Alien Experiences (4) – Verschiedene Kurzfälle

Im hinteren Teil des Buches werden die Erfahrungen von 24 Entführten in Kurzform vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Schilderung ihrer bewussten Erinnerungen und den Erkenntnissen, die dazu im Rahmen von verschiedenen Rückführungssitzungen gewonnen worden sind. Ich versuche daraus ein paar Punkte herauszugreifen und unter verschiedenen Aspekten zu ordnen.

Familienerlebnisse

Die Großmutter der Betroffenen Mary war ebenfalls Entführte und in der Kindheit beobachtete Mary zweimal, wie diese mit einem Alien-Wesen interagierte. Ihre Großmutter war sich ihrer Erlebnisse ebenfalls bewusst, was sicher ungewöhnlich ist, weil man in der damaligen Zeit noch nichts besonderes darüber wusste. In Gegenwart von Mary trat sie eher als Beschützerin auf und sie besprach das Thema der Entführungen sogar später einmal ganz sachlich mit ihr, als sie schon älter war. Sie gab ihr den Ratschlag, die Entführungen dadurch zu stoppen, indem sie in ihrem Geist eine Art Drücken und Stoßen auf die Wesen projizieren sollte. In Marys Fall brachte der Ratschlag jedoch nur dann etwas, wenn sie unter sehr großer Angst stand.

Bei Mary tritt deutlich der Generationenaspekt zutage. Ihr junger Sohn erzählte ganz von sich aus von seinen nächtlichen Spielgefährten und schien sich über diese Erlebnisse zu freuen. Er rief sogar manchmal nach seinen „Weltraumfreunden“ und bat, dass sie ihn wieder in ihrem Licht mitnehmen sollten. Ein besonderes Verhältnis hatte Mary zu ihrer besten Freundin, die einen Sohn im gleichen Alter besaß. Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass auch sie und ihr Sohn Entführungserfahrungen hatten. Eines Nachts übernachteten alle zusammen im Haus der Freundin und Mary stand gegen zwei Uhr auf, um ihr Baby zu beruhigen. Dabei bemerkte sie ein sehr helles Licht, das aus dem zweiten Stockwerk herunterschien. Sie schob es jedoch auf den Mond und ging augenblicklich zu Bett. Am nächsten Morgen erklärte ihr Sohn aufgeregt, dass er und sein Freund endlich einmal zusammen bei den Weltraumfreunden gewesen waren, nachdem sie beide schon einige Reisen mit ihnen unternommen hätten. Unabhängig davon gab der Freund die Geschehnisse gegenüber seiner Mutter in ganz ähnlicher Weise wieder.

Ein anderes Ereignis ist typisch für die mentale Einflussnahme der Alien-Wesen und wirkt in diesem Beispiel ziemlich ulkig. Mary und ihre Freundin übernachteten auf einer Reise nach England in einem gemeinsamen Hotelzimmer. In der Nacht erwachte Mary durch ein sehr grelles Licht, das durch das Fenster im dritten Stock hereinfiel. Im Licht erblickte sie ihre Freundin, die auf dem Fensterbrett zurück in das Zimmer zu kriechen schien. Schließlich hopste sie auf den Boden und ging mit einem emotions- und teilnahmslosen Gesichtsausdruck schnurstracks ins Bett, ohne Mary Beachtung zu schenken. Mary wunderte sich zwar, warum ihre Freundin mitten in der Nacht und dazu noch im dritten Stockwerk so etwas tun sollte, wurde allerdings von einer plötzlichen starken Müdigkeit übermannt und schlief schnell ein.

Ritas Ehemann war sich seiner eigenen Entführungserlebnisse hingegen sehr bewusst und war irritiert darüber, seine Frau während einiger Begegnungen mit an Bord des Raumschiffs gesehen zu haben. Sie sträubte sich zunächst, diese Möglichkeit weiter für sich zu erkunden, obwohl sie viele verdächtige Abductee-Eigenschaften aufwies: Als Kind hatte sie beispielsweise Angst vor ihrem Schrank und dass etwas aus ihm heraus kommen könnte. Ihre Mutter hatte entführungsähnliche Ereignisse und ein Cousin berichtete über einen Traum, in dem er ein Hybridbaby hielt. Statt im gemeinsamen Schlafzimmer lag Rita nachts auf der Wohnzimmercouch – das Schlafzimmer war der Ausgangspunkt für die Begegnungen ihres Mannes. Sie hatte eine unerklärliche Phobie davor, an ihrem Bauchnabel berührt zu werden und sie wollte aus irgendeinem Grund nie Kinder haben.

Kindheitserlebnisse

Der Beginn der Begegnungen in der frühen Kindheit ist ein Muster, das sich durch fast alle Berichte zieht. Manchmal werden die Wesen dabei sogar als eine Art Begleiter wahrgenommen und es entspinnt sich eine Form von Beziehung, die später oft wieder in Vergessenheit gerät. Mary nannte ihre Wesen in der Kindheit die „Kleinen Weißen“ und es gab noch weitere Wesen, die sie die „Ameisenmenschen“ nannte. Diese antworteten ihr in ihrem Geist, wenn sie Versuche aufnahm, gedanklich mit ihnen zu sprechen. Zu dieser Zeit waren diese Wesen für sie eher so etwas wie Engel und sie fühlte sich durch ihre Anwesenheit geborgen. Brian zieht als Kind Parallelen zu den Arztbesuchen, die er sonst gemeinsamen mit seiner Mutter macht und die ihn dabei tröstet. Von daher denkt er, dass es sich bei den Aliens um etwas ganz ähnliches handelt und es „ok“ ist, was sie mit ihm machen.

In Berichten werden immer wieder Lehrsituationen und „Klassenzimmer“ beschrieben, in denen mehrere Entführte zusammen verschiedene Dinge erklärt bekommen. In der Kindheit sind diese Zusammenkünfte sehr spielerisch gestaltet. Mary hatte dem Wesen, das als Lehrer auftrat, sogar den Namen „Mrs. Green“ gegeben. Die Gruppe bestand aus über 30 Schülern, die in drei Sitzanordnungen aufgeteilt waren. In einer Sitzung schien es um Selbstheilung zu gehen. Die Wesen teilten ihr außerdem mit, dass sie eines Tages vielleicht vor anderen Menschen sprechen und sie über die Anwesenheit der Alien-Wesen auf der Erde beruhigen müsste.

Brian erinnert sich an einen Sitzkreis mit ein paar anderen Kindern und an ihre seltsamen Lehrer, die ihnen beibringen, sich gedanklich auf einen Ball zu fokussieren und ihn auf diese Weise von der Stelle zu bewegen. Sie sollen sich auf den Vorgang und das Gefühl der Bewegung konzentrieren. In anderen Varianten wurde diese Lektion an einem Stück Papier und an immer schwereren Objekten erprobt. Die Kinder empfinden es als ein heiteres und aufregendes Spiel und die Wesen scheinen erfreut an den Fortschritten der Kinder zu sein. Sie erklärten, dass sie ausgewählt worden seien und diese Fähigkeiten in der Zukunft einmal wichtig sein könnten. In einem anderen Setting tritt das Gegenteil ein und kleine grey-ähnliche Wesen, die Brian von der Größe her wie sechsjährige Kinder beschreibt, befinden in einem runden turmförmigen Raum in der Beobachterposition. Ein paar Kinder sitzen in Stühlen angeordnet und neben ihnen befinden sich Erwachsene, bei denen es sich anscheinend um die Eltern handelt. Die kleinen Wesen registrieren die Interaktionen zwischen ihnen sichtlich intensiv und fokussiert.

Marcia wird angewiesen, mit kleinen lichterzeugenden Geräten bestimmte Bilder nachzuzeichnen, während die Wesen die Bewegungen ihrer Hand beobachten. Danach schließen sie eine Maschine an ihre Arme an, mit der sie ihre Handstellung und Koordinationsfähigkeit optimieren wollen. Darüber hinaus denkt sie, dass ein weibliches Wesen, das eine besondere Bindung zu ihr aufgebaut hat, sie zu ihrer Arbeit mit autistischen Menschen geführt und in diesem Prozess geleitet hat.

Das Element der Heilung oder Selbstheilung tritt insgesamt ungewöhnlich häufig auf. Manchmal soll es sich wie verschiedene andere Elemente der Lehrsituationenen auf zukünftige Ereignisse beziehen. Es gibt hierbei die klassischen Katastrophenszenarien, die den Entführten vorgeführt werden. In dem Zusammenhang wird ihnen mitgeteilt, dass sie in diesem Fall bestimmte Aufgaben zu erfüllen haben oder dass hierbei begrenzte Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen erfolgen. Dabei bleiben die Alien-Wesen hautpsächlich diffus und verweisen auf verschiedene Trends und Möglichkeiten, für die der Betroffene sich selbst und seine Umwelt sensibilisieren soll. Fairerweise muss jedoch gesagt werden, dass sich ganz konkrete, unter Hypnose ausgesprochene Geschehnisse oder Jahreszahlen hinterher als falsch herausgestellt haben. Madison erhält die Information, dass sie in der Zukunft immer wieder Eingaben von Bildern und Symbolen erhalten wird, deren Sinn sie nicht erfassen wird. Sie würden sich erst nach und nach für sie entfalten und sie dadurch unbewusst leiten. Dasselbe würde auch bei einigen Wissenschaftlern erfolgen. Dieses Detail hat mich an das Erlebnis von Deep Prasad erinnert.

Durchführung der Entführung

Persönlich hat mich die Beschreibung der Entführten Cindy am meisten betroffen: Das Gefühl, die Ankunft der Wesen zu spüren, und eine Art Energieverlagerung wahrzunehmen, manchmal begleitet von einem tiefen brummenden Ton. Wenn die Wesen schließlich die Wohnung erreichten und in unmittelbarer Nähe waren, sah sie Energiemuster oder Lichtblitze im Raum. Das Klingeln in ihrem Ort trat stärker hervor. Sie bemerkte während der Begegnungen mehrmals dass sich ihr Radiogerät abstellte.

In Marys Fall war es meistens ein Lichtstrahl, der nachts durch ein Fenster fiel und sie wie in einem Schacht hinaustransportierte. Cindy erinnert sich an ein besonderes Erlebnis, während dem einige Wesen durch die Schlafzimmerwand kamen und sie in einem Licht eingehüllt wurde. Ihr Mann schlief zu diesem Zeitpunkt neben ihr und befand sich wie in Tiefschlaf. Cindy wurde in dem Licht durch die Wand in den Hinterhof transportiert und fühlte sich dabei nicht völlig „fest“. Nach der Entführung empfand sie sich selbst wie außer Phase und brauchte ein paar Tage, um sich wieder ganz normal zu fühlen. Sie glaubte, dass die Wesen die Fähigkeiten hatten, ihre Körper in eine Art veränderten Schwingungszustand zu überführen.

Katherine gibt eine Unterhaltung mit einem greyähnlichen Mentor wieder, der ihr zu erklären versucht, dass andere Teile der Realität auf unterschiedlichen „Energiefrequenzen“ zugänglich sind und es für Lebewesen nur eine kleine Angleichung braucht, um in diese Bereiche überzuwechseln. Ken trägt in einigen seiner Rückführungen an Bord der Schiffe in einer Art Kontrollraum gar eine ungewöhnliche Brille, die durch die Seitenlinsen einen Blick in einen anderen Realitätsbereich erlaubt. Andere Wesen sagen mehr oder weniger frei heraus, dass sie mit anderen Realitätsbereichen verbunden sind oder sogar aus ihnen stammen, oft verbunden mit der Information, die Menschen auf diesen Weg in ihrer Evolution zu fördern oder sie in Berührung mit diesen Ebenen zu bringen.

Ein Eskortierungsmuster, bei dem die Alien-Wesen in die Wohnung kommen und den Betroffenen quasi abholen, findet bei Erica statt. Dort taucht nachts ein weiblich scheinendes Wesen an der Schwelle des Schlafzimmers auf, das eine Art Gerät in ihrer Hand hält. Hinter ihr scheint ein bläuliches Licht in den Korridor und das Wesen deutet in seine Richtung. Dabei bemerkte Erica, dass das Wesen kleiner als sie war und sehr lange, biegsame Arme und leichten Haarbewuchs auf dem Kopf hatte. Erica hat zwar Angst und versucht sich zu beruhigen, folgt schließlich aber dem Impuls und geht mit ihm in den Korridor. Die Wände der Wohnung scheinen sich in dem Licht aufzulösen und auch Erica wird von ihm umschlossen. Jenifer traf als Kind auf ein Wesen, als sie sich tagsüber allein Zuhause befand. Es war sehr groß, hatte eine blaugrüne Hautfarbe, einen großen Kopf mit spitzen Kinn und langgezogenen schwarzen Augen. Es hatte eine kleine Nase und Ohren und trug eine Art Kopfbedeckung mit Kragen. Es sprach rein telepathisch zu ihr und dabei verspürte sie einen Druck an ihrer Stirn. Das Wesen drängte sie mit ihr mitzukommen, doch sie hatte zu viel Angst und die Erinnerung bricht danach ab.

Rita erlitt ein bemerkenswertes Missing Time Erlebnis, als sie auf ihrer Couch einschlief und sich in den Morgenstunden desorientiert außerhalb des Hauses wiederfand – in ihrer gespenstisch stillen und unbeleuchteten Nachbarschaft. Unter Hypnose tauchen fünf weiße, helle Lichter in der Größe eines Softballs im Zimmer auf, strahlen eine Art Energie aus und wirken wie ein Leuchtfeuer. Rita steht auf und wird in die Lichter eingehüllt, die sie schwebend vorwärts und schließlich in die Luft bewegen.

Eine andere Variante schildert Katherine: Die Wesen erscheinen in einem weißen Lichtstrahl, der am Ende auch ihren Körper umschließt. Sara und ihre Schwester erlebten als Kinder öfter, wie kleine weiße Lichter durch das Fenster hereinschienen, die sich in der Luft zu Mustern verdichteten und die sie deshalb für kleine Feen hielten. Die Lichter bewegten sich dann zu Boden und aus ihnen manifestierten sich drei kleine greyähnliche Wesen.

Untersuchungen & Prozeduren

Meistens findet in einer klassischen OP-ähnlichen Umgebung zunächst ein allgemeiner körperlicher Check-Up statt. Dieser erfolgt durch Abtasten mit den Fingern oder durch kleine Geräte und Lichtstrahlen, die über die Entführten bewegt werden. Während mancher Untersuchungen werden den Entführten Nadeln in verschiedene Körperbereiche eingeführt, bei Mary beispielsweise in Brust, Bauch und in der Kopfregion.

Vereinzelten Prozeduren wird eine heilende Wirkung zugeschrieben oder die Alien-Wesen geben dementsprechende Erklärungen dazu ab. Mary wurde beispielsweise ein kleines Gerät über das Gesicht platziert, das dabei in Mund und Ohren gesteckt wurde und Schmerzen verursachte. Sie glaubt außerdem, in jungen Jahren von ihren Migräneanfällen geheilt worden zu sein. Nancy wird an ihrem Unterleib behandelt und die Wesen erläutern ihr, dass sie ihre Gebärmutter für die spätere Einpflanzung eines anderen Kindes vorbereiten und ihnen beiden damit einen zusätzlichen Schutz bieten. Jahre später bekam sie einen hochintelligenten Sohn. Harold wurde mitgeteilt, seit seiner Geburt ein Loch im Herzen zu haben. Die Greys geben an, ihm bereits im Mutterleib eine Art Schutzhülle eingepflanzt zu haben. Während späterer Entführungserfahrungen schien der Bereich um seinen Herzen immer wieder aufgeladen zu werden. Als Harold 48 Jahre alt war, unterzog er sich auf Anraten seines Grey-Mentor-Wesens einer irdischen Herzoperation, bei der seine Frau als Krankenschwester zugegen war. Das ganze Operationsteam war über die Größes des Lochs geschockt – Es hatte den Umfang einer Cent-Münze. Trotz aller Umstände war das Loch verdichtet und kaum ausgeblutet. Für die Ärzte grenzte es an ein Wunder, dass Harold so lange Jahre damit überlebt hatte.

Es finden sich einige Referenzen auf die Einpflanzung von Implantaten. Als Brian in seiner Kindheit ein langes nadelförmiges Instrument mit bauchigem, zwiebelförmigen Ende in seine Nase eingeführt bekommt, schreit er die Wesen gedanklich vor Schmerz an und fragt sie, warum sie das tun. Sie antworten ihm ebenfalls in Gedanken, dass er keine Angst zu haben braucht und er wichtig wäre, so dass sie ihn von Zeit zu Zeit ausfindig machen müssten. Jennifer hatte vorher nur bewusste Erlebnisse, ohne besonders viel über das Entführungsphänomen zu wissen. Sie hatte bereits Kindheitserinnerungen aus ihrem damaligen Wohnort in einer ländlichen Gegend und bemerkte, dass die Begegnungen ihr im Laufe ihres Lebens folgten. In Cindys Fall sind die Wesen sehr spezifisch und teilen ihr mit, dass Implantate neben der Lokalisierung auch die Stimulation verschiedener Emotionen und Gedankenmuster induzieren können. Die weniger entwickelten Alien-Wesen würden dabei auf verschiedene Metalle zurückgreifen, während die fortgeschrittenere Technologie aus Gold und Quartz-Elementen bestehen würde (allerdings hat diese Information schon wieder ein paar Jährchen auf dem Buckel, die Rückführung erfolgte 1995). Dicht über Ericas Gesicht wird ein metallisches Gerät platziert, das in ihr Platzangst und Atemnot auslöst. Es strahlt ein Licht aus, das in ihren Schädel einzudringen scheint und ist unangenehm schmerzend. Die Wesen erklären ihr, dass sie etwas aus ihm herausnehmen und ersetzen müssten. Mit der Entfernung des Geräts verschwinden die Beschwerden, allerdings fühlt sich ihr Kopf seltsam ausgedehnt an.

Einige Entführte werden mit Hybridenkindern oder Babys konfrontiert und ihnen wird mitgeteilt, dass es sich um ihr Kind handelt. Brian wird hierbei ein Baby gezeigt, das wie ein Mischling aus Grey und Mensch aussieht. Cindy glaubt, dass ihr Eier entnommen wurden und verweist auf einen Traum, der ihr jedoch extrem intensiv und real vorkam. Dort wird ihr ein Baby mit weißen Haaren und einer blauen Iris, die ringsherum nur von Weiß umschlossen ist, in die Arme gegeben. Ihr wird übermittelt, dass reine Alien-Kinder kein Bedürfnis nach körperlichen Kontakt, nach mütterlicher enger Bindung und äußeren emotionalen Gesten verspüren. An einem anderen Punkt wird ihr frei heraus gesagt, dass die Entwicklung der Menschen selbst durch ein äußeres Eingreifen der Alien-Wesen zustande kam.

Beobachtete Wesen

Interessanterweise begegneten die meisten Entführten im Laufe ihres Lebens nicht immer nur denselben Wesen, auch wenn sie in einer Art Langzeitverbindung mit ihnen zu stehen schienen. Es ist keine große Überraschung: Spitzenreiter sind Grey-ähnliche Wesen, wobei sich einige Variationen in Größe, äußerer Gestalt oder Hautfarbe ergeben. Ebenso scheinen die Wesen dabei unterschiedliche Hintergründe zu haben und verschiedene Ziele zu verfolgen. Die Betroffene Cindy beschreibt ein Wesen, das den Greys zwar stark ähnelt, doch von größerer Statur und technisch noch fortgeschrittener zu sein scheint. Es erklärte Cindy, dass die Oberfläche ihres Planeten verwüstet wurde und sie gezwungen waren, unter der Oberfläche zu leben und sich so ihre äußeren Besonderheiten entwickelt hätten. Sie zeigten ihr dabei holografische Bilder wie von einem nuklearen Fallout.

Mary musste eher schmerzhafte Untersuchungen bei andersartigen großen Wesen mit blassbrauner Hautfärbung über sich ergehen lassen. Sie trugen eine Kimono-ähnliche Kleidung und kommunizierten gedanklich mit ihr – dabei war kein Gesichtskontakt notwendig. Die unangenehmsten Prozeduren wurden von kleinen Wesen mit grauer und faltiger Haut durchgeführt. Die großen Wesen wirkten kühl und unbeteiligt, zeigten nach den Untersuchungen jedoch auch mitfühlende und bedauernde Gesten. Trotz alldem konnte Mary sie aus Angst nicht direkt ansehen und sie strahlten eine nüchtern-geschäftsartige Aura aus. Mary erwähnt eine interessante Beobachtung, nämlich dass Alien-Wesen ihrer Meinung nach elektro-magnetische Felder wahrnehmen und beeinflussen können. Sie glaubt dass sie neben Sauerstoff auch andere Gase einatmen können.

Jenifer beobachtete als Kind ein helles Licht, das durch ihr Fenster hineinfiel. Eine Erinnerungslücke später befand sie sich aprubt draußen und sah ein graues Wesen mit abgeschrägten Augen vor sich, das sich als insektenartig herausstellte, als es einen weiteren Sprung gab und sie sich zusammen in einem großen kuppelförmigen Raum befanden. Das Wesen kommunizierte telepathisch und es fühlte sich an, als ob es sich in ihrem Kopf befinden würde. Es machte sie dadurch bewegungsunfähig und ihren Geist schläfriger. Es erklärte ihr, dass sie gekommen wären um unsere Evolution voranzutreiben, bevor wir den Schritt in den Weltraum wagen würden. In einem anderen Erlebnis ging sie mit einem Wesen, das seine äußere Erscheinung zu verbergen schien, einen Korridor entlang, der von Käfigen gesäumt wurde. In den Käfigen befanden sich verschiedene Tiere, die ihr fremdartig vorkamen. Dazu wurde ihr übermittelt, dass es sich um eine Auswahl von Tieren der Erde und anderer Planeten handeln würde, um zu testen, ob sie auf anderen Welten überleben könnten, sollte es zu großen Umwälzungen und Veränderungen kommen. Jenifer verspürte danach den Wunsch, sich mit den Eigenschaften unserer Tier- und Pflanzenwelt zu beschäftigen.

„Nordische“ Wesen kommen in Brians Erlebnissen vor und wirken dort wie eine gesunde, attraktive Version von uns Menschen mit den obligatorischen klischeehaften blonden Haaren und blauen Augen. Sie strahlen eine Aura aus, die auf Brian abfärbt und ihn mit Stärke, psychischer Kraft und mentaler Sensibilität aufzuladen scheinen. Allerdings führen sie ebenfalls körperliche Untersuchungen an ihm durch. Das andere Extrem bilden reptiloide Wesen, die ebenfalls immer wieder in seinem Erlebnissen eine Rolle spielen. Während ihrer Untersuchungen verwenden sie nadelförmige Instrumente und scheinen sehr an sexuell gerichteten Prozeduren und an den menschlichen Fortpflanzungsorganen interessiert zu sein. Dieses Bild könnte indirekt von Rita unterstützt werden, die über sehr realistische Träume mit manipulierten, vorgespiegelten Szenen berichtet. Die „Zuschauer“ befanden sich dabei in einem tranceartigen Zustand und die echsenartigen Aufpasser beobachtendabei die Reaktionen auf die gezeigten Bilder, die aus sexuellen und gewalttätigen Akten an anderen Menschen bestehen.

Gottesanbeter-ähnliche Wesen kommen in den einzelnen Beschreibungen ziemlich positiv weg. Eines davon ist in Cindys Erlebnissen grün, ohne erkennbares Geschlecht und mit großen insektenhaften Augen. Es wirkt jedoch mitfühlend und spirituell fortgeschritten. Bei Mary war es ebenfalls grün und mit großen schwarzen Augen, allerdings mit drei menschenähnlichen Fingern und einem Daumen ohne Nägel. Das Wesen besaß einen Mund, der sich nicht erkennbar öffnete, aber es schien zu lächeln, und wenn es kommunizierte, veränderte sich sein Hautton. Mary sah es mehr als Arzt und der Raum war in einem hellen Licht geflutet.

Simon hatte als junger Mann in der Navy ein besonderes Erlebnis mit einem Kameraden, das seinen weiteren Lebensweg unbewusst immer weiter geprägt hat. Sie waren in den Abendstunden unterwegs und trampten Richtung Heimat. Nach einer kurzen Rast an einem Truck Stop beschlossen sie gegen ein Uhr morgens ihr Glück weiter zu versuchen und stellten sich an den Straßenrand. In der Distanz näherte sich ein helles Licht, das sie deshalb zunächst für einen Lastwagen hielten. Als es jedoch näher kam, war es einfach nur ein zusammenhängendes helles Licht, das schließlich leicht in die Luft stieg und sich über sie schob. Im nächsten Moment war das Licht verschwunden. Beide Männer waren desorientiert und ein anderer Fahrer hielt an, um die beiden mitzunehmen. Durch ihn erfuhren sie, dass es nun plötzlich vier Uhr morgens war. Das Ereignis war für alle Beteiligten unerklärlich und sie versuchten darüber Witze zu machen. In den nächsten Jahren kamen bei Simon immer mehr Erinnerungsbruchstücke hoch und er entschloss sich zu einer Rückführung. Unter Hypnose wurden beide an Bord eines Objekts geholt und auf Tische gelegt, um die sich Gottesanbeter-ähnliche Wesen mit weißer Hautfarbe und in weißen Roben gruppiert hatten. Obwohl ihr Aussehen furchteinflößend wirkte, verhielten sie sich sehr sanft und mitfühlend. Hinterher teilten sie Simon mit, dass sie ihn schon lange beobachten und ihm Fähigkeiten beibringen würden, um andere Menschen im Falle einer Katastrophe heilen zu können. In Zukunft wäre es zudem seine Aufgabe, andere Menschen über die Existenz von außerirdischen Wesen aufzuklären. Simon hatte tatsächlich bereits unbewusst diese Richtung eingeschlagen und war in der Ufo-Community aktiv geworden, wo er unter anderem an der Organisation von Konferenzen beteiligt war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.