Die Weltraum-Oma aus Nordengland: Eine Abductee-Geschichte

Entführungen und Boulevardjournalismus – das geht meist immer schief. Im vermeintlichen „Mainstream“ werden Abductees eher vorgeführt: Ihre Geschichten werden stark verkürzt und nicht selten völlig aus dem Zusammenhang zerrissen. Am Ende bleiben ein paar launige und leicht verdauliche Zeilen übrig, die ungefähr dieselbe Halbwertszeitswert wie das Wassereis besitzen, das man nebenbei am Baggersee schlürft. Für den Leser lässt sich dabei kaum unterscheiden, bei wem die Sonne mehr geknallt hat – bei dem Entführten oder bei dem Typen, der für die ganze Textsoße verantwortlich war. Im Mai 2021 machte in den britischen Blättern die folgende Schlagzeile die Runde: SPACE NAN: I’ve been abducted by aliens 50 times – people think I’m crazy but I’ve the bruises to prove it happened

Der Youtuber Ben von 401 Files wollte das Ganze nicht einfach so stehenlassen und sich ein eigenes Bild der Sache machen. Die „Weltraum-Oma“ ist Paula Smith aus Bradford, Nordengland.  Auf mich wirkt Paula aufrichtig und authentisch. Neben ihrer Aufgewühltheit ist ihr beim Erzählen der sehr ausgeprägte nordenglische Akzent anzumerken, was die Übersetzung diesmal nicht ganz einfach gemacht hat. Das Interview führt uns zu drei Erlebnissen zurück und enthüllt wie bei den meisten Abductees eine lebenslange Geschichte: Paulas allererstes bewusstes Erlebnis, ihr erste Aufeinandertreffen mit einem Grey und ihre erste Ufo-Nahbegegnung.

Der Sun-Artikel wird hier als stellvertretendes Beispiel verwendet, um das Dilemma mit dem Boulevard-Journalismus aufzuzeigen. Der Klick darauf lohnt sich trotzdem. Neben zwei Bildern von angeblichen Narben findet man dort Paulas Zeichnung eines Greys. Zu den Narben wird nichts näheres gesagt, außer dass eine davon die Druckstellen von Fingern an Paulas Unterarm zeigen soll. Das ist nicht unbedingt weit hergeholt, weil die Greys den Ober- und Unterarm häufig umgreifen, was zu solch ähnlichen Druckmustern führen kann. Ein dreiecksförmiger blauer Fleck habe sich einmal auf ihrem Gesicht gezeigt.

Erwartungsgemäß geht der Inhalt des Artikels sonst nicht in die Tiefe. Wir erfahren, dass Paula seit einem Kindheitserlebnis Begegnungen hat. Sie dauern bis heute an und Paula kann sich an über 50 Begebenheiten erinnern. Vieles davon scheint sich im nächtlichen Schlafzimmer abzuspielen. Auf einem Schiff hat man ihr Bilder einer unberührten Naturlandschaft gezeigt, bis sich das Wasser in dem wunderschönen Fluß darin schwarz verfärbte. Der strahlend blaue Himmel wurde blutrot und Paula erkannte, dass sie einen Film über die Zerstörung der Erde sah, die durch die Gier der Menschen erfolgt war. An Bord der Schiffe habe sie Technologien gesehen, die für uns zur damaligen Zeit noch unbekannt gewesen seien, wie z.B. ein touchscreenartiges Gerät. Etwas detaillierter geht der Artikel auf Paulas Ufo-Nahbegegnung ein, aber bleibt auch hier nur vage und stichwortartig. Es ist einer von vielen Artikeln, die fast unverändert von verschiedenen ähnlichen Blättern und Webseiten aufgenommen wurden. Für Paula kam es überraschend, dass ihre Erlebnisse in den sozialen Netzwerken auf eine so große Resonanz stießen.

Erste Kindheitserlebnisse

Im Beitrag Abductions bei Kindern – Verhalten der Aliens habe ich ein paar Beispiele dafür aufgezählt, wie sich Aliens Kindern gegenüber annähern. Sie zeigen dabei häufig ein Verständnis für die Kindlichkeit und versuchen die Entführungserfahrungen abzumildern, indem sie sich mehr oder weniger erfolgreich der kindlichen Wahrnehmungswelt anzunähern versuchen. Dabei können z.B. spielerische Elemente oder Vorspiegelungen zum Einsatz kommen. Paulas erste bewusste Kindheitserlebnisse sind ein weiteres eindrucksvolles Beispiel für eine solche Vorspiegelung. Damals war sie vier Jahre alt und verbrachte die Zeit von morgens bis nachmittags in einer Kindertagesstätte. An das Gelände war ein Außenbereich angeschlossen, in dem man sich aufhalten und spielen konnte. Paula hielt sich manchmal abseits bei einem Bereich mit Pflastersteinen auf, wo sie Dinge mit Kreide aufmalte. Dort tauchte regelmäßig ein schwarzer Vogel auf, der sich ohne jede Scheu neben ihr niederließ, als wäre er eine Art gezähmtes, entflohenes Haustier.

„Und er setzte mich neben mich, beobachtete mich, was ich tat, alles. Alles von dem, was ich tat, nur ein paar Zoll von mir entfernt (Anmerkung: 1 Zoll = 2,54 cm). Und ich malte, ich malte auf diesen Steinen, Steinplatten, und er beobachtete, drehte seinen Kopf, um mich anzusehen, so auf diese Weise. Und dann sprach er zu mir, er sagte: „Magst du deine Familie? Magst du es, zum Unterricht zu gehen? Was hast du heute im Unterricht gemacht?“ Da kamen mindestens so ein paar Fragen, aber ich kann mich einfach nicht mehr an alle erinnern.“

Paula kann die Größe des Vogels nicht einschätzen, da die Dinge aus der Perspektive eines Kindes viel größer erscheinen, als es bei einem Erwachsenen der Fall ist. Die Besuche erstreckten sich schätzungsweise über ein paar Monate, wobei das Zeitempfinden hier ebenso leichtfüßig ist wie das kindliche Realitätsempfinden:

„Es war einfach normal für mich. Wie hätte ich es auch anders wissen sollen? Jedenfalls stellte er die ganze Zeit über immer und immer wieder dieselben Fragen. Ich erinnere mich, dass es auf einen anderen Sachverhalt abzielte. Er stellte die gleichen Fragen, als ob er von einem Blatt Papier ablesen würde, [aber] es war ein anderer Sachverhalt, als ob er versucht hätte, mich mit etwas zu überrumpeln. Aber als ich älter wurde, fragte ich mich: Warum zum Teufel hat er mich gefragt, ob ich meine Familie mag? Warum ich den Unterricht mag? Was ich heute gemacht habe? Was ich da auf die Wand male? Was? Was? Warum? Was? Was?“

Und auch etwas anderes an der Form der Kommunikation verwunderte Paula erst mit der Zeit: Warum ein Teil irgendwie sprachlich und ein Teil irgendwie bildlich bei ihr ankam.

„Schließlich sagte er: „Ich werde nicht mehr zurückkommen.“ Ich weiß nicht, ob er es so mit Worten ausdrückte, in diesen exakten Worten sagte, aber im Prinzip, ich werde nicht mehr zurückkommen. Ich werde vielleicht zurückkommen, oder ich komme vielleicht wieder, wenn du älter bist. Denn als er sagte, ich werde nicht mehr kommen, da regte ich mich auf. Aber: Ich komme zurück, wenn du älter bist – dann ist es sicher, dass es tatsächlich passieren wird. Also spielt das hinsichtlich dem, was sich bis heute ereignet hat, eine große Rolle für mich.“

Zwei Jahre später sollte sich dieses Versprechen erfüllen.

Erste Begegnung mit einem Grey

Paula war sechs Jahre oder sieben alt. Es war in den Abendstunden, als die Mutter ihre Tagesroutine in die Küche und auf die restlichen Haushaltstätigkeiten verlagert hatte. Im Hintergrund lief der Fernseher. Paula hatte damals eine Labradorhündin, die ein freundliches Wesen hatte und nicht zum Bellen neigte. Beim Herumtollen war sie auf ein Spiel gekommen. Wenn Paula auf das Fenster zeigte und rief: „Candy, schau, da ist ein Schwein am Fenster!“ rannte der Hund in ihr Zimmer, legte die Pfoten auf das Fensterbrett und blickte dicht an der Scheibe nach draußen. In ihrer Kindheit hatte Paula leicht klaustrophobische Gefühle und so durfte der Vorhang nie ganz geschlossen sein. An einem Punkt nahm das Spiel einen ganz anderen Ausgang:

„Candy, da ist ein Schwein am Fenster! Und sie kam hereingerannt, […] sie legte ihre Pfoten auf das Fensterbrett, mit der Nasenspitze voran, und sie versteifte sich – sie wurde leise, ich habe Candy so etwas niemals machen hören, sie machte ein wirklich tiefes, leises Knurren […] Und es war sehr seltsam, das Candy das tat. Und ich fragte mich: Wie? Was? Warum tut sie das? Ich dachte nicht daran, dass da etwas auf der anderen Seite war. […] Und was dann passierte, war, sie hatte ihre Pfoten abgelegt und zog sich mit ihrem Körper zurück, und ließ langsam das Fensterbrett los, und zog ihre Pfoten ganz langsam nach unten, bis ihre Pfoten auf dem Boden waren, sie ging zurück, rückwärts, in die Mitte des Zimmers, sehr, sehr langsam, sie wandte ihre Augen nicht vom Fenster ab, und urplötzlich wirbelte sie richtig schnell herum und schoss in die Küche. Sie war verängstigt, sie war verängstigt und ich war einfach wie hypnotisiert von dem, was vor sich ging.“

Schließlich ging Paula selber zum Fenster, doch wegen der Beleuchtung im Zimmer musste sie ihr Gesicht nun selbst ganz nah an die Scheibe pressen, um überhaupt nach draußen sehen zu können.

„Und was ich da auf der anderen Seite sah, direkt vor dem Fenster, Nase an Nase, […] waren zwei große schwarze Augen.“

Paula zuckte reflexartig einige Zentimeter zurück – nicht unbedingt wegen den schwarzen Augen an sich sondern aufgrund der Tatsache, dass da jemand unerwartet hinter dem Fenster stand. Im gleichen Augenblick bewegten sich die Augen zurück, doch nicht so wie eine Reflektion im Fenster – Paula erkannte nun, dass die Gestalt dahinter einfach durch die Luft glitt:

„Und es glitt, und es machte eine Art rückwärts gerichtete Laufbewegung, aber eigentlich berührte es nichts. Also rannte es, aber berührte den Grund nicht, also glitt es in dieser Weise von der Wand zurück. Und es ist so langsam, es ist Zeitlupe, ich weiß nicht, ob das mein Gehirn war, das überschnappt, oder ob das wirklich Zeitlupe ist. Und jetzt höre ich nichts mehr. Der Fernseher ist dort – kein Geräusch. Keine Geräusche von der Waschmaschine. Der Hund kommt nicht.“

Selbst Paulas Mutter, die von der Herumtollerei mit dem Hund genervt gewesen war und aus der Küche mit ihr geschimpft hatte, war jetzt nicht mehr zu hören. Die Gestalt hinter dem Fenster vollführte während des Schwebens eine Drehbewegung mit ihrem Körper, so dass sie nun zwar vorwärts durch die Luft rannte, doch ihren Kopf fast kätzisch nach hinten gewandt hielt. Die Augen blieben auf Paula gerichtet und starrten sie an. In Verbindung mit dem zeitlupenförmigen Gleiten hatte die übertrieben ausgeführte Laufbewegung etwas surreales und cartoonartiges an sich. Es gab ja schließlich nichts, worauf sich das Wesen mit seinen Beinen abstoßen konnte, und auch sonst vollführte sein Körper keine Auf- und Abbewegungen, wie man es von einem Läufer erwarten würde.

Paula erkannte, dass das Wesen einen enganliegenden, lycraartigen Anzug trug, der dunkelblau aussah und einen Rundhalsausschnitt hatte. Seine Arme und Finger waren dünner und länger als bei einem Menschen. Das Wesen selbst hatte eine graue Hautfarbe. Da Paula eher auf die Augen und den Anzug fixiert war, konnte sie anstelle einer Nase zwei Punkte ausmachen, aber sie konnte seinen Mund nicht klar erkennen.

Das Wesen glitt seitlich aus Paulas Sichtfeld und war verschwunden.

„Und dann: BOOM! Alles setzte ein: Die Waschmaschine, der Fernseher, der Hund rannte herein, ich konnte meine Mutter etwas über Candy brummen hören, was immer sie da auch redete. Ich meine, alles begann wieder gleichzeitig einzusetzen.“

Die Dinge nahmen einfach wieder ihren gewohnten Gang, so als ob niemals etwas passiert wäre. Paula war so perplex, dass sie ihrer Mutter nichts davon erzählte, und was hätte sie denn mit ihren sechs Jahren schon sagen sollen – dass da ein Schwein am Fenster gewesen war? Mit dem heutigen Wissen muss sie sich die Frage stellen, wie sie an jenem Abend überhaupt auf dieses Spiel gekommen war. Hat ein Teil von ihr gewusst, dass dort draußen etwas gewesen war, oder ist es eine unterschwellige telepathische Botschaft für sie gewesen, um aus dem Fenster zu schauen?

Das schwebende Gleiten der Wesen ist tatsächlich etwas, das in Zusammenhang mit Alien-Begegnungen beschrieben wird. Paulas Bericht bildet dahingehend eine weitere Bestätigung. Das Schweben wird in einigen Fällen sogar in den Entführten selbst ausgelöst, so dass sie zusammen mit den Wesen eine gewisse Distanz zurücklegen – üblicherweise sind sie dabei paralysiert und bewegen sich in Richtung eines wartenden Schiffes. Ein bekannter Fall, der keinen Bezug zu den Greys aufweist, ist der Pascagoula-Entführungsfall. Manchmal können die Entführten beobachten, dass die Greys ihre Handflächen erheben und sie dicht hinter ihren Körper halten, z.B. an jeder Seite eines Armes.

Erste Ufo-Nahbegegnung

Ein paar Jahre später kam es in den Woodlands der Umgebung zu einer dramatischen Ufo-Nahsichtung. Und beinahe hätte alles danach wieder seinen normalen Gang nehmen können. Trotz des Vorhandenseins einer anderen Zeugin wäre Paula vielleicht gar nichts aufgefallen, wenn da nicht eine verlorene Zeitspanne von drei bis vier Stunden gewesen wäre. Paula war ungefähr zwölf und hing mit einer älteren Freundin nach der Schule ab. Was die Herumtreiberei anging, hatte Paula damals einige Freiheiten, sofern sie abends nicht zu spät nach Hause kam. Die Woodlands waren dünn bewaldete Gebiete und es gab eigentlich keinen besonderen Grund, weshalb es sie an diesem Tag dorthin verschlug. Es war in der Zeit vor Halloween, weshalb die Dunkelheit bereits zügig einsetzte. Abgesehen davon war der Himmel klar und der Mond spendete einiges an Licht. Irgendwann gerieten sie auf einen schmalen Pfad, der auf beiden Seiten von Hecken umsäumt war und sie auf eine große Lichtung in eine offene Teichlandschaft führte. Der Mond erleuchtete die Szenerie und man konnte nur einige vorsichtige Fuß vorwärts gehen, um nicht versehentlich in den Uferbereich zu geraten.

Fast plötzlich veränderte sich etwas in der Umgebung: Eine unheimliche völlige Stille hatte sich über alles gelegt. Eine Stille, die anders war als an Orten in den Wäldern oder im Gebirge, wo sich in die Ruhe immer noch unterschiedliche Hintergrundgeräusche hineinmischen. Doch da war nichts – absolut nichts. Paula konnte selbst das Schlagen ihres eigenen Herzens deutlich hervorgehoben hören. Ihre Freundin befand sich seitlich neben ihr.

„Im nächsten Moment – ich weiß nicht woher dieses Ding gekommen ist – ich weiß nicht woher es kommt und alles, was ich sehe, ist eine bumerangähnlich geformtes Ding, aber da war ein zusätzlicher Arm daran […] und es ist da, es ist da, es ist ungefähr 30 Fuß hoch (Anmerkung: etwas über 9 Meter) und 30 Fuß breit. Dieses Ding steht aufrecht da. Ich weiß nicht, ob da eine Rückseite vorhanden ist. Ich bin unmittelbar davor, ich meine, es ist so etwas wie 10, 20 Fuß vor mir, was wenig ist, was eine geringe Distanz ist.“

Das Objekt schwebte dicht und völlig lautlos über dem Wasser. An jedem Ende eines Arms befand sich jeweils ein Licht – Paula erinnert sich an zwei der Farben, ein Grün und ein Blau. Es war schwarz und vollführte mit seinen Armen im Uhrzeigersinn eine leichte, sehr langsame Drehbewegung.

„Wir waren einfach so von Ehrfurcht ergriffen, dass keiner von uns sprechen konnte. […] Wenn du dich in dieser Situation befindest, und wie ich sagte, es war etwas, das du noch nie zuvor gesehen hast, das einfach gegen alles verstößt, das du gesehen hast, kannst du nichts anderes tun, als es anzustarren. Du sagst nicht so etwas wie: „Oh mein Gott, was ist das? […] Logischerweise würde man annehmen, dass du das sagen würdest. In der Realität ist das aber nicht so.“

Im Zentrum des Objekts befand sich ein großer Kreis, der von einem solchen Schwarz war, das er quasi wie ein Loch wirkte – Paula vergleicht es mit dem irdischen Vanta-Schwarz, dem schwärzesten Schwarz. 

Irgendwo aus dem Objekt hat sich ein heller Lichtstrahl gelöst und zeigt auf das Wasser. Der Strahl wirkt durchscheinend, aber Paula sieht über der Oberfläche des Wassers etwas leicht dunstiges. Plötzlich wird ihre Freundin von einem bläulichen Licht erfasst, das immer weiter an ihr hochwandert. Paradoxerweise wird davon nur ihre äußere Kontur voll beleuchtet, während die restliche Umgebung weiterhin im Dunkeln liegt. Dadurch scheint sie fast hellblau zu glühen. Und jetzt erkennt Paula, das ein Licht auf sie selbst gerichtet ist – und da ist ein seltsam schwereloses Gefühl, das ihren Körper ergreift. Etwas in ihr durchstößt diesen Bann. Es ist das Gefühl, dass sie genau diese Situation zuvor erlebt hat. Die irgendwie beruhigende Wirkung der Situation ist verflogen. Sie hat den Impuls, wegzurennen und reißt ihre Freundin mit sich.

Alles um sie herum scheint sich zusammenzuziehen und näher zu kommen. Ihre Bewegungen werden langsam und zeitlupenartig, als würde sie sich in Treibsand befinden und darin einsinken.

„Im nächsten Moment befinde ich mich am Ende der Straße, alleine, am Ende meiner Straße. Nur um zurückzugreifen, es müsste so gegen acht Uhr gewesen sein, als wir dieses Ding gesehen haben […]. Ich befinde mich am Ende der Straße, und zwar nicht so, als ob ich gerade gelandet wäre – Boof! – und dann losgehe, ich bin dabei zu gehen! Ich wusste nicht, woher ich gekommen bin, […] und ich gehe einfach, und hatte einfach augenblicklich vergessen, was sich da gerade ereignet hatte.“

Paula bemerkt eine ungewöhnliche Aktivität auf der Straße – trotz der Dunkelheit sind Kinder und Erwachsene auf den Beinen. Angesichts des regen Treibens glaubt Paula zunächst, dass jemand eine Party geben würde, bis ihr bewusst wird, dass sie mitten in eine Suchaktion geraten ist. Ein Polizist spricht sie an und bringt sie nach Hause – als Paula das Haus erreicht, ist es kurz vor Mitternacht. Ihr spätes Erscheinen kann sie nicht erklären, weil ihre Erinnerung ab einem bestimmten Zeitpunkt wie abgeschnitten ist. Am nächsten Tag erfährt sie, dass es ihrer Freundin ziemlich ähnlich ergangen ist. Im Gegensatz zu Paula hatte sie ihr Zuhause jedoch schon um 21 Uhr erreicht. Aus dem Interview geht leider nicht hervor, wie die Erinnerungen an das Objekt zurückgekehrt sind und ob der Kontakt zu ihrer Freundin bestehen geblieben ist. Aber es ist nunmal eine große, lange Lebensgeschichte, für die man eigentlich viel mehr Zeit aufbringen müsste.

Am Ende des Interviews kommt die persönliche Motivation zur Sprache, die hinter Paulas Gang an die Öffentlichkeit steckt. Paula wird gefragt, was sie tun würde, wenn sie die gleichen Dinge noch einmal durchleben würde und vor der Wahl stünde, sie für sich zu behalten oder darüber zu sprechen.

„Ich würde offen darüber sprechen, aber von dem Moment an, ab dem es geschehen ist. Wenn ich es also mit sechs Jahren realisiert hätte, würde ich ab dem Alter von sechs Jahren darüber sprechen […]. Ich würde es nicht so eine lange Zeit für mich behalten.“

Vielen Dank an Paula für diesen mutigen Schritt!

Quellen:

  • Sun Artikel vom 9. Mai 2021:

SPACE NAN: I’ve been abducted by aliens 50 times – people think I’m crazy but I’ve the bruises to prove it happened

  • Youtube-Channel 401 Files vom 11. Juni 2021:

TERRIFYING CASE OF ALIEN ABDUCTION! INTERVIEW WITH AN EXTRATERRESTRIAL ABDUCTEE

Deutsche Übersetzungen von mir.

 

3 Gedanken zu „Die Weltraum-Oma aus Nordengland: Eine Abductee-Geschichte“

  1. P.S. die „Weltraum-Oma“ sieht noch recht jung aus. Zu den Druckstellen an den Armen: das erlebe ich auch immer mal wieder, grade gestern morgen erst entdeckte ich neue am Oberarm.

  2. Wieder ein interessanter Artikel. Man erkennt sofort die Parallelen zu anderen Erlebnissen. Danke Stalker.

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