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Die Weltraum-Oma aus Nordengland: Eine Abductee-Geschichte

Entführungen und Boulevardjournalismus – das geht meist immer schief. Im vermeintlichen „Mainstream“ werden Abductees eher vorgeführt: Ihre Geschichten werden stark verkürzt und nicht selten völlig aus dem Zusammenhang zerrissen. Am Ende bleiben ein paar launige und leicht verdauliche Zeilen übrig, die ungefähr dieselbe Halbwertszeitswert wie das Wassereis besitzen, das man nebenbei am Baggersee schlürft. Für den Leser lässt sich dabei kaum unterscheiden, bei wem die Sonne mehr geknallt hat – bei dem Entführten oder bei dem Typen, der für die ganze Textsoße verantwortlich war. Im Mai 2021 machte in den britischen Blättern die folgende Schlagzeile die Runde: SPACE NAN: I’ve been abducted by aliens 50 times – people think I’m crazy but I’ve the bruises to prove it happened

Der Youtuber Ben von 401 Files wollte das Ganze nicht einfach so stehenlassen und sich ein eigenes Bild der Sache machen. Die „Weltraum-Oma“ ist Paula Smith aus Bradford, Nordengland.  Auf mich wirkt Paula aufrichtig und authentisch. Neben ihrer Aufgewühltheit ist ihr beim Erzählen der sehr ausgeprägte nordenglische Akzent anzumerken, was die Übersetzung diesmal nicht ganz einfach gemacht hat. Das Interview führt uns zu drei Erlebnissen zurück und enthüllt wie bei den meisten Abductees eine lebenslange Geschichte: Paulas allererstes bewusstes Erlebnis, ihr erste Aufeinandertreffen mit einem Grey und ihre erste Ufo-Nahbegegnung.

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William Konkoleskys Kindheitserlebnisse (2/2) – Beziehungsaufbau

„Experiencer: Raised In Two Worlds“ beschäftigt sich neben Konkoleskys Kindheits- und Jugenderfahrungen auch mit seinen stärker werdenden Ängsten und den darauf folgenden Reaktionen der Alien-Wesen. Mit zunehmenden Alter dämmerte es William immer mehr, dass seine Erfahrungen nicht zur normalen Alltagswelt eines jeden Menschen gehörten. Die verspielten Kindheitsbegegnungen nahmen durch die körperlichen Untersuchungen zudem einen ernsteren Unterton an – selbst die Wesen verhielten sich ernsthafter. Dennoch hatten sie ihre Strategien, um William zu einer Kooperation zu bewegen. Und sie streckten auf ungewöhnliche Weise ihre Hand nach William aus, um eine Form von Beziehung zu ihm aufzubauen und ihn über seine Ängste hinauszuführen.

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William Konkoleskys Kindheitserlebnisse (1/2) – Die astrale Verbindung

William Konkoleskys früheste Erinnerung stammt aus dem Alter, als er ungefähr zwei Jahre alt war:

„Ich war in meinem Gitterbett. Es war nachts. Ich war vollkommen wach, als ein kleines Grey-Wesen in mein Zimmer kam, über den Rand meines Gitterbetts nach unten starrte und nur für ein paar Augenblicke da war, als ich nach meinen Eltern schrie, die sich im Zimmer nebenan befanden – und sie kamen nicht. Meine Mutter sagte nur: „Schlaf weiter! Schlaf weiter!“ Und nach einem Moment ging dieses Wesen mit den großen schwarzen Augen einfach direkt aus dem Zimmer. Ich hatte den Eindruck, dass es in das Zimmer meines Bruders ging.“

Williams weitere Kindheitserlebnisse umfassten nicht nur rein körperliche Begegnungen mit den Greys. Außerkörperliche Erfahrungen nahmen eine ganz besondere Rolle ein und die Greys versuchten auf ihre ganz eigene Art eine Form von Beziehung zu ihm aufzubauen. Konkolesky ist heute Mufon State Director von Michigan. Mit dem 2011 erschienen kleinen Buch: „Experiencer: Raised In Two Worlds“ war es sein Anliegen, aus der Sicht eines Abductees zu beschreiben, wie man sich als Kind und Heranwachsender mit all dem fühlt.

In diesem Teil geht es um den Zusammenhang zwischen Aliens und Außerkörperlichkeit und um Erscheinungen wie Lichtfunken oder Nebel.

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Children Of The Greys (2) – Der Grey-Mentor

Das faszinierendste an Bret Oldhams „Children Of The Greys“ ist für mich die Beschreibung der Grey-Wesen. Mein eigenes Bild der Grey hat sich über die Jahre mehr und mehr verändert. Früher waren die verfügbaren Informationen noch recht eindimensional. Alles in allem wurden die Greys als ziemlich roboterhaft beschrieben. Es gab spezifische Greys die aus irgendeinem Grund größer als die anderen Greys waren und eine besondere Rolle bei den körperlichen Eingriffen zu spielen schienen. Man bezeichnete sie daher als die „Ärzte“. Doch dieses Bild wurde der Realität nicht wirklich gerecht. In den USA gibt es zunehmend die Unterscheidung zwischen „Tall Greys“ und „Tall Whites“ – selbst dabei gibt es keine einheitliche Linie. Die großen Wesen beaufsichtigen Gruppen, geben den kleinen Greys Anweisungen und koordinieren Prozeduren, die von den Standardeingriffen abweichen. Und sie bauen eine komplexe Langzeitbeziehung zu Abductees auf, was durch Brets bewusste Erinnerungen abermals sehr anschaulich gemacht wird. Im deutschsprachigen Bereich kennen wir diese Beziehung ebenso. Wir kamen deshalb ganz unabhängig auf den Begriff Grey-Mentor oder Mentor-Wesen.

Im Gespräch mit der Abductee Suzanne Chancellor wird die Aufmerksamkeit auf weitere Gemeinsamkeiten in der Erscheinung und im Verhalten des großen Mentor-Wesens gelenkt. Dazu gibt es zwei Zeichnungen des Wesens die auf einem erstaunlich ähnlichen Hintergrund beruhen.

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Children of the Greys (1) – Heilungen und Trauma

Bret Oldham wuchs unter ärmlichen Bedingungen im christlich geprägten Farmland von Illinois auf. Sein erstes bewusstes Erlebnis mit den Grey fand im Alter von fünf Jahren statt. Fortan manifestierten sich die Folgen seiner Erfahrungen immer stärker in seinem Leben. Bret fiel in ein Loch, litt unter häufigem Nasenbluten, entwickelte plötzliche Ängste und zeigte deutliche Merkmale einer Traumatisierung. Im Laufe seiner Jugend kamen Geister- und Spukerscheinungen dazu, auf die er unerklärlicherweise wie ein Magnet zu wirken schien. Getrieben von dem Wunsch, mehr über seine Erlebnisse zu erfahren, kämpfte er sich hoch und las alles, was er über Ufos und Paranormales in die Finger bekam. Die Beschäftigung mit Meditation, verschiedenen Bewusstseinszuständen und Selbsthypnose steigerte seine Erinnerungen und erhöhte die bewussten Phasen während der  Entführungen. In „Children Of The Greys“ hat er einige seiner Beobachtungen und Gedanken aufgeschrieben. Ich habe mir ein Gespräch mit der Abductee Suzanne Chancellor vom 5. Februar 2015 herausgesucht. Im ersten Teil werden ein paar Parallelen zum Hybridenprojekt und zu durchgeführten Heilungen während der körperlichen Prozeduren gezogen – Ein zweischneidiges Schwert, das Hand in Hand mit den traumatischen Aspekten des Entführungsphänomens geht.

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