Alee Okan: Aliens und Kunst

Alee Okan: Aliens und Kunst

Spätestens seit den Berichten von Whitley Strieber gelten die Catskill Mountains im Bundesstaat New York als einer der bekanntesten UFO-Hotspots in den USA. Für Alee Okan sind diese regelmäßigen Begegnungen jedoch weit mehr als nur Sichtungen; sie steckt derzeit mitten in der Aufarbeitung ihrer Erfahrungen mit den „Greys“ und anderen paranormalen Phänomenen, die bis weit in ihre Kindheit zurückzureichen scheinen. Diese Erfahrungen fließen direkt in ihr künstlerisches Schaffen ein, das bald auf ihrer neuen Homepage zugänglich sein wird. 

Ein kurzes Interview bietet einen ersten Vorgeschmack auf Alees außergewöhnliche Perspektive. Ich habe das Wichtigste in diesem Artikel zusammengefasst:

Erlebnisse in der Kindheit

Alees Erlebnisse begannen, als sie noch ein Kleinkind in Michigan war. Ihre Mutter berichtete ihr ein paar Jahre später, wie sie Alee eines Morgens verzweifelt in ihrem leeren Kinderbett gesucht hatte. Erst nach einer großangelegten Polizeisuche wurde das Kleinkind vier Häuserblocks entfernt in einem Sandkasten gefunden. Das Bizarrste daran: Alee trug einen fremden Schneeanzug – und das bei einer drückenden Sommerhitze von etwa 27°C. Für die Beteiligten blieb dieser Vorfall ein ungelöstes Trauma. Alee selbst vermutet heute, dass sie nach einer Entführung durch die Besucher schlichtweg „falsch zurückgesetzt“ worden war.

Alees ehemaliger Babysitter, ein direkter Nachbar und Freund der Familie, berichtete ihr vor Kurzem, dass er in einer Nacht ein riesiges UFO über ihrem gemeinsamen Hintergarten gesehen hatte. Es schwebte auf einer Stelle und wurde noch von anderen Mitgliedern der Familie beobachtet. Das Objekt gab ein ungewöhnliches Geräusch von sich, das er wie den Klang von „vielen Nähmaschinen in einem Raum“ beschrieb. 

In ihrer Kindheit machte Alee ebenfalls Bekanntschaft mit einigen paranormalen Phänomenen, die sie aufgrund ihres Alters noch nicht einordnen konnte: 

„Als ich jünger war, konnte ich keine Worte dafür finden, denn ich war fünf Jahre alt und sah meine tote Großmutter im Treppenhaus ihres Hauses. Es war meine Urgroßmutter, die gestorben war, und ich wusste, dass sie tot war, aber wie soll man mit fünf Jahren erklären, dass man gerade einen Geist gesehen hat, der gar nicht wie ein Geist aussah? Ich meine, es sah ganz einfach aus wie ein Mensch, der da stand, nicht wahr?“

Spätere Begegnungen und Phänomene

• Verlorene Zeit („Missing Time“): Alee berichtet von einem Vorfall vor etwa 4 Jahren, als sie mit ihrem Mann und Stiefsohn im Auto unterwegs war:

„Ich war morgens um 10 Uhr auf dem Heimweg von einem Wikinger-Festival, und wir fuhren auf den Highway, und ich war mit meinem Stiefsohn und meinem Exmann unterwegs. Ich unterhielt mich gerade mit meinem Stiefsohn und drehte mich um und machte große Augen. Wir waren noch nicht einmal zehn Minuten unterwegs und ich sah ein Schild mit der Aufschrift „Ulster”, obwohl wir aus Troy, New York, kamen [Anmerkung: Die Städte liegen eine Autostunde auseinander]. Ich sagte: „Moment mal. Wir müssen umdrehen.“ Wir fragten uns: „Wo sind wir? Fahren wir in die Stadt?“ Und ich schaue nach rechts. Als ich hinschaue, sehe ich auf der anderen Seite des Highways zwei Tic-Tac-UFOs nebeneinander über den Baumwipfeln stehen. Und ich schaute runter auf die Uhr und sah, dass wir anderthalb Stunden verloren hatten, unser Benzin war alle und keiner von uns konnte sich an irgendetwas erinnern. Ich war völlig außer mir.“

• Mantis-Begegnung während Alees Schwangerschaft: Mit 25 Jahren, als Amy mit Drillingen schwanger geworden war, hatte sie eine traumatische nächtliche Begegnung:

„Ich hatte gerade die Ultraschalluntersuchung im sechsten Monat hinter mir. Dabei stellte sich heraus, dass sich zwei [der Drillinge] zusammen in einer Fruchtblase entwickelt hatten und eines alleine. Das war fast im siebten Monat […]. Und ich erlebte etwas, das wie ein Albtraum erschien. Ich wachte auf und dachte, dass der Raum voller Rauch sei. Im nächsten Moment lag ich auf einem Tisch, und rechts neben mir standen drei ameisenartige Wesen. Es war wirklich seltsam, denn ich war ganz ruhig. Es war fast so, als würde ich sie kennen oder so. Ich war einfach ruhig und entspannt.

Und dann schaute plötzlich dieses große, hochgewachsene Gottesanbeterinnen-Ding auf mich herab, und ich konnte seine Haut sehen. Es sah aus wie ein Kofferfisch. Wenn du dich mit Salzwasserfischen auskennst, dann weißt du, wie ein Kofferfisch aussieht. Es hatte eine leuchtende Haut, und man konnte sein Herz durch seine – oder ihre – Brust sehen. Man konnte ein Licht sehen, das von seiner Brust ausging. Ich bekam sofort Angst und schrie. Und das Nächste, was ich weiß, ist, dass ich in meinem Bett liege. Das hat mich so sehr erschreckt. Ich habe angefangen, Verse aus der Bibel zu lesen, weil ich solche Angst hatte. Innerhalb von zwei Wochen bekam ich dann Blutungen und habe sie verloren.

Ich ging mit ihnen in meinen Händen ins Krankenhaus und hatte so starke Blutungen, dass sie mir sagten, mein Körper habe das andere Kind absorbiert. Ich hatte also zwei Babys in meiner Hand und sie sagten, mein Körper habe es absorbiert, wobei ich nicht weiß, wie ein Körper in zwei Wochen so etwas absorbieren kann. […] Weißt du, ich meine, alles geschieht aus einem bestimmten Grund, und vielleicht habe ich irgendwo da oben ein Baby, oder vielleicht sogar noch mehr.“

• Physische Spuren: Alee entdeckte mit der Zeit verschiedene Narben („Scoop Marks“) und Dreiecks-Markierungen auf ihrer Haut. Unter Schwarzlicht stellte sie fest, dass ihr ganzer Körper (Füße, Nase, Ohren) mit einer Substanz bedeckt war, die in Blau und Orange leuchtete und sich nicht abwaschen ließ.

Einfluss auf ihre Kunst und spirituelle Verbindung

• „Channeling“ durch Malerei: Alee betont, dass sie oft ohne Plan malt und eine Art höhere Quelle anzapft:

„Ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was ich male, wenn ich anfange. Ich fange einfach an und es entsteht etwas, als hätte ich nie einen Plan gehabt. Ich male einfach. Ich fange einfach an zu malen. […] Ich glaube, es ist so, als hätte meine Hand ein eigenes Gehirn, das von meinem getrennt ist. Als würde ich vielleicht etwas kanalisieren, dessen ich mir noch nicht ganz bewusst bin.

• Präkognitive Erlebnisse: Alee berichtet, dass dadurch Dinge in ihren Bildern auftauchen, bevor sie geschehen. Z.b. behauptet sie, Ereignisse wie 9/11 oder die Corona-Pandemie Jahre im Voraus intuitiv gemalt oder durch die Fixierung auf bestimmte Zahlenreihen wahrgenommen zu haben:

„Ich habe eine besondere Beziehung zu Zahlen und male sie oft. Ich begann schon vor dem 11. September 2001, die Zahl 911 zu sehen, und ich sah sie immer öfter und öfter, bis es irgendwann wirklich intensiv wurde – und dann kam der 11. September. Immer wenn ich bestimmte Zahlen sehe und diese Zahlenfolgen zu sehen begann, habe ich sofort alle meine Uhren überprüft: „Bilde ich mir das nur ein oder was sehe ich da?“ Und selbst nachdem ich die Uhren umgestellt hatte, sah ich die Zahlen immer noch. Es war also nicht nur Zufall. Ich glaube, dass das Universum definitiv mit mir spricht oder zu mir spricht.“

• Heilung für ihre posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): In Alees Bildern tauchen oft UFOs und Zahlenfolgen auf. Dadurch kommt sie häufig in Kontakt mit Menschen, die sonst nicht über diese Thematik sprechen würden:

[…] Es ist, als wäre ich hier, um mitzuteilen, was ich erlebt und gesehen habe und wie diese Erfahrungen meine Kunst, meine Intuition und mein Verständnis der Realität geprägt haben. Es ist tatsächlich heilsam für dich persönlich und hilft bei der Bewältigung einer posttraumatischen Belastungsstörung. Wenn euch also solche Dinge widerfahren sind oder ihr an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet, greift bitte zum Pinsel, macht Musik, schreibt oder tut etwas Kreatives, das die Neuronen wieder miteinander verbindet, die bei einer Panikattacke oder beim Auslösen eurer Trigger zu feuern beginnen. Ich habe festgestellt, dass die Kunst ein sicherer Zufluchtsort für mich ist.“

Quellen:

My Alien Life with ( Guest Alee Okan). Folge 207 auf ALIEN Strand Podcast. Veröffentlicht am 31.01.2026

Übersetzungen von mir.

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