Onboard UFO Encounters (2) – Dollys Erlebnisse

In Preston Dennetts Buch gibt es ein Kapitel namens „The UFO Guardians“, in dem die Abductee Dolly einen kleinen Einblick in ihre Alien-Erfahrungen gewährt. Whitley Strieber gelang nun ein ungewöhnlicher Coup und er konnte Dolly und die Betroffene Lynette in seiner Dreamland Show interviewen. Das ist sicherlich eine ganz andere Qualität, als nur eine anonyme Geschichte zu lesen und ansonsten nicht viel mit der Person dahinter verbinden zu können. Dollys Entführungserlebnisse reichen bis in ihre früheste Kindheit zurück. Mittlerweile ist sie über 60, wurde erst vor kurzem wieder „besucht“ und bekam dabei eine apokalyptische Warnung übermittelt. Ihre Erfahrungen sind so umfangreich, dass sie vieles davon nicht weiter registriert hat. Sie wurde in einer besonderen schulähnlichen Umgebung unterrichtet und die Alien-Wesen haben in einigen Situationen die Funktion von Schutzengeln eingenommen. Bemerkenswert ist außerdem Dollys Teilnahme an einem militärischen Programm auf der Homestead AFB, in dem sie mit anderen Kindern auf außersinnliche Fähigkeiten getestet wurde.

Kindheitserlebnisse

Bereits Dollys Geburt stand unter einem ganz eigenen Stern. Ihre Mutter litt am Polyzystischen Ovar-Syndrom und die Versuche einer Schwangerschaft schlugen jahrelang fehl. Als sie schließlich während einer Behandlung ungeplant schwanger wurde, befürchteten die Ärzte Komplikationen und eine mögliche Fehlbildung. Es wurde ein schwieriger Start ins Leben, doch Dolly war wohlauf. Sie war intelligent, lernte schnell und war anderen Kindern in ihrem Alter voraus. Als sie zweieinhalb war, begann Dolly immer wieder aus der häuslichen Umgebung zu Verschwinden. Nach einer ausgedehnten Suche tauchte sie an verschiedenen und teilweise seltsamen Orten wieder auf, z.B. in Schränken oder sogar in abgeschlossenen Räumen. Dolly hatte keine Erinnerungen daran und für ihre Eltern waren es sehr beunruhigende und völlig unerklärliche Ereignisse. An einem Tag wurde sie etwa 3 Meilen vom Haus entfernt gefunden, als die Polizei bereits in der Sache eingeschaltet worden war. Sie weinte und war nur mit einer Unterhose bekleidet. In ihrer frühen Kindheit hatte Dolly außerdem einen „imaginären Freund“ oder Begleiter:

„Ich hatte auch einen Freund, über den ich sprach, aber ich erinnere mich kaum an diesen Freund. Meine Mutter sprach eindrücklich von ihm. […] Er jagte ihr einmal eine Heidenagst ein, weil er für mich real war, und er an diesem Tag auch für sie real wurde, denn ich befand mich in meinem Zimmer und führte eine Unterhaltung mit ihm, die Tür war geschlossen. Und sie hörte, wie ich ihm eine Frage stellte, und sie hörte die Antwort. Und meine Mutter riss die Tür aus den Angeln, sie ging sofort durch sie rein, und er war verschwunden. Und sie hat das nie in ihem Leben vergessen.“

Das erste bewusste Erlebnis, das ein wenig Licht ins Dunkel brachte, hatte Dolly im Alter von etwa fünf bis sechs Jahren auf der Ranch ihrer Familie:

„Ich lag auf der Wiese und schaute in den Himmel hinauf, weil das eine meiner Lieblingsbeschäftigungen war. Und ich sah einen Regenschirm der herunterkam. Ich meine ein wirklich großer Regenschirm, ein weit aufgespannter Regenschirm. […] Es war interessant, er rotierte. Und ich hörte Musik. Und ich kann diese Musik bis zum heutigen Tag nicht beschreiben, es war eine sehr sehr schöne Musik. Und dann, ich schwöre dir, ich hörte die Stimme einer Frau, die zu mir sprach. Und das nächste, an was ich mich erinnere, ist nicht mehr auf dem Boden zu liegen, sondern mit dieser Person zusammen zu sein. Und sie war sehr… nicht-menschlich. […] Sie hielt meine Hand und sie sprach zu mir, und das war das letzte, woran ich mich davon erinnere, und das nächste das ich weiß, ist zurück in meinem Haus zu sein, und ich weiß nicht einmal wie ich dort hingekommen bin.“

Im Nachhinein dachte Dolly in ihrem kindlichen Denken, dass sie vielleicht Mary Poppins begegnet war. Das Erlebnis beschäftigte sie jedoch sehr. Ihr war bewusst, dass etwas nicht mit rechten Dingen zuging, während ihre Mutter alle derartigen Erlebnisse auf ihre Vorstellungskraft schob. Unabhängig davon verlor Dolly immer wieder Zeit und erlebte unerklärliche Brüche in ihrer Erinnerung. Die Familie schaffte sich schließlich einen Schäferhund an, der auf sie aufpassen sollte, weil die Phasen des Verschwindens anhielten. Offenbar glaubten sie, Dolly würde in der Umgebung der Everglades herumstreunen und der Hund sollte sie von den Gewässern in der Nähe fernhalten. Doch Dolly verschwand trotzdem, und manchmal verschwand der Hund einfach mit ihr.

„Manchmal kam ich durchnässt nach Hause, manchmal kam ich sehr „seltsam“ nach Hause. Und all das stieß mir zu, und ich hatte irgendwie eine Art von Erinnerung an etwas, das auftauchte und mich mitnahm, aber das war immer das letzte an das ich dachte, mein Gehirn kam gar nicht mit der Erinnerung in Verbindung.“

Mit vierzehn entwickelte Dolly ein Interesse für Astronomie und wurde darin von ihrem Vater unterstützt, der mittlerweile für die NASA arbeitete. Sie saß oft an ihrem Teleskop und hatte dabei eines Nachts ein sehr beeindruckendes bewusstes Erlebnis. Es war gegen zwei Uhr morgens und sie wollte schon zu Bett gehen, war aber von einer inneren Unruhe erfüllt und schaute noch am Zimmerfenster nach draußen. Plötzlich begannen sich am Nachthimmel eine Menge Lichter zu bewegen, als hätten mehrere Sterne einfach ihren Platz verlassen. Es waren um die vierzig Stück und Dolly wurde sofort auf das Schauspiel aufmerksam. Die Lichter bewegten sich kontrolliert und stoben schließlich paarweise in unterschiedliche Richtungen davon. Zu ihrem Erstaunen kamen zwei der Objekte immer weiter auf sie zu, bis eines davon westlich ihrer Stadt Kendall niederging. Das andere sank über dem Haus herab und wechselte dabei die Farben, von weiß bis hellrot, gelb, grünlich und rüber zu einem bläulichen Ton:

„Und ich merke dass mein Gehirn die Möglichkeiten durchgeht, was zum Teufel das sein könnte, und dann wird mir bewusst: „Oh, das ist kein Flugzeug! Das ist nichts, was ich je in meinem ganzen Leben gesehen habe.“ Und ich klebte daran, ich meine ich klebte richtig daran, weil es einfach sonderbar aussah. Und dann begriff ich: „Oh mein Gott!“ Dann stellen sich all deine Haare auf, und dir wird bewusst: „Das ist nicht… es ist nicht…“ […] Und mein Gehirn sagte mir: „Geh weg da vom Fenster, sofort!“ Und alles an was ich dachte, war mich umzudrehen und mich als Schutz unter mein Bett zu hechten.“

Das helle Objekt schwebte mittlerweile über dem Hof und ließ ein metallisches Aussehen erkennen. Es hatte einen keilförmig-abgerundeten Umriss und Fensteröffnungen. Es befanden sich Lichter um das Objekt herum und an der Unterseite strahlte ein sehr großes blaues Licht. Im Buch erwähnt Dolly eine interessante Beobachtung, die aus einigen anderen Ufo-Nahsichtungen überliefert ist: Die Bäume schienen sich wie unter einem unsichtbaren Wind hin und her zu wiegen.

„Jetzt schaut es also in meine Richtung, und ich kann sehen was sich im Fenster befindet und mich von dort aus anschaut. Und als ich mich umdrehe, flammt mein ganzes Zimmer in einem bläulich-weißen Licht auf, so hell dass es mich blendete. Und das war das verdammt letzte, an was ich mich von dieser Nacht erinnere.“

Dolly wachte mehrere Stunden später auf dem Boden wieder auf. Ihr Pyjama war völlig durcheinander und falschherum angezogen. Ihre Eltern hatten von alldem nichts mitbekommen, doch im örtlichen Radiosender wurde etwas über eine nächtliche Ufo-Beobachtung eines Polizisten aus Kendall berichtet.

Parapsychologie und das Militär

Dollys Entwicklung war vielen gleichaltrigen Kindern voraus, und ihr Vater begann sie auf verschiedenen Gebieten zu fördern. Die Eltern bemerkten an Dolly noch weitere ungewöhnliche Eigenschaften: Manchmal platzte sie mit einer Vorahnung heraus, die sich später bewahrheitete, oder sie reagierte auf die Gedanken anderer und antwortete darauf. Es gab einen telekinetischen Zwischenfall, als sie sich sehr aufregte. Zur damaligen Zeit, also in den sechziger Jahren, waren außersinnliche Fähigkeiten gerade stärker im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Eine Zeitlang behaupteten alle möglichen Leute, über entsprechende Fähigkeiten zu verfügen, und das Militär hatte sich zuvor schon an eigenen Projekten in dieser Richtung versucht. Ihr Vater war früher Airborne Ranger und brachte sie irgendwann auf die Homestead Air Force Base, wo sie fünf Tage lang mit anderen Kindern auf unterschiedliche außersinnliche Fähigkeiten getestet wurde:

„Als erstes holten sie ein Kartendeck hervor, und sie waren für mich umgedreht damit ich ihnen sagen sollte, rot oder schwarz. Und ich ging durch das ganze Deck durch und sie starrten mich unaufhörlich an, und da war ein anderer Kerl, der erfasste, was ich für Antworten gab. Und sie stoppten ihn und begannen mich zu tadeln, er sagte: „Honey, du sollst nicht drei Karten weiter gehen, du sollst eine Karte weiter gehen.“ Offensichtlich sagte ich ihnen die dritte Karte und nicht die erste Karte. Ich hatte sie falsch verstanden. Aber ich tat dies das ganze Kartendeck hindurch. Und das brachte sie in dem Moment völlig aus dem Häuschen. […] Und das war der Punkt, an dem sie die Karten mit dem Stern und dem Kreis und dem Viereck und den Wellenlinien herausholten. Da war ein Dreieck, und ein Achteck, und etwas eingebettet in drei Karten mit verschiedenen Farben darauf, und sie führten mich da durch. […] Und dann begannen sie mich mit einigen anderen Kindern in einen Raum zu bringen, da waren einige von uns, und sie setzten uns an Schreibtische, die einander gegenüber an den anderen Enden des Raums standen, und ich hatte ein Kind, mit dem ich zusammen arbeitete, und er malte ein Bild, und ich zeichnete ein Bild von dem, was er gemalt hatte, und dann malte ich ein Bild und er zeichnete ein Bild von dem, was ich gemalt hatte.“

Ungefähr an diesem Punkt zog ihr Vater die Reißleine und nahm sie aus dem Programm, nachdem das Interesse bekundet wurde, sie in eine weitere Auswahl zu nehmen.

Die Schule

Dollys Kindheitserlebnisse umfassen regelmäßig wiederkehrende Szenarien, die Whitley Strieber als „Secret School“-Erfahrungen bezeichnet hat. Die Abductees werden in schulähnliche Umgebungen gebracht, die sich entweder an Bord der Schiffe oder an fremdartigen anderen Orten befinden. Dort erhalten sie in klassenähnlichen Gruppen Unterricht und Informationen zu bestimmten Themen. Die Erfahrungen sind sich untereinander ziemlich ähnlich – Kinder berichten über spielerische Elemente wie z.B. Schweben und empfinden die Erlebnisse als abenteuerlich und aufregend. Dolly war ungefär acht Jahre, als diese Episoden begannen, und empfand die dortige Landschaft und die Pflanzen als nicht-irdisch. Die Erinnerung an diesen Ort ist noch sehr lebendig, es gab viele unterschiedliche Gerüche und Pflanzen, die sie nicht anfassen sollte. Die Schule glich einer Art Schloss und die Gravitation schien geringer als auf der Erde, so dass man sich auch durch Hüpfen fortbewegen konnte. Die Alien-Wesen vermittelten Inhalte wie Biologie, Philosophie und Ethik und waren darin sehr „hartnäckig“. Es schien ihnen sehr wichtig, dass die Kinder das Wissen aufnahmen und daraus lernten. Dolly hatte es mit den bekannten kleinen Greys zu tun, die sie teils für normale biologische Wesen, teils jedoch auch für künstliche Intelligenzen hält, um schwerere oder riskantere Aufgaben zu erfüllen. Daneben kennt Dolly größere Greys, die für sie gar nicht so verschieden zu uns Menschen sind:

„Sie sehen sehr elegant aus. Und sie haben eine Menge menschlicher DNA in sich. Ich weiß nicht einmal, wie ich es erklären soll […] Jede Bewegung die sie machen, ist elegant. […] Ihr Intelligenz ähnelt sehr stark der unseren. Sie haben enorm viele Emotionen, wie wir sie haben. […] Und sie sorgen sich um uns, und unglaublicherweise so, als wären wir ihre Kinder, so sorgen sie sich um uns.“

Eine typische ET-Eigenschaft lernte sie dabei in der Schule kennen:

„Sie sprechen keine Lügen. Sie wollen sich nicht anpassen. Sie schwanken nicht in ihrer Logik. […] Alles ist die Wahrheit. Wenn du die Wahrheit nicht ertragen kannst, dann rede nicht mit ihnen, weil sie dir die absolute Wahrheit sagen. Sie sind unfähig zu lügen. Sie haben nicht einmal eine Wahrheit, sie sind geradeheraus – alles klar, das ist, was hier los ist. […] Wenn du sprichst, hat jedes Wort, das du sprichst, einen Wert. Und es hat Energie, und kann viele Dinge bewirken. Und die Menschen erkennen nicht, wie sie diese Energie auf die unglaublichste negative Art benutzen […] Und als ich unterrichtet wurde, als ich jung war und heranwuchs, wurde mir gesagt, dass ich niemals auch nur zulassen sollte es mit mir dort hinzubringen. Wenn du wütend wirst, halte inne, geh weg, schüttel es ab. Steiger dich nicht hinein, lass es los. […] Und jedes Mal, wenn ich auch nur in die Nähe davon kam, so etwas in der Art zu denken, wurde ich gestoppt. […] Sie sind nicht böse oder so etwas in der Art, aber sie werden buchstäblich „still auf dich“, ich meine, sie starren dich einfach nur an.“

Dolly fand später in der Philosophie der Föderation in den Star Trek Serien eine andere Grundbotschaft der Aliens wieder:

„Es gab jedem die Möglichkeit das zu sein, was sie wirklich waren. […] Es gab jedem die Möglichkeit so intelligent zu sein, wie sie es sein möchten. Und es gab jedem die Möglichkeit zu lernen. […] Und das komische an der Sache, die ETs haben mir ziemlich genau dasselbe gesagt, nicht exakt dasselbe, aber definitiv ziemlich auf der Linie. […] Sie haben genauso eine Geschichte voller Probleme hinter sich. Aber sie haben es überwunden. Sie sind so fortgeschritten zu uns, ich kann nicht einmal sagen, wie. Sie sind interdimensionale Wesen, fast alle von ihnen.“

Die Wächter

„Wenn ich es von Anfang an erklären sollte, würde ich sagen, dass der Raum, in dem du lebst, viele Dimensionen innerhalb dieses Raumes hat, dass du nicht alleine in ihm existierst. Aber dass es dort mehr gibt, als du physisch sehen oder wahrnehmen oder verstehen kannst. Und dass alles Leben, alle Energie gleichzeitig zusammen in diesem Raum existiert, in verschiedenen „Taschen“ des Universums, mit anderen Worten, jeder Raum hat seinen eigenen Satz an Regeln von dem, was sich dort abspielt, und du kannst dich von einem Raum zum anderen bewegen. Das ist größere Ganze.“

In Dollys Leben hat es einige Male etwas gegeben, das ihr in kritischen Situationen zur Seite gestanden hat. Manches davon sieht sie als Wesen oder Energieformen, die manchmal auf unsere Ebene eingreifen und sozusagen als Begleiter über uns wachen (das, was wir als „Schutzengel“ bezeichnen). In einigen Fällen nahmen jedoch die Alien-Wesen diese Rolle ein. Als sie Mitte 20 war, wurde bei ihr Diabetische Ketoazidose diagnostiziert. Während eines Anfalls kämpfte sie sich mit letzter Kraft auf dem Boden kriechend ans Telefon, als sich plötzlich einer der „Tall Whites“ im Zimmer befand und ihr quasi den Hörer in die Hand drückte.

Ein jüngeres Ereignis stammt aus dem Jahr 2012. Dolly stürzte bei Glatteis und zog sich mehrere Verletzungen inklusive eines Armbruchs zu. In der folgenden Nacht traf sie ohne Vorwarnung mit einem kleinen Grauen und einem „Tall White“ zusammen, als sie aufstand und sich in der Küche etwas zu trinken holen wollte. Die Wesen standen lautlos nebeneinander in der Türöffnung und schauten sie an. Sie waren einfach da, und Dolly erlebte alles unter vollem Bewusstsein. Ihre ersten Gedanken waren ziemlich ulkig, weil sie gerade über den Umstand ihrer Bewusstheit so erstaunt war. Die Alien-Wesen einfach vor sich zu sehen und mit ihnen interagieren zu können, ohne dass sie Kontrolle auf sie ausübten, war für sie in dieser Form noch etwas nie dagewesenes. Das größere Wesen übermittelte ihr telepathisch die Sorge über ihre Verletzungen. In einem weiteren kurzen hin und her wurde ihr schließlich bewusst, dass es sich um ihren Hybridensohn handelte. Er erklärte ihr, dass er nach unserem Verständnis 25 Jahre alt wäre, aber Zeit für sie nicht die gleiche Bedeutung hätte, weil sie sich durch andere Räume hindurchbewegten. Dolly war nicht bewusst gewesen, dass die Aliens sich so um uns Menschen sorgten. „Natürlich tun wir das“, war die Antwort des großen Wesens, doch es gäbe auch Aliens mit schlechten Absichten. Ein Leuchten begann in ihnen aufzusteigen und sie verschwanden.

Eine apokalyptische Botschaft

Doch zu einer möglichen Wächterfunktion der Aliens zählen scheinbar auch die Schattenseiten. Wie bei vielen anderen Abductees gibt es bei Dolly die weniger erfreulichen Botschaften und Szenarien, die sie von den Wesen übermittelt bekommt:

„Ich hatte vor kurzem eine Begegnung. Es war kein „Tall White“, es war der große Grey. Und es waren drei von ihnen, und sie tauchten mitten in der Nacht in meinem Zimmer auf. […] Und sie stehen da und starren mich an. […] Ich hatte das Gefühl, dass ich ruhig bleiben und einfach zuhören sollte. Sie sprachen zu mir. Und manchmal ist das Gespräch über eine bevorstehende Apokalypse. Ich habe neulich eine wirklich üble Botschaft bekommen. […] Es macht mir Angst wenn ich darüber nachdenke. Sie übermitteln mir Mitteilungen, in meinen Kopf, wenn sie zu mir sprechen, sie sprechen nicht mit ihrem Mund. Und sie spielen eine Musik für mich, die etwas bedeutet.“

In der Kommunikation verpacken die Alien-Wesen ihre Botschaften gerne in einer Bildersprache, die viele Bedeutungsebenen in sich tragen. Dabei greifen sie z.B. auf die Erfahrungen und Erinnerungen der Entführten zurück und verweben sie zu einer telepathischen Sequenz. Das Ergebnis ist in diesem Fall ebenso eindrucksvoll wie bizarr. Die Aliens verwendeten als Aufhänger die erste Strophe aus „I Am The Walrus“ von den Beatles. Das gesamte Lied für sich ist eigentlich Nonsens und bezieht sich unter anderem auf „Alice hinter den Spiegeln.“ Die erste Strophe ist in diesem Kontext jedoch unheimlich:

„I am he as you are he as you are me
And we are all together
See how they run like pigs from a gun
See how they fly
I’m crying“

Interessanterweise gibt Dolly die letzten Zeilen jedoch verändert wieder:

See how they fly
dying

„Und dieser besondere Musikabschnitt wurde ungefähr drei- oder viermal abgespielt. Ich starre sie an. Ok. Und dann wurde mir klar, dass ich einen gewaltigen Lichtblitz sah. Und ich weiß, was das bedeutet. Es ist nuklear. Und es wird nicht morgen passieren, aber wenn wir es nicht schaffen, jemanden zum zuhören zu bringen. Und es gibt noch mehr von uns.“

[…]

„Wir befinden uns jetzt in einer Zeit, in der wir nahe dran sind, dass sich viele Dinge gleichzeitig ereignen werden. Und ich glaube wirklich dass dies der Grund ist, warum viele Menschen aufwachen, ich meine, man kann es beinahe fühlen, riechen, spüren. Das beharrliche Klopfen an der Tür wird lauter und lauter und lauter. Und ich glaube dass deswegen so eine Revolution im Gange ist, und ich denke das ist der Grund, warum die ET’s so geschäftig im Moment sind und so viele Dinge tun. […] Ich habe ihnen oft diese Frage gestellt und immer und immer und immer wieder die gleiche Antwort bekommen. Die Menschheit wird nicht aufgegeben. Mit anderen Worten, es wird nicht so sein wie du denkst, aber wir werden neu anfangen. Und sie werden uns darin unterstützen, sie werden dabei nachhelfen. Dafür Sorge tragen, dass es genügend Menschen geben wird um es anschließend wirklich überleben zu können. […] Es ist viele Male vor uns passiert. Viele Zivilisationen haben sich aufgelöst. […] Sie sind unsere Vorfahren und werden uns nicht uns selbst überlassen.“

Dolly setzt es in ein größeres Bild, damit wir ermutigt werden, uns unserer Existenz in einer höheren Realität bewusst werden:

„Das Universum hat einen Geist, der immer aktiv ist. Und wir sind alle miteinander verbunden. Jedes Partikel unseres Seins ist mit jedem Partikel von ihm verbunden, von einem Ende des Universums zum anderen. Wir fühlen uns alle gegenseitig. Wir kennen es alle, hören es, schwimmen darin. […] Jedes Geschöpf, das dir einfällt, wir sind alle mit ihnen verbunden. Sie sind alle ein Teil von dem, was wir sind. Und wir alle sind ein Teil von ihnen. Von all ihnen. Dimensional, Interdimensional, alles davon. Wenn den meisten Menschen einfach die Bedeutung davon bewusst werden würde, würden sie aufhören sich gegenseitig zu hassen. Sie würden lernen zu erkennen, dass du dasselbe wie ich bist, und wenn ich dich verletze, dann mache ich etwas sehr dummes.

[…]

Aber die meisten denken, dass der Tod das Ende ist, aber er ist es nicht. […] Du gehst weiter in eine andere Dimension oder an einen neuen Ort, oder was auch immer. […] Du bist aus einem Grund hier, du bist hier um Dinge zu lernen, und was du hier lernst wird dich entweder weiterbringen oder deinen Hintern zurückbewegen.

[…]

Jeder hat dieselben Fähigkeiten. Wir werden alle mit außersinnlichen Fähigkeiten geboren, wir werden geboren, um diese Talente zu nutzen. Es ist ein Teil unserer Natur, es ist ein Teil unseres Genoms, unserer RNA. Aber der Zustand in dem unsere Welt existiert, die Art wie unsere Gesellschaft agiert – es wird aus dir gezogen, du entwickelst es überhaupt nicht. […] Und diejenigen von uns, die erwacht sind und die Augen offen haben, die bewusst sind, zapfen die Quelle an. Wir hören das Universum sprechen.“

Quellen:

Whitley Strieber’s Dreamland Podcast, 1. Mai 2020

The Riveting PERSONAL NARRATIVES of 2 Onboard Contactees

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