hier auf der Erde vor sich gehen. Ich versuche, das meinem Sohn zu erklären, und ich habe wirklich keine Möglichkeit, das zu erklären, aber ich habe einen völlig anderen Blick auf diesen Planeten. Weil er nur einer von vielen ist und es überall Leben gibt. Ich weiß das, aber woher? Wenn ich also die Dinge betrachte, die hier auf der Erde vor sich gehen, verstehe ich nicht, wie die Dinge sind und warum sie so sind, wie sie sind. Wenn jeder verstehen und begreifen könnte, dass wir nur ein Teil, ein sehr kleiner Teil eines gigantischen Universums sind, das, wie ich aus Mangel an besseren Worten glaube, wohl voller Leben ist. Wahrscheinlich gibt es überall um uns herum Dinge, die wir vielleicht nicht einmal sehen können.“

Quellen:

Star Daughter: One Man’s Lifelong Experiences with Extraterrestrials. Gepostet am 20.11.2021. Bilder von Preston Dennett.

Dennett, Preston. Inside UFOs: True Accounts of Contact with Extraterrestrials. Blue Giant Books. Kindle-Version.

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