Im Jahr 2014 gründeten die Experiencerin Myriame Belmyr und der klinische Psychologe / Hypnotherapeut Nicolas Dumont die Organisation CERO France. Sie dient als geschützter Raum und Anlaufstelle für Menschen mit außergewöhnlichen Erlebnissen, die den gegenseitigen Austausch sowie psychologische Unterstützung suchen.
Aus dieser wertvollen Arbeit ging das Buch „Rencontres extraterrestres. Des expérienceurs français parlent“ (Begegnungen mit Außerirdischen. Französische Betroffene berichten) hervor. Darin schildern Betroffene ihre Erfahrungen in eigenen Worten, während der zweite Teil des Buches Einblicke in die psychologische Begleitung bei CERO France gibt. Das Konzept erinnert stark an „Besucher aus dem Nichts“ von Johannes Fiebag.
Im Folgenden stelle ich euch einige Berichte aus dem Buch näher vor.
Über Jahrzehnte hinweg berichten Menschen von ungewöhnlichen Tier-Begegnungen im Zusammenhang mit Nahbegegnungen. Während Entführungen treffen Menschen beispielsweise auf ungewöhnliche Tiere, Menschen oder Gegenstände, die als Tarnung für die Alien-Wesen oder ein Flugobjekt zu dienen scheinen (Vorspiegelungen). Dieser Art der Täuschung demonstriert gleichzeitig die Fähigkeit der Alien-Wesen, das Bewusstsein, die Wahrnehmung und die Erinnerungen der Betroffenen direkt zu manipulieren. Manchmal handelt es bei diesen Vorspiegelungen um Eulen, die zu groß sind, zu große Augen haben, zu intelligent wirken und beinahe direkt in die Seele der Entführten zu sehen vermögen.
Der Autor und Forscher Mike Clelland hat sich darüberhinaus mit einem zweiten Phänomen beschäftigt. In seinem Buch „The Messengers“ sammelte er Dutzende von Geschichten über Eulen– Begegnungen, die als eine Art von Synchronizität funktionieren. Die Eulen-Begegnungen treten unmittelbar vor, während oder nach einem Erlebnis auf und scheinen die Zeugen auf die Bedeutsamkeit dieses Ereignisses hinzuweisen, was nicht selten einen tiefgreifenden Aufarbeitungs- und Bewusstwerdungsprozess nach sich zieht. Dies könnte darauf hinweisen, dass das Auftauchen der Tiergestalten irgendwie mit der ungewöhnlichen Realität des Phänomens in Verbindung steht – oder mit einer höheren Realität, in die wir alle miteinander eingebunden sind.
In diesem Teil des Artikels geht es um eine Reihe von Mikes eigenen Erlebnissen, die ihn dazu bewogen haben, sich ausgerechnet mit der Eulen-Verbindung zu beschäftigen, oder wie er selbst sagt: Warum die Eulen IHN gefunden haben.
Begegnungen mit gottesanbeterartigen Wesen gelten oft als besonders fremdartig und fordernd für das menschliche Bewusstsein. Doch vielleicht ist es gerade diese grenzenlose Andersartigkeit, die den Raum für neue Erkenntnisse öffnen und eine flüchtige Begegnung in eine tiefgreifende, fast schon philosophische Lektion verwandeln kann.
Ein besonders eindrucksvolles Zeugnis aus Whitley und Anne Striebers Anthologie „The Communion Letters“ – kürzlich auch vom YouTube-Kanal Mantis Encounters aufgegriffen – liest sich wie eine moderne Parabel über das menschliche Ego. Die Geschichte schildert die Begegnung einer Frau mit mehreren Mantis-Wesen, deren fremdartiger Anblick sie in nackte Panik versetzt. Doch anstatt sie zu bedrohen, initiiert eines der Wesen eine verblüffende Interaktion: Es hält ihr metaphorisch den Spiegel vor und zwingt sie, aus dem Gefängnis ihrer rein menschlichen Interpretation auszubrechen. Das führt zu einem radikalen Bewusstseinswechsel, der aufzeigt, dass oft nicht das Gegenüber die Quelle der Angst ist, sondern unsere eigene begrenzte Perspektive.
Auf dem Podcast Hangar18B ist ebenfalls ein Interview mit Team-Mitglied Philip erschienen, der über seine Erlebnisse in seinem Elternhaus in Basel berichtet. Neben einer UFO-Sichtung, bei der ein Objekt in geringer Höhe über das Haus hinwegflog, gab es zwei weitere Vorfälle in Philips Schlafzimmer.
• Der Lichtstrahl: Peter sah ein hellblaues Licht, das durch die geschlossenen Fensterläden drang – was eigentlich unmöglich war, da diese blickdicht waren. Der Strahl (in der Ufologie auch als „Solid Light“ bekannt) zeigte zwei weitere unnatürliche Eigenschaften: Er bildete eine Kurve und wirkte mitten in der Luft wie abgeschnitten.
• Bedroom Visitor – Erlebnis: In einer anderen Nacht sah Philip drei Gestalten an seinem Bett stehen. Zwei waren etwa 1,40 m bis 1,50 m groß, die dritte etwa 1,60 bis 1,70 m. Sie trugen eine Art Kutte und ihre Gesichter wirkten faltig und fleischig. Eine der kleineren Gestalten war mit irgendetwas an Philips Bauch beschäftigt, während die anderen beiden nur beobachteten. Philip war währenddessen gelähmt; er konnte nur seine Augen bewegen. Als Peter erwachte, hielten die Gestalten inne und warteten ab, bis er wieder einschlief.
• Körperliche Spuren („Scoop Mark“): Im Alter von etwa 15 oder 16 Jahren entdeckte Philip eines Morgens eine Kruste an seinem Unterschenkel, ohne sich vorher verletzt zu haben. Nachdem die Kruste abfiel, blieb eine Narbe zurück, die wie eine kleine Delle aussieht (eine sogenannte „Schaufelnarbe“). Sie wird am Ende des Videos gezeigt und wirkt so, als wäre ein Stück Gewebe mit einem kleinen Löffel ausgeschabt worden.
Im Dezember 2002 hatte ich eine Begegnung mit einem Wesen, das um einiges größer als die Greys wirkte und eine spezielle Aura der Authorität ausstrahlte. Es trug eine Kutte und spielte während unserer Interaktion mit der Erwartung, die ich in dieser Zeit hegte – nämlich, dass neben den Greys keine anderen Aliens existieren würden. Es „borgte“ sich meine subjektive, visuelle Wahrnehmung, manipulierte sie und projizierte sie telepathisch zu mir zurück. Ich erlebte etwas, das ich als Alien-Humor bezeichnen würde, denn es demonstrierte mir auf urkomische Weise, dass unter der Kutte kein kleiner Grey stecken konnte.
Bei der Durchsicht von meinem gesammelten Material bin ich auf einen Erlebnisbericht des Users „Lostinternally“ auf Reddit gestoßen, der dort mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit geht. Unter anderem schildert er darin die Begegnung mit einem Gottesanbeter-Wesen, das ebenfalls Telepathie für die Vermittlung von „Humor“ genutzt hat. Ich fand die Ähnlichkeit ziemlich erstaunlich. Darüberhinaus ist sein Bericht recht amüsant geschrieben und enthält neben dem Ablauf seiner Entführungen auch Details zum Aufbau des Schiffes, die ebenfalls erstaunliche Parallelen zu unseren Erlebnisberichten aufweisen.