Teil 4: First Contact

Beitrag von: Bellatrix

Teil 4 der Buchbesprechung: „Talking to Extraterrestrials“ von Lisette Larkins
 
Im nächsten Kapitel „First Contact“ geht es – wie der Titel schon sagt – um den ersten globalen Kontakt und einen potentiellen Zeitpunkt dafür.

L.L.: Wann werdet ihr euch also allen hier zeigen?

„Die Veränderung ist gerade in vollem Gange und öffnet die Herzen eurer Spezies für die Möglichkeiten, die ein Universum, in dem eine Vielzahl verschiedener Zivilisationen lebt, bereit hält. […] Vielleicht denkt ihr, dass es unser Ziel sein müsse, einfach einen konkreten, physischen Beweis für unsere Existenz zu präsentieren und einfach hier zu landen. Erfahrungen mit anderen Spezies, die euren gegenwärtigen Entwicklungsstand teilten, zeigten jedoch, das dies nicht der beste Weg ist, um eine Weiterentwicklung zu unterstützen.“

L.L.: Werdet ihr erlauben, dass wir in diesem Buch eine Art sichtbaren Kontakt ankündigen, und wenn ja, welcher Art und wann ungefähr?

„Wir dachten, dass du mittlerweile verstanden hast, dass wir nichts erlauben oder verbieten.“

L.L.: Aber wir wollen ja nichts ankündigen, das dann nicht stattfinden wird.

„Wir verstehen die Absicht deiner Frage, aber wir möchten dich trotzdem bitten, auf die Wahl deiner Worte zu achten, denn das kann sonst zu dem Missverständnis führen, dass eure Erfahrungen und Handlungen von uns kontrolliert und gesteuert werden und das ist nicht korrekt.“

L.L.: Ja, aber können wir ankündigen, dass ein solches Ereignis stattfinden wird?

„Das Leben und die Ereignisse und Umstände im Leben, entfalten sich so, wie es am besten ist. Es erscheint euch so, als wäre es die offensichtliche Lösung im Fall unserer Einführung hier, dass wir uns einfach allen zeigen und das würde dann ein spontanes Verständnis und Erwachen auf eurem Planeten auslösen. Aber das ist nur eure Vorstellung, die ihr selbst erfunden habt. Sie spiegelt eure Art des Denkens wider. Wenn es unser Ziel ist euch kennenzulernen, so denkt ihr, und wenn wir die Technologie besitzen, zu euch zu reisen, dann ist es einfach nicht nachvollziehbar für euch, warum wir das hinauszögern. Es ist für euch nicht verständlich, solange ihr völlig an eurer Illusion festhaltet. In dieser Illusion zu leben erfordert für euch, dass ihr euch weigert, die große Perfektion hinter allen Dingen zu erkennen. In dieser Illusion zu leben erfordert, dass ihr euch weigert zu erkennen, dass es eine universelle Synchronisation gibt, der die Bahnen der Planeten, das Leuchten der Sterne und die Gezeiten eurer Ozeane unterliegen. Wenn ihr euch nun entschließt, hinter den Vorhang zu sehen,  – nachdem ihr nun so lange als Zuschauer  die Theaterproduktion passiv verfolgt habt, weil ihr euch geweigert habt, eure Illusion zu verlassen -, werdet ihr eine größere Erkenntnis erlangen. Wenn ihr das tut, könnt ihr hinter den Vorhang blicken und sehen, was backstage passiert. […]

Es ist nicht unsere Aufgabe, euch eure Unfähigkeit vorzuwerfen, indem wir euch vorschreiben, wie und wann ihr uns zum Dinner einladen sollt – denn dass ist ja der Inhalt deiner Frage. Ihr nehmt an, dass ihr mit dem Timing dieser Einladung nichts zu tun habt. Wenn wir von euch fordern würden, ein bestimmtes Timing einzuhalten, würde das euren Erkennungsprozess, wer ihr eigentlich seid, untergraben. Wir bieten euch Unterstützung an, aber wir sagen nicht eure Zukunft voraus. Wir sind nicht in der Position euch vorherzusagen, was ihr morgen zum Frühstück essen werdet. Wie könnt ihr dann denken, dass wir das Datum und die Art und Weise unseres ersten Zusammentreffens bestimmen, das letztendlich von beiden Seiten geschaffen wird? Es ist ein co-kreativer Prozess. Es liegt nicht nur an uns, denn dazu gehören immer zwei. […]

Es gibt immer Kreuzungen im Lebensweg. Alle unter euch treffen Entscheidungen, welche die Richtung eurer näheren Zukunft drastisch verändern können. In jedem Augenblick habt ihr zahlreiche Möglichkeiten vor euch, wie ihr die Richtung eures Lebens beeinflusst. Und euch wenn ihr sagt, dass ihr dieses Konzept versteht, ist es schwierig für euch, es auch auf uns anzuwenden und zu verstehen, dass wir euch keine verbindliche Antwort auf diese Frage geben können. Wir sind nicht die einzigen, die an einer solchen Interaktion beteiligt sind. Außerdem ignoriert deine Frage die Tatsache und die Wichtigkeit des Kontaktes, den wir ja schon mit euch haben. […]

Wir können euch nicht sagen, wann wir zum Tee vorbeikommen, weil ihr die andere Hälfte der Gleichung darstellt. Wenn ihr darauf besteht, dass ihr das nicht tut, dann lasst ihr es auch nicht zu. Von eurem Platz im Publikum aus, sagt die Illusion: „Ich bin für nichts davon verantwortlich. Ich habe nichts davon erschaffen, sondern es geschieht einfach.“ Deshalb macht diese Frage aus eurer Illusion heraus absolut Sinn. Aber aus einer übergeordneten Perspektive, beginnt ihr zu verstehen, dass eure Beziehungen in eurer Verantwortung liegen und von euch mit erschaffen werden müssen. […]

Wenn ihr uns also eine Gegenfrage erlaubt, würden wir euch gerne dieselbe Frage stellen, um unseren Standpunkt zu verdeutlichen. Wann habt ihr denn die Absicht uns zu treffen und auf eurem Planeten zu empfangen, so dass alle Welt es weiß und akzeptiert?“

L.L.: Nächsten Sommer wäre ein guter Zeitpunkt.

„Ok, wir werden es vormerken.“

Je mehr man in der Lektüre dieses Buches voranschreitet, desto mehr versteht man den Sinn dieser Vorgehensweise. Ja, mehr noch, man erkennt, dass es im Prinzip gar keine Alternative dazu gibt. Sicher, auch ich habe mich oft gefragt, warum sie nicht einfach landen und sich der gesamten Menschheit zeigen. Aber würde das zum jetzigen Zeitpunkt Sinn machen? Wohl kaum. Könnte der Mensch global mit seinem jetzigen Bewusstseinszustand die Konsequenzen, die eine solche Begegnung nach sich ziehen würde erfassen und verarbeiten? Das wage ich zu bezweifeln. Denn es geht ja nicht nur um den ersten Kontakt. Man malt sich aus, dass sie irgendwo landen und sich der Menschheit zeigen. Gut und schön. Aber was kommt danach? Die Menschheit könnte danach nicht mehr in ihrem alten Trott weitermachen als wäre nichts gewesen. Das gesamte System, auf dem unser Denken beruht, müsste sich von Grund auf ändern. In spiritueller, gesellschaftlicher und technologischer Hinsicht. Die Menschheit müsste ihren Platz im Universum erkennen und entsprechend handeln, wenn eine solche Begegnung nicht im Chaos enden soll. Aber will der Durchschnittsmensch das überhaupt? Will er aus seinem festgefahren System ausbrechen und es durch etwas völlig Neues ersetzen? Nein, zum jetzigen Zeitpunkt glaube ich das kaum. Das würde ja bedeuten aus seiner Lethargie zu erwachen und Gewohntes aufgeben zu müssen. Und würde eine solche Umwälzung überhaupt im Interesse der Mächtigen dieser Welt liegen? Mit Sicherheit nicht. Wenn ich mir die Erläuterungen in diesem Buch durchlese, wird mir immer klarer, dass es wohl noch einige Zeit dauern wird, bis ein offener Kontakt möglich sein wird. Durch einen Blick ins Fernsehprogramm mit all seinen Dokusoaps wird dieser Eindruck mehr als bestätigt. Eine Folge „Frauentausch“ oder „Germany´s Next Topmodel“ und es wird klar, dass der Durchschnittsmensch noch Lichtjahre entfernt von einer solchen Kontaktaufnahme ist. Doch trotzdem gibt es Menschen, die sich nicht vom Alltagstrott narkotisieren lassen und sich trauen hinter die Kulissen zu sehen – gerade auch unter jüngeren Menschen. Das lässt hoffen, dass sich die nächste Generation schon wieder einen Schritt weiter in die richtige Richtung bewegt.

Über den folgenden Abschnitt wäre die NASA sicher begeistert.

„Ist dir bewusst, was diese Kommunikation bedeutet, wenn du an die Bemühungen denkst, welche die NASA und die Weltraumprogramme der Regierung  unternehmen, um in Kontakt mit uns zu treten? Wir unsererseits finden es sehr amüsant, wie sie mit ihrer „fortschrittlichen Technologie“ versuchen, irgendeinen Hinweis auf uns zu erhaschen, während wir uns hier munter unterhalten und die NASA derweil wegen ihrem Mangel an Erfolg mit den Zähnen knirscht. Das ist so typisch.“

Lese ich da einen Anflug von Schadenfreude heraus? Aliens sind halt auch nur Menschen  :-p

„Auch andere Spezies im Universum legen keinen großen Wert auf eine Beziehung oder Kommunikation mit dieses Gruppen, sondern bevorzugen Individuen wie dich, welche die kollektive Vorstellung teilen, dass ein globaler Heilungsprozess notwendig und möglich ist.“

So wie´s aussieht, scheidet der Platz vor dem Weißen Haus als potentieller UFO – Landeplatz beim globalen „first contact“ also aus.

„Eine offensichtliche Verhaltensweise bei Eifersucht ist es, jemanden einfach zu ignorieren. Und das ist der Grund, warum eure Regierung die Berichte der Betroffenen über ihre Begegnungen weltweit ignoriert. Sie haben im Vergleich dazu nur wenig vorzuweisen.“

Dieser Gedanke ist mir auch schon einmal durch den Kopf gegangen und es ist tatsächlich eine typische Eigenschaft von Eifersucht. Ich habe mich immer gefragt, wie man so viele Zeugenberichte, darunter auch von Mitgliedern des Militärs und der Regierung selbst, so hartnäckig ignorieren kann. Aber tatsächlich fragen sie sich wohl, warum sich die Wesen nicht an die wissenschaftliche Elite und die Führungspersonen der Menschheit wenden, sondern sich lieber mit dem gemeinen Fußvolk abgeben.  Etwas ins Lächerliche zu ziehen und die Betroffenen auf diese Weise zu demoralisieren, ist eine Methode, den Frust über die eigene Inkompetenz auf andere abzuwälzen, indem man sie als Idioten darstellt.

„Viele von euch erkennen, dass euch eure Regierungen keine Lösungen für eure gesellschaftlichen Probleme liefern werden. Sie führen euch nicht in eine friedliche Zukunft. Es wird euer großer Unabhängigkeitstag sein, wenn ihr erkennt, dass ihr das selbst schaffen könnt, da ihr es satt habt, nur zu warten und euren Führungspersonen zu vertrauen, dass sie euch irgendwann einmal dahin bringen werden. Ihr werdet alle endlich verstehen, dass sie gar nicht die Absicht haben, euch dahin zu bringen. Und selbst wenn sie diese hätten, wüssten sie nicht, wie sie es anstellen sollen. Ihr werdet in Kontakt mit eurem eigenen Verständnis kommen, dass eure kollektive Unabhängigkeit in dem Einigkeitsgefühl derjenigen liegt, die in ihrem Herzen wissen, dass es einen anderen Weg gibt. […]

Der Kontakt mit Außerirdischen ist ein Symbol für das Verstehen, dass eure Welt nicht mehr dieselbe sein wird und nicht mehr länger diesem zerstörerischen Weg folgen wird. Ihr werdet keine Massenzerstörung mehr tolerieren und euch nicht mehr gegenseitig umbringen. Feiert also eure Erkenntnis, dass ihr aufwachen werdet, dass ihr den Weg für eure Zukunft ebnet, für eure Kinder und Enkelkinder. Euer Wille, die Scheuklappen abzulegen und das Unmögliche für möglich zu halten, macht euch zu Pionieren, und die Pioniere werden eure Zukunft verändern.“

L.L.: Aber es gibt noch so viele Leute, die  nicht glauben können, dass Kontakt zu Außerirdischen möglich ist.

„Wo ihr euch in eurem spirituellen Wachstum befindet, hängt von eurer Bereitschaft ab, Vorstellungen in Erwägung zu ziehen, die über eure eigene Egozentrizität hinausgehen und Spezies von anderen Orten zu akzeptieren. Das Ego fühlt sich gerne überlegen. Es möchte, dass du dich getrennt von allen anderen wahrnimmst und rechtfertigt das Gefühl, dass du keine Verbindung zu anderen besitzt. Du kannst dieses Gefühl bekämpfen, indem zu es zur Kenntnis nimmst und dann einfach fallen lässt wie ein zu schweres Gepäckstück. Dann kannst zu anfangen, dich als Teil eines Ganzen wahrzunehmen. […]
Wenn du beginnst, dein wahres Selbst zu erkennen, wirst du deinen Verstand darin trainieren, die Dinge auf eine andere Weise wahrzunehmen. Es ist ein unbezahlbares Geschenk, endlich nach Hause zu kommen und zu wissen, dass man sein Leben selbst in der Hand hat. Das hört sich so einfach an, aber wir sprechen hier von vielen hundert Jahren, die ihr in der Opferrolle und in permanenten Kämpfen verbracht habt. Deswegen ist es manchmal eine ziemliche Herausforderung, euch davon zu überzeugen, dass das nicht der Fall sein muss. Natürlich weiß euer wahres Selbst, dass dem so ist, aber dieses wahre Selbst ist mit dem niederen Energiekörpern verbunden, die euch ständig suggerieren, dass das Leben ein Kampf ist, dass man niemandem vertrauen kann, und das paranormale Phänomene nicht zum Alltag gehören können.“

 

Der nächste Abschnitt gibt einen Hinweis darauf, dass unsere heutige, technische Zivilisation nicht die einzige in der Erdgeschichte war:Es gibt einige Ähnlichkeiten zu damals, als ihr euch ebenfalls an diesem Kreuzungspunkt befunden habt. Wir haben für euch die Vision, dass ihr diesmal den anderen Weg einschlagt. Manchmal braucht es dazu nur die Ermutigung eines Freundes, der diese Vorstellung aufrecht hält und euch dabei hilft, zuversichtlich zu bleiben. Wir sind für euch dieser Freund. Wir wissen, dass ihr es schaffen könnt. Wir wissen, dass ihr nicht noch einmal eine Extrarunde in der Evolution drehen wollt, indem ihr es soweit geschafft und eure Kultur zum Blühen gebracht habt, nur um euch kurz vor dem Evolutionssprung wieder auszulöschen.“

Das lässt mich an die Legenden von Atlantis und Lemuria denken. Kann man nur hoffen, dass es uns nicht auch diesmal wieder wie Sisyphos geht und wir den Felsblock nicht den steilen Hang hinauf gerollt haben, nur um am Ende wieder davon erschlagen zu werden.

Im Folgenden wird beschrieben, wie sich unsere Vorstellung der Dinge ändern muss, um eine Zukunft als kosmische Spezies zu ermöglichen.

„Diese Entwicklung muss in euren Gedanken beginnen. Durch eure Bücher, Filme, das Fernsehen usw. könnt ihr euch eine vage Vorstellung davon  machen, wie das aussehen könnte. Aber ihr müsst euch der Tatsache bewusst werden, dass diese Medien bei euch im Moment durch die Vorstellung dominiert werden, dass sich verschiedene Gruppen bekämpfen. Wir schlagen euch vor, dass ihr dieses Paradigma hinter euch lasst und euch stattdessen vorstellt, wie ihr in die Rolle eines unbegrenzten, kosmischen Menschen hineinwachst, und zwar auf friedliche und spirituelle Art und Weise. Ihr  müsst eure kriegerische Mentalität nicht in eure Kunst und in eure Zukunft hineintragen. Wir wollen euch bitten, darauf zu achten. Wenn ihr euch die Zukunft in eurer Fantasie ausmalt, lasst die Vorstellung hinter euch, dass sich Nachbarn um ein Stück Land, ein Grundstück, einen Planeten oder um eine Galaxie bekämpfen müssen.

Es gibt einen anderen Weg, und zwar den des friedlichen, kosmischen Menschen. Immer wenn ihr euch dabei ertappt, dass ihr in das alte Muster zurückfallt, in dem ihr annehmt, dass es Wut und Kämpfe und Blutvergießen geben muss, dann seid euch bewusst, dass das einfach eine Gewohnheit ist. Für euch ist es schwer, sich ein Leben ohne Konflikte vorzustellen. Deshalb fordern wir in dieser Hinsicht eure Drehbuchautoren und Schriftsteller heraus. Es gibt eine andere Art von Konflikt, der euch beim Schreiben inspirieren kann. Erschafft einen Gegner, der nicht euer Nachbar ist. Erschafft Gegner, die euer eigener Verstand und eure Zweifel sind, oder die eigene Vergangenheit oder das Glaubenssystem. Durchbrecht diese alte Hollywood – Geschichte, die darauf besteht, dass der Antagonist der böse Bube irgendwo da draußen ist, der den guten Jungs an den Kragen will.“

Meine Gedanken zu diesem Thema habe ich im Blog zusammengefasst.

https://www.abduction.de/blog/?p=465

Im nächsten Abschnitt geht es um die Art und Weise, wie die Wesen durch das All reisen.

L.L.: Ich frage mich, wie oft ihr unseren Planeten besucht und ob ihr uns etwas über euer Antriebssystem sagen könnt und darüber, wie ihr reist. Reist ihr schneller als mit Lichtgeschwindigkeit?

„Es gibt ein magnetisiertes Energiefeld, welches das Universum durchdringt. Wir haben einfach einen Weg gefunden, diese natürlich vorkommenden Energiefelder zu nutzen – so ähnlich wie Magneten bestimmte Dinge anziehen. Wir verwenden also keinen Rückstoß, der uns von einem Ort zum anderen schiebt, sondern wir werden vielmehr gezogen. Es ist so, als würde man sich an einem gedehnten Gummiband einhaken. Auf diese Weise schwimmen wir quasi auf dem Strom und erlauben den natürlich vorhandenen, strömenden Energiefeldern, uns dorthin zu bringen, wo wir hinwollen. Das ist natürlich eine vereinfachte Erklärung.  Im Vordergrund stehen jedoch die Nutzung natürlich vorkommender Phänomene und Energiefelder und die Verschmelzung mit diesen, anstatt Lösungen zu suchen, die außerhalb natürlich vorkommender Phänomene stehen. Macht das Sinn für dich?“

L.L.: Für Bob schon [Robert Friedman, Lisette´s Verleger], für mich nicht. Aber mit welcher Geschwindigkeit geht das vonstatten?

„Mit einer Geschwindigkeit, die mit der Geschwindigkeit von Gedanken vergleichbar ist. In einigen Fällen ist das augenblicklich, in anderen wird die Geschwindigkeit absichtlich durch äußere Impulse gedrosselt. Die Geschwindigkeit, mit der wir reisen, ist für euch schwer zu erfassen, denn ihr geht davon aus, dass es eine bestimmte Zeitspanne zwischen Abfahrt und Ankunft geben muss. Wir öffnen jedoch nur eine Tür und dann gibt es einen Ansturm von Energiepartikeln, der von den Menschen, die an unseren „Reisen“ teilgenommen haben, im Körper gefühlt wird [Anm. wahrscheinlich vergleichbar mit dem Gefühl im Bauch beim Freefall]. Man kann unsere Art zu reisen eher mit dem Treffen einer Entscheidung vergleichen. Das würde eher zutreffen, weil der Gedanke quasi die Entscheidung, anzukommen, antreibt. Deshalb sagen wir, es geschieht so spontan wie ein Gedanke. Wenn die Entscheidung für einen Ortswechsel getroffen ist, kann [die Reisegeschwindigkeit] abhängig von einer Reihe von Variablen beschleunigt oder verlangsamt werden. […]

Stellt euch vor, in einem kleinen Flugzeug den Grand Canyon auf eurem Planeten zu überfliegen, wo heiße Luft vom Boden des Canyons aufsteigt, die ihr in eurem kleinen Flugzeug als Turbulenz wahrnehmt. Stellt euch nun anstatt der warmen Luftströme, die mit dem Flugzeug „kollidieren“, sich sehr schnell bewegende Energiestrahlen vor. Man muss einfach nur in diesen Energiestrom treten und wird wie mit einem Gummiband durch Raum und Zeit gezogen.“

„Wir folgen einem bestimmten „Besuchsplan“, der sich nach eurer sich ständig verändernden und erweiternden Vorstellung in Bezug auf unsere Identität richtet. Was wir in der Vergangenheit getan haben, muss nicht dasselbe sein, was wir in der Zukunft tun. Unser „Besuchsplan“ richtet sich danach, in welchem Maß ihr euch der Vorstellung von Wesen aus anderen Welten öffnet. Wir gehen hier nicht irgendwelchen selbstsüchtigen Zielen nach. Wir sind immer da und immer wachsam, um eurer Einladung und eurer Bereitschaft, euch uns gegenüber zu öffnen, zu entsprechen – und wir meinen da wirklich alle von euch. Wir erlauben bestimmte Sichtungen zu bestimmten Zeiten, wenn das Energiemuster der betroffenen Personen uns dazu einlädt. Das ist wahrscheinlich überraschend für euch, denn ihr denkt immer noch, dass diese Ereignisse außerhalb eurer Kontrolle liegen, aber das ist nicht der Fall. Wir arbeiten sehr eng mit euren Vorstellungen zusammen und das ändert sich in Abhängigkeit von eurem kulturellen, emotionalen, spirituellen und mentalen Status. Wenn wir euch hier besuchen, gibt es in einigen Fällen einen starken Impuls zum Kontakt. Einige Orte sind für solche Kontakte vielversprechender als andere, weil die Menschen dort offener dafür sind – und dann geschieht es auch. Deshalb gibt es Orte auf eurem Planeten, wo mehr Sichtungen stattfinden als anderswo. Das ist so ähnlich wie eine selbsterfüllende Voraussagung, denn je offener die Menschen an einem bestimmten Ort in spiritueller Hinsicht sind, desto mehr ziehen sie diese Ereignisse in ihre Realität.“

Somit ist nun auch das Phänomen der UFO Hot Spots erklärt.

Im folgenden Abschnitte geht es um den Roswell – Zwischenfall.

L.L.: Es sehr viel über den Roswell – Unfall 1947 in New Mexico geschrieben. Wart ihr daran beteiligt und gab es da tatsächlich einen Absturz ?

„Ja, es gab einen Absturz, aber es war kein Unfall, genauso wie jeder andere Unfall kein Unfall ist. Von einem höheren Standpunkt aus gesehen, erlaubte dieses Ereignis einen neuen Level der Diskussion unter euch und führte dazu, dass andere von euch die Entscheidung trafen, das Ereignis geheim zu halten. […]
Das spirituelle Gesetz besagt, dass alle Erfahrungen auf einer bestimmten Ebene vom Selbst erschaffen werden. Dieser Vorfall wurde ebenfalls von allen, die darin involviert waren, erschaffen. Das Wort „Unfall“ existiert nicht im Wörterbuch des Universums. Natürlich verstehen wir den Kontext deiner Frage, aber wir blicken jetzt ja hinter den Vorhang eurer gewohnten Wahrnehmung der Realität. […]

Diese Ereignisse geschehen in Intervallen, die eurer Spezies ermöglichen Informationen auf bestimmte Weise zu integrieren und bestimmte Phänomene in Betracht zu ziehen.“

L.L.: Wurden wirklich Leichen von unserer Regierung geborgen. Wurden Wesen dabei getötet?

„Die Wesen, die von diesem Ereignis betroffen waren, waren das aufgrund ihres Seelenplanes, ebenso wie diejenigen, die ihnen begegnet sind. Diese Wesen beendeten eine bestimmte physische Manifestation. Bei uns gibt es keine Trauerrituale wie bei euch. Der Körper wird angelegt wie ein Kleidungsstück.“

Dieses Thema ist schon etwas schwerer Tobak, wie ich finde. Wie schon zuvor im Buch besprochen wurde und wie es auch langsam ins Bewusstsein der Menschheit durchsickert, erschaffen wir unsere Realität selbst. Es gibt keine Zufälle und alles, was uns in unserem Leben widerfährt, haben wir selbst verursacht oder selbst entschieden, zum Teil wohl sogar vor unserer Geburt. Und auch wenn man aus einer spirituellen Betrachtungsweise heraus weiß, dass dem so ist, finde ich es sehr schwer, diesen Gedanken auf persönlicher Ebene zu integrieren, z.B. was das Ableben geliebter Menschen anbelangt usw. Sicher, man „weiß“, dass die Seele, das Selbst oder wie immer man es nennen will, nicht stirbt und der Tod nur ein Übergang ist. Aber aus dem momentanen spirituellen Entwicklungsstand der Menschheit ist dies nicht unmittelbar wahrnehmbar oder ein fester Bestandteil unseres alltäglichen Bewusstseins. Und ich weiß nicht, ob das abstrakte Wissen darüber den Schmerz über den Verlust eines Menschen dann weniger schlimm macht.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das von spirituell höher entwickelten Wesen wahrgenommen wird. Sind sie sich der Zusammenhänge und der Entscheidungen, die ihr Selbst vor einer Inkarnation getroffen hat, auch während der physischen Existenz immer voll bewusst? Wussten z.B. die Wesen, die im Roswell – Zwischenfall betroffen waren schon vor dem Absturz, dass dieses Ende für sie vorgesehen war und dass sie sich selbst dafür entschieden hatten? Das wäre ja dann fast schon mit den Kamikaze – Piloten vergleichbar. In einem späteren Kapitel, auf das ich noch kommen werde, wird beschrieben, dass die Wesen wie Menschen auch enge persönliche Bindungen untereinander eingehen. Wie lässt sich das damit vereinbaren, dass man dann nicht über einen entsprechenden Verlust trauert? Es wird ja oft beschrieben, dass diese Wesen interdimensional agieren können. Womöglich ist dann auch der physische Tod kein Hindernis zur Interaktion miteinander. Aber wenn man sich auch innerhalb des physischen Körpers seines multidimensionalen Bewusstseins bewusst ist und die verschiedenen Ebenen wahrnehmen und erfahren kann, was ist dann der Sinn einer physischen Inkarnation?  :kopfkratz:

„Es gab Zeiten in eurer Geschichte, zu denen ihr schon einmal an der Schwelle zum Beitritt zur universellen Familie gestanden habt. Es gab eine Zeit auf eurem Planeten – noch bevor eure geschichtlichen Aufzeichnungen begannen -, wo ihr es nicht geschafft habt, weil ihr euch zuvor zerstört habt. Deshalb machen wir jetzt sozusagen an dem Punkt weiter, an dem wir damals aufgehört haben. Deshalb genießt eure Zivilisation gerade soviel Aufmerksamkeit.

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