Teil 3: Coming Undone

Beitrag von: Bellatrix

Teil 3 der Buchbesprechung: „Talking to Extraterrestrials“ von Lisette Larkins
 
Das nächste Kapitel „Coming Undone“ widmet sich einem Thema, das vielen Betroffenen ebenfalls bekannt vorkommen dürfte: elektrische Geräte fangen an, verrückt zu spielen. Oder wie Lisette es ausdrückt: Wenn ihr beginnt, Erfahrungen mit dem Entführungsphänomen zu sammeln, tut euch selbst einen Gefallen und kauft nichts ohne einen entsprechenden, lange gültigen Garantienachweis.

L.L: Könnt ihr mir in verständlicher Sprache erklären, was zum Geier hier vor sich geht? Ich habe schon mehr Aufnahmegeräte als Beziehungen geschrottet. Meine Haushaltsgeräte sind in Aufruhr.

„Wir repräsentieren eine Frequenz, die sich von eurer unterscheidet. Und diese Frequenzen sind Lichtjahre auseinander, buchstäblich und im übertragenen Sinn. Wenn du diese Frequenzen bei einer Begegnung oder während dieser Kommunikationen überbrückst, bildet sich eine Art Wolke um dich – so ähnlich wie in dem Pigpen Cartoon von Charles Schulz – nur dass deine Wolke nicht davon kommt, dass du zu wenig duschst, sondern von einem Überschuss an Impulsen, die du von unserer Welt aufnimmst. Du beginnst sie, mit dir herumzutragen.“

L.L.: Man müsste einen Weg finden, das einzutüten und für was Gutes zu verwenden.

„Das sehen wir auch so.“



L.L.: Wie meint ihr das?

„Mit der Zeit werdet ihr lernen, euch diese Frequenzen besser zunutze zu machen und sie gezielt anzuwenden, anstatt nur eure Elektrogeräte damit zu schrotten. […]
Diese elektrischen Impulse und Vibrationen sind nicht an Geräte angepasst, die in eurer Welt hergestellt werden. Ihre Schaltkreise werden entweder beschleunigt oder auf eine Weise beeinflusst, die zu einem Verlust ihrer Funktionstüchtigkeit führen. Es ist ähnlich wie die statische Elektrizität, die ihr in eurem Körper fühlt. Wenn ihr eure Kleidung aus dem Trockner nehmt, sie zusammengepresst ist und ihr sie wieder auseinander nehmt, könnt ihr dieses Knistern hören, nicht wahr? So ähnlich fühlt sich das auch in eurem Körper an. Es sind nur Impulse. Sie haben keine negativen Effekte auf euch, auch wenn sie ein Aufnahmegerät beschädigen können.“

Im Folgenden geht es wieder um die jetzige Art der Kontaktaufnahme:

„Es wird Leute geben, die sagen: „Wie sollen wir wissen, ob das nicht alles nur von dir stammt? Wie sollen wir wissen, dass diese Kommunikation wirklich von Außerirdischen kommt?“ Die beste Antwort darauf ist natürlich, dass es in Ordnung ist, daran zu zweifeln. Niemand muss versuchen, jemand anderen von irgendetwas zu überzeugen. Diejenigen Leute, die wissen wollen, was andere Wesen im Universum zu sagen haben, werden dich und deine Arbeit finden. Diejenigen Leute, die Beweise brauchen und auf Glaubwürdigkeit pochen, werden aus dieser Arbeit ohnehin keinen Nutzen ziehen. Findet in euch also die Selbstsicherheit, diese Arbeit denjenigen anzubieten, die sie hören wollen und schließt euren Frieden mit denjenigen, die sie in Frage stellen. […]

Bevor ihr eure wissenschaftlichen Instrumente entwickelt habt, gab es auch Zweifel über die Existenz von Dingen, die ihr heute als Tatsache anerkennt. Macht euch keine Sorgen darüber, ob diese Arbeit jemals als „wissenschaftlich“ anerkannt wird. Oder darüber, ob uns die Menschheit jemals kennen oder sehen wird. Diese Zeit wird mit Sicherheit kommen. Genauso wie ihr plötzlich in der Lage wart zu fliegen, obwohl die meisten von euch das niemals für möglich gehalten hätten. Seid Pioniere und stark in der Überzeugung, dass ihr eine wichtige Rolle spielt. […] Bringt aber auch denjenigen Verständnis entgegen, die diesen Prozess anzweifeln und kritisieren. Dies sind in der Tat die frühen Tage des Kontaktes und es ist ja tatsächlich bereits ein Kontakt vorhanden. Seid stolz auf euren Anteil daran, auch wenn es euch weniger erscheint als ihr und andere fordert. Alles zu seiner Zeit. […]

Was denkt ihr wohl, wird als nächstes kommen? Physischer Kontakt ist nicht mehr so weit entfernt wie ihr denkt, obwohl wir euch keine genaue Zeitangabe geben können. Ihr wisst selbst sehr gut, dass es zu stark von der freien Wahl beider Seiten abhängt, um den Versuch zu wagen, diese Frage zu beantworten.
Wir sind auch nicht die einzigen Wesen, die eure Brüder und Schwestern sind. Und das ist nicht nur so daher gesagt. Wir kommen von derselben Quelle. Ihr seid so isoliert von eurem Erbe. Es gab eine Zeit, zu der ihr die Verbindung zu anderen Wesen eures Planeten noch gespürt habt und auf viele Art und Weise auch die Tiere dort als eure Brüder und Schwestern betrachtet habt. Jetzt esst ihr sie auf. Es gibt soviel, an das ihr euch wieder erinnern müsst. Keine Sorge, wir befürchten nicht, dass wir eines Tages auf eurer Speisekarte stehen werden. Aber das Ausmaß des Überlegenheitsdenkens, in das eure Egos verstrickt sind, ist in einigen Fällen wirklich bedenklich. Es ist nur eine Maske der Isolation, denn wenn ihr wirklich beginnen würdet, die Verbundenheit zu den Tieren und Menschen auf eurem Planeten zu spüren, könntet ihr den gegenwärtigen Zustand nicht mehr aufrecht erhalten. Die Dinge würden sich dann sehr, sehr schnell ändern. Und das ist auch die Richtung, in die ihr euch momentan bewegt. […]

„Eure Welt erwartet – sollte sie jemals Kontakt mit Wesen von anderen Welten oder Außerirdischen haben –. dass diese einfach hier landen werden. Aber auf diese Weise funktioniert das Universum nicht. Macht es im Gegensatz zu einem solch abrupten Ereignis nicht mehr Sinn für euch, dass wir uns zuerst auf eine schrittweise, weniger dramatische Weise vorstellen? […] Macht es nicht mehr Sinn für euch, dass wir zuerst nur einige von euch kontaktieren, anstatt gleich den gesamten Planeten? Auf diese Weise können die Betroffenen von ihren Kontakterlebnissen sprechen und wir können zusammen quasi eine langsame, schrittweise Marketingkampagne durchführen, die unsere Existenz verkündet. […]
„Wir bemühen uns, euch langsam eine Spezies nach der anderen vorzustellen. Es ist Zeit dafür und diese Dinge geschehen auch nicht zufällig. Unser physisches Erscheinungsbild ist schon so oft in euren Medien aufgetaucht, auch wenn darin zugegebenermaßen ein negatives Bild gezeichnet wurde. Aber zumindest seid ihr auf diese Weise schon mit unserem Aussehen vertraut.“

Hier werden quasi meine Überlegungen, die mir kürzlich so durch den Kopf gegangen sind, bestätigt. Wenn man mit einer Zivilisation Kontakt aufnehmen möchte, welche zumindest in der alltäglichen Erfahrungswelt noch nie mit außerirdischem Leben konfrontiert wurde, ist es wohl ein kluger Schritt, sich quasi erst einmal ins kollektive Unterbewusstsein dieser Zivilisation einzuschleichen. Dies scheint bei der Menschheit schon gut gelungen zu sein. Denn unabhängig davon, ob jemand nun an den Besuch von Außerirdischen auf der Erde glaub oder nicht – das Aussehen eines typischen Grauen ist mittlerweile jedem Kind vertraut. Falls es einmal zu einem globalen Kontakt kommen wird, wir auf diese Weise womöglich die „Gewöhnungsphase“ erleichtert, da man bis zu einem gewissen Grad bereits damit vertraut ist.

Im weiteren Verlauf der Kommunikation geht es u.a. auch darum, dass es in der Realität keine „oberste Direktive“ à la Star Trek gibt – zumindest nicht in dem Ausmaß, wie sie dort praktiziert wird.

„Die „oberste Direktive“, wie sie in euren Star Trek Filmen diskutiert wird, impliziert, dass es nicht erlaubt ist, sich in die Angelegenheiten einer anderen Spezies einzumischen. Die Annahme, dass jede Art von Kontakt auch zwingend eine Einmischung ist, verträgt sich nicht mit der Vorstellung, dass wie alle eins sind, nicht wahr? Wären wir alle voneinander getrennte, unabhängige Lebewesen, würde es Sinn machen. Das sind wir aber nicht, also macht es keinen Sinn. Genauso wenig wie es Sinn macht, dass ihr euren Globus in verschiedene Sektionen unterteilt, die durch imaginäre Grenzlinien getrennt sind. Und dann müsst ihr irgendwelche Papiere haben, die ihr Pässe nennt, um diese Linien passieren zu dürfen. Wenn ihr solche Vorstellungen aufgebt und euch zu einem Globus zusammenschließt und euren Leuten erlaubt, frei zu reisen, wohin sie wollen – wenn sich diese Grenzen auflösen und ihr die Absurdität dahinter erkennt, Gruppen von Menschen erst für soundso viele Tage an einem Platz festzuhalten, bevor ihr ihnen erlaubt, die Linie in einen anderen Teil des Globus zu passieren, wo sie dann wieder soundso viele Tage warten müssen, bis sie ihre Einreisegenehmigung abgestempelt bekommen – wenn ihr diese Vorstellungen hinter euch lasst, werden ihr auch die Vorstellung hinter euch lassen, dass das Universum in bestimmte Sektionen unterteilt ist, für deren Besuch man eine Spezialgenehmigung benötigt.
Die Genehmigung dafür erhalten wir auf einer anderen Ebene. Sie kommt nicht von einer übergeordneten Autorität, die unseren Besuch hier abstempelt und uns drei Wochen Sightseeing erlaubt, bevor wir wieder zurückmüssen.“


Ich musste echt lachen, als ich das gelesen habe. Muss schon irgendwie ein komischer Anblick sein, wie wir Menschen da auf unserer kleinen Staubkugel hocken und uns wegen eingebildeter Grenzlinien die Schädel einschlagen. So betrachtet, erkennt man den Schwachsinn hinter diesem System noch mehr als ohnehin schon. Und in den Star Trek Filmen haben wir ja im Prinzip auch nur unsere irdischen Vorstellungen auf das Universum übertragen. Trotzdem erkennt man schon einen Trend zu globalerem Denken und zur Auflösung der Grenzen, wie es z.B. in der EU der Fall ist.

„Die Genehmigung, die wir anstreben, ist durch die spirituelle Erkenntnis motiviert, dass wir euch nicht aus der Bahn werfen oder euch emotionalen Schaden zufügen wollen. Fragt zuerst euer höheres Selbst, ob ihr uns eingeladen habt. Das ist der Grund, warum wir nur mit einigen von euch Kontakt haben und nicht mit allen gleichzeitig, da uns nicht alle eingeladen haben. Euer kollektives, höheres Selbst möchte uns noch nicht kennenlernen, zumindest noch nicht in diesem Moment, aber das wird sich bald ändern.

Erscheint es euch als die höchste Vorstellung des Universums, das wir alle da bleiben sollen, wo wir herkommen und sich jeder um seine eigenen Angelegenheiten kümmern soll? Was für einen Planeten hättet ihr dann, selbst mit eurem gegenwärtigen System, wenn es keine Interaktion zwischen euren Kulturen gäbe? Wenn man jemanden liebt, dann achtet man auf dessen Wünsche. Auch wenn diese Wünsche sich von den eigenen unterscheiden, respektiert man sie. Und wir respektieren eure Wünsche ebenfalls. Viele von euch haben die Wünsche eures höheren Selbst vergessen, oder sind sich ihrer nicht bewusst. Aus diesem Grund seid ihr manchmal betrübt aufgrund bestimmt Ereignisse in eurem Leben. Das bedeutet aber nicht, dass nicht euer höheres Selbst diese Ereignisse in euer Leben gezogen hat.“

„Wir kennen ebenfalls den Duft und die Schönheit einer Blume im Sonnenlicht mit Tautropfen, die unter dem blauen Himmel glitzern. Wir kennen die Schönheit eures und auch anderer Planeten. Wir sind solchen Eindrücken gegenüber nicht immun. Wenn ihr über uns nachdenkt, dann lasst ihr die Erkenntnis unserer Existenz nicht auf persönlicher Ebene zu. Das ist der Sinn dieses Dialogs. Wir möchten, dass ihr uns auf persönlicher Ebene versteht. Dass ihr versteht wer wir sind und warum wir in Kontakt mit euch treten. […] Wir sind nicht nur Wissenschaftler, die nach dem nächsten Laborexperiment Ausschau halten oder Informationen sammeln, um irgendeine Hypothese zu bestätigen. Wir streben eine Beziehung mit euch an, wenn dies auch euer Wunsch ist. […]

Wir waren wie eure Helen Keller und haben auf eine Möglichkeit gewartet, mit euch zu kommunizieren und darauf, dass ihr uns erkennen und in euren Herzen fühlen könnt [Anm.: Helen Keller war eine taubblinde Schriftstellerin, deren Bestreben es war, sich ihrer Umgebung so gut wie möglich mitteilen zu können]. Dieser Prozess [Anm.: die Art der Kommunikation, die hier angewandt wird] erschuf eine Brücke zwischen uns und wir sind sehr dankbar dafür. […]

Wir sind überglücklich darüber und möchten euch  mehr von uns zeigen, wenn ihr bereit dafür seid. Es ist an der Zeit, dass ihr eure Angst vor der Dunkelheit verliert.“

Diese Aussage ist sehr interessant und impliziert, dass es vorher Verständnisprobleme zwischen den Menschen und den Wesen gegeben hat, die nun überwunden werden konnten. Eventuell hatte der negative Beigeschmack vieler Betroffener u.a. auch in diesen Verständigungsproblemen ihre Ursache.  Anscheinend wollen die Wesen, dass wir verstehen, dass sie nicht irgendwelche emotionslosen Freaks sind.
Wenn man es genau bedenkt, ist es eigentlich ohnehin ein Wunder, dass eine Kommunikation zwischen Zivilisationen unterschiedlicher Planeten möglich ist. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass die Amtssprache auf ihrem Heimatplaneten Englisch ist oder dass ihre Sprache irgendwelche Ähnlichkeiten mit einer irdischen Sprache aufweist. Da Anhaltspunkte zu finden, stell ich mir schwierig vor, selbst wenn man Telepathie mit einbezieht. Bin zwar kein Telepathie – Experte, aber zumindest der Mensch „denkt“ ja auch irgendwie in seiner jeweiligen Sprache. Telepathie über Sprachbarrieren hinweg, scheint einen Schwingungsabgleich zu erfordern, der von beiden Seiten ausgeht.

„Wenn du versuchst, zu verstehen, wie es sein kann, dass du unsere Sprache verstehst, dann muss du dir vor Augen halten, dass diese Kommunikation sich quasi der Sprache der Seele bedient. Das ist die beste Definition dafür. Wir sprechen nicht deine Sprache und du sprichst nicht unsere. Wir haben über eine telepathische Stimme Kontakt hergestellt, die sich für dich so anfühlt, als würdest du sie in deinem Kopf hören. Aber es handelt sich dabei mehr um eine Resonanz, die dein gesamtes Wesen durchdringt. Man kann es als eine Sprache beschreiben, die uns durch eine lange Linie hinweg verbindet. Der Prozess ist ähnlich einem „Downloaden“ von Information und du bringst gewisse Fähigkeiten mit, diese Daten zu übersetzen. Aber es steckt mehr dahinter als nur die Übersetzung von einer Sprache in eine andere. Du absorbierst die Frequenz unserer Kommunikation, die gleichzeitig als energetischer und telepathischer Transfer stattfindet.“

Im Folgenden wird beschrieben, dass vor uns schon viele andere Kulturen, den Übergang von Isolation zu Integration durchlebt haben.Wir waren ebenfalls einmal so wie ihr. Es gab eine Zeit, zu der wir auch isoliert in unserem Denken waren und gedacht haben, dass wir die einzigen Wesen im Universum wären. Und wenn es sie gäbe, so dachten wir, dann würden oder könnten sie nicht mit uns in Kontakt treten, denn sonst würden sie ja einfach in großem Maßstab landen und das wäre dann das Ende des Geheimnisses. Als dann einige von uns behaupteten, dass sie irgendwelche Zeichen von ihnen gesehen hätten, machten wir uns auch über sie lustig. Wir sagte: „Das ist doch lächerlich. Du bist ja sowas von abgehoben. Du gehörst in eine Hippie-Kolonie, also lass dir einen Nasenring verpassen.“ Dann mit der Zeit – und das wird auch eure Erfahrung sein – begannen immer mehr von uns entsprechende Erfahrungen zu machen, bis wir schließlich erkannten, dass tatsächlich andere existierten, die nicht auf demselben Planeten lebten.“

Geschichte scheint sich also auch im universellen Maßstab zu wiederholen. Und dieser Gedanke lässt sich auch weiterspinnen: vielleicht sind eines Tages wir es, die bei einer anderen Zivilisation an der Schwelle des Übergangs, Kopfzerbrechen verursachen.

„Wir haben euren Planeten schon oft besucht und hatten Begegnungen mit vielen von euch. Diejenigen unter euch, die diese Erlebnisse verarbeitet haben, sind nun reif dafür vorzutreten. Denkt ihr, dass das alles nur zufällig geschieht? Denkt ihr wir handeln nur im eigenen Interesse, weil wir euch klar machen wollen, wer wir sind? Es stimmt schon, dass wir eine Imageänderung anstreben. Aber es ist eine Imageänderung weg von falschen Gerüchten hin zu Klarheit und Wahrheit. […]

Es wird euch helfen, euer Bewusstsein zu erweitern, wenn ihr zu verstehen beginnt, dass so vielen in eurer Welt und so viele eurer Glaubensvorstellungen eine Illusion ist. Viele Vorstellungen, an welchen sich eure Kultur festhält, sind einfach nur falsch. Wenn ihr beginnt zu verstehen, dass eure eigene Regierung verzweifelt versucht, vor euch zu verbergen, was sie weiß, dann werdet ihr beginnen, weniger auf eure Regierung zu vertrauen, sondern auf euer eigenes Wissen. Eines Tages wird eure Regierung dann einfach überflüssig, weil ihr keine Notwendigkeit mehr darin seht. Eure politischen Organisationen erfüllen sozusagen eine Eltern-Rolle. Ja, natürlich ist es offensichtlich, dass nur wenige die Macht innehaben, aber seht ihr nicht, wie ihr selbst eure eigene Macht an diese elterliche Autorität abgebt? Es werden immer mehr Gesetze verabschiedet, die eure Freiheiten immer mehr einschränken. Eines Tages werden ihr genug davon haben, weil ihr erkennen werdet, dass die Weisheit nicht bei ihnen liegt. Die Weisheit liegt in euch selbst. […] Dann werden sich neue Türen für euch öffnen, weil ihr die grenzenlose Natur des Universums sehen werdet und sie euch tief berühren wird. […]

Ihr braucht nicht die Erlaubnis der NASA [uns kennenzulernen], denn die NASA wird mit ihren Satelliten und ihrer aufwändigen Ausrüstung immer noch nach uns suchen, während ihr mit uns sprecht, während ihr in euren Betten sitzt. Versteht ihr nun, in wem die Weisheit liegt? Wie viele Millionen Dollar hat dich diese Kommunikation gekostet? Nur den Preis eines Aufnahmegerätes und einer leeren Kassette – vielleicht 89 Dollar. Du siehst also, du brauchst keine hohen Geldsummen und auch nicht die Unterstützung irgendwelcher Weltraumprogramme. Du brauchst nur ein Bewusstsein, dass sagt: „Ich möchte auch meine Nachbarn kennenlernen, und wenn sie sprechen, möchte ich ihnen zuhören.“

Wir möchten euch ebenfalls zuhören. Wir sind genauso daran interessiert euch kennenzulernen, wie ihr daran interessiert seid, uns kennenzulernen. Denkt nicht, dass das nicht möglich wäre, denn es ist möglich. Es ist jetzt in diesem Augenblick möglich. Wenn ihr den Wunsch habt, uns kennenzulernen, dann werdet ihr das auch. Versucht uns zu hören, und ihr werdet uns hören. Auch wenn das euer Verstand nicht wahrhaben möchte, für eine Sekunde habt ihr euch gefragt, ob es möglich sein könnte. Und wenn es möglich wäre, was würde das für eure Welt bedeutet? Was würde es für eure Sichtweise der Welt gegenüber bedeutet? Was würde es für eure Kinder und Enkelkinder bedeutet?

Viele von euch schätzen es, wenn eure Kinder in einer großen Nachbarschaft aufwachsen, so dass sie die Gelegenheit haben, andere kennenzulernen, die nicht genauso sind wie sie. Andere wiederrum fürchten sich vor dieser Vorstellung und bleiben in Gruppen zusammen, in denen alle so sind wie sie selbst. Aber diejenigen unter euch, die Unterschieden gegenüber offen sind und die ihre Kinder lehren, physische Unterschiede zu tolerieren und sich auch wohl damit zu fühlen – diejenigen werden die ersten sein, die diese Unterschiede auch jenseits eures Planeten erfahren werden. Weil ihr im Gegensatz zu anderen den Grundstein dafür gelegt habt – und zwar für eine Toleranz, die über euren eigenen Planeten hinaus geht.

Wenn ihr Anzeichen von Vorurteilen in euren Kindern seht, dann sprecht mit ihnen darüber. Erinnert sie daran, dass es eine große Vielfalt auf eurem Planeten gibt und dass es wichtig ist, diese Art des Denkens hinter sich zu lassen, so dass sie bereit dafür werden, andere Kinder, die nicht von eurem Planeten kommen, aufzunehmen und zu akzeptieren, auch wenn diese blaue Haut mit grünen Streifen und einen Schwanz haben und die Telekinese beherrschen. Helft ihnen, ihre Vorstellungskraft zu erforschen. Auf diese Weise werdet ihr sie darauf vorbereitet, uns kennenzulernen. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie nutzbringend das für euch wäre. Ihr bereitet sie darauf vor, sich unserer Vorstellungswelt zu öffnen. Eure Kinder, die vielleicht Wissenschaftler werden, könnten mit wissenschaftlichen Vorstellungen konfrontiert werden, die der gesamten Menschheit großen Nutzen bringen würde. Es geht nicht nur darum, darüber hinweg zu kommen, euer Kind als „Abductee“ abzustempeln. Es geht darum, die neuen Möglichkeiten, die sich vor auch ausbreiten, zu erkennen. […]
Haltet euch nicht zurück. Sprecht mit den Himmeln. Wenn ihr des Nachts die Sterne zählt, zählt auch die Schiffe, die ihr vorbeifliegen seht. Bezieht eure Kinder darin ein. Glaubt daran, dass irgendwo da draußen tatsächlich ein Schiff ist. Nicht alle Sternschnuppen sind Sternschnuppen.“

„Dutzende Kulturen im ganzen Universum haben denselben Übergang durchlebt, den ihr im Moment erfahrt. Dieser Übergang ist ein Schritt vom isolierten Verständnis, dass man der einzige Bewohner des Universums ist, hin zu einem Verständnis, dass man eine Nachbarschaft besitzt […]. Nur eure Furcht hindert euch daran, mehr über eure Nachbarn zu erfahren. […]

Wir sehen nicht aus wie ihr und wir leben nicht da, wo ihr lebt, aber wir leben in derselben universellen Heimat. Denkt ihr, wir sind die einzigen da draußen? Dann haben wir Neuigkeiten für euch. Zuerst müsst ihr euch an uns gewöhnen. Danach seid ihr vielleicht bereit für andere. Zumindest haben wir ein physisches Erscheinungsbild, das euch schon von euren Magazinen und Buchumschlägen vertraut ist. Aber es gibt noch viele, viele andere Wesen, die Teil eurer universellen Nachbarschaft sind und die komplett anders aussehen wie wir. Wenn ihr schon von unseren physischen Differenzen irritiert werdet, dann werdet ihr geschockt darüber sein, wie andere aussehen. Aber das liegt einfach nur an den Vorurteilen eurerseits.

Bedenkt man euren Toleranzlevel gegenüber Unterschieden unter euch selbst, werdet ihr da in der Lage sein tolerant gegenüber Wesen zu sein, die nicht von eurem Planeten kommen und ganz anders aussehen? Erkennt euren Grad der Toleranz gegenüber anderen, die anders aussehen als ihr, eine andere Sprache sprechen und andere Fähigkeiten besitzen. Wenn du denkst, dass du keine Probleme mit Unterschieden innerhalb deiner eigenen Spezies hast, dass wird es dir auch nicht schwer fallen, uns kennenzulernen und zu akzeptieren.“

Das ist natürlich etwas, das einem zu denken geben muss. Wenn man sich hier auf unserem Planeten so umsieht, wird einem schnell klar, dass es mit der Toleranz und Akzeptanz gegenüber Andersartigkeit nicht wirklich weit her ist. Immer noch herrschen Rassismus, Krieg, Ausgrenzung und Intoleranz. Nicht nur in Bezug auf andere Nationen oder Rassen. Oft beginnen Vorurteile und Ausgrenzung schon im Kindergarten und in der Schule, oder man führt mit dem eigenen Nachbarn seinen Privatkrieg am Gartenzaun. Angesichts dieser Tatsache muss man sich wirklich fragen: Wie sollte die Menschheit dann bitte schön Toleranz gegenüber Wesen aufbringen, die nicht einmal von diesem Planeten stammen, wenn sie sich schon untereinander gegenseitig die Augen auskratzen?

„Unsere Kinder haben den Vorteil, dass sie mit anderen Spezies des Universums Kontakt haben, während sie aufwachsen. Von einem sehr jungen Alter an, sehen sie wie ihr ausseht und wie andere Wesen im Universum aussehen. Sie verstehen, dass ihr eigenes körperliches Erscheinungsbild sie nicht besser, schlechter, überlegener oder unterlegener macht. Sie verstehen, dass sie und andere ein physiologisches Erscheinungsbild haben, das von gewissen Umweltvariablen und anderen Dingen abhängig ist. Sie werden mit der Vorstellung erzogen, dass das physische Erscheinungsbild von vielen Variablen abhängt und deshalb keiner dem anderen in irgendeiner Weise überlegen ist.

Wenn eure Kinder klein sind, dann nehmt ihr sie mit in den Zoo und zeigt ihnen viele verschiedene Tierarten. […] Nun stellt euch einmal vor, euren Kindern die Vorstellung zu vermitteln, dass es mindestens soviele Wesen im Universum mit mindestens ebensovielen Variationen im körperlichen Erscheinungsbild gibt,  wie es Tiere auf eurem Planeten gibt. Wenn Kinder von klein auf mit dieser Vorstellung konfrontiert werden, lernen sie Toleranz gegenüber Andersartigkeit. In dieser Hinsicht seid ihr ziemlich isoliert. Jede Kultur empfindet die Kultur auf der anderen Seite des Globus als seltsam. […]

In unserem System ist es umgekehrt. Für uns ist die universelle Vorstellung, dass wir alle eine Familie sind, am wichtigsten. Eure großen Lehrmeister – Buddha, Jesus, Gandhi – haben euch aufgefordert, einander zu lieben und das ist es auch, was wir unseren Kindern als erstes lehren, und wir statten sie mit den dazu nötigen Mitteln aus. Diese Mittel sind Empathie, Mitgefühl, Toleranz gegenüber Andersartigkeit und ein Verständnis dafür, wie viel Diversität es gibt. […] Wir versuchen, unsere Kinder mit so vielen Kulturen und Wesen wie möglich zu konfrontieren, damit sie verstehen, dass sie nicht allein mit ihrer Spezies im Universum sind.“

Das ist wohl generell eine gute Art und Weise, Kinder großzuziehen. Es wäre gut, wenn die Menschheit in der Lage wäre, diese Art der Erziehung wenigstens in Bezug auf die Lebewesen und Menschen auf der Erde anzuwenden. Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, dann wird einem auch so richtig bewusst, dass dieses menschliche Schneckenhausdenken tatsächlich anerzogen ist. Kleine Kinder gehen neugierig und offen durch die Welt und erst die Erwachsenen bringen ihnen bei, was das Weltbild der Menschheit akzeptiert und was nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass kleine Kinder, die hier und heute mit verschiedenen außerirdischen Kulturen konfrontiert würden, keine Probleme hätten, diese in ihre Realität zu integrieren. Es wäre einfach normal und sie würden damit aufwachsen. Insofern hängt der Zeitpunkt des Kontaktes maßgeblich davon ab, wie weltoffen wir unsere Kinder heute erziehen.

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