Teil 10: The New Human

Beitrag von: Bellatrix

Teil 10 der Buchbesprechung: „Talking to Extraterrestrials“ von Lisette Larkins
 
Im nächsten Kapitel „The New Human“ geht es wieder um den bevorstehenden geistigen Evolutionssprung.

Doch die Hauptmessage ist eigentlich, dass die Wesen Fußball etc. total bescheuert finden und es nicht ganz nachvollziehen können, was so toll dran ist, einem Ball  nachzurennen, vor allem, da weitaus wichtigere Dinge unserer Aufmerksamkeit bedürfen. Lol, kann ich gut verstehen – die Faszination des Ballspiels in jeglicher Form hat sich mir bisher auch konsequent entzogen. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass UFOs bei der bevorstehenden Fußballweltmeisterschaft ihre bevorzugten Nationalflaggen durch den Orbit ziehen.

Aber Spaß beiseite. Die Hauptmessage des Kapitels ist im Prinzip wieder: Aufwachen, handeln und dabei möglichst nicht darauf warten, bis irgendwelche Führungspersonen mal in die Puschen kommen und die Initiative ergreifen. Man kann auch als Individuum viel in seiner unmittelbaren Umgebung beeinflussen und wenn sich immer mehr gleichgesinnte Individuen zusammenschließen, entsteht irgendwann eine kritische Masse.
Das gegenwärtige „Problem“ der Menschheit: sie ist Meister der Verdrängung, wenn die Situation brenzlig wird. Lieber lenken sie sich mit belanglosen Dingen ab, anstatt die wichtigen Dinge in den Griff zu bekommen.

„Wir werden folgende Illustration verwenden: Wenn der Körper eine tiefe Wunde aufweist, dann hat man das natürliche Bedürfnis, diese Wunde mit einem Verband zu schützen und körperliche Aktivitäten zu vermeiden, welche sie weiterer Exposition oder Kontakt aussetzen, was wiederum weiteren Schmerz verursachen würde. Diese Metapher symbolisiert die Schutzbedürftigkeit der tiefen Wunden eures Kollektivs und eurer Kultur. Es gibt tiefe Wunden euer Wissen darüber betreffend, was ihr euch gegenseitig und eurer planetaren Heimat antut. […] Und deshalb trennt sich der Geist durch einen Schutzmechanismus ab und verliert sich in Unterhaltungen und Erfahrungen, die das Vorhandensein dieser Wunde sehr effektiv ausblenden und somit das Gefühl des Schmerzes und die schleichende Infektion dieser Wunde vermeiden. Auch in Kriegszeiten lässt sich das beobachten, wenn die Öffentlichkeit von seichten Komödien und Geschichten ohne Tiefe angezogen wird, weil das Bewusstsein verzweifelt nach Linderung der Furcht sucht, die unter der Oberfläche schwelt. Diese Linderung findet sich oft in oberflächlichen Aktivitäten, welchen eine tiefgehende, spirituelle Reflexion fehlt, um das nagende Gewissen der Gesellschaft abzulenken.

Der Großteil der Menschen z.B. ist fasziniert von Ereignissen, bei denen ein hüpfender oder rollender Ball glorifiziert wird. Das kann ein Hinweis für den unbewussten Versuch der Gesellschaft sein, die wachsende Wunde zu betäuben und sich deshalb bereitwillig von der Reise eines kleinen, grünen oder großen, braunen Balls angezogen zu fühlen. […] [Dies symbolisiert] eure globale Tendenz denjenigen Individuen und Gruppen, die am meisten zur Heilung eures Planeten beitragen, Gelder, Aufmerksamkeit und Unterstützung zu verweigern. Stattdessen verschwendet ihr euer Lob, eure Aufmerksamkeit und euer Geld an Aktivitäten und Obsessionen, die euch von euren dringendsten, globalen Wunden ablenken. […]

Dies bedeutet nicht, dass hochentwickelte Wesen keinen entspannenden oder hobby-ähnlichen Aktivitäten nachgehen würden. Aber hochentwickelte Wesen würden sich erst der klaffenden Schusswunde zuwenden, die sie oder ihre Gefährten besitzen, bevor sie Ping-Pong spielen gehen.“

Es wird aber auch erwähnt, dass vor einem geistigen Erwachen, der Grad der Verdrängung oft einen Höhepunkt erreicht und die Lage besonders aussichtslos erscheint:

„Kurz vor dem Erwachen erreicht das Schlafwandeln oft seinen Höhepunkt.“

L.L.: Ihr habt gesagt, dass es tatsächlich sehr wenige „böse Jungs“ sowohl hier auf der Erde als auch draußen im Universum gibt. Der Verstand möchte automatisch mehr darüber erfahren. Ein einziger Verbrecher kann schon viel Unheil anrichten. Ihr sagt, wir sollen uns über das sog. „Böse“ keine Sorgen machen, sondern es einfach umwandeln. Aber die Leute wollen über diese „bösen“ Außerirdischen erfahren. Sagt uns, wer sie sind und was sie genau machen. Wir befinden uns nicht auf eurem Level der Erkenntnis – wie können wir uns also keine Sorgen darüber machen, was sie uns antun könnten?

„[…] Akzeptanz impliziert, dass ihr keine Gefühle der Wut und Bosheit hegt, während ihr eine Veränderung anstrebt. Ihr entscheidet euch einfach für einen anderen Weg. Könnt ihr diesen Unterschied erkennen? Und trotzdem kommt ihr zu uns und wollt, dass wir euch vor einem potentiellen Widersacher warnen. Warum? Damit ihr eure Gedanken mit Sorgen füllen und einen Feind benennen könnt und ihn auf diese Weise in eure Realität zieht? […]

Berücksichtigt man eure gegenwärtige Mentalität so müsst ihr, wenn überhaupt, eure Mitmenschen am meisten „fürchten“. Und sogar hier ist es nicht gerechtfertigt, sie zu fürchten. Ihr blickt in die Weite des Universums und es fühlt sich für euch nicht sicher an, weil ihr es noch nicht in eure Definition von „Heimat“ miteinbezogen habt.

Wenn ihr jenseits eurer normalen Denkweise schaut, erweitert ihr euren Geist. Das ist es, wozu wir euch auffordern. Doch ihr versucht immer wieder das Gespräch zurück auf eine Ebene zu lenken, die von Angst beherrscht wird. […] Eine solche Frage vermisst das Verständnis, dass man das, worauf man sich fokussiert, in sein Leben zieht. […]

Wir fordern euch auf, diese Denkweise abzulegen und dafür die Vorstellung anzunehmen, dass überall grenzenloser Frieden herrscht. […] Mit dieser friedvollen Haltung könnt ihr diejenigen Ereignisse und Praktiken eurer Kultur am effektivsten verändern, die eurem Überleben nicht dienlich sind. […] Könnt ihr nicht einmal über eure Bedenken hinwegkommen? Könnt ihr zumindest erkennen, wie der Verstand euch davon abhält, das zu schätzen, was ist, indem er versucht euch auf das zu fokussieren, was schief gehen könnte? […]

Es gibt Wesen, ebenso wie Menschen, die ihren Vorteil aus denjenigen unter euch ziehen, die entsprechende Erfahrungen anziehen. Negative Erfahrungen – und sie sind „negativ“ nach eurer Definition – werden angezogen, wenn man sich auf diese Energie fokussiert.“

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