Teil 6: Money and Miracles

Beitrag von: Bellatrix

Teil 6 der Buchbesprechung: „Talking to Extraterrestrials“ von Lisette Larkins
Im nächsten Kapitel „Money and Miracles“ geht es zunächst um eine wichtige Frage: Wie kann sich die menschliche Gesellschaft zum positiven verändern und die Erde zu einer lebenswerten Welt werden, wie es sich viele von uns erträumen. Die Antwort ist simpel, erscheint jedoch in Anbetracht der menschlichen Geisteshaltung, so wie sie sich im Moment darstellt, nahezu undurchführbar: Man muss es einfach wollen und die Realität wird sich in die entsprechende Richtung verändern. Ein Mensch kann durch seinen Willen sein eigenes Leben verändern, doch die Menschheit kann ihre kollektive Realität nur durch denn Willen des gesamten Kollektivs verändern. Sicher kann jeder einzelne Mensch dazu beitragen, aber um auf globaler Ebene eine Verbesserung zu erzielen, muss eine kritische Masse innerhalb des Kollektivs überschritten werden. Doch will oder kann eine ausreichende Anzahl Menschen dies zum jetzigen Zeitpunkt verwirklichen? Die meisten Menschen in Machtpositionen oder mit einem dicken Bankkonto, haben kein Interesse daran, an der momentanen Situation etwas zu ändern. Menschen der Mittelschicht sind froh, dass sie selbst ein einigermaßen gutes Leben führen können und kümmern sich meistens lieber nicht um den Rest. Und Menschen, welche die A….karte auf der Welt gezogen haben fühlen sich als hilflose Opfer, die Spielbälle der Mächtigen des jeweiligen Landes bzw. des Schicksals sind. Dabei könnte innerhalb kurzer Zeit eine Veränderung herbeigeführt werden, wenn nur genügend Menschen diese wollen und ihre ganz persönliche, geistige Macht erkennen würden.

L.L.: Wie können wir als Individuen all jenen helfen, die in Not sind, und gleichzeitig gewährleisten, dass unsere eigenen Familien versorgt sind? Es gibt weltweit so viele Menschen und Projekte, die unsere finanzielle und auch andere Hilfe benötigen. Es gibt Kinder, die verhungern, Tiere, die missbraucht werden, gefährdete Arten und zerstörte Ökosysteme. Alles ist so entmutigend.

„Beginnt damit eine Welt zu visualisieren, in der die Bedürfnisse jedes einzelnen befriedigt werden und in der Friede und Ruhe herrscht. Damit müsst ihr anfangen, denn im Moment könnt ihr euch eine solche Welt nicht einmal vorstellen, geschweige denn, wie ihr eine solche Welt verwirklichen könnt. Es bedarf Übung um den „Visualisierungsmuskel“ zu trainieren. Denkt nicht, dass das so einfach wäre. Jeder von euch auf diesem Planeten sollte damit beginnen, denn auf diese Weise werdet ihr eure Hoffnung auf ein neues Morgen wieder zurückgewinnen. Im Moment limitiert ihr euch selbst angesichts der überwältigenden Vorstellung wie man eine Veränderung herbeiführen könnte, wie sich ein Planet oder ein politisches System verändern könnte und wie eine Kultur aufwachen könnte. Es ist allein euer Mangel an Vorstellungskraft, der euch in eurer Zelle der Hoffnungslosigkeit gefangen hält – oder in eurer Zelle der Gleichgültigkeit, die im Prinzip getarnte Hoffnungslosigkeit ist. […]

Nur euer begrenztes Denken hindert euch daran, die Vorstellung, all diese Dinge tun zu können, in die Tat umzusetzen. […]
Erschafft für euch selbst das Leben eurer Träume und schließt euch mit denen zusammen, die dies ebenfalls verwirklicht haben und erschafft euch daraus den Planeten eurer Träume.[…] Das Universum kennt keine Grenzen.“

L.L.: Aber wie können wir diese grenzenlosen Ziele auf unserem Planeten verwirklichen? Nichts scheint sich je zu ändern.

„Wir erkennen, dass ihr euch davor fürchtet, große Träume zu haben. Es gibt aber keine Schwierigkeits – oder Größenunterschiede, wenn es darum geht, dass diese Träume vom Universum erfüllt werden. Es ist eines der größten Mythen der Menschheit, dass eine Sache besser zu erreichen ist als eine andere. Aus einer Perspektive der Kausalität heraus, gibt es keine Unterschiede. Wenn die Seele eine leidenschaftliche Vorstellung eines Ergebnisses hat, werden sich alle Ereignisse im Universum zusammentun, um dieses Ergebnis zu erzeugen, egal ob es darum geht, sich ein Haus zu kaufen oder um euren Planeten von denjenigen zurückzukaufen, die ihn zu besitzen scheinen. Dabei vergesst ihr alle, dass es dazu nicht notwendig ist, die genauen Mechanismen zu kennen, die das Universum antreibt, um eure Vision zu unterstützen. Das ist der Kern dieser Lehre. Der Intellekt verlangt danach, die Details zu kennen. Der Verstand möchte alle Teile des Puzzles sehen können. Wenn ihr euch in eurem Herzen und eurer Seele für ein Ergebnis entscheidet, überlasst es dem Universum und erlaubt ihm, alle Puzzleteile, von woher auch immer es notwendig ist, zusammenzubringen, um diese Vision zu erfüllen. […]

Beginnt zuallererst mit dem Wissen und dem Aufrechterhalten dieser Vision und damit, das Ergebnis vor Augen zu halten. Die Mechanismen des „wie“ ist Angelegenheit der Göttlichkeit. Ihr müsst die Details des „wie“ nicht wissen. Tatsächlich ist es die Beschäftigung mit diesen Details, die euch immer nur in der Planungsphase festhält und euch nie zum Stadium der Manifestation bringt. […] Wenn ihr alle definitiv entscheiden würden, dass ihr genug habt von Schadstoffen in euren Gewässern und verhungernden Kindern – wenn ihr diese Entscheidung wirklich treffen würdet – wird euch die Lösung, wie ihr das erreichen könnt, vor die Füße fallen. […]

Es gibt hunderttausende von Möglichkeiten, wie sich ein bestimmter Wunsch manifestieren kann. Das ist eigentlich eine lächerlich einfache Lehre. Viele von euch scheinen das zu wissen und ihr lest auch davon. Aber nur sehr wenige von euch praktizieren es jenseits der alltäglichen Bequemlichkeit.“

Dies beschreibt im Prinzip in ein paar Sätzen die Wirkungsweise der Magie. Um etwas zu manifestieren, muss „einfach“ der Wille dazu vorhanden sein. Den Rest erledigt das Universum. Die wirkungsvollste Art und Weise, diese Manifestation zu behindert, ist es jedoch, die dahinterstehende Magie sezieren und das „wie“ und „warum“ genau festlegen zu wollen. Wenn man versucht, sich genaue Vorstellungen davon zu machen, wie und auf welche Art und Weise ein bestimmtes Ergebnis erreicht werden soll, behindert man den universellen Fluss in seinen Manifestationsmöglichkeiten und deshalb passiert in diesem Fall meistens – gar nichts.

L.L.: Welches Währungssystem besitzt eure Kultur?

„Wir erhalten alle notwendigen Dinge durch ein System, das jedem das bereitstellt, was er braucht. Es gibt eine Geschichte bei euch, welche die Hölle folgendermaßen beschreibt: eine Gruppe Menschen sitzt um eine riesige Suppenschüssel herum. Trotzdem verhungern sie aber, weil die Löffel zu lang sind, so dass sie sich diese nicht zum Mund führen und damit essen können. Dann besucht man den Himmel und sieht eine ähnliche Gruppe von Menschen mit denselben Löffeln um dieselbe Suppenschüssel sitzen. Diese Menschen sind aber wohlgenährt, weil sie herausgefunden haben, dass sie satt werden können, wenn sie sich gegenseitig füttern. Diese Geschichte ist symbolisch dafür, wie wir Güter und Dienstleistungen bereitstellen und erhalten.“

Dieses Beispiel zeigt perfekt, in welchem Dilemma die Menschheit steckt. Viele jammern zwar, dass Geld und der Kapitalismus die Wurzel allen Übels ist und eigentlich abgeschafft gehört. Doch würde das bei uns Menschen im Augenblick funktionieren? Wohl kaum, denn wir sind genau wie die Typen die versuchen, sich den langen Löffel selbst in den Mund zu stopfen, anstatt sich gegenseitig damit zu füttern. Geld ist für die Mehrheit der Menschen die einzige Motivation, arbeiten zu gehen. Die Motivation dahinter ist, für sich selbst möglichst viel zusammenzuraffen. Würde man aber auch ohne Geld mit dem Nötigen versorgt werden, würde von uns Menschen kaum jemand einen Finger krumm machen. Warum auch, wenn man eh alles hat. Die Gesellschaft würde zusammenbrechen. Eine Gesellschaft ohne Geld funktioniert nur, wenn jeder seine Fähigkeiten und seine Arbeitskraft für die Gemeinschaft einsetzt und nicht in erster Linie für sich selbst scheffeln will. In Anbetracht der menschlichen Geisteshaltung ist das wohl kaum umzusetzen.

„Wir stellen gerne bereit, was andere benötigen und sie tun dasselbe für uns. […] Es gibt kein Gezanke und Gefeilsche über Besitztümer oder Immobilien, wie ihr das nennt. Wir versuchen nicht unseren Lebensraum in willkürliche Zellen  und Grenzen aufzuteilen. Wir agieren aus der Perspektive, dass wir alle Mitglieder derselben Familie sind. Deshalb versorgen wir uns bereitwillig gegenseitig und haben alles, was für ein glückliches Leben notwendig ist.“

 

„Wir verstehen, dass ihr in eurer gegenwärtigen Realität nicht in der Lage seid, auf die praktische Verwirklichung einer harmonischen Gesellschaft zu vertrauen. Ihr seht die Perfektion in Gottes Kreaturen, im Firmament oder in einem Wasserfall, aber ihr habt euch noch nicht daran erinnert, dass diese Perfektion auch tief in jedem von euch fließt. Ihr müsst euch daran erinnern, dass ihr ebenfalls diese Herrlichkeit verkörpert. Dann werdet ihr mit Zuversicht damit beginnen, eine universelle Gemeinschaft zu erschaffen, die in Frieden lebt ohne den nagenden Zweifel, ob dies möglich ist. Ihr werdet erfahren, wie es ist, ein Teil davon zu sein, anstatt zu leugnen, dass ihr das seid.

Woher weiß die Henne, dass sie auf ihrem Ei sitzen muss? Wer hat ihr gesagt, wie lange sie auf dem Ei sitzen muss, bis es ausgebrütet ist? Wenn ihr fragt, „Woher weiß ein „erleuchtetes“ Wesen, welche Sache es am besten in Angriff nehmen muss?“ dann antworten wir, „Woher weiß die Henne, dass sie auf dem Ei sitzen muss?“ Sie verkompliziert die Sache nicht oder lässt sich von einem Zeitplan verwirren, der sie den Freeway hinab hetzen lässt, um irgendwelche grünen Papierbögen einzusammeln, um dann wieder zurück zu hetzen, um sie woanders abzugeben. Sie ist einfach in Kontakt mit einem tiefen Wissen und führt das ohne einen Moment des Zögerns aus. Zu dieser göttlichen Verbindung müsst ihr zurückkehren. Ihr könnt viel von eurer Hofhenne lernen.

Es ist der egozentrische Verstand, der darauf besteht, dass eine aufwändige Komplexität zur Erfüllung notwendig ist. Der egozentrische Verstand erschafft alle mögliche Arten der Komplikation, des Dramas und Zähneknirschens, um seine Existenz zu rechtfertigen. „Erleuchtete“ Gesellschaften sind aber wunderbar einfach. […] Das bedeutet nicht, dass Einfachheit ohne Technologie auskommen muss. Wir würden unsere Existenz als wunderbar einfach bezeichnen, aber trotzdem besitzen wir eine hochstehende Technologie. […]

Viele von euch, die zwischen ihren hektischen Zeitplänen hin und her hetzen, können das gut nachvollziehen. Es gibt einen Teil in euch, der sich danach seht, mehr Stunden am Tag mit Freizeit zu verbringen und einfach das zu sein, was man sein möchte. Ein Teil des Erwachens bedeutet, dass man zu diesem Leben zurückkehrt. […]

Irgendwann werdet ihr erkennen, wie chaotisch und unbefriedigend euer Leben geworden ist. Wenn ihr es als schwierig empfindet, das Leben eurer Träume zu verwirklichen, erkennt ihr, dass ein Leben, das nur damit verbracht wird, Verpflichtungen nachzukommen, aus dem Gleichgewicht geraten ist. […]
Ihr werdet einen Punkt erreichen, an dem ihr nicht mehr gewillt seid, eure Lebensqualität für die Erwartungen anderer oder eures egozentrischen Verstandes zu opfern. Dann werdet ihr euch verändern und das wird in der Tat ein segensreicher Tag sein.“

 Bei den Aliens gibt´s keine Zeitpläne und 12 – Stunden Arbeitstage?? Ich glaub, ich klemm mir meinen Liegestuhl unter den Arm und wander zu den Aliens aus  :lol:

Aber im Ernst: Der hektische Alltag, den wir Menschen uns selbst auferlegen, hindert uns auch sehr effektiv am Nachdenken und Nach“fühlen“. Man hat einfach keine Zeit oder ist zu erschöpft, um innezuhalten und seinen eigenen Bedürfnissen nachzukommen oder seiner Verbindung mit dem Ganzen nachzufühlen. Und leider scheint dieser Zustand immer schlimmer zu werden.

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