Onboard UFO Encounters (1) – Übersicht

„Onboard UFO Encounters – True Accounts of Encounters with Extraterrestrials“ ist ein neues Büchlein von Preston Dennett, in dem er sich auf die Alien-Erfahrungen von 15 Personen konzentriert. Die Besonderheit dabei ist, dass sie allesamt bewusste Erinnerungen an die vorgestellten Erlebnisse haben. Lediglich in einem Fall wurden weitergehende Erkenntnisse mit Hilfe von Hypnose zu Tage gefördert. Jede Geschichte steht zwar für sich allein, aber besonders bei den klassischen Grey-Entführungen sind die Ähnlichkeiten nach wie vor ziemlich unheimlich. Das Ganze wird durch das bewusste Erleben umso plastischer. Aus meinen eigenen Erfahrungen konnte ich dabei einiges so stark nachempfinden wie bei keinem anderen Buch in letzter Zeit.

Ein weiteres Augenmerk legt Dennett auf das Innere der Raumschiffe – Das Aussehen, die einzelnen Bereiche und die Aktivitäten, die in ihnen verfolgt werden. Insgesamt ergibt sich durch die individuellen Erfahrungen ein kleiner Überblick über die einzelnen Facetten des Besucherphänomens. Der Autor umschreibt es am Schluss vielleicht ganz treffend mit den Worten: Die Aliens sind Menschen wie wir, sie sind nur anders, und sie stammen von anderen Planeten.

Eine kleine Zusammenfassung

Fälle, in denen Person einmalig auf ein Raumschiff treffen und in es hineingeholt werden, bilden eher die Seltenheit. Nahbegegnungen sind hauptsächlich in eine komplexere Beziehung mit den Alien-Wesen verwoben, häufig mit Erlebnissen seit der frühesten Kindheit, anderen betroffenen Familienmitgliedern und mehr oder weniger lebenslang auftretenden kleineren und größeren Erfahrungen. Hier sind es 10 Männer und 5 Frauen, die aus verschiedenen Gründen mit Preston Dennett in Kontakt gekommen sind. Die meisten Begegnungen erfolgten ganz klar mit greyähnlichen Wesen, doch es waren ebenso menschliche Wesen, Gottesanbeter, Reptoide und humanoidere Wesen darunter. Das Innere der Schiffe wird ziemlich ähnlich beschrieben: Abgerundete, glatte Wände und Öffnungen, eine ungewöhnliche indirekte Beleuchtung und Bereiche wie Kontrollräume, sogar mit einzelnen Details wie Kontrolltafeln oder Schirme, Wände, die sich transparent machen lassen, Einrichtungsgegenstände und medizinische Gerätschaften.

Zwei der Betroffenen beschreiben Untergrundbasen. Ein paar der Betroffenen haben berufliche oder familiäre Verbindungen zum Militär, das in den Vereinigten Staaten sicherlich ein Phänomen für sich bildet und nicht mit unserer heimischen Bundeswehr zu vergleichen ist. Dennoch sehen fast alle einen klaren außerirdischen Ursprung hinter ihren Erfahrungen. Zwei Personen haben einen besonderen christlichen Hintergrund und diese Perspektive wirkt sich sowohl auf das Auftreten der Wesen (Anwesenheit von menschlicheren oder „religiös motivierten“ Figuren) als auch auf die Bewertung der Erlebnisse („dämonischer Ursprung“) aus. Ein Teil zieht einen Gewinn aus dem Erlebten, die anderen haben selbst nach Jahren noch mit großen Ängsten zu kämpfen oder versuchen sich sogar gegen das Eindringen der Wesen in ihr Leben zur Wehr zu setzen. Drei haben sie deswegen sogar schon körperlich angegriffen. Auf der anderen Seite berichten zwei Betroffene von Heilungserfahrungen und zwei weitere von einer tiefen Verbindung, die bis in ein früheres Leben zurückreichen könnte – einem eigenen Leben als Alien. Drei sind ihren erwachsenen Hybridenkindern begegnet.

„Steh auf und komme mit uns!“

Der Betroffene Kim wird nachts von einer lauten fordernden Stimme geweckt: „Steh auf und komme mit uns!“ Völlig perplex, jedoch irgendwie seltsam beeinflusst von den Worten, die irgendwie in seinem Kopf widerhallen, setzt er sich an den Bettrand, als dieselbe Aufforderung nochmals wiederholt wird. Im Dunkeln kann er langsam eine kleine dünne Silhouette ausmachen, die am Fuße des Bettes steht und ihm zugewandt ist. Er erkennt darin die klassische Grey-Gestalt, nur dass er sie zu diesem Zeitpunkt in den Neunzigern bislang nur aus irgendwelchen Fernsehprogrammen kennt. Einige Momente lang kann er die einzelnen Merkmale des Wesens genau studieren – als Auffälligkeit nehme ich hier die drei Finger heraus. „Komme mit uns, wir werden dir nicht weh tun. Entspanne dich, es ist ok.“ tönt es wieder in seinem Kopf, und Kim kommt dieser Aufforderung wie fremdgesteuert nach. Erst jetzt bemerkt er zwei weitere Gestalten, die im Hintergrund postiert sind.

Dieses Setting und diese Dreier-Gruppierung sind mir selber gut bekannt, ebenso die anschließende die Eskortierung durch die Wohnung, bei dem eines der Wesen voraus läuft und die anderen beiden jeweils eine Seite flankieren oder hinterher laufen. Es gibt in dem Zusammenhang den Ausspruch eines Betroffenen: „Sie mögen gerne freie Flächen wegen des Raumschiffs.“ In meinem Fall wunderte ich mich darüber, dass ich immer quer durch die Wohnung geführt wurde, bis ich während einiger Erlebnisse mitbekam, dass dabei der Balkon unser Ziel war. Um ihn herum befindet sich tatsächlich eine große Freifläche, was in meinem Zimmer nicht der Fall war.

Kim ist verblüfft, als die Hauswand im Wohnzimmer wie verschwunden scheint und sie einfach direkt ins Freie laufen, wo er die feuchte Wiese und die Nachtluft spüren kann. Ein großes rundes Objekt schwebt nicht weit oberhalb des Hauses still über der Szenerie. An seinen Seiten entlang laufen verschiedenfarbige Lichter herum und in seiner Mitte befindet sich ein weißes Licht, das schließlich aufleuchtet und ihn wie ein Scheinwerfer anstrahlt. Im nächsten Moment befindet er sich auf einem Tisch. Kim behält ein kleines triangelförmiges Mal auf seinem Arm zurück, das wie eingebrannt aussieht und nur langsam verblasst.

Ein ähnlich wiederkehrendes Muster kommt von der Betroffenen Lynette, bei der die Wände ebenfalls zu verschwinden schienen. In einem Fall tritt sie dabei mit den Wesen hinaus und wird ohne Vorwarnung gleich in die Luft gehoben. Während des Schwebens kann sie noch ein paar Autos mit eingeschalteten Scheinwerfern auf der nahegelegenen Straße sehen, doch sie stehen einfach still. Die Greys haben sie besonders häufig in der Kindheit aufgesucht und kamen dabei oft aus dem Wandschrank, weshalb Schranktüren bei ihr bis heute immer fest geschlossen bleiben müssen. Auch das ist ein besonderes Detail, das immer wieder bei Kindheitserlebnissen auftaucht und vielleicht noch stärker über derartige Äußerungen nachdenken lässt. Die Wesen verhielten sich ihr gegenüber sehr offensiv und forderten sie auf, mit ihr mitzukommen, so dass ihr nie eine andere Wahl blieb. Sie hielt es schließlich für ganz normale Geschehnisse, die alle anderen Menschen auch betreffen, und versuchte sie konsequent zu verdrängen. Die Betroffene Pat hatte in ihrer Kindheit hingegen nur eine bewusste Begegnung mit einem der Wesen. Sie unternahm mit ihren Großeltern zusammen einen Ausflug in den Zoo, als sie vier oder fünf Jahre alt war, und durfte die Nacht bei ihnen verbringen. Ihr Zimmer lag im zweiten Stock und beim Einschlafen erschien ein Wesen vor dem Fenster, das sie später als Grey kennenlernen würde. In diesem Moment dachte sie, dass ihr etwas aus dem Zirkus gefolgt wäre. Es starrte sie einfach nur an und sie rannte nach unten, um ihre Großeltern zu holen, doch es war verschwunden. Meine Mutter hatte ebenfalls ein ähnliches Kindheitserlebnis und hielt die Gestalt für eine Hexe.

Begegnung mit dem Grey

Das plötzliche Auftauchen und Verschwinden der Wesen wird in weiteren Berichten sehr anschaulich beschrieben. Am rührendsten fand ich den Fall von Tony, der außerdem zeigt, dass unter den lebenslangen Erlebnissen nur die spektakulärsten Erlebnisse hervorstechen können. Im Alter von 17 sieht er eine große schwarze Scheibe mit einem roten Licht, das um seine Seite kreist. Sie bewegt sich langsam und lautlos in ein paar hundert Metern Entfernung auf Baumhöhe über die Nachbarschaft. Mit 21 Jahren hat er eine sehr außergewöhnliche Nahbegegnung. Zur damaligen Zeit hing er regelmäßig mit seiner Clique in einem Park ab. An jenem Abend beschlossen die meisten, weiter bei einem anderen Kumpel abzuhängen, während Tony zusammen mit einem Freund gegen Mitternacht den Heimweg antreten wollte. Sie saßen am nahegelegenen Golfplatz auf einer Bank, unterhielten sich und beobachteten einen Mann, der mit seinem Hund vorüberging. Im nächsten Moment hörten sie ein klingelndes Geräusch, vergleichbar mit einer geschüttelten Hundeleine oder einem Schlüsselbund. Sie sahen auf, und und in knapp über 10 Meter Entfernung stand mitten im Gras ein Grey. Der Grey war ihnen zugewandt und blickte sie an. Er trug eine Art Ganzkörperanzug, der in seinem Farbton an die matte Seite einer Aluminiumfolie erinnerte. Beide Männer sprangen ungläubig auf. Das Wesen drehte sich um und bewegte sich mitten über den Golfplatz davon. Dabei schien es nicht zu rennen – geschweige denn überhaupt seine Füße zu bewegen. Es war eine völlig gleichförmige Bewegung, die Tony nur als ein Gleiten wie auf Eis beschreiben konnte, schneller als ein Mensch zu rennen in der Lage gewesen wäre. In einiger Entfernung stoppte es, ein weiteres identisches Wesen kam hinter einem Baumstamm hervor und zusammen bewegten sie sich außer Sichtweite. Möglicherweise war diese Sichtung mit einem Zeitverlust verbunden, da es viel später zu sein schien, als es hätte sein sollen.

Außer einer weiteren Ufo-Sichtung schien sich nichts besonders Mysteriöses mehr zu ereignen. Tony lebte ein ganz normales Leben, doch als er 66 Jahre alt und in Rente war, rückte vieles aus seiner Vergangenheit wieder in ein anderes Licht. Tony besuchte seinen Bruder in Oklahoma, dessen Haus sich mitten in der Pampa befand. Als er gegen Mitternacht die Heimreise antreten wollte, ging er allein zu seinem Wagen, während die restliche Familie weiter Fernseh schaute. Durch den elektrischen Öffner sprang gleichzeitig das Scheinwerferlicht an und beleuchtete den Garagenbereich. Aus dem Augenwinkel bemerkte Tony dabei eine Bewegung an der Seite des Hauses und drehte sich um. Im niedrigen Gestrüpp stand ein Grey und starrte ihn an. Es sah wie das Wesen aus seinem früheren Erlebnis aus, aber es trug diesmal keinen auffällig gefärbten Anzug. Die Sekunden vergingen und beide schauten sich einfach nur an. Tony hatte keine Angst und obwohl keine Kommunikation stattfand, fühlte er sich seltsam mit dem Wesen verbunden, als würde er es auf irgendeine tiefgreifende Weise kennen. Das Wesen schien diese Begegnung zuzulassen und möglicherweise war es dieses Gefühl der Nähe, das es ihm dadurch zu vermitteln versuchte. Nach dreißig Sekunden drehte es sich weg und bewegte sich mit der gleichen unheimlichen Schnelligkeit davon. Hinter dem Haus befand sich ein mannshoher Maschendrahtzaun und Tony konnte sehen, wie es einfach darüber hinwegsprang – jedoch in einer verblüffenden Höhe von mehreren Metern. Tonys Familie suchte gleich danach das Grundstück ab, doch außer den Abdrücken im Gras war nichts mehr zu sehen. Die Hunde der Familie hatten sich derweil unter dem Bett versteckt und blieben die nächsten zwei Tage dort. Für Tony bildete diese Begegnung den Wendepunkt, ab dem er seine Erlebnisse aufzuarbeiten begann.

Es war ihm wichtig, seine Geschichte auf diese Weise zu dokumentieren, da es aufgrund seines Alters vielleicht bald zu spät dafür sein könnte. Am Ende wird er mit ein paar Worten zitiert, die bei mir voll ins Schwarze treffen, weil ich diese Empfindungen teile: Etwas wie ihnen so nahe gewesen zu sein, ändert die Art wie man denkt und fühlt. Sie nehmen einen großen Platz im Bewusstsein ein und man denkt oft an sie.

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